1. Gesellschaft

1 Mia für Kultur?

1 Mia für Kul­tur: Kul­tur- und Sport­ver­an­stal­tun​­gen ver­mehrt durch Nutz­nies­sende und Spon­so­ren finanzieren!

Weil elitäre Kulturangebote heute in hohem Masse von der öffentlichen Hand subventioniert werden, obwohl sie nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nutzt, ist die Frage berechtigt, ob nicht ein grösserer Teil der Aufwendungen von den Nutzniessenden oder Sponsoren bezahlt werden sollte. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Aufwendungen für den Passivsport.

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Comments to: 1 Mia für Kultur?
  • Mai 30, 2019

    Die Subventionen für Kultur und Sport gehört zu den Gemeinwohlaufgaben eines Staates.

    Die Nutzung ist freiwillig. Der Rückfluss wird, wenn überhaupt zugeordnet und ist in den Produktpreisen und ist im Schuldengeldumlagevol​umen enthalten; denn auch dieses Geld fällt nicht vom Himmel, es wurde geschöpft!

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  • Mai 30, 2019

    Die meisten “Künstler” sind im Grunde Staatsangestellte, da sie nur existieren können wenn die Allgemeinheit (Bund, Kantone, Städte) sie alimentieren. Nur wirkliche Künstler können von ihren Werken leben.

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    • Juni 3, 2019

      Dachte da eher an den Kunstmaler und Bildhauer Hans Erni, für mich ein toller Künstler für andere eher eine Fussnote.

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  • Mai 30, 2019

    In der Gesetzgebung ist das Verursacherprinzip zwar bekannt. Doch darf folglich auf die Tickets bei Sportanlässen die Kosten der Polizeipräsenz resp. die Polizeiarbeit/-einsät​ze, die Räumung des Abfalls etc. gewälzt werden? Um wieviel höher wären die Eintritte/Tickets. Welches wären die Aus- und Nebenwirkungen? Könnte es sein, dass weniger Eintritte/Tickets verkauft werden? Könnte es sein, dass sich die Museen verkleinern oder zusammenlegen? Wenn ja, welche Kunstobjekte hätten dann Platz und würden Kunstobjekte in die Heimatländer zurückgegeben? Fragen über Fragen … zumal Kunst, Kultur und Sport Teile der Gesellschaft sind, welche diese Kunst, diese Kultur und den Sport geprägt haben. Ob und wo man ggf. die Gesetzgebung anpassen muss, kann man sich überlegen, wenn man von der Basis (Bundesverfassung) nach unten die Gesetze durchstöbert.

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    • Mai 31, 2019

      Sport hat doch mit Kultur nichts zu tun, höchsten mit Un-Kultur. Kultur sollte strikte vom Sport getrennt werden. Oder sind die Fussballspiele mit Radau, Polizeieinsatz und viel Abfall und Verkehr das Niveau für Schweizer Kultur? Sport sollte der Gesundheit dienen und allenfalls eine sinnvolle Freizeitgestaltung sein. Ich finde, der Staat sollte Sport nur an Schulen unterstützen. Mehr nicht.

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  • Mai 30, 2019

    Sportanlässe gehören auch zur Kultur; das geht leider manchmal vergessen, Herr Schneider.

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  • Mai 30, 2019

    So wie wir jeden Tag leben, ergibt schliesslich “unsere Kultur” heisst, wir müssen nicht Kultur machen, sondern wir leben Kultur.
    Das braucht keine Subventionen, sondern Sponsoren welche dieses oder jene Finanzieren.
    Kann ja nicht sein, dass Fussball, oder Hockey welche Berufsspieler haben, die Mio verdienen, vom Staat Bund subventioniert werden müssen….
    Kunst ist eine Ausdrucksform, wie jemand das Tägliche Leben oder eben unsere Kultur, das Leben, Weltgeschehen, wahrnimmt…kann eine spezielle Form der Psycho Therapie sein..obs was nützt, andere Baustelle..

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  • Mai 31, 2019

    Häufig geschieht diese Finanzierung über Gemeinde- und Kantonsebene. Oder mit den Swisslos-Erträgen.


    Der Bund finanziert nur einzelne Instutionen wie das Landesmuseum.

    Ausserdem ist es eine gute Visitenkarte, wenn man ein erstklassiges Museum oder eine Oper anbietet. Das Landesmuseum oder das bernische historische Museum werden zu grossen Teilen von ausserkantonalen oder Ausländern besucht (Einstein-Museum). Dazu bietet z.b das Landesmuseum auch Ausstelllungen an über die russsiche Revolution oder andere international ausgerichtete Ausstellungen.

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    • Mai 31, 2019

      Der mit der Visitenkarte ist so eine Sache, wie das zeigen der Schoggiseite, oder vertuschen mittels Statistiken…eigentl​ich lügt man etwas vor, der Schein trügt.

      Interessant wird es, wenn man hinter die Fassade schaut…wie ein Land wirklich da steht

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