1. Gesellschaft

115 Mio für den Sport?

115 Mio für den Sport? Sport­för­de­rung ja, aber nicht zu­guns­ten des ü­ber­do­tier­ten Profisports!

Sportlerleistungen werden im Vergleich zu Leistungen von anderen Berufstätigen überschätzt. Der Profisport generiert Millionen von Sponsorengeldern (Sind das vielleicht die Gleichen, welche beim Steuern bezahlen immer hinten anstehen?). Es werden in einzelnen Sportarten Millionen für Transfers und unanständig hohe Löhne für Profisportler und Trainer ausgegeben. Die gebührenfinanzierten Medien zahlen hohe Summen für die Übertragungsrechte. Zuschauersport ist ein Wunschbedarfsgut wie auch andere passiv zu konsumierende Freizeitvergnügen. Der Profisport zeigt die dekadenten Seiten des Sports (zu viel Geld, Doping, Verletzungen, Starallüren) der Gesellschaft und des Kapitalismus deutlich auf. Kein Grund hierfür öffentliche Mittel einzusetzen. Dies im Unterschied zu Grundbedarfsgütern und zum aktiven Freizeitsport.

Wenn es nur noch Amateursport geben würde, fände auch dieser begeisterte Zuschauer*innen, und auch die Jungen fänden dort ihre Sportidole.

Comments to: 115 Mio für den Sport?

Neuste Artikel

  1. Finanzen & Steuern
NEIN zum Verrechnungssteuergesetz: Ausfälle sicher, Mehreinnahmen unsicher Man wird den Verdacht nicht los, dass die geplante Reform – im Gegensatz zur Verrechnungssteuer – ganz und gar nicht der Steuergerechtigkeit dient. Wer kein grosses Obligationenvermögen hat, das er vor dem Fiskus verstecken möchte, stimmt besser NEIN.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu