120 Mil­li­ar­den Euro ver­schwin­den jährlich im EU-Korruptionssumpf!

Die “SRF Tagesschau”, vom 03.02.2014 berichtet über das Erscheinen des EU-Korruptionsbericht​es.

Die “ARD Tagesschau” vom 03.02.2014 ergänzt, dass Deutschland nicht gut wegkommt, weil Herr Pofalla, Kanzleramtsminister, ein Aufsteiger par exellence, Merkels Mann fürs Grobe (u.a. Bosbach CDU, MDB bis 2013) – das konnte er gut, ebenso konnte er gut schwindeln (die NSA spioniere, sammle keine Daten in Deutschland), ich will nicht sagen lügen – nach den Bundestagswahlen zeitverzugslos von seinem Ministerposten zur deutschen Bundesbahn (DB) wechseln wollte, die eigens für ihn einen Posten erfunden hat, dotiert mit einer Millionen Euro pro Jahr.

Das riesengrosse Ausmass der Korruption innerhalb der EU erstaunt gar nicht, denn in der EU sind so viele “Gene” (Kulturen) vorhanden, so viele völlig unterschiedliche “Biographien” (Entwicklungen über die Jahrhunderte hinweg).

Die EU ist ein chaotisches Konstrukt.

Zudem ist sie viel zu schnell gewachsen, will noch die Ukraine, die Türkei verschlingen, wird sich an Serbien und weitern Staaten “im wilden Balkan” verschlucken.

Die EU ist nicht – wie die schweizerische Eidgenossenschaft – sauber durchstrukturiert, ihre Mitglieder sind das zum grösseren Teil ja auch nicht. Die EU ist eine unorganisch gewachsene, wild verschachtelte Organisation, wie dies gewisse Industrien, Banken in Steueroasen zu tun belieben, damit niemand klar sieht.

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Comments to: 120 000 000 000
  • Februar 4, 2014

    Die EU-Kommission (= EU-Exekutive) hat sich selbst den Auftrag gegeben, die Korruption in den 28 Mitgliedstaaten zu untersuchen und zu bekämpfen. Dies ist offenbar in allen Mitgliedstaaten nötig, spricht aber für und nicht gegen die Ordnungskraft der EU.

    Korruption gibt es vor allem bei der öffentlichen Auftragsvergabe der Mitgliedstaaten, wie wir das auch in der Schweiz kennen.

    http://ec.​europa.eu/anti_fraud/​documents/anti-fraud-​policy/research-and-s​tudies/pwc_olaf_study​_de.pdf

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  • Februar 4, 2014

    Mein guter Parteikollege Meyer

    Wenn Sie schon einen Artikel erwähnen, sollten Sie diesen auch vollständig wiedergeben!

    Ich zitiere aus dem von Ihnen genannten SRF-Bericht:

    “Die​ Summe schätzt SRF EU-Korrespondent Urs Bruderer als nicht allzu hoch ein: «Das klingt erschreckend hoch, aber es entspricht nur einem Prozent der jährlichen Leistung der Wirtschaft in der EU. Weltweit schätzt man zum Beispiel, dass 5 Prozent der jährlichen Leistung der Wirtschaft wegen der Korruption verschwinden.»”


    Diese Summe macht nur 1% des EU-BIP aus. Das ist äusserst wenig!

    Weiter gilt es zu erwähnen, dass es sich diese Summe auf alle Ebenen bezieht: EU, EU-Mitgliedstaaten, Teilstaaten der EU-Mitgliedstaaten, Gemeinden

    Wobei das Problem eben nicht bei der EU selbst liegt, sondern bei gewissen Mitgliedstaaten. Das zeigt im Übrigen auch die Umfrage:

    Nicht die EU wird von den Bürgern als korrupt angesehen, sondern gewisse Mitgliedstaaten, z.B. Italien oder Griechenland.

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  • Februar 4, 2014

    Generell schneiden viele EU-Staaten gemäss Experten hervorragend ab bei der Korruptionsbewertung (sprich: es gibt dort sehr wenig Korruption).

    So finden sich in den Top 15 des CPI von Transparancy International 8 EU-Staaten und 2 EWR-Staaten.

    Die USA oder Japan sind im Übrigen nicht in den Top 15 zu finden.

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  • Februar 4, 2014

    Ein wichtiger und interessanter Blog, Herr Walter.
    Ein Blog der einmalmehr die Schwächen in Euroland schonungslos darstellt.

    Sie, die europakranken Menschen von Welt, wollen einfach nicht zugeben, dass die EU-Staaten der südlichen und südöstlichen Hemisphäre, die gesamte EU in eine sehr gefährliche Lage setzen. Fatal daran ist, dass ihnen die EU noch zu klein ist. Sie soll sich noch mehr gegen den Balkan vergrössern, wie es Herr Walter treffend aufzeigt, und damit die Korruption noch mehr fördern, das Vertrauen würde nachlassen, die Preise müssten sinken und letztlich in eine Deflationsspirale geraten.

    Jenen, die unermüdlich von neuem immer wieder die EU, mit allem Drum und Dran hochjubeln und die Schwächen bagatellisieren, ja sogar behaupten, die Korruption in der EU sei äusserst gering, als ob da noch viel Luft nach oben wäre, soll gesagt werden, DIE EURO-KRISE IST NICHT VORBEI! Das sagt nicht Lohmanns SRF EU-Korrespondent Urs Bruderer. Das sagen Namhafte Nationalökonomen an verschiedenen Universitäten weltweit. Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man.

    Heikel für die europäische Wirtschaft wir es ganz besonders, wenn die Ergebnisse des Stresstestes für das marode europäische Bankensystem auf dem Tisch liegt. Prof. Barry Eichengreen, Berkley, sagt, die beiden vorangehenden Stresstests seien eine Farce gewesen. Die Latte müsste höher gelegt werden. Nur, hiervor fürchtet sich die Europäische Zentralbank. Die Resultate sollen im Oktober veröffentlicht werden. Werden sich die Erwartungen einer reellen Prüfung nicht erfüllen, wird das Vertrauen in diese Währung komplett verschwinden. Wie oben bereits beschrieben, eine Deflationsspirale könnte sich daraus ergeben. Dann gute Nacht. Die Schweiz wird es natürlich ebenfalls tangieren. Jedoch nicht so stark, denn die Schweiz ist weltweit orientiert. Hass und Missgunst gegen die CH würde indessen noch grimmiger.

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