1. Umwelt, Klima & Energie

2. Gotthardröhre nötig für das Tessin und die Umwelt

Leider ist der Kampf um die zusätzliche Gotthardröhre nicht fer­tig. Ei­nige wol­len die Natur ret­ten, indem sie ein zusätzliches Tun­nel ver­hin­dern wollen. 

Während des Baus werden also viel mehr Autos über die Passstrasse fahren, was für die Umwelt eine Katastrophe wäre. Zudem nach der Renovierung bei einem Unfall im Tunnel keine Ausweichmöglichkeit ausser nochmals die Passstrasse, oder die Autos stauen sich kilometerweise vor den Tunnels, was einen CO2 Ausstoss bewirkt, der kaum zu überbieten ist.

Die Verladung auf die Schiene ist keine Lösung, da viele, vor allem ausländische Touristen nichts zahlen wollen. (Deutsche Autocars zum Beispiel machen fast nur Rast auf Parkplätzen mit Gratis- WC)

Nachdem das Tessin von den anderen Kantonen seit langem vergessen wird und Bundesbern die Lage der Grenzgänger und Kleinunternehmer aus Italien nicht in die Hand nehmen will und nach wie vor auf die Versprechen des italienischen Staates vertraut. kommt nun eine weitere Schikane dazu. Die Tessiner finden im Tessin keine Arbeit mehr und müssen zum Teil in der deutschen Schweiz arbeiten. Auch die Hilfe Zur Arbeitsbeschaffung wäre ein wichtiges Argument für die Umwelt.

Es braucht das zusätzliche Tunnel für die Umwelt, für das Tessin, für die Schweiz.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: 2. Gotthardröhre nötig für das Tessin und die Umwelt
  • Oktober 8, 2014

    Dann geben Sie doch den Lesern, diese Links Herr Wild

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  • Oktober 8, 2014

    Zu diesem Thema gibt es doch bereits genügend Blogs, Herr Jossi. Müssen wir nun hier alle Argumente wiederholen?

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    • Juli 19, 2021

      Ja ich muss, ich weiss nicht ob Sie müssen Herr Wild. Es folgt nächstens das Referendum. Ich hoffe, dass SchweizerInnen die Minderheit der italienischsprachigen​ Schweiz schützen und NEIN stimmen werden

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    • Juli 19, 2021

      Für mich keine Diskussion

      2. Röhre für Sicherheit
      2. Röhre für Sanierung
      2. Röhre weils logisch ist

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  • Oktober 8, 2014

    @ Otti Jossi, Vor jetzt schon über 20 Jahren hiess das Volk den Schutz der Alpen vor dem Transitverkehr gut. Noch immer ist das Anliegen nicht vollständig umgesetzt. Warum ? Der Weg einer Initiative, der viel über das Selbstverständnis der Schweiz sagt. Lastwagen auf der Schiene. Es war eine Handvoll Umweltschützer im Urner Tal, Ende der 1980er-Jahre. Sie hatten genug vom Gestank, vom Lärm der Lastwagen, die durch ihr Tal donnerten. Sie wollten zurück zum Ursprung und lancierten eine Volksinitiative. ​r Der damals für das Verkehrsdepartement zuständige Bundesrat Adolf Ogi warnte, auch das Parlament empfahl zur Ablehnung, Experten taxierten die Initiative als nicht umsetzbar. Sie sei nicht vereinbar mit anderen Staatsverträgen. ​r Ein paar Jahre später, am 20. Februar 1994, stimmten die Schweizer der Vorlage knapp zu, mit 51,9 Prozent, entgegen allen Vernunftregeln. Fortan sollte der Transitgüterverkehr von der Strasse auf die Schiene verlegt, und auf einen Ausbau der Transitstrassen verzichtet werden. Brüsse​l vor den Kopf gestossen Die Annahme der Initiative löste in Brüssel Kopfschütteln aus. Nur zwei Jahre nach dem EWR-Nein gab das Schweizer Volk aus Sicht der Brüsseler Politiker der EU erneut einen Korb. Denn die EU wollte nicht Einschränkung, sondern Liberalisierung. Gerade erst kurz vor der Abstimmung der Alpeninitiative hatten Neuverhandlungen mit der Schweiz begonnen, zögerlich. Die EU legte eine dreimonatige Denkpause ein, bis sie die Verhandlungen zu weiteren Abkommen wieder aufnahm. In Uri hoffte man derweil. Doch zwei Jahre nach der Abstimmung machte sich die Ohnmacht im Tal breit: So gut wie nichts war geschehen, im Gegenteil: Der Anteil der Bahn am Gütertransit nahm ab. 1990 lag der Bahnanteil bei 80 Prozent, im Jahr 2000 bei 70 Prozent und 2012 bei 63 Prozent. Mitglieder des Aktionskomitees «Transfer now – Verlagerung jetzt» blockierten die Strassen. Die Urner spendeten Beifall und Geld. Umsetzun​g harzt. Die Umsetzung der Initiative ist schwierig, denn sie ist unpräzise formuliert. Und: Eine vollständige Realisierung wäre sehr teuer. Also nutzten die Räte den Interpretationsspielr​​aum und schwächten die Forderungen deutlich ab. Das Begehren steht überdies im Widerspruch zu mehreren internationalen Abkommen. Das erschwert die Umsetzung weiter. Es folgten Gesetze zur Umsetzung der Initiative. 1999 das Verlagerungsgesetz, 2001 die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe,​​ 2002 das Landverkehrsabkommen mit der EU, dann 2008 das Güterverlagerungsgese​​tz. Gleichzeitig investierte die Schweiz in die Schienen, trieb den Bau der Neat voran. Bis heute nicht umgesetzt Und doch, trotz aller Gesetze: 20 Jahre nach dem Sieg an der Urne kämpft der Verein Alpeninitiative noch immer. Rund 1,25 Millionen Lastwagen queren heute jährlich die Schweizer Alpen auf der Strasse. 2018, so will es zumindest das Gesetz, sollen auf den Transitachsen nicht mehr als 650’000 Lastwagen pro Jahr durchdonnern. Gemäss Alpeninitiative hätte dieses Limit schon im Jahr 2004 umgesetzt sein sollen. Schlus​sfolgerungen; ​1. Es ist EU-kompatibel wie in Italien, Frankreich seit Jahrzehnten generelle Tunnelgebühren einzuführen, bemessen nach ökonomischen Gesichtspunkten, das heisst die Kosten deckend. Deutschland ist ja auch daran, 2014 eine Maut für die Autobahnen u n d die Bundestrassen einzuführen, wobei die Regierung den Inländern (Deutschen) diese Gebühr über eine Minderung der Verkehrssteuer, rechtsungleich gegenüber anderen Nationen – ganz wiederum erlassen will. 2. Der von Volk & Ständen (Gesetzgebende Instanzen) angenomme Bundesverfassungsarti​​kel muss vom Bundesrat (Exekutive) nun endlich umgesetzt werden, will er glaubwürdig bleiben im Volke. 3. Erklären wie Schweizer & Schweizerinnen uns solidarisch mit unseren südlichen Mitbürgern, entlasten wir sie von Lärm und zuviel Gestank, CO2 Gift. Die zu lärmigen, alten Güterwagen sind unbedingt durch neue, moderne und viel geräuscharmere Güterwagen zu ersetzen, was der einheimischen Industrie & Gewerbe Milliarden Aufträge einbringt. Damit würde auch ein Grundgedanke der Initianten endlich erfüllt, nämlich vornehmlich die unter zu viel Lärm & Gestank leidende Innerschweizer Bevölkerung zu befreien. Unsere Bundesverfassung gibt dem Bundesrat ja auch ganz klar den Auftrag. Land und Bevölerung vor Schaden zu bewahren. 4. Hr. Jossi Ihre Argumentation, der 2. Tunnel müsse gebaut werden, deshalb; “Die Verladung auf die Schiene ist keine Lösung, da viele, vor allem ausländische Touristen nichts zahlen wollen. (Deutsche Autocars zum Beispiel machen fast nur Rast auf Parkplätzen mit Gratis- WC)”, überzeugt mich natürlich keinesfalls, im Gegenteil, die Benutzer einer Dienstleistung sollen anständig bezahlen (eine zusätzlich, spezielle Tunnelgebühr) oder aber sich die Freiheit nehmen, über den Brenner, wo sie ja auch eine Gebühr entrichten müssen, auszuweichen. Die Schweizer, im speziellen die Innerschweizer werden es ihnen danken. “Geiz ist geil” vieler, nicht aller Deutschen, ist doch kein Argument. Übrigens​ wissen Sie wer den 1. Gotthardtunnel in Wirklichkeit gefordert & auch bezahlt hat ? Diesbezüglich würde ich als freier Schweizer unserem heutigen Bundesrat dringendst empfehlen, mal i.d. Geschichtsbüchern dies nach zu prüfen; Gefordert und zu 3/4 grosszügig bezahlt hat der deutsche Kaiser Bismark, Italien weniger als 1/3, nur ein kleiner Rest die Schweiz, vor allen durch die Planung von Hr. Ing. Escher aus Zürich, und mittels zur Verfügung stellen des Gotthards. Die 12 Milliarden der Neat bezahlen wir Schweizer zu 100 %selber, Italien & Deutschland vertragswidrig bis heute, nicht einal die vereinbarten Anschlüsse in ihren Ländern. Die Schweiz bezahlt diese, oder finanziert sie jetzt auch nocht, wohl als “Entwicklungshilfe”​. Der heutige Bundesrat handhabt dies – z.B. bei der NEAT also genau umgekehrt – alles zu Lasten des Steuerzahlers, & das Ausland, die EU profitiert nur, somit würde ich sie klar als die “Rosinenpicker” bezeichnen, nicht wir Schweizer sind es. Aus all diesen genannten Gründen ist eine 2. Gotthard-Röhre strikte abzulehnen.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihren Beitrag Herr Hottinger. Ich verstehe Ihre Argumente.1974 wurde der Grenzgängervertrag mit Italien abgesegnet. Seither herrscht hier im Tessin Chaos. Die Tessiner sind auf diese zusätzlich Röhre während der Renovation angewiesen:
      a) Sie müssen in der deutschen Schweiz arbeiten.
      b) Sie sind angewiesen, dass Touristen kommen.
      c) Sie gehören zur Schweiz und wollen nicht abgeschnitten werden.
      Hier herrscht Angst vor der Zukunft. Es wäre schön, wenn die restliche Schweiz das hört, respektiert und handelt. Wir gehören doch zusammen oder nicht ?

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    • Juli 19, 2021

      @ Otto Jossi, ich habe Verständnis, mehr noch, weil ich doch geschrieben habe; “Erklären wie Schweizer & Schweizerinnen uns solidarisch mit unseren südlichen Mitbürgern, entlasten wir sie von Lärm und zuviel Gestank, CO2 Gift.” Während der Erneuerung/Revision des bisherigen Tunnels müssten dem Kanton Tessin, Graubünden, einfach allen betroffenen südlichen Miteidgenossen Solidarbeiträge vom Bund ausbezahlt werden, als Entschädigung während der Erneuerungsphase. Wenn nur Frau BR Sommaruga z.B. die Schengen- & Dublinverträge endlich anwenden würde, könnte sie i.S. Asylanten die zum grossen Teil illegal in die Schweiz einreisen, mittels Grenzkontrollen an der Grenze abgefangen und so mehr als 95-99 % direkt in die sicheren Nachbarländer überstellen Kraft Schengen- & Dublin Verträge. Das erspart der Schweiz 2,5 bis 3 Milliarden CHF pro Jahr, wovon ein Teil dafür, ein anderer Teil für die älteren Menschen eingesetzt werden kann, die nur eine sehr bescheidene Rente beziehen, die in zu vielen Fällen eben kleiner ist als die zu 100 % gratis Unterstützung der in der grossen Mehrheit ausschliesslichen Wirtschaftsimmigrante​n. Gegen echte, verfolgte Menschen hat überhaupt Niemand etwas in der Schweiz, denn die Schweiz nimmt heute schon fünf mal mehr Flüchtlinge auf als Italien, Frankreich, Deutschland Oesterreich pro Kopf der Bevölkerung.
      Wir sind das offenste, liberalste, barmherzigste Land in Europa, wenn nicht sogar weltweit mit dem grössten Ausländeranteil (23 % Ausländer, 30 % kürzlich eingebürgerte mit Migrationshintergrund​, Sans Papiers, Grenzgänger, insgesamt mindestens 55 % Ausländer).
      Wenn der Bundesrat Deutschland & Italien die Neat-Anschlüsse der NEAT auch noch bezahlen kann, anstatt auf die Vertragserfüllung beider Industrieländer zu pochen, so müssen doch die Bundeskassen in Bern prall voll sein. Jedenfalls bin ich einig mit Ihnen, primär Solidarität mit unseren südlichen Eidgenossen.
      Denn überlegen Sie, ist ein Vater ein guter Vater, der seine eigenen Kinder hungern lässt, indem er gleichzeitig fremde Kinder z u e r s t satt macht ?.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottinger,
      Man kann nun Definieren, was eine Alp ist, und was der Alpenschutzartikel will?

      Wenn ich Kühe auf einer Alp weiden lasse, grasen die nicht in einem Tunnel. Ebenso wenig in Göschenen oder Airolo.
      Wenn Autos ohne oder fast ohne Stau “durch” nicht über den St. Gotthard fahren können, schützt das die Umwelt…
      Überhaup​t bezweifle ich, dass es eine Abstimmung braucht…
      Also klar JA

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    • Juli 19, 2021

      @ Werner Nabulon, Sie sind mir noch ein Schlaumeier, entweder machen Sie nur inen groben Überlegungsfehler, oder sind ein ganz gerissener Bursche. Warum ? Ganz einfach, auch die Autos und stinkenden LKW die durch den Tunnel fahren, erzeugen giftige Abgase, die allesamt in der Folge durch ein Ablufssystem noch oben an die frische Alpenluft gepustet werden müssen und diese Alpenluft eben so verseucht.

      Als​o ein klares NEIN für eine 2. Röhre, das Ausland soll den Brenner benützen oder über Frankreich fahren. Ich denke Sie stimmen so auch mit NEIN, denn Sie haben auch recht, eine Abstimmung bräuchte es gar nicht mehr, es gilt nur noch die angenommene Alpenschutzinitiative​ endlich anzuwenden, nach notaben 20 Jahren.
      Und für die CH-LKW-Lobby, ein bisschen weniger ist vielfach mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottinger,
      Dieses Argument “schlechte Abluft” stimmt eben nicht. Einerseits wird mittels Rotlicht Fase die Abluft so reguliert, (die Abluftanlage läuft gemäss Bund auf 80% Leistung), dass, gemäss Immissionsgrenzwerten​ eben nicht zu viel schlechte Abluft in die Alpen kommt.

      Diese Rotlichter braucht es, weil im Gegenverkehr der Luftfluss praktisch Still steht. Fahren die Fahrzeuge nur in eine Richtung, schieben sie die Luft vor sich her, …und muss weniger abgesaugt werden, weniger gefiltert werden, es gibt weniger auf der Alp oben.

      Das ist nicht Schlaumeier-ei, das sind Reale Fakten. Man bekommt so, eine höhere Kapazität. Es gibt weniger Stau.
      Und wirklich 1 ne spur Richtung Norden, eine Richtung Süden, getrennte Röhren.
      Den Heutigen Rettungs-Tunnel, der einstmals als 2 Röhre im Plan war, ausbauen und in Betrieb nehmen.
      Was wir da verhindern müssen, dass eine Dritte Röhre gegraben wird, dass man Zwei Fahr Röhren hat, Plus einen Rettungstunnel.

      Was betreffender Bundespräsident gesagt hat, wie Herr Alf Arnold vom Alpenschutz immer wieder betont, es werden keine LKW durch den Tunnel Fahren, hat ein Bundesrat gesagt, dem die Kompetenzen fehlten, entgegen dem Volksentscheid, so eine Aussage über haupt zu tätigen.
      Geplant und gebaut wurden Zwei Röhren, eine wurde fertig gestellt, die andere nicht Fertig gestellt.

      Man belügt uns nun wieder, es koste Immens Geld, und dauere so lange, “da will die Baulobby” wieder Geld abschöpfen.

      Für den Umweltschutz / weniger Stau, / weniger schlechte Abluft, / JA für eine Zweite Röhre, ganz klar.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, Herr Nabulon hat Ihnen ein gute treffende Antwort gegeben.

      Ich will dem noch folgendes hinzufügen: Tunnelstrecke 17 km. Passstrasse um ein mehrfaches länger, Tunnelstrecke fast eben, Passtrasse mit starkem Aufstieg und dann starkem Gefälle.
      Der Aufstieg braucht viel Energie, das Gefälle braucht Energie, weil Motorbremse nötig ist. Viel längerer Weg. Konsequenz bei gleichem Verkehrsaufkommen 250 x mehr Schadstoff (ungefiltert)

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    • Juli 19, 2021

      @ W. Nabulon, ich bin vielfach ja Ihrer Meinung, aber hier geht es aus rein sachlich materiellen Gründen einfach nicht. Sie schrieben; ” Diese Rotlichter braucht es, weil im Gegenverkehr der Luftfluss praktisch Still steht. Fahren die Fahrzeuge nur in eine Richtung, schieben sie die Luft vor sich her, …und muss weniger abgesaugt werden, weniger gefiltert werden, es gibt weniger auf der Alp oben. Das ist nicht Schlaumeier-ei, das sind Reale Fakten.” Herr Nabulon, ob nun die giftige Dreckluft, vornehmlich der Diesel-Dreckschleuder​​n (ohne Filter wie LKW), oben auf die Alm geblasen oder unten aus dem Tunnel geschoben werden von 1.25 Mio. KfZ, kommt doch auf das gleiche hinaus, diese Masse ist der Bergbevölkerung einfach nicht mehr länger zuzumuten. Auch sieht das Gesetz jetzt ganz klar eine Limite von 650’000 Fahrzeugen pro Jahr vor, also noch rund die Hälfte. So ist das Problem dann gelöst. Es ist doch wsieder genau das gleiche wie bei der total überbordenden Zuwanderung von 80’000 bis 100’000 Menschen pro Jahr, die seit Jahren schon zusätzlich in die Schweiz gepresst werden, wo der Bundesrat bei der Freizügigkeitsabstimm​​ung vor Jahren das Stimmvolk mit seiner Angabe von 8’000, also zehn mal weniger, täuschte. Die Fahrzeuge durch den Gotthard sind gemäss Gesetz auf 650’000 pro Jahr ab 2014 / 2015 zu reduzieren, das bedeutet nicht weniger als die zahlenmässige Erfüllung dieses Bundesverfassungsarti​​kels. Somit ist eine 2. Gotthardröhre mit Sicherheit nicht möglich & auch nicht mehr nötig.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottinger,
      “Ihr Satz
      **Herr Nabulon, ob nun die giftige Dreckluft, vornehmlich der Diesel-Dreckschleuder​​​n (ohne Filter wie LKW), oben auf die Alm geblasen oder unten aus dem Tunnel geschoben werden von 1.25 Mio. KfZ, kommt doch auf das gleiche hinaus, diese Masse ist der Bergbevölkerung einfach nicht mehr länger zuzumuten.**

      Sorry​..2007, .Verordnung (EG) Nr. 715/2007 Euro 5 norm, Euro 6 Norm, die Zeit bleibt nicht stehen.

      Und, Nein, je weniger Kraftstoff ein Fahrzeug verbraucht auf 100Km, je weniger Schadstoffe kommen raus. Bei Heizanlagen übrigens genau gleich.
      Darum ist eine Limite von 650’000 Fahrzeugen eigentlich unsinnig, steht aber da, ist zu respektieren.

      Dafü​r wird dann, eine NEAT in Betrieb genommen, und sollte fähig sein, von Basel oder Schaffhausen bis Chiasso per Bahnverlad Güter zu Transportieren.
      Man muss aber den Unternehmungen und Transporteuren zugestehen, “Just in Time”, transportieren zu können. Politisch Links, Grün, hat sich das Thema seit den 1990ger Jahren mit Alt Bundesrat Leuenberger (SP) unter den Nagel gerissen, Bahn 2000 (existiert noch nicht), NEAT auch nicht, Personenverkehr an den Grenzen, Schienennetz an den Grenzen, usw, Fantasien zu Papier gebracht,(oder soll man diese Märchen Lügen nennen?) wir schreiben 2014 / 24 Jahre Später, …
      Es wird Zeit, dass Experten sich dem Thema annehmen, keine Fanatiker.
      Links, Grün soll schauen dass Ihre Velowege und die VelofahrerInnen sich an die Regeln halten, sollen schauen, falls sie den Verstand dazu haben, was in der Altenpflege und dem KK Wesen abläuft, aber sich nicht in Gebieten Tummeln, von denen sie offensichtlich absolut nichts verstehen.
      Ja logisch, wenn man Nur Velo fährt, ist klar, dass man auch nach 100Bücher lesen, noch keine Ahnung hat, was Verkehr wirklich ist.

      In den Fachgebieten in denen sie eigentlich was verstehen sollten KK Wesen, sind die Politisch Gleichen ja ebenso überfordert.

      Das ganze Verkehrswesen gehört in Normal Denkende Hände. Der Kampf, Bahn oder ÖV contra Private oder LKW muss der Vergangenheit angehören, ….

      So bald Stau entsteht, Umweg Km gefahren werden, wird mehr Co2 und andere Schadstoffe produziert. Man könnte sich auf den Standpunkt stellen, wir Produzieren und Transportieren nichts mehr, was unser Ruin ist.
      Verdienen wir kein Geld mehr, können wir alles andere auch nicht mehr bezahlen. Punkt.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr W. Nabulon,

      Die EU-Abgasnormen sind zwar strenger geworden, das stimmt, doch werden diese durch die üermässige, starke Zunahme des Verkehrs am Gotthard mehr als wieder nivelliert. Die Umweltgiftgase sind jedoch allgemein zu reduzieren, weil die Gesundheit geht vor, deshalb ist die gesetzliche Limite von 650’000 Fahrzeugen pro Jahr, gesetzlich verbindlich, also auch einzuhalten.

      “Geld​: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.”

      Georg​e Bernard Shaw

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  • Oktober 8, 2014

    Es ist korrekt, dass dieses Thema bereits breit diskutiert wird. Jedoch hat dieses Thema auch hier Platz, da es sich um eine breit angelegte Diskussion handelt. Die auch mit der Vignetten Diskussion neu angeschaut werden kann. Vorfällen auch weil unser BR die Steuergelder der Schweiz mit beiden Händen in die Nachbarländer trägt und verschenkt. (Siehe hierzu das bestehende, finanzielle Debakel bei der Neat). Ich sehe es auch nicht ein, weshalb wir die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs der umliegenden Länder zu finanzieren haben. Sofern die Transportunternehmen aus dem umliegenden Ausland Ihre Fracht nicht auf die Schiene verlagern wollen, bedarf es vielleicht einfach höhere Abgaben, welche das Unternehmen effektiv zu spüren kriegt. Das würde bedeuten, dass der Transitverkehr massiv zur Kasse gebeten werden müsste. Für die PKW das gleiche System, wie es Deutschland einführt, in Italien, Frankreich seit Jahren steht. Wenn wir in diese Länder in den Urlaub fahren werden wir auch alle paar Kilometer erneut ausgenommen. Man könnte das gleiche System einführen wie Deutschland.
    Vignette für ausländische Fahrzeuge können für maximal 30 Tage gelöst werden und müssten mindestens so teuer sein wie unsere Jahresvignette. So wäre der Erpressungsversuch von BR Leuthard auch vom Tisch und die Gleder für den Strassenunterhalt wären bei uns in der Kasse. Ich sage nur gleiches Recht für alle.

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  • Oktober 9, 2014

    Die Verladung auf die Schiene ist keine Lösung, da viele, vor allem ausländische Touristen nichts zahlen wollen. (Deutsche Autocars zum Beispiel machen fast nur Rast auf Parkplätzen mit Gratis- WC)
    Wer nicht will, der muss in unserem Land auch nicht, es sei den er hat einen Schweizer-Pass! Der Rest wird gehätschelt egal wie gehässig er ist. Nix neues!

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    • Juli 19, 2021

      Für mich keine Diskussion 2. Röhre für Sicherheit 2. Röhre für Sanierung 2. Röhre weils logisch ist

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  • Oktober 9, 2014

    Bei jeder Abstimmung muss der Blick 10 Jahre nach vorn gerichtet sein; also wie viele wollen 2024 durch den Gotthard? (falls immer noch jeder Schweizer Auslandferien machen darf). Nur falls der Tourismus verboten würde, genügt ein Strässchen hin und eines zurück vollkommen). Gerade weil die “Schutz- Initiative” nur für das letzte Jahrtausend vorgesehen und die nächsten Jahrtausende vergessen hat haben wir noch dieses Jahr Probleme. In 12 Jahren wird es aber dann bald zu weiteren Strassentunnels als nur 2 kommen. Dem sagt man kurz und bündig: ENTWICKLUNG.

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    • Juli 19, 2021

      @ H. Scheuber, Schon Paracelsus, der bekanntlich in Basel studierte formulierte; “Alles ist Heilmittel & Gift zugleich, alleine das Quantum entscheidet”. Entwichlung bedeutet im speziellen i.S. Fahrzeugverkehr ab einem gewissen Mass eben nicht mehr positiv (gut für die Entwicklung), sondern negativ (schlecht für Mensch & Tier).

      Heute durchfahren pro Jahr 1.25 Millionen Kraftfahrzeuge alleine den Gotthard. Dese Masse ist der Bergbevölkerung einfach nicht mehr länger zuzumuten. Auch sieht das Gesetz jetzt schon ganz klar eine Limite von 650’000 Fahrzeugen pro Jahr vor, also noch rund die Hälfte. So ist das Problem eigentlich gelöst. Es ist doch wieder genau das gleiche wie bei der total überbordenden Zuwanderung von 80’000 bis 100’000 Menschen pro Jahr, die seit Jahren schon zusätzlich in die Schweiz gepresst werden, wo der Bundesrat bei der Freizügigkeitsabstimm​​​ung vor Jahren das Stimmvolk mit seiner Angabe von 8’000, also zehn mal weniger, täuschte. Die Fahrzeuge durch den Gotthard sind gemäss Gesetz auf 650’000 pro Jahr ab 2014 / 2015 zu reduzieren, das bedeutet nicht weniger als die zahlenmässige Erfüllung dieses Bundesverfassungsarti​​​kels i.S. Alpenschutz. Somit ist eine 2. Gotthardröhre mit Sicherheit nicht möglich & auch nicht mehr nötig.
      Immer Mehr Herr Scheuber, kann wie in diesem Fall eben auch Rückschritt bedeuten. Zeigen wir gesamtschweizerisch Solidarität mit den Alpen und den Menschen in der Innerschweiz und stimmen NEIN zu einer 2. Röhre.

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    • Juli 19, 2021

      Ihr Problem, Herr Hottinger, lässt sich rel. leicht lösen : Abs. Kontingentierung der Gotthardstrasse für 1 Jahr zum Voraus, sowohl für Lastwagen als auch für PWs – oder viel besser (ohne bürokratische Schikanen) :
      Strengste Bevölkerungsbegrenzun​g (Kinderverbot für min. 20 Jahre und keine unnötigen Importe exotischer Artikel und Durchlass für Ausländer mittels Tropfenzähler-Methode​. Alles nur, wegen egoistischen Eigeninteressen und Platzangst.
      Aber keine Angst: meine Prognose lautet: alle 20 Jahre muss eine neue Gotthardröhre projektiert und innert 10 Jahren auch ausgeführt werden. Im Jahr 2100 werden nämlich in die Schweiz über 10 Mio Einsitz nehmen und diese wollen wie wir: unbeschränkten Durchgang überall und zwar ohne Schikanen.

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    • Juli 19, 2021

      @ H. Scheuber, finde es schade, dass Sie überhaupt nicht sachlich & völlig ohne Emotionen auf meinen Einwand der gesetzlichen Limitierung von 650’000 Lkw pro Jahr, Kraft Erfüllung des Bundesverfassungsarti​kels “Allspenschutz,” einfach mit keinem Wort darauf eingegangen sind. Auf Ihre Exotischen Auslassungen gehe ich darum gar nicht ein.

      10 (zehn) Mio. Einwohner braucht die Schweiz sicher nicht, 8 Mio. sind doch schon zu viel, jede Tierart begrenzt seinen Nachwuchs intinktiv, wenn die Population zu gross zu werden droht, somit im eigenen Revier, die eigene Art nicht mehr am Leben halten kann.
      Nur der Mensch – sogar versehen mit Verstand und Vernunft – bringt dies scheinbar nicht fertig.
      3, 4, oder gar 5 Gotthardröhren nutzen Ihnen doch auch nichts mehr, wenn Sie zuvor schon an Asthma oder anderer Luftvergiftung sterben.
      Gerade heute habe ich drei Todesanzeigen einer 36-jährigen, 51 & 60 jährigen gelesen, die krankheitshalber innert kurzer Zeit verstorben sind. Ja Herr Scheuber, ich bin der Meinung, es gibt eben auch noch eine Lebensqualität, wobei ich der Gesundheit oberste Priorität, dem Wohlbefinden Wichtigkeit einräume, weil Gesunde, saubere Luft braucht der Mensch halt zum atmen, oder er ist spätestens in 3-4 Min tot. Mit Autoabgasen vergifteter Luft geht es einfach etwas länger.

      “Der Mensch von heute: das dümmste Lebewesen, das die Erde hervorgebracht hat: Er kriecht mit seinem Auto in der Großstadt wie eine Schnecke, nimmt die Umweltgifte in sich auf wie ein Staubsauger und ist obendrein noch stolz auf das, was er zustande gebracht hat.”

      John B. Priestley

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  • Oktober 11, 2014

    Die zweite Röhre wäre mit dem Bau der ersten Röhre notwendig und vernünftig gewesen. Jetzt verursacht das Bauwerk zu viele Kosten und ist zudem einfach überflüssig, es sei denn…

     **man verlangt einen happigen Betrag für die Durchfahrt, das dürfen bis 200.00 Franken sein

    -den Schweizern kann man diese Kosten via Steuern wieder zurückgeben- naja, was die Deutschen mit Ihrer Maut vorhaben, können wir doch auch!

     **und man setzt endlich die Alpeninitiative durch und macht nach 650‘000 LKW-Durchfahrten dicht

    -allerdings brauchen wir praktisch diese Limite für den innerschweizerischen Verkehr selbst, so dass für den Transitverkehr Hamburg-Sizilien fast nichts mehr übrig bleibt, schade nicht?-

    So, nun erklärt das mal den lieben Leutchen dort in Brüssel. Ich freue mich auf die Schlagzeilen.

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    • Juli 19, 2021

      @ Walti Wummer-Schön, Bravo, Sie haben es begriffen, als einer der Wenigen. Merci. 100 % einverstanden.

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    • Juli 19, 2021

      Wunderbar Herr Gilbert Hottinger,
      Ich bin erstaunt, wie sie einem Offensichtlichen “Fake” Walti Wummer-Schön, Recht geben.
      Nein, ich will sie nicht beleidigen….

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    • Juli 19, 2021

      Wunderbar, Herr Nabulon, um bei Ihren eigenen Worten aus einem andern Kommentar zu bleiben:

      1. Modern nennt man das „nick“ oder „nickname“ und nicht „fake“ und weiter

      2. haben Sie Herrn Hottinger offensichtlich gerade mit Ihrem letzten Satz beleidigt und zudem

      3. wäre Ihrer Sache besser gedient, wenn Sie meine Aussagen mit Argumenten oder eigenen Ideen widerlegen würden anstatt den „Polterer“ herauszuhängen, kommt dazu

      4. dass ich in der Regel SVP wähle, aber ich denke selbst, bevor ich den Stimm- oder Wahlzettel ausfülle.

      Alles klar, Herr Nabulon?

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  • Oktober 13, 2014

    Wenn wir zweite Röhre zur Ausbau wollen, wäre gute positive Entwicklung für strengste Umweltvorschrift und Tourismuseinflüsse für Tessin schon befinden. Schon bereits beim allen Fahrzeugarten Dieselmotor mit Katalysator eingesetzten. Zur Verbleib kann man beim Huckepack-Transport weitere… Plus Umweltverträglich für den bilaterale Vertrag!

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