1. Umwelt, Klima & Energie

20. März 2018: Landes-Defizit-Tag der Schweiz

Ab dem 20. März 2018 lebt die Schweiz, ver­ein­facht aus­ge­drückt, von Im­por­ten. Glück ge­habt! Stün­den uns diese nicht zur Ver­fü­gung, sähe es ab die­sem Tag düs­ter aus. Wir kon­su­mie­ren also jedes Jahr die Res­sour­cen von 4,5 „Schwei­zen“. Nach­hal­tig ist das nicht!

Da wir die Einkommenshöhe und damit den Ressourcenverbrauch/K​opf in der Schweiz nicht wirksam steuern können, bleibt nur noch die Steuerung der Zuwanderung. Wir wollen nicht andere Menschen aussperren, aber die ökologische Verantwortung für unser Land wahrnehmen. Die Zuwanderung spielt – im Gegensatz zu den Aussagen des Bundesrates – bei der Umweltbelastung in der Schweiz eine wichtige Rolle. Die Wachstumsideologie von Bundesrat und Parlament fährt uns ökologisch an die Wand.

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Comments to: 20. März 2018: Landes-Defizit-Tag der Schweiz
  • März 26, 2018

    Defizit des Landes spielt in der modernen Geldtheorie überhaupt keine Rolle. Nur sollten die Importe nur für Güter welche man nicht selber produzieren, vorgenommen werden. Wenn jedoch Geld, auch als endlich verstanden wird, setzen wir uns auf Anraten der einfältigen Ökonomen, mit dem Kostenfaktor auseinander, anstatt die Verschonung der Erde in den Mittelpunkt zu stellen.
    Der von den Ökonomen eingehämmerte Zahler-Mythos vernebelt den Geist der Menschen. Solche Zusammenhänge zu verstehen, lernt man bewusst nicht in der betreuten Bildung, weil der Zahler-Mythos, wirken muss, andernfalls die Menschen realisieren könnten, dass die Geldschöpfung aus dem Nichts, seit 4000 Jahren, heutige Form seit mehr als 200 Jahren, Bank of England, unendlich bedarfsgerecht gedruckt werden kann. Die Unterdrückung als Resultat dieses Mythos kann von den Regierenden als Führungsinstrument missbraucht werden.

    Alltäglich​es Spiel in den Regierungsstuben. Ich frage mich ob die Wände mit Spiegeln versehen sind?

    Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, würden die Ressourcen, als der Lebensraum

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    • März 26, 2018

      Bei diesem Beitrag mit dem Titel “Landes Defizit Tag” ging es wohl nicht um ein monetäres Defizit, wie der Titel auf den ersten Blick vermuten lässt sondern darum:

      “Wir kon­su­mie­ren also jedes Jahr die Res­sour­cen von 4,5 Ländern in Grösse der Schweiz”

      So ist das wohl gemeint?
      Mit anderen Worten wir existieren praktisch nur noch durch Importe von Gütern und Ressourcen anderer Länder. Würden die andern Ländern uns den Hahn zudrehen wäre die Schweiz schachmatt.
      Mit steigender Bevölkerungszahl werden die Abhängigkeiten immer grösser.
      Eine Steuerung der Zuwanderung ist schon notwendig. Ein zu dicht besiedeltes Land birgt viel Konfliktpotenzial und sei es nur im Kampf um Waschtage, Sitzplätze im ÖV, Parkplätze, Wohnungen, Lehrstellen und im heutigen Zustand auch Arbeitsplätze usw. Dann kommen noch starke Belastungen der Infrastruktur, der Erholungsgebiete und der Natur hinzu. Daran ändert auch verdichtetes Bauen nichts. Sinnvoll wäre eine Höhe der Zuwanderung, welche die in Rente gehenden Bewohner welche nicht durch eigene Nachkommen ersetzt werden können berücksichtigt und diesen Faktor auch als Massstab nimmt.

      Man muss sich nur vor Augen halten, wer alles von starker Zuwanderung profitiert.
      Natürlic​h einmal die Wirtschaft gefolgt von Immobilienbesitzern. Wozu nicht wenige SVP Exponenten gehören. Jemand profitiert also von der hohen Zuwanderung.

      Man könnte schon viele Probleme durch korrekte Umsetzung des Geldsystems lösen, z.B Wirtschaftsflüchtling​e, aber wie lange wird es noch dauern, bis allen Ländern die Schuldenwirtschaft erlaubt wird? Durch die Armut profitiert der Reichtum, denn Reiche lassen sich nicht ausnützen.

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    • März 26, 2018

      Herr Emil Huber

      Danke für die völlig zu recht erfolgte Belehrung. Den Einwand vom Import habe ich auch gemacht! Die Wohlstandsnationen leben sowieso auf Kosten der Entwicklungsländern.

      Das Geldsystem wird so definiert, damit die Ausbeutung und Unterdrückung funktioniert.

      Die Zuwanderung habe ich immer auf der Basis des Lebensraumes und nicht wegen Geld (Kosten) als eingeschränkt betrachtet.

      Dein Rentenbeispiel ist ein Rückschritt in schon überwunden geglaubte Begründungen!
      Zahler​-Mythos scheinbar noch nicht ganz verstanden?

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    • März 26, 2018

      “Rentenbeispiel ist ein Rückschritt in schon überwunden geglaubte Begründungen!”

      Auc​h hier ging es mir nicht ums Geld, sondern darum, dass wenn Leute in Rente gehen ja jemand deren Arbeit machen sollte (sofern diese nicht eh durch Digitalisierung & Automatisierung Arbeit wegfällt, oder gar nicht mehr gefragt ist) damit die Bedürfnisse des Landes ohne noch mehr Importe erfüllt werden können. So gesehen braucht es etwas Zuwanderung, aber nicht bis zum Exzess. Daher wohl ein Missverständnis?

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    • März 27, 2018

      Emil Huber

      Völliger Konsens:
      Die Bedürfnisabdeckung einer Bevölkerung sollte vorerst von den bestehenden Bewohnern im Inland erfüllt werden. Wenn dies nicht der Fall ist, dann erst sollte der Aussenhandel greifen.
      Wenn ich nun an Deinen Job denke, wieviel der Produktion ist für das Inland und wieviel für das Ausland?
      Gleiche Rechte global gesehen für alle?

      Beispiel:
      A​grarsubventionen der EU und der Schweiz, welche in den Preis der Exporte einfliessen, ist reiner Protektionismus!
      Jet​zt könnten die Afrikaner mit gleichen Spiessen antworten. Sie subventionieren die eigenen Güter auch? Problemstellung: Der Westen erlaubt keine Geldschöpfung aus dem Nichts!
      Auch die Zölle sind nur beschränkt erlaubt. Wer hat die Macht?
      Als Resultat folgen Entwicklungshilfen, weil die viel günstiger sind und die SVP, welche die Zusammenhänge sich nicht erklären kann, macht auf Zeter und Mordio!

      Mit Symptome anstatt die Ursachen bekämpfen, bleiben Gewinne für Wenige!

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    • März 27, 2018

      Emil Huber

      Ergänzung: ARD von gestern 22.45h “Spiel ohne Grenzen” Die Lüge vom freien Handel, zeigt in eindrücklicher Weise den Betrug!
      Mediathek?

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  • März 26, 2018

    Es fehlt dem modernen Menschen eben das Bewusstsein, von was wir in Wirklichkeit leben.
    Nämlich nicht vom Geld.
    Viele sind der Meinung, die Milch kommt von der Migros, das Brot vom Bäcker, das Fleisch vom Supermarkt und wächst womöglich noch auf Bäumen. Vom Ursprung keine Ahnung mehr.
    Auch in Medienberichten, wenn es um die Bezifferung von irgendwelchen Schäden geht kommt immer zuerst das Geld.
    Beispielsweise​ Grossbrand in Egnach bei Tobi. Zuerst wurde benannt, wie viele Millionen Franken Schaden entstanden sind. Dann gerade noch, wie viele Tonnen Obst und Gemüse zerstört wurden. Aber niemand rechnete aus, wie viele Mahlzeiten & Kalorien verloren gingen.
    Versicherung​ bezahlt, die zerstörte Nahrung wird einfach von irgendwo importiert, ob das so immer gut geht?

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    • März 26, 2018

      Genau, es werden immer nur die Symptome beschrieben. Weil tiefer zu blicken, die Aktivierung des Denkvermögens benötigt!

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