1. Sozialpolitik & Sozialsysteme

70 Franken an die AHV-Klientele ausschütten?

Liebe Parlamentarierinnen

L​iebe Parlamentarier

Glau​ben Sie, es sei opportun, 70 Franken an die AHV-Klientele auszuschütten?

Ist es wirklich sinnvoll dies zu tun?

Ich denke nicht!

Wieso?

Die Finanzierung würde eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nach sich ziehen.

Was spricht dagegen?

Schlecht für den Rentner. Er kriegt 70 Franken um damit die Erhöhung der Mehrwertsteuer auszugleichen – ein Nullsummenspiel!

Die Preisdifferenz zu ausländischen Produkten wird noch grösser.

Schlecht für den Tourismus!

Oder (und) Kapitalgewinnbesteuer​​ung.

Sollten Kapitalgewinne wie Dividenden, die ja bereits durch die Unternehmen besteuert worden sind, nochmals besteuert werden, wären die Pensionskassen ebenfalls betroffen. Investoren würden sich zurückhalten, der Wirtschaft weiteres Risikokapital bereit zu stellen.

Seht Ihr das anders?

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: 70 Franken an die AHV-Klientele ausschütten?
  • März 12, 2017

    Das Geld wird nicht mehrfach besteuert (Rückfluss)! Die Quoten werden nach dem Verlauf der Geldzirkulation, unterschiedlich zugeordnet!
    Ein Optimierungsspiel eben, um den Menschen den Geist zu vernebeln?

    Die AHV-Rente sollte der Grundvorsorge dienen (Hinweis: Bedingungsloses Grundeinkommen, anstelle des Roboters) und als einheitliche Kopfpauschale ausgerichtet werden! Die Wirtschafft ist für die Menschen und nicht umgekehrt? Der Mensch ist geboren um zu leben und nicht in Existenzkämpfe und Armut zugunsten der Feudalherrschaft, verwickelt zu werden!

    Aufgeklärt​ oder eben dumm geblieben? Die Schere zwischen Arm und Reich ist nicht Gott gegeben!

    Die Wirtschaft soll endlich die Rentenausgaben wieder zurückfliessen lassen (Umlageverfahren)!


    Gewinn- und Sozialdisziplin für die Menschen zum Abbau der Ungleichheit!
    Das Mitspielen in den Volkswirtschaften hat die Bedingungen im Herkunftsland zu berücksichtigen! Die Sozialstandards müssen in einer Globalisierung geregelt sein!

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  • März 13, 2017

    Lesen Sie den Blog von Otto Jossi “alla Jahre wieder”

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  • März 13, 2017

    Das kann nur dem Ständerat einfallen, wenn die PK-Geschäftsleitungen​ PK-Geld unterschlagen wie im Kt.Zürich bei der BVK soll die AHV das ausgleichen.

    Das ist ein Signal um noch mehr PK-Gelder zu unterschlagen, die AHV wird’s schon richten.

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  • März 13, 2017

    Immerhin würden bei der Erhöhung der AHV um Fr. 70.- für Neurentner auch die Rentnerinnen und Rentner etwas zur Sanierung unserer Altersvorsorge beitragen.

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  • März 24, 2017

    Diese „Reform“ verdient den Namen nicht
    Weil sie die Problematik der Digitalisierung (Automatisierung, Robotisierung) nicht miteinbezieht, so weit hat die Politik nicht voraus geschaut und sie tut es auch heute wieder nicht. Wenn Arbeitnehmer in Rente gehen und so deren direkte AHV Beiträge entfallen dann ist das für die Politik sehr dramatisch. Wenn AHV Beiträge durch die Digitalisierung entfallen wo Mensch von „Maschine“ ersetzt wird ist es offenbar kein Problem.

    Man müsste dringend von der Beitragsbemessung der Sozialabzüge via Arbeitnehmer wegkommen und zu Beitragsleistungen über Erträge des Unternehmens mit einem noch festlegbaren Prozentsatz wechseln, dies wäre eine echte, gerechtere Reform welche den Namen auch verdient.

    Die Automatisierung schreitet voran. Zuerst traf es “nur” die Industrie, nun haben wir bei den Grossverteilern bereits Self Scan Kassen, erneut können Personal, Löhne und Sozialabgaben eingespart werden. Auch im kaufmännischen Bereich, Versicherungen, Banken etc. findet ein Abbau von Personal wegen Automatisierung statt.
    Wo früher bei der Versicherung der Agent nach Hause kam wird diese heute Online abgeschlossen.
    Hier wird deutlich auf das Problem hingewiesen.

    https​://www.welt.de/wirtsc​haft/article140401411​/Maschinen-koennten-1​8-Millionen-Arbeitneh​mer-verdraengen.html

    Legendär ist die Anekdote aus den 1950er Jahren, als der Gewerkschaftsführer Walter Reuther eine der vollautomatischen Anlagen der General-Motors-Werke besuchte. Der Gastgeber, Henry Ford II, fragte den Gewerkschaftsführer spitz, indem er auf die menschenleere Halle zeigte: “Walter, wie willst du diese Roboter dazu bringen, dass sie deine Beiträge (z.B. AHV, IV, BVG, ALV) zahlen?” Worauf Reuthers kühl konterte: “Henry, wie willst du die Roboter dazu bringen, dass sie deine Autos kaufen?”
    Was heisst “Wie fliesst das Geld nun zu den Konsumenten, damit sie die Autos auch bezahlen können wenn ihr Einkommen fehlt?”
    Über die Demütigungsanstalten Sozialamt, RAV und IV?
    Natürlich entstehen auch wieder neue Arbeitsbereiche, aber es werden weniger sein als vernichtet werden. Und diese werden selten mit dem gleichen Personal wiederbesetzt. Was dann? Diese Frage lässt die Politik aber offen!
    Das Bedingungslose Grundeinkommen hätte diese Problematik entschärfen können, wurde mit Panikmache der Wirtschaft aber abgelehnt
    Eine Rechnung, um die Wirkung aufzuzeigen:
    Vom Bruttolohn beträgt der AHV Beitrag total 10.24%
    Eine Maximalrente beträgt z.B 2350-. Fr. davon finanziert der Staat ca. 20% also bleiben durch den aktiven Lohnempfänger noch via AHV Beiträge im Umlageverfahren ca. Fr.1880-. zu finanzieren. Nun sind die Löhne aber ja total unterschiedlich, da nicht alle den selben Bruttolohn haben, welche mittels der 10.24% Abzüge in die AHV fliessen.
    Um diese Summe zu erhalten benötigt man eine Bruttolohnsumme von rund Fr.18’400 x 10.24% = Fr. 1884-. den Betrag, welchen wir für die Maximalrente pro Monat brauchen:

    Lohn 1 Fr. 5000
    Lohn 2 Fr. 4100
    Lohn 3 Fr. 5100
    Lohn 4 Fr. 4200
    Summe Fr.18’400 (benötigte Bruttolohnsumme für 1 Maximalrente.)

    Hie​r wären es also 4 “aktive” Lohnempfänger für 1 Rentner, kann aber je nach Lohnsumme total anders aussehen:

    Lohn 1 Fr. 12’000
    Lohn 2 Fr. 6400
    Summe Fr. 18’400

    Wie wir sehen, brauchte es hier nur 2 “Aktive” Lohnempfänger” um die Maximalrente für 1 Rentner zu “erzeugen.”

    Es kann auch ein einziger aktiver Lohnempfänger 1 Rentner finanzieren oder gar mehrere, wenn die Bruttolohnsumme entsprechend höher ist.
    Man könnte noch viele Beispiele dieser Art machen. Es zeigt einfach, dass die Behauptung nicht stimmt, es müsste eine bestimmte Zahl “Aktiver” haben um 1 Rentner zu finanzieren.
    Nun ein weiteres Beispiel nach Digitalisierung von 3 Arbeitsplätzen:
    Lohn​ 1 Fr. 5000
    Lohn 2 entfällt, digitalisiert
    Lohn 3 entfällt, digitalisiert
    Lohn 4 entfällt, digitalisiert
    Summe:​ Fr. 5000
    Benötigter Bruttolohn zur Finanzierung einer Maximalrente ca. Fr.18’400. Fr.18’400 – Fr. 5000 = Fr.13’400 Fehlbetrag!!!
    Was nun?

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