1. Gesellschaft

Abtreibung – Menschenrecht oder Massenmord?

Der Mutterleib ist zum

gefährlichsten Platz

für menschliches Leben geworden.

In unserer Gesellschaft gilt Abtreibung beinahe schon

als „Menschenrecht“ und bleibt unter bestimmten

Bedingungen von der Rechtsprechung ungestraft.

Wer heutzutage gegen Abtreibung ethische

Vorbehalte äussert, wird schnell als frauen feindlicher

Ewiggestriger gebrandmarkt.

Doch sind die Argumente der Abtreibungsbefürworte​​​​​r

wirklich so stichhaltig?

Sind Abtreibungen wirklich so bedenkenlos,

wie Medien und die Politikerinnen & Politiker

sie immerzu darstellen?

Wenn​​​​​ Wissenschaftler irren

In der Medizin wurde der Begriff „Abtreibung“ jahrzehntelang für die Entfernung von Würmern und von Gallenstein verwendet. Doch heute versteht man darunter die Beseitigung eines ungeborenen Kindes. In den ersten acht Wochen der Schwangerschaft lautet der Fachbegriff für das Baby „Embryo“, danach „Fötus“. Eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Ein ungeborenes Kind kann ab der 22. Schwangerschaftswoche​​​​​ die Geburt mit intensivpflegerischen​​​​​ Massnahmen schadlos überleben.

Die Wissenschaft bestätigt heute zweifelsfrei, dass der Embryo ein Mensch von Anfang ist, vom Moment der Kernverschmelzung der Samen- und Eizelle. Der Embryo macht auch niemals eine stammesgeschichtliche​​​​​ Entwicklung durch, wie es noch in den 80er-Jahren in den Biologiebüchern vieler Kantone hiess. Das sogenannte Biogenetische Grundgesetz von Ernst Haeckel aus dem Jahre 1866 hat sich hundert Jahre später als einer der grössten Irrtümer der Medizinalgeschichte entpuppt. Cristiano Ronaldo war also nie zuerst ein Fisch mit Kiemen, dann ein Reptil, das sich schliesslich zum Menschen entwickelte. Er war ein Mensch von Anfang an.

Legale Abtreibungen – eine kommunistische Idee

Es ist eine historische Tatsache, dass der erste Staat der Welt, der Abtreibungen legalisierte, Lenins bolschewistisches Russland war. Auf Lenins Anweisung wurde die Abtreibung am 18. November 1920 gesetzlich erlaubt. Abtreibung ist die logische Auswirkung der marxistischen, materialistischen Sicht der Welt.

Mit der Verbreitung des Kommunismus in die Länder Osteuropas kam es zunächst auch dort zur Legalisierung der Abtreibung. Fast überall wurde sie im ersten Jahrzehnt der kommunistischen Herrschaft durchgesetzt: zum Beispiel 1956 in Polen. Erst nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde die Abtreibung in Polen wieder verboten.

Warum waren Kommunisten für Abtreibung

und warum sind es die heutigen Sozialisten und

Sozialdemokraten immer noch?

Aus Aussagen von Friedrich Engels geht hervor, dass die ersten Marxisten nicht nur die Fabrik, sondern auch die Familie als Ort der Ausbeutung begriffen haben. Engels sagte: „In der Familie ist der Mann der Bourgeois und die Frau repräsentiert das Proletariat.“ Der ausgebeutete Proletarier war in der Ehe die Frau. Ehe und Familie müssen deshalb nach marxistischen Grundsätzen aufgelöst werden. Der Kampf für die Legalisierung der Abtreibung ist wie ein Kitt, der seither die Linken auf der ganzen Welt verbindet. Heute sind es zusätzlich noch viele Konservative und auch Liberale, beeinflusst durch das intellektuelle Gedankengut des Neomarxismus der „Frankfurter Schule“.

Das Baby ist geschützt – aber nur auf dem Papier

In Deutschland

Dort kennt man all die Rechtsfrungdlagen wie „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ oder wie Art. 2 des deutschen Grundgesetzes „Jeder hat das Recht auf Leben“. Doch we ist „Mensch“ und we ist ein „Jeder“? Kommen Würde und das Recht auf Leben auch dem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft zu? Oder besteht Unklarheit hierzu in der deutschen Rechtsprechung? Zwei Richtersprüche von 1975 bzw.1993 des Bundesverfassungsgeri​​​​​chts in Sachen Schwangeschaftsabbruc​h​​​​ lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Hier einig Auszüge aus den Urteilen:

„Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung. Der Lebensschutz der Leibersfrucht geniesst grundsätzlich für die gesamte Dauer der Schwangerschaft Vorrang vor dem Selbstbestimmungsrech​​​​​t der Schwangeren und darf nicht für eine bestimmte Frist in Frage gestellt werden.“

„Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu. Der Schwangerschaftsabbru​​​​​ch muss für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen und demgemäss rechtlich verboten sein“.

Bei der Überarbeitung des Strafgesetzes wurde der Paragraph 218 (Gesetz über die Unterbrechnung der Schwangerschaft), der seit 1871 in Deutschland Abtreibungen mit einer Freiheitsstrafe sanktionierte, gelockert. Extreme Emanzen unter der Führung von Alice Schwarzer haben es entgegen jeglicher Ethik und Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben fertig gebracht, dass in Deutschland Millionen von menschlichen Föten abgetrieben und Deutschland in den nächsten 40 Jahren um 30 % schrumpfen wird.

In der Schweiz

Seit dem 1. Oktober 2002 ist der Schwangerschaftsabbru​​​​​ch bis zur 12 Woche bundesweit entkriminalisiert. Artikel 118 bis 120 des Strafgesetzbuches regeln den Schwangerschaftsabbru​​​​​ch. Bis zur 12 Woche wird der Abbruch der Frau überlassen und die Abtreibung ist straffrei. Die Frau muss schriftlich eine Notlage geltend machen. Zudem muss der Arzt eine eingehendes Gespräch führen und die Frau beraten. Das ist ein Witz der Politiker, denn sie müssten es wissen, dass wenn der Frau diesbezüglich etwas gegen den Strich geht, sie sich immer in einer Notlage wähnt. Das EGO muss ja unter allen Umständen befriedigt werden. Die Regelungen zur Möglichkeit einer Spätabztreibung sind mit Deutschland fast identisch. Art. 119,1 des CH-StGB ermöglicht eine Abtreibung auch nach der 13. Woche der Schwangerschaft, wenn die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist. Auch letzteres ist geradezu ein Witz und zum Lachen, wenn es denn nicht ein zu ernstes Thema wäre. Denn auch heute sterben immer noch Gebährende, wenn auch zum Glück viel weniger, aber geltend gemacht kann eine „Gefährdung der Gesundheit“ immer, denn wenn das EGO heute nicht immer befriedigt wird, kann selbst dies schon die Gesundheit gefährden.

Wo bleibt die ärztliche Ethik?

Der Eid des Hippokrates

Der gilt als erste grundlegende Formulierung einer ärztlichen Ethik. Er besitzt zwar heute keine Rechtswirkung, doch gehört er zum moralischen Fundament der Ärztezunft. Darin steht schwarz auf weiss:

„Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.“

Eine sehr lange Zeit musste jede Ärztin, jeder Arzt diesen Eid des Hippokrates ablegen. Als ich eine Ärztin fragte ob das in Deutschland auch so sei, antwortete sie: “NEIN, sie habe diesen jedenfalls nicht ablegen müssen, das ist jetzt nicht mehr der Fall”. Der Mammon spielt anscheinend auch in diesem Bereich die erste Geige, denn mit Abtreibungen dieser schwächsten aller menschlichen Geschöpfe ist eine ganze Menge Kohle zu verdienen. Auch der Verkauf & Handel von Organen dieser ungeschützten Geschöpfe floriert bestens. Ungeborene Menschen haben keinerlei Lobby in unseren beiden Parlamenten. Die einflussreichste Lobby ist in unseren Parlamenten der Chemie & der Ärzteschaft vorbehalten. Wie in Deutschland wird auch in der Schweiz gegen die Verfassung, in der Schweiz sogar gegen die Präambel unserer Bundesverfassung verstossen wie folgt:

Präambel

Im​​​ Namen Gottes des Allmächtigen!

Das Schweizervolk und die Kantone,

in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,

im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,

im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und

der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,

gewiss,​​​​​ dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht,

und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.

Angenommen​​​​​ in der Volksabstimmung vom 18. April 1999.

Unsere Gesellschaft verkommt leider immer mehr zu einer nekrophilen Gesellschaft wo die Liebe zum Tode die Liebe zum Leben ersetzt.

1. Rund 9 Millionen Menschen sterben

weltweit jährlich an Hunger,

2. 7 Millionen an Herzerkrankungen,

3. 1.3 Millionen im Strassenverkehr,

4.​​​ Gleichzeitig werden jedes Jahr

50 (fünfzig) Millionen Kinder abgetrieben.

Wenn​​​ die Politiker/Innen mal eine sinnvolle Gesetzesbestimmung machen würden wie folgt: “Jede werdende Mutter muss sich einen Film über eine Abtreibung im zweiten Schwangerschaftsdritt​​​el (Zerreissen des Babys) vor ihrer Abtreibung zwingend anschauen. Der Ablauf:

a) Es wird eine Stahlklemme mit spitzen Zähnen in den Uterus eingeführt. Diese Klemme ist dazu konstruiert, einen Gegenstand zu umklammern und nicht mehr von ihm abzulassen,

b) Sobald der/die Arzt/In einen Körperteil gepackt hat, zieht er mit voller Kraft, um das Körperteil abzureissen,

c) Nach und nach werden alle Körperteile abgerissen und herausgezogen,

d) Der schwierigste Teil dieser Prozedur ist es, den Kopf des Babys aus dem Uterus zu entfernen, da er nicht durch die Cervix passt. Der Kopf – etwaa in der Grösse einer Pflaume wird von der Klemme zerquetscht. Der Arzt weiss, dass er den Kopf zerdrückt hat, wenn eine weisse Substanz aus der Cervix kommt. Das war das Gehirn des Babys.

e) dann entfernt der Arzt die Stücke des Schädels einzeln.

f) danach schabt er den Uterus mit einer Curette aus,

g) Der Arzt sammelt danach die Körperteile des Babys und setzt sie zusammen, um sicherzustellen, dass alle Körperteile aus dem Uterus entfernt wurden. Wenn alle Körperteile vorliegen, ist die Abtreibung beendet.

Eine weitere Abtreibungsmethode ist die “Teilgeburtsabtreibun​​​g”.

Diese wurde mit einem Kongressbeschluss 2003 in den USA verboten. Bis zum Verbotwurde sie häufig angewandt. Frühere Versuche eines Verbotes scheiterten am VETO des Präsidenten Bill Clinton, der sie befürwortete.

a) Mit der Klemme packt der Arzt das Baby am Fuss,

b) Das Bein des Babys wird in den Geburtskanal gezogen,

c) Der Arzt entbindet den gesamten Körper des Kindes mit Ausnahme des Kopfes,

d) Der Arzt öffnet mit einer Schere den Hinterkopf des Kindes, um ein Loch im Hinterkopf entstehen zu lassen,

e) In das Loch wird ein Absaugekatheter eingeführt und das Gehirn des Kinds wird herausgesaugt. Der Schädel fällt in sich zusammen und das tote Kind wird entsorgt.

Quelle: youtube.com, partial-Birth Abortion Illustraded Video The Crime of Crimes 2007

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Comments to: Abtreibung – Menschenrecht oder Massenmord?
  • Juli 31, 2017

    pro-life oder pro-choise?

    Das Recht des Kindes oder der Mutter?

    Tatsache ist, dass Abtreibung auch dann angewandt wird, wenn sie verboten wird. Wer reich genug ist, geht in ein Land, wo es erlaubt ist, wer zu arm ist, versucht es bei einem fragwürdigen Helfer, der sich dafür bezahlen lässt. Oft mit negativen Folgen für die Frau.

    Bereits Augustus versuchte die Geburtenrate zu steigern und Elternschaft zu fördern, er scheiterte kläglich.

    Im übrigen hat der Kommunismus die Abtreibung erlaubt, weil man allgemein die Frauenrechte förderte. Bis Stalin kam und wieder das tradionelle Familienbild fördern wollte.

    Ausserdem ist das Polen der PIS und vom de facto Herscher kaczynski wohl kaum ein Vorbild. Statt der Herrschaft der KP hat man nun die PIS die als alleinige Partei regieren will.

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  • Juli 31, 2017

    Beide geschilderten Abtreibungsmethoden (Zerreissen des Babys & die Teilgeburtsabtreibun​​​​g) bringen für die Frauen im übrigen ein erhebliches Risiko für Komplikationenn mit sich wie folgt:

    – Schäden an der Gebärmutter und der Cervix,
    – aber auch an anderen Organen wie der Blase,
    – Infektionen, Blutungen sowie
    – Komplikationen bei kommenden Schwangerschaften.

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  • August 2, 2017

    Herr Hottinger,

    Was ist den die Alternative, für diese Frauen? ……………..
    Gl​auben Sie allen Ernstes eine Frau, treffe diese Entscheidung leichtfertig?
    Und exgüsse, Herr Hottinger, aber wer bitte sind Sie, wer sind wir, dass wie uns anmassen diese Entscheidung für sie zu treffen? Sind Sie bereit, die Verantwortung für ihr Schicksal und das ihres ungeborenen Kindes zu tragen?

    Abtreibungen gibt es leider seit Menschengedenken, Herr Hottinger. Mit dieser Entscheidung leben, müssen aber weder Sie noch ich, sondern allein die Betroffenen! Mit einem Verbot, erreichen Sie nur noch mehr Leid! Abtreibungen verhindern werden Sie damit nicht eine Einzige!

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    • Juli 19, 2021

      Der Entscheid darüber, ob jemand bereit ist, die Verantwortung für das eigene Schicksal und das eines ungeborenen Kindes zu tragen, muss erfolgen, bevor es ein ungeborenes Kind gibt, Frau Stutz.
      Danach geht es nicht mehr um diese Frage, sondern nur noch darum ob das Kind getötet werden soll oder nicht.

      Niemand sollte sich mit der Tötung eines Kindes aus der warum auch immer eingegangenen Verantwortung herausmanöverieren können. Viel besser wäre es, der Verantwortung und dem Entscheid darüber ob sie wahrgenommen werden kann, höhere Relevanz zu verschaffen. Eher eine Erziehungs- oder Ethikfrage also.

      Anstatt den Kindern (und auch den nicht nachdenkenden Massen) vorzugaukeln, man könne sich ungestraft jederzeit mit jedem in jeglicher Art auch sexuell vergnügen, wäre es verantwortungsvoll, sie vermehrt auf die damit verbundenen und eben lebensbestimmenden Folgen vorzubereiten.

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  • August 2, 2017

    Abgetrieben wurde schon immer, seit Urzeiten, entweder Legal oder eben illegal.

    Besser sind Abtreibungen von Fachärzten, damit den Frauen nicht noch verstümmelt oder getötet werden.

    Noch besser wäre kontrollierte Verhütung, habe meine Kids so erzogen.

    Was ist das für ein Elend mit unerwünschten Kindern, Habe eine Dame die ist als Sozialfall von D mit 2 Kids zu uns ins Haus gekommen. Ihr Sohn war etwa 3 Jahre und kam immer zu uns weil er Hunger hatte. Die Dame war meist auswärts und wir fütterten das Kind, wir konnten es ja nicht hungern lassen. Später gab sie diesen Jungen weg, weiss nicht wohin. Eine traurige Sache.

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  • August 3, 2017

    Es ist nichts in Beton gegossen, wenige Abtreibungen gab es sicher seit Menschengedenken immer,

    nicht aber dieses 50 Millionen Abschlachten von ungeborenem LEBEN, also jährlich soviel wie der II. Weltkrieg in sieben Jahren Krieg schaffte. Während der Tod im Verteidigungs-Krieg fürs seine Lieben noch etwas abgewonnen werden kann, ist dieses staatliche morden unerhört und teuflich. Schliesslich gibt es heute Verhütungsmittel en masse, aber wo bleibt denn die Eigenverantwortung diesbezüglich einer jeden zur Geburt fähigen Frau? Es ist eine historische Tatsache, dass der erste Staat der Welt, der Abtreibungen industrie- & massenweise legalisierte, Lenins bolschewistisches Russland war. Auf Lenins Anweisung wurde die Abtreibung am 18. November 1920 gesetzlich erlaubt. Abtreibung ist die logische Auswirkung der marxistischen, materialistischen Sicht der Welt, weil es eine göttliche Vorsehung ausschliesst. Ich bin keineswegs ein religiöser Fundamentalist, jedoch diesbezüglich könnte der Mensch von den Tieren noch sehr viel lernen.

    Die EGOMANIE treibt fast überall schon zu stark ihre nekrophilen Blüten, denn die Bevölkerung von Europa wird in den nächsten vierzig Jahren bedenklich, ja existenzbedrohlich schrumpfen, und dies kann mit Massenimporten wie gedacht aus Afrika keinesfalls “geheilt” werden. Denn dies ist eine sehr dumme Vorgehensweise, denn diese mehrheitlich Armuts- und bildungsfernen Migranten lassen sich nicht in billige Arbeitskräfte einfach so verwandeln, das ist viel zu naiv gedacht. Die Globalisten und die Sozialisten welche im Verbund egoistisch materiell motiviert handeln, sie werden sich beide noch gewaltig die Finger verbrennen. Jeder noch denkfähiger abendländisch zivilisierte Mensch weiss auch wieso.
    Das Gejammer der Sozialindustrie geht einem doch auf den Geist. Integration und Ausbildung sollen Probleme lösen. Dabei werden nicht mal die bezahlten Sprachkurse besucht. Die direkten Kosten des Asylwesens/Migration dürften heute zwischen 2 und 3 Mia. Franken p.a. liegen. Alles andere wie Administration, Erstausstattung, Betreuung und Settings für schwierige Fälle, Rechtswesen, etc. werden unter den Teppich gekehrt und verschwinden in der Rubrik allg. Sozialkosten. Hinzu kämen noch die streng geheimen Kosten des Gesundheitswesens und der Zahnmedizin in unbekannter Höhe. Frau Sommaruga mag über soziale Kompetenz verfügen, ökonomische Kompetenz fehlt ihr total. Sie schaut zu, wie bildungs- und kulturfremde Massen unsere Bevölkerung unterwandern und wir dabei sind unsere nationale Identität zu verlieren.

    Einzige​ Ausnahme für eine Abtreibung betrachte ich schwerste Missbildungen, die ein geregeltes sinnvolles Leben verunmöglichen. Das gleiche gilt für Vergewaltigungsopfer,​ die leider auch rasant noch zunehmen werden.

    13.7.17
    M​arokkaner überfällt, verprügelt und vergewaltigt Schwangere in Hannover. Ein polizeibekannter Asylbewerber aus Marokko schlägt eine Einheimische auf ihrem Nachhauseweg hinterrücks nieder, prügelt auf sie ein, macht sich über die im siebenten Monat Schwangere her, streichelt über ihren Babybauch und vergewaltigt sie dann fast zwei Stunden lang. Weiterlesen auf m.bild.de

    http://w​ww.politikversagen.ne​t/rubrik/vergewaltigu​ng

    “Der weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.”
    George Bernard Shaw

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  • August 4, 2017

    “Schliesslich gibt es heute Verhütungsmittel en masse, aber wo bleibt denn die Eigenverantwortung diesbezüglich einer jeden zur Geburt fähigen Frau? “

    Herr Hottinger, das ist aber bitte doch nicht Ihr Ernst!? Um ein Kind zu zeugen, braucht es doch immer noch zwei!!!
    Verhütung liegt Ihrer Meinung nach, aber allein in der Verantwortung der zur Geburt fähigen Frau?! Ganz nach dem Motto, wer’s bekommt darf’s auch behalten?! Genau das, mein guter Herr Hottinger, ist doch Teil des Problem’s!

    “Die EGOMANIE treibt fast überall schon zu stark ihre nekrophilen Blüten, denn die Bevölkerung von Europa wird in den nächsten vierzig Jahren bedenklich, ja existenzbedrohlich schrumpfen, und dies kann mit Massenimporten wie gedacht aus Afrika keinesfalls “geheilt” werden.”

    Vielleich​t wäre es ja ein Segen für die Erde, wenn die rücksichtslosen Europäer aussterben!?

    ” Ich bin keineswegs ein religiöser Fundamentalist, jedoch diesbezüglich könnte der Mensch von den Tieren noch sehr viel lernen.”

    Der Natur wieder Ihren Lauf lassen? Das tun wir doch schon. In Afrika! Anstatt abzutreiben lassen wir die Kinder einfach elend verhungern und verrecken. Einem Tier, gäbe man den Gnadenschuss! Und man kann es drehen und wenden wie man will Herr Hottinger, am Ende wissen wir beide wem Afrika das zu verdanken hat. Arroganten Europäern die sich selbst an die Spitze der Nahrungskette gesetzt haben und Menschen wie Tiere behandeln. Frauen, Herr Hottinger, und zwar egal auf welchen Kontinent sind aber Menschen mit einem eigenen Willen, einem eigenen Gewissen und vor allem einem eigenen Leben, über das Sie einfach def. nicht zu richten haben!

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Stutz

      Wenn eine Frau schon einen Mann an sich ran lässt der sich dann aus der Verantwortung stiehlt wenn ein Baby kommt, wendet Frau doch lieber Verhütungsmittel an. Selbstverständlich ist auch der Mann hierin in der Pflicht.

      Afrika: Jeder ist seines eigenen Glücks Schmied. Also das enttäuscht mich jetzt doch von Ihnen Frau Stutz, dass sie alleine die “bösen” Europäer dafür verantwortlich machen, dass es Afrika trotz XXX-Milliarden $ seit Jahrzehnten immer noch keinen Deut besser geht, ganz im Gegenteil. Sie wissen sicher auch, seit 1960 sind Kolonien Vergangenheit. Auch hier sind es die schwarzen Despoten die ihr Volk drangsalieren. Die Schweiz hatte keine Kolonien, und wegen der Sklaverei, es waren die div. schwarzen Stämme selber die ihre Nachbarstämme überfallen haben und Frau, Mann und Kinder den weissen an der Küste diese gegen gute Bezahlung – brutalst in Ketten gelegt – zur Versklavung auslieferten. Nicht gewusst? Entschuldigt natürlich nicht diese grausame, Menschen verachtende Handlungsweise der Weissen keinesfalls.

      Italien aber z.B. hat Äthiopien, ein christliches Land brutal überfallen, da könnte man mit Fug und Recht sagen, ihr seit nun auch verantwortlich für alle Eriträer. Die landen ja fast alle auch in Italien an, nur die Italiener sind so schlitzohrig und schicken sie mit Fahrkarte in den Norden und die Schweizer sind so doof und wissen nicht mal den Dublin-Vertrag anzuwenden.

      Frau Stutz ich richte sicher Niemanden, aber ich darf auch eine eigene Meinung haben und diese auch äussern.

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    • Juli 19, 2021

      “Wenn eine Frau schon einen Mann an sich ran lässt der sich dann aus der Verantwortung stiehlt wenn ein Baby kommt, wendet Frau doch lieber Verhütungsmittel an.”

      Und wenn der Mann sein wahres Gesicht halt erst zeigt, wenn die Frau schon schwanger ist? Wissen Sie wie viele Männer mir in meinem Leben schon erzählt haben, sie würden mir jeden Stern vom Himmel holen?! Und was glauben Sie, wie viele davon ich beim Wort hätte nehmen können? Und überhaupt, waren Sie denn noch nie in Ihrem Leben, blind vor Liebe? Oder haben sich in jemandem getäuscht? Irren ist doch menschlich und Fehler zu machen auch! Nur aus unseren Fehlern lernen und reifen wir.

      Ein Urteil über Frauen die sich zu diesem Schritt entschliessen, steht uns Unbeteiligten doch ganz einfach nicht zu! (Wer selbst ohne Süde ist, der werfe den ersten Stein… Ich bin keine Heilige Herr Hottinger, Sie etwa schon? ;-))

      Afrika:
      Ich sehe da auch keine Erbschuld, die ich auf mich geladen hätte, def. nicht. Mein Mitgefühl ist einfach eher bei den bereits geborenen und zum Tode verurteilten und deren Mütter, als bei einem 12 Wochen alten Fötus. Und was Sie ganz ausser Acht lassen, was ist bitte mit all den künstlichen Befruchtungen bzw. “dem Ausschuss” dafür verurteilen wir niemandem! Nein da haben wir noch Verständnis und nutzen die Mittel der modernen Medizin…. um den dekadenten Kinderwunsch (reicher Europäer und demnächst auch Schwulen und Lesben) auf biegen und brechen zu erfüllen. Dabei ist das doch nichts anderes als Abtreibung! Allein schon deshalb geht das für mich nicht, was Sie hier fordern. Für mich, schiessen Sie hier einfach gegen die falschen, Herr Hottinger. Auch wenn Sie grundsätzlich mit allem recht haben, gehen Sie mir hier def. zu hart ins Gericht! Und ich bin weiss Gott auch kein “Weichei”, das wissen Sie ja.

      Beste Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Frau Elsi D. Stutz

      Da sind wir uns im Grundsatz ja einig, dies beruhigt und freut mich auch. Im Grunde genommen war doch meine Botschaft resp. meine Meinung die, dass unsere Gesellschaft immer mehr der Nekrophilie frönt, sie so voll & mit Sicherheit schon in naher Zukunft ganz den Bach runter gehen wird.

      Die Liebe zum Tode ist überall schon lange spürbar, anstatt die Liebe zum Leben.

      Mein Hauptargument dabei ist, dass jährlich 50 Millionen völlig Unschuldige – uns Erwachsenen schutzlos ausgeliefert sind – wir Ihnen das Leben ohne Skruppel einfach so absprechen und sie recht gedankenlos in dieser Masse ermorden lassen. Ja morden ist das genau treffende Wort, um unser schändliches Tun so noch rechtfertigen zu können.
      Physisch wächst eine Zelle bei der Menschwerdung überhaupt nur wenn die unsterbliche Seele bereits anwesend ist, und genau dies wird auch noch von einer Mehrheit negiert, einfach weil es diesen Menschen in ihr sehr bequemes Lebens-Konzept sehr gut passt.

      lb Gruss

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    • Juli 19, 2021

      Nicht allein, aber doch ein wenig mehr liegt die Verantwortung für die Verhütung schon bei den Frauen, Frau Stutz. Sie allein sind es schlussendlich, die entscheiden, ob sie ein Kind bekommen oder nicht. Es sind die Natur oder die Schöpfung, nicht die reaktionären und gemeinen Männer, die vorsehen, dass nur Frauen schwanger werden können.

      So können Männer den Frauen ja auch nicht verbieten zu verhüten, wenn sie gerne ein Kind hätten und die Frau nicht. Nicht einmal eine Tötung des eigenen Kindes in Form einer Abtreibung können Männer einer Frau verbieten.

      Und die ganze Abtreiberei findet doch, zumindest in unseren Sphären, in erster Linie aufgrund des gestörten Lifestyles statt und nicht aus Sorge um die materielle Existenz des Kindes.

      Ihr Rundumschlag, von wegen Afrika und wohl die ganze Welt hätte es „uns zu verdanken“, dass dort „die Kinder einfach elend verhungern und verrecken“ ist absolut jenseits und ist sicherlich nur einer hormonell bedingten Kurzzeitaufregung zuzuschreiben.

      Dass Menschen wie Tiere handeln ist selten. So ist auch die Sklaverei nichts was Tieren einfallen würde. Das tun nur Menschen untereinander.
      Nur kann man bei der Einteilung in Opfer und Täter hier und dort nicht die Hand umkehren. Sklaven wurden (und werden) von Menschen aller Kontinente, Hautfarben oder Religionen gehalten. Ebenso gab (und gibt) es Sklaven aller Unterscheidungen.

      Man könnte, wenn man ganz sarkastisch sein will auch sagen: Bei der Sklaverei gibt es keine Diskriminierung. Da sind alle gleichermassen beteiligt.

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    • Juli 19, 2021

      “Physisch wächst eine Zelle bei der Menschwerdung überhaupt nur wenn die unsterbliche Seele bereits anwesend ist, und genau dies wird auch noch von einer Mehrheit negiert, einfach weil es diesen Menschen in ihr sehr bequemes Lebens-Konzept sehr gut passt.”

      Das kann man glauben, Herr Hottinger, oder auch nicht. Und Ihren Glauben, können Sie nun mal niemandem aufzwingen! Nochmals, mit dieser Entscheidung muss allein die Frau leben und niemand sonst!

      “Nicht allein, aber doch ein wenig mehr liegt die Verantwortung für die Verhütung schon bei den Frauen, Frau Stutz. Sie allein sind es schlussendlich, die entscheiden, ob sie ein Kind bekommen oder nicht. Es sind die Natur oder die Schöpfung, nicht die reaktionären und gemeinen Männer, die vorsehen, dass nur Frauen schwanger werden können.”

      Herr Knall, ICH würde mich bei diesem Thema sowieso nur auf mich selbst verlassen, (auch als Mann)! Nur weiss ich, dass ich von anderen, einfach nicht erwarten darf, dass sie so denken und handeln wie ich… Bez. Sie nicht dafür verurteilen darf, wenn sie es halt nicht tun.

      “Ihr Rundumschlag, von wegen Afrika und wohl die ganze Welt hätte es „uns zu verdanken“, dass dort „die Kinder einfach elend verhungern und verrecken“ ist absolut jenseits und ist sicherlich nur einer hormonell bedingten Kurzzeitaufregung zuzuschreiben. “

      mhhh… mein Hormonhaushalt ist zur Zeit eigentlich recht stabil….!
      Kurzzeit​aufregung trifft es schon eher, denn bei 8 Milliarden Menschen auf dieser Welt, ist eigentlich jeder weniger ein Segen für die Welt! Und wenn Frauen ungewollte Schwangerschaften austragen müssen, um die europäische “Rasse” vor dem aussterben zu bewahren…. sorry, aber das ist für mich, absolut jenseits! (Erinnert mich irgendwie an einen irren Europäer, mit Schnäuzer und seiner Idee einer Herrenrasse. )

      “Und die ganze Abtreiberei findet doch, zumindest in unseren Sphären, in erster Linie aufgrund des gestörten Lifestyles statt und nicht aus Sorge um die materielle Existenz des Kindes.”

      Tja, ich weiss nicht… Aber erzählen Sie das doch mal einer alleinerziehenden Mutter. Einer wirklich allein erziehenden! Nun kann man sagen, selber schuld! Weil zu dumm zum… aber dann müssten wir 95% zwangskastrieren, wenn wir DAS als Kriterium nehmen….!!!
      Abschliessend: Natürlich sind die Zustände in Afrika heute, nicht mehr auf die Kolonialmächte zu schieben. Da hat Herr Hottinger schon recht! Aber haben Sie sich noch nie gefragt, wie die Welt heute aussähe, wenn es nie einen Kolumbuseffekt gegeben hätte? Dann geht’s ja nicht nur um Afrika! Sondern auch um Nord- und Südamerika, Indien, die Karibik, Ausstralien, Neuseeland… Die Kolonialmächte haben sich nicht nur Grund und Boden unter den Nagel gerissen, sie haben auch noch allen ihren Glauben und ihr Wert- und Weltanschauung aufgezwungen. Und ist es etwa nicht so, dass auf all diesen Kontinenten, die Ureinwohner bis heute unterdrückt werden? Als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden?!

      Drum, der Welt können die 50 Mio. wirklich am A vorbei gehen…. und das Ausstreben der Europäer erst recht… Wenn man den Einzelfall betrachten will, das fertige Baby vor Augen hat, sieht das logisch anders aus! Die Mutter darf man dabei aber nicht einfach aussen vor lassen, sie ist ja keine Zuchstutte! Sondern ein Mensch mit eigenen Rechten und ganz individuellen Bedürfnissen, die man doch nicht einfach komplett übergehen kann! Genau das, fordert Herr Hottinger aber im Grunde! Er setzt das ungeborene Leben über als das geborene. Etwas, was Tiere auch nie tun würden!

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man Ihrem immer noch anhaltenden Erregungszustand folgt, Frau Stutz, vor allem bei dem was Sie über Bevölkerungsregulieru​ng und Einzelfall sagen, tönt das in etwa wie das Votum, eine Atombombe sei humaner als die Tötung durch eine Einzelschusswaffe.

      Ausserdem bin ich sicher, dass Herr Hottinger nicht „das ungeborene Leben über das geborene stellt“, wie Sie dies vermuten. Er stellt wohl eher, wie ich selber auch, einfach das Leben über den Tod. Oder auch das Recht auf Geborenwerden über das Recht Leben zu vernichten.
      Und er gewichtet offensichtlich sogar die potentielle Mühsal eines künftigen Lebens als erstrebenswerter, als den aktiven Lebensabbruch aufgrund vermuteter Bequemlichkeit in der „zweiten Lebenshälfte“.

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    • Juli 19, 2021

      Hans Knall

      Genau so ist es, Danke

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  • August 5, 2017

    Wie ich bereits erwähnte wäre höchstens eine Vergewaltigung oder festgestellte sehr starke Missbildungen des Babys überhaupt eine einigermassen akzeptable Begründung zum Abort eines heranwachsenden Menschen. Es gibt erstaunlicherweise aber auch tapfere, mental sehr starke Frauen und werdende Mütter, die auch das noch bewusst annehmen können. Sie wollen es trotzdem schaffen und lassen ihr Baby nicht einfach so töten, nur weil ihnen sich das als das bequemste anbietet.
    Es war während den äusserst brutalen & grausamen Kriege in Ex-Jugoslawien wo diese tapfere Frau von den Augen ihres zweijährigen Sohnes physich und psychisch vergewaltigt, ihr Mann zuvor im gleichen Raum brutalst & nekrophil hasserfüllt einfach so erschossen wurde.
    Sie sagte, sie habe – neben den schlimmsten Auswirkungen der Vergewaltigung – vor allem sich zuerst gar nicht vorstellen können einen Knaben aufzuziehen, der womöglich noch die Gesichtszüge seines “Erzeugers” tragen würde.

    So eine brutalst misshandelte Frau sagte aber nach langen inneren seelischen Kämpfen, das Kind kann ja gar nichts dafür was der Vergewaltiger ihr angetan, es sei ja trotz allem doch ihr Baby. Sie hat deshalb jede Hochachtung meinerseits.

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  • August 7, 2017

    Herr Hottinger

    Zuerst ein begrifflicher Hinweis:
    Nekrophilie ist ein neuzeitliches Kunstwort, das seit dem 19. Jahrhundert in der Sexualpsychologie als Benennung der auf Leichen ausgerichteten Sexualpräferenz verwendet wird. Das können Sie mit Ihrem inflationären Gebrauch des Wortes aber kaum meinen. Wenn Sie – wie ich vermute – sich damit eher auf den altgriechischen Wortstamm des Wortes beziehen und meinen, es bedeute ganz einfach die Lust am Tot oder die Lust am Töten, würde ich trotzdem vorsichtiger damit umgehen. Allen Frauen, die abtreiben, pauschal zu unterstellen, sie täten das aus purer Freude am Töten ihres eigenen Embryos/Ungeborenen ist nämlich einfach nur eine perverse Beleidigung.

    Und dann zu Ihrem Standpunkt:
    Ich kann diesen – wenn ich ihn auch nicht teile – im Grundsatz nachvollziehen. Allerdings stellen sich mir bezüglich dieser in erster Linie ethischen Diskussion einige Fragen, die ich Ihnen gerne unterbreite:

    Ab welchem Zeitpunkt ist für Sie eine Abtreibung abzulehnen? Bereits ab dem Zeitpunkt, wo die Samenzelle auf die Eizelle trifft (Befruchtung)? Oder erst zu einem späteren Zeitpunkt? Wenn ja, zu welchem?

    Wie begründen Sie Ihre Wahl des Zeitpunkts, den Sie als entscheidend betrachten?

    Ich bin gespannt auf Ihre etwas detailliertere Einschätzung.

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    • Juli 19, 2021

      Also wenn ich gefragt würde, ab welchem Zeitpunkt eine Abtreibung abzulehnen sei, Herr Vaucanson, würde ich sagen: ab sofort.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Vaucanson

      Ich wiederhole mich jetzt ein wenig: In der Medizin wurde der Begriff „Abtreibung“ jahrzehntelang für die Entfernung von Würmern und von Gallenstein verwendet. Doch heute versteht man darunter die Beseitigung eines ungeborenen Kindes. In den ersten acht Wochen der Schwangerschaft lautet der Fachbegriff für das Baby „Embryo“, danach „Fötus“. Eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Ein ungeborenes Kind kann ab der 22. Schwangerschaftswoche​​​​​​ die Geburt mit intensivpflegerischen​​​​​​ Massnahmen schadlos überleben.

      Die Wissenschaft bestätigt heute zweifelsfrei, dass der Embryo ein Mensch von Anfang ist, vom Moment der Kernverschmelzung der Samen- und Eizelle. Der Embryo macht auch niemals eine stammesgeschichtliche​​​​​​ Entwicklung durch, wie es noch in den 80er-Jahren in den Biologiebüchern vieler Kantone hiess. Das sogenannte Biogenetische Grundgesetz von Ernst Haeckel aus dem Jahre 1866 hat sich hundert Jahre später als einer der grössten Irrtümer der Medizinalgeschichte entpuppt. Cristiano Ronaldo war also nie zuerst ein Fisch mit Kiemen, dann ein Reptil, das sich schliesslich zum Menschen entwickelte. Er war ein Mensch von Anfang an.

      Zwei Richtersprüche von 1975 bzw.1993 des Bundes-Verfassungsger​i​​​​​chts Deutschland in Sachen Schwangeschafts-Abbru​c​h​​​​ lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Hier einige Auszüge aus den Urteilen:

      „Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung. Der Lebensschutz der Leibersfrucht geniesst grundsätzlich für die gesamte Dauer der Schwangerschaft Vorrang vor dem Selbstbestimmungsrech​​​​​​t der Schwangeren und darf

      nicht für eine bestimmte Frist in Frage gestellt werden.“

      „Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu. Der Schwangerschaftsabbru​​​​​​ch muss für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen und demgemäss rechtlich verboten sein“.

      Also meine Haltung dazu ist klar, seit der Befruchtung ist jede Beseitigung der menschlichen Embryos abzulehnen, von der Verfassung geschützt. Trotzdem interessiert dies fast Niemanden mehr, der egomanische Eigennutz obsiegt, die Abtreibungen in Massen floriert und rentiert.

      Nekrophi​lie = die Liebe zum Tode hin, auch natürlich in jeder abgeschwächten Form, was z.B. auch die Fremdbestimmung mit einschliesst, was auch ein lebender fast Toter sein kann schlussendlich. Das Gegenteil ist biophil, die Liebe zum Leben, zum lebendigen in jeglicher Form, was auch die Ver- und Umsorgung z.B. eines Kindes durch die Mutter mit einschliesst.

      Daru​m bin ich persönlich dagegen dass eine Mutter mit schulpflichtigen Kindern Bundesrätin wird.

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    • Juli 19, 2021

      Nun, Herr Hottinger, Sie wiederholen eigentlich nicht sich selber, sondern vor allem Dominik Müggler resp. einige Passagen aus einem seiner Artikel (z. B. auf expresszeitung.com).

      Um die Abtreibung von Föten oder Ungeborenen von Abtreibungen von Gallensteinen zu differenzieren wird zumindest im offiziellen Kontext dann auch eher von Schwangerschaftsabbru​ch als von Abtreibung gesprochen.

      Die Frage ab wann ein Mensch ein Mensch ist, kann die Wissenschaft – im Widerspruch zur Aussage von Herrn Müggler – nicht eindeutig beantworten. Aber vielleicht bezieht Herr Müggler diese Aussage ja auch nur auf die Haeckelsche Rekapitulationstheori​e, deren Gültigkeit als bio-logisches Grundgesetz heute zwar widerlegt ist, die aber trotzdem auch Phänomene beschreibt, die tatsächlich beobachtbar sind.

      Jedenfalls ist die Frage ab wann ein Mensch ein Mensch ist, eher eine philosophische als eine naturwissenschaftlich​e Frage. Ist eine einzelne Zelle, ohne Herz, ohne Gehirn, ohne Fähigkeit zu denken oder Schmerz zu empfinden, tatsächlich schon ein vollwertiger Mensch? Eine Per-son? Allein aufgrund des enthaltenen Erbguts? Oder etwa aufgrund des Potentials, das in die-ser einen Zelle steckt? Die Meinungen gehen hier auch in der Wissenschaft weit auseinander.

      Zur Rechtslage:
      Selbst das Deutsche Verfassungsgericht sah – in denselben von Ihnen zitierten Urteilen – Ausnahmen vor:

      «Grundrechte der Frau tragen nicht so weit, daß die Rechtspflicht zum Austragen des Kindes – auch nur für eine bestimmte Zeit – generell aufgehoben wäre. Die Grundrechts-positione​n der Frau führen allerdings dazu, daß es in Ausnahmelagen zulässig, in man-chen dieser Fälle womöglich geboten ist, eine solche Rechtspflicht nicht aufzuerlegen. Es ist Sache des Gesetzgebers, solche Ausnahmetatbestände im Einzelnen nach dem Kriterium der Unzumutbarkeit zu bestimmen. Dafür müssen Belastungen gegeben sein, die ein solches Maß an Aufopferung eigener Lebenswerte verlangen, daß dies von der Frau nicht erwartet werden kann.»

      In der Schweiz ist die Rechtslage selbstredend wieder eine andere – deshalb ist es et-was unsinnig zu behaupten in der Schweiz würde niemand das verfassungsrechtliche​ Urteil aus Deutschland beachten.

      Aber auch in der Schweiz sind Schwangerschaftsabbrü​che nicht einfach per se erlaubt, sondern unterliegen der gesetzlich festgelegten Fristenregelung (Art. 119 SGB). Die be-sagt, dass in den ersten 12 Wochen der Entscheid über den Schwangerschaftsabbru​ch bei der Frau liegt. Sie muss dafür jedoch schriftlich eine Notlage geltend machen. Ab der 13. Woche ist ein Abbruch zulässig, wenn er nach ärztlichem Urteil notwendig ist, um von der Frau die Gefahr einer schwerwiegenden körperlichen Schädigung oder einer schweren seelischen Notlage abzuwenden.

      Diese Fristenregelung wurde am 2. Juni 2002 vom Schweizer Stimmvolk gutgeheissen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Vaucanson

      Was Sie da alles aufführen geht am Wesen völlig vorbei, Naturwissenschaft, Recht, öffentliche Unmoral, Gesetzgebung und Jurikative für mich alles unwesentlich. Eine diesbez. ärztliche Ethik nach Hippokratischem Eid, Fehlanzeige. Ein Arzt fragte mich gleich Forsch beim 1. Besuch: Wollen sie das Kind oder nicht?. Wollen Sie das Kilo Salz oder nicht ist ungefähr das Selbe.

      Auf der geistigen Ebene ist es auch im Buddhismus eine Tatsache, dass die Seele des verstorbenen Wiedergeboren wird. Vormals auch im Christentum war die Reinkarnations-Lehre übliche Praxis, bevor eine völlig dogmatische Kirche dies aus naheliegenden Gründen abschaffte. Im Jenseits wählt die Seele selber den Ort und die Umstände aus, wo sie die Möglichkeit weiter durch Erfahrungen zu wachsen.

      Insofern hat es keinen Sinn hier uns weiterhin in dieser Materie (Abruch eines werdenden Menschen) zu unterhalten.

      Gruss​

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    • Juli 19, 2021

      Es gibt keinen Zustand, Herr Vaucanson, bei dem der Mensch nur eine einzelne Zelle ist. Schon der Samen wie auch das Ei bestehen bereits je aus vielen Einzelzellen, welche in mirakulös-genialer Weise exakt in der richtigen Reihenfolge und in richtiger Position miteinander interagieren.
      Zur Menschwerdung ist das verschmelzen der beiden individuellen Zellen- Aminosäuren- und Gen-Cluster zur richtigen Entwicklungszeit nötig. Sobald dies erfolgt ist, ist ein neuer Mensch gezeugt. Sein „auf-die-Welt-kommen“​ kann nicht mehr verhindert werden. Ausser durch natürlichen Abort, dann wenn die Komponenten eben doch nicht voll funktionsfähig sind oder eben durch willentliches Zerstören dieses Lebens.

      Kunststück​, dass die Wissenschaftler bei solch komplexen Schöpfungskreationen nicht mehr eindeutig durchsehen.
      Auch bei der Erklärung der Entstehung des Menschen durch die Evolution gibt es den „Missing Link“. Wie aus einem Affen ein Mensch geworden sein soll, können die Wissenschaftler ja auch nicht eindeutig beantworten.

      Vielleicht ganz einfach weil es Dinge gibt, die ein Schöpfer kreiert hat, der über unserem Menschenverstand agiert. Dem sollten wir vielleicht nicht allzusehr ins Handwerk pfuschen…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall:

      Ihre kleine biologische Abhandlung ist zwar nett formuliert aber leider falsch. Sowohl bei den Spermien als auch bei den Eizellen handelt es sich tatsächlich um einzelne Zellen – die Keimzellen oder Gameten genannt werden – und nicht um einen Zellverbund. Bei der Befruchtung verschmelzen diese beide Keimzellen wiederum zu einer einzelnen Zelle – der Zygote.

      Die Zygote enthält eine vollständige menschliche DNA und kann sich durch mitotische Zellteilung vermehren. Dadurch unterscheidet sie sich eigentlich nicht von anderen Körperzellen des Menschen wie z. B. den Hautzellen – auch die enthalten eine vollständige DNA und können sich ein Leben lang teilen. Während das tägliche Abtöten von hunderten und tausenden von Hautzellen durch Bürsten, Kratzen usw. niemanden stört, tobt um das Abtöten einer Zygote seit jeher ein emotionaler ethischer Diskurs.

      Wieso das? Wohl aus dem Grund, dass die Zygote, anders als die Hautzellen, durch ihre Teilung nicht nur sich selber und ihre eigene Funktion 1:1 reproduzieren kann, sondern aus der Teilung auch neue Zellen mit neuen Funktionen entstehen. Daraus entstehen wiederum neue Zellen mit neuen Funktion usw., so dass am Ende aus dieser einen Zelle ein vollständiger menschlicher Organismus entstehen kann. In einer Zygote schlummert also ein anderes Potential als in einer Hautzelle.

      Dennoch bleibt eine Zygote einfach auch eine einzelne Zelle. Soll sie also wirklich schon als vollwertigen Menschen betrachtet werden? Hat sie doch erstmal noch überhaupt kein Denk- und Leidensvermögen – genau wie eine Hautzelle.

      Ihre Flucht zum göttlichen Schöpfungsplan scheint mir da wenig hilfreich. Was ist die Konsequenz dieser Aussage? Müssen wir auch Krankheiten – ausgelöst durch kleine Lebewesen aus Gottes Schöpfungsplan – ertragen und schlimmstenfalls daran sterben, weil das Abtöten dieser Lebewesen ebenso gegen diesen Schöpfungsplan verstösst?

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe mich da Betreffend „menschliche Zelle“ wissenschaftlich sicher unkorrekt ausgedrückt, Herr Vaucanson.

      Was ich meine, zeigt vielleicht dieses Bild etwas besser auf: http://www.sbbz-lindi​g.de/uploads/pics/ima​ge005.jpg

      Es wird dort offensichtlich, dass die Zelle bereits aus etlichen unterschiedlichen, hochkomplexen Einzelteilen besteht, die in einer unverrückbaren Anordnung zueinander agieren müssen, damit man von einer „Zelle“ reden kann. Würden auch nur Zellmembran und Ribosom vertauscht oder gar fehlen, wäre das ganze unbrauchbare Biomasse.

      Dass nun zwei unterschiedlich (männlich, weiblich) angeordnete Zellkomplexe in genau definierter zeitlicher Abfolge aufeinandertreffen müssen um sich zu einem neuen Menschen zu formieren, ist dermassen komplex, dass jede evolutionsbegründete Erklärung als unmöglich, ein göttlicher Schöpfungsplan dagegen als viel naheliegender erscheint.

      Übrigen​s sieht der göttliche Schöpfungsplan vor (zumindest laut Bibel, weniger laut gewissen Hinduistischen Varianten), dass wir Menschen uns die anderen Lebewesen Untertan machen sollen. Damit wohl auch die Krankheitserreger. Ich habe also keine Bedenken, ab und zu mal eine Tigermücke abzuklatschen oder einem Bakterienstaat mit chemischen Angriffen den Garaus zu machen.

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    • Juli 19, 2021

      Besten Dank für Ihren Nachtrag.

      Das von Ihnen verlinkte Bild zeigt meiner Ansicht nach den Aufbau einer menschlichen bzw. tierischen Zelle im Allgemeinen und illustriert damit sehr schön, dass eine Hautzelle sich in punkto Aufbau und Komplexität nicht sehr wesentlich von einer Zygote unterscheidet. Die Komplexität der menschlichen (sowie tierischen und pflanzlichen) Zellen kann also kaum das Argument sein, warum zwar eine Hautzelle nicht aber eine Zygote getötet werden darf.

      Die Entwicklung des Lebens aus unbelebter Materie sowie die Entwicklung der sexuellen Fortpflanzung ist zwar wissenschaftlich nicht in allen Details erfasst, lässt sich aber bereits recht gut nachvollziehen. Zu Glauben, dass zu Beginn von allem Sein ein göttlicher Plan oder vielleicht doch einfach der Zufall steht, sei jedem selber überlassen.

      Etwas ganz anderes ist es aber, die Bibel oder besser die Schlussfolgerungen, die gewisse Institutionen aus ihr ableiten wollen, mit dem “Willen Gottes” gleichzusetzen und dann noch zu verlangen, dass diese Schlussfolgerungen Allgemeingültigkeit hätten. Religiösen Fundamentalismus lehne ich als Quelle für gesellschaftliche bzw. staatsrechtliche Vorgaben grundsätzlich ab.

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    • Juli 19, 2021

      Ich muss mich korrigieren: Ihr Link zeigt das Bild einer pflanzlichen Zelle, wie man an der dargestellten Zellwand erkennen kann.

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  • August 12, 2017

    Wohin uns diese Entmenschlichung des Lebens führt, zeigt beispielhaft der australische Start-up „Baby Bee Hummingbirds“.

    Die anscheinend funktionierende Geschäftsidee: Die Firma stellt aus menschlichen Embryonen Schmuck her. Ob Armbänder, Ringe oder Halsketten, alle Schmuckstücke haben gemeinsam, dass ihr „Kernmaterial“ von Embryonen stammt, die nie geboren werden. Die Firma verarbeitet ausser Abtreibungsopfern auch überzählige Embryonen, die bei der künstlichen Befruchtung anfallen. Zur Steigerung der Erfolgsaussichten werden ja viel mehr Embryonen gezeugt, als den Frauen eingepflanzt werden.

    „Gibt es eine bessere Form, um ihr kostbarstes Geschenk, ihr Kind, mit einem Schmuckstück (aus den überschüssigen Embryonen) zu feiern?“ lautet der Werbetext für Leute, die sich ein künstliches Baby angeschafft haben.

    …ein edel verarbeitetes Schmuckstück aus Tod:
    Wer sich etwas Besonderes gönnen mag, kann sich für 100 Dollar die reizende Figur „Resting Baby“ kommen lassen. Es ist aus Brustmilch, Plazenta, Nabelschnur, Haaren, Milchzähnen und Asche von „geliebten“ Ungeborenen gefertigt. Zur Individualisierung kann man zusätzlich den gewünschten Farbschimmer oder eine Gold-Sprenkel-Lackier​ung ordern und eine eigene Haarlocke einarbeiten lassen.

    http://babybeehum​mingbirds.com.au/rest​ing-baby/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Ich habe mich auf der von Ihnen verlinkten Webseite umgeschaut und konnte keinen Hinweis finden, dass es da um Embryonen oder um ungeborene, abgetriebene und tote Babies geht.

      Es geht auf der Seite im Gegenteil um geborene und lebende Babies. Mütter und Väter können sich da ein Erinnerungs- oder Schmuckstück aus der Muttermilch oder wahlweise der Plazenta, der Nabelschnur oder den ersten Zähnchen ihrer geliebten Kinder anfertigen lassen.

      Mit ein bisschen Recherche stösst man (vor allem auf katholischen Webseiten) auf Meldungen über dieses australische Ehepaar, das die von Ihnen verlinkte Webseite betreibt, und erfährt, dass diese offenbar auch ihre Embryonen, die für die künstliche Befruchtung gezeugt wurden, entsprechend in Schmuck eingearbeitet habe. Beworben wird das auf der Webseite allerdings nicht.

      Von der “Verarbeitung” von weiterentwickelten Föten oder ungeborenen und abgetriebenen Babies ist allerdings nirgends die Rede. Daher stellt sich die Frage, wieso sie hier mit Falschinformationen absurde Polemik betreiben wollen…?

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    • Juli 19, 2021

      Ihr pauschaler Reflex, Herr Vaucanson, einfach zu behaupten etwas sei „nachweislich falsch“, nur weil Sie es nicht wahrhaben wollen und Sie bei Ihren „Recherchen“ nicht fündig geworden sind, ist ein immer wiederkehrender Mechanismus bei ideologisch festgefahrenen Mainstreamopfern, die sich ihre Gutmenschenwelt fixfertig eingerichtet haben.

      Hier als „Nachweis“ eine andere Website mit dem Bericht über Belinda und Shaun Stafford, die „die Chance packten als sie von der Australischen Firma hörten“ und ihre überschüssigen Embryos bei der besagten Firma „Baby Bee Hummingbirds“ in Schmuckstücke verarbeiten liessen.

      http://www.kidspo​t.com.au/parenting/re​al-life/in-the-news/c​ouples-are-turning-ex​tra-ivf-embryos-into-​jewellery/news-story/​ee4638f7227a1942be12a​52de1742ddf

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    • Juli 19, 2021

      Inzwischen haben Sie, Herr Vaucanson, Ihren Post, auf welchen ich geantwortet habe abgeändert und reden immerhin nicht mehr von „nachweislich falsch“, weil Sie inzwischen auch auf das besagte Ehepaar gestossen sind.

      Und jetzt behaupten Sie einfach weiter, es sei nicht wahr, dass für diese Art von Lebensverachtung geworben wird und wollen damit wohl einfach implizieren, dass ich hier grundsätzlich Unwahrheiten posten würde.

      Im oben verlinkten Artikel auf der Seite „kidspot“ (überhaupt nicht katholisch) lässt sich die Gründerin des Unternehmens vernehmen, Zitate:

      • Amy McGlade, founder of Baby Bee Hummingbird, said since starting in 2014, they have crafted over 4000 pieces of jewellery using breastmilk, placenta, hair, ashes, or cord stumps – including 50 made with embryos.

      • Ms McGlade, who has been a midwife for 10 years, said families send them ‘embryo straws’ which the company expertly preserves and cremates, creating a type of ‘embryo ash’.

      • “We are experts in preserving DNA so that it can be set in a jeweller’s grade resin,” she said.

      • “We knew the costs of storage are huge, and donation isn’t always possible or wanted solution.

      • “The families we craft for are very educated, loving people who are aware of the options.

      • “We are giving them another option.

      • “It’s special because the embryos often signifying the end of a journey, and we are providing a beautiful and meaningful way to gently close the door.

      • “Reactions​ from families who understand the journey are amazing and heartfelt. “They are so grateful for our service.

      • “What a better way to celebrate your most treasured gift, your child, than through jewellery?

      • “It’s​ about the everlasting tangible keepsake of a loved one that you can have forever.”

      Ich empfehle Ihnen, mal einen Beitrag zu schreiben, der etwas zur Sache sagt und nicht bloss auf dem arroganten Level von „was mir nicht passt, stimmt sowieso nicht und wer etwas anderes sagt ist ein Lügner“ basiert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Richtig, ich habe meinen Beitrag angepasst, nachdem ich selber zum Thema recherchiert hatte. SIE hatten nur die Webseite des Ehepaares verlinkt, wo nicht wirklich etwas zum Thema Embryos zu finden ist. Wieso haben Sie die weiterführenden Quellen zuerst unterschlagen?

      Sie​ gingen aber noch viel weiter: Sie behaupten, das Ehepaar würde auch abgetriebene Föten und Kinder zu Schmuck verarbeiten. Dazu habe ich nirgends etwas finden können und auch Sie liefen dazu weiterhin keine Belege. Solange diese ausbleiben bleibe ich dabei: Sie betreiben absurde Polemik mit Falschinformationen!

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    • Juli 19, 2021

      Im Übrigen würde mich auch interessieren, warum Sie es als lebensverachtender betrachten, einen Embryo, den man sich nicht mehr einpflanzen kann, als Schmuckstück in Erinnerung zu behalten als ihn unbeachtet zu lassen?

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    • Juli 19, 2021

      Statt etwas Sinnvolles zur Sache zu schreiben, Herr Vaucanson, kommt Ihnen nichts Gescheiteres in den Sinn, als mir vorzuwerfen, ich hätte „weiterführende Quellen unterschlagen“. Als ob ich Ihnen den Zugang zum Internet verunmöglicht und eine strafbare Handlung begangen hätte.
      Offenbar kann man mit Ihnen nur „diskutieren“, indem man sich gegenseitig irgendwelche copy-paste Artikel vorliest.

      Typischerweise endet Ihr ganzer Sermon in der völlig bescheuerten Frage, ob ich es „lebensverachtender“ (sic!) finde, wenn gezeugtes Leben zu Schmuckstücken, Briefmarken oder von mir aus Katzentürchen verarbeitet wird, als wenn man es einfach zerstückelt, kompostiert oder als Katzenfutter verwendet.

      Da muss man sich fragen: Geht’s eigentlich noch dümmerer?

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    • Juli 19, 2021

      Die Frage, Herr Knall, ist ganz einfach: Wo kann ich nachlesen, dass das australische Ehepaar auch die Verarbeitung von Abtreibungsopfern anbietet? Diese Quelle konnte ich bisher nicht finden und Sie geben weiterhin keine an. Warum nicht? Behaupten Sie ja doch genau das. Im Gegensatz zu Ihnen hatte ich meine Aussagen angepasst, als ich merkte, dass ich falsch lag.

      Im Übrigen ist Ihre Aussage, dass “alle Schmuckstücke” aus Embryonenmaterial bestünden falsch. Die Firma stellt hauptsächlich Schmuckstücke aus anderen Ausgangsstoffen her – vor allem Muttermilch, wahlweise auch Plazenta, Nabelschnur – was sich alles auf lebende Kinder bezieht.

      Und meine letzte Frage bezüglich der Lebensverachtung halte ich für gerechtfertigt, da Sie es waren, der dem Geschäft des australischen Ehepaars “Lebensverachtung” (sic!) vorgeworfen hat. Ich persönlich halte das Geschäft nicht für lebensverachtend, weil es ja eigentlich genau darum geht, die Achtung vor einem Embryo – einem potentiellen Leben – auszudrücken.

      Aber vielleicht geht es Ihnen auch gar nicht wirklich um das Geschäft dieses Ehepaars, sondern um die Embryonaltechnik an sich?

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben, als Sie merkten das Sie falsch lagen, in Ihrem Text nur das Wort „nachweislich falsch“ durch „Falschinformationen“​ ersetzt, Herr Vaucanson. Falsch liegen trotzdem immer noch Sie.

      Dann haben Sie anscheinend noch nicht realisiert, dass das Ehepaar, von dem Sie schreiben als Kunde, nicht als Hersteller fungiert. Eigentümerin der Tote-Baby-Verwertungs​firma ist eine gewisse Amy McGlade.
      Diese sagt, wie gepostet, aus, dass ihr jeweils gefüllte „Embryo-Aufbewahrungs​röhrchen“ zugschickt werden, deren Inhalt die Firma „fachmännisch aufbewahrt und kremiert, und dadurch eine Art Embryo-Asche herstellt“.
      Sie sagt, die Firma sei Experte darin, DNA zu erhalten und in Goldschmiedefähiges Harzmaterial einzubinden.

      Dass die Firma auch Schmuckstücke herstellt, die aus Geburtsabfällen bestehen, macht die Sache auch nicht besser. Es ist die übliche Leier, ein Verbrechen mit einem „nicht so schweren Verbrechen“ zu verharmlosen.

      Es nützt eben gar nichts, Ihnen entsprechende Link-Bestätigungen zu vermitteln, Sie glauben ja dennoch nur was in Ihren engen Sichtschlitz passt. Zur Sache selber haben Sie nach wie vor nichts zu sagen. Ich sag’s ja: typisch…

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    • Juli 19, 2021

      Besten Dank, Herr Knall, für den Hinweis. Ich dachte tatsächlich, das Paar hätte auch die Firma gegründet, aber da habe ich mich getäuscht. Dann ist es eben vor allem eine Australierin und kein australisches Pärchen das dahinter steckt. Ausserdem habe in meiner ersten Korrektur einiges mehr angepasst als nur einen Begriff, Herr Knall, und das wissen Sie auch.

      Sie behaupten nun munter weiter, die Firma würde auch “tote Babies” zu Schmuck verarbeiten. Vermitteln Sie mir doch endlich diesen Link, von dem Sie sprechen, damit ich sehe, woher Sie diese Behauptung haben. Dann sehen wir ja, ob das mehr ist als nur üble Nachrede Ihrerseits. Ihre beharrliche Weigerung, die sie bisher an den Tag legten, verheisst für mich aber nichts Gutes.

      Im Weiteren bin ich durchaus auch inhaltlich auf die Sache eingegangen. Ich habe meine Position erläutert und nachgefragt, inwiefern Sie diese Praxis für “lebensverachtend” oder (neuerdings) für ein “Verbrechen” halten. Aber das haben Sie ja einfach ignoriert… vielleicht wollen Sie aber doch noch antworten?

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    • Juli 19, 2021

      Leider habe ich kein Föteli von zerquetschten oder zerfetzten Babys, welches ich Ihnen als verlangten “Beweis” schicken könnte, Herr Vaucanson. Ich vermute, dass sich solche Darstellungen sogar für superlivestylige Eltern nicht besonders als Werbung zum Schmuckstück-Ausgangs​material eignen.

      Aber was denken Sie denn, was gefüllte “Embryo-Aufbewahrungs​rörchen” enthalten?

      Die Angabe, dass auch Plazenta und Nabelschnur verwendet wird, heisst überhaupt nicht, dass diese nur von Nachgeburten stammen müssen. (Oder: wo ist der Beleg…?) Schliesslich gibt es die von Anfang an. Wer hat Ihnen denn versichert, dass die gefüllten Behälter, welche an Baby Bee Hummingbird geschickt werden nur Materialien von lebenden Babys enthalten? Es gibt nirgends ersichtliche ethische Schranken die solche Annahmen rechtfertigen. Im Gegenteil, wenn von Embryonen gesprochen wird, meint man üblicherweise eben noch nicht geborene Kinder.

      Mit den „ansehnlicheren“ künstlich gezeugten (und dann getöteten) Lebewesen ist da wohl mehr Staat zu machen. Aber es gibt keinen ursächlichen Unterschied zwischen Embryonen und Embryonen.

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  • August 15, 2017

    Wie auf Vimentis schon mehrmals erwähnt, Konfuzius, ein Chinese sagte schon vor 5000 Jahren (damals lebten wir hier in Europa noch in Höhlen):

    “Was ein Kleinkind die ersten – v i e r – Jahre bei seiner Mutter lernt,
    kann ihm später (wenn es dies nicht geschenkt bekam) keine
    Universität der Welt mehr ersetzen.”

    Ja das ist die Mutterliebe, ohne diese muss sich der Mensch immer wieder bei anderen zu bestätigen versuchen, was zu einer Sucht ohne Ende werden kann. Viele Politiker sind davon betroffen, was sich aus dem vorhin gesagten dann ja von alleine ergibt. Die Mutterliebe ist die höchste Form der Liebe, einfach unersetzlich.

    Hans​-Joachim Maaz:

    Das falsche Leben,

    unsere normopathische Gesellschaft – ein Vortrag der es in sich hat, ein geschliffener Diamant sozusagen für all Jene die sich die Zeit dazu nehmen wollen.

    Viele Einsichten und viel Vergnügen.

    https:/​​/www.youtube.com/wat​c​h?v=tJlZNmqMcD4

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  • Januar 4, 2018

    Leider heisst es immer wieder als Rechtfertigung vom Abtreibungswahn: Frauen merken nichts danach, haben keinen Schaden, was natürlich nicht stimmt. Keine Frau mit einer menschlichen Seele – und die besitzt jede – lässt eine eigene Abtreibung kalt, weil es ihr Kind ist, ein guter Teil von ihr:

    Was Frauen nach einer Abtreibung berichten

    G.B.: «Der Anblick von schwangeren Frauen wurde für mich unerträglich»

    «Ich​ war mir schon damals bewusst, dass mit einer Abtreibung mein eigenes Kind getötet wird. Aber was sollte ich tun? Bei meinen Eltern fand ich keinen Halt, meine Eltern sahen (damals) auch keinen anderen Weg, für meine Freundin war Abtreibung nichts Schwerwiegendes… Kurz: ich hatte nicht die Kraft, mich diesem Schritt zu widersetzen.

    Die Abtreibung war schrecklich, ein wahrer Horror. Nach der Abtreibung empfand ich zunächst Erleichterung. Die Gedanken daran und das schlechte Gewissen verdrängte ich lange Zeit. Auf die Dauer konnte ich dies nicht mehr. Der Anblick von schwangeren Frauen wurde für mich unerträglich. Um Mütter mit kleinen Kindern machte ich einen weiten Bogen. Leider bekam ich keine Kinder mehr. Ganz überwunden habe ich die Abtreibung bis heute nicht – auch nach rund 27 Jahren! Immer mehr Kraft schöpfe ich aus dem Glauben an die Barmherzigkeit und Liebe Gottes. Machen Sie eine Abtreibung nicht mit! Niemals – auch wenn der Druck gross ist und die Folgen noch so beschönigt werden. Die Konsequenzen tragen Sie als Frau selbst, das ganze Leben lang!»

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