Die eidgenössische Volksinitiative “gegen die Abzockerei” von Thoma Minder stellt 24 Forderungen auf, die in das Aktienrecht einfliessen sollen. Diese Forderungen stärken die Aktionärsrechte der börsenkotierten Aktien gesellschaften.

Im gesetzlichen Gegenentwurf (Anpassung des Obligationenrechts, indirekter Gegenvorschlag) werden drei der 24 Forderungen verwirklicht. Zusätzlich sind einige Punkte halbherzig eingebunden.

Viele Gegner, vornehmlich aus den betroffenen Kreisen der börsenkotierten Banken und Grossindustrie, werfen der Initiative vor, sie sei wirtschaftsfeindlich und belaste die Wettbewerbsfähigkeit.​

Oft wird vergessen, wem die Aktiengesellschaft wirklich gehört. Eigentümer der Gesellschaft sind die Aktionäre, also jene Leute, die direkt oder indirekt (via Pensionskassen) über Aktien verfügen und das sind praktisch wir alle.

Eine Stärkung der Rechte des Aktionärs einer börsenkotierten Unternehmung stärkt uns alle. Wer den Initiativtext aufmerksam durchliest, kann weder etwas Wirtschaftsfeindliche​s noch einen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit feststellen. Eingeschränkt wird das “freie Schalten und Walten” der Führung im Bereich der Managerlöhne und der Entschädigungen.

Füh​rungspersonen, die sich aus der verbesserten Stellung der Eigentümer und damit ihrer Arbeitgeber eingeengt fühlen, sollten sich überlegen eine Firma mit eigenem Kapital zu führen.

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