1. Sonstiges

Achim H. Pollert: Das Geschäft mit der Abschreckung

Achim H. Pol­lert über Tricks im Steu­er­ma­na­ge­ment​

Es mag ketzerisch tönen, aber eigentlich haben ja die ausländischen Steuerbehörden alleine

schon dadurch, dass sie die eine oder andere Diskussion ins Rollen gebracht haben, ihre

Ziele wohl verwirklicht… unabhängig vom Ausgang der Diskussion…

http:/​/textepollert.wordpre​ss.com/2013/06/17/ach​im-h-pollert-das-gesc​haft-mit-der-abschrec​kung/

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Comments to: Achim H. Pollert: Das Geschäft mit der Abschreckung
  • Juni 19, 2013

    Es ist also ein Steuerkrieg auf den wir zugehen. Ist eigentlich nicht verwunderlich, sind doch bereits in der Vergangenheit viele Kriege aus ökonomischen Gründen begonnen worden. Wenn dem also so wäre, dass wir uns in einem Steuerkrieg befinden, müssten unsere Politiker also von der Rhetorik Abschied nehmen und sich die Köpfe zusammenstecken und vielleicht Mal einen Griff in die “Kriegslistkiste” machen. Eine mögliche List wäre, dass man systematisch beginnt mit der gleichen Logik zu operieren wie die Deutschland und Frankreich etc. und Kontoinformationen über die ausländischen Politiker zu publizieren. Mein Vorschlag ist absichtlich im Konjuktiv; wenn es so wäre, wie…. Oder andersrum, es ist Zeit, dass wir die “die Kaninchen-vor-der Schlange” Rolle aufgeben und auch beginnen knallhart unsere Interessen anzumelden und durchzusetzen. Man will etwas von uns; das hat seinen Preis. Oder wie die lieben Amis sagen: there is no free lunch.

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    • Juli 19, 2021

      … Kriegskiste… da gäbe es natürlich Möglichkeiten. Die lägen weniger im Versuch, die Regierungsmitglieder zu erpressen, sondern eher in demokratischen Ansätzen (nämlich das dortige Volk vermehrt aufzuklären, so dass denen ihr eigenes Volk aufs Dach steigt…)…

      Ich selber habe dazu in der NZZ vor einiger Zeit einen kleinen Kommentar veröffentlicht, nämlich:

      “Es gibt namhafte deutsche Juristen, die selber Grundrechtsprobleme haben bei der Einschätzung des deutschen Steuerrechts und seiner Umsetzung. An erster Stelle zu nennen der Ex-Bundespräsident und Ex-Bundesverfassungsr​ichter Roman Herzog und der Ex-Bundesverfassungsr​ichter und Rechtsprofessor Paul Kirchof. Ich selber habe dazu einmal den deutschen Strafrechtler Wolfgang Wohlers interviewt. Wäre es eigentlich ein Ansatz für die Schweizer Verhandlungsführung, solche Experten aus Deutschland zu mobilisieren – vielleicht auch innerhalb Deutschlands eine vernünftige Diskussion in Gang zu bringen – und die eigene rechtmässige und ehrenhafte Position auf deren fachliches Urteil zu stützen?”

      Viellei​cht sogar ein Ansatz, der auf längere Sicht Erfolg verspricht…

      http​://textepollert.wordp​ress.com/2012/12/15/a​chim-h-pollert-alle-r​eden-von-demokratie/

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    • Juli 19, 2021

      Grundsätzlich bin ich mit Ihnen einverstanden, dass Rechtsstaatlichkeit und die demokratischen Spielregeln im Vordergrund sind als Lösungsgrundlage Vorrang haben. Problem ist jedoch, dass Frankreich und Deutschland mit Ihren illegalen Datenkäufen, die Grundsätze bereits seit längerer Zeit mit Füssen getreten haben. Wenn ich Sie richtig verstehe, stehen wir vor der Frage, moralisch und ethisch und demokratisch zu handeln und zu versuchen einen “schönen sauberen Krieg” zu führen und dabei unterzugehen, oder jedoch mit unkonventionellen Methoden versuchen unsere Interessen als Kleinstaat durchzusetzen. Die Grossen haben den Respekt für Kleinstaaten schon lange verloren und setzen knallhart ihre Interessen durch. Wie Figura “Lex USA” zeigt, wird sogar erwartet, dass eben diese hochgehaltenen demokratischen Grundsätze aufzugeben und einem dubiosen “Pseudodeal” zuzustimmen. Ich möchte damit nicht den Eindruck erwecken, dass ich in irgendeiner Weise die kriminelle Geschäftstätigkeit der Banken rechtfertigen möchte. Ganz im Gegenteil. Banken welche in diese Art Geschäft involviert war, müssen hart angefasst werden und an die Kandarre genommen werden. Was unser Parliament noch nicht begriffen hat, dass Sie gewählt wurden, Lösungen zu suchen und nicht im Parliament Parteipolitik zu betreiben und die Interessen des Landes und des Volkes zu vertreten und entsprechend zu handeln. Damit die Altlasten aufgearbeitet werden können, braucht es, ob es uns in den Kram passt oder nicht, ein Regelwerk. Korrektes parliamentarisches Handeln, würde meines Erachtens heissen, Vorlage “back to sender” mit dem Auftrag, nachzubessern und mit einem Deal zurückzukommen, der Namen Deal verdient.

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