1. Gesellschaft

Alfred Heer und der Rassismus

„Gerade die jun­gen Nord­afri­ka­ner aus Tunesien“ kämen schon mit der Ab­sicht in die Schweiz, kri­mi­nell zu wer­den. Dies sagte Al­fred Heer auf Telezüri. Frau Mark­wal­der be­zeich­nete es als in­fame Un­ter­stel­lung, dass alle Asyl­su­chen­den kri­mi­nell sei­en. Das habe er nicht ge­sagt, ent­geg­nete Heer. Und das stimmt auch. Er be­zeich­nete nicht alle Asyl­su­chen­den als kri­mi­nell, son­dern „nur“ alle jun­gen Tu­ne­si­er. Zwei Tu­ne­sier haben ihn des­halb nun an­ge­klagt.

 

Vor eineinhalb Jahren leistete sich Heer  eine noch schockierendere Aussage, als es um libysche Flüchtlinge ging. Bürgerkrieg in Libyen, der Diktator schiesst auf sein eigenes Volk, und Alfred Heer sagt, man müsse die Leute deshalb nicht in die Schweiz lassen, in Libyen herrsche ja „kein Notstand“. Auch tat er so, als seien die Opfer selber schuld an ihrem Tod. Sie hätten ja nicht demonstrieren müssen.

 

Was mich ebenfalls erschreckt, sind die Reaktionen auf die Anklage. Wie viele Leute es völlig in Ordnung finden, allen jungen Tunesiern Kriminalität zu unterstellen. Stattdessen wird über die Anti-Rassismus-Strafn​orm geklagt und deren Abschaffung gefordert. Von der Abschaffung profitieren nur die Rassisten.

 

Nicht ganz schlau werde ich aus Markus Gilli. Heer habe die Aussage als Nationalrat gemacht, sagt der Moderator. Ich frage mich nun: Findet Gilli Heers Aussage in Ordnung? Oder ist er der Meinung, dass sich Nationalräte im Gegensatz zum Volk rassistisch äussern dürfen? Dass die Tunesier allein wegen Ihrer Nationalität kriminell sein sollen, ist in meinen Augen nämlich klar rassistisch. Ob das auch das Gericht so sieht, bleibt abzuwarten. Falls es überhaupt zu einer Untersuchung kommt. Denn das Parlament hat ja die Möglichkeit, Heer vor Strafverfolgung zu schützen.

 

Bei der Gelegenheit will ich noch eine politische Forderung platzieren. Die relative Immunität der Parlamentarier gehört abgeschafft. Ausserhalb des Parlaments sollen für die National- und Ständeräte dieselben Regeln gelten wie für alle anderen auch. Keine Sonderrechte für die „Classe politique“!

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Comments to: Alfred Heer und der Rassismus
  • Oktober 22, 2012

    Herr Pfister

    Ich bin mit Ihren Ausführungen absolut einverstanden und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht:

    1. Die Äusserung von Herrn Heer ist eine falsche Verallgemeinerung, die ganz klar rassistisch ist (Durch die Antwort auf die Intervention von Frau Markwalder wird das ja ganz klar!)!

    2. Nur Rassisten müssen sich vor dem Antirassismus-Artikel​ fürchten! Heisst auch, nur Rassisten hätten was von der Abschaffung dieses vom Volk beschlossenen Gesetzes!

    3. Man muss sich nicht wundern, dass es massenweise rassistische Äusserungen von SVPlern gibt, wenn prominente SVP-Nationalräte derartige “Vorbilder” darstellen!

    4. Die relative parlamentarische Immunität gehört wirklich abgeschafft. Es kann nicht sein, dass sich Parlamentarier hinter diesem Sonderrecht verstecken können.

    Weitere interessante Artikel vom Thema Rassismus:

    http://​schlemihlsblog.wordpr​ess.com/tag/rassismus​/

    http://www.vim​entis.ch/d/dialog/rea​darticle/die-schweiz-​hat-ein-rassismus-pro​blem/

    http://www.v​imentis.ch/d/dialog/r​eadarticle/rechtsextr​eme-gewalt-verharmlos​t-und-unterschaetzt/

    http://www.vimenti​s.ch/d/dialog/readart​icle/islamophobie-und​-islamfeindlichkeit/

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  • Oktober 22, 2012

    Man müsste hier schon einiges richtigstellen: Nationalitäten sind
    nicht in unserem Rassismusartikel eingeschlossen, womit Rassismus
    auch nicht gegeben ist. Für den zuständigen Staatsanwalt
    liegen hier ganz klar Ambitionen zur Erweiterung seines
    Bekanntschaftsgrads​ im Vordergrund vor (wie schlecht dürfen
    Staatsanwälte​ eigentlich sein?). In vielen Staaten ist die Teilnahme
    an Demonstrationen äusserst gefährlich, und wer es trotzdem tut,
    bringt sich wissentlich, willentlich und in eigener Verantwortung in
    Gefahr. Es ist indes müssig, uns über die Verhältnisse dieser
    Staaten aufzuhalten, denn wir können daran nichts ändern.

    Markus Gilli hat sich nur dagegen gewehrt, die Sonntags-Talk-
    Gäste​ als Privatpersonen zu bezeichnen, denn zu dieser Sendung
    kommen nur öffentliche Personen, also Chefredaktoren und
    amtierende Parlamentarier; wer sein Parlamentsmandat verliert,
    wird auch nicht mehr eingeladen. Somit ist die Frage an den Haaren
    herbeigezogen, ob Herr Gilli mit Herrn Heer einiggehen könnte.
    Dann stimmt es ja auch nicht, dass alle Tunesier als kriminell
    bezeichnet​ wurden, sondern nur ein Grossteil derjenigen (praktisch
    alle), mit denen sich unser Asylwesen herumschlagen muss.
    Immerhin bestehen genügend Aussagen von Polizeichefs, die mit
    derjenigen des Herrn Heer deckungsgleich sind, und eine Verur-
    teilung wäre nur schon aus diesem Grunde unwahrscheinlich. Nach
    Ansicht des Herrn Pfister soll die Behandlung dieses Übelstands
    mit Hilfe des Rassismusartikels unterdrückt werden!

    Der Ruf nach Immunitätsabschaffung​ ist verfehlt, denn so würde
    dem Parlamentarier verwehrt, Missstände anzugehen, die ihm
    von vielen Bürgern aufgezeigt werden. Der nächste Schritt mit
    nicht einmal so grosser Tragweite wäre die Abschaffung des
    Parlamentarismus überhaupt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann

      In ihrer “Argumentation” wimmelt es von Denkfehlern und es mangelt an Logik:

      1. Nur weil Polizeichefs betonen, dass es vermehrt Probleme mit Asylsuchenden aus Tunesien oder andere nordafrikanischen Staaten komme, heisst das noch lange nicht, dass “alle jungen Tunesier” kriminell sind.

      Von wegen deckungsgleiche Aussagen!!! Logik!!!

      2. Jeder Parlamentarier soll Misstände aufdecken können. Er sollte aber möglich sein, dies zu tun ohne gleich rassistische Äusserungen zu machen!!!

      3. Juristische Kleinkrämerei bringt Sie auch nicht weiter. Auch wenn die “Nationalität” nicht ausdrücklich erwähnt ist, kann jemand der pauschal “Tunesier” diskriminiert wegen Verstosses der Antirassismusstrafnor​m verurteilt werden!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dieter Lohmann,
      ihr 1,2,3, können sie sich schenken, man muss nur die Polizeinews lesen, was so abgeht, dann braucht es keine weiteren Fragen mehr. Die Geschichte spricht für sich selber.

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    • Juli 19, 2021

      Ja auch zu diesem Thema sei gesagt: WER DIE WAHRHEIT SAGT BRAUCHT EIN SCHNELLES PFERD! Bei uns in der Schweiz ist sogar die Wahrheit strafbar, meine Herren wir haben es sehr weit gebracht. Es schleckt doch keine Geiss weg, dass diese Scheinasylanten aus Afrika hierzulande ihr Unwesen betreiben. Bitte schön, in Bern haben sich die Straftaten ver200 Facht, wenn hier ein Sozi sich über die Aussage von Herr Fehr aufregt der hat in der Politik nichts mehr zu suchen. Ich habe sie alle erlebt, die Italiener 40-50ziger Jahre, die Ungaren, die Tibeter, die Tschechen, aber keine Menschen wie Balkaner und Afrikaner haben in der Schweiz so einen Immensen Schaden angerichtet und das nur dank dem Gutmenschentum. Heute habe ich in der Zeitung 20 Minuten gelesen dass 4000 Asylsuchende ausgeschafft wurden, Kosten 10-15000 Fr. nur der Flug, jetzt kriegt aber jeder noch ein Taschengeld von 4000 Fr. mit auf die Heimreise, Kosten 16000000 Fr. und jetzt verlangt man von uns noch Stillschweigen und Ruhe zu bewahren. Gott segne meine Steuerrechnung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,

      es gehört seit Jahren zum gewohnten Diskussionsstil
      der schwach Argumentierenden, sich als Meister des
      Katheders aufzuspielen und dem Kontrahenten mit
      unsäglicher Herablassung “Denkfehler” vorzuwerfen;
      von solchen nebst der Logik soll es in meinem
      Kommentar sogar auch gleich noch wimmeln.

      Sie verdrehen in Ihrem Beitrag die Aussagen der
      Polizeichefs, denn diese Aussagen waren in der Tat
      deckungsgleich, da buchstäblich derselbe Wortlaut
      gebraucht wurde.

      Unser Rassismus-Artikel nennt ausschliesslich
      Angehörige einer Rasse, Ethnie und Religion. Es
      ist keine Kleinkrämerei, wenn am Wortlaut eines
      Gesetzes festgehalten wird, und es wäre reine
      Willkür, wenn nun auch noch die Nationalität
      hinzugefügt würde.

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    • Juli 19, 2021

      @Gassmann:

      Herr Lohmann hat völlig recht! Wie Herr Kremsner hier sehr schön aufgezeigt hat, kann eben auch der Begriff “Nordafrikaner” als Ethnie aufgefasst werden.

      Entscheide​nd ist zudem der Zweck des Artikels und nicht Wortklauberei…

      @Küng:

      Jeder​ darf in der Schweiz die Wahrheit sagen. Das hat SVP-Heer aber eben nicht getan. Er hat eine rassistische falsche Verallgemeinerung von sich gegeben…

      @Nabu​lon:

      Sie haben nicht verstanden worum es geht! Es geht darum, dass Herr Heer falsch verallgemeinert hat! Er hat behauptet ALLE seien kriminell…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schnitzler, ich habe Herrn Kremsner direkt
      (via Vimentis)geantwortet.​ Sie liegen hier völlig
      falsch, wenn Sie von einer Verallgemeinerung schreiben,
      denn Herr Heer hat von Tunesiern gesprochen, und nicht
      von “allen Nordafrikanern”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Urs Gassmann, jeder der hier ankommt und das Wort Asyl unberechtigt in den Mund nimmt ist für mich ein Krimineller. Das Wort Asyl ist klar definiert für welche Menschen es bestimmt ist. Zudem, wenn von hundert zwei einzige nicht Kriminell sind, dann sind das für mich auch alle. Das grösste Verbreche aber ist, dass unsere Sozi Regierung diejenigen , die Missbräuchlich das Wort Asyl brauchen, mit eine happigen Rückführprämie belohnen und das bewirkt eine immense Zunahme von Asylsuchenden, denn es kommen Menschen die eigentlich nie ihr Land verlassen wollten, aber für Fr. 4000 ihr Leben aus Spiel setzen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gasssmann

      1. Ethnie ist laut wiki “eine Gruppe von Menschen, denen eine kollektive Identität zugesprochen wird. Zuschreibungskriterie​n können Herkunftssagen, Abstammung, Geschichte, Kultur, Sprache, Religion, die Verbindung zu einem spezifischen Territorium sowie ein Gefühl der Solidarität sein”. Da sich Menschen gleicher Nation in der Regel verbunden fühlen, ist sie im Begriff Ethnie enthalten.

      2. kann man Missstände auch angehen, ohne solche infame Unterstellungen, dass ALLE Flüchtlinge Scheinflüchtlinge seien oder dass ALLE Asylbewerber aus einer bestimmten Region kriminell seien. Solche pauschalen Verunglimpfungen schaffen neue Probleme, ohne alte zu lösen.

      3. wie an anderer Stelle gesagt: wenn man ALLE Tunesier als kriminell bezeichnet, ist das auch eine unzulässige Verallgemeinerung.


      4. “wer sein Parlamentsmandat verliert,
      wird auch nicht mehr eingeladen.” Stimmt so nicht. Andrea Sprecher wurde beispielsweise auch nach ihrer Abwahl noch eingeladen; ebenso Ulrich Schlüer. Aber das Grundproblem ist die ausserparlamentarisch​e Immunität. Warum soll ein Nationalrat im Fernsehen was sagen dürfen, was ein Chefredakteur oder ein normaler Bürger nicht sagen dürfen? Und warum verstecken sich SVPler hinter der parlamentarischen Immunität? Wo doch gerade sie immer gegen die Classe Politique und deren Sonderrechte wettern?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister,

      mit Ihrem ersten Punkt bin ich völlig einverstanden, mit
      dem zweiten Punkt eigentlich ebenfalls, doch es wurde nicht gesagt, alle Flüchtlinge oder Asylbewerber seien kriminell, sondern nur diejenigen, die aus Tunesien asylsuchend zu uns eingereist sind. Andrea Sprecher ist immerhin SP-Co-
      Präsidentin der Stadt Zürich, und Ulrich Schlüer ist noch
      als politisches Schwergewicht in bester Erinnerung; zudem
      ist er noch Zeitungsherausgeber. Beide sind öffentliche Personen, und wegen dieser Ausnahmen die Darstellung
      des Herrn Gilli als unzutreffend zu bezeichnen ist etwas kleinlich. Die SVP wettert gegen die Classe Politique wegen deren Abwendung vom Bürgerwillen, aber nicht wegen der Sonderrechte. Die Forderung nach Abschaffung der heute bei
      uns bestehenden parlamentarischen Immunität ist fernab von
      allen internationalen Gepflogenheiten.

      N​ochmals: Wenn zwei Polizeichefs so etwas sagen, so wird es
      ja auch stimmen. Und wenn es zutrifft, so greift auch das Rassismus-Gesetz nicht mehr. Ich erinnere mich ganz vage an einen Gerichtsfall, wo der Angeschuldigte den Wahrheitsbeweis erbrachte und deshalb vom Rassismus-Vorwurf freigesprochen
      wurde (ich kann allerdings keine näheren Unterlagen mehr dazu beibringen). Der betreffende Strafgesetzartikel liegt aber im vorliegenden Fall zum vornherein ausser Reichweite für den betreffenden Staatsanwalt, der sich schon immer hervorgetan haben soll, wo sich eine Gelegenheit erbot, einem Angehörigen der SVP eins auszuwischen. Weshalb läuft denn kein Verfahren gegen die beiden Polizeichefs? Wahrscheinlich ausschliesslich aus dem Grunde, dass diese nicht der SVP angehören mögen. Die Motive für die SVP-Hatz liegen auf der Hand: Diese Partei hat den anderen viele Parlamentssitze und Pfründe abgejagt, und
      sie hat erfolgreich als einzige die EU-Beitrittswünsche vieler torpediert; alle nun spektakulär aufgezogenen Aktionen sind reine Retorsionsmassnahmen!​

      Sie verändern Aussagen in einer ungehörigen Weise, um
      den Leser zu beeinflussen. Letztlich ist auch Ihnen nur die Aufwiegelung gegen die SVP angelegen, sonst würden Sie sich
      ja nimmer so hingebend um die kleine Welt des Rassismus
      kümmern.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kurt Schnitzler,
      das ist Ihre Sichtweise. Sie haben nicht verstanden worum es geht.
      Ich habe seine Aussage direkt gehört, damals Original, und jeder Schmierfink dichtet noch etwas dazu, nur der Original Text zählt. Punkt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann,
      jetzt sind wir wieder mal beim problem, dass die svp ihren eigenen willen mit dem volkswillen verwechselt. auch wenn sie teilweise recht haben. bei der wahl der bundesräte maurer und blocher beispielsweise hat das parlament tatsächlich gegen den volkswillen gehandelt, denn diese herren waren im volk ihres heimatkantons nicht mehrheitsfähig.

      no​chmals: bitte einen link dazu, was die polizeichefs denn genau gesagt haben. und vor allem: zahlen. ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie nicht belegen können, dass ALLE in der Schweiz anwesenden Tunesier kriminell sind. weil es nicht stimmt.

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    • Juli 19, 2021

      ja, noch was: chefredakteure sind genauso öffentliche personen wie nationalräte und tragen genauso zur meinungsbildung bei. warum sollen also parlamentarier gleicher sein als chefredakteure? das ist ein sonderrecht der classe politique, für das es schwer ist, rationale gründe zu finden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister,
      im Diskurs mit Ihnen scheint sich tatsächlich eine
      Sackgasse gebildet zu haben. Ihre exotischen Bemerkungen
      zur Wahl der BR Maurer und Blocher lassen sich mit dem
      besten Willen nicht nachvollziehen. Von den Aussagen der Polizeichefs habe ich nur mehrfach aus den Medien (z.B. im Sonntalk) gehört, und ich darf mich darauf verlassen, dass
      sie auch wirklich getan worden sind. Natürlich kann ich den Beleg zu deren Wahrheitsgehalt nicht erbringen; das wäre ausschliesslich Sache der betreffenden Polizeichefs. Wenn sie dies nicht können, so tut dies der guten Situation des Herrn Heer gleichwohl keinen Abbruch, denn er kann sich auf deren Aussage berufen, denen billigerweise Glaube zu schenken ist. Wenn von vielleicht tausend tunesischen Asylanten nur zehn nicht kriminell sind, so darf bei 99% Anteil an Kriminellen getrost von allen gesprochen werden. Ich wundere mich auch
      über Ihr Unvermögen, einen Unterschied zwischen dem Status
      eines Parlamentariers und eines Journalisten zu erkennen,
      doch verzichte ich darauf, hier mit schulmeisterlichen
      Erklärungen aufzuwarten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stefan Pfister,
      Sonderbar, was sie da schreiben, “chefredakteure sind genauso öffentliche personen wie nationalräte” und, “tragen genauso zur meinungsbildung bei”.
      Leider habe ich in den letzen Jahrzehnten regelmässig die Personen Wahl von Chefredakteuren verpasst.
      Thema Meinungsbildung:
      Man​ liest ja, bei Ihnen haben diese “Schmierfinken” vollen Erfolg. Sie empfangen diese Worte wie, Doxologien, wo möglich auf den Knien.
      Andere fangen mit denken an,….lassen sich nicht einfach für blöd verkaufen, 1000mal geschrieben dann muss etwas wahres drann sein..

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    • Juli 19, 2021

      Ich erkläre Ihnen die Sache mit Blocher und Maurer gerne.
      Maurer kandidierte 2007 als Ständerat und verpasste die Wahl deutlich. Nicht mehrheitsfähig im Volk. Aber mehrheitsfähig im Parlament. Dasselbe bei Blocher, der sogar zweimal nicht in den Ständerat gewählt wurde. Bei einer Volkswahl wären die beiden nicht gewählt worden. Ist auch einer der Gründe, warum ich die Volkswahl des Bundesrates unterstütze. Andere sind, dass ich die Regierung selber wählen und weniger Quotenbundesräte will.

      Zu den Tunesiern: solange Sie nicht belegen können, dass ALLE Tunesier kriminell sind, ist die Aussage schlicht fremdenfeindlich.

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  • Oktober 22, 2012
    • Juli 19, 2021

      Ich stimme Ihnen zu Herr Mayer.

      Was die Herren Schweizer=Ryder und Gassmann hier aufführen, ist nicht mal Kindergarten sondern eher Spielgruppe.

      Das gilt übrigens auch für die Äusserung von Herrn Heer…

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  • Oktober 22, 2012

    Herr Pfister: da kann ich sie voll unterstützen.
    Es fällt auf: Die Partei die am massivsten immer wieder gegen den Rassismus-Artikel verstösst …. ist ….. ist .. ist … ja wer wohl ? die SVP ! Auch Blocher hatte 2 Klagen wegen Rassismus. Beide male wurde er geschützt durch seine Immunität.
    Bezeichnend ist dass es Personen gibt (auch hier in Vimentis) die offensichtlich überhaupt nicht verstehen was mit dem Rassismus-Artikel gemeint ist:
    Da schreibt ein Leser hier in Vimentis:
    “National​itäten sind nicht in unserem Rassismusartikel eingeschlossen, womit Rassismus auch nicht gegeben ist.”

    Ohhhhhh. Und diese Leute wollten mal über komplexe Staatsverträge abstimmen. Verstehen aber SR 311.0 Schweizerisches Strafgesetzbuch Art. 261bis überhaupt nicht.

    Im 261 steht: Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie ……

    Gemäss Ethnologen ist “Nordafrikaner” eine Ethnie
    siehe auch http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Ethnie

    Zitat:
    Eine Ethnie (auch ethnische Gruppe) oder Ethnos (von griechisch ἔθνος, éthnos, „Volk, Volkszugehörige“) ist eine Gruppe von Menschen, denen eine kollektive Identität zugesprochen wird. Zuschreibungskriterie​n können Herkunftssagen, Abstammung, Geschichte, Kultur, Sprache, Religion, die Verbindung zu einem spezifischen Territorium sowie ein Gefühl der Solidarität sein.

    Also der Heer hat sich ja wirklich dumm geäussert. Was er sagte fällt klar unter den Artikel Rassismus.

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    • Juli 19, 2021

      Absolut richtig, Herr Kremsner!

      Gewisse Leute verstehen offensichtlich den Antirassismus-Artikel​ nicht (oder wollen ihn nicht verstehen)!

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    • Juli 19, 2021

      Die Bezeichnung Etnie ist in gleichem Mass rassistisch wie andere Ausdrücke welche durch die politisch verursachte Sprachregelung rassistisch sein sollen. Selbst das Wort “Rassist” ist rasistisch.

      Vom Inhalt her ist es wurscht ob ich nun mehr oder weniger blühhende Worte benutze oder N…r.
      Es ist offensichtlich das die Deutsche Sprachregelung niederträchtiger und Unmenschlicher geworden ist als frei gestaltene Sätze welche vermeintlich als rassistisch gelten.

      Ich könnte noch weiter darauf eingehen und aufzeigen das die SP weit rassistischere und Menschenverachtende Parteipropaganda betreibt als die SVP es tat. Die politische Gesinnung der SP ist teilweise problematischer als die der Neonazis.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner,

      es ist einleuchtend, dass “Nordafrikaner” als Ethnie
      angesehen werden können. Herr Heer hat aber die
      Nordafrikaner aus Tunesien genannt, womit die Staats-
      zugehörigkei​t und nicht “der Nordafrikaner” betont wird;
      es waren nicht alle Nordafrikaner, sondern nur jene aus
      Tunesien gemeint. Und genau solche Aussagen sollen zuvor
      zwei Polizeichefs gemacht haben. Herr Heer durfte
      aufgrund dessen billigerweise annehmen, dass dies auch
      zutrifft. Natürlich können Sie dies als Wortklauberei bezeichnen. Viele Gerichtsurteile kommen denn aber auch
      aufgrund des genauen inkriminierten Wortlauts zustande.
      Ich stelle fest, dass Sie und Herr Pfister erst einmal
      die Tatsachen umkrempeln, um Ihre Argumente, hier mit
      Hilfe von mutwilligen Auslassungen, ins Feld zu führen.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo ihr Schreiberlinge, wir sind schon Rassisten wenn wir einem Ausländer zu tief in die Augen schauen. Wir dürfen uns nicht einmal mehr über die Kriminellen öffentlich äussern, wenn wir unsere Wut straffrei loswerden wollen ist es am besten nur in den Wald zu schreien. Wir müssen uns sogar bedanken wenn in Häuser eingebrochen wird oder die eigene Tochter von einem Ausländer vergewaltigt wurde. Ja ihr lieben Rassismus Befürworter man kann alles normal oder fanatisch auslegen. Die miesesten Rassisten sind diejenigen, die wir mit Samt Handschuhen anfassen müssen, ich nennesie Kriminelle.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann,

      ob Herr Heer nun alle Nordafrikaner oder alle Tunesier als Kriminelle bezeichnet, der Kern der Aussage ist derselbe: alle, die von dort kommen, sind kriminell. Herkunft = Kriminalität.

      Wo sind denn diese Aussagen der Polizeichefs? Und vor allem: wo sind die Zahlen, die belegen, dass ALLE tunesischen Asylbewerber kriminell sind?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stefan Pfister,
      Sie sind Student und kein Richter. Also massen Sie sich nicht an, einem Amt vorzugreifen. Die RichterInnen werden dann schon so entscheiden, wie entschieden werden muss.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,
      das einzige, was ich mir anmasse, ist, meine Meinung zu schreiben. Ich dachte, Sie finden Meinungsfreiheit toll, oder gilt das nur für die eigene Freiheit?

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    • Juli 19, 2021

      Gut Herr Stefan Pfister,
      Dann ist das also IHRE Aussage:
      = alle, die von dort kommen, sind kriminell. Herkunft = Kriminalität.

      Akze​tiert, die Meinung von Herr Stefan Pfister.

      Oben hat es sich so gelesen, wie wenn sie Herr Heer so eine Aussage in den Mund schieben wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,
      diese Verdrehung ist bösartig und kindisch zu gleich. Ich habe die Aussage von Herrn Heer ausgedeutscht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stefan Pfister,
      Ja was glauben Sie denn?
      Sie haben ausgedeutscht, was Sie zu diesem Thema zu sagen haben. Es ist offensichtlich, es ist als Tondokument vorhanden, dass, eben Herr Heer diese Aussage so nicht gemacht hat.
      Sie geben zu, “iher Worte, das einzige was ich mir anmasse ist, meine Meinung zu schreiben”.!
      Die denn lautet, = “= alle, die von dort kommen, sind kriminell. Herkunft = Kriminalität.”

      Ei​n schöner Zeitgenosse sind sie.

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  • Oktober 24, 2012

    Herr Pfister:
    hier der genaue (exakte ! ) Wortlaut was Heer gesagt hat:
    “Gerade die jungen Nordafrikaner von Tunesien die kommen schon als Asylbewerber mit der Absicht kriminell zu werden”

    Die Aussage ist Verallgemeinernd (alle jungen Tunesier gemeint) und deshalb ganz klar rassistisch.

    siehe​ Ausschnitt der Sendung http://jamessbbond.ma​gix.net/public/zueri_​tv.htm

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    • Juli 19, 2021

      Herr Heinz Kremsner,
      So lange jemand mit der Absicht kommt, heisst das noch lange nicht, dass es jemand auch wird, oder ist.

      Ich beanssichtige, Vimentis zu verlassen. Heisst nicht, nein, zu früh gefreut, dass ich es auch umsetze.

      Aber danke für den korrekten konkreten Satz.

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  • November 11, 2012

    Geheim-Papier der SBB:

    Die Statistiken der SBB verheissen nichts Gutes: Das Klima in den Zügen wird immer aggressiver. Nebst dem Zugpersonal werden auch öfters Reisende Opfer von Tätlichkeiten.

    Pro​bleme bereiten besonders Kriminaltouristen. Professionelle Banden aus Osteuropa und Nordafrika bewegen sich gezielt in Zügen und Bahnhöfen», heisst es im Geheim-Papier.

    Uii​i, jetzt muss der Gutmensch auch die SBB wegen Rassismus anklagen!

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  • November 12, 2012

    Schon wieder haben Tunesier einen Schafsbock geklaut und tierquällerisch gemetzget.

    Klar die Tunesier kommen nicht mit der Absicht Schafsböcke zu klauen, aber sie tun es weil die Gelegenheit da war.

    Aber solches anzunehmen ist nun sicher wieder Rassistisch, da bin ich mir sicher!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Herrn Grimm Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen ist absoluter Schwachsinn. Übrigens die Prävention heisst “Kriminelle Ausländer raus”. Wegen dem Kommentar zu “schon wieder” stimmt es, es ist nach meinen Informationen 1 mal passiert, allerdings muss ich Sie fragen reicht Ihnen 1 Mal nicht? Müssen zuerst mehr Schafsböcke auf brutalste Weise gerissen werden, bevor wir handeln?

      Ich möchte Ihnen auch noch sagen, dass das Schweizer Volk sicher nichts dagegen hat Frauen und Kinder, die politisch verfolgt werden aufzunehmen. Nur wieso schicken wir dann soviel Geld in diese Länder für die Entwicklungshilfe, wenn sie trotzdem zu uns kommen?

      Des weiteren sind es ja, wie Sie mittlerweile hoffentlich auch vernommen haben nur 21% die ein Arecht auf Asyl haben. Warum überlegen wir uns nicht, wie wir die 79% von der Schweiz fern halten? Dies würde Kosteneinsparungen zur Folge haben und man könnte die berechtigten Asylanten auch noch, wie die linke Seite immer kommt, humaner versorgen.

      Ich möchte Sie auch noch fragen, sind Sie jemals neben einem Asylzentrum durchgefahren? Dort sieht man nicht Mütter mit ihren Kindern spielen, man sieht 18-35 Jährige junge Männer!!!
      Wieso ist das wohl so?
      Denken Sie nicht auchden Frauen und ihren Kindern gänge es besser ohne so viele zum Teil kriminellen Männer in ihrem Umfeld?
      Was denken Sie, wie ein Junge wird, wenn er von Anfang an mit jungen Männern zusammen ist, die kriminell sind?

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    • Juli 19, 2021

      Zu Ihrem pathetischen Votum für die Schafsböcke:
      Da man die Täter offenbar geschnappt hat, kann man sie bestrafen, so wie man Schweizer im selben Fall auch bestraft hätte, denn, stellen Sie sich vor, es gibt auch Schweizer Tierquäler. Und die werden auch nicht gleich verwahrt oder ausgeschafft.

      “da​ss das Schweizer Volk sicher nichts dagegen hat Frauen und Kinder, die politisch verfolgt werden aufzunehmen.”

      Nur​ kommen die gar nicht erst zu uns, weil die Bürgerlichen das Botschafsasyl abgeschafft haben!

      Nur zur Info: 80% der Flüchtlinge fliehen in ein Nachbarland. 20% fliehen weiter in ein anderes Land, zu dem sie eine Beziehung haben. Weil Freunde oder Verwandte dort leben.

      Zu den Zahlen: es kursieren ja verschiedenste Zahlen. Nach meinen Infos bekommen 70% Asyl oder vorläufige Aufnahme. Woher haben Sie Ihre Zahlen?

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    • Juli 19, 2021

      http://www.bfm.admin.​ch/content/dam/data/m​igration/statistik/as​ylstatistik/jahr/2011​/stat-jahr-2011-d.pdf​

      Sehr schön, dass Sie meine Zahlen in Frage stellen. Meine kommen vom Bundesamt für Migration. Woher kommen ihre?

      es gibt auch Schweizer Tierquäler, das habe ich nie bestritten.
      nicht gleich verwahrt oder ausgeschafft, Verwahrt und verurteilt werden Sie. Ausschaffen darf man Sie leider nicht.

      Wir waren das einzige Land, welches das Botschaftsasyl noch hatte. Warum haben Deutschland, Frankreich oder Italien keines mehr?
      Ok, da nach ihrer Aussage die Frauen und die Kinder nur durch das Botschaftsasyl in die Schweiz kommen, machen wir einfach das Botschaftsasyl und schaffen das Asyl in unserem Land ab.

      80% der Flüchtlinge fliehen in ein Nachbarland. 20% fliehen weiter in ein anderes Land, von wo haben sie diese Zahlen?

      Nach meinen Infos bekommen 70% Asyl oder vorläufige Aufnahme.
      Woher stammen ihre Infos? Dachten sie das hört sich gut an und nahmen sie, oder sind es Fakten?

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  • Dezember 22, 2012

    Herr Pfister, wir haben nun Weihnachten und Sie haben zu diesem Thema seit Oktober nichts mehr gesagt, obwohl Sie doch Tag und Nacht am bloggen sind. Liegt es vielleicht daran, dass Sie sich mit Ihren Vorwürfen etwas gar weit aus dem Fenster gelehnt haben?? Das Verfahren gegen Herrn Heer wurde nämlich unterdessen eingestellt. Aber ich verstehe das Sie sich nach dieser Blamage vom Acker gemacht haben.

    Dennoch wünsche ich Ihnen frohe Festtage, sollten Sie sich dazu nicht mehr äussern.

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  • Dezember 31, 2012

    Guten Tag Herr Pfister, ich möchte Ihnen noch einen guten Rutsch wünschen und alles Gute für 2013!!

    Gleichzeiti​g möchte ich Sie darüber informieren, dass vor einigen Stunden bekannt wurde, dass eine SP-Politikerin aus Basel-Stadt politische Gegner am liebsten in Lager verfrachten möchte. Das nur mal so als wichtige Info, um Ihrer Vergesslichkeit entgegen zu wirken. Sie wissen ja wo Sie die Angaben überprüfen können. Leugnen ist hier zwecklos.

    Gruss

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  • März 20, 2014

    “Dass die Tunesier allein wegen Ihrer Nationalität kriminell sein sollen, ist in meinen Augen nämlich klar rassistisch.”

    Nein​​. Der sog. “Rassismusartikel” gilt nur für Ethnien, nicht für Nationalitäten, und es geht dort vor allem um die Klageberechtigung von Gruppen. Angehörige einer beleidigten Nationalität sind weder auf Grund dieses Artikels noch überhaupt klageberechtigt.

    W​​er unter Schweizern sagt, dass ALLE Tunesier kriminell seien, ist einfach unanständig und verfällt hoffentlich der gesellschaftlichen Ächtung. Wenn dies einem bestimmten Tunesier gesagt wird, kann der wegen Ehrverletzung klagen. Er bekommt Recht, aber ohne die Rassismusnorm.

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