1. Politisches System

Alle Parteien überlassen das Feld der SVP

 

 

 

 

«​​​​Ihr ruppiger Polit-Stil fällt jetzt auf die SVP zurück»

Glaubt der Basler Soziologe Ueli Mäder. „Die Parteichefs von SP und BDP kritisieren die SVP mit scharfen Worten: Die Partei habe «faschistoide Tendenzen» und betreibe eine «braune Politik».“ heisst es weiter.

Man könnte es auch anders auslegen:

Die Parteien fürchten sich einmal mehr vor den Erfolgen der SVP. Ganz besonders die BDP, die ihren Bundesratssitz kaum verteidigen werden kann. Wenn Landolt ein bisschen gegen die SVP schiesst, findet Levrat eine wunderbare Gelegenheit, ebenfalls zu schiessen…

Woher kommt der Erfolg der SVP?

Die SVP trifft den „Geschmack“ der Bürger.

Die stetig zunehmende Bevölkerungsdichte.

Die stetig zunehmende diktierende Bedrängnis der EU und der OECD

Die anderen Parteien merken nicht, dass sie das ganze Feld aktueller politischer Bürgerbedürfnisse der SVP zur Bewirtschaftung überlassen. Dieser Umstand wird durch die SVP gnadenlos ausgenützt. Quizfrage: Wer ist schuld daran?

Dasselbe Phänomen sehen wir jetzt in Deutschland, wo die neue Partei AfD allen andern Parteien von ganz links, bis ganz rechtaussen die Wähler wegnimmt.

Deutschlands Wähler haben genug vom Europadiktat!

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Alle Parteien überlassen das Feld der SVP
  • September 18, 2014

    Die AfD ist mit der SVP vergleichbar. Die Wählerschaft der SVP besteht hauptsächlich aus niederen Bildungsschichten mit Vorurteilspotential. Die Folge, die gut Ausgebildeten und Begüterten nützen ihre Politik und versuchen mit Schlagparolen, die vielleicht schon 5-jährige verstehen, ihre Initiativen durchzuboxen. Bei der SP und den Grünen fehlt in ihrer ideologischen Sicht die Bodenhaftung, wollen eine Gleichmacherei ohne die finanzielle Sicherheit der ärmeren Bevölkerung (Rentnerinnen und Rentner, Patienten) zu berücksichtigen. 1:12 und EKK sind die klassischen Beweise dazu.

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    • Juli 19, 2021

      Die AfD ist nur die derzeit einzig mögliche Wählerantwort auf die völlig verkarrte deutschen EU Politik, nicht viel mehr. Diese Partei mit der SVP zu vergleichen, scheint mir deplaziert.

      Altern​ativen in Deutschland sähen für mich anders und umfassender aus.

      Allerdings ist es erstaunlich, dass die soweit gekommen sind, denn bei ‘EU Alterntivlos Merkel’ ist das mehr als ein Achtungserfolg.

      Die Partei muss aber erst noch beweisen, was denn konkret die gewünschten Alternativen sein sollen. Ich sehe das noch nicht.

      Sollte aber die SPD auf breiter Front in den Ländern mit der Linkspartei arbeiten wollen, wird die AfD wohlmöglich ungeplant zu einer noch stärkeren Kraft. Was dabei heraus kommt, wird spannend sein.

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    • Juli 19, 2021

      Das Problem ist, dass die Deutschen immer noch ein schlechtes Gewissen haben mit ihrer braunen Geschichte. Ich glaube aber kaum, dass sich die AfD radikalisieren wird. Sie ist eine rechts-konservative Partei, EU-Kritisch, ein paar rechtradikalgerichtet​e Ausrutscher, wie bei der SVP, (Schlüer, Freysinger), wollen wie bei der SVP die Zuwanderung kontrollieren usw. Sie wollen keinen Euro als Teuro. Dies wird bei der AfD das Kernthema bleiben.

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    • Juli 19, 2021

      Das ‘schlechte Gewissen’ wird in Deutschland ja auch kräftig ‘gepaukt’, weshalb man u. a. auch deshalb die Flucht in die EU anstrebt, um von dort aus zu agieren.

      Wie weit diese ‘Gewissensbekämpfung’​​ in Deutschland noch vorhanden ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

      Die wöchentlichen Gedenktage mit Kränzen, Feiern und Anlässen für alles und jedes mit Medaillenüberreichung​​ sind es für mich jedenfalls nicht. Das ist nur noch peinlich triefende Polit-Show.

      Ob die AfD tatsächlich rechtskonservativ ist, kann ich auch noch nicht beurteilen, denn dieser Begriff ist sehr dehnbar, wie übrigens auch die Bezeichnung ‘linksprogressiv’.


      Auch da gibt es mehr und mehr Linksreaktive, vor allem in Deutschland, wie jedenfalls mein Eindruck ist.

      Was aber offensichtlich in Bewegung zu sein scheint, ist, dass der Deutschen Politik mehr als einige ‘Felle’ davon zu schwimmen scheinen.

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    • Juli 19, 2021

      “Die Wählerschaft der SVP besteht hauptsächlich aus niederen Bildungsschichten mit Vorurteilspotential. “

      Dann sind über 50% von uns, ungebildet und voller Vorurteile?!
      Und nur die Linken haben den Durchblick? Eure Arroganz, ist wirklich grenzenlos! Fadengrad am Volkswillen vorbei politisieren und sich dabei noch überlegen fühlen. Wer ist hier der Depp, voller Vorurteile gegenüber allen anders Denkenden?! Die Wähler der SVP?!

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  • September 18, 2014

    Mit solchen Statements fachen Sie den Wind zu Gunsten der SVP noch mehr an, Herr Kremsner. Sie merken es offensichtlich nicht mal mehr.

    Das dumme Getue von Herrn Levrat wird rundum nur noch mit Kopfschütteln bestätigt.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie das meinen, bleibt Ihnen das unbenommen, Frau Noser.

      Hr. Levrat macht sich doch zur Zeit mit seinen Tiraden nur noch lächerlich.

      Der Platz reicht hier nicht, um alle linken ‘Lächerlichen’ aufzulisten. Ist mir auch zu dumm, weil sich das nicht lohnt.

      Über die Aussagen des Bruders von C. Blocher kann man getrost verschiedener Meinung sein, ihm aber ‘dummen Bruder’ verächtlich zu machen, grenzt schon an Ehrverletzung. Müssen Sie selbst wissen.

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  • September 18, 2014

    Und ich finde es lächerlich, dass Personen die scheinbar SP wählen, sich so äussern. Lächerlich ist nähmlich auch das Gestämpfel wegen des Präsidenten den sie, oh die Armen, weniger erhalten haben als die CVP und FDP

    Und ich sehe schon…. wir haben hier super Politiologen die genau erkennen, wer was wann wie oder wo gemacht hat und welche Folgen das haben wird.

    Bedenklich ist, dass man über 25% der Schweizer Bevölkerung als Verblödet ansieht. Diese pauschalisiert in die “Ecke der Primitiven” schiebt. Weiter auf die Grünen und andere Parteien läster. Und schlussendlich dann nur noch die rund 18% der SP intelligente Menschen seien.

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  • September 18, 2014

    Herr Krähenbühl

    Es ist wirklich relativ schwer zu erkennen, weshalb die SVP derzeit so aktuell ist. Ich denke mir, dass es kaum die hier genannten Gründe sind. Dazu müsste man in die Köpfe der Menschen sehen können.

    Es könnte durchaus sein, dass die “aufmüpfige” Weise in der heutigen Zeit zusagt. Überall werden wir mit Problmen konfroniert, überall deckt man Ungereimtheit auf und und und. Das das in der Bevölkerung eine “Wut” entwickelt, diese dann mit den Slogen der SVP übereinstimmt, ist verständlich.

    Dazu​ kommt, dass man in einer solchen heutigen Zeit auch etwas “dickköpfig” reagiert, weil man bei den Wahlen sich dann äussern oder definieren kann. Und das würde dann auch in die SVP passen. Denn als SVP-Mann/Frau muss man einen harten Schädel haben, wenn ich so mitlese, an was die SVP alles Schuld haben soll.

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  • September 19, 2014

    Anhand von Stimmanteilen von 10 – 12% bei den letzten Landtagswahlen von “Die deutschen Wähler haben genug” zu schreiben ist schon sehr vermessen. Die AfD muss erst mal beweisen das sie das dauerhaft halten kann. Viele hoffnungsvoll gestarteten Parteiprojekte in Deutschland hatten nur ein kurzes hoch, ob Republikaner, PRO oder Piraten.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben noch die lausige 25% Halbvolkspartei SPD vergessen, Herr Wagner.

      Eine SPD, die in enigen Landtagen zum Juniopartner der Linkspartei abgesackt ist.

      Die deutschen Sozialdemokraten haben ein Permanenttief im Bundestag, können sich aber nur dank GroKo (Abkürung bitte nicht misverstehen: das heisst nicht ‘grosskotzig, sondern ‘Grosse Koalition’) noch halten.

      Im Gegensatz zu den REPs, PRO oder Piraten hat die AfD im zweistelligen Prozentbereich mehr als nur einen Achtungserfolg eingefahren. Wir werden sehen, wie es weiter geht.

      Auf jeden Fall treten die deutschen Jungsozialisten zur Zeit wesentlich stiller auf, auch seit dem SPD Frau Nales nun in der Regierung sitzt! Tja, erstmal an den Honigtöpfen angekommen, ist es fertig mit unnötigen Auf- und Leerlaufsprüchen.

      DAS haben die hiesigen JUSOS noch nicht gelernt. Nach einigen weiteren Abstimmungsbodigungen​ werden auch die Hiesigen ruhiger und vor allem sachlicher.

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe eine ähnliche Diskussion geführt vor etlichen Jahren auf dem Bluewin-Forum, als es um Ronald Schills “Partei rechtsstaatlicher Offensive” ging. Hier hatten einige Schweizer Diskussionsteilnehmer​ grosse Hoffnungen für diese Partei, wobei schon von Anfang an klar war das diverse Vorstellungen Schills nicht oder nur schwierig umsetzbar sind … z. B. zusätzliche Polizisten einstellen, was auch finanzierbar sein muss.

      Ich habe damals vertreten das wir es mit einem kurzzeitigen Phänomen zu tun haben … tja, zuletzt hat man von Ronald Schill aus dem Big Brother-Container gehört, dort wurde er “Richter Notgeil” genannt.

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    • Juli 19, 2021

      Ach, Herr Wagner, was sollen diese alten Kamellen hier? In Deutschland wird SPD Siegmar Gabriel liebevoll ‘Sigi Popp’ genannt und Sprüche wie: ‘wer hat und verraten, die Sozialdemokraten’ kann man doch auch nicht ernst nehmen.

      Aber wenn Ihnen die ‘Big Brother Container Sendungen’ so wichtig sind, bleiben Sie dabei. Ich lache.

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    • Juli 19, 2021

      Lars von Limaa:

      Hoffen Sie ruhig weiter auf die AfD, ich lerne aus der Geschichte und sehe das differenzierter.

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    • Juli 19, 2021

      Hätten Sie meine Eintragungen richtig gelesen, müssten Sie bemerkt haben, dass ich das auch differenziert betrachte und in Sachen AfD auf nichts hoffe. Aber eben, man muss nur richtig lesen können, Herr Wagner, sorry.

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  • September 19, 2014

    Wenn man FDP wählt, kritisiert man die SVP und geht mit der EU kuschen. FDP ist nicht für die kleine Frau und den kleinen Mann da. Wenn man BDP wählt, dann ist man einer von 0.01% welche diese Partei wählt, sie hat ja gar kein Parteiprogramm, schwärzt aber gerne die SVP an. Wählt man SP, dann will man in die EU und die direkte Demokratie in der Schweiz in der Versenkung verschwinden lassen. Wählt man CVP, outet man sich als einer in die Mitte gewanderter Linker mit EU Turbo Tendenzen. Wählt man Grün ist man automatisch für alles, nur nicht für die Schweiz.

    Was bleibt da noch übrig? SVP = Einzige Partei die sich konsequent für die Schweiz einsetzt! Die SVP fühlt am Puls der Bürger, dies dürfte mit ein Grund sein warum die Partei so erfolgreich ist. Und alle Zeichen stehen auf Sturm, dass die SVP im Wahljahr 2015 zulegen wird.

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    • Juli 19, 2021

      Als Parteiloser muss ich Ihnen Recht geben.

      Um etwas bewirken zu können, müsste die SVP auf > 40% kommen, aber das kann ich mir in der Schweiz zur Zeit nicht vorstellen.

      Aus meiner Sicht müsste die SP marginalisiert werden, aber dafür sorgen die gerade selbst.

      Klar ist, dass wir auf einen desolaten Wahlkampf zulaufen, mit vermutlich miserablen Schwachsinn. Die BDP Unterstellungen sind erst der Anfang.

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    • Juli 19, 2021

      Jede Partei glaubt aus Ihren Überzeugungsgrundsätz​en heraus das sie sich konsequent für die Schweiz einsetzt. Jeder Anhänger einer Partei wird sich subjektiv von seiner Partei gut vertreten fühlen, wird fühlen das seine Partei am Puls der Bürger fühlt. Was Sie hier als objektive Wahrheit verkaufen wollen ist Ihre subjektive Empfindung.

      Zum Beispiel: das die SVP einen Konfrontationskurs mit der EU möchte, möge den Leuten mit “Eidgenosse”-Schriftz​ug auf dem Auto gefallen … ob das im Interesse der Bürger und der Schweiz ist, das ist noch lange nicht raus.

      Weiteres Beispiel: Landesrecht vor Völkerrecht … nach Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Initiativen oder Zeitungsmeldungen über durch den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kassierten Ausschaffungen eine typisch populistische Initiative, und etliche Stammtische die auf diese Idee nur zu gern aufspringen. Was aber “Landesrecht vor Völkerrecht” gerade in einem Land wie der Schweiz, einem Land ohne konsequente Verfassungsgerichtsba​rkeit, auch für Herr und Frau Schweizer bedeuten können blenden viele aus.

      Patriotismus statt Pragmatismus ist kein lösungsorientierter Ansatz. Ich glaube nicht an einen Stimmenzuwachs der SVP 2015, denn die SVP ist nur vermindert konsensfähig.

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    • Juli 19, 2021

      Die Abstimmung der MEI ist kein Konfrontationskurs zur EU, es ist ein Entscheid des Schweizer Souveräns, Herr Wagner. Bitte einfach akzeptieren.

      Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie bei der SP gut aufgehoben sind, ist das Ihre Meinung und Ihr Recht.

      Alle INIs, die in letzter Zeit von Links kommen, sind ‘glaubenshinterlegt’,​ kaum begründet und gescheitert, weil der Souverän z. B. auf Anti-EU Kurs geht?

      Das scheint mir sehr weit hergeholt und meinungsabschotterisc​h in der flachen Argumentationsführung​. Die SP überzeugt überhaupt nicht. Deren interne Flügelkämpfe belegen deren Desorientierung hinlänglich.

      Auf eine Vertiefung Ihrer weiteren Aussagen verzichte ich. Das sehe ich anders und nicht ‘glaubenensgewollt’.

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    • Juli 19, 2021

      “Ich glaube nicht an einen Stimmenzuwachs der SVP 2015, denn die SVP ist nur vermindert konsensfähig.”

      Wir werden es sehen, Hr. Wagner. Niemand kann in die Kristallkugel schauen was in einem Jahr passieren wird.

      “Jeder Anhänger einer Partei wird sich subjektiv von seiner Partei gut vertreten fühlen, wird fühlen das seine Partei am Puls der Bürger fühlt.”

      Das mag so sein Hr. Wagner. Ich fühle mich wohl in der SVP, das heisst aber noch lange nicht, dass ich blindlings wie ein Parteisoldat alles unterstütze was die SVP tut oder macht. Es gibt auch einige Sachen, die mir nicht gefallen. So war ich z.B. auch gegen die Beschaffung des Gripen, nur so nebenbei. Und die Äusserungen von Toni Bortoluzzi fand ich auch jenseits und total daneben.

      Am Schluss kann man zum Glück immer noch selber mitdenken / entscheiden, wie man abstimmen geht.

      @Lars von Limma
      Die SVP könnte schon zufrieden sein, wenn sie auf einen Wähleranteil von 30 % kommen würde. 40 % bleibt wohl ein grosser Wunschtraum.

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    • Juli 19, 2021

      Das sehe ich ähnlich. Erlangte sie 30%, hiesse es dann, es wären nur soundsoviel von der Gesamtwählerschaft usw. und dann, auch klar, sind also 30% dieser Wähler ‘Konfrontationsnisten​’. So ein ausgemachter Verdrehungsunsinn, den wir auch derzeit wieder erleben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa und Gurtner

      Wir haben es ja in der “Hand” ob die SVP zu höheren Anteilen kommt.

      (Normales Verhalten wäre) Wenn die SVP eine untere Schwellgrenze erreicht hat, wird sie automatisch zulauf erhalten (Kuhherde die immer in die gleiche Richtung läuft *grins*). Dieser wird dann auch wieder bis zu einem Prozent gehen, wo der Wähler dann wiederum kehrt macht, weil er Angst hat dass die Partei zu stark würde.

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    • Juli 19, 2021

      @ Lars von Limaa:

      Ich bin nicht bei der SP. Das Leute wie Sie nicht verstehen was ein politisches Spektrum ist und jeden der nicht so rechts denkt wie sie selbst für links hält ist allerdings nicht so wahnsinnig neu. Ich denke jedoch das es in politischen Diskussionen schon hilfreich wäre wenn Leute differenzierter denken würden.

      Sie meinen also das die Annahme der MEI nicht zu Konfrontationen mit der EU geführt hat?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Es ging nicht darum, dass ich das nicht verstehe, oder verstehen wolle. Sie als SP-Person einteile oder ähnliches. Es ging darum, dass ein SP-Mann kein Recht hat pausenlos auf die SVP zu lästern, Beleidigungen auszusprechen und zu behaupten, dass 26% der Parteibezogenen Personen dumm seien, weil sie auf irgendwelche SPAM-Mail der SVP hereinfallen würden usw.

      Darum ging es…

      Auch in der MEI-Frage. Es ist und war mir vor der Abstimmung bewusst, dass das eine kontroverse zur EU-Regelung ist und sicher zu Disputen führen wird. Das heisst aber doch noch nicht, dass man einfach aufgrund dieser Grundlage auf eine Meinung verzichten soll. Nicht als “freier” Staat die Meinung haben dürfe, eine MEI so abzustimmen und so in die Verfassung aufzunehmen.

      Nur falls es noch nicht durchgedrungen ist. Auch ich bin nicht SVP oder eine andere Partei, eben… weil ich das Spekturm über viele Parteien habe. Ich mich mit keiner Partei wirklich identifizieren kann. Aber ich mag es nicht, wenn man glaubt hier als offiziell gemeldeter SP-Mensch wie z.B. Herr Kremser, man könne einfach etwas erreichen, wenn andere Parteien beleidigt werden. Und daher kommt dann auch meine Reaktion, dass ich so dann auf der Seite der SVP stehe. Nicht weil ich Parteimitglied bin, sondern weil ich auf der Seite Derjenigen bin, die unkorrekt und unfair “angefahren” werden, nur weil sie eine andere, eigene Meinung haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner, bescheidene Frage: haben Sie die Angaben zu Ihrem Profil geändert? Ich meinte, kürzlich noch dort gelesen zu haben, Sie wären bei den JUSOS und in der IT Branche tätig.

      Sollte ich das flasch gelsenen haben, tut es mir leid.

      Was aber ‘Leute, wie ich vestehe’, ist eine Unterstellung, die nur Sie selbst verstehen. Darum: undifferenziert und für mich schlicht Blödsinn.

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    • Juli 19, 2021

      Schon gut Herr Wagner, ich werde bei keiner Partei in allen Punkten 100% finden, was ich denke. Es ist eine Frage der Gesamtschnittmengen. DIE finde ich aber bei SP und Grünen überhaupt nicht. Und die FDP laviert gummiartig zwischen den Bänken.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, ich hatte nie Angaben zu Parteizugehörigkeit oder Branche im Profil.

      Ich bekomme hier so oft den Vorwurf ich wäre ein Linker nur weil ich gegen Standpunkte der SVP argumentiere das ich automatisch davon ausgehe das SVP-Anhänger ein politisches Spektrum nicht kennen. Sollten Sie die eine grosse Ausnahme sein und durch vermeintliche Profileingaben getäuscht worden sein entschuldige ich mich.

      Ich hänge keiner Partei nach, bin aber von der Grundideologie her wohl am ehesten freisinnig.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist nun weider Unsinn, dass Sie sich für etwas entschuldigen wollen, was Sie nicht betrifft. Dann habe ich mich betr. Ihren Profilangaben eben geirrt.

      Es soll und muss doch jeder seine eigene Meinung haben. Das ist völlig normal. Ich unterstelle keiner Denkrichtung, sie haben möglicherweise kein politischen Spektrum. Für mich ist es eine Frage der Schnittmengen. Siehe oben. Alte Sprüche, wie ‘ewig gestgrig’ oder ‘links progressiv’ sind für mich in Sachen ‘Spektrum’ total überhlot, aber damit wird nach wie vor weiter auf linker Seite argumntieret.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist kein Unsinn wenn ich mich für eine undifferenzierte Einschätzung entschuldige die unter Umständen ungerechtfertigt war.

      Denkrichtunge​n haben kein politisches Spektrum, ich glaube Sie verstehen das Wort wirklich nicht. Was in Richtung SVP von den Linken argumentiert wird ist eine Sache, die Art und Weise wie auch hier auf Vimentis “Rechte” politisch Andersdenkende in die linke Ecke stellen ist auch offensichtlich.

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    • Juli 19, 2021

      Sie müssen sich bei mir, das habe ich Ihnen schon bei anderer Gelegenheit dargelegt, nicht bei mir entschuldigen. Ich bin schliesslich nicht Ihr ‘Übervater’. Fertiger Unsinn.

      Ihre Meinung in Ehren, es ist in dieser Frage nicht die Meine.

      Ihre fortgesetzten Meinungszuweisungen und -unterstellungen treten viel zu kurz und sind für mich absurd.

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  • Oktober 9, 2014

    Heinz Kremsner sagte Vor 19 Tagen

    ​Hr Krähenbühl: mit dem zitierten Statement hab ich mich verhauen, ein Schraipvähller oder Schreifehler, sorry. Sie habens gemerkt.
    Müsste heissen: Immerhin etwa 74 Prozent der Schweizer fallen nicht auf den SVP-SPAM herein.
    Die Mehrheit ist klug. Na gut so

    ***********​*********************​********

    Aber noch besser, dass über 75% nicht auf die SP reinfallen

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  • Oktober 15, 2014

    Nun, da gibt es doch klare und eindeutige Stimmen zu der Sache, wie folgt:

    —-

    Kni​​ll+Knill Kommunikationsberatun​​g

    http://www.rhetorik.ch​ aktuell: (18. Januar, 2006)

    Anita Fetz: Nichts gelernt?

    Jeder Mensch macht Fehler und darf auch Fehler machen. Aus Fehlern kann man bekanntlich lernen. Tragisch wird es jedoch dann, wenn aus Fehlern nicht lernen will.

    Anita Fetz hat während und nach der “Pro Facile Affäre” nach der Regeln der politischen Kommunikation eine Fülle von Verhaltensfehlern gemacht. Sie hatte ein unglückliches Kommunikations- und Informationsmanagemen​​t.

    Anstatt offen und transparent zu informieren, tauchte sie ab, schwieg und schob die Probleme reaktiv vor sich hin. Statt eines befreienden “Mea culpa”s, hat sie stets nur das eingestanden, was bewiesen werden konnte. Die Folgen waren ein Image- und Glaubwürdigkeitsverlu​​st und die Abwahl als Bankrätin. Wärhend sie früher durch ihre Frische auffiel, begann Fetz bei Medienauftritten angeschlagen zu wirken.

    Wir errinnern: Anita Fetz erhielt von Peter Ammann und Dieter Behring umstrittene Spendegelder in der Höhe von 55’000 Franken. Als die Geschichte eskalierte, liess Fetz die 30’000 Franken von Ammann auf einem Sperrkonto einfrieren. Erst als Behring in der Untersuchungshaft sass, überwies sie auch die 25’000 Franken des Finanzjongleurs auf das gleiche Sperrkonto. Hernach schwieg Fetz erneut über die Verwendung dieser Gelder.

    Erst auf Nachfragen der “Baz”, liess sie die Zeitung wissen, dass sie die deponierten Gelder für die Abdeckung der Verfahrenskosten verwendet habe. Selbstverständlich kann Anita Fetz bei ein Schenkung rechtlich über das Geld verfügen, wie ihr beliebt. Doch hat die ganze Sache auch einen politisch ethischen Dimension. Hier mangelt es der Ständerätin am notwendigen politischen Gespür. Wäre Fetz gut beraten gewesen, hätte sie gleichsam in einem Befreiungsschlag die Summe für einen wohltätigen Zweck gespendet. Sie hätte das Geld auch auf dem Sperrkonto weiter belassen können, mit der Begründung, die Verfahren seien nicht abgeschlossen. Mit diesem Verhalten hätte sie zumindest Zeit gewonnen.

    Das unbedachte Mail der Ständerätin ist politisch ungklug und zeigt, dass Anita Fetz aus den Erfahrungen nicht gelernt hat. Mit der Bezahlung der Verfahrenskosten macht sie sich erneut angreifbar, wird ihr vielleicht weiteren Ärger eintragen und könnte ihr eventuell sogar die Position als Ständerätin gefährden. Es bleibt zu befürchten, dass Anita Fetz wiederum behaupten wird, das Ganze sei nur ein abgekartetes Spiel oder eine der typischen Medienkampagnen.

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    • Juli 19, 2021

      Ach Herr Limmaa: Der Knill und Knill siehe http://www.knill.com/​ kenn ich schon lange. Weiss auch was er zum Fall Fetz schrieb. Nichts neues.

      Was er vergisst:
      – die Sonntagszeitung hat um Juli 2004 über Behring berichtet und seine betrügerischen (schneeballsystem) Geschäfte . Auch über die Stiftung Pro Facile (mit Geld von Behring finanziert) wurde berichtet
      – am 19. Oktober 2004 wurde Behring verhaftet
      http://arc​hiv.onlinereports.ch/​2004/BehringHaft.htm

      Bereits im Juli 2004 hat Fetz über die Beziehung zu Behring und Parteispende orientiert und mitgeteilt dass Geld auf Sperrkonto geht

      Sie war in der Stiftung Pro Facile zusammen mit Roberto Zanetti im Vorstand. In der Stiftung war auch Behring im Vorstand und hatte Gelder in der Stiftung. Darüber haben Zanetti und Fetz im Juli 2004 an 2 Pressekonferenzen orientiert.
      Es gingen keine Gelder verloren. Gemäss der damaligen Finanzaufsicht haben sich Zanetti und Fetz nichts zuschulden kommen lassen.

      Zu kritisieren sie habe nicht oder zu spät informiert ist dumm blöd und einfältig

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