1. Sonstiges

Asylzentren und Integration

Man hört immer wie­der, dass sich be­stimmte Ausländer gar nicht in der Schweiz in­te­grie­ren wol­len. Vor allem über Men­schen aus is­la­misch geprägten wird häufig ge­sagt, sie streb­ten Par­al­lel­ge­sell­sc​haf­ten an. Die Ray­on­ver­bote für Asyl­be­wer­ber in Brem­gar­ten AG zeich­nen jetzt das um­ge­kehrte Bild: Die Einheimischen wol­len die Ausländer nicht. Und es würde mich nicht wun­dern, wenn aus­ge­rech­net die Befürworter sol­cher asyl­be­wer­ber­freie​n Zonen am lau­tes­ten über Par­al­lel­ge­sell­sc​haf­ten und nicht in­te­grierte Ausländer schimp­fen.

Eine Untersuchung in Deutschland hat gezeigt, dass Türken in besseren Wohngegenden bei der Wohnungssuche benachteiligt sind. Dabei wurde dasselbe Bewerbungsschreiben verschickt, wahlweise mit typisch deutschem oder typisch türkischem Namen unterzeichnet. In der einfachen Wohngegend bekamen der „Deutsche“ und der „Türke“ etwa gleich viele Zusagen. In der besseren Wohngegend erhielt der „Deutsche“ deutlich mehr Zusagen als der „Türke“.  In der besseren Wohngegend will man offenbar keine Türken. Und in einer besseren Gegend wohnt auch Thilo Sarazin, der den Türken Integrationsunwilligk​eit und Parallelgesellschafte​n vorwirft.

Etwas Ähnliches scheint sich auch in Bremgarten abzuspielen. Es ist bedauerlich, dass man dort die Fremdenfeindlichkeit,​ Verzeihung, die „Ängste“ in Teilen der Bevölkerung höher gewichtet als die Bewegungsfreiheit der Asylbewerber.

„Man darf nicht davon ausgehen, dass Asylsuchende grundsätzlich gefährliche Menschen sind,“ sagt der Zürcher Stadtrat Martin Waser, unter dessen Regie in Zürich ein Asylzentrum entsteht. Er sieht es zum Glück erfreulich unaufgeregt und nüchtern: „Man muss der Bevölkerung die Möglichkeit geben, diese Menschen kennenzulernen.“ Ich bin übrigens selber Stadtzürcher und sehe dem kommenden Asylzentrum sehr gelassen entgegen.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Asylzentren und Integration
  • August 8, 2013

    Herr Stefan Pfister,
    So wie ich es verstanden habe, befinden sich in den Asylcentern wie Bremgarten AG, Asylbewerber. Das heisst, Personen, sehr viele junge Männer, die noch gar nicht wissen, ob dem Asylantrag statt gegeben wird.
    Ihren Denkfehler, man wolle nicht Integrieren und diese Parallelgesellschaft plus den Hinweis auf Deutschland Türken und Blah Blah können wie weglassen. Zeigt nur auf, dass Sie scheinbar nicht vernetzt und zusammenhängend denken, unterscheiden können.

    Rayon Verbote: Was bitte schön soll ein Asylbewerber auf einem Schulhof, beim Kindergarten? Drogenhandel betreiben? Nur eine Mutmassung.

    Was wollen Asylbewerber im Casino? Mal abgesehen davon dass man meiner Sichtweise nach alle diese Casinos schliessen, in Asylcentren umwandeln könnte. Dem Asylbewerber (In) fehlen, Kleider, Gelder, um an solchen „Anlässen“ teilzunehmen. Ausser, siehe Beschaffungskriminali​tät, Drogenhandel, Prostitution, Diebstahl und Einbrüche usw.

    Störend: Die Christliche Kirche möchte ebenso wenig diese Asylbewerber auf den Kirchplätzen. Ausgerechnet die Kirche, wobei in den Herkunftsländern, dem Arabischen Frühling will man die Fundi Muslime ja auch nicht.

    Schauen sie Herr Pfister. Bis den Anträgen positiv oder negativ stattgegeben wird, ist unsere Humanitäre Aufgabe, für die Gesundheit, Essen, Unterkünfte, Sicherheit zu sorgen. So dass die Asylbewerber nicht an Leib und Leben gefährdet werden können, aber auch keine Gefahr darstellen können.

    Kommentar melden
  • August 8, 2013

    Herr Pfister

    Zitat: “Die Ray­on­ver­bote für Asyl­be­wer­ber in Brem­gar­ten AG zeich­nen jetzt das um­ge­kehrte Bild: Die Einheimischen wol­len die Ausländer nicht. Und es würde mich nicht wun­dern, wenn aus­ge­rech­net die Befürworter sol­cher asyl­be­wer­ber­freie​n Zonen am lau­tes­ten über Par­al­lel­ge­sell­sc​haf­ten und nicht in­te­grierte Ausländer schimp­fen.”

    “Di​e Einheimischen wollen keine Ausländer”. Selten so etwas Verbogenes und an den Haaren herbeigezogenes gelesen!

    Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung hat zusehends ganz einfach und verständlicherweise genug von Wirtschaftsflüchtling​en, wie Kriminellen und dem behördlichen Gebäbele.

    Arbeite z. B. in eine Betrieb mit etlichen Ausländern verschiedener Nationen.

    Wissen Sie wie es tönt: Macht endlich etwas, wir Ausländer haben die Schnautze voll, von dem Integrationsgeplauder​ und den Kriminellen. Sie schaden den Ausländern und den echten Flüchtlingen.

    Herr Pfister, das sagen AUSLÄNDER!

    Bevor​ man diesen unnützen “Integrationsbürokra​tengugus” erfand und in grossen Stil aufzog, funktionierte es wunderbar. Der Beweis: Die seinerzeitigen Asylanten (aus Sri Lanka Tamilen) hat man nicht bürokratisch, behördlich verhätschelet, sie haben sich selber integriert.

    Wird doch immer offensichtlicher, alles nur gewollte behördliche Problemsucherei, damit linke Bürokratien nachhaltig auf Kosten der Schweizer Bevölkerung beschäftigt werden kann. Diese Ressourcen fehlen dann für unsere Rentner, Behinderten und Kranken, aus welchen die Linken ach so gerne Sozialfälle basteln möchten, um auch diese Menschen beherrschen und “staatsdiktatorisch​” bearbeiten zu können.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      “Wissen Sie wie es tönt: Macht endlich etwas, wir Ausländer haben die Schnautze voll, von dem Integrationsgeplauder​ und den Kriminellen. Sie schaden den Ausländern und den echten Flüchtlingen. “

      Die Ausländer haben die Schnauze voll davon, mit Kriminellen in einen Topf geworfen zu werden, das ist klar. Nur: wer schürt denn diese Stimmung? Wer macht denn aus den verschiedensten gesellschaftlichen Problemen “Ausländerprobleme”​? Ihre SVP, Frau Habegger. Und solange Sie damit politisch Erfolg hat, wird sie nicht damit aufhören.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger,

      Jetzt gibts aber ein Knatsch. Die SVP wurde vom dem ja schon Herrn Steffen versprochen. Nun gehört die SVP auch noch Ihnen?

      Sagen grad die Linken welche jeden welcher das Bankgeheimnis nutzt und jeden Reichen als Kriminellen hinstellen, zumindest suggerieren.

      Natür​lich verteidigen die Linken mit Nachdruck Kriminelle. Sind ja auch gegen die Ausschaffung Krimineller Ausländer, ja sogar für deren Bürgerrecht in der Schweiz.

      Und Ihre Partei Frau Habegger (Nochmals Glückwunsch, dass nun auf einmel Ihnen eine Partei gehört) profitiert darum davon, weil es ein grosses Problem ist in der Schweiz; die Krminalität gerade von Asylanten.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      wer bitte schürt den sozialen Unfrieden und die Unsicherheit im eigenen Land, indem man der eigenen Bevölkerung sämtliche Ressourcen entzieht und diese reihum ver”sch”wendet und verschenkt. Gelder welche unseren Aelteren, Behinderten und Kranken Menschen gehör(t)en, welche Beiträge und Leistungen erbrachten und nun beschissen werden, mit überdimensionierten Asyl- und Gesundheitsunwesens-B​ürokratien?

      Kommentar melden
  • August 8, 2013

    “Es ist bedauerlich, dass man dort die Fremdenfeindlichkeit,​ Verzeihung, die „Ängste“ in Teilen der Bevölkerung höher gewichtet als die Bewegungsfreiheit der Asylbewerber.”

    Ac​h suggeriert jetzt der schon wie BERECHTIGTE, aber vor allem auch menschliche Ängste Rassistisch ist. Ich glaube da gibt es kaum Worte dafür. Müsste man direkt an die Bevölkerung weiterleiten, dass sie global des Rassismus angeklagt werden, Verzeihung, “Ängste”

    „Man darf nicht davon ausgehen, dass Asylsuchende grundsätzlich gefährliche Menschen sind,“

    Ach so Finger gegen den Wind strecken und dann entscheiden. Dann fordere ich sofort auf die Strassen von den Radaranlagen zu befreien, weil man auch davon ausgehen kann wie der Autolenker grundsätzlich nicht als gefährlich anzusehen ist.

    Diese Asylanten sind NOCH nicht legal im Land. Es sind noch keine anerkannten Flüchtlinge. Und somit weiss man noch nicht ob sie zu Recht in diesem Land sind.

    Zudem, ähm es sind FLÜCHTLINGE, welche insbesondere von ihren Staaten flüchten wollten. Also sollten diese doch froh sein, hier Essen und Unterkunft zu erhalten, bis zur Abklärung.

    Zahlen,​ Fakten zeigen natürlich ein Bild auf wie Ängste berechtigt sind, Und nichts mit Fremdenhass zu tun hat! (wir können uns mal gerne über dem “Fremdenhass” der Linken unterhalten. Ihr Hass gegen Menschen mit anderer, fremder Meinung) Die Kriminalität und Zwischenfälle sind besorgniserregend, gerade im Zusammenhang mit Asylanten und Asylzentren.

    Zumal​ es wurde der BEVÖLKERUNG VERSPROCHEN. Auch wenn Linken gerne Versprechen nicht halten, ist dies natürlich ein Unding.

    Bravo für diesen richtigen Entscheid zum Schutze der Kinder und Bevölkerung. Es ist typisch für Linke, dass denen die Bewegungsfreiheit von noch nicht ANKERANNTEN Flüchtlinge wichtiger ist, als Schutz, Sicherheit und Wohl der Ausländer und Schweizer welche in diesem Land leben.

    Denn natürlich leben auch in Bremgarten Ausländer und Schweizer zusammen, welche beide die berechtigten Ängste haben!

    Kommentar melden
  • August 8, 2013

    Kleiner Logikfehler. Asylbewerber sollen nicht integriert werden.
    Wir haben in der Schweiz (und in Deutschland auch) zum Teil grosse Probleme mit der Integration, aber das betrifft nicht Asylbewerber.

    Dort liegen die Probleme ganz woanders: im Drogenhandel und mafiösen Strukturen die Asylbewerber gezielt bei uns einsetzen und neben an, Bett an Bett, jemand der tatsächlich Asyl verdient hätte.

    Kommentar melden
  • August 8, 2013

    Schönes Interview von einem SVP-Asylexperten zum Rayonverbot und Ängsten http://www.blick.ch/n​ews/politik/aengste-d​er-bevoelkerung-sind-​unbegruendet-id239889​6.html Doch ist die Grundstimmung mehr und mehr gegen Ausländer und Asylsuchende. Bin ich mal gespannt, was denn jene Schweizer tun oder lassen damit keine Ausländer sich auf den Weg machen müssen sondern in ihrem Heimatstaat ein Ein- resp. Auskommen haben (könnte eigentlich auch ein Ziel der Ausländer sein, welche in ihren Heimatländern ihre Familien unterhalten). Es sei denn, man nimmt durch das eigene Verhalten Völkerwanderungen in Kauf und delegiert die Aus- und Nebenwirkungen an den Staat (schrieb bereits über Gründe von Völkerwanderungen, Asylsuchenden und was man tun könnte inkl. Hinweis auf Kassenspiel). Wenn Ausländer über ihre Landsleute motzen, welche sich kriminell, resp. unangepasst verhalten. Wo bleibt denn da die soziale Kontrolle zwischen den Landsleuten? Darüber höre ich generell noch zu wenig in Kommentaren und Debatten. Doch scheinbar sind solche Lösungsansätze nicht relevant, solange die Schweiz samt Banken und Unternehmen von Ländern profitiert …. Folglich lieber motzen über die Zuwanderung, die Asylsuchenden, schreien nach mehr Sicherheit (Staat in dieser Richtung aufblähen), Grenzen dicht machen und weiter (versuchen) Geld zu verdienen…..

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Im Nebelspalter gab es eine treffende Karikatur. Die dritte Welt lag in Gestalt eines ausgemergelten Schwarzen auf dem Krankenbett und bekam mit einem Schlauch Blutzufuhr (Entwicklungshilfe). Gleichzeitig wurde ihm mit vier Schläuchen Blut abgezapft (Rohstoffe).

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, bitte zählen Sie doch mal auf was für Rohstoffe die Schweiz aus dem ausgemergeltem Schwarzen abzapft, es wäre doch mal schön ein paar richtige Beispiele zu lesen. Wenn Sie aber von der Art der Rohstoffen keine Ahnung haben und wenn Sie auch nicht wissen wie viel Blut für den Schwarzen im Endeffekt übrig bleibt, würde ich Sie bitten das Wort Rohstoffe nicht mehr zu verwenden. Ich bin mir sicher, dass Sie überhaupt keine Ahnung vom ganzen Rohstoffhandel haben.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      @Herr Pfister: Danke für den Hinweis  Herrliche Karrikatur… http://www.swissinfo.​ch/ger/wirtschaft/Roh​stoffhandel_in_der_Sc​hweiz_boomt.html?cid=​29764840
      @Herr Schmidig: Danke für Ihre Antwort. Ein Embargo kann umgangen werden (z.B. Pilatus-Flugzeuge wurden ja auch zu „Kriegsflieger“ umgerüstet). Also keine Lösung. Ebensowenig ist es eine Lösung, wenn wir z.B. billig an Coltan für Handy kommen wollen und dafür Bürgerkriege finanziert werden. Die Situation in Afrika ist meines Erachtens komplexer und vielschichtiger. Dies nicht zuletzt auch dank der geschichtlichen Vergangenheit (Sklaverei, Kolonialisierung etc.). Ihr Wunsch, jeden Bewerber auszuschaffen und Entwicklungshilfe nur noch in die Länder, in denen nicht Krieg geführt wird, wird wohl kaum umsetzbar sein. Jeder Bewerber (auch wenn Verfolgung und/oder Krieg in deren Ländern herrscht). Jeden Bewerber, auch wenn dort Dürre herrscht und er verhungert und oder verdurstet? Jeden Bewerber auch wenn wie z.B. Wasser wie in Cochabamba privatisiert und so für die Bevölkerung unerschwinglich wird? Entwicklungshilfe funktioniert auf diese Weise, wie praktiziert nicht zwingend. Deshalb muss das ganze System überdenkt werden. Vorschläge und Hinweise brachte ich unter Globalisierung und Auswirkungen sowie des Verhaltens als Konsument, Bürger, Unternehmen, Politiker etc. Ich unterstütze sicher auch nicht Kriminalität und Kriminelle. Doch unterstütze ich auch nicht, wenn Menschen durch Armut und Gesetzgebung in die Kriminalität gedrängt werden. Zudem empfinde ich Grenzen dicht und Geld verdienen als zynisch und denke, dass solches Verhalten auch einmal in irgendwelcher Form (sei es aus mangelnden Möglichkeiten zum Exportieren, resp. Importieren z.B.) auf uns zurückfallen könnte. Dabei nicht vergessen dass so wie wir vor knapp über 100 Jahren aus Armut zum auswandern gezwungen wurden wieder einmal zum auswandern gezwungen werden könnten.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, ich darf Ihnen antworten, also mein Vorschlag: Wir jagen alle Rohstoffhändler aus der Schweiz und die erfolgreiche Flugzeugfabrik Pilatus schenken wir den Chinesen, wir haben ja gute Verträge abgeschlossen und wenn das alles geschehen, geht Ihr linken Banausen Toiletten putzen. Oder haben Sie ein anderen Vorschlag??
      Jeder in der Schweiz profitiert vom Rohstoffhandel sowie von der Industrie, wieso versucht ihr Linken dies alles zu torpedieren. In einer Sache sind wir einig, die Löhne sind miserabel für diese Arbeit, aber wer ist verantwortlich Zug, Zürich, Genf oder Basel, wer Frau Sägesser. Sind es nicht die Standorte wo der Rohstoffabbau betrieben wird?? Es waren ja auch nicht Schweizer Polizisten die auf die streikenden Arbeiter geschossen haben.
      Noch eine Frage Frau Sägesser, was verstehen Sie unter einem Asylanten ist er oder sie 15-25 oder 25-45 Jahre alt. Vor ca 100 Jahren sind Familien aus Armut ausgewandert, ohne Schlepper und mit sehr wenig Geld. Heute dank unserem sozialem System schickt man Kinder und Jugendliche um zu holen was es zu holen gibt.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Küng,

      immerhin geben Sie zu, dass es uns nicht deshalb so gut geht, weil wir so fleißig und die Afrikaner so faul sind, sondern weil wir von deren Fleiß profitieren.

      Auf ausländische Rohstoffe sind wir angewiesen. Geld wird auch gern genommen, und mit Steuerdumping Firmen und Reiche angelockt.

      Kann für die Einheimischen auch mal nach hinten losgehen wie in der SVP-Hochburg Schwyz:
      http://www.d​erbund.ch/schweiz/sta​ndard/Steueroase-fuer​-Reiche-Steuerhoelle-​fuer-Arme/story/31280​472

      jetzt können wir sagen: wir sind so gut, weil wir in diesem Wettbewerb so gut abschneiden. aber wie in Schwyz gesehen sind die einfachen Leute nicht zwangsläufig die Gewinner, sie können sogar die Verlierer sein.

      Eines der Hauptprobleme ist, dass die Wirtschaft global ist und die Politik, die die Regeln festlegt, national. Die Konzerne und reiche Steuernomaden können die Staaten gegeneinander ausspielen.

      zynisc​h: es läuft ein Wettbewerb, möglichst viele Reiche anzulocken, und ein anderer Wettbewerb, möglichst viele Flüchtlinge abzuschrecken.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Küng:

      “Jeder in der Schweiz profitiert vom Rohstoffhandel sowie von der Industrie, wieso versucht ihr Linken dies alles zu torpedieren. In einer Sache sind wir einig, die Löhne sind miserabel für diese Arbeit, aber wer ist verantwortlich Zug, Zürich, Genf oder Basel,”

      Genau Richtig. Ich bedanke mich für Ihren gradiosen Beitrag, Werter Herr Küng!

      Ach ja schon zynisch die Linken. Wir können kaum mehr Flüchtlinge aufnehmen, weil die Linken alle KRIMINELLEN Ausländer in der Schweiz haben wollen und nicht ausgeschafft werden dürfen, obschon das Stimmvolk was anderes sagte. Damit sind doch Linke Schuld, dass bei uns das Boot voll ist. Mit ihrer gewollten PFZ und eben weil sie KRIMINELLE Ausländer im Land behalten wollen. Ai ai ai

      Kommentar melden
  • August 9, 2013

    Was wollen wir hier noch diskutieren, wenn Frau Simonette Sommaruga heute beim Besuch in Bremgarten Wort wörtlich gesagt hat, alle Asylsuchenden in der Schweiz verhalten sich anständig. So etwas von Schwachsinn habe ich noch nie von einem Bundesrat gehört, eine Unverschämtheit und ein Schlag ins Gesicht der normal denkenden Steuerzahler, diese Bundesrätin ist längst überfällig im Bundeshaus.
    Kein Wunder hat die sich gegen die Volkswahl des Bundesrates eingesetzt.

    Kommentar melden
  • August 13, 2013
  • August 13, 2013

    90% denken wie wir.. 10% so wie Sie. (Das könnte mit dem tief verborgenen Instinkt, auch gennant: ‘Gesunder Menschenverstand’ zu tun haben und darüber täuscht auch das VimentisDaumenHoch/Ru​nter-Verhältnis nicht hinweg, was nur zeigt dass Sie hier noch mehr von den 10% mobilisiert haben) Denken Sie, Sie sind wie einer der Wenigen die sich damals gegen das NS-Regime gestellt haben? Oder kommt Ihnen vielleicht doch irgendwie hie und da die leise Idee dass Sie mit Ihrem ‘Humanismus’ vielleicht komplett verquer in der Landschaft stehen..? Wirkliches Pech für Ihre Sichtweise was sich diese ‘Asylanten’ da in Solothurn an Frechheit gegenüber unserem Land und unserem Volk geleistet haben oder? Tut mir echt leid für Sie.. Aber lassen Sie mich raten, Sie bleiben bestimmt bei Ihrer Sichtweise und sind eben doch konsequent ‘lernresistent’..

    Kommentar melden
  • November 9, 2016

    1956 war ich dabei, als die Schweiz 30000 Ungarn aufgenommen hat, welche vor dem Regime geflüchtet sind. Ebenfalls kamen viele Tschechen, welche vor den Sovjets geflüchte sind dann auch viele Tibeter und in den 70ern schliesslich viele Chilenen, welche vor ihrem Regime geflüchtet sind. Gleichzeitig lebte hier tausende von ausländischen Arbeitern, die uns die Autobahnen samt Tunnels und Brücken gebaut haben. Sie kamen aus Italien, Südafrika, Oesterreich, Deutschland. Beim Gotthard-Basistunnel dasselbe. Es gibt Arbeit. Wenn Google etc. in Zürich 3000 gut geschulte Techniker und Ingenieure einfliegt, weil die Eth so nahe ist, so werden einige von ihnen hier bleiben wollen. —- Aus diesen Erfahrungen heraus kann ich nicht verstehen, dass es Gemeinden gibt, welche nicht einmal eine “fremde” Familie aufnehmen l, während bei uns schon zehntausende Secondos gross geworden sind und hier in der dritten Generation es schon ins Bundeshaus geschafft haben. > Nebenbei > Es gibt im Moment 710 000 Auslandschweizer auf der ganzen Welt. > Man bedenke: Escher-Wyyss, Sulzer, Brown-Bovery in Baden, Hayek (Swatch) waren alles eingewanderte Ausländer! Die Schweizer Uhrenindustrie wurde von eingewanderten Uhrmachern aus Frankreich begründet, welche flüchten mussten, weil sie Hugenotten (Reformierte) waren und sich in La Chaux-de-Fonds niederlassen durften (die sog millemeter) Sie durften nur über tuasend Meter höhe sich ansiedeln… Also – warum sehen wir Schweizer denn steets Probleme?

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Umwelt, Klima & Energie
Landschaftsschutz versus Klimaschutz: Wie weit wollen wir unsere Landschaft industialisieren? Wir müssen uns schon entscheiden, wie weit wir in der Schweiz die offene Landschaft mit Photovoltaikanlagen, Windrändern, Plastikfolien und Gewächshäusern industrialisieren wollen.
  1. Sozialpolitik & Sozialsysteme
Grosser Mietanstieg im 2023 zu erwarten: Wohnungsknappheit begünstigt Vermieter:innen! Gemäss einer Studie des Mieter:innen-Verbandes haben die Mietenden in den letzten 15 Jahren 78 Mia CHF zu viel bezahlt. Warum haben die Mietenden die früheren Zinsreduktionen nicht von den Vermieter:innen eingefordert?
  1. Ausländer- & Migrationspolitik
Wahlkampfthema Migration: Anforderungen an Qualität der Arbeitskräfte und Betriebe erhöhen Die verfassungsgerechte Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative lässt immer noch auf sich warten. Die Zuwanderung in die Schweiz muss über Qualitätsanforderungen an die Zuwandernden gesteuert werden können, wie das andere Länder auch tun.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu