1. Gesellschaft

Atheismus und die Schweiz

Ja, ich bin ein gläu­bi­ger Mensch. Auch wenn mir die­ser Glaube viel Hass ein­bringt. Doch Jesus hat uns dies be­reits ge­sagt, dass wenn wir ihm fol­gen, sie uns has­sen wer­den. Die­sen Hass nehme ich also auf mich, so wie es Jesus auch getan hat.

Die Schweiz beruft sich in ihrer verfassung auf diesen einen, wahren und transzendenten Gott. Politiker und auch andere Amtsträger müssen einen entsprechenden Eid ablegen. Wer bei einem Eid lügt oder nicht den ganzen Eid ablegt, betrüft und leistet einen Meineid.

Hier die beiden Texte der Eide:

Vereidigung der Träger öffentlicher Ämter des Bundes[Bearbeiten]

Ge​mäss Artikel 3 des Parlamentsgesetze​s legen die Mitglieder der Bundesversammlung​ und die von der Bundesversammlung gewählten Personen (namentlich die Mitglieder des Bundesrates, der Bundeskanzler, die Bundesrichter und​ im Kriegsfall der General) den Eid oder das Gelübde ab. Wer sich weigert, verzichtet auf sein Amt.

Der Eid lautet: «Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»

Das Gelübde lautet: «Ich gelobe, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»

Vereidig​ung der Träger öffentlicher Ämter der Kantone[Bearbeiten]

D​ie Kantone regeln selbständig, welche ihrer Behördenmitglieder und Beamten (inklusive Polizisten​) zu vereidigen sind. Als Beispiel kann die immer noch gültige Eides- bzw. Gelübdeformel des Kantons Bern von 1893 gelten:[1]

  • Eid: «Ich gelobe und schwöre, die Rechte und Freiheiten des Volkes und der Bürger zu achten, die Verfassung und verfassungsmässigen Gesetze streng zu befolgen und die Pflichten meines Amtes getreu und gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe!»
  • Gelübde: «Ich gelobe auf meine Ehre und mein Gewissen, die Rechte und Freiheiten des Volkes und der Bürger zu achten, die Verfassung und verfassungsmässigen Gesetze streng zu befolgen und die Pflichten meines Amtes getreu zu erfüllen!»

Bei der Armee fehlt der direkte Gottesbezug zum Glück!

Die Schweiz ist also ein säkulärer Staat, doch keine “säkuläre Nation”. Wer mit Recht Schweizer sein will, kann sich diesem Gottesbezug nicht entziehen. Mit Religionsfreiheit oder Kirchenzugehörigkeit hat dies nichts zu tun. Die bleibt gewahrt.

Das Hintertürchen über ein Gelübte ohne Gottesbezug ist bloss unehrlich und feige. Man muss schon Farbe bekennen! Atheisten sollten sich also nicht politisch betätigen, den sie können ja nicht voll und ganz zur Verfassung stehen, die übrigens vor nicht all zu langer zeit vom Volk bestätigt wurde. Sollte sich das schweizer Volk von Gott lossagen wollen, dann kann es dies selbstverständlich jederzeit tun. Gott wird dies akzeptieren. Er zwingt niemandem zum Glauben, wie auch die Verfassung nicht. Doch wer draussen sein will, der soll gehen!

Es gibt andere Länder in Europa und der Welt, die diesen Schritt bereits getan haben. Das war zumindest ehrlich, wenn auch nicht besonders klug. So sollen doch alle Atheisten das scheizer Bürgerrecht nieder legen und sich eine andere Nation suchen. Wer aber trotzdem die Rosinen picken will, also bei einer gottesfürchtigen Nation Unterschlupf finden will, ohne selbst diesen Gotesglauben mitzutragen, der begeht nicht nur Betrug an dieser Nation sondern auch an Gott!

In diesem Sinne fordere ich alle Atheisten auf, ihre Kandidatur für die Parlamente zurückzuziehen und auch ihr Schweizer Bürgerecht niederzulegen. Ihr könnt selbstverständlich auch als Angehörige einer anderen, atheistischen Nation in der Schweiz leben, entsprechend den Gesetzen für ausländische Staatsangehörige.

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Comments to: Atheismus und die Schweiz
  • Oktober 9, 2015

    “Der Eid lautet: «Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»

    Das Gelübde lautet: «Ich gelobe, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»”

    Manche​ Menschen können es halt nicht “Gewissenhafter” führen, oder Sie führen es in der von ihnen zu Verfügung stehenden Gewissenhaftigkeit. Tut er das nicht im Sinne Anderer, kann und darf man ihm keien “Vorwurf” machen, sondern bei nächster Wahl ihn nicht mehr wählen.

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  • Oktober 10, 2015

    @ Herr Bieri,

    Ich befürworte Ihren Blog zu 100 %, denn er ist zwar hart, aber konsequent & inhaltlich richtig.
    Liebe bedingt Strenge, Strenge nur mit LIEBE.

    Sie schreiben;
    “Das Hintertürchen über ein Gelübte ohne Gottesbezug ist bloss unehrlich und feige. Man muss schon Farbe bekennen ! Atheisten sollten sich also nicht politisch betätigen, den sie können ja nicht voll und ganz zur Verfassung stehen, die übrigens vor nicht all zu langer zeit vom Volk bestätigt wurde. Sollte sich das schweizer Volk von Gott lossagen wollen, dann kann es dies selbstverständlich jederzeit tun. Gott wird dies akzeptieren. Er zwingt niemandem zum Glauben, wie auch die Verfassung nicht. Doch wer draussen sein will, der soll gehen !”

    Da müsste sofort ja auch die heutige Bundespräsidentin S. Sommaruga zurücktreten, den Sie hat meines Wissens nur das Gelübde abgelegt, und nicht wie folgt den Eid auf Verfassung und GOTT; «Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.» Speziell für Sie, aber auch für ALLE anderen atheistischen Politiker/Innen gilt, dass sie sich dann eben viel leichter als wie GOTT SELBER aufführen, einfach und ganz logisch, weil es für sie weder eine höhere geistige Macht, ein zum grossen Teil vorbestimmtes Schicksal, z.B. wo und in welchem Umfeld, Land, Kultur die Seele auf die Welt kommt und ausschliesslich mit Problemen konfrontiert wird, woran die Seele dann eben erst reifen kann, wie ein Teig im Backofen.

    ASYL;
    E​in Asyl für jeden KUMMER ist das Gebet.
    – Chrysostomus, Contra Anon, 7, 7.

    Die Atheisten müssen vollendet klare Dinge sagen.
    Nun es ist keineswegs vollkommen klar,
    dass die Seele materiell sei.
    Pascal, Gedanken, 70, ed. Dieterich

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    • Juli 19, 2021

      Da ist wohl nicht nur ihre offenbar ganz persönliche Feindin betroffen. Ich verfolge deren Politik nicht wirkich, aber eine Erinnerung ist mir geblieben. Da war kurz nach der Wahl so ein Foto mit ihr und 2 oder 3 jungen Frauen (wohl aus der Familie). Das Foto sagte alles 🙂

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Bieri,

      Sorry, Frau BR-Sommaruga ist nicht meine persönliche Feindin, das sehen Sie ganz falsch, ich finde einfach, sie macht Ihren Job als Bundesrätin sehr schlecht, das ist alles und mein gutes Recht.

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    • Juli 19, 2021

      Ok. Um so besser 🙂

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  • Oktober 10, 2015

    “Das Hintertürchen über ein Gelübte ohne Gottesbezug ist bloss unehrlich und feige. Man muss schon Farbe bekennen! Atheisten sollten sich also nicht politisch betätigen, den sie können ja nicht voll und ganz zur Verfassung stehen, die übrigens vor nicht all zu langer zeit vom Volk bestätigt wurde. “

    Diese Idee verstösst massiv gegen Artikel 15 der Verfassung, der “Glaubens- und Gewissensfreiheit” garantiert.

    Der Bezug zu Gott steht NUR in der Präambel, also der Einleitung zur Bundesverfassung. Die Präambel ist kein Gesetzestext. In der gesamten restlichen Bundesverfassung kommt das Wort “Gott” nicht noch ein einziges Mal vor, kein Verfassungsartikel bezieht sich in seiner Wirkung oder Bedeutung auf Gott. Auch das Wort “Religion” kommt innerhalb der gesamten Verfassung nur im Zusammenhang mit Artikel 15 und unter Artikel 72 vor, der das Verhältnis von Kirche und Staat organisatorisch regelt.

    Kein Politiker muss zur Präambel der Verfassung stehen. Ob jemand religiös ist oder nicht spielt also überhaupt keine Rolle.

    Ich persönlich bin sehr dankbar um jeden Politiker dessen Moral aus ihm selbst kommt, und der nicht Inspiration braucht aus einem tausende Jahre alten Buch. Jeder der mich (nicht als Atheist, aber als Agnostiker) betreffend Sachthemen der Gegenwart mit Bibeltexten zu überzeugen versucht läuft ins leere. Und darauf bin ich stolz.

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    • Juli 19, 2021

      Moral kommt nie aus dem Menschen selbst. Und die Präambel ist nicht nur Teil der Verfassung, sondern ihre Basis. Ohne sie ist der Rest hinfällig. Aber sie können sie ja raus kippen, falls sie denken, dass sie dafür eine Mehrheit finden 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Eine Präambel, schlagen Sie den Begriff bitte in einem Wörterbuch Ihrer Wahl nach, ist eine simple Einleitung, kein Gesetzestext. Gesetzestexte oder Verfassungen können eine Präambel enthalten, müssen aber nicht.

      Ob es eine Mehrheit geben könnte dafür, den Bezug zu Gott aus der Verfassung zu kippen, wäre gar nicht so unwahrscheinlich. Der Bezug zu Gott in Staatsverfassungen ist in vielen Ländern Europas sehr umstritten.

      Moral ist eine Mischung aus Instinkten (schon Tiere weisen soziales Verhalten auf) und gesellschaftlicher Prägung. Auch eine säkulare Gesellschaft kann gewisse Anforderungen an ein problemloses Zusammenleben entwickeln.

      Intere​ssant das Sie auf mein Argument nicht eingehen das Ihr Vorschlag, das Atheisten nicht politisch aktiv sein sollten, gegen die Religionsfreiheit verstösst.

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    • Juli 19, 2021

      Ne, verstösst nicht gegen die Religionsfreiheit. Weshalb auch? Die Religionszugehörigkei​t kann weiterhin frei gewählt werden. Bloss kann man als Atheist nicht zur Verfassung stehen, weil diese sich auf Gott beruft. Aber es gibt ja andere Nationen, wo das nicht so ist. Einfach das rote Büchlein abgeben und anderso unterkriechen 🙂

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  • Oktober 10, 2015
  • Oktober 10, 2015

    Da auch das Gelübde die Verfassung zum Inhalt hat, ist der Gottesbezug ebefalls mit drin. Der Trick mit dem Gelübde funktioniert also nicht. Gott lässt sich nicht austricksen 🙂

    Und im Moment scheint der Server von vimentis etwas “Mühe” zu haben. Jedesmal wenn ich etwas posten will, fliege ich raus und muss mich neu einloggen. Na ja, vielleicht klappt es ja diesmal…

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  • Oktober 11, 2015

    Gestern hatte ich eine interessante Begegnung mit einem Mann aus der Schweiz. Er hatte ein gutes Leben, wie er mir sagte und ist nun in Cusco, um “etwas zurückzugeben”. Schön von ihm, schliesslich könnte er auch in der Lettenbadi sitzen und sich mit seinem Geld ein paar junge Girls oder Boys anlachen. Doch er ist hier und arbeitet für eine Organisation, die sich um Stassenkinder in Cusco kümmert. Ob er ein Christ ist, habe ich ihn nicht gefragt. Wozu auch, Hauptsache er geht den richtigen Weg.

    Er hat mir auch vom hiesigen Frauengefängnis erzählt, wo auch etliche Babys mit ihren Müttern leben müssen. Offenbar unter der Willkür der Aufseherinnen. Ich habe ihm dann meinerseits von den hagia.de erzählt, die immer auf der Suche sind nach Babys, welche sie für ihre perversen Rituale benötigen. Mehr dazu kann man auch hier nachlesen:

    https:/​/www.vimentis.ch/dial​og/readarticle/wider-​die-pole—wider-die-​extreme/

    Die hagias sind auch hier in Cusco sehr aktiv, wie überhaupt feministische Gruppierungen. Unter dem Deckmantel von Entwicklunghilfe und Frauenförderung verbreiten sie ihreverrückte Genderideologie, bezahlt durch die Gelder der Entwicklungshilfe.


    Ich habe deshab mal vorsorglich die Behörden informiert…auch wenn ich bereits weiss, dass die Ministerin Mercedes Gil eine solche Fraue ist, wie auch die schweizer Honorarkonsulin. Doch diesen Leuten den Spiegel vorzuhalten, dazu bin ich hier in dieser Welt. Sie möchten natürlich, dass ich bald verschwinde, doch dazu müssten sie mir mein blockiertes Vermögen aushändigen. Sie sind also etwas im Scheiss :-). Aber letztlich wird ihr Egoismus siegen und ich werde reisen können…bis nach Chile.

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    • Juli 19, 2021

      Oh, hab noch was vergessen. Ich habe dem Schweizer auch etwas Auskunft gegeben, was Europa erwartet. Also kann ich es ja auch hier schreiben:

      In 2-3 Jahren wird das atheistische Europa sich gegen alle Religionen wenden und versuchen, diese aus Europa zu vertreiben. Dies wird auch zum grössten Teil gelingen. Viele Gläubige werden entweder auf den amerikanischen Kontinent ziehen oder nach Russland. Religiöse Einrichtungen werdern geschändet oder zerstört. Gewisse Gruppen haben ja bereist damit begonnen (femme oder wie die heissen). Die zurückbleibenden Gläubigen werden ihren Glauben nur noch im Versteckten leben können, so wie damals in der DDR.

      Soweit der erste Schritt. Doch da sich die Atheisen nicht werden einigen können, werden sie sich letztlich gegenseitig zerfleischen. Die Welt wird zuschauen und abwarten, bis kaum mehr was übrig ist. Dann wird der Glaube nach Europa zurückkehren und der Atheismus wird besiegt sein.

      Wer sich die entsprechenden Texte in der Bibel ansehen will, der lese das Buch Daniel aus dem AT und die Offenbarung des Johannes oder die Apokalypse im NT. Die Zeugen Jehovas haben sich übrigens darauf spezialisiert, diese beiden Bücher zu deuten und sie können sicher gut Auskunft geben. Auch gibt es zwei Bücher dazu, welche Daniel und Johannes erklären.

      Und wer hat es gewusst? Die Juden waren längst nicht die einzigen Gläubigen, die von den Nazis auszurotten versucht wurden. Auch die Zeugen Jehovas und andere wurden in Konzentrationslager gesteckt und umgebracht. Was geschah wird also nochmals geschehen, ein letztes Mal, dann ist der Atheismus, resp. das neu aufgekommene Heidentum, besiegt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

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