1. Sonstiges

Auf der Flucht vor ISIS

Nur drei Flug­stun­den von uns aus spielt sich ein un­mensch­li­ches Drama ab. Seit letz­tem Don­ners­tag hat ISIS in Nord-­Sy­ri­en, nahe der Grenze zur Türkei, mitt­ler­weile etwa 130 Dörfer er­obert und drängt die kur­di­schen Kämpfer zurück. Die ISIS geht bei ihrer Er­obe­rung äusserst bar­ba­risch und bru­tal vor: Wer sich gegen die Ter­ror­mi­liz stellt, muss ster­ben. Die ra­di­ka­len Kämpfer rufen zum Töten auf. Dabei ma­chen sie kei­nen Un­ter­schied zwi­schen Sol­da­ten und Zi­vi­lis­ten. Sie zer­bom­ben die Dörfer der nicht sun­ni­ti­schen Bevölkerung und zünden die Fel­der an. Die Ein­woh­ner müssen al­les, was sie hat­ten, zurücklassen und ren­nen. Wer in den Dörfern bleibt, wird ent­haup­tet. Die ab­ge­hack­ten Köpfe wer­den in den Dörfern auf­ge­spiesst und zur Schau ge­stellt. Oder die Wi­der­sa­cher wer­den auf Marktplätzen ge­kreu­zigt und ihre Lei­chen hängen ge­las­sen. Sie durch­su­chen die Städte und Dörfer nach jun­gen Mädchen (Kin­der) und ver­hei­ra­ten sie an die Dschi­ha­dis­ten (sie nen­nen das “­ni­kah” – was nichts an­de­res ist als Kin­des­miss­brauch),​​​​​​​​​​ sie entführen Frauen und Mädchen, ver­ge­wal­ti­gen sie und ver­kau­fen sie auf den Sklavenmärkten der ISIS. Sie verüben Mas­sen­hin­rich­tun­​​​​​​​​​​gen, schies­sen wahl­los auf Un­schul­di­ge, schre­cken nicht ein­mal davon zurück, Ver­wun­dete in den Spitälern zu töten. Dann stel­len sie die Vi­deos ihrer Gräueltaten ins In­ter­net.

 

D​​​​​​​​ie​ ISIS kontrolliert alles: Banken, Läden, Schulen, Spitäler, usw. Die “Islam-Polizei” patroulliert durch die Städte und Dörfer und kontrolliert die Einhaltung der fundamentalistischen islamischen Gesetzgebung (die Kleidung der Mädchen und Frauen, Mädchen dürfen nicht mehr zur Schule gehen, Ladenbesitzer, die ihre Geschäfte während der Gebetszeiten geöffnet lassen, Alkoholgenuss, usw.) Zuwiderhandelnde werden öffentlich ausgepeitscht. Die ISIS erzielt Einnahmen aus dem Verkauf von Rohöl aus eroberten Ölfeldern, dem Verkauf von antiken und islamischen Fundstücke aus geplünderten Grabungsstätten und Museen, indem sie „Steuern“ und „Zölle“ erhebt und bei Geiselnahmen Lösegeld (und anderes) erpresst. Nachdem Teile der Infrastruktur der ISIS durch Bombardierung zerstört worden ist, übernehmen sie die Häuser der Zivilisten und nehmen diese als Geiseln bzw. menschliche Schutzschilder.

An​​ges​ichts dieser Barbareien sind in den letzten drei Tagen bereits über 150‘000 Menschen über die türkische Grenze geflohen – vor allem kurdische Frauen, Kinder und ältere Menschen – und der Zustrom hält an. Immer mehr verzweifelte Flüchtlinge erreichen die türkische Grenze auf der Suche nach Sicherheit. Die Türkei hatte sich zunächst geweigert, die syrischen Kurden ins Land zu lassen. Sie sieht sich angesichts der Flüchtlingsmassen im Land überfordert und schliesst die Grenzen zwischenzeitlich immer wieder. In der Türkei harren inzwischen bereits 1,5 Millionen Menschen aus, die sich vor dem seit 2011 anhaltenden Bürgerkrieg in Syrien in Sicherheit gebracht haben. 

 

Es ist für die Flüchtlinge lebensnotwendig, dass die internationale Gemeinschaft sofort etwas unternimmt, um die Türkei und die anderen Nachbarländer Syriens bei der Aufnahme der Flüchtlinge zu unterstützen. Nur so kann noch grösseres Leid verhindert werden. Bald wird es Winter und es fehlt an allem. Das UN-Flüchtlingshilfswe​​​​​​​​​​rks UNHCR kündigte an, die Hilfe für Flüchtlinge aufzustocken und ruft die internationale Gemeinschaft zur Hilfe auf. Da wir in der Schweiz keine Möglichkeit haben, die Barbarei von ISIS zu stoppen, sind wir alle aufgerufen, die Hilfswerke mit unseren Spenden zu unterstützen.

 

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Comments to: Auf der Flucht vor ISIS
  • September 23, 2014

    Es würde viel weniger Böses auf Erden geben,
    wenn das Böse niemals
    im Namen des Guten getan werden könnte.

    Marie von Ebner-Eschenbach

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  • September 23, 2014

    oder:

    Alles, was für den Triumph des Bösen notwendig ist, ist dass gute Menschen nichts tun

    Edmund Burke

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    • Juli 19, 2021

      …oder:

      Wenn Menschen etwas Gutes tun, haben sie nachher wenigstens ihre Zeit nicht mit etwas Bösem verplempert!

      Alte Weisheit aus dem Stockhorngebiet

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  • September 23, 2014

    Wenn wir nicht inzwischen den hintersten Platz mit selbsternannten Wirtschaftsasylanten gefüllt hätten, wäre die Bevölkerung in der Schweiz mit Sicherheit dazu bereit, ein grosses Kontingent von echten Flüchtlingen direkt aus diesen Lagern in der Türkei oder aus anderen Kriegs-Nachbarländern​ aufzunehmen.

    Die Schweiz sollte sich zudem vorab für christliche Flüchtlinge einsetzen. Diese haben es im Islamischen Kulturraum auch als Vertriebene noch besonders schwer.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall, ich bin dagegen, die Leute aus den Flüchtlingslagern in alle Welt zu verschleppen. Das Trauma, dass sie bereits erlebt haben, ist sicher schon gross genug. Ich bin dafür, sie an Ort und Stelle mit dem Nötigsten – Wasser, Essen, Zelte, Decken, warme Kleider – auszurüsten und sie medizinisch zu versorgen, egal, welcher Religion oder Volksgruppe sie angehören. Sie wollen ohnehin nichts anderes, als wieder in ihre Dörfer zurück. Und dass sie das hoffentlich bald wieder können, dafür wird ja an anderer Stelle gesorgt. Ich hoffe nur, dass nicht wieder ein Vakuum zurück gelassen wird, dass solche Extremisten-Gruppen ausfüllen können.

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  • September 24, 2014

    Frau Sulliger ich wäre dafür, dass die Islamfreundliche SP, als Vorbild voran geht und zünftig in den Spendentopf einbezahlt! Herr Levrat &. Co können gerne auch in den Übersack steigen und vor Ort, Hilfe leisten!

    Wir kümmern uns dann um pot. ISIS Anhänger in der Schweiz, die sich dank Kuschel-Multi-Kulti-j​edem seine Extrawuscht-SP Politik, ja auch hier ihre Terorzellen gründen konnten!
    Aber wir, die immer davor gewarnt haben, sind ja alles Islamphobiker, nicht? Aber Huete, wo die Kacke auf gut deutsch auf der ganzen Welt am dapfen ist, kommt von den Linken und den gemässigten Muslimen in der Schweiz zu disem Thema einmal mehr… NIET!!!!!

    Bei allem Mitgefühl für die Betroffenen Flüchtlinge, wo ist der Islamische-Spendenauf​ruf für diese Menschen? Wo sind die Aufmärsche und Demos der gemässigten Muslime gegen ISIS die im Namen ihrer Religion, die Welt terrorisiert? Gibt es diese gemässigten überhaupt? Und wenn ja, wieso schweigen sie?!!!

    Den Flüchtlingen muss geholfen werden. Aber Frau Suliger, das ist nur der Anfang, dass muss uns langsam aber sicher klar werden!

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  • September 24, 2014

    Vom Prinzip her bin ich gleicher Meinung wie Sie, Frau Sulliger. Flüchtlinge sollten in den Nachbarländern der Kriegsgebiete bleiben um nach Kriegsende rasch zurückkehren zu können. Allerdings ist es wahrscheinlich nicht zumutbar, dass zum Beispiel in der Türkei Millionen von Flüchtlingen betreut werden. Das mag für eine sehr kurze Zeit gehen, aber danach werden sich die Terroristen und Kriegsparteien auch in den Flüchtlingslagern breitmachen wie es auch in den palästinensischen Lagern zu beobachten ist.

    Insbesondere für Christen wird es wahrscheinlich über Jahre hinweg nicht mehr möglich sein, in die von Islamisten übernommenen Länder und die von ihnen zerstörten Regionen zurückzukehren um dort ihr angestammtes Leben wieder aufzunehmen. Sie werden über lange Zeit Flüchtlinge bleiben.

    Mit der Aufnahme von Tibetern, Ungaren oder Tschechen hat die Schweiz gute Erfahrungen gemacht und konnte tausenden von Ihnen eine neue Heimat bieten. Problematischer hingegen sind Integrationsbemühunge​n von Flüchtlingen aus islamischen Gebieten wie Bosnien, Mazedonien, Kosovo oder Nordafrika.

    Deshalb sollte die Schweiz aus pragmatischen Gründen den christlichen Flüchtlingen den Vorzug geben. Es muss nämlich grundsätzlich damit gerechnet werden, dass eine gewisse Anzahl von Flüchtlingen über kurz oder lang der Schweiz zugeteilt werden. Es lohnt sich proaktiv zu werden.

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    • Juli 19, 2021

      Ich sehe das noch pragmatischer. Ursache für diese Fehlentwicklung waren die US Lügen in der UNO, um in den Krieg mit Addan Hussein einzutreten. Das ist inzwischen hinlänglich bewiesen.

      Die Folgen haben wir heute per ISIS. Die USA sollen einige Millionen von diesen Menschen aufnehmen. DAS wäre zwar keine Wiedergutmachung, die die USA leisten müssten, aber immerhin eine Geste.

      Deutschland​ bezahlt den USA ca. EURO 33.- mia. für die US Truppenstationierung in der BRD. DAS Geld könnte man besser einsetzen und zwar vor Ort bei den Flüchtlingen.

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  • September 24, 2014

    Ich wundere mich überhaupt, wo die Spendenaufrufe in der Schweiz bleiben. Sonst macht doch die Glückskette wegen jedem „Ereignis“ gleich einen Spendentag, wo gesammelt wird. Diesmal bis jetzt nicht. Vielleicht, weil es sich bei den Flüchtlingen um Moslems handelt? Vielleicht, weil man nicht so genau weiss, wen oder was sie in der Vergangenheit unterstützt haben? (einen „gemässigten“ Islam, antisemitisches Verhalten gegen Israel, ablehnende Haltung gegenüber der USA oder dem Westen? Wer hat die Bilder der „Schreihälse“ auf den Strassen schon nicht mehr vor Augen?).

    Warum die Moslems selbst in der Schweiz relativ uninteressiert damit umgehen, kann ich auch nicht verstehen. Ich meine, es interessiert sie auch nicht gross, dass in Afghanistan Mädchen gefoltert und getötet werden, weil sie zur Schule gehen wollen, und Frauenhäuser überfallen und zerstört werden, dass in Nigeria hunderte von Mädchen entführt und mit Dschi¬ha¬dis¬ten verheiratet oder auf Sklavenmärkten verkauft werden, usw. Es scheint, als wollen „unsere Moslems“ auch nicht im entferntesten damit zu tun haben.

    Natürlich sind die westlichen Politiker schuld. Sie meinten es gut und halfen, die Diktatoren mit Waffenunterstützung zu stürzen und versuchten, die Länder zu demokratisieren. Nur konnte die Bevölkerung gar nicht damit umgehen, sie kannten nichts anderes als Diktatur, sie haben nie gelernt, mit Demokratie umzugehen, und sind untereinander heillos zerstritten. Sie brachten die Demokratie mit unserer dekadenten westlichen Lebensweise in Verbindung, welche sie verabscheuen. Damit wurde ein Vakuum geschaffen, dass eine radikale Islamistengruppe ausfüllen konnte. Die strengen Regeln der Scharia gab der im Stich gelassenen Bevölkerung wieder Zusammenhalt und Hoffnung und sie rannten blind in ihr Verderben. Und die westlichen Politiker haben die fortschreitende Radikalisierung gesehen, davor gewarnt, aber die Hände in den Schoss gelegt und nichts getan, in der Hoffnung, „es werde sich mit der Zeit von selber einrenken“.

    Trotzd​em, die Flüchtlinge, die sich in der Türkei in Sicherheit gebracht haben – in der Zwischenzeit sind es über 200‘000 seit Freitag – haben bereits die Hölle hinter sich und sind gestraft (für was auch immer) genug. Ich finde es unmenschlich, zu sagen, den einen, die „pink“ angemalt sind, helfen wir, aber nicht den „Hellblauen“. Und ich bleibe dabei: sie sollten dort bleiben und mit dem Nötigsten versorgt werden, egal welcher ethnischer oder religiöser Herkunft.

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    • Juli 19, 2021

      Die Tagesschau von SRF hat gestern wieder kein Wort über das Flüchtlingselend verloren oder das irgendwer Unterstützung braucht!

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    • Juli 19, 2021

      “Ich wundere mich überhaupt, wo die Spendenaufrufe in der Schweiz bleiben. Sonst macht doch die Glückskette wegen jedem „Ereignis“ gleich einen Spendentag, wo gesammelt wird. Diesmal bis jetzt nicht. Vielleicht, weil es sich bei den Flüchtlingen um Moslems handelt? “

      Die Glückskette hat erklärt, wieso sie noch nicht aktiv werden kann, Frau Sulliger! Ich müsste es jetzt aber nachschlagen. Sie stehen aber sicher in den Startlöchern und die Schweizer werden spenden, wie immer! Wir sind keine Antisemiten oder Islamhasser. Egal welcher Hauptfarbe und Religion die Flüchtlinge angehören, wir sitzen was ISIS betrifft, schlussendlich ja eh alle im selben Boot! Die einen spüren einfach früher an Leibund Seele,als andere… Also geniessen wir den vermeidnlichen Frieden und unsere Sicherheit noch etwas. Und wollen es noch nicht wirklich wahr haben…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Stutz, hier noch die Antwort der Glückskette auf meine Mail-Anfrage:

      “Vie​len Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an der Arbeit der Glückskette.

      Die Glückskette setzt sich seit 2012 stark für die Opfer des Syrienkrieges ein. Dank der Grosszügigkeit der Schweizer Bevölkerung konnten in Syrien und in den Nachbarländern Jordanien, Libanon und Türkei bereits zahlreiche Nothilfeprojekte finanziert werden. Im November 2013 führte die Glückskette einen Nationalen Sammeltag für die Opfer der Syrienkrise durch. Ausserdem hat die Glückskette angesichts der dramatischen humanitären Situation im Nahen Osten im September 2014 ihren Spendenaufruf erneut verstärkt und auf Irak und Gaza ausgeweitet. Durch diese 10-tägige Kampagne, die durch die Medien der SRG unterstützt wurde, konnten wir die Schweizer Bevölkerung per Radio und Fernsehen, aber auch über unsere Website und die Sozialen Medien auf die immensen Bedürfnisse in diesen Regionen aufmerksam machen. Die Schweizer Bevölkerung hat erneut grosszügig auf diesen Spendenaufruf reagiert und uns so ermöglicht, weitere Projekte unserer Partnerhilfswerke in dieser Region zu finanzieren.

      Ob es dieses Jahr ein noch einen weiteren Spendenaufruf geben wird, wird zurzeit geprüft. Die Glückskette, in enger Zusammenarbeit mit den Partnerhilfswerken, verfolgt die Situation im Nahen Osten auf jeden Fall aufmerksam.

      Weiter​e Informationen zu den bereits finanzierten Projekten in Syrien finden Sie auf unserer Website unter folgendem Link: http://www.gluecksket​te.ch/de/sammelaktion​en/aktuelle-sammelakt​ionen/syrien/projekte​.html

      Ich hoffe, dass ich mit diesen Informationen Ihre Fragen beantworten konnte.”

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  • September 25, 2014

    Schlagzeile heute im Blick: „Alle gegen IS – nur die Schweiz schläft“ http://www.blick.ch/n​ews/schweiz/kampf-geg​en-dschihadisten-alle​-gegen-is-nur-die-sch​weiz-schlaeft-id31514​24.html. Der Bundesrat konnte sich bisher noch nicht einmal durchringen, ISIS in der Schweiz zu verbieten! Ich schäme mich für unsere Landesregierung!

    W​o bleiben denn all diejenigen, welche bei jeder passenden und auch unpassenden Gelegenheit irgend eine Verletzung der Menschenrechte anprangern? Es herrscht das grosse Schweigen! würkli gschämig!

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    • Juli 19, 2021

      Entschuldigen Sie bitte, wir haben zur gleichen Zeit gepostet.

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    • Juli 19, 2021

      kein Problem, doppelt büetzt hebet besser!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sulliger, fällt Ihnen das wirklich erst jetzt auf? Ist doch immer so! 😉 Da, halten sich unsere Menschenrechs-Hysteri​ker immer tunlichst raus! Aber ist ja eigentlich verständlich, man kann nicht plötzlich veurteilen, was man bisher immer runtergespielt und verleugnet hat…. 🙂 Das wäre ja ein Eingeständis an die Kritiker und allenfalls gar noch an die als rasistisch verschriene SVP (die uns längst davor gewarnt hat weil sie die Anzeichen nicht eifach unter den Teppich wischt und schön redet). Und das geht für einen Linken, der sich womöglich noch für den Minarettbau ins Zueg gelegt hat, ja nun wirklich nicht! Das wäre ja ein kompletter Gesichstverlust…. Das müssen Sie verstehen, Fau Sulliger. 😉

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    • Juli 19, 2021

      Das macht mich wirklich sehr wütend, Frau Stutz. Bei jedem Pädophilen, jedem Mörder, jedem Vergewaltiger, wird nach den Menschenrechten geschrien. Bei diesen unvorstellbaren Gräueltaten und Kriegsverbrechen der ISIS schweigen die Verfechter! Ich werde niemals mehr eine/n hier drin ernst nehmen, der findet, die Menschenrechte werden verletzt!

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    • Juli 19, 2021

      Ist denn ein allfälliger Gesichtsverlust ein Grund, weg zu sehen? zu verleugnen, was vorgeht?

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    • Juli 19, 2021

      Sicher, wenn sichtbar wird, dass unsere Netten Lieben und Linken falsch liegen, werden sie womöglich, nicht mehr gewählt.
      Jedoch nur wenn jene die ihnen die Stimme geben, über etwas Rest Intelligenz verfügen.

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  • September 25, 2014

    Werte Frau Marianne Sulliger,
    Ich weiss nicht ob es in Ihr Thema passt.
    Die Offizielle Schweiz, Bundesrat und viele Parlamentarier-Innen schlafen, gehen lieber Veloständer Probleme an, anstelle sich wirklich um die Gefahr der IS zu kümmern.

    http://www.blick.​ch/news/schweiz/kampf​-gegen-dschihadisten-​alle-gegen-is-nur-die​-schweiz-schlaeft-id3​151424.html

    Ist zwar eine Blick Nachricht, jedoch eine die offensichtlich stimmt.

    Wir müssen uns in erster Linie um die Sicherheit im Land Schweiz kümmern, und anschliessend oder parallel uns für Humanitäre Hilfe einsetzen.

    Weder das eine noch das andere geschieht. Offensichtlich sind den Netten Politiker-Innen Themen wie eine Einheit KK wichtiger, es geht Ihnen ja um Ihren Verdienst, wie die Sicherheit und schlussendlich das Wohl Aller im Land Schweiz.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, eine echt schweizerische Eigenschaft, ängstlich den Schwanz einzuziehen und zu hoffen, dass die „Anderen“ dann schon etwas machen…..

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  • September 25, 2014

    Blick-Umfrage im gleichen Artikel:

    Macht die Schweiz genug im Kampf gegen den IS?»
    • 14,0% Ja, man darf die Bedrohung nicht überbewerten.
    • 77,8% Nein, die Islamisten sind für die ganze Welt eine grosse Gefahr.
    • 8,3% Die Schweiz ist extrem sicher

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  • September 26, 2014

    Nach tagelangem Ringen um eine Verbot der Terror-Organisation ISIS hat „man“ nun herausgefunden, dass der Bundesrat bereits im 2001 das folgende Verbot erlassen hatte : «Tarn- und Nachfolgegruppierunge​n der al-Kaida und Organisationen und Gruppierungen, die in Führung, Zielsetzung und Mitteln mit der Al-Qaïda übereinstimmen oder in ihrem Auftrag handeln». Dieses sei noch befristet bis Ende 2014 und somit bestehe kein Handlungsbedarf.

    D​urchsichtiger geht es nicht mehr! Es wird alles getan, um ja keine Stellung zu den Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletz​ungen der ISIS beziehen zu müssen, um sich ja nicht ins Visier der Terroristen zu rücken. Unsere Landesregierung hat absolut kein Rückgrat, pfuii!

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    • Juli 19, 2021

      Sollten wir nicht wie alle anderen auch im Visier des Terrors stehen, dann nur darum, weil ISIS vielleicht bei unseren Banken Geld gebunkert hat!

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    • Juli 19, 2021

      Sollten wir nicht, tun wir doch längst! Das weiss die Öffentlichkeit aber erst sein wenigen Tagen… Wieso eigentlich? Angst, vor einer Massenpanik? Wohl kaum, oder?!

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    • Juli 19, 2021

      Ich glaube nicht, das ISIS differenziert zwischen dem übrigen Europa und der Schweiz. Das wissen wir doch längst.

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  • September 26, 2014

    Und da schreibt Einer, wir sollten ISIS Kämpfer aus der Schweiz wenn sie zurückkommen reintegrieren. Diese gehören nicht reintegriert, nein die gehören lebenslänglich eingesperrt, wie man dies mit Mördern verbunden mit Vergewaltigungen und Zwangsverheiratungen von Frauen und Kindern nach Gestz auch tut. Wer glaubt denn, dass solche ISIS Kämpfer nur dort waren um Fussball zu spielen oder an der Sonne im Liegestuhl zu liegen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner, das war absolut ironisch gemeint!
      Selbstverständlich gehören die an die Wand gestellt und geköpft! Die Köpfen spiessen wir der Grenze entlang auf, als Warnung für die anderen Rückkehrer! Und das, Herr Rohner, meine ich def. nicht ironisch, sondern sehr ernst!

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    • Juli 19, 2021

      Elsi D. Stutz, was war hier ironisch gemeint. Mein Eintrag war mir sehr ernst.

      Ihr Eintrag kann wirklich nicht ernst gemeint sein. Ansonsten wären Sie nicht besser, wie die ISIS Verbrecher. Ich kenne Sie aus Ihren Vimentis Beiträgen von einer ganz anderen positiven Seite.

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  • September 26, 2014

    Bundesrat Burkhalter hat sich anlässlich seiner Rede vor der UN Generalversammlung am 25.9.2014 ja u.a. wie folgt geäussert: „Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen sind die schwersten Verbrechen, die das Völkerrecht kennt. Jeder Staat hat die Pflicht, alle notwendigen Schritte zu ergreifen, um sie zu verhindern, wenn sie auftreten, sie zu stoppen, und die Täter strafrechtlich zu verfolgen.“ http://www.eda.admin.​ch/eda/de/home/recent​/media/single.html?id​=54613

    Also, fängt schon mal damit an!

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  • September 26, 2014

    Nun sind die Flüchtlnge an der türkischen Grenze auch nicht mehr sicher: Die ISIS hat die kurdischen Kämpfer bis in Sichtweite der Grenze zurück gedrängt. Die Flüchtlinge müssen den Kämpfen von ihrem Lager aus zusehen. Es ist schrecklich!

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  • September 26, 2014

    Das sind richtige Worte, Frau Sulliger, aber noch hat die ‘Koalition der Willigen’ nicht mal ein UN Mandat für den Einsatz und eigentlich müsste nach Hager Landkriegsordnung dem IS Staat ordentlich der Krieg erklärt werden.

    Ob richtig oder nicht, das Verbot der IS in Deutschland ist faktischen eine Kriegserklärung. Das haben nur einige noch nicht ganz gecheckt.

    Somit ist damit zu rechnen, dass früher oder später in Deutschland ein grösserer Anschlag kommen wird.

    Von den 3 verhafteten Iraqern hier sickert durch, dass die in der Schweiz Anschläge gegen US Eintrichtungen usw. geplant ahben sollen, also nicht explizit gegen die Schweiz.

    Ob wir das wollen oder nicht, wir werden in die Sache hinein gezogen. Ich frage mich nur, was wohl geschieht, wenn in Europa selbst die ersten Köpfungen erfolgen.

    Was dann in Mitteleuropa und auch hier losgeht, können wir vermutlich auch ‘in der Nachbarschaft’ betrachten. Und wohin sollen dann die vollkommen neuen z. B. ‘Schweizer Flüchtlinge’ ausweichen?

    Der Moment naht, wo die Grenzen schräfsten überwacht werden müssen! Schengen ist komplett durchgefallen!

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  • September 27, 2014

    Update:

    Die Stadt Kobani (Ain al-Arab), mit rund 50.000 Einwohnern, die unmittelbar an der türkischen Grenze liegt, wird von drei Seiten von ISIS angegriffen. Bisher konnten die Kurden die IS-Kämpfer fernhalten. Sie sind zahlreich und haben eine große Moral, sie wollen kämpfen. Aber sie ist ISIS unterlegen, sowohl was die Zahl der Kämpfer als auch was die Ausrüstung angeht. “Die Lage ist verzweifelt”, sagt der Journalist Kurt Pelda (Schweizer Journalist), der sich in der Stadt befindet.

    Direkt anschliessend an die Stadt Kobani auf der anderen Seite der Grenze befindet sich Mürsitpinar, wohin sich die vorwiegend kurdischen Flüchtlinge sich in Sicherheit gebracht haben. Berichte von logistischer Unterstützung der Dschihadisten aus der Türkei häufen sich, genauso wie Meldungen, wonach islamistische Kämpfer aus der Türkei nach Syrien ziehen. Der kurdische Fernsehsender MED NUÇE sendete Aufnahmen, die türkische Panzer zeigen sollen, die in vom IS kontrollierte Gebiete geliefert werden. Als Reaktion auf das Verhalten Ankaras hatte die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) den Friedensprozeß mit der türkischen Regierung für gescheitert erklärt. Am Freitag kam es einer Meldung von Firat zufolge in Elmalidere zu Gefechten zwischen PKK-Kämpfern und der türkischen Armee.

    Es stellt sich die Frage, wie sicher die rund 140‘000 Kurden in den Flüchtlingslagern wirklich sind…..

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  • September 30, 2014

    Das durchsichtige Verhalten unseres Bundesrates entspricht demjenigen der Deutschen Bundesregierung. Wenn es dann darum geht, sich zu engagieren, dann ist die Bundeswehr plötzlich in einem desolaten Zustand. Aktuell muss die Bundeswehr dafür sorgen, dass Waffen und Ausbilder zur Unterstützung der Kurden in den Nordirak gelangen. Aber die Bundeswehr tut sich schwer damit, sich als handlungsfähige Armee zur präsentieren, wenn Flug- und Fahrzeuge sich kaum bewegen lassen, weil Ersatzteile fehlen.

    Ich halte die Aussage über „strukturelle Probleme“ für eine Schutzbehauptung, damit Deutschland seinen Verpflichtungen als Bündnispartner nicht nachkommen muss.

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    • Juli 19, 2021

      Neueredings steht eine bereits als Ersatz für eine in Einsatz befindliche Transall Maschine auf den Kanaren wegen techn. Defekte. Eine BW Crew wurd als dritter ‘Ersatz’ für die Reaparatur entsendet.
      Das ganze gleicht einem traurigen Kindergarten.

      Man könnte gar dahinter eine Strategie sehen, weil Deutschland so offenbar demonstriert, dass es nicht kriegs- und Einsatztauglich ist?!
      Vergessen wir doch icht, dass Alt BK Schröder nicht am Iraqkrieg teilnehmen wollte!

      Die ‘Fähigkeit’ der BW wurde schon bei der Afghanistan BW Einsatztruppe klar. Schwache Ausrüstung, defekt, veraltet, aber die ‘Interessen Deutschlands’ am Hindukusch’ verteidigend. Welche genau, blieb auch nach langens Bundestagsdebatten im ESO Bereich.

      Hoffentlich spricht sich diese Lachnummer nich herum, sonst müsste man noch Bedenken haben, ob die restlichen BW Truppen heil vom Hindukush zurückkommen.

      Ein Verbot der IS in der Schweiz setzte ein klares Zeichen und gestattete vermutlich wesentlich stärkere Aktionen in Sachen Überwachung. Die Zeit läuft ohnehin langsam davon.

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  • September 30, 2014

    Endlich bewegt sich etwas – mir ist das alles immer noch zu lau, aber immerhin. Da mir der Artikel vom VBS zu geschickt wurde und leider kein Abo zum onlinelesen der NZZ am Sonntag habe, erlaube ich mir, ihn hier hinein zu kopieren:

    Datum: 28.09.2014, NZZ am Sonntag
    Bundesrat Maurer fordert IS-Verbot
    Uno-Resolu​tion und Mord an französischer Geisel veranlassen Verteidigungsminister​ zu Kurswechsel / Kathrin Alder, Stefan Bühler

    Die Schweiz riskiere, dass sie international missverstanden werde, sagt Ueli Maurer. Ein Verbot des IS sei angezeigt. Verteidigungsminister​ Ueli Maurer kündigt im Umgang mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen Kurswechsel an. «In einer der nächsten Bundesratssitzungen werde ich ein Verbot des IS beantragen», sagt er im Interview. Noch vor wenigen Tagen hatte sich der Bundesrat in der Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss ablehnend zu einem Verbot geäussert. Maurer begründet die neue Ausrichtung mit den Entwicklungen der letzten Tage. «Nach der Ausdehnung auf Algerien, wo eine französische Geisel getötet wurde, und auch aufgrund der Uno-Resolution von dieser Woche, die sich gegen Jihad-Reisende richtet, ist ein Verbot angezeigt», sagt er. Ein entsprechender Entscheid des Bundesrats wäre ein Zeichen an die Staatengemeinschaft: «Es geht auch um internationale Solidarität, dass der Bund nicht missverstanden wird.» Für den Kampf gegen radikale Islamisten verspricht sich Maurer jedoch von einem Verbot weiterhin nicht viel. Dessen Wirkung könne nicht sehr gross sein: «Es ist bei uns noch nichts passiert, wir haben bis heute noch keine Hinweise darauf, dass der IS als Organisation in der Schweiz aktiv ist.» Sollte die Gesamtregierung seinem Antrag folgen und das Verbot gestützt auf Notrecht erlassen, wäre das eine «rein präventive Massnahme», erklärt der SVP-Bundesrat.

    Die​ «NZZ am Sonntag» hatte vor einer Woche publik gemacht, dass in der Schweiz drei mutmassliche IS-Mitglieder verhaftet wurden. Sie stehen im Verdacht, terroristische Anschläge geplant zu haben. Diesen Fall will Maurer nicht kommentieren. Er erwartet aber, dass die Schweiz in Zukunft vermehrt mit solchen Fällen konfrontiert sein wird: «Wir müssen davon ausgehen, dass uns der Jihadismus noch Jahre und in zunehmendem Mass beschäftigen wird.» Eine Ursache für diese künftige Entwicklung sieht Maurer in den Bombardements im Irak und in Syrien durch die USA, Frankreich und weitere westliche Armeen. Dies erzeuge einen Druck, der «einen Gegendruck und eine weitere Radikalisierung zur Folge haben wird».

    Maurer übt mit Hinweis auf die Neutralität keine direkte Kritik am militärischen Vorgehen gegen den IS. «Aber ich hüte mich davor, zu applaudieren, wenn irgendwo Bomben abgeworfen und Menschen getötet werden», sagt er. «Das können und dürfen wir als neutraler Staat nicht befürworten. » Hingegen sei es notwendig, sich im Inland auf die neue Lage einzustellen. Maurer plädiert deshalb für das umstrittene neue Nachrichtendienstgese​tz, das eine präventive Überwachung verdächtiger Personen und Organisationen vorsieht. Ausserdem sieht er sich in seinen Plänen für die Weiterentwicklung der Armee bestätigt. Damit würden die Voraussetzungen zum Schutz vor Terrorismus geschaffen.

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  • September 30, 2014

    Der wahre Grund für den US Einsatz ist m. E. die Bombardierung Syriens durch die IS Hintertüre. Erdowan sieht nun offenbar die Chance, in Syrien einmarschieren zu können, weil er keinen kurdischen Staat will. Die Sitaution dort unten ist m. E. ganz anders gelagert, als hier erzählt wird. Bin gespannt, wann die Russen und Iran eingreifen. Fürchterlich.

    Die seit ca. 13 Jahren geplante Neuaufteilung des mittleren Ostens ist im vollen Gang.

    Wo sind die gültigen UNO Beschlüsse für diesen Krieg der ‘Willigen’. Einmal mehr nicht vorhanden. Wann erdreitsten sich ‘Willige’, auf andere Staaten einzudreschen. Wo bleiben die Menschenrechte?

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  • September 30, 2014

    Hier eine Stimme aus Deutschland, wo man sich auch langsam über die Gesamtentwicklung mehr als nur Gedanken macht. Ein Blick, der auch bei uns sehr bekannt vorkommt.

    Ist es denkbar, dass Deutschland militärisch angegriffen wird?

    flickr.com/ blu-news.org/ (CC BY-SA 2.0)

    Derzeit wird eine Vielzahl möglicher zukünftiger Szenarien menetekelartig an die Wand gemalt. Euro-Crash, Crash des Weltfinanzsystems, Weltkrieg zwischen NATO und Russland, Bürgerkrieg in den Vereinigten Staaten, Vorrücken des Islamischen Staates bis nach Europa, Naturkatastrophen unvorstellbaren Ausmaßes, Errichtung einer neuen Weltordnung etc.

    In diesem Beitrag soll die Frage nach einem weiteren möglichen Szenario aufgeworfen werden: Der Möglichkeit, dass aus einem verdeckten “Krieg” gegen Deutschland ein offener militärischer Konflikt wird.

    Wie im Artikel “Asylpolitik Teil I: Die Dämme brechen” dargelegt, sieht sich Deutschland derzeit mit einer massenhaften Flutung durch Ausländer konfrontiert. Es ist, als seien alle Schleusen der dritten Welt geöffnet worden.

    Die Kommunen werden jener sogenannten Asylbewerber und Flüchtlinge längst nicht mehr Herr. Mit dieser Flutung einher gehen Ungerechtigkeiten, die zum Himmel schreien. So wird in keinem einzigen Fall die einheimische Bevölkerung gefragt, ob sie damit einverstanden ist, dass man in ihrer unmittelbaren Umgebung massenhaft Fremde ansiedelt.

    Mittlerweile werden sogar Luxushotels zu Wohnstätten für die ankommenden Ausländer umfunktioniert. Die Angestellten verlieren kurzerhand ihre Jobs und stehen – wie jüngst in Köln – auf der Straße.

    A propos Straße: Kein Flüchtling oder Asylsuchender muss in Deutschland auf der Straße leben – ganz im Gegensatz zu vielen Deutschen, die oftmals durch Jobverlust bis hinunter in die Obdachlosigkeit durchgereicht wurden.

    Andere Deutsche erhalten die fristlose, weil ihre Wohnungen für die Aufnahme Fremder gebraucht werden. Oder man quartiert Asylanten gleich – wie hier in Österreich – in eine anscheinend ein: ein Schloss für den neuen Adel.

    Vor Gericht wird schon lange eine Zwei-Klassen-Rechtspr​echung betrieben. Ausländer erhalten dabei gegenüber Deutschen für gleichschwere Verbrechen in der Regel deutlich mildere bis gar keine Strafen – etwa bei Vergewaltigung oder Totschlag. Man nennt das “Berücksichtigung des kulturellen Hintergrundes”. Das ist mittlerweile vielfach dokumentiert.

    In Karlsruhe, so las man, dürfen Asylsuchende neuerdings kostenlos mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren, weil ihre “Situation Mobilität verlange”.

    All das sorgt für viel Frustration; im Internet kursieren Videos, die zeigen, dass die Stimmung unter den Deutschen sehr angespannt ist.

    Mit den sogenannten Asylsuchenden, Flüchtlingen und Migranten steigt außerdem die Kriminalität und die Verachtung der deutschen Kultur.

    Viele Deutsche haben Angst um ihr Eigentum, um Leib und Leben und um das ihrer Kinder. Ein Tröpfchen nur könnte das Fass zum Überlaufen bringen.

    Da der Großteil der überwiegend illegal das Land Überflutenden aus Afrika kommt – vornehmlich aus Westafrika und Gebieten südlich der Sahelzone – importieren wir uns damit nicht nur jede Menge Analphabetismus und Kulturfremdheit, sondern auch Krankheiten.

    Aktuell besonders drängend ist das Thema Ebola. Sollte es hierzulande zu einem Ebola-Ausbruch kommen, könnte das genau jenes Tröpfchen sein, das das Fass zum Überlaufen bringt.

    Welches Ereignis das Maß letztlich voll machen wird, spielt im Prinzip keine Rolle. Wichtig ist allein der Punkt, was dann geschehen wird. Wie werden die Deutschen reagieren?

    Traditi​onell wird den Deutschen attestiert, still auszuhalten, bis die Situation unerträglich geworden ist, um dann in blinder Raserei alles kurz und klein zu hauen.

    Ich habe ein wenig mehr Vertrauen in meine Landsleute und glaube nicht, dass die Deutschen über Nacht in blanke Zerstörungswut verfallen würden.

    1989 hat gezeigt, dass es auch anders geht. Dennoch: Die Gefahr, dass Ausländer an Leib und Leben Schaden nehmen könnten, besteht.

    Sollte es zu mehr als lokal begrenzten Ereignissen wie jenen damals in Rostock-Lichtenhagen oder Solingen kommen – etwa zu den von vielen vorausgesagten bürgerkriegsartigen Zuständen – darf man leider die Möglichkeit, dass Deutschland von alliierten Mächten militärisch angegriffen wird, nicht ausschließen.

    Denn​ sollten die Deutschen sich wider die gegen sie verübten Ungerechtgkeiten offensiv zur Wehr setzen, könnte man das Argument bemühen, der alte hässlich-rassistische​ Nazi-Deutsche, den man in den Orkus der Geschichte verbannt glaubte, würde sich gerade vor aller Welt Augen wieder erheben und den “westlich-freiheitlic​hen Wertekanon” bedrohen. Man würde sagen, dem Land die Wiedervereinigung ermöglicht zu haben, sei ein folgenschwerer Fehler der Völkergemeinschaft gewesen.

    Die damaligen Bedenken – etwa der Engländer und Franzosen – wären berechtigt gewesen. Man hätte eben zuviel Vertrauen in die Läuterung der Deutschen gehabt und sich getäuscht. So etwas dürfe nie wieder vorkommen. Das Land müsse erneut “befreit” werden. Diesmal endgültig.

    Völker-​ und kriegsrechtlich wäre das ganz einfach möglich. Denn der Weltkrieg mit Deutschland ist lediglich unterbrochen. Deutschland hat keinen Friedensvertrag, Deutschland ist nicht-souveränes, besetztes Gebiet und offizieller Feindstaat.

    Dass kaum jemand um diese Zusammenhänge weiß, ändert nichts an ihrer Wirksamkeit. Im Übrigen arbeiteten Hollywood und Babelsberg sowie sämtliche Kultursender in den vergangenen 69 Jahren geradezu exzessiv daran, das “Übel aus Deutschland” im Bewusstsein der Menschheit zu verankern; die von den Besatzungsmächten genehmigten, unfreien, nicht unabhängigen Medien ließen keine Minute vergehen, ohne die Deutschen an ihre “ewige Schuld” (Wulff) zu erinnern.

    Die ganze Welt hat eines verinnerlicht: Das Böse kommt aus Deutschland. Darüber hinaus trifft Deutschland auch der aus wirtschaftspolitische​n Zwängen geborene Hass südeuropäischer Nationen, beispielsweise Griechenlands.

    Nat​ürlich würde so ein Krieg gegen Deutschland nicht begonnen werden, ohne den eigentlichen Grund eines jeden Krieges: Den Umstand, dass irgend jemand davon profitiert.

    Der Vorteil für die Alliierten läge ganz offensichtlich darin, Deutschland als wirtschaftliche Supermacht effektiv und nachhaltig auszuschalten. Das dürfte sich als Konjunkturmotor aller gebeutelten westlichen Volkswirtschaften erweisen und ein Aufatmen unter jenen auslösen, die in der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands die Ursache der eigenen Schwäche sehen.

    Vorteil Nummer zwei: Die UN und EU könnten sagen, am Beispiele Deutschlands könne alle Welt sehen, dass Nationalstaaterei und nationale Gesinnug ausschließlich zu Krieg führten. Weswegen ein europäischer Superstaat die einzige Gewähr für dauerhaften Frieden sei.

    Wie widerstandslos solch ein Szenario umzusetzen wäre, zeigt die hahnebüchen peinliche Verfassung der Bundeswehr. Seit dem guttenberg’schen Generalumbau verfügt Deutschland quasi über keine verteidigungsfähige Armee mehr. Aktuelle Blamagen wirken geradezu einladend, die ehemals gefürchtete Militärmacht der endgültigen Lächerlichkeit preis zu geben.

    Diese These klingt gewagt und theatralisch. Sie soll jedoch weniger Angst machen, als vielmehr zur Diskussion gestellt werden, in der Hoffnung, es finden sich gute, logische Argumente, warum genau Selbiges nicht möglich sein sollte.

    Sorge bereitet jedenfalls, dass seit 2001 viele bis dahin für unmöglich gehaltene Dinge real wurden. Es ist daher beinahe schon egal, ob durch die schiere Menge der Fremden die Sozialsysteme auseinanderbrechen, neue Steuern zur Gegenfinanzierung erhoben werden müssen, was den Druck auf die Einheimischen weiter erhöhen würde, oder ob aufgrund des Übermaßes an Ungerechtigkeit den Deutschen der Kragen platzt – ein Szenario, das ehemalige Alliierte als willkommenen Anlass nehmen könnten, den lediglich unterbrochenen Krieg gegen ein völlig desorientertes, wehrloses Deutschland wieder aufzunehmen, um sich eines Konkurrenten zu entledigen und den EU-Superstaat zu vollenden…

    Von welcher Warte aus auch immer man die Lage betrachtet – Deutschland schwebt derzeit in sehr großer Gefahr. Existenzieller Gefahr. Wie man an oben dargelegten (spekulativen aber möglichen) Auswirkungen sieht, bedroht diese Gefahr nicht nur Deutschland, sondern in der Folge tatsächlich auch viele weitere noch (teil-)souveräne Staaten.

    Die sogenannte Flüchtlingspolitik ist verantwortlich für eine der fürchterlichsten, wenn nicht für die unmittelbar bedrohlichste Entwicklung der letzten Monate überhaupt und sollte unbedingt von jedem denkenden Menschen ernst genommen und hinterfragt werden. Sie könnte in weit Schlimmeres ausarten wie Bürgerkrieg.

    Dies zu denken, ist unangenehm und befremdet. Selbst in mir, der ich diese Zeilen verfasse, wehrt es sich heftig dagegen. Jedoch steht all meinen Wünschen nach Harmonie und Frieden die unbarmherzige, reine Logik im Wege, die mit fast mathematischer Gewissheit auf ein bevorstehendes, oben skizziertes Unheil der einen oder anderen Art verweist.

    Ob es ein erneuter deutscher Untergang wird, dürfte nicht zuletzt von der Bereitschaft der Deutschen abhängen, sich nicht länger der Realität zu verschließen, sondern endlich ihr Herz in die Hand zu nehmen und einer derartig umfassend versagenden Politik die Legitimation zu entziehen.

    Denn zumindest der offiziellen Lesart nach ist der Souverän immer noch das Volk. Aber das hatten wir ja schon einmal. In einem anderen heißen Herbst, vor 25 Jahren.
    Ihr
    Marko Wild
    http://www.buer​gerstimme.com/Design2​/2014-09/asylpolitik-​teil-ii-krieg-

    —​–

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    • Juli 19, 2021

      sorry, Herr von Limaa, aber das sind doch Verschwörungstheorien​

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    • Juli 19, 2021

      Eben leider nicht. Schauen Sie bitte mal in die Zeitungsforen und in das Internet. Was sich zur Zeit in Mitteleuripa anbahnt, ist m. E. haarsträubend.

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    • Juli 19, 2021

      Der Autor des obenstehenden Artikels hat mit ein paar Gedanken sicher recht, aber er dramatisiert in meinen Augen das ganze massiv.

      PS: wir können ja nicht immer gleicher Meinung sein :o)

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    • Juli 19, 2021

      Er sagt ja selbst: es sind denkbare Szenarien.

      Schauen Sie bitte, ich wiederhole es, in die Foren und Leserbriefe in der deutschen Presse! Die Abonnenten laufen z. B. dem Spiegel und der FAZ zu Tausenden davon, wegen einer mehr als einseitigen Berichterstattung.

      Das geht bis in das Deutschen Fernsehen, dass z. B. mit Bildern aus der Ukraine berichtet, die vor Jahren im Iraq gemacht wurden. Das ist nur ein Beispiel von Hunderten. Die ARD wurde gerade vom, war es der Presserat, gerügt, wegen solch einseitiger Berichte!

      Ob ich an einer solchen Entwicklung Freude habe? Nein!

      Es scheint mir aber eines ziemlich klar: der Status von Deutschland ist alles andere als klar. Diesbezüglich sind die Aussagen des Verfassers völlig korrekt!

      Niemand, auch ich nicht, wünscht sich bürgerkriegsähnliche Entwicklungen herbei.

      Ein Blick auch nach Frankreich reicht schon. Auch dort gehen täglich Vorgänge ab, die wir hier kaum in Berichten erfahren.

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  • September 30, 2014

    Ich traue Erdowan auch nicht. Wie ich geschrieben habe: „Berichte von logistischer Unterstützung der Dschihadisten aus der Türkei häufen sich, genauso wie Meldungen, wonach islamistische Kämpfer aus der Türkei nach Syrien ziehen. Der kurdische Fernsehsender MED NUÇE sendete Aufnahmen, die türkische Panzer zeigen sollen, die in vom IS kontrollierte Gebiete geliefert werden.“ Die verbotene Kurdenpartei PKK übernimmt im Interesse der Allgemeinheit Aufgaben, die die türkische Polizei offenbar unfähig oder nicht willens ist zu erfüllen, wie z.B. die Verhaftung von ISIS-Kämpfern auf dem Staatsgebiet der Türkei. Die Kurden wittern Morgenluft, da aus den Wirren des Horrors im Syrien und im Irak längerfristig erstmals ein kurdischer Staat entstehen könnte, deutlich größer als das bisherige autonome Kurdengebiet im Nordirak. Da die PKK auch in Deutschland verboten ist, sehe ich darin den Grund für das plötzliche Versagen von Flugzeugen. Möglicherweise ist dies auch der Grund für die Schweizerische Zurückhaltung.

    Nic​hts desto trotz müssen die Menschenschlächter und Menschenrechtsverletz​er von ISIS aufgehalten werden. Egal, welche Ziele die USA und andere an der Bombardierung beteiligte Staaten sonst noch haben, Hauptsache sie unterstützen im Kampf gegen ISIS. Und von den unzähligen Menschen, die in die Türkei geflüchtet sind, sind mit Sicherheit nur ein kleiner Teil Mitglieder der PKK.

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