1. Finanzen & Steuern

Banken dürfen Bussen nicht von Steuer abziehen

Banken dürfen Bus­sen nicht von Steuer abziehen

 

Muss​ man das noch speziell fordern?

 

Was dürfen sich Banken sonst noch erlauben?

Keine MwSt, bei Konkurs Milliardenunterstützu​​ng, Steuererleichterungen​​ und dann noch die Bussen abziehen wollen?

Sind wie der Bund…. Geld einziehen beim “kleinen Mann” und dann ist’s plötzlich verpufft….

 

http://www.20min.ch/f​inance/news/story/Ban​ken-duerfen-Bussen-ni​cht-von-Steuer-abzieh​en-18754639

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Banken dürfen Bussen nicht von Steuer abziehen
  • September 13, 2014

    Ja hoffentlich dürfen die Bussen nicht abgezogen werden. Wobei die Milliardenunterstützu​ng der UBS war richtig, weil sonst wäre durch den Konkurs dieser Bank die Bevölkerung in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Sparguthaben und die Hypotheken wären bei UBS-Kunden gestrichen worden. Ausserdem hat die SNB mit dieser Rettung schlussendlich über 3 Mia. Franken verdient.

    Kommentar melden
  • September 13, 2014

    Die CS hat über Jahrzehnte hinweg ordentlich Steuern gezahlt aus ihren Gewinnen, wie auch die Aktionäre auf Einkommen aus ihren Dividenden. Diese Gewinne wurden unter anderem auch erzielt mit den Geschäftspraktiken wegen denen jetzt diese Strafe ausgesprochen wurde. Geschäftspraktiken welche die Schweizer Gesetzgebung ermöglicht hat.

    Wenn wir zudem noch bedenken das die Formulierung “von den Steuern abziehen” etwas irreführend ist da nicht etwa die Strafe von den Steuern abgezogen wird, sondern nur die Strafsumme steuermindernd als Kosten verbucht wird (also nur der Steueranteil für die Strafsumme als Gewinn wegfällt), ist die Sache auch nicht mehr so dramatisch. Was wir nicht über den Steuerabschreiber bezahlen, zahlen wir dann eben durch reduzierte Dividenden auf die Aktien unserer Pensionskassen.

    St​ichwort MwSt als Vorteil für die Banken: von einer Mehrwertsteuerbefreiu​ng auf Bankgeschäfte profitiert NUR der Endkunde, nicht die Bank selbst, denn nur der Endkunde zahlt Mehrwertsteuer, auch bei Konsumgütern.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Wenn eine Firma XY durch falsche Steuerangaben oder ähnlichen Fehlern Nachsteuern bezahlen muss, müssen das auch nicht die Kunden bezahlen, sondern die Firma. Und es ist steuerlich auch nicht absetzbar für die Aktionäre und Geldgeber.

      Und zudem ist Kapitalgewinn noch nicht mal MwSt-Pflichtig, somit bezahlen Banken so oder so schon weniger aus den Gewinnen als alle “normalen” Firmen.

      Zudem… habe kein Erbarmen… Bankdirektoren trotz Miese in der Kasse trotzdem Boni abkassieren. Möchte daran erinnern…

      Bund hat in die UBS 60 Mio Nachgeschossen, damit die letzten Löcher auch gestopf werden können. Und was ist zu lesen in der Presse? CEO und Verwaltungsräte erhalten 60 Mio an Prämien und Boni. Somit also einfach unser hart verdiente Steuergeld als Boni bezahlt, das trotz Fehlinvestition und Fehltransaktionen, an denen sie schon verdient haben. Und nun bezahlt es wiederum wer? Der Aktionär? Wohl kaum….

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Was schreiben Sie hier wieder für einen Wirrwar über absetzbare Steuer und Mehrwertsteuer?

      Si​e erwähnen oben in Ihrer Blogeröffnung “Was dürfen sich Banken noch erlauben? Keine MwSt. …” Darauf bezog ich meine Aussage das die Mehrwertsteuer sowieso nicht von den Banken bezahlt würde.

      Der Gewinn einer Kapitalgesellschaft, ob Bank oder Bäckerei (GmbH oder AG) ist steuerlich NICHT unterschiedlich. Gewinne aus Kapitalanlagen sind wieder was anderes.

      Wie Herr Kneubühl schon erwähnt hat, hat die staatliche Finanzierung der UBS in der Krise eine Rendite von 3 Milliarden Franken gebracht. Zusätzlich hat diese finanzielle Hilfe die Guthaben der Schweizer bei der UBS geschützt. Die Credit Suisse selbst hat gar keine Hilfsmittel gebraucht.

      Ich glaube kaum das eine angebliche 60 Mio.-Zahlung vom Staat und die Auszahlung von Boni zeitlich zusammenfallen. Wie Sie sich sicher ausrechnen können ist zudem 60 Millionen deutlich weniger als 3 Milliarden.

      Wenn irgendetwas bei der Bank den Gewinn schmälert, und seien es überrissene Boni, wirkt sich das sehr wohl auf die Dividende aus welche die Aktionäre erhalten.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Es steht Ihnen frei den zeitlichen Zusammenhang zu suchen. Ich weiss das noch recht genau, dass das zusammen fiel. Aber egal.

      Auch der angebliche Wirrwar… Sie sprechen von etwas, ich gebe Ihnen disbezüglich eine Antwort und dann vergleichen Sie es wiederum mit etwas anderes. So entsteht logisch ein Wirrwar…

      Ich frage mich, woher denn die Boni kommen, wenn diese das Ergebnis der Bank und somit auch die “Ausschüttung” der Dividenden der Aktionäre kommen. Wohl aus der laufenden Rechnung, und diese ist nun mal abhängig von Zahlungen der Löhne, Boni und dergleichen.

      Oder woher kommen denn 60 Mio bezahlte Boni?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Sie können mir ja gern belegen das es zeitlich zusammenfiel.

      “Ich​ frage mich, woher denn die Boni kommen, wenn diese das Ergebnis der Bank und somit auch die “Ausschüttung” der Dividenden der Aktionäre kommen. Wohl aus der laufenden Rechnung, und diese ist nun mal abhängig von Zahlungen der Löhne, Boni und dergleichen.”

      Ich verstehe diesen Satz nicht.

      Was das Wirrwar angeht: ich habe klar von Mehrwertsteuer gesprochen und mich auf Äusserungen von Ihnen über die Mehrwertsteuer bezogen. Sie schreiben plötzlich etwas von Nachsteuern und nicht absetzbaren Steuern … ich schreibe also nur und ausschliesslich von Mehrwertsteuern.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Naja Herr Wagner

      Wir sind wieder am Punkt wo ich mich “ausklinke” und Sie nun schreiben dürfen es fehlen mir die Arguemente.

      Es ist mir nicht mehr Möglich Ihnen die gewünschen Argemente zu liefern, da das Vote sonst soooo lang würden, dass es keiner mehr liest, auch Sie nicht.

      Aber Sie “schleudern” derart im Thema rund, wiederlegen irgend welche Dinge die so nicht im Thema sind, dass ich keien Lust mehr verspüre alle die Aussagen erneut aufzurollen, dass Sie sehen oder erkennen um was es eigentlich ginge.

      Denn: Wie eine Mwst funktioniert ist mir klar, habe lange genug solche abgerechnet. Und Banken zahlen keine.

      Banken haben viel Steuern gespart, indem man Abschreibungen gemacht hat auf selbst verschuldete Miesegeschäfte.

      Bä​nker habe gut verdient an “kiminellen Geschäften” und der heutige Bankkunde muss das bezahlen?

      Damit schönes Wochenende

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Naja Herr SChweizer

      Wir sind wieder an dem Punkt wo Sie Unfug geschrieben haben und nicht damit klar kommen wenn man das hinterfragt. Dieses “Nein, ich schleudere nicht rum, Sie schleudern rum” ist Kindergartenniveau, so dürfen sie gern mit Kleinkindern auf dem Spielplatz diskutieren.

      Ihr Satz zur Mehrwertsteuer hat wiederum bewiesen das Sie nicht verstehen wie sie funktioniert. Das Banken keine zahlen ist hier kein Gegenargument, auch jeder andere vorsteuerabzugsberech​tigte Betrieb zahlt keine Mehrwertsteuer. Bzw. zahlt sie schon, aber nicht als Kostenbelastung, sondern rechnet mit Mehrwertsteuereinnahm​en auf, und überweist nur Überschüsse. Mehrwertsteuer ist also weder für Banken noch für andere Betriebe ein Kostenfaktor.

      Den Rest Ihres Kommentars will ich nicht weiter vertiefen. Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ach ja Herr Wagner?

      Ihre Aussage zur MwSt wäre zwar falsch in dieser Form (nur bei Handelsprodukte so richtig), aber erneut… ich möchte hier nicht wiederum in ein Hin- und Her mit Ihnen eingehen. Das hat bisher nichts gebracht und wird es in Zukunft nicht.

      Dann ist es halt Unfug und Kindergarten was ich schreibe. Sie dürfen auch weiterhin mich mit solchen Aussagen versuchen zu beleidigen. Das ist mir soweit egal. Sie haben nicht verstanden was die Aussagen bedeuten. Verstehen es so wie Sie das möchten und das dürfen Sie auch. Möchten erneut eine Diskussion führen über Details die nicht im Zusammenhang gesehen werden müssen für das Vote.

      Aber es stünde Ihnen eigentlich nicht zu, andere Menschen mit solchen Beleidiungen zu belegen. Dies bin ich mir von Ihnen jedoch gewohnt.

      Deshalb werde ich nun versuchen im Kindergarten mit dem Unfug klar zu kommen. Vielleicht trifft man sich ja dann im Kindergarten, wenn man zur Vernunft und Einsicht gekommen ist.

      Kommentar melden
  • September 14, 2014

    Abzugsfähig vom zu versteuernden Einkommen sind Kosten, welche direkt anfallen, um dieses Einkommen zu erzielen. Dazu gehören Bussen nicht.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Man könnte die Bussen als Kosten sehen um weiterhin Zugang zum US-Markt zu haben.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Die Bussen sind von Manager und Banker entstandene Kosten. Hätte sich der “Berater”, Banker an die Anlagepflichten in seinem Job gehalten, wären die Bussen nicht entstanden.

      Die anlegenden Banker haben unsummen an Boni erhalten für die falsche Beratung und den daraus entstandenen Schaden. In jeder Firma hätte so etwas relativ hohe Konsequenzen. Bei Banken nicht. Die “leidigen” Bänker die das Schlamassel angerichtet haben, Broken heute noch und meistens sogar noch in der gleichen Bank. Lediglich ein “Warnfinger” hat es gegeben.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Der Schweizer Staat hat Unsummen Steuereinnahmen aus Geschäften gezogen die Sie hier kritisieren.

      Es hat gerade im Investmentbanking während der Krise viele Entlassungen bei den Banken gegeben. Inwieweit die Idee das die Bänker heute immer noch broken (was an sich kein Problem ist), und das noch “meistens” bei der gleichen Bank, tatsächlich der Wahrheit entspricht sei dahingestellt.

      Kommentar melden
  • September 14, 2014

    Was wird den von Steuern geschrieben,die die Banken bezahlen müssten?Wegen den höheren Kapitaldecken,die sich Banken zulegen muessen,bezahlen die ja offenbar in den nächsten Jahren eh keine Steuern!….durch diese Abgaben an den US-Staat,wird sich die Durststrecke einfach noch weiter verlaengern.Zumal dieses Spielchen durch die Amis mit angeblichen Gesetzes-Verstoessen vermutlich noch eine Weile länger durchgezogen wird….sind ja schon wieder neue Vorwürfe in der Pipline……man wird sehen,wie das weitergeht.

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Umwelt, Klima & Energie
Landschaftsschutz versus Klimaschutz: Wie weit wollen wir unsere Landschaft industialisieren? Wir müssen uns schon entscheiden, wie weit wir in der Schweiz die offene Landschaft mit Photovoltaikanlagen, Windrändern, Plastikfolien und Gewächshäusern industrialisieren wollen.
  1. Sozialpolitik & Sozialsysteme
Grosser Mietanstieg im 2023 zu erwarten: Wohnungsknappheit begünstigt Vermieter:innen! Gemäss einer Studie des Mieter:innen-Verbandes haben die Mietenden in den letzten 15 Jahren 78 Mia CHF zu viel bezahlt. Warum haben die Mietenden die früheren Zinsreduktionen nicht von den Vermieter:innen eingefordert?
  1. Ausländer- & Migrationspolitik
Wahlkampfthema Migration: Anforderungen an Qualität der Arbeitskräfte und Betriebe erhöhen Die verfassungsgerechte Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative lässt immer noch auf sich warten. Die Zuwanderung in die Schweiz muss über Qualitätsanforderungen an die Zuwandernden gesteuert werden können, wie das andere Länder auch tun.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu