1. Wirtschaft

Bankerlöhne: Zu hoch wegen Marktversagen und Lohnabsprachen!

Die Löhne von Kredit- und Versicherungsfachleuten mit einem hohen Anteil von Routinearbeiten verharrten seit 1929 auf dem Anderthalbfachen von Industrielöhnen. Dagegen hoben seit 1980 die Löhne im Investment Banking ab, bis zum Vierfachen der Vergleichsbasis – teils aufgrund der Qualifikationsanforderungen, teils aber auch wegen Marktversagen und Lohnabsprachen.

Wer das Beharrungsvermögen von Lohnstrukturen kennt, zweifelt daran, ob es im Finanzsektor je zu Korrekturen der Löhne kommen wird. Die Top-Leute der Finanzindustrie sind unter sich und mit anderen Top-Leuten aus der Realwirtschaft gut vernetzt. Sie haben ein abgehobenes Standesbewusstsein entwickelt, das weiter aktiv gepflegt wird. Die nun aufgedeckten Lohnabsprachen sind ein deutlicher Hinweis darauf.

Lohnkorrekturen wären in der Finanzindustrie längst angezeigt, nicht zuletzt auch wegen der enormen volkswirtschaftlichen Schäden, welche einzelne Vertreter dieser Branchen angerichtet haben; aber auch um hochproduktive und stark nachgefragte Berufe wie Ingenieur:nnen und Gesundheitspersonal im  Kampf um die besten Talente relativ besser zu stellen.

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