1. Medien & Kommunikation

Bargeld: bei weitem nicht so schwarz wie behauptet

Das Bar­geld spielt in der Kri­mi­na­lität eine un­ter­ge­ord­nete Rol­le. Zu die­sem Schuss kommt einer der führen­den Ex­per­ten für Schat­ten­wirt­schaft​, der Lin­zer Ö­ko­no­mie­pro­fes­s​or Fried­rich Schnei­der in einer noch nicht ver­öf­fent­lich­ten em­pi­ri­schen Stu­die. Trotz­dem wird die Ab­schaf­fung des Bar­gel­des genau damit begründet.

Das Schweizer Fernsehen nahm die Herausgabe einer neuen Zwanzigernote am 10. Mai zum Anlass, sich am Vorabend in einem Schwerpunktbeitrag in der Sendung «zehn vor zehn» mit dem Bargeld zu beschäftigen. Über zehn Minuten dauerten die drei Beiträge. Ins Studio geladen wurde kein Experte, sondern der hauseigene Wirtschaftsredaktor Reto Lipp. Zwischen ihm und dem Moderator Arthur Honegger entwickelte sich ein völlig unkritisches Gespräch, in dem viele Halbwahrheiten kolportiert und Entscheidendes nicht gesagt wurde. Unter anderem bedauerte Arthur Honegger den fehlenden politischen Willen zur Abschaffung des Bargeldes, wie er etwa in Skandinavien besteht. Reto Lipp sagte darauf, das Bargeld sei nie weit weg von kriminellen Aktivitäten wie Waffenschmuggel, Drogenhandel und Steuerhinterziehung, mit denen viele Länder ihre Bestrebungen begründeten, das Bargeld abzuschaffen. Kein Hinweis, dass Bargeld dabei eine immer kleinere Rolle spielt und der Betrug bei elektronischen Transaktionen in grossem Wachstum begriffen wird.

Kein Wort, dass Bargeld das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist und selbstverständlich auch kein Hinweis darauf, dass wir beim elektronischen Bezahlen den Banken entweder Kredit geben müssen (jedes Bankguthaben stellt in seiner Rechtsnatur einen Kredit an die Bank dar) oder bei ihnen Kredit aufnehmen müssen. Wenn man schon einem Journalisten den Vorzug vor einem Experten gibt, darf man etwas mehr Recherche und Unabhängigkeit erwarten als die blosse Wiedergabe der Argumente der Bargeldabschaffer.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Schneider:

https://ww​w.christoph-pfluger.c​h/2017/05/18/bargeld-​spielt-eine-kleine-ro​lle-in-der-kriminalit​aet/

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Bargeld: bei weitem nicht so schwarz wie behauptet
  • Mai 18, 2017

    Herr Christoph Pfluger

    Aus sog. Experten können sich irren? Solange die Ökonomen (Ammann, Baltensperger uvam) die Zentralbank als Geldschöpfer der Geldmenge dem Publikum verkaufen können, wird sich am Verstehen des Geldsystems, wenig ändern.

    Richtig ist: Das Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, mit welchem das Publikum resp. Nichtbanken in Kontakt kommen und die Durchlässigkeit mit der Zentralbank besteht.
    Die SNB kann per Gesetz den Bargeldumlauf bestimmen, resp. das Halten einschränken?
    Im weiteren besteht das gesetzliche Zahlungsmittel aus Buchgeld (kein Delkredererisiko) welches die SNB mit den Geschäftsbanken, mittels Geldmarktoperationen (Investitionen) aus dem Nichts schöpfen. Diese Manöveriermasse bildet ein kleinen Anteil an der von den Geschäftsbanken aus dem Nichts mit Kreditvergaben und eigenen Bankinvestitionen (Kehrseite der Medaille = Besitz Kundenguthaben) geschöpften Geldmenge: Einlagen sind nicht möglich, weil das Buchgeld existiert nicht! Trotzdem wird von Kundeneinlagen, Eigenkapital etc. gesprochen. Das Eigenkapital besteht aus der gesetzlichen Risikozuordnung von Kundenguthaben (Umlage).

    Das Geld besteht aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen. Das Geldsystem ist im Bankensystem einverleibt = geschlossener Geldkreislauf! Darum kann die Welt nicht Pleite gehen, weil die Bilanz ausgeglichen ist. Solange die Währung als Kaufkraft der Arbeit/Leistung akzeptiert wird und der Austausch unter den Banken (Manöveriermasse) nicht wie 2008 gestoppt wird, funktioniert das System.

    Schulden können nur mit Neuverschuldung von Dritten (Geldmengenerhöhung = Ersparnisse und Gewinne) amortisiert werden! Das Vollgeld erwähnt diesen Zusammenhang mit keinem Wort. Auch die Delkredererisikoübern​ahme der Zentralbank (Amortisation nur bei Abbau der Geldkonten möglich) für die Umlage auf Geldkonten, wird nicht erwähnt.

    “Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten den Existenzkampf und Armut mit ihren Demütigungsanstalten Arbeit- und Sozialamt, längst überwunden”

    Es gilt das Bankensystem zur Sicherung der Geldschöpfung zu reformieren. Als Kapitalgesellschaft kann nur die Genossenschaft gewählt werden, die Beteiligung am Geldspielwarenmarkt (Kapitalmarkt) und Beteiligung und Kreditgewährung an Mitwirkende, ist verboten. Der Staat garantiert eine ordentliche Vorsorge. Fertig!

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ich habe das Währungs- und Zahlungsmittelgesetz beschrieben!

      Die Daumen nach unten Bewerter zeigen ein klares Bild, wie wenig die Menschen das Geldsystem verstehen können oder wollen? Die meisten Sachthemen haben mit Geld zu tun, ohne das Grundlage – Wissen geben sie ihre Stimme ab? Bedenklich aber leider wahr.

      Weisheit von Unbekannt: “Wer der Herde folgt, sieht nur die Ärsche”

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Bender, wenn das Geldsystem richtig verstanden würde, könnten nach Ihrer Meinung Sozialämter und RAV verschwinden. Das würde von der SP nie akzeptiert werden, dort arbeiten im Regelfall SP – Leute, die wissen, dass solche freie Stellen unter der Hand sofort wieder gegeben werden.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Paulo Bernasconi

      Genau so ist es. Ich habe mich mit Sozialverantwortliche​n der SP auseinandergesetzt. Sie wollen das System nicht verstehen, weil Arbeitsplätze “first”!

      Der Druck muss von den Bürgern ausgehen, aber scheinbar sind auch diese nicht gewillt, ihr Denkvermögen zu strapazieren?

      Das Grundeinkommen würde den Arbeitsmarkt aufmischen und vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmer-Markt wechseln. Die Wirtschaft ist von und für Menschen gemacht und nicht für Kapitalisten?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      @G.Bender und P.Bernasconi

      Es stimmt leider, dass heute die SP- Sozialverantwortliche​n dieses Geldsystem nicht verstehen wollen, weil sonst ihre Bürokratenjobs grossteils verschwinden würden.
      Es sind aber auch die Kapitalherren der FDP, CVP und SVP, die nicht wollen, dass die Bürger dieses Landes das Geldsystem verstehen.
      Denn schon Henry Ford wusste dies und sagte das bekannte Zitat: „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
      Eine gute Erklärung des jetzigen Geldsystems ist folgender Dokufilm:
      https://ww​w.youtube.com/watch?v​=ctHV8B5IJrI (Fabian, gib mir die Welt und 5%)

      Mein Schluss daraus ist: Unser jetziges Geldsystem ist ein grosser Betrug und MUSS zwingend durch ein neues Paradigma ersetzt werden!–
      Das Vollgeldsystem wäre einer dieser Alternativen.

      Zuer​st allerdings müsste in einem ersten Schritt das Trennbankensystem (Glass-Steagall Act 1933) wieder eingeführt werden. Dies würde Investitionen in die Realwirtschaft klar von Kasino- und Spekulationsgeldern trennen. Dies würde die Problematik schon um einiges entschärfen.
      Siehe: http://www.bueso.de/t​rennbankensystem

      Aber in einem 2. Schritt müsste auch das reine Schuldgeldprinzip (fraktionales Reservesystem – Federal- Reserve- Act) in Frage gestellt werden. Denn unser Schuldgeldsystem ist auch nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde von gewissen Kreisen so installiert.
      Und diese haben mit diesem System vorgesehen, dass damit JEDE Volkswirtschaft an die Wand gefahren wird!!–

      Das heisst, dass auch unser Geldsystem nicht nachhaltig ist, sondern in einem Kontradiefzyklus periodisch crashen muss.
      Wenn wir das nicht durchschauen, werden wir so alle ca. 80 Jahre einen Riesencrash mit Wirtschaftsdepression​ und nachfolgendem Weltkrieg erleben. Genau dies aber kann sich unser Planet nicht mehr erlauben (Atomwaffen- Schlagabtausch mit dauernder Vernichtung der Menschheit).

      Vorher gab es im Mittelalter mit den Brakteaten ein ganz anderes Geldsystem.
      Siehe: https://gdg-netz.com/​das-goldene-mittelalt​er-1150-bis-1450/

      Aber auch die Idee des Vollgeldes wäre ein grundlegender Schritt in ein nachhaltiges Geldsystem, wo vor allem Staaten mehr Freiraum hätten und nicht mehr über die Zinseszins- Schuldenfalle erpresst werden könnten, so wie das heute der Fall ist (unsinnige Bankenrettungen wegen “To big to fail”).
      Das Vollgeldsystem würde gerade dieses Schuldgeldsystem-Para​digma durchbrechen.
      Es würde Geld auch Zinsfrei in Umlauf gebracht und damit dem Staat u. Wirtschaft ein Grossteil des jetzigen Wachstumsdruckes genommen.
      Wir könnten endlich frei wählen, von einer reinen Wachstumszwangswirtsc​haft in eine Gleichgewichtswirtsch​aft einzutreten.
      Das wäre seit langer Zeit einmalig.

      Ein “bedingungsloses Grundeinkommen für Alle”, so wie wir am 5.Juni 2016 abgestimmt haben, ist wegen der erdrückenden NEIN- Mehrheit (78%!) deutlich am Volkswillen gescheitert und daher auch für längere Zeit vom Tisch. Und da sind selbst die Initiatoren dieser unrealistischen Initiative mitschuldig!–
      Hätten sie ein an Bedingungen geknüpftes Grundeinkommen nur für Bürger und Bürgerinnen der Schweiz lanciert, und den Finanzierungsmodus klarer definiert, wären die Chancen um einiges grösser gewesen.

      Und nun zum eigentlichen Thema Bargeld:
      Ich sage klar und deutlich: “Eine Gesellschaft ohne Bargeld ist KEINE FREIE GESELLSCHAFT mehr!”

      In einem solchen Falle gäbe es nur noch das (nicht gesetzliche) Giralgeld, welches verschwinden kann (Bail-In), so wie das in Zypern geschah.
      Die Grossbanken sind natürlich für die Abschaffung des Bargeldes, so haben sie uns total in den Händen und können uns enteignen (Zugriff auf unsere Privatkonten).
      Bankgebühren würden ins Unermessliche steigen, da wir unser Geld nicht mehr “flüssig” machen könnten. Wir könnten in unsicheren Zeiten (wenn das Vertrauen in die Banken verloren gegangen ist) unser Geld nicht mehr abheben und an einem sicheren Ort aufbewahren.
      Des weiteren hätten die Banken zusätzlich ein ungeheures Druckmittel gegen Jeden kritischen Bürger, der ihre Macht aufdeckt, kritisiert und sich für Alternativen einsetzt:
      Sie würden diesen Bürgern einfach gewisse Zahlungsüberweisungen​ blockieren und/oder im schlimmeren Falle dessen Konto auf Null setzen. Dieser betroffene Bürger würde mitten im Wohlstand verhungern; er könnte weder kaufen, noch verkaufen.
      Ein Albtraum!!!–

      Fazi​t: So viel konzentrierte Macht über Existenz und Nichtexistenz von Menschen darf keiner Institution übertragen werden, schon gar nicht privaten Geldinstituten.

      Da​rum ist und bleibt Bargeld DER Parameter, ob wir eine freie, selbstbestimmte Gesellschaft sind oder nicht.–
      Die freie Wahl des Bürgers, ob er mit Kreditkarte oder Bargeld bezahlt, MUSS gewahrt bleiben!

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Walter Wobmann
      1. Das Geldsystem ist kein Betrug, sondern nur dessen Umsetzung. Dieses System gibt es schon seit über 4000 Jahren (Mesopotamien). Früher war das Geld aus dem Nichts mit Schuldscheinen entstanden, heute mit Krediten und Zahlen in den Bankbuchhaltungen.
      2​. Das Geldsystem, wie es von den Regierenden, Medien und Bürgern verstanden wird, ist die noch heute von der Fakultät Ökonomie gelehrte Lehrmeinung, wonach Geld aus Kapital (woher das Kapital?) und Ausgaben aus Einnahmen entstehen. Also nicht auf die Umsetzer schimpfen, sondern auf die vom Neoliberalismus indoktrinierten Lehrmeister!
      3. Das Vollgeld bedient die Betrugslehrmeinung! Oder erklären Sie mir, wie aus Zahlen, Einlagen entstehen können. Aus der Geldschöpfung der GB entsteht keine Liquidität! Dieses gesetzliche ZM wird von der ZB mit den GB, mittels Geld- und Offenmarktgeschäften,​ geschöpft.
      Daraus ist der Zahler-Mythos entstanden! Keiner kümmert sich um den Geldkreislauf. Was von seinem Lohn abgezogen wurde, wurde vom Himmel erzeugt?

      Vollgeld ist Quatsch und dient einzig der Profilierung? Das Bedingungslose Ersatzeinkommen (Ersatz- nicht Grundeinkommen) wird schneller eingeführt, als was Sie denken können. Die Automatisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Die Marktpreisesenkungen werden zu ausserordentlichen Massnahmen führen?
      Anmerkung: Auch die Soziallasten sind im Preis des Endprodukts enthalten. Der Konsument und Endbenutzer tauscht sein zugeordnetes Geld, bestehend aus nicht getilgten Schulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen.
      4. Es braucht eine Trennung von der Geldschöpfung = Zentralbank zur Wirtschaft. Einzig die Zentralbank als einzige Bank, darf Geld mittels Kredite schöpfen und administrieren. Die Form der AG und Teilnahme mit Eigengeschäften in der Wirtschaft ist verboten. Alle anderen Personen sind Nichtbanken und können eine Beziehung mit der Zentralbank haben.
      5. Das Bargeld wird von der Zentralbank administriert.
      6. Der Staat als Währungshoheit ist nicht Schuldner seiner eigenen Währung. Die Zentralbank überlässt dem Staat, das notwendige Geld zur Erfüllung der Gemeinwohlaufgaben. Moderne Geldtheorie
      7. Geld ist Mittel zum Zweck und unendlich schöpfbar, solange die Währung als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      @ G. Bender

      1.) Zum Geldsystem: Das Geldsystem war nicht immer das Gleiche seit angeblich 4000 Jahren.
      Zuerst war es sogenanntes „Primärgeld oder Primitivgeld“ in Form von Muschelschalen, Schneckengehäuse, Perlen oder Salz.– Gold, Silber, Salz und Pfeffer waren übrigens noch lange Zeit anerkannte Ersatzwährungen (z.Teil bis ins Mittelalter). Die alten Römer bezahlten ihren Legionären ihren Sold in Form von Salz. Von dort her kam auch das Wort Salär.
      Siehe: https://de.wikipedia.​org/wiki/Geld#Geschic​hte und https://de.wikipedia.​org/wiki/Primitivgeld​#

      Die ersten Münzen gab es allerdings schon an Handelsplätzen im Altertum. Meistens hatten Handelsstädte und auch lokale Fürsten ein Münzprägerecht, ein sog. Münzregal. In einem Reich erteilte dies der Kaiser. Obwohl solche Rechte an Fürsten und Städte verliehen wurden, gab der Kaiser selbst noch eigenes Geld in Umlauf, welches dann als Reichsgeld galt und von den Händlern in lokale Währungen getauscht wurde.
      Siehe: https://de.wikipedia.​org/wiki/M%C3%BCnze
      Eine Währung musste allerdings immer in einem gesunden Verhältnis zu den im Währungsgebiet produzierten Gütern und Dienstleistungen stehen. Wenn zuviel oder zuwenig davon vorhanden war, gab es Inflation oder Deflation mit der entsprechenden Wirkung auf die Volkswirtschaft.
      Und​ genau das war und ist auch heute noch die Aufgabe der Inhaber des Münzregals. Heut zu Tage ist es die Zentralbank, welche als Hüterin der Währung (Münzen und Banknoten) eines Landes waltet.
      Lange Zeit musste eine Währung durch Edelmetalle (meistens Gold) gedeckt sein. Heute gelten als Währungsreserven auch andere Währungen (Euro, Dollar, Pfund, Rubel, Yuan)
      Siehe: https://de.wikipedia.​org/wiki/W%C3%A4hrung​

      Ich ziehe daraus den Schluss, dass nicht seit 4000 Jahren immer dasselbe Geldsystem vorherrschte!!—
      Das Geld, das im Umlauf war, war keineswegs in allen Gesellschaften auf Schuldgeld aufgebaut, sondern vielerorts auf der Summe aller Wirtschaftsleistungen​ im entsprechenden Währungsgebiet, in einigen anderen Gesellschaften auf Gold basiert.—
      Und wie ich schon im vorhergehenden Beitrag erwähnte, gab es im Mittelalter von 1150 bis 1450 ein total anderes Geldsystem im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation (Brakteatensystem), welches mit dem heutigen Schuldgeldsystem des Rotschild-Imperiums (=Fraktionales Reservesystem) nichts Gemeinsames hatte!!!—
      Siehe: https://gdg-netz.com/​das-goldene-mittelalt​er-1150-bis-1450/. Bitte nachlesen!-

      Und: Das heute weltweit praktizierte FIAT-Moneysystem des Bankhauses Rotschild IST ein Betrug an den Völkern und Nationen!—
      Siehe: https://www.youtube.c​om/watch?v=iXUFfu9FUg​U

      Wichtiges Fazit:
      Das Geldsystem ist NICHT etwas, das vorgegeben „vom Himmel fällt“! Sondern wurde immer in Gesellschaften (Königsreichen und Handelszentren) entwickelt, gemäss dem damaligen Bewusstseinsstand.— Es ist entgegen anderslautenden Behauptungen von Menschen gemacht und kann demnach auch von Menschen wieder geändert werden.

      Seit der Gründung von Bretton Woods 1944 war der Dollar DIE Leitwährung, wo der internationale Handel abgewickelt wurde. Vorher war es das britische Pfund.
      Siehe: https://de.wikipedia.​org/wiki/Bretton-Wood​s-System
      Seit der Finanzkrise 2008 wird die Dollar-Vorherrschaft zunehmend und zu Recht in Frage gestellt.
      Im Jahre 2014 wurde in Fortaleza von den BRICS-Staaten eine Alternative zum Bretton-Woods- System ins Leben gerufen, welche nun zunehmend die Angelsächsische Dollar-Vorherrschaft zurückdrängen wird.
      Siehe: https://de.wikipedia.​org/wiki/BRICS-Staate​n und https://de.wikipedia.​org/wiki/New_Developm​ent_Bank und https://de.wikipedia.​org/wiki/Contingent_R​eserve_Arrangement .

      Dieses historische Jahr 2014, das hier im „Westen“ immer noch ignoriert wird, ist der Beginn einer Multipolaren Weltordnung und beendet damit die Monopolare Weltordnug der USA, welche seit 1990 bis 2008 dauerte.—

      2.) Was die von der Fakultät Ökonomie gelehrte Lehrmeinung vertritt (Neoklassizismus, Neoliberalismus), ist NICHT meine Meinung! Diese ignorieren im Auftrag der Machteliten die wahren Hintergründe im Geld- und Wirtschaftswesen. Und die Lehrmeister singen das Lied derer, dessen Brot sie essen.—

      3.) Das Vollgeld ist NICHT auf der Basis der bisherigen ökonomischen Lehrmeinung ausgerichtet. – Im Gegenteil: Es ermöglicht ein anderes System, das grossteils nicht mehr auf Schuldgeld basiert ist (Seigniorage wird von der Zentralbank zinsfrei über den Staat in Umlauf gebracht).
      Das widerspricht vollends dem jetzt vorherrschenden Denken von rein auf Schulden basiertem Geld!
      Aus der Geldschöpfung der Geschäftsbanken (GB) entsteht eben KEIN gesetzliches Zahlungsmittel (ZM), weil man eben nicht aus Geld Geld machen kann! Neues echtes Geld entsteht ausschliesslich aus Arbeitsleistung und zur Verfügung stehenden Rohstoffen aus der Realwirtschaft, welches dann von der Zentralbank (ZB) im richtigen Verhältnis in Umlauf gebracht werden müsste. Sog. Geldgeschäfte, Optionen und Spekulationen sind Luftgeschäfte, die kein reales Fundament haben. Die (ZB) darf so was nicht noch fördern, da sonst diese Luftblasen dereinst platzen und der realen Volkswirtschaft Schaden zufügen wird.
      Die wahre Aufgabe der ZB ist die Geldmenge im Umlauf (Münzen, Banknoten und Giralgeld) im Gleichgewicht mit der Wirtschaftsleistung eines Landes zu halten, den Zahlungsverkehr zu erleichtern und Währungsreserven (auf diversivizierte Weise) zu bilden.

      Wenn die ZB im Dienste der GB sich ebenfalls an spekulativem Verhalten orientiert und so verantwortungslos die Geldmenge aufbläht (welche längst nicht mehr den Leistungen der Realwirtschaft entspricht), den Zahlungsverkehr zunehmend der Kontrolle privater ausländischer Konzerne überlässt, und gute Währungsreserven (Gold und Silber) verschachert; dafür dann aber das Portfolio der Währungsreserven einseitig mit ungedeckten Euros und Dollars füllt und damit glaubt im Alleingang einen Auftrag zu haben um die maroden Grosswährungen Euro und Dollar zu stützen; hat den Auftrag der BV Art. 99 nicht wahrgenommen.

      4.) Dieser Punkt entspricht auch meinem Anliegen und würde in einem
      Vollgeldsystem viel eher verwirklicht werden können. Ich verstehe nicht, warum Sie das Vollgeld als „Quatsch“ bezeichnen.

      5.) Das ist bereits so.

      6.) Genau das ist das, was die Vollgeldinitiative will. Die Zentralbank überlässt dem Staat, das notwendige Geld (Zinsfrei) zur Erfüllung der Gemeinwohlaufgaben. Somit können die Grossbanken keine Macht mehr gegen den Staat ausüben.

      7.) Geld ist Mittel zum Zweck (für Realwirtschaftsleistu​ng) und nur soweit schöpfbar, als es die Realwirtschaft benötigt. Was darüber hinausgeht, erzeugt Inflation, was aber zu wenig geschöpft wird, erzeugt Deflation. Gerade deshalb braucht`s eine verantwortungsvolle Zentralbank im Interesse des Landes, welche die Kontrolle über die Geldmenge und die Währung ausübt.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Wobmann

      Ich danke für die Aufklärung der Geschichte des Geldsystems. Ich habe die verschiedenen Formen nicht explizit erwähnt, sondern nur auf das Geld aus dem Nichts welches schon in Mesopotamien Bestand hatte, hingewiesen.

      Das Vollgeld redet von Kundeneinlagen welcher Begriff im Geldsystem gar nicht vorkommt, jedoch von der Fakultät Ökonomie, wie viele andere falschen Begriffe, bewusst zur Irreführung verwendet werden. Auch wird die Geldflussrechnung im Bankensystem völlig falsch dargestellt.
      Die Geldschöpfung aus dem Nichts wird immer aus Aktiven geschöpft und niemals aus Passiven. Diese Betrugslehrmeinung darf die Fakultät Ökonomie jedoch straffrei lehren, dabei ist doch Betrug ein Offizialdelikt? Daraus besteht der Zahler-Mythos, dabei sind wir mit dem zur Verfügung gestellten Nettogeldwert der Arbeit oder Ersatzleistung, einzig Gelddrehscheibe. Zuerst die Ausgaben (Bankkredite) dann die Einnahmen und nicht umgekehrt, wie es die Ökonomen, Regierende und Medien als Betrug vermitteln. Jeder Mensch wäre m.E. eigentlich geistig in der Lage zu verstehen, dass er weder Steuer- noch Sozialzahler ist? Er müsste nur fragen woher das Geld zum Unternehmen und auf sein Lohnzettel fliesst. Addition und Subtraktion bedeutet auch nur Drehscheibe, könnte auch direkt zwischen Wirtschaft und Staat abgewickelt werden. Mit dem Netto decken wir den Lebensunterhalt aus Bruttopreisen ab. Der Wirtschaftskreislauf besteht aus Geldausgaben und nicht Einnahmen!

      Versteh​en Sie, was es bedeutet, dass der Zahlungsverkehr mit der Zentralbank nicht durchlässig ist? Wer schöpft die Liquidität (nur dieses Buchgeld ist gesetzliches Zahlungsmittel) für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr mit der Geldschöpfung der Geschäftsbanken (kein gesetzliches Zahlungsmittel)?
      Wie​ kann man mit diesem Wissen von Kundeneinlagen sprechen? Es sind Kundenguthaben welche buchhalterisch übertragen oder umgebucht werden. Diese Begriffslüge verwenden die Initianten? Bewusst, warum?

      Das Vollgeld hat als einziges wahres Ziel = Privatmachtkonzentrat​ion erhöhen! Wer ist die unsichtbare Macht dahinter?

      Meine Geldschöpfungsreform gibt das Zepter dem Staat resp. seiner Zentralbank. Wobei der Zentralbank, Eigengeschäfte und die Form der AG, verboten ist. Geldverleihung an den Staat ist nicht mehr möglich. Die Zentralbank stellt dem Staat für die Abdeckung des Gemeinwohls, das notwendige Geld zur Verfügung (Verbuchung Soll Geldmenge Staat an Staat).

      Alle Personen sind Nichtbanken und Kunden der einzigen Bank, der Zentralbank!

      Warum nicht gleich richtig und das Geld praktisch krisenresistent sichern? Wobei die Vernichtung für faule Kredite (überflüssiges Geld welches im Geldspielwarenmarkt zirkuliert) geregelt werden muss!

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      @ G.Bender

      Ich glaube immer noch, dass die Aufklärung über die Geschichte der Geldsysteme notwendig war, genau deshalb weil es eben NICHT nur EIN Geldsystem war, sondern verschiedene Geldsysteme über längere Zeiträume und bei unterschiedlichen Kulturen.
      Übrigens: Der Faktor Kultur, Mentalität und Denkparadigma wird von Ihnen stark ausgeblendet. Sie gehen einfach davon aus, dass man Ihr System (oder auch das Gegenwärtige) der ganzen Welt aufdrängen kann, und alle Menschen, egal woher sie kommen, dann ökonomisch gleich reagieren werden. Das ist mitnichten so.

      Die Vollgeldinitianten reden von Vollgeldkonten, die dann die jetzigen Girokonten (Kontokorrent) ersetzen. Die Girokonten sind bis jetzt kein Geld, sondern nur eine Forderung auf Geld gegenüber der Bank. Deshalb werden dann die Vollgeldkonten ausserhalb der Bankbilanz geführt. Somit gehört das Guthaben auf dem Vollgeldkonto vollends dem Kunden, auch dann wenn eine Bank Konkurs geht. Anders verhält es sich mit Spar- und Anlagekonten, die genau wie heute – einem gewissen Risiko ausgesetzt bleiben.

      Sie mögen zwar (im jetzigen Geldsystem) Recht haben, wenn Sie sagen: zuerst die Ausgaben (Bankkredite) und dann die Einnahmen; und nicht umgekehrt. —
      Es ist sogar so, dass im jetzigen System zuerst Schulden gemacht werden müssen, damit überhaupt Geld vorhanden ist, welches dann in Umlauf gebracht wird.— Also: Mehr Geld = mehr Schulden und weniger Schulden = weniger Geld im Umlauf.

      Im Klartext gesprochen: wenn alle Schulden aufs Mal zurückbezahlt würden (was ohnehin nicht möglich ist), wäre praktisch kein Geld mehr im Umlauf. Es wäre vermutlich sogar eine Art Deflationärer Zustand, die Wirtschaft würde erliegen.
      Verrückt aber wahr: je mehr Schulden wir den Banken zurückzahlen, umso weniger Geld ist in der Wirtschaft vorhanden!- Warum? Weil das eingezahlte Geld wieder da verschwindet, wo es erstellt wurde (Bilanzverkürzung).

      Dieser abstruse Zustand würde erst durch die Annahme der Vollgeldinitiative geändert!— Dann würde die Saignorage (neu in Umlauf gebrachtes Geld) erstmals NICHT mehr über Verschuldung bei Banken vonstatten gehen.
      Erst dann würde es so gehen wie Sie es wollen: Die Zentralbank (ZB) stellt dem Staat für die Abdeckung des Gemeinwohls, das notwendige Geld (zinsfrei) zur Verfügung (Verbuchung Soll Geldmenge Staat an Staat).
      Ob dann Privatkunden auch noch ein Konto bei der ZB haben können, könnte man dann durchaus noch diskutieren.

      So wie Sie es allderdings vorschlagen, dass es NUR noch eine Bank geben würde, nämlich die Zentralbank, die dann auch Bankgeschäfte wie eine Geschäfts- Bank (GB) machen könnte und nichts mehr Anderes da wäre, würde dann aber auf eine Totalverstaatlichung,​ so wie es nicht einmal die kommunistischen Staaten kannten, hinauslaufen. Selbst die Kommunisten haben noch immer unterschieden zwischen Geldschöpfung (ZB) und Geldverleihung (GB). Es waren selbst dort zwei getrennte Banken: die ZB als staatlicher Regiebetrieb und die Geschäftsbanken (in staatlichem oder genossenschaftlichem Besitz).
      Die ZB wäre nach Ihrem Vorschlag ein unheimlich mächtiger Koloss, der über Leben und Tod eines jeden Bürgers und Betriebs entscheiden könnte. Dies wäre dann eine totalitäre Staatsmachtkonzentrat​ion, die ich und viele Andere niemals so möchten.

      Mein Fazit:
      Der jetzige Zustand ist eine gefährliche Privatbank- Machtkonzentration, wo die ZB nur Zudiener der mächtigen GB ist, weil die GB über Giralgeldkonten auch Geld schöpfen kann (was einer GB eigentlich nicht zustehen würde!); während Ihr Vorschlag eine erdrückende Staatsmachtkonzentrat​ion darstellt, wo die ZB gleichzeitig auch GB ist, und alles von einer Zentralstelle dirigiert würde.

      Der vernünftige Mittelweg wäre eben die Vollgeldinitiative, wo Geldschöpfung (ZB) und Bankgeschäfte (GB) klar getrennt sind! Da sämtliches Geld gesetzliches Zahlungsmittel sein sollte (auch das Giralgeld), wird so nur das Geld, NICHT aber die Geschäftsbanken verstaatlicht.
      Somit wären die Aufgaben und damit auch die Macht wieder fairer verteilt und das Ganze würde übersichtlicher.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Wobmann

      Die Geldschöpfung entsteht seit jeher (Kulturen hin oder her) aus dem Nichts (woher denn sonst?). Also seit ca. 4000 Jahren kein neues Phänomen. Was jedoch die Ökonomen nicht daran hindert, an den Unis immer noch zu behaupten, dass Geld aus Leistung entstehe (Vernichtung?) und das Volkseinkommen nur aus Lohneinkommen bestehe. Die Neuverschuldung welche die Gewinne/Ersparnisse erst ermöglichen, werden nur als Wirtschaftseinkommen (keine Menschen?) verbucht und es erfolgt kein anteiliger Beitrag in die Sozialwerke! Dieser Betrug wird von den Regierenden, kalten Arsches umgesetzt. Es fehlt kein Geld ist wird nur betrügerisch abgezweigt!

      Nein die Vollgeld-Initiative ist ein weiterer Betrug an den Menschen!
      Das Vollgeld hält zwei Geldarten, Bankbilanzgeld (keine Geldmenge ausser Bankgiroguthaben) und die Geldkonten (Geldmenge M). Beide Geldarten bestehen weiterhin als nicht getilgte Schulden, andernfalls man das Geld ausschliesslich schuldenfrei in Umlauf geben müsste. Die Lüge wonach die Kundeneinlagen als Kredit verwendet wird, ist Betrug! Die Guthaben gehen nicht unter!
      Die Geldkonten sind von der Nationalbank übernommene Delkredererisiken. Ist richtig so, aber die Rede, wonach die Kunden die Geldmenge steuern könnten ist einfach eine glatte Lüge! Aber genau diese Lüge verkaufen die Initianten, welche das jetzige System auch nicht verstehen können!
      Eine Umlage von Geldkonten in Anlagekonten suggeriert Kundeneinlagen, welche heute mittels bankübergreifenden Transaktionen mit der Geldschöpfung zwischen ZB und GB buchhalterisch dargestellt und fälschlich als Kundeneinlagen, verstanden wird.

      Es gibt nur eine einzige sinnvolle Lösung im Sinne der Stabilität der Geldschöpfung:
      Zentr​albank, schöpft und hält die Zahlen in ihren Bankkonten fest, die Form der AG und die Mitwirkung in der Wirtschaft (ausser Eigenbedarf Immobilien und Devisen = ausländische Geldschöpfung) sind verboten!

      Alle Nichtbanken haben demnach ein Konto bei der Zentralbank. Die Zentralbank ist kein Dienstleister für weitere Spieleffekte im Geldspielwaremarkt. Dieser Markt wird von Investmentunternehmen​ besorgt! Der Staat hat eine Sonderstellung! Die ZB deckt die Gemeinwohlaufgaben (Seigniorage) ohne Schuldenfolge ab. Der Rückfluss (Steuern) dient der Geldmengenoptimierung​ (Preisstabilität und Umwelt)!

      Nichts von Verstaatlichung des Spieltriebes! Keine Flickschusterei und klare Verhältnisse!
      Nebenb​ei: China praktiziert erfolgreich den historisch gewachsenen Staatskapitalismus. Nun stören wir uns an deren Kraft und verlangen zur Schwächung unseren Privatkapitalismus! Absurd?

      Kommentar melden
  • Mai 18, 2017

    ich kann auch vieles mit REKA-Geld oder WIR-Franken bezahlen.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Karlos Gutier

      In welche Währung werden die REKA-Checks wieder eingetauscht?
      Das WIR-Geld, funktioniert wie alle anderen “Erfindungen” als Parallel-Währung, hier um das Gewerbe untereinander zu sichern!
      Das WIR-Geld wird früher oder später auch in eine harte Währung umgetauscht?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ich kann aber REKA Geld mit bis zu 20% Rabat einkaufen, geht mit sFr nicht, dort muss ich immer 1:1 tuggen.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Karlos Gutier

      Wer trägt die 20% Rabatt? Im Preis der Produkte einkalkuliert?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      @G.Bender
      Es sind nicht immer 20% Rabatt bei REKA. Es kommt nämlich sehr darauf an, WO man die REKA- Checks bezieht. Es gibt (grosszügige) Firmen, die ihren Mitarbeitern tatsächlich 20% Rabatt gewähren, allerdings gibt es auch dort eine Oberbezugsgrenze. Vielfach ist es “nur” 4 bis 10% Rabatt. Es hat also mit dem Produkt überhaupt nichts zu tun.

      Das WIR- Geld hat den Vorteil für die Gewerbetreibenden, dass der Zinssatz für Kreditnehmer tiefer ist, als bei den Banken auf dem Frankenmarkt. Es ist vor allem für Kleingewerbler interessant.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Walter Wobmann
      Ein alte Geschichte.
      Die Reka-Schecks haben den gleichen Effekt wie WIR. Man soll die Gewerbetreibende, welche REKA anbieten berücksichtigen. Der Rabatt ist ein Geschenk. Ob die Reisekasse für die Abnahme resp. Rückgabe 100% in CHF berechnet, weiss ich nicht. Irgendwie muss die Administration, ihre Kosten abdecken?
      Wenn die Rückgabe an die REKA unter 100% erfolgt, so sind es Kosten für die Unternehmen, welche in die Preiskalkulation einfliessen kann?

      Auch die WIR Genossenschaft muss ihre Kosten decken?

      Kommentar melden
  • Mai 19, 2017

    Es sollte doch nach den Attacken mit Ransomware (Verschlüsseln von Computerinhalten wo man um sie wieder benutzen zu können Lösegeld zahlen muss) jedem klar sein, dass nicht Bargeld das Problem ist, da die Erpresser das Lösegeld als Bitcoin (Elektronische Währung) verlangen und nicht in bar.

    Weiter wird nur auf das Risiko Bargeld hingewiesen, Kreditkarten Betrug scheint nicht zu existieren.
    Zudem sollte auch jedem klar sein, dass bei einer grösseren Panne im rein elektronischen Zahlungsverkehr nichts mehr geht!
    Vor kurzer Zeit standen ja auch in Zürich alle Trams still.

    Es sollte vielleicht auch noch auf das Schuldgeldsystem hingewiesen werden, ohne das wir den heutigen Wohlstand gar nicht hätten.
    Nun ist das Wort Schuld emotional negativ belastet. Schuldgeld bedeutet ja nur, dass die Kaufkraft (Geld) vor der Leistung kommt statt umgekehrt, zuerst die Leistung und dann die Kaufkraft (Geld).

    Das Geld (Kaufkraft) besteht aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen. Nach erbrachter Arbeit / Leistung wird der vereinbarte Geldgegenwert (aus Schulden und Bankinvestitionen bestehend), gutgeschrieben oder in Bar bezahlt.

    Nun ein Auto muss auch ZUERST betankt werden um von A nach B zu kommen.
    Wie aber will man ohne Geld etwas auf die Beine Stellen? Eine Firma muss ja zuerst auf die Beine gestellt werden, bevor sie Erträge oder Gewinne realisieren kann, dazu braucht es zuerst das Geld (Schuldgeld).

    Ebenso beim Staat, man müsste lange auf die Infrastruktur warten, wenn dafür zuerst die Steuern dafür eingenommen werden müssten.

    Das Schuldgeldsystem ist nicht das Problem, sondern was man daraus macht. Alles Geld besteht aus Schulden bei den Banken und Bankinvestitionen, sonst wäre es gar nicht im Umlauf. Ökonomen & Politiker betreiben Schwarzmalerei und Verknappungsspiele mit dem theoretisch unbegrenzt erzeugbaren Schuldgeld.
    Es ist nicht das Geld welches knapp ist, knapp und begrenzt sind die natürlichen Ressourcen und das endliche Leben.

    Ein Problem ist die fehlende Trennung der Banken vom Kapitalmarkt, wo das Casino mit den phantasievollen Finanzprodukten stattfindet, sich Blasen bilden und sich Personen tummeln, welche ihre Bedürfnisse längst abgedeckt haben und so das Geld schwer wieder den Weg in die Real Wirtschaft findet wenn überhaupt. Und so dann z.B beim Platzen der Blasen die Realwirtschaft und den Staat in Mitleidenschaft ziehen kann.

    Die hohe Geldhortung einzelner Personen ist ebenfalls ein Faktor. Legendär ist das Beispiel vom Multimilliardär George Soros, welcher gegen das britische Pfund spekulierte und es so in die Knie zwang.

    Man sollte daher die Geldhortung ab einem Punkt proportional zur Höhe der Hortung mit Negativzinsen belasten.
    Stattdessen muss in der Schweiz der CH – Bürger für seine eigene Währung direkt oder indirekt (Pensionskassen) Negativzinsen entrichten.
    Hätte man den Umtausch von € in CHF ab einer bestimmten Höhe von Anfang an mit Negativzinsen belastet wäre das ganze Spiel mit dem Mindestkurs und dessen Aufhebung mit bekannten Folgen nicht nötig gewesen.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Emil Huber
      Hervorragend! Bei der Benotung kommt es scheinbar darauf an wer die Meinung äussert?

      Für die spätere Generation wird das Bargeld in Geschichtsbüchern erwähnt. Nicht mehr und nicht weniger!

      Kommentar melden
  • Mai 19, 2017

    Ich halte mich nach wie vor an den Grundsatz “Nur Bares ist Wahres”.

    Natürlich​​ zahle auch meine Rechnung elektronisch und auch die Kreditkarte ist mir nicht fremd. Nur Mix macht es aus. Stand ich doch auch schon vor vielen Jahren 10’000 km von zu Hause weg im Hotel und die Kreditkarte verweigerte die Zahlung ( Technisches Problem). Passiert mir nie mehr, neben den Karten ist immer Bargeld beim Einkaufen oder in die Ferien dabei.

    Oder wie war das mit Griechenland und Zypern, täglich nur noch Geld aus dem Automaten und auch nur ca. 40.00 Euro pro Tag.. Nein danke, da habe ich lieber ein paar Hunderter Noten im Haus.

    Dann sollte man auch nicht vergessen, es gibt genug Leute denen würde man besser keine Karten geben.

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Umwelt, Klima & Energie
Biodiversität: Wir haben zu wenig Schutzflächen! Die Leistungen der Ökosysteme müssen in Zielsetzungen und Steuerungsinstrumente der Politik und Wirtschaft einfliessen. Ein zu enger Aktionsplan des Bundes reicht dafür trotz guter Ansätze nicht.“ (Markus Fischer Der Professor für Pflanzenphysiologie ist Mitglied des Expertengremiums des Weltbiodiversitätsrats in BaZ vom 1.10.2020)

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu