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BDP gegen Kuschel-Pädagogik in Fussball-Stadien

Wie wir in der Presse lesen konn­ten, dis­ku­tie­ren Zürcher Behörden ernst­haft über eine Teil-Le­ga­li­sie­run​g und den kon­trol­lier­ten Ein­satz von Pyros in Fuss­ball-­Sta­di­en.​ Das ist un­glaub­lich und ver­ant­wor­tungs­los​.

Pyros werfende Fans sind eben keine Fans, sondern Hooligans. Wer das Gefühl hat, man könne ein paar ausgewählte Fans ausbilden, die dann mit besseren Wunderkerzen für Stimmung sorgen, ist weltfremd oder war noch nie – oder schon länger nicht mehr – in einem Fussball-Stadion.

Di​e Vorfälle in jüngster Zeit haben gezeigt: Pyros haben in Fussballstadien nichts verloren, wir brauchen eine Null-Toleranz-Strateg​ie – so, wie sie andere Kantone auch fordern. Andernfalls werden die  Hooligans weiter mit dem Feuer spielen. Sie werden weiter mit gefährlichen Petarden – die notabene unter das Sprengstoff-Gesetz fallen  – leichtfertig Menschenleben gefährden.

Wenn wir jetzt ernsthaft über eine Teil-Legalisierung diskutieren, ist das weder fortschrittlich noch ein neuer Ansatz. Es ist eine Bankrott-Erklärung gegenüber dem Sport und den wahren Fans – und es ist die Kapitulation vor den Hooligans.

Die Zücher BDP-Fraktion ist nicht bereit, die Fussball-Stadien den Hooligans zu überlassen – und wir dürfen auch nicht zulassen, dass Zürich in dieser Frage ein Extrazüglein fahren will. Die Politik ist gefordert. Wir brauchen eine Lösung – und zwar eine, die schweizweit praktikabel ist.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: BDP gegen Kuschel-Pädagogik in Fussball-Stadien
  • Mai 22, 2012

    Es ist unglaublich, was gewisse Politikerinnen und Politiker bereit sind für Untaten (verständnisvoll) zu zulassen! Sie scheinen zu glauben, das Abbrennen von sogenannten Pyros sei ja nur eine begeisterte Fankultur. Wenn es Verletzte, oder für ihr leben Gezeichnete, (Brandnarben) oder sogar Behinderte, oder Tote geben sollte, scheint sie kaum zu kümmern. Feuerwerk gehört nun einmal nicht in Stadien! Die Emotionen können dermassen hochgehen, dass sich – vor allen Radaumacher – nicht mehr im Griff haben. Ein “kontrolliertes, oder rücksichtsvolles” Abbrennen von Pyros, kann nie funktionieren! Wenn die Behörden, Vereine, Clubs und dessen Ausführungsorgane endlich klar und deutlich einschreiten würden, und die Gesetze durchsetzen würden, gäbe es wesentlich weniger Probleme. (Ich bin nicht ein “Behördenhöriger”, aber was sein muss, muss sein!) Es wird immer und überall zu Untaten irgend welcher Art kommen, doch könnten sie erheblich reduziert werden, wenn entsprechend eingegriffen und auch entsprechend bestraft würde! Mit verständnissvoller Psychologie und gutem Zureden, wird leider nichts erreicht! Die “Untäter” kennen nur eines: Die klare Sprache.

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