1. Aussenpolitik

Betrachtung zur Verletzung des Völkerrechts

Rhoenblicks Kommentar:

Die USA reissen den Mund weit auf. Doch der ist zahnlos – erinnern wir uns an all die Verletzungen des Völkerrechts durch die USA: Übersicht 20. / 21. Jahrhundert.

Die USA meinen, es gelte der Spruch:

“Quod licet Iovi, non licet bovi”.

Jedoch, die USA sind nicht Jupiter (lat.: Juppiter; Genetiv: Jovis).

Wenn schon sind die Russische Föderation und die USA zwei Stiere;

Ochs (lat.: bos; Genetiv bovis) wäre in beiden Fällen unzutreffend.

Militärische Interventionen der USA

Die NATO, die USA haben es den Russen im Kosovo vorgemacht; nun tun die Russen auf der Krim ein Gleiches

Die Jahreszahl bedeutet den Beginn einer amerikanischen militärischen Aktion seit dem Koreakrieg (1950-1953)

20. Jahrhundert:

1958 Libanon,

1959 Kuba,

1961 Kuba,

1964 Laos, Brasilien, Vietnam, Bolivien,

1965 Dominikanische Republik, Kanbodscha,

1967 Israel wird zum wichtigsten amerikanischen Verbündeten in Nahost,

1967 Bolivien,

1970 Kambodscha, Jordanien,

1976 Angola,

1977 El Salvador,

1980 Iran,

1981 Nicaragua, Afghanistan,

1982 Nicaragua,

1983 Irak, Libanon, Grenada,

1985 Nicaragua,

1993 Irak,

1994 Haiti,

1998 Sudan

1999 Kosovokrieg – Ohne Mandat der Vereinten Nationen führt die NATO unter dem Kommando der Vereinigten Staaten umfangreiche Bombardements gegen Ziele in Jugoslawien durch, um einen Abzug serbischer Truppen und Polizei aus dem Kosovo zu erzwingen. Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird die Provinz Kosovo von NATO-Truppen besetzt und ein Protektorat unter Verwaltung der Vereinten Nationen errichtet.

Der Präzedenzfall für eine russische Intervention auf der Krim

21. Jahrhundert:

2001 Afghanistan,

2003 Irak,

2004 Haiti,

2011 Libyen

Laufend militärische Aktionen in Pakistan, Jemen.

Quelle: „Wikipedia“;

Link: http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Liste_der_Mil​it%C3%A4roperationen_​der_Vereinigten_Staat​en

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Betrachtung zur Verletzung des Völkerrechts
  • März 6, 2014

    Wir sollten sehr genau hinschauen, wie man ein Land von unten aufrollt.

    Frau Merkel befindet die am 10.3.14 stattfindende Volksabstimmung auf der Krim als rechtswidrig.

    Wann wird Sie hiesige Volksabtimmungen entsprechend ‘taxieren’,um dann ‘Massnahmen’ anzukündigen?

    Ist sich die Dame bewusst, auf was Sie sich da raus lässt? Und wenn es dann in Deutschland an ‘Eingemachte’ gehen sollte, wird Frau Merkel in Mittelarmika ihr gekauftes Domizil beziehen, wie gut informierte Kreise nicht nur von ihr berichten?

    Die Unkaine hat das Potential, die EU zu zerstäuben.

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  • März 6, 2014

    Nach den neusten Entwicklungen in der Ukraine sollte sich jetzt Didier Burkhalter unbedingt zurückhalten, damit er der Schweiz nicht schadet. Die EU hat zum grossen Teil die Entwicklungen in der Ukraine mitverschuldet. Dies nach dem alt bekannten Vorgehen der Administration Barroso/Rompuy (siehe EU-Sanktionen gegen die Schweiz). Putin muss reagieren, denn die Krim ist für Russland nicht nur geopolitisch wichtig, sondern 60% der Bevölkerung dort sind auch Russen. Zudem, ihre Entwicklung hat die Krim nicht der Ukraine, sondern Russland zu verdanken (dazu müsste ich zu weit ausholen). Wer wundert sich da, dass die Bevölkerung der Krim den Anschluss an Russland wünscht? Die EU und Amerika haben Putin mit Ausnahme von blöden Sprüchen http://www.tagesanzei​ger.ch/ausland/amerik​a/Kerry-verhoehnt-Put​in/story/29263321 nichts entgegenzusetzen und das weiss Putin. Er wird dort nach belieben handeln können und da wird er ganz sicher nicht auf einen kleinen Didier Burkhalter hören. Wir, die Schweizer Bevölkerung aber, sind auf Oel und Gas aus Russland zu günstigen Konditionen angewiesen. Und das sollten wir nicht wegen einigen eitlen Herren aus Brüssel und Bundesbern aufs Spiel setzen. Putin ist nicht der Typ, der auf geschniegelte Affen abfährt.

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  • März 6, 2014

    BR Burkhalter täte meines Erachtens gut daran einzig die Neutralität der Nation Schweiz in diesem Fall zu repräsentieren, falls gewünscht, Verhandlungsbereitsch​aft signalisieren, nur nicht aufdrängen oder einmischen. Vorwiegend gewisse Brüsseler-EU-Herrscha​ften haben sich hier eine siedende Suppe gekocht, welche sie doch bitte auch selber auslöffeln mögen. Alles andere erscheint mir Oel in ein loderndes Feuer zu giessen.

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