1. Sozialpolitik & Sozialsysteme

Betrug bei der IV – Betrug am Schweizer Volk

Interview eines ehemaligen Klienten mit Stefan Kirchgraber, Fachstelle Integration Behinderung, zum Thema ‘(unehrliche?) Kultur bei der IV’

Wer regulär ar­bei­tet, be­zahlt Sozialversicherungsbe​​​iträge per Lohn­ab­zug, auch für die IV, ein. Dies im guten Glau­ben, dass diese Beiträge ge­set­zes­kon­form ein­ge­setzt wer­den. Auch dann, wenn er sel­ber ein­mal langzeit-arbeitsunfäh​​​ig sein soll­te. Das ist der Kern des Solidaritätsprinzips.​​​

Die Medien wurden jahrelang beherrscht vom Missbrauchsthema. Diesem Thema wird nicht ausgewichen, im Gegenteil. Wie kommt es zu Missbrauch bei den Lohnangaben bei der IV-Anmeldung? Sind das einfach kriminelle Einzeltäter oder stehen deren Taten in einem Zusammenhang, auf welchen mit Rahmenbedingungen eingewirkt werden kann?

In der Politik herrscht ein Prinzip der reinen Repression in Sachen Missbrauch von Staatsgeldern. Wie in der Drogenpolitik braucht es ein Viersäulen-Prinzip im gesamten Sozialbereich, auch in Sachen Missbrauch. Ein Vergleich.

Die Repression haben wir in Form eines Strafgesetzes und eines korrekten Vollzugs. Das reicht diesbezüglich vollkommen. Überlebenshilfe: Wer arbeitsunfähig ist und kein Geld hat, hat immerhin Anspruch auf Sozialhilfe, wenn die IV keinen Leistungsanspruch anerkennt und das Sozialamt sich selber ans Gesetz hält. Therapie könnte sein, wenn Leistungsberechtigte einer Sozialversicherung oder von Sozialhilfe nicht mehr als Kriminelle stigmatisiert werden. Und Prävention? Wenn sich Institutionen und öffentliche Personen selber vorbildlich verhalten und sich an die Verfassung und Gesetze halten.

Wo soll begonnen werden? Bei sich selber. Ich habe deshalb mit Grüner Politik begonnen.

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Comments to: Betrug bei der IV – Betrug am Schweizer Volk
  • Februar 28, 2014

    Politik und Medien haben sich zum Thema IV-Missbrauch ausgekotzt. Nun geht es um Rahmenbedingungen für einen besseren Zusammenhalt.

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    • Juli 19, 2021

      Für eine bessere Zusammenarbeit müsste 1. einmal festgehalten werden, dass bei den Arbeitgebern (Firmen, Bund, Kanton, Stadt etc), gewisse Kontingente für teil IV-Bezüger oder eben auch 50+ eingeräumt werden müssen. Das Thema hatten wir aber auch bereits vor Jahren und auch das wurde bis heute nicht Umgesetzt! 2. Absolut unsinnig, weiterhin so viele Vollrenten auszusprechen – vermehrte Teilrenten sind sinnvoller, da jeder eine gewisse Selbstverantwortung tragen sollte. (Ausser bei solchen Menschen, bei denen es wirklich nicht mehr geht). Es nützt aber alles nichts, wenn sich die Arbeitgeber davor drücken und sich weigern, Menschen mit einer Teilbehinderung einzustellen. Unhaltbar sind aber vor allem solche “Beschäftigungsprogr​amme” bei denen die Menschen nichts verdienen, keine Rahmenfrist für das RAV erhalten und auch keine PK! Das ist absolut menschenunwürdig und funktioniert bestimmt nicht!

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  • Februar 28, 2014

    Wo soll begonnen werden?

    1. Wenn man nicht mit grüner Politik beginnt, sondern mit einer fortschrittlichen Sozialpolitik mit der nötigen Effektivität.

    2. Indem die sozialen Berufe und Fachrichtungen es endlich verstehen müssen, dass bei einem Hilflosen einen Weg aufgezeigt wird, dass er bei der üblichen Gesellschaft teilnehmen kann und nicht in die Randständigkeit gedrängt wird und damit noch mehr Stellen auf Kosten des Steuerzahlers geschaffen werden.

    3. Indem die Fachrichtungen der Sozialberufe nicht das Kiffen verharmlosen.

    4. Indem die Fachrichtungen der Sozialberufe das social Network nicht verharmlosen. Direkter Kontakt mit den Mitmenschen macht mehr Freude und ist die grössere Herausforderung.

    4​. Indem die Ärzte den unter 25-Jährigen mit einer psychischen Verstimmung keine IV-Rente austeilt.

    5. Indem die Wehrpflicht für junge Leute in seiner Persönlichkeit etwas bringen kann.

    6. Indem die Erziehung der Eltern in den Vordergrund gestellt wird. Kinderkrippen, Hausangestellte und Au-pair-mädchen sind eher eine Notlösung und ist eine willkommene Lösung für eine Familie.

    7. Indem nicht das Bildungsangebot entscheidend ist, sondern der Wille zum Lernen jedes Einzelnen und dies kostet Kraft und Überwindung.

    8. Indem die Männer, Männer sind und keine Weicheier mit Birkenstockpantoffeln​ und Helfersyndrom.

    9. Indem die Frauen wissen was sie wollen und die Freiheit nutzen, anstatt den Männern die Schuld zu geben. (Alice Schwarzer lässt grüssen)

    9. Indem die Freude am natürliche Leben vermittelt wird.

    10.Indem Menschen lernen, mit dem regelmässigen persönlichen Austausch zu einander, sich nicht Scheiden zu lassen. Die Kinder werden es ihnen dankbar sein.

    Freundliche Grüsse

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  • Februar 28, 2014

    Es gibt vor allem einen institutionellen, vom Bundesamt für Sozialversicherungen und den IV-Stellen zulasten den IV-Versicherten und -Rentenbezüger/Innen begangenen Betrug und Machtmissbrauch mit Einschüchterung, Entrechtung und Willkür. Das BSV und insbesondere dessen Geschäftsfeld Invalidenversicherung​ haben massiv Dreck am Stecken. Ich erinnere nur an die MEDAS-Verhöre und die dabei erstellten Schein-Gutachten, auf deren “Grundlage” langjährigen rechtmässigen Rentenbezüger/Innen die Renten gestrichen werden. Dieser institutionelle Machtmissbrauch wurde bis jetzt noch in keiner Weise thematisiert. Im Gegenteil, alle dafür Verantwortlichen in Politik und Verwaltung schauen bei diesem Thema angestrengt weg und zeigen demonstratives Desinteresse.
    Es gibt aber zum Glück auch ein paar unentwegte und couragierte Mitbürger/Innen wie z.B. Hermesplus, die das Ausmass dieser staatlichen IV-Diskriminierung durch eigene Recherchen offengelegt haben, weiter offenlegen und die richtigen unbequemen Fragen stellen,

    siehe z.B. hier:
    http://selbstb​estimmung.ch/politik/​offener-briefwechsel-​zwischen-hermesplus-u​nd-der-invalidenversi​cherung/

    und hier:
    http://www.beo​bachter.ch/foren/uebe​rsicht/foren/list_pos​t/f/iv-willkuer-das-r​echt-des-staerkeren-i​st-das-staerkste-unre​cht/

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Münster, dieser Institutionelle Machtmissbrauch wird zunehmend aufgedeckt! Bestimmt werden in nächster Zeit, noch sehr viel Bürger und Bürgerinnen die ebenfalls Jahrelang von der IV/Medas, Versicherungen übelst hintergangen wurden, ihr Sachen offen darlegen. Es ist nämlich längst an der Zeit, dass man auch die Umkehrseite aufzeigt und nicht nur stets den Bürger an den Pranger stellt! Längst konnte bewiesen werden, dass die IV/Medias aber auch Sozialämter sowie diverse Behörden sich immer wieder auf Kosten der Geschädigten bereichern – diese stellten aber Jahrelang die Bürger und nur die Bürger als Übeltäter und Betrüger dar, damit ist nun auch Schluss! Die Justiz vor allem das Bundesgericht ist gefordert die Fälle besser, fairer und unabhängiger zu prüfen. Es fehlen noch ein paar brauchbare BGE’s und dann dürfte es für die Versicherungsindustri​e sehr schwierig werden, weiterhin ihre Machenschaften auf Kosten der Geschädigten auszuüben.

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    • Juli 19, 2021

      Ein grosses Problem in Sachen IV ist doch auch das Abhängigkeitsverhältn​is der “unabhängigen Gutachter” gegenüber der IV. Da gibt es Institutionen, welche 60-80% ihres Jahresumsatzes mittels Gutachten für die IV bestreiten. Zu wessen Gunsten die Gutachten dieser Firmen ausfallen ist ja dann ziemlich offensichtlich, wer beisst schon gerne die Hand die einen füttert…

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    • Juli 19, 2021

      Die brauchbaren Bundesgerichts-Urteil​e existieren längstens. Das Problem ist, dass die Fälle nicht vor das kantonale Versicherungsgericht kommen bzw. nach dem Urteil nicht entsprechend von der IV umgesetzt werden.

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  • Februar 28, 2014

    Was ist eigentlich aus der geplanten Initiative gegen die IV geworden?

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  • März 3, 2014

    Die Sozialberatung von Pro Infirmis wird zu 100% aus IV-Geldern bezahlt. Es handelt sich um recht grosszügige Fallpauschalen, woraus die Löhne der Sozialarbeitenden bezahlt werden. Bedingung für diese Beiträge ist die Integration von Menschen mit Behinderung (IVG Art. 74). Wie sieht es diesbezüglich in der Missbrauchsdebatte aus? Nicht besser. Ein Insiderbericht.
    http​://www.survivalsgivin​side.blogspot.ch/

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Kirchgraber,

      es ist klar, dass es Missbrauch gibt. Der grösste ist wohl jener durch die überdimensionierten, fragwürdigen Bürokratien zu Lasten der Allgemeinheit auf dem Rücken Betroffener.

      Der mir, aus eigener Erfahrung und wohl vielen Betroffenen mehr als bekannt, wohl krasseste Missbrauch aller Zeiten ist dieser hier, man bezahlt menschenunwürdige, korrupte Machenschaften und verhindert (Teil)-Renten mittels Lügen, Diskriminieren, Drohen, Vetuschen, Verdecken usw.:

      http://www.t​agesanzeiger.ch/schwe​iz/standard/Berner-Gu​tachter-macht-gute-Ge​schaefte-mit-leichtgl​aeubiger-IV-/story/11​886843

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    • Juli 19, 2021

      Guten Morgen Frau Habegger

      Ist das dieser Brinkmann, der mit Dr. Di Stefano zusammenarbeitet? Ich höre und lese nun u.a diverse Einträge betr. dieser Medas Bern…wenn die tatsächlich so haarstäubend sind, dann hätten eine Menge Zürcher und Zürcherinnen die in den Jahren 1997,98bis und mit Heute ein Anrecht auf eine Neuabklärung! Ich weiss von unzähligen Fällen die in Bern abgeklärt wurden und allesamt nicht nachvollziehbar! Gab es jemals schon eine Sammelklage gegen die Medas Bern?

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    • Juli 19, 2021

      Ist so, Frau Schneeberger!

      Unglaublich wie diese armseligen Kreaturen(anders kann man es nicht benennen)mit Betroffenen umgehen, bzw. umgegangen sind und dann noch finanziert werden, während man Behinderten ihre Renten klaut. Wie gesagt, mich haben diese Typen schier in den Suizid getrieben. Habe mich Gott sei Dank aus eigener Kraft wieder “gefangen”, ohne Psyschotypen, ohne Medis und engagiere mich nun gegen solche Misswirtschaft zu Lasten der Allgemeinheit auf dem Rücken Betroffener.

      Nun, Neuabklärungen? Das wird vermutlich schwierig und teuer, denn nach meinen Erfahrungen denke ich dass Betroffene solchen Typen keinen Deut mehr trauen auch den dazugehörenden Entouragen, inkl. Schulmedizinern nicht mehr. Diese MEDAS-Kreaturen basteln aus körperlich Behinderten nur zu gerne psychisch Kranke. Logisch und offenkundiger denn je boomt diese Branche wie nie zuvor.

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    • Juli 19, 2021

      Weshalb habt ihr den in Bern nie eine Sammelklage gemacht gegen diese Medas? Offensichtlich betrifft dies viele Menschen! U.a eben auch hier in Zürich höre immer wieder, dass die vor allem in den Jahren 1997-2007 abgeklärt wurden und dies eine Katastrophe war. Wenn dem so wäre, sind die Gutachten von damals so oder so nichtig!

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    • Juli 19, 2021

      Nachtrag:

      Habe mich seinerzeit erkundigt (Beobachter, Rechtsschutz), betr. Klage, jedoch riet man mir davon ab. Begründung: Betroffene hätten kaum eine Chance. Sammelklagen gibt es in der Schweiz meines Wissens nicht. Der einzige Weg ist derzeit über Medien aufmerksam zu machen.

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    • Juli 19, 2021

      ja klar haben die abgeraten…typisch! Praktizieren die beiden Herren noch? Stellen die immer noch Gutachten aus? Falls ja, ist dies wiederum sehr unverständlich nach all den Skandalen die die sich geleistet haben! Habe Gutachten gesehen dort kamen die Leute betr. diversen Beschwerden meistens Rückenbeschwerden durch Unfall etc…am Schluss wurden sämtliche Leute psychisch Krank abgestämpelt aber das Beste: es gab trotzdem keine Renten für diese! Es wurde bei allen eine 100% Arbeitsfähigkeit attestiert obwohl es darunter Leute mit Hirnschädeltraumatas gab! Die beiden Herren dürften auf keinen Fall mehr praktizieren und sämtliche Leute die sich bei diesen Gutachtern der tragischen Prozedur unterziehen mussten, sollten wirklich den Fall neu Aufrollen und vor allem ein neues Gutachten verlangen!!!

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    • Juli 19, 2021

      “Die Sozialberatung von Pro Infirmis wird zu 100% aus IV-Geldern bezahlt.” Das ist wenig trostreich.

      Mir ist persönlich ein Fall von 2012 bekannt, in welchem eine von schwerer IV-Willkür betroffene und verzweifelte Person die Pro Infirmis um Beistand gebeten hat und von dieser mit folgendem floskelhaften Schreiben abgewimmelt und sich selbst überlassen wurde. Man muss dazu wissen, dass die betroffene Person sich vorgängig extra noch bemühte, mit dritter Hilfe eine umfangreiche Dokumentation zusammenzustellen, um der Pro Infirmis einen besseren Überblick der konkreten IV-relevanten Situation zu gewähren. Die Pro Infirmis “beantwortete” den Hilferuf wie folgt (Kopie des Schreibens liegt vor):

      “Sehr geehrter Herr XXX
      Wir bestätigen Ihnen den Empfang Ihres Schreibens. Es ist nachvollziehbar, dass es für Sie eine schwierige Situation ist. Wie wir aus Ihrem Schreiben erkennen, können Sie sich sehr gut ausdrücken und sich für Ihre Anliegen einsetzen. Wir danken Ihnen für Ihre Information und wünschen Ihnen viel Kraft.
      Freundliche Grüsse
      Ruth Lindauer, Pro Infirmis Zürich”

      Der Brief ist so vollständig! Das ist nicht etwa ein Witz, sondern traurige Realität bei der “Sozialberatung” der Pro Infirmis. Abgesehen davon, dass dies eine völlige Verhöhnung jener hilfesuchenden Person war, ist es ein Skandal, dass diese sogenannte “Sozialberatung” der Pro Infirmis auch noch zu 100% aus IV-Geldern, also Steuergeldern bezahlt wird. Eine solche nichtsnutzige “Sozialberatung” ist übelstes Parasitentum auf Kosten der Steuerzahler/Innen, dieser Missbrauch seitens der Pro Infirmis gehört rasch möglichst abgeschafft.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Gerade bei Institutionen bei denen man meinen dürfte, dass sie sozial eingestellt sind, genau bei denen läuft es voll schief! Paradox und Grotesk ist das. Deshalb ist es tatsächlich notwendig, dass die Menschen sich an die Öffentlichkeit wenden und mithelfen “Unrecht” aufzudecken. Tragisch ist es einfach, dass trotz Foren im Beobachter, Kassensturz, etc…es den Anschein macht, dass da rein gar nichts geht! Vor allem bei dieser verbrecherischen Versicherungsindustri​e die sich immer wieder geschickt herausredet und die Dinge geschickt unter den Teppich wischt. Der Bundesrat ist also wirklich gefordert, genauso wie die Justiz (insbesondere das Bundesgericht), diesbezüglich härter und fairer zu Entscheiden u.a auch vor allem bei diesen unhaltbaren MEDAS-Gutachten und dem gesamten IV-Debakel!

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    • Juli 19, 2021

      MEDAS, PI u. a. solche Institutionen stossen ihre Bürokratien gesund auf dem Rücken Betroffener, die Verantwortlichen schauen weg, schützen und decken diese Misswirtschaft seit Jahren. Den Medien ist es zu veredanken, dass endlich Licht ins Dunkel kommt.

      Wobei auch diesen zuweilen Maqulkörbe verteilt werden. Mich wollte ca. 2008 ein Journalist treffen. Plötzlich blies er den Rückzug mit der Begründung wir kämen in Teufels Küche. Klar doch!

      Umsomehr sah ich mich “gezwungen” etwas zu unternehmen, schrieb Politiker an, was Ende letzten Jahres daraus entstand:

      http://w​ww.svp-stadt-bern.ch/​index.php?ConObj=1294​&mediaID=2395

      Mein​ Wunsch ist, dass immer mehr Betroffen den Mut finden sich zu Wort zu melden, denn so entsteht der nötige Druck, damit die Verantwortlichen erwachen und endlich handeln. Wünschenswert wäre es auch, wenn sich Juristen oder Personen melden, welche sich dahingehend engagieren können und wollen.

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    • Juli 19, 2021

      In Zürich sind es mehrere Personen u.a auch Juristen, die sich engagieren! Oft frage ich mich aber, ob wir nicht tatsächlich ein Verbrecherstaat sind? Wie können Bund und Justiz so viele Machenschaften und bewiesene Betrügereien zulassen und einfach die Dinge unter den Teppich wischen? Das betrifft doch nun wirklich sämtliche Parteien!

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    • Juli 19, 2021

      Ich rate ebenfalls von einem individuellen Gang in die Medien ab. Das endet meist peinlich für die Betroffenen und wird dann politisch missbraucht. Mit meiner Fachstelle und meinem Engagement in der Grünen Partei habe ich abgesichert, dass das mit den mir anvertrauten Fällen nicht passieren kann. Erster Erfolg: Die IV-Revision 6b ist bereits an der Kommission des Nationalrats gescheitert.
      Wer etwas verändern möchte, soll politisch Einfluss nehmen. Ich habe mich für eine klar Grüne Linie entschieden, da diese Partei am meisten Gemeinsamkeiten mit der sozialarbeiterischen Logik aufweist, die ich in der sehr praxisnahen Ausbildung kennen gelernt hatte und in welcher ich die Fachstelle Integration Behinderung führe.

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    • Juli 19, 2021

      Ein Gang an die Medien ist nur peinlich, wenn keine genügenden Beweise vorliegen! Unter Umständen ist es aber sehr wichtig und ratsam an die Medien zu gehen! Muss wohl überlegt sein. Partei/Politik? Hat bis jetzt aber sehr wenig gebracht. Die meisten Politiker schauen ja gar nicht hin sondern weg. Es konnte doch nun schon so oft Betrug seitens der Behörden, der IV/Medas etc nachgewiesen werden und immer noch gilt das alte System?

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    • Juli 19, 2021

      Es sind hier nicht Worte sondern Taten gefragt. Von Seiten der Grünen Partei habe ich da noch wenig gesehen. Siehe erster Satz. Auch von anderen Parteien nichts wie nur Worte. Müssen sich da wirklich nur Private Kämpfer, gegen die Politiker und Medien in den Regen stellen.

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    • Juli 19, 2021

      Die Möglichkeit, in der Schweiz Sammelklagen zuzulassen, ist in der politischen Abklärung, wie ich vor einigen Tagen gehört habe. Aber die Folgen, von der IV Seite mal abgesehen, werden hanebüchen sein. Wir bekommen US Verhältnisse. Aber wenn es nicht anders geht, wird es wohl so kommen.

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    • Juli 19, 2021

      Auf jeden Fall sollten sämtliche Leute die von dieser ominösen MEDAS Bern begutachtet wurden, sich Neuanmelden für eine Abklärung! Bei der Neuanmeldung wäre ein Zeitungsartikel nicht schlecht, der beweist, dass da einiges schief läuft in dieser MEDAS! Zürich, Basel, Luzern ist sicher auch nicht viel besser aber von dieser in Bern hört man dauernd nur tragisches!

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    • Juli 19, 2021

      Bin jetzt wirklich extrem erstaunt, dass diese MEDAS Ärzte in Bern noch immer Gutachten ausstellen, obwohl bewiesen werden konnte, dass da offenbar einiges Krumm läuft! Wo sind wir hier eigentlich? Weshalb werden diese Ärzte nicht abgesetzt?

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    • Juli 19, 2021

      “(…) Mir ist persönlich ein Fall von 2012 bekannt, in welchem eine von schwerer IV-Willkür betroffene und verzweifelte Person die Pro Infirmis um Beistand gebeten hat und von dieser mit folgendem floskelhaften Schreiben abgewimmelt und sich selbst überlassen wurde.”

      Wir können doch hier nicht einzelne Fälle beurteilen, Herr von Münster. Wir haben ja (mit Recht) keine Aktenkenntnis.

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  • März 3, 2014

    Das Problem besteht weder bei Bildung, Berufen noch Fachrichtungen, sondern wie ich geschrieben habe bei den politischen Rahmenbedingungen und der Unkultur des Abzockens.

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  • März 3, 2014

    Herr Kirchgraber

    Es ist schwierig Ihre verschiedensten Kommentare, jetzt einschätzen zu können, wie die grüne Politik denkt, beispielsweise welche Richtig die IV in Zukunft einnehmen muss.

    Mein Eindruck ist als Erstes, dass ich bei grün merke, dass nicht berücksichtigt wird, wie die IV in Zukunft auf eine sichere Kernbasis zurückgeführt werden kann. Die IV-Revision 6b ist gescheitert, da haben Sie recht, jedoch fehlt mir die Alternative aus grüner Sicht, in Sachen Sanierung dieses Sozialwerkes. Ihre Richtung ist die ‘sozialarbeiterische​ Logik’ wie Sie so wollen. Doch dies ist der Berufsstand wo die bis jetzt kein Einfluss nimmt. Es geht in erster Linie um die Frage, die die Stimmbürger beschäftigen. Wie ist es möglich, dass so viele Menschen eine IV-Rente bekommen? Wieso das Angebot auf sozialpädagischer und sozialarbeiterischer Ebene und deren Bildungs- und Arbeitsrichtungen in den letzten Jahren ausgebaut wurde? Wieso die IV massgebend Einrichtungen unterstützt, zum Ziel zur Wiedereingliederung, obwohl die freie Wirtschaft einen sehr grossen Abstand nimmt von Betroffenen? Wieso die Therapien in der Psychiatrie bei Patienten mit Erholungspotenzial 6 Monate oder noch länger dauern müssen? Wieso die Angestellten der sozialen Fachrichtungen, gegen die Wehrpflicht oder für die vollständige Legalisierung von Marihuana ist?

    Haben die ausgebildeten Sozialkräfte Angst vor Streichung von Stellen, auf Kosten von Patienten, denen es temporär psychisch nicht so gut geht? Das ist meine Frage. Und wieso trauen Sie diesen Patienten nicht zu, dass bei Erholung von einer psychischen Krankheit z. B. nach einer Traumatisierung, dass gerade diese gekräftigt und erfahren in der Gesellschaft teilnehmen können. Weil das ist ein Ansatzpunkt, wo die IV in erster Linie bei den sozialen Berufen und bei deren Institutionen (Psychiatrie und geschützte Werkstätten) einsparen können.

    Die IV muss saniert werden, das müssen auch Sie und die grüne Partei eingestehen.

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  • März 7, 2014

    Die historischen Hintergründe des Missbrauchs durch den Staat bzw. staatlich finanzierte Organe.
    http://suvivalstgal​len.pbworks.com/w/pag​e/76504364/Historisch​e%20Hintergründe

    N​och immer sind dieselben Kreise an der Macht. Kirchen, Eugenische Biologie und Schulmedizin, die bürgerlichen Parteien und deren Sympathisantinnen und Sympathisanten in allen Lebensbereichen. Sie haben das Leid zu verantworten, es ist von diesen zumindest teilweise sogar gewollt.
    Heute werden solche Machenschaften am liebsten Privaten übertragen, Beispiel Medizinisches bei Ausschaffungsflügen. Ein bisschen Jesusgeschichte spielen, Pilatus usw.
    Wenn eine ehrliche Politik dahinter stünde, könnte man ja sagen, dass aus Fehlern gelernt werde. Doch leider ist das Gegenteil der Fall: Fehler SOLLEN passieren. Um zu behindern und Kosten zu produzieren, wo es nur geht. Arbeitsplätze schaffen und erhalten nennt sich das heute politisch korrekt.
    Logischerweise nimmt der Anteil an den Sozialkosten so am weitaus stärksten zu. Um einzuschüchtern, mundtot zu machen und Sündenböcke zu haben. Um Abzock-Sparprogramme zu diktieren. Um unsere kriminell organisierte, kriegerische Wirtschaft zu schützen. Aktuellstes Beispiel: Nationalratsentscheid​ zugunsten von Kriegsmaterial-Export​en an Schurkenstaaten.

    F​ür so etwas gibt es nur einen korrekten Begriff: Endlösungs-Sekte!

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  • März 7, 2014

    Wer soll unserer Heimat, unserem Mutterland, schauen, wenn nicht wir selber? Putin etwa? So wie Pussy Riot? Oder haben wir selber etwas in der Hose?
    https://www.yo​utube.com/watch?v=gjI​0KYl9gWs&feature=shar​e

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  • März 13, 2014

    Die IV hat es sich zur Gewohnheit gemacht, renommierte Spezialärzte als voreingenommen zu bezeichnen, nur weil sie nach seriösen Tests noch immer eine Arbeitsunfähigkeit attestierten. Man muss sich fragen, ob die zu rein administrativen Tätigkeiten “degradierten” RAD-Ärzte bei ihren Tätigkeiten nicht aus Neid gegenüber ihren Fachkollegen handeln. Sie müssen anscheinend ebenfalls Angst haben, innerhalb der IV als irgendwie voreingenommen zu gelten, wenn sie nur schon fachlich sauber arbeiten.

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  • März 13, 2014

    Bald kommt die Zwangsimpfung der WHO bzw. des Bundes gegen die Auswirkungen von US/EU-Genfood. Der soll bereits Millionen von Menschen krank gemacht haben. Die Impfung zur endgültigen schweizerischen Volksgesundheit, zwecks Einsparung von künftigen IV-Geldern.

    Dahinter steckt die Eugenik mit Bill Gates als grossem Wohltäter. Genau wie bei der Ecopop-Initiative auch. Dies mit dem Ziel, die Weltbevölkerung auf unter 500 Mio. zu dezimieren.

    Wegen solchen Psychopathen gerät alles aus den Fugen, begonnen mit der Terrorisiererei durch die Kirche. Genau deswegen steigt die Bevölkerung derart rapide. Damit man irgendwann sagen kann, es sei das beste, sozialste für den Menschen, per CERN-Explosion die gesamte Erde in die Luft zu jagen. Mit dem Segen der Kirche notabene: Die FEG soll’s richten für das Christenreich, als Zeichen, richtige Christen zu sein, als Beweis der Dogmenlehre, als Endlösung, welche das Wort auch verdient.

    http://w​iw.adpo.org/weltweite​-epidemie-droht-berei​ts-18-millionen-ameri​kaner-durch-genmais-e​rkrankt-unfruchtbarke​it-steigt/

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  • April 19, 2014

    Pro Infirmis und IV-Gelder ist gerade so delikat wie die IV selber. Es kann sich noch nichts geändert haben.
    http://www.su​rvivalsgivinside.blog​spot.ch/
    Scientology​, Pro Infirmis, Bürgerliche Politik und Co. stellen gerne normales Verhalten als krank, krankhaft, als unehrlich, als Mobbing hin. Sie zielen direkt auf die Person, indirekt, wenn es nicht wirkt, direkt. Nicht immer mit Erfolg. Wenn man sich nicht einschüchtern lässt bzw. nicht mitmacht, überhaut man solche Terrorisierereien schadlos. So meine Erkenntnisse aus gut 8 Jahren Sozialarbeit. Sozialarbeit ist Arbeit an der Front. Ist man selber Front, ist’s keine Sozialarbeit, höchstens so genannt. Das war unter Hitler nicht anders.
    Als richtiger Psychopath habe ich natürlich meinen Humor nicht verloren. Ich erlaube mir als ehemaligem Sozialarbeiter bei Pro Infirmis folgendes Wortspiel:
    Ein i nach unten im Pro Infirmis-Werbezug. Pro Ka i da? À Pünktli, ja. Weil äba, caida. Ein i-Pünktli im freien Fall. Vielleicht reisst es das ganze i noch mit. Vielleicht noch viel mehr, den ganzen Planeten, in den Abgrund, den sogenannten. Falls es soweit käme, die Pro Infirmis-Begründung:​ In der Natur kommt ein i nicht vor, ka i da, jaaa.
    Ich kann nur sagen, solche Perverslinge, die ich kennen gelernt habe während meiner Anstellung bei Pro Infirmis, gehörten zumindest nicht an einen solch sensiblen Arbeitsplatz. Das sind Topterroristen in meinen Augen. Die Tätigkeit des ursprünglich klar eugenisch ausgerichteten Sozialvereins, aus der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) hervor gegangen, bewegen sich klar in Dimensionen, welche nicht nur der Schweiz schwersten Schaden zufügen, mit Absicht.
    Anzuklagen wagt sich das niemand. Erstens Medien. Zweitens keine rechtliche Handhabe, da Thema von öffentlichem Interesse.

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  • Mai 16, 2014

    Die bürgerliche Politik muss sich die Fragen gefallen lassen: Will sie Menschen einschüchtern? Will sie mehr Unfälle, Krankheiten und somit mehr Kosten? Will sie die Bevölkerung möglichst arbeitsunfähig, gar behindert? Aus Neid? Will sie die Schweiz den Konzernen überlassen? Will sie Sklaverei?
    All das bewirkt bürgerliche Politik. Es ist eine Konsequenz aus deren Irrlogik, aus deren Krieg, aus deren Einfalt. Die bürgerliche Politik ist eine senile Politik. Will die Schweiz sich als seniles, einfältiges Land zeigen? Ein Zurschau-Stellen eines senilen Patriotismus? Und da soll sich noch jemand das Lachen verkneifen können? Ganz hohe Ziele, die bürgerliche Schweiz, ich staune.

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  • Mai 16, 2014

    Ich wage zu behaupten, dass bürgerliche Politik, aktiv oder per Wahlzettel, auf reinem Neid beruht. Zum Beispiel sind die Bürgerlichen den IV-Rentnern die Rente neidisch, weil sie dafür nicht arbeiten müssen. Es hasst niemand das Arbeiten so sehr wie die Bürgerlichen. Ansonsten wäre eine solche Politik, eine solche Negativauswahl in Politik und Sozialwesen gar nicht möglich!

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    • Juli 19, 2021

      Obwohl ich nicht sehr viel von der “bürgerlichen” Politik halte, muss ich aber beifügen, dass wir dieses Schlammassel betr. Armut, Sozialhilfeempfänger und IV-Bezüger, sowie 50+ die auf dem Abstellgleis landen, dass wir all dies u.a auch der SP zu verdanken haben! Den Sozialämtern kommt es ja gerade gelegen, wenn die IV ablehnt, (die meisten landen dann beim Sozialamt). Es ist reine Arbeitsbeschaffung für die Sozialämter, diese Stocken auf und erhalten so ihre eigenen Arbeitsplätze und dies auf Kosten der Benachteiligten – paradox ist das. Unsere “Armut” in der Schweiz, ist eine gewollte, gezielte, politisch eingefädelte Taktik. Politisch tut sich da ja schon seit langem nichts – weder Links noch Rechts…Eigentlich müssten hier die Arbeitgeber u.a sämtliche Firmen, Kantone, Stadt und Bund “gezwungen” werden, Arbeitnehmer aus dem Inland u.a auch Menschen Ü 50+, IV-Bezüger, Sozialhilfeempfänger etc. einzustellen. Fragt sich nur, wie lange dieses “miese Spiel” noch weiter geht. Nun auch noch den Gripen kaufen aber keine Lösung präsentieren für die eigenen Leute hier…

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    • Juli 19, 2021

      “(…) .Eigentlich müssten hier die Arbeitgeber u.a sämtliche Firmen, Kantone, Stadt und Bund “gezwungen” werden, Arbeitnehmer aus dem Inland u.a auch Menschen Ü 50+, IV-Bezüger, Sozialhilfeempfänger etc. einzustellen. (…)”

      Das leuchtet ein. Damit eine Mehrheit für Ihre Idee entsteht, müsste sie vor allem auch die SPS unterstützen. Und wenn dann die Gezwungenen ausrufen, können Sie, Frau Schneeberger, dann den Schwarzen Peter wieder der SPS unterjubeln …

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  • Mai 19, 2014

    Oder ist es bereits Zeit für sich Handauflegen lassen? Unbezahlt?

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  • Mai 24, 2014

    Die ganze von einigen bürgerlichen Hardlinern künstlich inszenierte Zwängerei gegen die IV-Rentenbezüger/Inne​n baute auf dem Missbrauchsargument auf, welches sich in der Zwischenzeit als völlig gegenstandslos herausstellte. In kaum einem anderen Bereich unserer Gesellschaft gibt es eine derart niedrige Missbrauchsquote wie bei den IV-Rentenbezüger/Inne​n. Siehe dazu auch den neuesten Artikel unter dem Titel “Reality check, meine Herren!” auf ivinfo: http://ivinfo.wordpre​ss.com/2014/05/24/rea​lity-check-meine-herr​en/

    Was im Zusammenhang mit dem heutigen IV-Debakel sehr befremdet ist die Tatsache, dass unsere Landesregierung absolut NICHTS aus der Geschichte mit den Verdingkindern und “administrativ Versorgten” gelernt hat! Schauen Sie sich mal die heutige Situation unserer IV-Rentner/Innen an, wie diese von der IV eingeschüchtert, drangsaliert und entrechtet werden. Um wenn immer möglich von der IV an die Endstation öffentliche Sozialhilfe abgeschoben bzw. entsorgt zu werden. Weil die vorgeschobene “Eingliederung” in der Praxis schlicht nicht funktioniert. Diese ganz still und diskret ablaufende Entrechtung und Drangsalierung der IV-Betroffenen (IV-Rentner/Innen haben keine Lobby) findet in viel grösserem Massstab statt als damals bei den Verdingkindern.

    Fü​r was bitte hat sich eigentlich Frau BR Sommaruga im Namen der Landesregierung bei den Verdingkindern entschuldigt, wenn heute gleichzeitig mit schwachen Minderheiten genau gleich rücksichtslos verfahren wird wie damals? Die “Entschuldigung” dieser SP-Bundesrätin wirkt sehr heuchlerisch und unglaubwürdig.

    In Anbetracht der heutigen unsäglichen Menschenrechtssituati​on der von der IV systematisch entrechteten Personen wäre gerade die SP gefordert. Doch der verantwortliche BSV-Vorsteher BR Berset scheint es offenbar nicht für nötig zu halten, dem ganzen menschenverachtenden Debakel endlich ein Ende zu setzen und sich für eine Rücknahme der in der Praxis weder glaubwürdig noch EMRK-konform durchführbaren 6. IV-Revision einzusetzen.
    Hier braut sich nicht nur für ihn und die SP, sondern die gesamte Landesregierung noch grosses Ungemach zusammen. Denn es wird, mit Hilfe der Medien und einiger unabhängiger Juristen, noch eine Aufarbeitung dieses widerlichen staatlichen IV-Debakels geben und die Rolle der dafür politischen Verantwortlichen wird und soll schonungslos offengelegt werden.

    Zu diesem nicht länger hinnehmbaren IV-Debakel (von der Politik inkl. SP mutwillig mitverantwortet) regt sich nun stetig zunehmender Widerstand, schauen Sie z.B. auch auf der neuen IV-kritischen Webseite “Baustelle des politischen IV-Debakels” von Hermesplus rein: http://www.ivdebakel.ch/
    Es sind alle Betroffenen von staatlicher IV-Diskriminierung eingeladen, sich im Diskussionsforum auf jener neuen Webseite einzubringen und ihre leidvollen Erfahrungen mit der IV zu teilen. Das staatliche Willkür- und Diskriminierungsregim​e gegenüber IV-Betroffenen lässt sich nur so lange fortsetzen, als die Betroffenen dazu schweigen und sich nicht wehren.

    Ich wünsche mir, dass – anders als damals bei den Verdingkindern und “administrativ Versorgten” – unsere Politiker HEUTE endlich mehr Courage zeigen beim Abstellen dieses unerträglichen und menschenverachtenden IV-Debakels, sich schützend vor die Betroffenen stellen und die in der Praxis völlig gescheiterte 6. IV-Revision rückgängig machen.

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  • Mai 24, 2014

    Ich bewerbe mich mit der Fachstelle Integration Behinderung (FIB) um den Paul Grüninger Preis 2015. Wer spenden möchte, darf dies gerne tun.
    http://www.inte​grationbehinderung.ch​/bewerbung-um-den-pau​l-grueninger-preis-20​142015/

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  • Mai 24, 2014

    Stefan Kirchgraber schrieb:

    “Pro Infirmis und IV-Gelder ist gerade so delikat wie die IV selber. Es kann sich noch nichts geändert haben.
    http://www.su​rvivalsgivinside.blog​spot.ch/
    Scientology​, Pro Infirmis, Bürgerliche Politik und Co. stellen gerne normales Verhalten als krank, krankhaft, als unehrlich, als Mobbing hin. Sie zielen direkt auf die Person, indirekt, wenn es nicht wirkt, direkt. Nicht immer mit Erfolg. Wenn man sich nicht einschüchtern lässt bzw. nicht mitmacht, überhaut man solche Terrorisierereien schadlos. So meine Erkenntnisse aus gut 8 Jahren Sozialarbeit. Sozialarbeit ist Arbeit an der Front. Ist man selber Front, ist’s keine Sozialarbeit, höchstens so genannt. Das war unter Hitler nicht anders.
    Als richtiger Psychopath habe ich natürlich meinen Humor nicht verloren. Ich erlaube mir als ehemaligem Sozialarbeiter bei Pro Infirmis folgendes Wortspiel:
    (…)
    Ich kann nur sagen, solche Perverslinge, die ich kennen gelernt habe während meiner Anstellung bei Pro Infirmis, gehörten zumindest nicht an einen solch sensiblen Arbeitsplatz. Das sind Topterroristen in meinen Augen. Die Tätigkeit des ursprünglich klar eugenisch ausgerichteten Sozialvereins, aus der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) hervor gegangen, bewegen sich klar in Dimensionen, welche nicht nur der Schweiz schwersten Schaden zufügen, mit Absicht.
    Anzuklagen wagt sich das niemand. Erstens Medien. Zweitens keine rechtliche Handhabe, da Thema von öffentlichem Interesse.”

    Diese klaren Worte gegen den Heuchlerverein Pro Infirmis, welcher jährlich 42 Mio. Franken (!) Bundesgelder erhält, lassen nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig, sind jedoch – leider! – völlig zutreffend.
    Auch dem Schreibenden ist persönlich ein Fall von 2012 bekannt, in welchem eine von schwerer IV-Willkür betroffene und verzweifelte Person die Pro Infirmis um Beistand gebeten hat und von dieser mit folgendem floskelhaften Schreiben abgewimmelt und sich selbst überlassen wurde. Man muss dazu wissen, dass die betroffene Person sich vorgängig extra noch bemühte, mit dritter Hilfe eine umfangreiche Dokumentation zusammenzustellen, um der Pro Infirmis einen besseren Überblick der konkreten IV-relevanten Situation zu gewähren. Die Pro Infirmis “beantwortete” den Hilferuf wie folgt (Kopie des Originalschreibens liegt vor):

    “Sehr geehrter Herr XXX
    Wir bestätigen Ihnen den Empfang Ihres Schreibens. Es ist nachvollziehbar, dass es für Sie eine schwierige Situation ist. Wie wir aus Ihrem Schreiben erkennen, können Sie sich sehr gut ausdrücken und sich für Ihre Anliegen einsetzen. Wir danken Ihnen für Ihre Information und wünschen Ihnen viel Kraft.
    Freundliche Grüsse
    Ruth Lindauer, Pro Infirmis Zürich”

    Der Brief ist so vollständig! Das ist nicht etwa ein Witz, sondern offenbar traurige Realität bei der “Sozialberatung” der Pro Infirmis. Abgesehen davon, dass dies eine völlige Verhöhnung jener hilfesuchenden Person war, ist es ein Skandal, dass diese sogenannte “Sozialberatung” der Pro Infirmis auch noch zu 100% aus IV-Geldern, also Steuergeldern bezahlt wird. Eine solche nichtsnutzige “Sozialberatung” ist übelstes Parasitentum auf Kosten der Steuerzahler/Innen. Die Pro Infirmis und deren perverser Missbrauch von Bundesgeldern ohne adäquate Gegenleistung gehört rasch möglichst abgeschafft.

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    • Juli 19, 2021

      Egon Sutter

      Das ist jetzt aber interessant. Sie wollten bei Pro Infirmis Hilfe holen und bekamen keine. Sie haben bemerkt, dass die Pro Infirmis mit der IV Hand in Hand zusammen arbeitet.

      Habe ich Ihre schriftliche Aussage bis hierher richtig verstanden.

      Sie haben irgendwo geschrieben, dass sie sich bei Pro Infirmis erkundigt haben ob Frau Habegger mit der Pro Infirmis zusammen arbeitet. Die Antwort sei gewesen, nein man kenne Diese nicht. Kunststück Frau Habegger arbeitet aus genau diesem Grund nicht mit dieser Provit – Organisation zusammen.

      Damit ist das Geheimnis nun wohl zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelüftet. Frau Habegger hat somit einen triftigen Grund, als Behinderten Vertreterin der SVP Stadt Bern nicht mit dieser Organisation zusammen zu arbeiten.

      Warum wohl, Sie selbst haben dies für uns freiwillig oben klar und unmissverständlich beschrieben und vor Augen geführt. Herzlichen Dank, dass Sie uns Vimentis – Teilnehmern endlich dieses Rätsel gelüftet haben.

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    • Juli 19, 2021

      Egon Sutter / Margi Noser

      Ist dies Ihr Verständnis von EHRLICHKEIT,Daumen für Ihre eigenen Nachforschungen und Aussagen nach unten zu drücken.Sie haben offensichtlich noch immer nicht begriffen,dass Frau Habegger lange vor ihnen Beiden,für die gleiche unerhörte Vorgehensweise der verantwortlichen IV Zuständigen bis hinauf zum zuständigen Bundesrat kämpft.

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  • Mai 28, 2014

    Zu den heute von Politik und Verwaltung vorsätzlich, systematisch und mit beiden Füssen getretenen Rechten von IV-betroffenen Personen ist der Kommentar von Humanrights.ch unverändert aktuell. Gerade nach dem schweizerischen Beitritt zur UNO-Behindertenkonven​tion ist jener Kommentar von Humanrights den Verantwortlichen der im IV-Bereich unverändert begangenen Menschenrechtsverletz​ungen (besonders im Bereich der erzwungenen und fingierten Schein-Begutachtungen​ bei korrupten MEDAS-Stellen) dringend in Erinnerung zu rufen:

    “Behinderte haben dieselben Rechte wie alle andern Menschen. Auch wenn ihre Lobby schwach ist und ihre Ansprüche durch Missbrauchsdebatten von einigen Hetzern in Frage gestellt werden. Bund, Kantone, Gerichte und Verantwortliche bei den IV-Stellen sind verpflichtet, sich auch in den Dienst dieser Menschen zu stellen. Auf internationaler Ebene hält die UNO-Behindertenkonven​tion, welche die Schweiz zu ratifizieren gedenkt, die Rechte fest, welche in solchen Fällen in Frage gestellt sind. Dazu gehören u.a. das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard und sozialen Schutz (Art. 28 Behindertenkonvention​), der Schutz vor Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch (Art. 16 Behindertenkonvention​) und die Gewährung einer möglichst unabhängigen Lebensführung (Art. 19). Die Schweizer Verfassung gewährt Behinderten darüber hinaus ein Recht auf ein faires Verfahren, wovon das rechtliche Gehör (Art 29 Abs 2 BV) und das Prinzip der „Waffengleichheit“ wichtige Bestandteile sind. Das Fairnessgebot (etwa in Art. 6 EMRK) gewährleistet auch, dass die Verwaltungsbehörde eine Rechtssache unvoreingenommen und unbefangen behandelt und zwar innert nützlicher Frist.”

    http://www​.humanrights.ch/de/Sc​hweiz/Inneres/Gruppen​/Behinderte/idart_991​5-content.html

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Münster

      Davon sind unsere Verantwortlichen meilenweit entfernt, leider.

      Gerade unlängst habe ich das BSV mit untenstehendem Missstand (s. Link) als Behindertenvertretrin​ SVP Stadt Bern konfrontiert.

      Das Schreiben welches zurückkam ist ein Lobgesang auf diese menschenvrachtenden/k​orrupten Machenschaften und ein Schlag ins Gesicht gegenüber allen Betroffenen.

      Bschiss an Beitrags- und Steuerzahlern und vor allem ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen:

      http:​//www.tagesanzeiger.c​h/schweiz/standard/Wi​e-deutsche-IVGutachte​r-in-der-Schweiz-das-​grosse-Geld-machen/st​ory/12086652

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Frau Habegger, auch wenn der zuständige BSV-Departementsvorst​eher bzw. die ihm unterstellten IV-Funktionäre alles krampfhaft schönreden zu versuchen: Diese pervertierten Zustände gehören gebodigt. Die IV operiert mittlerweile mit Methoden, die sich weit von jeder Legalität entfernt haben. So etwas ist nicht hinnehmbar, am allerwenigsten im berühmten “Vorzeigeland der Menschenrechte”.

      Ermuntern Sie möglichst viele Gleichgesinnte, der Landesregierung in Protestbriefen in klaren und deutlichen Worten ihr Missfallen zur menschenverachtenden IV-Politik kundzutun. Ich kenne einige die dies auch schon getan haben. Es darf nicht länger geschwiegen werden. Niemand der politischen Verantwortlichen soll später behaupten können, er/sie habe von nichts gewusst. Auch wenn die Macht des BSV gross ist und bis in viele Zeitungsredaktionen reicht, kann dessen mediale Lügenpropaganda gebrochen und demontiert werden.

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    • Juli 19, 2021

      (Nachtrag zu oben)

      Und ganz wichtig: Von jedem IV-Protestschreiben an die Landesregierung sind CC’s an die Medien zu senden (Tages-Anzeiger, NZZ, Der Bund, etc.). Es gilt die Medien aus der Lethargie zu wecken.

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    • Juli 19, 2021

      Den Medien/Journalisten werden zuweilen Maulkörbe verpasst, leider.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Frau Habegger. Das ist mir auch aufgefallen. Jüngstes Beispiel ist René Staubli vom Tages-Anzeiger, der mehrfach gut fundierte IV-kritische Artikel schrieb, nun offenbar kaltgestellt wurde und den Tagi verliess. Die Macht des BSV reicht offenbar bis in die Redaktionen. Soviel zu freier Medienberichterstattu​ng.

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    • Juli 19, 2021

      Mir sagte ein Journalist bereits vor Jahren, er möchte ein Intervieu machen, weil ich die ganze Einschüchterungs-, Nötigungspalette der MEDAS-Typen aus eigener Erfahrung kenne. Aus meinem Geburtsgebrechen “cerebrale Bewegungsstörungen, durch IV anoperierten Klumpfuss (Pfuscherei)”, versuchten diese Idioten eine psychische Erkrankung zu basteln und schoben mich in der “Psychoindustrie” umher um die IV-Pfuscherei zu verdecken. Di Stefano/Compagnon von Brinkmann drohte mir mit Polizei und Ausschaffung, wenn ich nicht die Antworten gebe, welche diese “Herrscher” hören wollten. Bereits am Anfang des Gespräches teilte er mir mit, ich bekäme ohnehin nichts, aber ER ziehe das Ding durch, womit gesagt ist, dass es nur ums Abkassieren der MEDAS-Gagen ging/bzw. geht.

      Plötzlich Funkstille vom Journalisten, dann nach langem auf Nachfrage: Geht nicht, wir kommen in Teufels Küche.

      Ich gebe nicht auf, trotzdem mich IV hintergangen hat/bzw. um meine Teilrente hintergeht, das Ganze ist gewollte, geschönte, vorwiegend linke Misswirtschaft/Missbr​​auch auf dem Rücken der Betroffenen, zu Lasten der Allgemeinheit.

      Die IV verkommt zur Versicherung von Misswirtschaft/Missbr​auch an Betroffenen, statt Betroffene zu schützen. Der Auftrag der IV ist nicht sich als erweitertes Sozialamt hochzuspielen, sondern Betroffenen beizustehen.

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  • Mai 31, 2014

    Insbesondere die befangen-korrupten MEDAS-Gutachterstelle​n, welche den Sozialversicherungen und insbesondere der IV nach dem Mund schreiben, sind auch Mitte 2014 ein unverändert bestehender Skandal mittlerweile ungeahnten Ausmasses. Die IV bezahlt, wie mittlerweile bekannt ist, für diese oftmals nachweislich fingierten und unvollständigen Schein-Gutachten pauschal sehr gerne Fr. 9’000.– bis 11’000.– (notabene ein unerhörter Steuergeldermissbrauc​h), um dann alleine gestützt auf solche “Gutachten” die Betroffenen als “gesund und 100% erwerbsfähig” einfach an die Endstation öffentliche Sozialhilfe abzuschieben. Dass diese “Gutachten” auch noch unter grober Nötigung der Betroffenen erwirkt werden (kategorisch keine Gewährung einer Einigungslösung bei der Auswahl einer neutralen und unabhängigen Gutachterstelle!) ist eine völlige Pervertierung aller rechtstaatlichen Grundsätze.

    Zum diesem unerträglichen Gutachterunwesen, welches von einem Filz aus Politik (quer durch ALLE Parteien), dem BSV und einer korrumpierten höchstrichterlichen Rechtsprechung bis jetzt immer wieder gedeckt wurde, siehe auch die beiden unverändert aktuellen Beobachter-Artikel:

    “Gutachter – Die Gesundschreiber”
    htt​p://www.beobachter.ch​/geld-sicherheit/ahvi​v/artikel/gutachter_d​ie-gesundschreiber/

    “IV-Renten Den medizinischen Gutachtern ausgeliefert”
    http:/​/www.beobachter.ch/ge​ld-sicherheit/ahviv/a​rtikel/iv-renten_den-​medizinischen-gutacht​ern-ausgeliefert/

    Siehe dazu auch den SRF-Beitrag “Rente weg: IV macht Kranke per Gesetz gesund”
    http://www.s​rf.ch/konsum/themen/v​ersicherungen/rente-w​eg-iv-macht-kranke-pe​r-gesetz-gesund#main-​comments

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  • Mai 31, 2014

    Wo bleibt eigentlich Bundesrat Alain Berset? Für diesen SP-Mann ist es als verantwortlicher BSV-Vorsteher an der Zeit, den vom BSV inszenierten Machtmissbrauch mit gewaltsam erzwungenen MEDAS-Scheingutachten​​​​ und kategorisch verweigerten Einigungslösungen bei der Gutachterauswahl endlich abzustellen, oder aber diesen institutionellen Machtmissbrauch seines IV-Departements öffentlich zu erklären. Sandro Brotz wäre der richtige Mann, um ihm dazu in der Rundschau die richtigen unbequemen Fragen zu stellen. Berset soll sich dann nicht wieder feige hinter Stefan Ritler verstecken, sondern selbst in der Rundschau auftreten und persönlich Stellung nehmen. Es würde bzw. wird interessant sein zu hören, was dieser SP-Bundesrat zu den in grossem gewerbsmässigem Massstab unter systematischer Nötigung erwirkten MEDAS-Scheingutachten​​​​ zu sagen hat.

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  • Juni 2, 2014

    Bereits 2007 waren die Misswirtschaft/Missst​ände in der IV bekannt:

    http://ww​w.beobachter.ch/geld-​sicherheit/ahviv/arti​kel/invalidenversiche​rung_der-wahnsinn-hat​-methode/

    Das BSV beschönigt und verherrlicht die Fakten bis heute:

    http://www.​vimentis.ch/d/dialog/​readarticle/bsv-schue​tzt-mehr-als–fragwue​rdige-medas-gutachter​/

    Die federführend verantwortliche SP mit BR Berset baut lieber seine Bürokratien und medizinische Misswirtschaft nachhaltig aus.

    Menschen sind keine Ware, welche man logistisch bewirtschaften und medizinisch ausbeuten soll.

    BR Berset und seine Entouragen werden ihrem Auftrag nicht gerecht, sondern betreiben Politik, Misswirtschaft und Missbrauch auf dem Rücken der Schwächsten zu Lasten der Allgemeinheit.

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  • Juni 2, 2014

    Frau Habegger

    Auch BR Sommaruga setzt sich bekanntlich lieber für die Rechte von kriminellen Pädophilen ein (siehe Abstimmungskampagne zur Pädophileninitiative)​, anstatt auch nur einen Finger krumm zu machen für die Tausenden von Opfern des staatlichen IV-Willkürapparats. Gerade als EJPD-Vorsteherin müsste sie im Zusammenhang mit der in grossem und gewerbsmässigem Massstab erfolgten Nötigung (Thema gewaltsam erzwungene MEDAS-Scheingutachten​) einschreiten.

    Dies​e unerhörten Vorgänge, wie auch von Ihnen Frau Habegger beschrieben, müssten schon längst Chefsache des Departementsvorsteher​s sein. Doch BR Berset hat gerade im IV-Bereich die in ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllt. Auffällig ist, wie er auch medial in letzter Zeit zunehmend blass und geschwächt wirkt. Er hat ganz offensichtlich weder die Kraft noch den Willen, die illegalen Umtriebe bei der IV zu stoppen. Er muss das Departement abgeben, da er offenbar überfordert ist und nicht den nötigen Willen hat, die illegalen Umtriebe bei der IV zu stoppen. Dies wäre aber umso dringender seit dem schweizerischen Beitritt zur UNO-Behindertenkonven​tion.

    Auch wenn das BSV nun offenbar zunehmend versucht, die IV-kritische Berichterstattung lahmzulegen: Es ist wichtig, dass die IV-Betroffenen sich nicht einschüchtern lassen. Frau Habegger, stellen Sie Ihren Fall in gut lesbarer Form in das neue IV-kritische Enthüllungsforum “Baustelle des politischen IV-Debakels” von Hermesplus und animieren Sie weitere Opfer des staatlichen IV-Willkür- und Diskriminierungsappar​ats, es Ihnen gleich zu tun.

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  • Juni 2, 2014

    Die SP provoziert diese kriminellen Machenschaften von IV, MEDAS und Pro Infirmis geradezu. Seit Jahrzehnten lamentiert sie einfältig darüber, dass die Schweiz nicht EU-Mitglied ist. Die SP hat keinerlei Kriterien für einen allfälligen Beitritt, dies im Gegensatz zu den Grünen. Das ist Machtmissbrauch übelster Sorte, lässt die Leute zusätzlich hassen und den Hass gegen die Falschen ablassen. Die SP ist kriminell und fördert Kriminalität, genau wie die bürgerlichen Parteien auch.

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  • Juni 2, 2014

    Damit alle wissen, wovon Herr von Wildenstein spricht, wenn er Bloggern „übelste Nachrede“ unterstellt. Dabei möchte ich insbesondere auf Artikel 173.2 aufmerksam machen.

    Art. 1731

    Verleumdung

    Üble Nachrede

    1. Wer jemanden bei einem andern eines unehrenhaften Verhaltens oder anderer Tatsachen, die geeignet sind, seinen Ruf zu schädigen, beschuldigt oder verdächtigt, wer eine solche Beschuldigung oder Verdächtigung weiterverbreitet, wird, auf Antrag, mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen2 bestraft.

    2. Beweist der Beschuldigte, dass die von ihm vorgebrachte oder weiterverbreitete Äusserung der Wahrheit entspricht, oder dass er ernsthafte Gründe hatte, sie in guten Treuen für wahr zu halten, so ist er nicht strafbar.

    3. Der Beschuldigte wird zum Beweis nicht zugelassen und ist strafbar für Äusserungen, die ohne Wahrung öffentlicher Interessen oder sonst wie ohne begründete Veranlassung, vorwiegend in der Absicht vorgebracht oder verbreitet werden, jemandem Übles vorzuwerfen, insbesondere, wenn sich die Äusserungen auf das Privat- oder Familienleben beziehen.

    4. Nimmt der Täter seine Äusserung als unwahr zurück, so kann er milder bestraft oder ganz von Strafe befreit werden.

    5. Hat der Beschuldigte den Wahrheitsbeweis nicht erbracht oder sind seine Äusserungen unwahr oder nimmt der Beschuldigte sie zurück, so hat der Richter dies im Urteil oder in einer andern Urkunde festzustellen.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Wegmann, danke für Ihre Präzisierungen. Einer, der immer andere beschuldigt üble Nachrede zu betreiben, macht dies eben dies und konnte angeklagt werden. Das Problem hier ist, dass man nie weiss ob es wirklich diese Person ist.

      Es gibt die schöne Geschichte von der Rücknahme der üblen Nachrede:
      Eine Person wurde vom Gemeinderat angeklagt, weil er verbreitete: Die Hälfte des Gemeinderates sind Idioten. Vor Gericht nahm er seine Aeusserung zurück: Die Hälfte des Gemeinderates sind keine Idioten.

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Jossi, Projektion in Reinkultur. Ich hab ja schon einmal geschrieben, dass für einen Psychologen diese Plattform ein gefundenes Fressen wäre.

      Danke für die Geschichte – wenigstens mal etwas zum Lachen.

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  • Juni 2, 2014

    Wenn ich also behaupte, Politiker A hat mit B ein Verhältnis und es stimmt nicht, dann ist das üble Nachrede. Wenn ich aber behaupte, das Verhalten der Linken sei latent (unterschwellig) antisemitisch, dann ist die Behauptung angesichts des Verhaltens der Grünen noch weit untertrieben. Man bewegt sich gerade so auf einem Grat, dass man keine Anzeige wegen Rassendiskriminierung​ riskieren muss.

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    • Juli 19, 2021

      Die Anklage kommt nicht, weil es den Betroffenen zu dumm ist. Sobald es um Politik geht, geht es um öffentliches Interesse, da muss man ohnehin grosszügig sein, da eine Anklage chancenlos wäre.

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    • Juli 19, 2021

      Dasselbe Prinzip gilt, wenn es um Staatsgelder geht wie bei der IV oder Pro Infirmis. So kann schonungslos aufgedeckt werden, ohne ein Risiko einzugehen. In meinem Fall ging ich so weit, dass man aus dem Text nicht auf die konkrete Beratungsstelle von Pro Infirmis, also auch nicht auf den direkten Vorgesetzten schliessen konnte. Mehr Sicherheiten musste ich aus rechtlicher Sicht nicht einbauen.
      Den Stil wählt man selber. Um mich nicht selbstschädigend zu verhalten, vermied ich persönliche Angriffe und sogenannte Spielchen.

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    • Juli 19, 2021

      Korrekt, Herr Kirchgraber. Betroffene oder Insider (wie Sie) haben das Recht, im Rahmen der freien Meinungsäusserung Kritik zu üben. Und das bitte nicht zu knapp. Um sich selbst nicht zu gefährden, gilt es lediglich zu beachten, dass keine persönlichen Beleidigungen gemacht werden, z.B. “Herr XX von der Institution XX ist ein korrupter und perverser Schreibtischtäter” (auch wenn es nachweislich der Fall ist).

      Kritik am BSV, der IV, Pro Infirmis, etc. ist zulässig, solange es die persönliche Meinung des/der Schreibenden wiedergibt.

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    • Juli 19, 2021

      Ich kann mir vorstellen, dass es manchmal sehr schwierig ist, auf die persönlichen Angriffe zu verzichten, wenn man genau weiss, wer der Uebeltäter ist.

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    • Juli 19, 2021

      Nur wenn man nicht (mehr) drauf einsteigt, kann sich etwas positiv verändern.

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  • Juni 2, 2014

    Herr Wegmann und Herr von Wildenstein, der seitens BSV systematisch betriebene Machtmissbrauch mit jeweils kategorisch VERWEIGERTEN Einigungslösungen bei der Gutachterauswahl und gewaltsam erzwungenen !) MEDAS-Scheingutachten​​ (zu mindestens je Fr. 9’000.– Pauschaltarif zulasten Steuerzahlern) sind de facto eine gewerbsmässige Nötigung, Nötigung ist ein Straftatbestand gem. Art, 181 STGB). Damit haben Sie kein Problem?

    Hier für Sie nochmals der Gesetzestext von Art. 181 STGB:

    “Art. 181 Nötigung

    Wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.”

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    • Juli 19, 2021

      Sorry, Herr von Münster. Herr von Wildenstein hat sieben Mal in ein Thema hineingeschrieben, dass es sich um “übelste Nachrede” handelt, hier drin am meisten. Darum dachte ich, es wäre vielleicht wichtig, dass jedermann weiss, um was es bei “übler Nachrede” geht und sich deshalb nicht den Mund verbieten lässt (was ja das Ziel war).

      Und natürlich habe ich mit Nötigung ein Problem.

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    • Juli 19, 2021

      Sorry auch, Herr Wegmann, dass ich Sie missverstanden habe.

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    • Juli 19, 2021

      Die SVP, FDP ind CVP wollen das so damit Sozialversicherungen von Privaten ausgebeutet werden können und einzelne dick abkassieren.

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    • Juli 19, 2021

      Immer diese unqualifizierten Rundschläge tztztztz

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  • Juni 2, 2014

    ja wunderbar! Sie haben vergessen zu erwähnen, dass Sie als alleinstehende Frau im Jahr CHF 10’000 Steuern bezahlen (wenn das stimmt). Bei einem Steuersatz von 114 % kann sich jeder leicht ausrechnen, was Sie im Monat erhalten. Und das ist mehr, als mancher Familienvater im Monat verdient. Also hören Sie endlich auf zu jammern.

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    • Juli 19, 2021

      Ich decke auch auf – Ihre Märchen nämlich. Letztes Jahr waren es CHF 10’000 Steuern (Ihre Angaben, nicht meine), und dieses Jahr sollen es etwas über CHF 8’000 sein, obwohl das Einkommen ebenfalls nach Ihren Angaben gleich geblieben ist und der Steuerfuss in Ihrer Gemeinde dieses Jahr sogar auf 118 % erhöht wurde?

      Aber wir sind ja alle völlig bescheuert und schreiben nur Schrott!

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  • Juni 2, 2014

    Da ja nun alle wissen, dass die Bewertungen von Ihnen getürkt sind (siehe Ihren Beitrag unten), macht es eigentlich keinen Sinn mehr. Aber wenn es Ihnen Spass macht?

    Egon Sutter sagte Vor 59 Minuten

    Wegmann Fake, das geht viel einfacher, Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass wir wegen einer gehässigen Person wie die Habegger es ist, welche Tag für Tag Seich postet, uns soviel Mühe machen würden?

    Köpfchen muss man haben, Köpfchen und dazu ein paar gute technische Kenntnisse, das ist alles!

    Aber es imponiert Euch schon, auch wenn Ihr das abstreitet, dass ich und meine Kollegin wie versprochen immer wieder auf Vimentis schreiben, wenn wir wollen, gell?

    Aufwändig schreibt man neuerdings mit “ä”, nur so nebenbei.

    _________________​_____________________​__

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  • Juni 2, 2014

    Gerade im Hinblick auf die vom BSV kategorisch und systematisch verweigerten Einigungslösungen und gewaltsam erzwungenen (!) MEDAS-Scheingutachten​ zum vollen Nachteil der IV-Betroffenen, wäre gerade die SP ganz besonders zum Handeln aufgefordert, denn oberster Verantwortlicher der IV ist BR Berset. Doch die SP gibt sich alle erdenkliche Mühe, angestrengt wegzuschauen und zu tun als gehe sie das IV-Debakel gar nichts an.

    Eine dem Schreibenden vorliegende Kopie einer schriftlichen Anfrage an SP-Parteipräsident Christian Levrat zu diesen ganzen menschenrechtswidrige​n Vorgängen in der IV (4 Seiten, gut dokumentiert), mit Bitte um Stellungnahme, wurde von Herrn Levrat vollkommen ignoriert. Das Schreiben wurde erst nach sage und schreibe 4 Monaten (!) von Pascal Bührig in einem bemerkenswert kurzen und floskelhaften Schreiben in gerade mal vier Sätzen “beantwortet”, ohne in irgendeiner Weise auf die beschriebenen Probleme einzugehen. Der erste Satz im sogenannten Antwortschreiben lautet: “Sie verstehen sicher, dass Herr Levrat nicht die Zeit gefunden hat, Ihr Schreiben persönlich zu beantworten.”

    Nein Herr Levrat, ein derartiges Desinteresse verstehen die Tausenden von Opfern des heute vom BSV geradezu feudalistisch inszenierten staatlichen Machtmissbrauch mit perfider IV-Diskriminierung nicht. Daumen runter für dieses demonstrativ vorgetragene Desinteresse Ihrer völlig überflüssig gewordenen Wohlstandspartei, die jegliche sozialpolitische Bodenhaftung verloren hat.

    Und auch die SP-Dame BR Sommaruga macht sich viel lieber “Sorgen” um die Rechte von kriminellen Pädophilen (siehe Abstimmungskampagne zur Pädophileninitiative)​, anstatt als EJPD-Vorsteherin auch nur einen einzigen Finger krumm zu machen für die abertausenden Opfer des staatlichen IV-Willkürapparats.

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  • Juni 4, 2014

    An dieser Stelle eine öffentliche Richtigstellung der offiziellen IV-Statistik 2013, passend zum Blogtitel “Betrug bei der IV”. Diese Statistik enthält nachweisbar irreführende Betrugszahlen und diffamiert über 500 Personen ohne jede rechtliche Grundlage (!) als Versicherungsbetrüger​. Der irreführende Kommunikationsstil des BSV und der IV-Stellen ist nicht etwa Zufall, sondern hat offenbar System. Diese vom BSV falsch gestreute Behauptung verdient nicht nur eine öffentliche Richtigstellung, sondern ruft nach einer Intervention des verantwortlichen BSV-Vorstehers, BR Alain Berset. Denn es ist nicht akzeptabel, wenn die diffamierende Scheininvalidendiskus​sion ausgerechnet vom BSV ohne jede Grundlage mutwillig weiter angeheizt wird:

    http://selbs​tbestimmung.ch/verein​snews/betrugsbekaempf​ung-warum-wurde-nur-i​n-30-faellen-strafanz​eige-erstattet/

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  • Juni 5, 2014

    In Anbetracht dieser ganzen unsauberen Machenschaften bei der IV sollten möglichst bald nicht nur der IV-Boss Stefan Ritler gehen, sondern auch sein sogenannter Fürsprech der IV-“Rechtsabteilung” Ralf Kocher und der BSV-Direktor Jürg Brechbühl. Alle drei sind untragbar geworden.

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    • Juli 19, 2021

      Interessanter Bericht auf der Seite “selbstbestimmung.ch”​
      Nur leider interessieren die faschistischen Machenschaften welche die IV bewirtschaftet die Beamten in keiner Weise, wenn ein hauch von Verantwortung bei diesen “Beamten” vorhanden wäre, so würden die Tatsachen objektiv dargestellt werden und keine Märchen aufgetischt werden. Diesen Personen ist der empfang der überrissenen Löhne und pünktlicher Feierabend die Maxime. Auch deutet “Fürsprech der IV-Rechtsabteilung” auf Hochstapler hin welche vorgeben etwas von recht zu verstehen, aber keine über ausreichende Qualifikation oder Ausbildung verfügen. (im Kanton Bern konnte sich jeder Fürsprecher nennen und sich als Rechtskundiger Berufsmann/Frau ausgeben um gutgläubige abzocken zu können”

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    • Juli 19, 2021

      Wer ist federführend in Korruption?

      Aeppli​-Unidesaster Zürich?
      Perrenoud-UP​D-Inselmoloch-Desaste​r, Bern?
      Mader-UPD Desaster, Bern?
      SKOS-Debakel / neu Wolffers Direktor?
      Sommaruga lässt sich feieren als Mutter der ehemaligen administrativ Versorgten und will wieder Geld für Aufarbeitung der linken menschenverachtenden Fehlpolitik?

      All​es belabelt mit Etikette SP ! Berset, Sommaruga schauen gekonnt weg.

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  • Juni 7, 2014

    Und wenn der verantwortliche BSV-Departementsvorst​eher, BR Alain Berset, bei diesen Zuständen in der Teppichetage der IV nicht endlich durchgreifen will oder kann, sollte er das Departement schnellstmöglich abgeben. Denn das Volk hat Anspruch auf eine IV, welche die Bundesverfassung, die EMRK und die nun auch von der Schweiz unterzeichnete UNO-Behindertenkonven​tion respektiert und nicht ständig nach neuen unlauteren Tricks sucht, wie diese Rechte zulasten den IV-Betroffenen auszuhebeln und zu umgehen sind.

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  • Juni 9, 2014

    Selbstverständlich für die IV ist auch, dass die Rechtsabteilung nur tätig wird, wenn es darum geht, auf eine Beschwerde eine der IV genehme Antwort zu verfassen. Würden diese Leute strukturiert in die Verfahren eingebunden, dann würden die Fachverantwortlichen auf Qualität setzen müssen bzw. die Umsetzung des IV-Rechts fordern statt dessen Umgehung mehr oder weniger aktiv zu tolerieren.
    Entweder​​ sind die Rechtsabteilungen mit sozialversicherungsre​​chtlichen Laien bestückt, oder die IV setzt bewusst viel Geld in den Sand, um rechtswidrige Entscheide inklusive teurer unnötiger Gutachten zu fällen und dann die Dumme zu spielen, wo nach aussen doch alles so perfekt aussieht. Denn formell, da gibt es nie etwas zu sagen.

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  • Juni 9, 2014

    Sollte sich jemand fragen, wie ich denn im Leben so zurecht komme, so als Sozialarbeiter, Primarlehrer und Grüner und dann noch öffentlich eine solch grosse Klappe, dann sage ich: Zum Scheissen reicht’s.

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  • Juni 9, 2014

    Richtig, Herr Kirchgraber

    Wer sich näher mit den unsauberen Machenschaften der Invalidenversicherung​ (IV) befasst erkennt rasch, dass deren Rechtsabteilung sich bis heute vor allem darum bemüht, wie die Rechte der Versicherten ausgehebelt werden können. Die Gutachterpraxis der IV genügt den Bedingungen der Europäischen Menschenrechtskonvent​ion (EMRK) nicht. Bereits gemäss Rechtsgutachten von Prof. Dr. iur. Jörg Paul Müller und Dr. iur. Johannes Reich vom März 2010 verstösst die Gutachterpraxis gegen das Recht auf ein faires Verfahren (Art. 6 EMRK). Die beiden Autoren bemängeln ausdrücklich die finanzielle Abhängigkeit der medizinischen Gutachterstellen von der IV.

    In diesem Zusammenhang sei auch der neue Bundesgerichtsentsche​id vom Juni 2011 erwähnt. Das Bundesgericht hatte in einem Entscheid vom 28. Juni 2011 Gelegenheit, sich zu der EMRK-Konformität der Gutachterpraxis der Invalidenversicherung​ (IV) zu äussern. Anders als in früheren Entscheiden hielt es im Urteil BGE 137 V 210 fest, dass gewisse Korrektive im Verfahren notwendig seien. Demnach ist die Einholung von Gutachten bei Medizinischen Abklärungsstellen MEDAS zwar grundsätzlich weiterhin zulässig. Allerdings zeigt das Bundesgericht auf, welche bisher gängigen Praktiken korrigiert werden müssen. So sollen unter anderem die Gutachten zukünftig nach Zufallsprinzip an die MEDAS-Stellen vergeben werden. Es sei ferner ein differenzierteres Entschädigungssystem auszuarbeiten und die Gehörs- und Partizipationsrechte der versicherten Person sollen gestärkt werden. Sollten die zuständigen Behörden diese Korrektive nicht binnen angemessener Frist prüfen, behält sich das Bundesgericht vor, im Rahmen von Art. 190 BV gestützt auf die einschlägigen Verfahrensgarantien weitergehende verbindliche Korrekturen vorzunehmen.

    http:​//www.humanrights.ch/​de/Schweiz/Inneres/Gr​uppen/Behinderte/idar​t_7791-content.html

    Es ist nicht erkennbar, dass diese vom Bundesgericht hochgehaltenen Gehörs- und Partizipationsrechte der versicherten Personen in der Zwischenzeit gestärkt wurden. Die Invalidenversicherung​ bzw. deren Rechtsabteilung tritt diese wichtigen Gehörs- und Partizipationsrechte bis dato mit beiden Füssen. Auch heute im Juni 2014 werden den IV-Betroffenen bei der Auswahl einer unabhängigen und neutralen Gutachterstelle seitens BSV jegliche Einigungslösungen systematisch VERWEIGERT. Fakt ist, dass auch heute Juni 2014 die Betroffenen ohne jede Gewährung einer Einigungslösung und gegen ihren Willen zu tendenziösen (Schein-) Begutachtungen bei den mit der IV in einem direkten Abhängigkeits- und Befangenheitsverhältn​is stehenden MEDAS-Stellen genötigt werden. Dem Schreibenden liegen Dokumente des BSV vor, die dies einwandfrei belegen. Diese somit gewaltsam erzwungenen (!) MEDAS-Scheingutachten​ (zu pauschal je Fr. 9’000.– bis 11’000.– zulasten Steuerzahlern) sind de facto eine gewerbsmässige Nötigung, Nötigung ist ein Straftatbestand gem. Art, 181 STGB. Ein solches perfides Unwesen bei einer staatlichen Sozialversicherung zulasten den Schwächsten gehört endlich abgestellt.

    Sandro Brotz sollte zu diesem Thema den obersten verantwortlichen Chef des BSV, Bundesrat Alain Berset, in die Rundschau einladen und damit konfrontieren. Es ist Zeit für einen Abgang von Ritler, Kocher und Brechbühl.

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  • Juni 9, 2014

    Gewerbsmässige Nötigung ist organisierte Kriminalität!

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  • Juni 9, 2014

    Gewerbsmässige Nötigung von offenkundig schwachen und häufig hilflosen Menschen wie IV-Rentner/Innen ist ganz besonders verwerflich und widerlich, ganz besonders wenn solches ausgerechnet von einer staatlichen Sozialversicherung in einem der reichsten Länder der Welt praktiziert wird.

    Ja, Herr Kirchgraber, gewerbsmässige Nötigung ist organisierte Kriminalität. Spätestens wenn die breite Öffentlichkeit die wahren Ausmasse dieser organisierten Kriminalität erfährt, wird es eine parlamentarische Untersuchungskommissi​​on geben zu den Vorgängen bei der IV (IV-PUK), um die verantwortlichen Schreibtischtäter zur Rechenschaft zu ziehen.

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  • Juni 10, 2014

    Zur der in den letzten Jahren künstlich inszenierten Missbrauchsdebatte im Invalidenversicherung​s- und Sozialhilfebereich ein Zitat, dass treffender nicht sein könnte:

    “Die Missbrauchsdebatte hat den Missbrauch missbraucht, um den Sozialstaat zu diskreditieren. Das war eine politische und mediale Kampagne.”
    (Walter Schmid, ehem. Skos-Präsident)

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  • Juni 11, 2014

    Die organisierte Kriminalität im IV-Bereich ist politisch gewollt. Pro Infirmis hätte bei mir nie gewagt so weit zu gehen, wenn sie sich nicht durch die Politik geschützt gesehen hätte. Die SVP-Propaganda gegen Sozialarbeitende in den Medien, jedoch auch ein konkretes Beispiel aus dem Umfeld der lokalen bürgerlichen Politik was mich persönlich betrifft lassen darauf schliessen, dass man Leute nicht will, die ihren Job machen. Weil sie diesem gottverdammten Nazireich weder dienen wollen noch dienen, sondern einfach Qualität abliefern, was unter dem Strich Kosten einsparen hilft bei gleichzeitigem Zukommenlassen der legitimen Ansprüche der Betroffenen.

    Die bürgerliche Politik will nicht sparen, nein, man will NICHTS ALS SCHADEN! Die wollen das nachholen, was sie mit dem Nichteinmarschieren Hitlers zurück stecken mussten.
    Unter dem Strich sind das nicht mal allzu viele, jedoch mit vielen Mitläufern und gehorsamen Eingeschüchterten.

    Gerade das Rheintal ist eine Hochburg der SVP, der bürgerlichen Politik ganz allgemein. Schon mein Vater und mein Grossvater, beide freischaffende Künstler ohne politische Ambitionen oder dem Staat auf der Tasche liegend, waren genau solchen Kriminellen ein Dorn im Auge. Weswegen? Sie passten sich nicht an die Nazisache an, die Bevölkerung im Umfeld hatte an ihnen Beispiele, nicht ohne Humor, wie relativ die Einschüchterei an Früchten doch ist. Mein Grossvater war übrigens einer der ersten im Tal, welcher schon in den Fünzigerjahren auf die zunehmenden Probleme der Umweltverschmutzung hinwies. Auch ihm ist zu verdanken, dass in den Sechzigern in Rüthi kein ölthermisches Kraftwerk gebaut wurde noch in den Siebzigern ein AKW. Das sind alles historische Realitäten, keine einfältigen Lobhudeleien.

    Nun,​​​​​ die bürgerliche Politik wollte lieber abzocken und die Leute in den Müll reiten, in dem wir jetzt stecken. Es ist wahr, das schafft neue Arbeitsplätze, aber kostet die Allgemeinheit ungemein! Künftig sowieso! Soll man so diesen Halunken noch Danke sagen? Am liebsten hätten sie’s.

    Man kann mich zwar selbstgefällig nennen, doch an meinem Beispiel zeigt sich die Situation wunderschön: Zwei Topausbildungen, super Arbeitsqualität will heissen Topleistung (aus fachlicher Sicht betrachtet selbstverständlich), wird nicht eingestellt. An den Bewerbungen ist mittlerweile nichts auszusetzen, der Coach hat mich nachweislich auf den aktuellen Stand gebracht. Ob ich einen Job finde, bevor ich mich auf’s Sozialamt begebe? Ich hoffe es, doch bin ich auf alles gefasst.

    Glücklicherweise kenne ich dieses Dorf seit meiner Jugend, mache im Musikverein mit und der Gemeindepräsident ebenfalls. Man kennt sich grösstenteils, und man lässt einander mehr oder weniger leben. Für mich gibt es momentan keinen besseren Wohnort.
    Meine direkte Nachbarin 200 m Luftlinie gen Westen ist die wohlbekannte Jasmin Hutter-Hutter, eine Jugend-Bekannte von mir, deren Vater René mit seiner damaligen Autopartei Ende des vergangenen Jahrhunderts die Leute nur noch den Kopf schütteln und seine Tochter entsprechend abdriften liess, doch seine Politik ist heute über viele Parteien hinweg das sogenannte Nonplusultra der bürgerlichen Elite. Abzocken, einschüchtern, abzocken.
    200 m Luftlinie gen Osten, SVP-Kantonsrat Walter Freund, ehemaliges Mitglied in besagtem Musikverein, das Verhältnis freundschaftlich, sein hofeigener Direktverkauf ist nur zu empfehlen.
    In derselben Gemeinde, eine Pro Infirmis Mitarbeiterin, welche mich damals mit gemobbt hatte, katastrophale Arbeitseinstellung, vermutlich ohne Fachdiplom. Aber mit ihrem Ehepartner Häusle gebaut und viele Schulden auf sich genommen, trotzdem Steuerzahlerin in meiner Gemeinde, sei’s verdankt.

    Genau die Politik und die entsprechenden Leute sollten sich künftig hüten, über Sozialhilfe-Empfänger​​​​​ und Eingewanderte herzuziehen. Oftmals sind das die bestqualifizierten Personen. Nur eben, wo abgezockt werden soll, darf es keine Hemmklötze geben. Diese will man möglichst mundtot oder ganz weg. Sie könnten die eher weniger bequeme Wahrheit ans Licht bringen, die Bevölkerung vom blindlings hassen abhalten. Hierzu jedenfalls habe ich nach meinen Möglichkeiten beigetragen.

    Die IV- und Sozialhilfekosten sind nun also stillschweigend zu akzeptieren. Mehr noch: Diese Mafia-Politik darf augenblicklich aufhören! Sie hetzt die gesamte Welt auf unser kleines Land. Sicher ist das nicht!

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    • Juli 19, 2021

      Stefan Kirchgraber

      Sie beschreiben für uns alle nachvollziehbar, wer und was alles schuldig ist oder sein könnte an Ihrer misslichen Lage. Haben Sie auch schon einmal sich selbst eingehend gefragt, wo die eigene Verantwortung in der leidigen Sache sein könnte. Ihr obiger Rundschlag hat mich jedoch etwas stutzig gemacht.

      Selbstver​ständlich wünsche ich Ihnen baldmöglichst einen für alle befriedigenden Arbeits und Wirkungskkreis. Mein möglichstes in dieser Hinsicht, habe ich mit der Annahme der MEI Initiative in Sachen Arbeitssuchenden getan.

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  • Juli 12, 2014

    Zu diesem völlig absurden, von der Politik mutwillig verursachten IV-Debakel hat Hermesplus unter dem Titel “Weitere beschämende Details aus der IV-Statistik 2013” weitere Rechercheergebnisse auf seiner Webseite http://ivdebakel.ch/b​log/?page_id=2 online gestellt, siehe sein jüngster Beitrag vom 6. Juli 2014 – 16:08 Uhr, hier nachfolgend zitiert:

    “Weitere beschämende Details aus der IV-Statistik 2013

    Hier nochmals der Link: http://www.bsv.admin.​ch/dokumentation/zahl​en/00095/00442/
    Im obenerwähnten Bericht auf Seite 35 – Tabelle 7.5.1 wird erläutert, dass im Jahr 2013 total 21‘700 Renten als Austritte verzeichnet sind, speziell ist, dass davon 15‘200 Renten in die AHV übergingen, weitere 3‘600 Renten verstarben.
    Auf Seite 20 desselben Berichtes – Tabelle 7.1.1 wird berichtet, dass von den insgesamt in der Schweiz lebenden 230‘000 Renten über 136‘000 Rentner in der Altersgruppe 50 – 63/64 sind, die nachträglich verlangte detailliertere Aufteilung zeigt folgendes:

    Altersg​ruppen
    60-64 49‘757 Personen
    55-59 46‘34​9 Personen
    50-54 39‘60​5 Personen
    (Zwischento​tal) 135‘711 Personen
    40-49 51‘390 Personen
    30-39 25‘019 Personen
    18-29 18‘221 Personen
    = Gesamttotal 230‘341 Personen Rentenbestand in der Schweiz per 2013.

    Also kann man davon ausgehen, dass jährlich ca. 20‘000 Rentner in die AHV übertreten, sterben oder sonst austreten, anzurechnen ist noch der Anteil von 35‘100 im Ausland lebenden Renten.
    Das brisante dabei ist der Hinweis zur oben erwähnten Tabelle 7.5.1 Zitat
    „Als Folge der demografischen Alterung ist zu erwarten, dass die AHV-Austritte künftig weiter an Bedeutung gewinnen werden.“

    Der Statistik im Tabellenteil Seite 46, T6.8.1 kann man entnehmen, dass die Neurenten stark rückläufig sind. Also kann man davon ausgehen, dass in Zukunft auch mit signifikant weniger Neurenten (13‘000) zu rechnen ist. Das gibt eine abnehmende NETTO Flussgrösse von jährlich 13‘000 Renten. Vom gesamten Rentenbestand per 31.12.2013 ist das mehr als 5 %. Das notabene bei einer nicht unbedeutenden Zunahme der Bevölkerung in der Schweiz.

    Das Sparpaket von insgesamt 17‘000 Rentenstreichungen bis ins Jahr 2018 (3‘000 Renten/Jahr) liegt im Verhältnis zum natürlichen Rentenrückgang in absolut keinem Verhältnis. Beachtet man die demographische Entwicklung, werden wir in absehbarer Zeit keine IV-Rentenversicherung​ mehr brauchen und sparen MILLIARDEN.

    Es ist vom eidgenössischen Parlament und der eidgenössischen Regierung unverantwortlich, wenn diese hier den politischen Willen, nämlich 17‘000 Renten zu streichen, trotz dieser Tatsache des natürlichen und massiven IV-Rentenrückgangs, ungemindert durchsetzen will.

    Stoppt diesen Unsinn unverzüglich!”

    (En​de Zitat)

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  • Juli 13, 2014

    “Betrug bei der IV – Betrug am Schweizer Volk”

    Richtig, der grösste Betrug erfolgt von der Invalidenversicherung​​ und dem BSV selbst. Gut zum Beitragstitel passen auch die völlig absurd langen, von den IV-Stellen künstlich jahrelang verschleppten Verfahrensdauern. Das Ganze hat System und bildet festen Bestandteil der menschenverachtenden Zermürbungspolitik dieser sogenannten “Sozialversicherung”.​​

    Zitat von René Staubli, Journalist:
    “Für die IV gibt es keinen Anreiz, die Verfahrensdauer zu verkürzen. Denn sie spart Geld, solange ein Fall hängig ist. Sie lässt die Betroffenen, die sie beschönigend als «Kunden» bezeichnet, finanziell ausbluten. (…) Viele geraten deswegen in existenzielle Not und landen beim Sozialamt.”

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  • Juli 14, 2014

    Ausgerechnet das Bundesamt für Sozialversicherungen hat es bis jetzt nicht nötig befunden, zu einer Versachlichung der IV-Diskussion beizutragen.

    Zur Kollektivdiffamierung​, Repression und Entrechtung von IV-Rentenbezüger/Inne​n trägt nicht zuletzt die (bewusst?) völlig unzureichende bis irreführende Informationspolitik seitens dem BSV bei, welche von der SDA kritiklos weiter verbreitet wird.

    Im Interesse einer versachlichten IV-Informationspoliti​k hat der unabhängig recherchierende Bürger und Webseitenbetreiber Hermesplus dem BSV schon mehrfach Fragen gestellt, ohne bislang eine brauchbare Antwort erhalten zu haben. Siehe dazu seine jüngste Anfrage “Kann das BSV die Statistik über die Anzahl der jährlich eingegangenen IV-Anmeldungen nicht erstellen, oder will das BSV diese nicht veröffentlichen?”, welche er am 14. Juli 2014 – 14:26 auch auf seiner Webseite http://ivdebakel.ch/b​log/?page_id=2 online gestellt hat (Kopie unten angehängt).

    Ko​pie der oben erwähnten Anfrage von Hermesplus an das BSV:

    Kann das BSV die Statistik über die Anzahl der jährlich eingegangenen IV-Anmeldungen nicht erstellen, oder will das BSV diese nicht veröffentlichen?

    Die schon vor geraumer Zeit an das BSV gestellte Frage ist immer noch unbeantwortet. Dabei wäre diese mehrjährige Statistik äusserst aufschlussreich.

    Ende Juni dieses Jahres habe ich das BSV um nachstehende statistische Angaben angefragt:

    Die Zehnjahresstatistik (2004 – 2013) enthaltend:

    Insges​amt eingegangene Anmeldungen bei der IV, davon
    – wie viele davon waren erfolgreich
    – wie viele davon waren nicht erfolgreich (abgewiesen, nicht eingetreten, etc.) oder
    – zugewiesen zu:
    – Integrationsmassnahme​n
    – berufliche Massnahmen
    – oder Ausbildung

    Insgesa​mt eingegangene Vorabklärungen bei der IV
    – wie viele davon waren erfolgreich
    – wie viele davon waren nicht erfolgreich (abgewiesen, nicht eingetreten, etgc. oder)
    – zugewiesen zu:
    – Integrationsmassnahme​n
    – berufliche Massnahmen
    – oder Ausbildung

    Vom BSV bekam ich zur Antwort, Zitat: “Zu diesen Fragen liegen keine Auswertungen vor.”
    Unglaublich aber wahr!

    Seit dem 1. Januar 2012 ist die IVG-Revision 6a in Kraft.
    Hier noch der Link dazu: https://www.news.admi​n.ch/message/?lang=de​&msg-id=42248
    Bei annähernder Halbzeit der sechs jährigen Laufzeit ist das BSV scheinbar immer noch nicht in der Lage diese Statistik zu veröffentlichen.

    Die oben gestellten Fragen sind einfach und haben noch nichts mit der Dauer von Massnahmen etc. zu tun.

    Hingegen ist der Erfolg der Wiedereingliederung nur mit statistischen Werten und Erkenntnissen des bereits Erreichten mess- und beeinflussbar.

    Meine schon veröffentlichten Fragen des Erfolges an das BSV vom 08.02.2014:
    “Folgend​e Informationen über die ANZAHL bei der IV eingegangenen Fälle, und aufgeteilt nach Altersgruppen sind von Interesse:
    – sind für den Prozess angemeldet worden
    – konnten durch den Prozess im Erwerbsleben erhalten oder wieder eingegliedert werden
    – konnten einer IV-Rente zugeführt werden
    – konnte eine Eingliederung in das Erwerbsleben nicht erfolgreich abgeschlossen werden
    – wurden abgelehnt”

    Diese Fragen sind bis heute noch nicht beantwortet!

    Umfassendere Details über das “IV-Debakel” sind nachzulesen unter “Geschichte bisher”

    Die von Nationalrätin Ruth Humbel eingereichte Interpellation vom 6.3.2014, die sich mit dem Themenkreis “Wirkungen der IV-Revision 6a und Folgen für die Betroffenen” befasst, wurde von Bundesrat am 28.5.2014 beantwortet; Behandlung im Plenum steht noch aus.
    Hier der Link: http://www.parlament.​ch/d/suche/seiten/ges​chaefte.aspx?gesch_id​=20143046#

    Man kann über die weiteren Informationen aus dem BSV gespannt sein.

    (Zitat Ende)

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  • Juli 14, 2014

    Traurig aber wahr:

    Integration von IV-Rentnerinnen heisst: Funktionieren müssen

    http://www.​tageswoche.ch/de/2014​_15/schweiz/657689/In​tegration-von-IV-Rent​nerinnen-heisst-Funkt​ionieren-m%C3%BCssen.​htm

    Michèle Meyer ist AIDS-Aktivistin, Mutter und Clown

    Viele wurden in die IV-Rente abgeschoben, um Arbeitgeber und RAV zu entlasten. Einigen hat es im finanziellen Existenzkampf geholfen. Doch während innen und aussen nicht mehr in Einklang waren, sind viele bei Erwerb, gesellschaftlichem Ansehen und Teilhabe gescheitert. 


    Der Spardruck brachte die 6. IV-Revision. Nachdem die Betroffenen zunächst zu einem blossen Verwaltungsakt degradiert wurden, wird Gescheiterten und Entwerteten jetzt Funktion abverlangt. Im Arbeitstraining wird Folgsamkeit und Anpassungsfähigkeit überprüft von Beratern, Ärzten und Gutachtern. Wer sich fügt (und fügen kann), bekommt das Gnadenbrot: Integration.
 Die Grunderkrankungen sind plötzlich unwichtig.

    Das Stigma bleibt und der Selbstwert wird weiter traktiert. Mit Überwachung, Misstrauen und unterstellter Simulation sowie angeblichem Renten-Missbrauch wird nachgedoppelt. Vor und während dem Sprung ins kalte Wasser. Und wer trotz Zumutbarkeit und Training scheitert, kann zurückgegeben werden. Oder wandert in die Sozialhilfe.

    Vorge​setzte und Arbeitskollegen und -kolleginnen werden kaum aufgeklärt oder weitergebildet. Ihre entwürdigenden Vorurteile bleiben unbearbeitet. Dafür bekommen wir Ratschläge, wie wir unsere Lücken im CV verstecken können. 
Unsere erworbenen Fähigkeiten wie z.B. Resilienz, Durchhaltevermögen und Eigensinn sind obsolet. Unser Anderssein muss erträglich unauffällig sein. Was uns an Arbeit angeboten wird, falls überhaupt, lässt sich ahnen. Es reicht, wenn einige von uns ein wenig dazugehören. Der Rest fällt sowieso durch die Maschen oder in andere Abhängigkeiten. Vom Lohn schweige ich.

    Zusammenhänge​ von Gesundheit, Selbstwert und Erfüllung werden negiert. Ausgerechnet bei Menschen, die meist deswegen schon mal aus der Erwerbsfähigkeit fielen. Scheitern wir, war es voraussehbar.

    Dabe​i wären wir zum Beispiel geübt im Krisenmanagement, Durchhalten, Scheitern und Wiederaufstehen. Wir könnten vieles einbringen in eine Gesellschaft, die Ausgrenzung und Integration nur am Mehrwert für die Mehrheit misst.

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  • Juli 17, 2014

    Studie: MEDAS-Gutachter urteilen strenger als behandelnde Ärzte. (Ob «strenger» gleichbedeutend ist mit «objektiver», ist… fraglich.)
    http://se​lbstbestimmung.ch/pol​itik/studie-medas-gut​achter-urteilen-stren​ger-als-behandelnde-a​erzte-ob-strenger-gle​ichbedeutend-ist-mit-​objektiver-ist-fragli​ch/

    Es war einmal…. ein Gutachteninstitut. Dessen Leiter änderte jahrelang Gutachten zuungunsten der Begutachteten ab, so dass selbst das Verwaltungsgericht St. Gallen irgendwann bemerkte: «Es ist gerichtsnotorisch, dass in ABI-Gutachten häufig eine nicht näher begründete Arbeitsunfähigkeit von 20 Prozent attestiert wird, wobei jeweils im Dunkeln bleibt, weshalb die Einschränkung gerade 20 Prozent betragen soll.»

    Kommentar der Redaktion von selbstbestimmung.ch:
    An Dreistigkeit kaum noch zu überbieten: Ein Mitarbeiter der Basler MEDAS-Stelle ABI GmbH hat eine Studie erstellt, die die hohen Abweichungen zwischen den Gutachten seines Arbeitgebers und denen der Hausärzte damit erklärt, dass die Hausärzte zu Gunsten ihrer Patienten übertreiben. Dabei ist schon seit vier Jahren (!) bekannt, dass die Basler MEDAS-Stelle ABI GmbH Gutachten nachträglich zu Gunsten der IV abändert.

    Zu den Machenschaften der ABI GmbH siehe auch:

    Invalidenver​sicherung: Gutachter Simon Lauper (ABI GmbH) ändert Befund ab
    http://selbstbest​immung.ch/politik/aus​-dem-archiv-invaliden​versicherung-gutachte​r-simon-lauper-aender​t-befund-ab/

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  • September 17, 2014

    Die staatliche Diskriminierung und Repression von sozial Schwachen mit IV- oder SH-Hintergrund erreicht immer neue Qualitäten.

    Bei der Sozialhilfe (wo viele von den berüchtigten MEDAS über Nacht zu 100% gesundgeschriebene IV-Betroffene entsorgt werden) strebt die SVP nun eine radikale Neuorganisation an: noch mehr “Gemeindeautonomie”, noch tiefere Leistungen. Eine interne Arbeitsgruppe hat zuhanden lokaler Politiker 80 Mustervorstösse erarbeitet.

    Siehe Tagi-Artikel «600 Franken sind genug»
    http://selbst​bestimmung.ch/politik​/sozialhilfe-600-fran​ken-sind-genug/

    Bis jetzt (Stand 17.09.2014 11:00 Uhr) sind dort 59 sehr lesenswerte Kommentare eingegangen.

    Stefa​n Tuor meinte z.B. vor 18 Std.:
    “Fr. 600.– finde ich gut, das gilt dann aber auch als monatliche Gesamtsubvention pro Bauerbetrieb für die gesamte (SVP)-Landwirtschafts​gilde, denn dann bekommen wir schlagartig günstigere Grundnahrungsmittel. Zwar muss der bäuerliche Stand gut 120 Stunden in der Woche malochen, aber ja nu, da diese eh keine Freizeit mehr haben, gibt es ergo auch nicht zu konsumieren. Ora und Labora bis zum Austicken. Übrigens, Anhänger der Volksentrüstungsparte​i können dann ja freiwillig Fr. 600.– in ein Agrar-Landwirtschafts​-Notfond einzahlen, zwecks Schadensminderung…”​

    Schliesse mich der Meinung Tuor’s uneingeschränkt an.

    Die SVP, selbst eine Partei von masslosen Subventionsprofiteure​n, bekennt sich offenbar immer schamloser zu einer rücksichtslosen Umverteilung von unten nach oben und einer Spaltung unseres nationalen und gesellschaftlichen Zusammenhalts.

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