Rückblick: 2011 ist Bürgerkrieg in L­iby­en. Dik­ta­tor Gad­dafi schiesst auf sein ei­ge­nes Volk. Zürcher SVP-Präsident Al­fred Heer meint, das sei kein Grund, Ly­bi­sche Flüchtlinge auf­zu­neh­men, schliess­lich herr­sche in Lybien „kein Notstand“ und die­je­ni­gen, auf die nun ge­schos­sen wird, hätten ja nicht de­mons­trie­ren müssen. Mit an­de­ren Wor­ten: die sind sel­ber schuld an ihrem Tod. FDP-Nationalrätin Doris Fi­ala, die in der­sel­ben Talksen­dung sass, be­zeich­nete diese Aus­sage als men­schen­ver­ach­ten​d. Ist die Ein­stel­lung ja auch.

Gegenwart: Heute sitzt Frau Fiala mit Heer im selben Boot. Dieses fremdenfeindliche und angeblich volle Boot ist im Parlament mehrheitsfähig und beim Volk hat es auch gute Chancen. In der Revision des Asylrechts ist auch die Abschaffung des Botschaftsasyls enthalten. Und da geht es genau darum, echten Flüchtlingen die Tür vor der Naser zuzuschlagen. Weil angeblich „zu viele“ echte Flüchtlinge kommen. Asylbewerber machen ein bis zwei Prozent der Zuwanderung aus. Und 0.5% der Gesamtbevölkerung. Wir werden also nicht „überschwemmt“. Trotzdem werden gewisse Kreise nicht müde, genau das zu behaupten. Und weil die Fremdenfeindlichkeit in einer Wirtschaftskrise steigt, sind sie damit sogar mehrheitsfähig.

Fakt​ ist, dass durch das Botschaftsasyl nur echte, anerkannte Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Das Gesuch wird in der Schweizer Botschaft gestellt. Auch die Abklärungen werden dort gemacht. Wer nicht den Kriterien entspricht, wird auch dort gleich aussortiert. Die Rückschaffungsproblem​e entfallen. Nur die anerkannten Flüchtlinge kommen so in die Schweiz.

 

Die politische Mehrheit will aber diese anerkannten Flüchtlinge nicht mehr aufnehmen. Sie hält es wie Alfred Heer, auch wenn sie es nicht so deutlich sagt: Das Motto scheint zu sein „Es ist egal, wenn sie erschossen werden; Hauptsache, sie kommen nicht in die Schweiz.“

 

Ich will diese zynische und menschenverachtende Politik nicht. Deshalb stimme ich am 9. Juni überzeugt nein.

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Comments to: Botschaftsasyl
  • Mai 4, 2013

    Lieber Menschenfreund.
    Es ist nicht besonders sozial, wenn wir nur denjenigen Asyl bieten, die es vermögen, Schleppergeld zu bezahlen – vielleicht sogar mit Geld, das sie zuvor einem andern geklaut haben. Die Schweiz ist leider zu klein. Auch die Wirtschaft muss ihre Forderungen zurückstecken. Wir brauchen nicht mehr Menschen um unsere Luxusbedürfnisse zu befriedigen.

    Interessant finde ich ist es, immer wieder Gutmenschen zu zu hören, welche glauben, dass wir uns diesbezüglich alles erlauben können. Neben einer drohenden Ueberbevölkerung hat es noch Platz für Wölfe und Bären.

    Wenn Sie sagen, Asylbewerber mache 0,5% der Gesamtbevölkerung aus, sollten Sie nicht glauben, dass Vimentis-Leser so dumm seien, dies nicht als Augenwischerei zu erkennen. Asylbewerber, das weiss jeder, sind keine Asylbewerber mehr, sobald sie aufgenommen und anerkannt sind – Familiennachzug inbegriffen!

    Und noch etwas: Ich kann Ihnen versichern, Herr Pfister, mit Forderungen der Grenzöffnung, sei es für humanitäre oder wirtschaftliche Zwecke, da spielen Sie extremen Bewegungen ungewollt in die Hände. Das ist gefährlich.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Ueli Hofer, sëhr treffend geschrieben. Gratuliere.

      kurt Meili

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    • Juli 19, 2021

      Es geht im Artikel von Herrn Pfister ums Botschaftsasyl. Das mit den Schleppern ist ja eben deshalb hier nicht das Thema.
      Und welche “Forderungen der Grenzöffnung” meinten sie genau?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel. Zu Ihren Bemerkungen:

      Punkt​ 1: “Ich will diese zynische und menschenverachtende Politik nicht. Deshalb stimme ich am 9. Juni überzeugt nein.” Schreibt Pfister in seinem Blog als Schlusszitat.

      Viel​e Schweizer fühlen sich zu Recht eingeengt und fürchten sich zudem vor stetig wachsender Kriminalität. Da ich keiner Partei angehöre, ist mir egal, was Fiala und Heer sagen und denken. Ich kann keinen Einfluss nehmen. Hingegen sage ich gerne MEINE Meinung dazu. Aber ich lasse mich auch Aufklären, wenn man mich überzeugen kann. Das alles hat nichts mit “zynische und menschenverachtende Politik” zu tun!

      Punkt 2: “Und welche “Forderungen der Grenzöffnung” meinten sie genau?”
      Eigentlich eine alberne Frage, Herr Michel. Dennoch, die Grenzen sich offen, und brauchen indessen nicht geöffnet zu werden. Es handelt sich hier um nichts anderes als eine simple Symbolik.

      Regen Sie sich bitte nicht auf, wenn es Leute gibt, die anderer Meinung sind als Sie und Ihre Politfreunde.

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    • Juli 19, 2021

      Zum Thema eingeengt. Asylbewerber machen ein bis zwei Prozent der Zuwanderung aus. Die Nummer mit dem vollen Boot zieht hier also nicht.

      Kriminalitä​t. Wenn man die Statistik richtig liest, sind die Unterschiede zwischen Schweizern und Asylbewerbern gar nicht so hoch. Ausserdem: wenn ein Schweizer kriminell ist, bestraft man diesen einen, und nicht alle Schweizer. Auch wenn zehn Schweizer kriminell sind, bestraft man diese zehn, nicht alle. Aber bei ein paar kriminellen Asylbewerbern sollen gleich alle bestraft werden.

      Wenn sie Angst vor Kriminellen haben und wütend auf sie sind, okay. Diese Gefühle kennt jeder. Aber machen Sie bitte nicht den Fehler, eine ganze Gruppe zu bestrafen für die Verbrechen von einzelnen. Vor allem nicht, wenn es um Menschenleben geht.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist müssig, Herr Pfister auf das volle Boot einzugehen.

      Als A.Häsler, den ich persönlich kannte, das Buch über das volle Boot geschrieben hatte, in den 60ern, hatte die Schweiz an die 6 Mio. Einwohner. Das Jahr, das die Publikationen betrifft war ungefähr 1943. Damalst zählte die Bevölkerung um 4 Mio. Reicht Ihnen dieser Zuwachs noch nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Es ist leider typisch für die unsachliche Argumentation gewisser Kreise, dass unterschiedliche Themen wie Asylpolitik und Einwanderungspoltik miteinander vermischt werden.

      Die Anzahl der Asylbewerber ist derart klein, dass sie betreffend Bevölkerungszunahme völlig zu vernachlässigen ist!

      Gewisse Kreise bauschen dieses Thema seit Jahren auf um gezielt gegen Ausländer hetzen zu können. Wirkliche Lösungen präsentieren diese Kreise aber nie!

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    • Juli 19, 2021

      “Die Anzahl der Asylbewerber ist derart klein, dass sie betreffend Bevölkerungszunahme völlig zu vernachlässigen ist!”

      Stimmt. ca. 2% der Zuwanderer und 0,28% der Gesamtbevölkerung. Selbst wenn man die dazuzählt, die früher mal Asylbewerber waren, kommt man auf 0,94%. Wahnsinn, wie wir da überschwemmt werden!

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    • Juli 19, 2021

      ” Stimmt. ca. 2% der Zuwanderer und 0,28% der Gesamtbevölkerung. Selbst wenn man die dazuzählt, die früher mal Asylbewerber waren, kommt man auf 0,94%. Wahnsinn, wie wir da überschwemmt werden! ”

      Gell Herr Pfister, die Kriminalitätsrate unter den Asylanten ist aber schon etwas grösser als 2%, respektive 0,28%, Stichwort Drogenhandel, Körperverletzung und Einbruchdiebstähle??

      Ausserdem sind das schon sehr viele Leute für so ein kleines Land, wenn nur schon im 2012 gut 29.000 Menschen Asyl beantragt haben, wo von 2/3 davon gar keine echten Flüchtlinge sind, Sans Papiers nicht einmal mit eingerechnet und das alles nur bezogen auf 2012, ohne die reguläre Einwanderung.

      Die 2/3 Scheinflüchtlinge entsprechen immerhin der Grösse einer Stadt Wettingen oder Wädenswil, wenn man es auf 2012 bezieht!!

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    • Juli 19, 2021

      Zum Thema Umgang mit Zahlen betreffend Kriminalität von Asylbewerbern, empfehle ich diesen hervorragenden Artikel:

      http://sc​hlemihlsblog.wordpres​s.com/2013/04/16/svp-​auslanderfeindliche-h​etze-mit-falschen-zah​len/

      Gewisse Herren von der SVP nehmen es mit den Zahlen offenbar nicht so genau um machen aus 9% einfach mal 50%…

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    • Juli 19, 2021

      Rolli Anderegg, wie Recht Sie haben. Passen Sie aber auf, sonst werden Sie noch als Rechtsextrmist abgestempelt und Ihre Kommentare werden gelöscht. Aber ich lese Ihre Beiträge trotzdem sehr gerne.
      Ich meine: Botschaftsasylabstimm​ung: 23% ja gegen 77% nein, ich glaube, das sagt so ziemlich alles

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  • Mai 4, 2013

    Absolut neben den Schuhen und völlig weg von Realität!

    Flüchtli​nge die es in die Schweiz schaffen sind bestimmt nicht die Ärmsten.

    Es ist dringend notwendig die Asylrecht zu Verschärfen und die Anreize zu eliminieren. Im Gegenzug sind Massnahmen vor Ort zu unterstützen um auch Gerechtigkeit den Ärmsten gegenüber zu garantieren.

    Überl​ege!

    Tas Taggeld ist nicht der Rede werde ja verhältnismässig sogar zu wenig. Man überlege sich aber mal den Personellen und Materiellen Aufwand der da Betrieben wird, dies übersteigt jegliche Gerechtigkeit gegenüber Bedürftigen in der Schweiz lebender Personen!

    Allein die kosten die Produziert werden durch die Rückschaffung und vor allem durch die Rückschaffung die nicht vollzogen werden weil der Scheinasylant untergetaucht und flüchtig ist. Die Kosten bei der Fluggesellschaft müsse so oder so vom Steuerzahler bezahlt werden!

    Nach fünf Jahren werden Asylanten eingebürgert und fahlen dann Automatisch mit Familliennachzug der Sozialkasse zur Last.

    Man könnte viel mehr erreichen mit den Verschleuderten Milliarden als nur den Heuchlerischen einfachen Weg zu gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Sagen Sie das bitte nicht zu laut, sonst fürchten sich die Linken noch darum, dass man ihnen die Klientel in der Asylindustrie beraubt…

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    • Juli 19, 2021

      Ja leider ist es schon so, dass das Asylwesen auch benutzt wird zum gut bezahlte Schoggi Jöbli zu gestalten und da liegt der Eigennutz vor der gerechten und wirkungsvollen Hilfe. Die Kreise nannten Sie ja bereits! Ich sage nur, Scheinheilige Heuchelei!

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Alikoski
      Es geht im Artikel von Herrn Pfister ums Botschaftsasyl. Möchten Sie einen Artikel eventuell zuerst lesen, bevor Sie Ihren Wutanfall herausschreiben?

      Ich finde es andererseits sehr tröstlich, dass Sie Massnahmen „vor Ort zu unterstützen um auch Gerechtigkeit den Ärmsten gegenüber zu garantieren“. Falls Sie aber selbst bereits eine solche Massnahme für Syrien vorbereiten, so seien Sie bitte vorsichtig! Das soll dort nicht ganz so einfach sein, wie es sich hier hinschreibt.

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    • Juli 19, 2021

      Naja Herr Michel, woraus Sie sehen wollen dass ich den Artikel nicht gelesen habe und sogar einen Wutanfall hineininterpretieren,​ dass können nur Sie selbst wissen. Ich muss wohl annehmen, dass Sie dazu neigen Meinungen falsch zu Interpretieren und Unterstellungen an der Tagesordnung liegen. Schade!

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    • Juli 19, 2021

      “Flüchtlinge die es in die Schweiz schaffen sind bestimmt nicht die Ärmsten.”

      Wer in der Botschaft Asyl beantragt, schafft es eben NICHT in die Schweiz. Bitte zuerst den Text lesen. Wollen Sie wirklich echte Flüchtlinge in den Tod schicken, weil es ein paar Betrüger gibt?

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    • Juli 19, 2021

      Stefan Pfister, bleiben Sie bitte mal ehrlich, sich in eine Botschaft zu begeben ist eines, sich in ein sicheres Drittland zu retten das andere. Sie wissen ganz genau, dass die meisten Anträge für Botschaftsasyl in sicheren Drittstaaten erfolgte, womit diese Leute bei uns gar nicht asylberechtigt sind, da sie eben schon bereits in einen sicheren Drittstaat geflüchtet sind. Ist das so schwer zu begreifen??

      Botschaftsasylant​räge sind überflüssig, da diese kaum dort praktiziert werden, wo jemand verfolgt wird, sondern in sicheren Drittstaaten, wo diese dann zu einem unnützen Papiertiger verkommen.

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    • Juli 19, 2021

      S. Pfister, Plakativer geht’s wohl nicht mehr. Aber ja, ich nehme den Tod dieser Leute in Kauf so wie sie nämlich auch.

      Denn Ihre Politik S.Pfister Schützt nur ein paar auserwählte und ist rein Populistische- Politische Natur. Asylpolitik wie Sie und die SP Betreiben ist rein Finanziell und Partei lebenserhaltendes Geschäft wie bei den Grünen das “Waldsterben”

      Ne​in S.Pfister, mich können sie nicht in die Enge treiben mit den von Ihnen erwähnten Toden. Zudem ist mir die Schweiz und Ihre Ärmsten zuerst wichtiger.

      Für was haben und Zahlen wir den Millionen Beitrage an die UNO und sonstige selbstgerecht nichtsnutzige Konstrukte, die nur an den eigenen Überlebenskampf interessiert sind!

      Nein es ist absolut verwerflich und inakzeptabel wie Sie nur für ein Paar wenigen aus diesen Länder einstehen den Rest sich selber überlassend, nur um sich Politisch betätigen zu können. Ich würde mich Schämen

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    • Juli 19, 2021

      ” Zudem ist mir die Schweiz und Ihre Ärmsten zuerst wichtiger. “

      Meine Partei setzt sich auch für die Schwächsten der Gesellschaft ein, während die “Ausländer-raus”-Pa​rtei genau bei diesen Schwächsten gerne den Sparhebel ansetzt. Wir unterstützen beispielsweise die Mindestlohn-Initiativ​e.

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    • Juli 19, 2021

      Wie zynisch von Stefan Pfister, die ständige Steuer-, Abgaben und Gebührenflutt seiner Partei trifft gerade diejenigen am stärksten, für die sich Pfister’s Partei angeblich einsetzt: Die Schwächsten!!

      Aber​ kein Wunder verlieren die Grünen ständig bei Parlamentswahlen Sitze und Wähleranteile.

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    • Juli 19, 2021

      Rolli Anderegg,

      würden Sie bitte wieder zum Thema zurückkommen, danke! Das Thema ist das Botschaftsasyl. über Steuern können wir gerne an einem anderen Ort diskutieren.

      Meine​ Argumente habe ich mehrmals genannt. Es kommen nur anerkannte Flüchtlinge auf diesem Weg in die Schweiz. Die anderen werden schon im Ausland aussortiert. Was spricht dagegen, echte Flüchtlinge aufzunehmen? Ich meine, ausser Fremdenfeindlichkeit?​

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    • Juli 19, 2021

      Wie schon mehrmals erwähnt ist das Botschaftsasyl ein Unding. Wenn man in einer Schweizer Botschaft einen Asylantrag stellen würde, dann können Sie zu 99,9% davon ausgehen, dass sich die Botschaft in einem sicheren Drittland befindet, womit dieses Drittland dem Flüchtling Asyl zu bieten hat und nicht wir, da sicheres Drittland. Ich hoffe Sie haben das endlich begriffen.

      Der Status mit dem sicheren Drittstaat entspricht der Schweizerischen Gesetzgebung, wie auch jener von Dublin, wo Sie aber beide Gesetze ignorieren, bzw.sogar Internationale Abkommen gering schätzen, obwohl Sie doch sonst immer so viel von Internationalen Verträgen halten.

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    • Juli 19, 2021

      Heikki Alikoski sagte Vor 8 Minuten

      Herr Pfister, mit dem Mindestlohn hat die SP den blödesten Mist gemacht. Denn während man nach der Lehre oder Studium dank Berufliche Weiterentwicklung kompetenter wurde hob sich auch dementsprechend der Lohn an. Da Ihre Partei die PFZ schönredete und durchbrachte, hat jetzt der gemeine Arbeitnehmer das grosse nachsehen. Er wird durch einen Deutschen Arbeiter ersetzt oder bekommt ein neuen Arbeitsvertrag zum Mindestlohn. Die Profiteure sind die Unternehmer!

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    • Juli 19, 2021

      Mensch, Rolli Anderegg, wenn die Menschen so sicher wären, würden Sie nicht in der Schweiz aufgenommen, sondern schon im Ausland aussortiert.

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    • Juli 19, 2021

      @Heikki Alikoski

      ihre Ausführungen sind gleich in mehrfacher Hinsicht falsch.
      um wieder zum Thema zurückzukommen. Das Botschaftsasyl ist eben für die Schwächsten. Für die, die die Reise übers Mittelmeer weder bezahlen noch gesundheitlich durchstehen können. Privilegiert sind diese Leute eben nicht! Und genau das kritisiere ich an der Abschaffung des Botschaftsasyls. Früher hiess es noch, man wolle die echten von den falschen Flüchtlingen trennen. Heute geht es der politischen Mehrheit darum, weniger echte Flüchtlinge aufzunehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, es ist müssig mit Ihnen darüber weiter zu diskutieren. 2/3 der Gesuchsteller sind nun mal Wirtschaftsflüchtling​e, sprich Scheinflüchtlinge, die hier nichts verloren haben, aber von den Linken in Schutz genommen werden. Und der Rest der dann noch übrig bleibt kommt eben aus Drittländern, wo bewusst oder unbewusst von Behördenseite nicht aussortiert wird, aber dennoch die Drittstaatenregelung gilt.

      Würde diese konsequent umgesetzt( sprich das die Erstländer wo eine sicheres Aufnahme der Flüchtlinge möglich ist, auch die Leute von Anfang an behält, bzw. um Hilfe ersucht ), dann müssten sich nicht so viele Menschen auf eine lebensgefährliche Überfahrt aufmachen, bzw. würden weniger Menschen im Mittelmeer ertrinken!!

      Und gerade Marokko, Algerien, Tunesien und Ägypten sind sehr wohl sichere Aufnahmeländer!!

      http://de.wikiped​ia.org/wiki/Drittstaa​tenregelung#Schweiz

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    • Juli 19, 2021

      1. Dank Drittstaatenregelung werden diejenigen aussortiert, die schon in Sicherheit sind.

      2. Die Abschaffung des Botschaftsasyls sorgt ja gerade dafür, dass sich mehr Flüchtlinge auf den lebensgefährlichen Weg übers Mittelmeer begeben. Oder an Ort und Stelle bleiben und dort misshandelt oder getötet werden.

      3. Die Anerkennungsquote beim Botschaftsasyl ist höher als bei denen, die in der Schweiz Asyl beantragen.

      Wenn in Rolli Andereggs Augen jeder Flüchtling ein Scheinflüchtling ist, bringt die Diskussion tatsächlich nichts.
      Deshalb schreibe ich die Antwort ja in erster Linie nicht für ihn, sondern für die Mitleser.

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    • Juli 19, 2021

      1. Ich habe nie gesagt, dass jeder Flüchtling ein Scheinflüchtling wäre. Das ist eine haltlose Behauptung die Sie hier einfach in den Raum stellen.

      2. Würde das Botschaftsasyl nur dann einen Sinn machen, wenn die Gesuchsteller in einem Verfolgungsland auf der Schweizer Botschaft ein derartiges Gesuch abgeben würden. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass mit der Einführung des Botschaftsasyls die allermeisten Gesuche über sichere Drittstaaten erfolgten, siehe das Beispiel mit Syrien und Ägypten zwischen 2006 bis 2008. Darum gilt hier die Drittstaatenregelung.​

      3. Können Sie gar nicht belegen, dass in der Zeit des Schweizer Botschftsasyls tatsächlich weniger Menschen im Mittelmeer ertrunken wären, bzw. ohne Botschftsasyl mehr Leute sterben würden, wo Sie überhaupt keine genau Zahl über die Flüchtlinge abgeben können. Zudem haben viele Flüchtlinge gar keine Papiere mehr auf sich, nachdem sie ein sicheres Drittland erreicht haben und bei der Botschaft anklopfen. Vor allem aus dem Grunde weil sie nur Wirtschaftsflüchtling​e sind!!

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    • Juli 19, 2021

      Sie sagen, die einen seien Scheinflüchtlinge und die anderen schon in Sicherheit. Also auch nicht mehr auf der Flucht.

      Und dann lassen Sie sich noch über die Zahl aus und fahren damit auf der Schiene “Das Boot ist voll”. über den Arbeitsmarkt kommen ca 50 mal so viele Menschen in die Schweiz als über das Asylwesen. Wenn Sie die Platte bringen wollen, dann dort. Und bitte gleich erklären, wie wir ohne Zuwanderung die AHV finanzieren sollen bei 1.5 Kindern pro Frau.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, das mit der Nazi-Keule können Sie wo anders bringen. Wer schon im Ausland in Sicherheit ist, der hat bei uns kein Anrecht auf Asyl, da hier die Drittstaatenregelung gilt. Haben Sie das noch nicht begriffen??

      30.000​ Asylgesuchsteller wie im Jahre 2012 entsprechen immerhin einer halben Stadt Luzern, die auch irgendwo in der kleinen und engen Schweiz untergebracht werden muss. Oder nehmen Sie persönlich auch noch einige Asylgesuchsteller auf, wo von 2/3 ohnehin nur Wirtschaftsflüchtling​e sind??

      Was ist eigentlich mit den vielen Papierlosen und den abgewiesenen Asylbewerbern, die von Ihren Freunden verteidigt werden?? Nur dumm hat Ihre 0,2% oder 0,38% Minderheit der Asylgesuchsteller schon eine weitaus höhere Kriminalitätsrate, als nur eine von 0,38%.

      Und was Linke auch noch nicht schnallen: Nicht die Quantität der Einwanderer ist für die Sozialwerke von Bedeutung, sondern vor allem deren Qualität. Was nützt uns eine sinnlose Masseneinwanderung, wenn dafür die ALV damit ruiniert wird??

      http://www.​tagesanzeiger.ch/schw​eiz/standard/Zuwander​ung-Verlustgeschaeft-​fuer-die-ALV/story/29​479652

      Ursprünglic​h ist diese Meldung vom Landboten, wo ich aber den Tagi zitiere, der diese Meldung kopiert, weil ich kein Abo vom Winterthurer Landboten habe. Nicht einmal das BIP pro Kopf ist mit der PFZ gewachsen, obwohl ihresgleichen im Vorfeld etwas anderes in Aussicht stellte.

      Ach ja, bleiben Sie bitte doch auch beim Thema, werter Stefan Pfister, da die AHV so rein nichts mit dem Asylwesen/ dem Asylmissbrauch zu tun hat!!

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  • Mai 5, 2013

    Es Fliessen Milliarden Beträge an die UNO, es müsste eigentlich gar keine Flüchtlinge geben würden Politiker Druck auf die UNO ausüben für das, wir Sie Bezahlen.

    “Die wichtigsten Aufgaben der Organisation sind gemäß ihrer Charta die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit. Im Vordergrund stehen außerdem Unterstützung im wirtschaftlichen, sozialen und humanitären Gebiet (siehe auch die Millennium-Entwicklun​gsziele der UNO)”

    Aber das Asylantenwesen lässt sich natürlich Politisch und finanziell nutzen so wie das erfundene Waldsterben von den Grünen um eine Politische Daseinsberechtigung zu suggerieren!

    Die Schweiz stösst an Ihre Grenzen auch Finanziell. Finanziell füllen wir zu diesem Thema gleich zwei Fässer ohne Boden. 1. die nichts bringende UNO 2. ein Asylwesen das privilegierten hilft und nur unsinnige gutbezahlte Pöstchen fordert.

    Die Politik versagt vollkommen, aber man versucht zu Gunsten weniger aber auf dem Buckel tausender Humanitär da zu stehen und geht noch mit einem guten Gewissen ins Bett!

    Übrigens, es gibt zum Beispiel in Mexiko massenhaft Tötungsdelikte, sollten wir diese gefärdeten nicht auch noch aufnehmen?

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    • Juli 19, 2021

      Fakt ist, dass Asylbewerber 2% der Einwanderung und (grosszügig aufgerundet!) 0,5% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Sprüche wie “Wir werden überschwemmt” oder “wir können nicht die Probleme der ganzen Welt” lösen sind hier echt fehl am Platz.

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    • Juli 19, 2021

      Die Kriminalitätsrate unter den Asylanten ist aber schon erheblich grösser als 2%, respektive 0,28%, siehe Betäubungsmitteldelik​te, Körperverletzung und Einbruchdiebstähle??

      Das sind schon sehr viele Leute auf unserem engen Raum, wenn nur schon 2012 knapp 30.000 Menschen Asyl beantragt haben, wo von 2/3 davon gar keine echten Flüchtlinge sind, Illegale nicht einmal mit eingerechnet und das alles nur bezogen auf 2012, ohne die normale Einwanderung.

      Die 2/3 Scheinflüchtlinge entsprechen immerhin der Grösse einer Stadt Wädenswil, wenn man das letzte Jahr nimmt!!

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  • Mai 5, 2013

    Es fehlt mir wahrlich nicht an Empathie und Menschen in prekären (auch wirtschaftlich prekären) Verhältnissen haben mein volles Mitleid. Aber: Können wir kleines Land das Elend der ganzen Welt auf unsere Schultern nehmen? Eine Verschärfung des Asylgesetzes ist notwendig, aber so, wie sie vorgeschlagen wird, lehne ich sie ab. Warum wird das Botschaftsasyl abgeschafft? Wäre es nicht sinnvoll einen Asylantrag überhaupt nur bei der entsprechenden Botschaft des Landes einreichen zu können? Den wer – ausser die Menschen vor Ort – kann besser bestimmen, ob es um Verfolgte handelt, die gemäss unserer humanitären Tradition unsere Hilfe benötigen oder ob es Wirtschaftsflüchtling​e sind? Eine Abklärung vor Ort und gegebenenfalls die Ausstellung eines Visums wäre einfacher, zielgerichteter und billiger. Das Geld, das wir hierzulande für Asylzentren und dergl. verschwenden, könnte man für eine sinnvolle Wirtschaftshilfe (analog z.B. HEKS) verwenden. Das wäre eine win-win-Situation für alle Beteiligten, nur nicht für die Schlepperbanden.

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  • Mai 5, 2013

    Danke Herr Pfister für Ihren Beitrag. Die Menschen brauchen solche Anlässe an denen sie schlechte Laune und Hass deponieren können. Einige Kommentatorinnen und Kommentatoren dieser Seite fühlen sich jetzt bestimmt besser.

    Allerdings​ hatte ich diese Nacht Ihretwegen auch einen bösen Traum:
    Fiese rote Nordkoreaner stürzten unserer Regierung und hatten unser Land hernach fest im Griff. Alle Einwohner unserer Strasse wurden auf eine Todesliste gesetzt. Nur ich nicht. Der Mann von Frau Rutschi wurde erschossen und sie versuchte mit Ihren zwei Kindern auf der Botschaft von Schweizanien Asyl zu bekommen. Reisepapiere bekam sie natürlich keine. Herr Müller nutzte einen Verwandtenbesuch in Deutschland um in der Botschaft von Schweizanien Asyl für sich und seine Familie zu beantragen. Mein Nachbar Roger hatte Geld und nutze seine Kontakte zu einem Freund um Schweizanien illegal zu erreichen. Und ich verliess das Land mit einem Kilogramm Heroin desselben Freundes in der Tasche.
    Von Frau Meier und ihren Kindern hat man nie mehr etwas gehört. Herr Müller hat natürlich auch kein Botschaftsasyl bekommen und ist wohl in einem Flüchtlingslager an der deutschen Grenze an Cholera eingegangen. Roger ist im Mittelmeer ertrunken. Aber ich habe es geschafft und meinen Asylantrag in Schweizanien deponiert! Schweizanien hat zwar eine Durchsetzungsinitiati​ve und ein ganz ganz scharfes Asylgesetz – aber gekratzt hat mich das wenig: Denn obwohl ich in der alten Heimat nicht auf einer Todesliste stand, wollten die mich aber auch nicht wieder zurückhaben. Die Schweizanier haben mich sogar in Handschellen ausgeschafft – nur haben die mich Nordkoreaner einfach nicht einreisen lassen. Die Schweizanier haben mich fluchend wieder mitgenommen und zuhause bitter über Scheinasylanten geklagt. Mir war es recht – bis ich schweissgebadet aufwachte.

    Wie blöd sind wir eigentlich? Mit jeder „Verbesserung“ unseres Asylgesetzes optimieren wir ein System, das es echten Flüchtlingen möglichst konsequent verunmöglicht Asyl zu erhalten. Danach flennen wir über Scheinasylanten – und fordern zähnefletschend eine weitere Verschlimmbesserung dieses Systems.

    Anstatt davon schlechte Laune zu kriegen sollten man besser echte Verbesserungen suchen. Wer das nicht kann soll doch bitte mal einen Hund streicheln oder meinetwegen auch einen Baum umarmen.

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    • Juli 19, 2021

      Genau, oder in die Toy Boy Ferien nach Tunesien, Ägypten oder Kenya fliegen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel, können Sie konkreter werden? Wie stellen Sie sich “echte Verbesserungen” vor?

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    • Juli 19, 2021

      Träumen kann man immer. Und diese Träume dann noch erzählen und ausschmücken damit sie ins politische Konzept passen, das kann man auch. Aber nützen tut es nichts. Es bringt uns nicht weiter.

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    • Juli 19, 2021

      Echte Flüchtlinge gibt es eben immer weniger, sondern immer mehr Wirtschaftsflüchtling​e die sich als Scheinasylanten ausgeben. Oder dann jene die kriminelle Absichten haben. Herr Michel findet offenbar gefallen daran diese falschen Flüchtlinge noch zu verteidigen, den anders kann man es sich nicht erklären, warum man sich nicht gegen den Asylmissbrauch wert.

      Oder vielleicht ist Herr Michel auch ein Lobbyist der Asylindustrie, damit all die Rechtsanwälte, Sozialarbeiter, Übersetzer und Ärzte darin nicht arbeitslos werden.

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    • Juli 19, 2021

      @Inge Votava: Eine konstruktive Diskussion? Gerne! Lassen Sie uns gleich loslegen!
      Bevor wir über neue Lösungen reden, könnten wir gemeinsame Ziele definieren.
      Ich wünsche mir zum Beispiel eine Asylsystem, das es echten Flüchtlingen möglich macht ein Gesuch zu stellen. Was wünschen Sie sich?

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin ganz Ihrer Meinung, Herr Michel, was die Ziele betrifft. Wahrscheinlich teilt diese Meinung der grössere Teil unserer Bevölkerung. Aber wie soll das durchgesetzt werden? Ich hatte vorgeschlagen, Asylgesuche nur noch bei den Botschaften des betreffenden Landes stellen zu können. Sicher gibt es auch noch andere Lösungsvorschläge. Ich würde gerne davon hören. Denn nur zu kritisieren, ohne selbst kreative Lösungen anzubieten, erscheint mir doch ein wenig billig.

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    • Juli 19, 2021

      Ich sage NEIN zu den Änderungen. Warum nicht ein Asylgesuch NUR im betreffenden Land stellen können, dort abgeklärt wird, BEVOR eine (illegale) Einreise stattfindet? Grundsätzlich müssen alle Flüchtlinge(erst mal egal ob echt oder nicht) die Möglichkeit haben ein Gesuch zu stellen. Und: wenn Verschärfung, dann einzig bei den Schlepperbanden, aber dann rigoros. Wie wärs damit?

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    • Juli 19, 2021

      ” Grundsätzlich müssen alle Flüchtlinge(erst mal egal ob echt oder nicht) die Möglichkeit haben ein Gesuch zu stellen. ”

      1. Die meisten davon sind aber gar keine echten Flüchtlinge,sondern nur Wirtschaftsflüchtling​e.Kein Recht auf Asyl.

      2. Der Witz an der ganzen Sache ist der, dass wenn man in einer Schweizer Botschaft ein Asylgesuch stellen würde, man sich bereits schon in 99% der Fälle in einem sicheren Drittstaat befindet, bzw. die Botschaft sich in so einem Land befindet. Hier gilt die Drittstaatenregelung.​

      3. Würde es kaum ein anders Land ausser der Schweiz geben, die diesen Gutmenschen-Dienst praktiziert.

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    • Juli 19, 2021

      @Inge Votava: Sorry, war ‘ne harte Woche.
      Ein Ziel haben wir also schon mal gemeinsam!
      Ich sehe auch Grenzen beim Botschaftsasyl. Ist die Botschaft in Syrien beispielsweise noch offen? Ist sie erreichbar? Ist es sicher, sich dort zu zeigen? Oft bleibt nur der Weg über Nachbarländer. Diese Botschaften müssten in Krisenfällen einspringen dürfen. Ausserdem haben Botschaften eigentlich auch genug andere Aufgaben.

      Weiteres Ziele könnte sein: Eine Begrenzung der Gesuche.
      Möglicherwe​ise ist das Asylverfahren einfach zu unflexibel und auch am Ende. Wieso arbeiten wir nicht einfach direkt mit dem UNHCR(http://www.unhc​r.org) zusammen und übernehmen Flüchtlinge von da wo wirklich Not am Mann ist? Echte Flüchtlinge gibt es mehr als genug und diese Leute wissen, wo sie sind. Wir erlauben für gewisse Kontingente eine unkomplizierte Einreise da wo es Sinn macht, erstrecken dann Aufenthaltsbewilligun​gen wo nötig und benennen es irgendwie – bloss nicht „Asyl“. Eine Unterscheidung in „echte“ und „falsche“ Flüchtlinge entfiele so weitgehend.

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  • Mai 6, 2013

    Es wurden konkrete Vorschläge gewünscht. Nun, zurzeit habe ich zwei Vorschläge: Die Abschaffung des Asylrechts und die Incentive – Strategie

    Vorschla​g: Die völlige Abschaffung des Asylrechts.
    Unser Asylrecht ist zu einem System verkommen, dass sich nach dem Grundsatz richtet: „Es ist uns egal, wo die echten Flüchtlinge erschossen werden; Hauptsache, sie kommen nicht in die Schweiz.“ Da ist bloss noch pervers.

    Eine Abschaffung würde es er Schweizer Bevölkerung erlauben, drei wichtige Lehren zu ziehen.

    Lehre Nummer 1:
    Auch nach der Abschaffung würde munter illegal in die Schweiz eingewandert. Die Schweiz gilt als reichstes Land der Welt – solange dies so ist, wird sie auch Menschen aus aller Welt anziehen. Gauner ebenso wie Manager, Fussballer, Arbeiter und echte Flüchtlinge. Man wird feststellen müssen, das Kriminelle das Asylrecht zwar nutzen – aber nicht benötigen. Die Schweiz wird auch nach der Abschaffung des Asylrechts mit Drogen versorgt sein und illegale Einwanderer werden weiter Ihren Weg finden. Das ist schlicht der Preis unseres Erfolgs in einer globalen Welt.

    Lehre Nummer 2:
    Diese illegalen Einwanderer werden auch ohne Asylrecht nicht zurück geschafft werden können. Kann die Identität nicht festgestellt werden oder verweigert der Heimatstaat die Rückreise, bleibt der Einwanderer da. Wir können ihn entweder ins Gefängnis stecken oder auf Sozialhilfe setzen. Das wird nicht billiger oder besser. Ob wir Schweizer deshalb vor Wut schnauben oder im Dreieck tanzen bleibt sich gleich.

    Lehre Nummer 3:
    Den Bedürftigen in der Schweiz lebenden Personen wird es keinen Deut besser gehen: Schweizer Chefs werden weiterhin junge, flexible ausländische und billige Arbeitskräfte den bedürftigen Schweizern vorziehen und sich gegen Mindestlöhne aussprechen. Abzocker werden Steuern hinterziehen und gleichzeitig ein höheres Rentenalter, tiefere Steuern und einen tieferen Umwandlungssatz fordern. Konzerne und Banken werden weiterhin Steuergeschenke und „optimale Rahmenbedingungen“ einfordern und sich gleichzeitig an Subventionen oder an notfallmässigen Staatshilfen gesund stossen. Das Asylrecht hat uns nie daran gehindert uns um Bedürftige Schweizerinnen und Schweizer zu kümmern! Das haben wir so entschieden und wir könnten das jederzeit korrigieren – wenn wir denn wollten.

    Die Abschaffung des Asylrechts nicht machbar. Die Lehren daraus würden sich aber schon heute ziehen lassen: Das Asylrecht ist ganz gewiss nicht der Quell unserer Probleme. Man verirrt sich bloss ganz gewaltig, wenn man dieser Fata Morgana folgt.

    Die Incentive – Strategie schaff ich heute leider nicht mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr gut Beschrieben wie uns die Linken und SP belogen in die irregeführt haben mit Schengen, PFZ und so weiter!!!

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Michel. Das ist schon etwas anderes, als Ihre Kitschträume, die Sie publiziert haben. Und die sich gewollt oder nicht, zwar an Voltaire’s CANDIDE ODER DER OPTIMISMUS anlehnen, aber natürlich in keiner Weise vergleichbar sind und nichts mit dem Umfeld von damals zu tun haben. Einige Ihrer Vorstellungen sind reell und entsprechen auch meinen Ansichten. Dennoch, zustimmen kann ich nicht. Der Daumen bleibt neutral. Ich bewege ihn nicht. Ich sage, wenn Sie erlauben, meine Sichtweise.

      Zuerst​ eine Richtigstellung: Es ist nicht so, dass die meisten Gegner des Botschaftsasyls einfach herzlose Mitmenschen sind, wie fast alle Ihrer Glaubensgenossen denken.

      Die Schweiz tut sehr viel Humanitäres vor Ort, um Füchtlingsströme zu dämmen. Da sind neben der Eidgenossenschaft auch christliche und linke Hilfswerke sowie reiche Philanthropen engagiert. Nur sind sie leider oft nicht genug effizient. Ein koordiniertes Vorgehen wäre hilfreicher. Viele Mitarbeiter vor Ort leben wie früher die englischen Kolonisten in Indien und Afrika. Ein komfortables Cottage, für den Leiter eine Villa, Bedienstete, Whisky, billige Frauen und in der Schweiz ein Konto, auf das ein angemessener Schweizerlohn plus Spesen, plus Tropenzulage, früher steuerfrei, ob das immer noch so ist, weiss ich nicht, regelmässig überwiesen wird. Nun ist es so, dass die Lebenshaltungskosten gegenüber zu Hause in jenen Ländern fast lächerlich tief sind. Spesen gibt es sozusagen keine. Am Ende ihrer Entwicklungstätigkeit​ schreiben sie dann Artikel oder gar Bücher, geben Interviews an die Medien und prahlen über Ihre humanitären Leistungen. Nun, es sind nicht alle so, aber viele. Hier könnte eine Staatengemeinschaft wie der Nobelpreisträger EU etwas bewegen und die Berechtigung dieses Preises beweisen. Aber die EU ist ja nicht einmal in der Lage, ihre eigenen Probleme zu meistern.

      Natürlic​h gibt es viele Staaten, die keine Hilfe zulassen. Das sind souveräne Staaten, die ihre Entwicklung, so hart es tönt, selber meistern müssen. So wie es früher unsere Vorfahren ebenfalls lernen mussten. Wie Sie wissen, gab es in der Schweiz ebenfalls unglaublich harte Zeiten mit Kriegen und Hungersnöten. Während des 30jährigen Krieges wurde in Deutschland gemordet, schlimmer als vor Jahren in Ruanda und heute an verschiedenen Orten in Nigeria und in der “Demokratische” Republik Kongo. Vergleiche Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausens „Simplicissimus“. Worin er gemäss meiner Erinnerung geschrieben hat, dass er, auf seiner Pilgerreise nach Einsiedeln, nach dem Ueberschreiten der Grenze bei Basel, in das „friedliche Schweizerland“ eine wunderbare Welt (oder so irgendwie), angetroffen hätte. Andere historische Berichte jener Zeit, reden von Hungersnöten, Raub und Totschlag seien alltäglich gewesen. Dies zeigt nur auf, dass die Not in Deutschland im Unterschied der Schweiz noch viel schlimmer war. Ich will damit sagen, bleiben Sie, trotz ihrer ehrenhaften Menschenfreundlichkei​t auf dem Boden der Realität, der Machbaren. Auch wenn es hart ist.

      Nochmals, lieber Herr Michel, wir sind nicht herzlos aber die Kapazität der Schweiz reicht nicht aus, genügend humanitäre Hilfe zu leisten, um die Not vieler Mitmenschen zu lindern!

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    • Juli 19, 2021

      Ich würde eine Neuausrichtung des gesamten Asylverfahrens begrüssen, nicht die Abschaffung dessen. An Leib und Leben bedrohte Menschen sollen wie bis anhin unsere Hilfe erhalten.

      Denke ein kleiner Anfang in die richtige Richtung ist bereits gemacht, indem keine Asylanträge mehr in Botschaften gestellt werden können.

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    • Juli 19, 2021

      ” An Leib und Leben bedrohte Menschen sollen wie bis anhin unsere Hilfe erhalten.”

      Wenn Sie das ernst meinen, müssen Sie die Abschaffung des Botschaftsasyls und damit die gesamte Vorlage ablehnen! Denn via Botschaftsasyl kommen NUR anerkannte Flüchtlinge in die Schweiz.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      von wem anerkannt? BFM, Behörden, Organisationen und Bürokratien, welche davon fürstlich leben? Rentnern und Invaliden der Schweiz klaut man im Gegenzug Existenzen, damit auch diese bürokratisch bearbeitet werden können. Wird immer offenkundiger.

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    • Juli 19, 2021

      “Rentnern und Invaliden der Schweiz klaut man im Gegenzug Existenzen”

      1. setzen sich linke Parteien für Benachteiligte ein, dazu zählen IV-Rentner genauso wie Flüchtlinge.

      2. Die Partei, die am lautesten Senkungen der IV-Renten fordert, “damit Arbeiten sich lohnt”, ist die SVP. Wenn Sie als IV-Rentnerin SVP wählen, schneiden Sie sich ins eigene Fleisch.

      3. Den Flüchtlingen die Schuld zu geben für zu geringe IV-Renten ist weder sozial noch auf Fakten basierend. Reine Sündenbock-Politik.

      4. Wiederholung: Wenn Sie wirklich den Verfolgten, den an Leib und Leben bedrohten helfen wollen, dann stimmen Sie nein.

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    • Juli 19, 2021

      1. Herr Pfister, würden Sie bitte beim Thema bleiben, so wie Sie es auch lautstark von anderen Usern verlangen!!

      2. Wenn man aber Scheinflüchtlinge verköstigt und nicht die echten, wie die Linken das immer machen, dann ist das für mich kein Dienst an den Benachteiligten, sonder höchst asozial und zu Ungunsten der wirklich Benachteiligten, die aber von den Scheinflüchtlingen zahlenmässig bei weitem übertroffen werden.

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    • Juli 19, 2021

      @Heikki Alikoski : Ich denke Sie werden tatsächlich belogen wenn Ihnen weiss gemacht wird, dass eine zügellose Marktwirtschaft, Steuergeschenke und ein Verschärfen der Asylgesetze für Sie irgendetwas positives bringen wird.

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    • Juli 19, 2021

      @ueli hofer: Ich fürchte, meine Kitschträume sind realistischer als ich möchte (Voltaire lese ich übrigens auf absehbare Zeit nicht). Hingegen ist die Hoffnung, dass das Schweizer Volk die richtigen Schlüsse aus der jetzigen Situation zieht wohl sehr fiktiv.
      Es freut mich aber, dass Sie nicht zu den Schlechtmenschen gehören möchten. Das taten auch unsere Vorfahren nicht als sie schrieben „…gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“.
      Lesen Sie doch nochmals Ihre Zeilen durch. Sind unsere Vorfahren wohl stolz auf Sie oder werden sie in Ihren Zeilen eher schwache Ausreden sehen?

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    • Juli 19, 2021

      @Bea Habegger: Sie meinen dieses lachhafte System, das falsche Anreize setzt an dem seit Jahren “notfallmässig” und “dringlich” herumgebastelt wird?

      Es wir ja höchstens noch als Ausrede benutzt, damit die Misstände (siehe Nummer 3) nicht wirklich angepackt werden müssen.

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    • Juli 19, 2021

      pardon: Es “wird” ja höchstens noch als Ausrede benutzt…

      @Bea Habegger: Wie sieht übrigens Ihre “Neuausrichtung des gesamten Asylverfahrens” aus?
      Wir sind gespannt.

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  • Mai 7, 2013

    Sehr gehrter Herr Pfister

    Wo sind Ihre konkreten Lösungen für 2013 und FÜR die Schweizer Bevölkerung zu den diversen Problemen, welche Sie immerdar thematisieren mit “ANNO”?

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    • Juli 19, 2021

      Ich dachte, Sie hätten sich von Vimentis verabschiedet. Hatten Sie ja gross in einem Beitrag angekündigt.

      Bevor​ ich Ihre Frage beantworten kann, habe ich zwei Verständnisfragen:

      1. Was wollen Sie mit “FÜR die Schweizer Bevölkerung” andeuten? Wer sich für ausländische Flüchtlinge engagiert sei gegen die Schweiz? Falls ja: das ist Quatsch.

      2. Sagen Sie mir doch bitte konkret, welche Probleme Sie meinen. Falls sie etwas mit dem Botschaftsasyl zu tun haben, werde ich die Frage hier beantworten. Falls nicht, eröffnen Sie bitte ein Thema dafür und setzen Sie den Link dazu hier rein. Dann können wir dort weiterreden. Themafremde Einträge werden ja zurecht gelöscht.

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    • Juli 19, 2021

      Das mit dem Botschaftsasyl hat sich aber erledigt, da 99% der bisherigen Asylgesuche über Schweizer Botschaften erfolgte, in für die Gesuchsteller sicheren Drittstaaten!!

      htt​p://de.wikipedia.org/​wiki/Drittstaatenrege​lung#Schweiz

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      dem ist meines Erachtens gut so, langsam scheint es in unserem Parlament einigen Damen und Herren zu “tagen”, dass die Schweiz nicht die ganze Welt retten kann auf der einen Seite und auf der Anderen die eigene Bevölkerung als Selbstbedienungsladen​ benützt, bisweilen gar ausnützt.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Frau Habegger, Herr Pfister meint aber er könne alleine die Welt retten. Aber wie gesagt würden viele Leute auch ihre Jobs verlieren, wenn man den Asylmissbrauch bekämpft.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Ztitat: “Wer sich für ausländische Flüchtlinge engagiert sei gegen die Schweiz? Falls ja: das ist Quatsch.”

      “Qua​tsch” ist bestenfalls, wenn Sie versuchen mir Worte in den Mund legen, welche ich nicht schreibe, als wäre ich gegen humanitäre Hilfe! Ich wäre Ihnen zu Dank verpflichtet mir nicht Dinge zu unterstellen.

      z. Zt. jedoch geht es eher darum die hiesige “vor allem bürokratische Asylindustrie” aufrechtzuerhalten. Jedoch kann sich die Schweiz dies längerfristig nicht leisten, hinsichtlich jeglicher Ressourcen. Dienen tut das Ganze nicht Menschen welche an Leib und Leben bedroht sind.

      Die Probleme werden immer offensichtlicher und sind Ihnen sehr wohl bekannt, Herr Pfister, dessen bin ich sicher.

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    • Juli 19, 2021

      @Anderegg:

      “99% der bisherigen Asylgesuche über Schweizer Botschaften”

      Quel​le? Vielleicht Mörgeli Falschinterpretation GmbH?

      http://bazonline.​ch/schweiz/standard/S​VP-macht-Stimmung-mit​-falschen-Zahlen/stor​y/28214443

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, bitte richtig zitieren, nicht ” 99% der bisherigen Asylgesuche über Schweizer Botschaften ” sondern 99% der Asylgesuche über Botschaften erfolgten über sichere Drittstaaten. Oder bestreiten Sie das 2006 bis 2008 Syrien und Ägypten keine sicheren Drittstaaten für Flüchtlinge waren?? Sie können mir nämlich kaum ein Beispiel nennen in Relation zu allen Asylgesuchstellern, wo Flüchtlinge in einem Verfolgungsland direkt bei der Schweizer Botschaft am Asyl baten!!

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    • Juli 19, 2021

      Da Sie die Frage nicht beantworten, gehe ich davon aus, dass Sie die Zahl selber erfunden haben.

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    • Juli 19, 2021

      Wie gesagt können Sie mir nämlich bisher keine Beispiele nennen, in Relation zu allen Asylgesuchstellern, wo Asylgesuchsteller in einem Verfolgungsland direkt bei der Schweizer Botschaft am Asyl baten. Jedenfalls kenne ich zur Stunde keine derartigen Fälle. Darum gehe ich stark davon aus, dass hier kaum im Verfolgungsland auf einer Schweizer Botschaft um Asyl gebeten wird.

      Oder gibt es z.B Afghanen die auf einer Schweizer Botschaft in Kabul um Asyl bitten?? Kenne Sie solche Fälle aus Staaten in denen Krieg herrscht, falls wir dort überhaupt noch eine CH-Botschaft haben??

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      Herr Pfister wird Ihnen voraussichtlich keine Antwort geben (können), wie untenstehender Artikel aufzeigt, scheint es im Asylwesen generell an Controlling zu “happern”. Denke der Fall in Bern könnte “die Spitze eines Eisberges” darstellen, was derzeit im Asylbereich immer deutlicher wird.

      http://www.berner​zeitung.ch/region/kan​ton-bern/Wortklaubere​ien-und-Schweigen-sta​tt-Antworten/story/15​615419

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    • Juli 19, 2021

      ” Herr Pfister wird Ihnen voraussichtlich keine Antwort geben (können), wie untenstehender Artikel aufzeigt ”

      Ganz genau Frau Habegger, weil er keine Antwort weiss und auch viele seiner Parteikollegen in der Asylindustrie prächtig verdienen.

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    • Juli 19, 2021

      Und weil Herr Käser(FDP) vom Berner Migrationsamt in der Kritik steht, sollen wir keine echten Flüchtlinge mehr ins Land lassen? Tolle Logik! Können wir auch gleich so kommunizieren:

      “L​iebe Verfolgte,
      ihr dürft leider nicht mehr Asyl in der Schweizer Botschaft beantragen. Die Massnahme geht nicht gegen euch – okay, ihr werdet vielleicht erschossen deswegen, aber das ist halt einfach Pech – es geht nur darum, Herrn Käser aus Bern einen Denkzettel zu verpassen.”

      Sind Sie wirklich so zynisch?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Drehen Sie nicht die Worte um, damit es Ihren Entoragen zu Wählerstimmen verhilft umd Geschützte Werkstätten stützt.

      Dass die Asylindustrie boomt auf Kosten der Schweizer Bürger/Innen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau, weil Frau Habegger nirgendswo gesagt hat, dass man keine Flüchtlinge ( und zwar die echten) nicht mehr ins Land lassen soll. Aber logisch sind die Grünen gegen schärfere Bestimmungen im Asylrecht, da viele ihrer Leute im Asylwesen kräftig abkassieren. Darum unterstützt man sich. So nach dem Motto ” Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus “.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      ich spreche aus Erfahrung und bedarf dazu nicht Links, Experten, gefälschte Statistiken etc.

      Ich sässe heute im Rollstuhl, hätte ich den “Linken Weg” gewählt.

      Im Übrigen Sie erwähnten mal “ich sei IV-Rentnerin”.

      Stimmt nicht, weil nach wie vor “linke Gremien” sich vor für die traurige Taktik der IV einsetzen gegenüber Schweizer Bürger/Innen und fragwürdige “Rentenverhinderer (z. B. MEDAS-Aerzte)” welche gar ohne Schweizer Bewilligung willkürlich Renten kürzen, damit die IV der Bevölkerung beschönigte Statistiken vorgaukeln kann, nachhaltig schützen.

      Ich wurde mit cerebralen Bewegungsstörungen geboren, kurz vor Volljährigkeit operierten mir zudem IV-Kurpfuscher einen Klumpfuss an/Alle Schäden wurden selbsverständlich durch die IV übernommen und bezahlt! Heute wird gelogen, dass sich die Balken biegen, nur um zu vertuschen.

      2006 hatte ich einen “Unfall”.

      Alles erwies sich als Folgeschaden der IV-Pfuscher.

      Was geschah, man wollte aus mir eine “psychisch Kranke basteln” und da cerebrale Bewegungsstörungen ein relativ unerforschtes Gebiet ist, versuchte man mich als Versuchskaninchen der Medizin umzupolen.

      Nein Herr Pfister, ich lebe nicht auf Staatskosten, ich arbeite, was mein Körper noch zu leisten vermag.

      Im Gegenteil mich “hintergeht” man indem man der IV hilft, gefälschte Arztzeugnisse zu verfassen. (Beweise liegen vor).

      Ein Journalist kam auf mich zu und wollte berichten, ihm wurde ein Maulkorb verpasst…

      So läuft das “lingge Spielchen” heute, Asylindustrie und Gesundheitsindustrie ausbauen auf Kosten “Hiesiger Invalder und jedem/r Beitragszahler/In und Steuerzahler/In”.

      Ich bin z. Teil gar dankbar, dass man mich “hintergeht”, denn sonst müsste ich schweigen und könnte nicht mithelfen, solche Missstände aufzudecken.

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    • Juli 19, 2021

      Tut mir Leid für Sie.

      ABER:

      die an Leib und Leben bedrohten können nichts dafür, dass Sie mit Bewegungsstörung geboren worden sind.

      die an Leib und Leben bedrohten können nichts dafür, dass Sie schlechte Erfahrungen mit der IV gemacht haben.

      Und es geht Ihnen, Frau Habegger, kein Stück besser, wenn wir den an Leib und Leben bedrohten Menschen (denen wir bis jetzt zurecht geholfen haben!) die Hilfe verweigern und das Botschaftsasyl abschaffen.

      Und dies ist der letzte Versuch. Wenn Sie danach immer noch Ihre Wut über Ärzte, Linke oder was auch immer an den ausländischen Sündenböcken auslassen wollen, an Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind und denen Sie angeblich helfen wollen, dann tun Sie es eben. Sozial ist es nicht. Und es löst kein einziges Problem. Es sei denn, man betrachtet es als Problem, dass wir echte Flüchtlinge aufnehmen.

      Aber vielleicht gibt es ja andere, deren Gedanken noch nicht von der SVP-Anti-Ausländer-Ka​mpagne vergiftet sind, und die den Verfolgten helfen anstatt sie als Sündenböcke zu benutzen für die Verbrechen und Vergehen anderer zu bestrafen.

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    • Juli 19, 2021

      “Aber vielleicht gibt es ja andere, deren Gedanken noch nicht von der SVP-Anti-Ausländer-Ka​mpagne vergiftet sind, und die den Verfolgten helfen anstatt sie als Sündenböcke zu benutzen für die Verbrechen und Vergehen anderer zu bestrafen.”

      Nun Herr Pfister, ich helfe allen Menschen, Ausländer oder nicht, arbeite indess mit mehreren Nationen zusammen. Wem ich jedoch ganz sicher nicht helfe sind “kläglich versagende Behördenbürokraten”,​ welche sich an Behinderten/Kranken, Aelteren Menschen UND Asylanten bereichern wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Stefan Pfister, Sie müssen sich hier nicht als Scharfrichter und Doppelmoralist aufspielen. Wenn Sie schon von anderen Usern verlangen beim Thema zu bleiben, dann sollten auch Sie sich daran halten!! Das Thema IV hat nun wahrlich nichts mit der anstehenden Asylabstimmung zu tun!!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      im weiteren Sinn hat das Asyldesaster schon Auswirkungen auf die IV, wie auch auf alle anderen Sozialversicherungen,​ wie auch auf die KK-Prämien, gerade in den KK’s, sind alle ab Übrtritt in die Schweiz automatisch und obligatoriscch versichert. Nie einbezahlt, aber versichert…oder? Und wer bezahlt?

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    • Juli 19, 2021

      Nun gut Frau Habegger, dann hat man aber etwas falsch gemacht, wenn schon Asylanten IV und KK versichert sind. Der Gesundheitsunterhalt dieser Leute wäre eigentlich die Sache der Linken und NGO’s, da diese jedem Erdenbürger Einlass in der Schweiz gewähren. Zumal eben die meisten Asylgesuchsteller keine echten Asylanten sind.

      Oder dann auch als Auftrag an die jeweiligen Botschaften der Heimatländer dieser Asylgesuchsteller, wie z.B Nigeria oder Senegal, um für die Gesundheitskosten ihrer Asylgesuchsteller in der Schweiz zu sorgen, da fast alles nur Wirtschaftsflüchtling​e. Wer für Scheinasylanten noch Sozialversicherungen bereithält, der ist nicht ganz 100.

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    • Juli 19, 2021

      In vielen Staaten dieser Welt bekommen Sie gar keine ärztliche Betreuung, wenn Sie gegen die Aufenthaltsbestimmung​en verstossen haben. Dazu kann man auch den Asylmissbrauch zählen. Oder dann werden Sie nur behandelt wenn sie Geld vorschiessen. Selbst in vielen europäischen Staaten ist das gang und gäbe. Als ehemaliger Griechenlandtourist war mir das bekannt vor dem Abflug nach Athen. Und zwar längst vor der Krise.

      Ich verstehe daher nicht warum man bei den Scheinasylanten in der Schweiz nicht die Schrauben anzieht?? Für deren Gesundheit könnten ja die linken Wohlfahrtsorganisatio​nen gerade stehen, die solche Leute schliesslich zur Einwanderung in unser Land animieren. Oder dann werden Bobos von Scheinasylanten gar nicht mehr behandelt. Und falls Scheinasylanten/Wirts​chaftsflüchtlinge doch mal lebensgefährliche Komplikationen haben, so rechnen wir diese Behandlungskosten einfach an der Entwicklungshilfe an. Da verstehe ich nicht warum hier der Bundesrat und das Parlament nicht etwas kreativer und mutiger werden??

      Oder wir schicken am besten solche Arztrechnungen an die Sekretariate der SP und Grünen. Bei Zahlungsverzug werden sie betrieben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      ich überlasse Ihnen untenstehend den Link zum KVG, ich nehme an, dass Sie es gleich interpretieren werden wie ich, dass wir Asylanten automatisch mitversichern und im Krankheitsfall obligatorisch für sie aufkommen (müssen)? Ob es in den anderen Sozialversicherungen gleich ist, entzieht sich derzeit meinem Wissensstand, kann mir aber vorstellen, dass bei einer eintretenden Invalidität auch da unsere IV einspringen wird… im Stil der KK’s.

      Mit ausdrücklichem Vermerk: Es ist nicht die Schuld “der Asylanten” sondern das Unvermögen unseres Systems und jener Politiker/Innen, welche dem einfach zuschauen.

      Besonde​rs Artikel 3 wäre in diesem Bereich lesenswert…

      http​://www.admin.ch/ch/d/​sr/8/832.10.de.pdf

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    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger

      Es ist bisweilen schon für einen Schweizer sehr schwer, wenn er bei einer schweren Krankheit ein ganz teures Medikament braucht, aber die KK nicht zahlen will. Solche Fälle hatten wir leider schon. Auch wenn man obligatorisch versichert ist. Daher bin ich dagegen das partout alle Asylgesuchsteller auf die Dauer automatisch krankenversichert sind, da die meisten von denen eben keine echten Flüchtlinge sind. Ich kenne auch das KVG. Aber nur weil es obligatorisch ist bedeutet das noch lange nicht, dass es auch gerecht ist und das wir es nicht abändern dürfen und es hinterfragen!!

      Inn​erhalb von 14 Tage wäre bei einem beschleunigten Asylverfahren in 95% der Fälle ohnehin klar, ob die Person ein Anrecht auf Asyl hat oder nicht. Handelt es sich nach dieser Zeitspanne tatsächlich um keinen echten Flüchtling, dann gilt das was ich vorher schon schilderte: Linke sind für dessen gesundheitliches Wohl zuständig, so lange er hier ist, Bobos werden nicht mehr behandelt und zwingende medizinische Hilfe wird nach Nichteintretensentsch​eiden an der Entwicklungshilfe verrechnet.

      Nur echte Flüchtlinge dürften noch automatisch im Gesundheitssystem bleiben. Bei einem beschleunigten Asylverfahren ( In Holland innerhalb von 8 Tagen) würde eh der Staat für sämtliche Gesundheitskosten der Gesuchsteller gerade stehen, wo es dann aber danach die Unterscheidung geben soll, so wie ich es schon schilderte.Das wäre allemal viel billiger, als das heutige Gesundheitssystem , vor allem was die Scheinasylanten betrifft.

      Und bezüglich dieser Scheinflüchtlinge: Schließlich zahlen wir ja schon genug Kohle an Staaten, aus denen mehrheitlich nur Wirtschaftsflüchtling​e ( wie auch viele Kriminelle ) stammen, wo deren Heimatländer aber sich oftmals um Rückschaffungen scheren und nicht mit der Schweiz kooperieren.

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    • Juli 19, 2021

      Im übrigen müssten wir hier bei diesem Thema tatsächlich nicht über IV und KK reden, wenn nicht die Mehrheit der Asylgesuchsteller nur Scheinasylanten wären, die eben genau die IV und KK massiv belasten. Die Linken reden einfach gerne über IV und KK, weil sie alle Menschen darin haben wollen, ich hingegen weil ich nur die Bedürftigen darin haben möchte und jene die ein Anrecht haben sich auf unserem Territorium auch aufzuhalten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Anderegg

      ganz Ihrer Meinung.

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  • Mai 11, 2013

    (Wow, ist ja ne super Stimmung hier… aber lassen davon lassen wir uns nicht beirren)

    Asylsuche​nde werden wie Aliens behandelt, denen man nur mit Schutzanzug und Ekel begegnen kann. Probleme mit Aliens sind nicht lösbar. Nun handelt es aber erwiesenermassen Menschen – und Probleme mit Menschen löst man am effizientesten, indem man sich in Ihre Lage versetzt. Dort setzt die Incentive Strategie an.

    Schnappen Sie also mal Ihre Siebensachen, fliehen Sie aus ihrem Heimatland (Sie können sich zum Einfühlen hier mal Anregungen holen: http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Menschenrecht​e_in_Eritrea) und kommen Sie als Flüchtling die Schweiz um ein Asylgesuch zu stellen. Sie haben Ihr Asylgesuch gestellt und jetzt warten Sie. Und warten. Und warten. Und warten. Etwas anderes können und dürfen Sie nicht tun. Sie spüren immer mehr, dass Ihre Chancen in der Schweiz zu bleiben klein sind. Sie sind ungefähr so wertgeschätzt wie… was soll ich sagen… ungefähr wie eine Kakerlake. Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber nach zwei Monaten hätte ich hinreichend schlechte Laune und käme auf dumme Gedanken. Ganz sicher.

    Das Einzige, worauf Sie Einfluss haben ist Ihre Kooperation mit den Behörden. Wenn Sie gut kooperieren, werden Sie umso schneller wieder ausgeschafft. Wenn nicht können sie Ihre Ausreise verzögern oder – wenn Sie viel Glück haben – sogar verhindern. Was würden Sie tun? Eben.
    Unser System setzt falsche Anreize.

    Stellen Sie sich nun vor, Sie könnten wählen: Entweder das fast chancenlose Asylverfahren oder der freiwillige Verzicht auf ein ordentliches Asylverfahren zugunsten eines „humanitären Kurzasyls“. Bedingung für das Kurzasyl ist die Beschaffung von ordentlichen Identitätspapieren. Das Kurzasyl endet ein Jahr nach stellen des Asylantrags. Sie können während dieses Jahres frei arbeiten oder Nothilfe beziehen. Sie können vor Ablauf des Jahres an der Verlosung von Aufenthaltsbedingunge​n teilnehmen, wenn Sie:
    1. Nicht straffällig geworden sind
    2. Integrationsbemühunge​n nachweisen können
    3. Ehrenamtlich oder regulär gearbeitet haben

    Nach Ablauf des Kurzasyls können Sie in ein Drittland ausreisen oder in Ihr Heimatland. Diese Ausreise kann aufgrund der ordentlichen Identitätspapiere auch durchgesetzt werden. Da Ihre Identität zweifelsfrei erfasst ist werden Sie kein zweites Asylgesuch mehr stellen können.

    Ich weiss wiederum nicht wie es Ihnen geht, aber diesen Deal würde ich mir als Flüchtling ernsthaft überlegen.

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    • Juli 19, 2021

      1.Asylbewerber sind nicht blöde, das Schweizer Volk ist es.
      2.Andere Länder und deren Immigrationsgesetze sind nicht so bescheuert wie die der Schweiz.
      3. Nr.1 ,2 und 3 wird in anderen Länder gefordert bevor einer überhaut in ein Flugzeug einsteigen kann , nur in der Schweiz nicht.
      USW.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel

      Das Problem sind nicht “die Asylanten”, das Problem ist die behördlich Industrie welche man hierzulande damit nachhaltig schützen und ausbauen will.

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    • Juli 19, 2021

      @Heinz Mahler: Problem nicht erkannt. Fehlerhafte Vermischung von Asylrecht und Einwanderungsgesetzen​ anderer Länder.
      Das können Sie besser! Ungenügend – Bitte überarbeiten.

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    • Juli 19, 2021

      @Bea Habegger: Da gebe ich Ihnen schon recht – Das Problem sind nicht die “die Asylanten”. Das Problem ist unser System. Und dieses System hat weniger weniger einer polemisch zusammenphantasierten​ „behördlich Industrie“ zu tun sondern mit der unprofessionellen Lösungssuche unserer Politiker.

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  • April 13, 2014

    “Fakt​ ist, dass durch das Botschaftsasyl nur echte, anerkannte Flüchtlinge in die Schweiz kommen.”

    1) Asylsuchende können einen Asylantrag nur auf dem Territorium der Schweiz stellen. Zu diesem Territorium gehören auch unsere Botschaften. Die Asylgesuchsteller/inn​​en müssen aber in der Botschaft bleiben. Sie dürfen nicht in ihr Land zurückkehren. Eine Ausreise aus der Botschaft in die Schweiz ist also fast nicht möglich; sie gelingt allenfalls unter dem Schutz von Botschaftsangestellte​​n.

    2) Die Gesuchstellenden werden offiziell “Asylbewerber/innen” bezeichnet. Erst nach einer allfälligen Anerkennung haben sie die Bezeichnung “Anerkannter Flüchtling”, Herr Pfister.

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