1. Abstimmungen & Initiativen

Braucht es die Grünen noch?

Die po­li­ti­schen Aus­sein­an­der­set­z​un­gen haben sich ver­scho­ben. Auch die SP ist heute gegen Stras­sen und Wachs­tum um jeden Preis. So­ziale Fra­gen, 6. IV-Re­vi­sion, AH­V-­Ren­ten­al­ter,​ etc. wer­den wich­ti­ger. Im Po­lit­spi­der ste­hen sich Grüne und Linke sehr nah. Braucht es da die Grünen noch? Eine persönliche Be­trach­tung an­hand der zwei ak­tu­el­len Abstimmungen.

Sechs Wochen Ferien aus meiner Sicht

Ich bin ja gespannt auf die Parole der Grünen. Ich persönlich finde, es braucht mehr Ferienqualität, nicht mehr Quantität mit mehr Konsum und mehr Ressourcenverbrauch. Meine Lösung ginge eher in Richtung zwei Wochen generelle Auszeit: Alle Fabriken werden abgestellt, die Ladenöffnungszeiten auf das notwendigste beschränkt, in der ganzen Schweiz wird Flug und Automobilverkehr mit Ausnahmen (Rettungsfahrten, Lebensmittelversorgun​g) verboten, Internet, Mobilfunk und TV untersagt. Wer Erholung sucht, bliebe in der Schweiz und könnte günstig Ferien machen, wer die Ruhe nicht aushält ginge ins Ausland. Es gäbe sicher interessante Angebote für Sport, Spiel und Abenteuer für die Daheimgebliebenen.

N​atürlich könnte man auch aus Grüner Sicht argumentieren, mehr Ferien statt mehr Lohn führe auch zu weniger Konsum und damit zu weniger Ressourcenverbrauch. Das finde ich zweifelhaft. Ich befürchte, es werden einfach noch mehr Ferien im billigeren Ausland gemacht. Der Reisestress steigt, der Erhofungswert bleibt gleich.

Zugegeben, die zwei Wochen Auszeit (meine grüne Vision) ist noch weniger mehrheitsfähig als die sechs Wochen Ferien der Gewerkschaften.

Mind​estlohn

Das Problem der Working-Poor würde ich, aus meiner Warte, auf der Ausgaben (Ressourcen-Seite) angehen und nicht auf der Einnahmenseite. Hier ein paar Beispiele:

Gesundhei​tskosten: Hier sollten die Kantone für tiefere Einkommen günstige Gesundheitszentren einrichten. Zentren die qualitativ gut diagnostizieren, aber auf fragwürdige Eingriffe verzichten. Zweiklassenmedizin ja, es fährt ja auch nicht jeder im Luxusauto herum. Aber: die Basisklasse sollte eine anständige Qualität haben und nicht einfach die Patienten mit einem Sack Medikamenten (Schmerzmittel, Schlafmittel und Psychopharmaka) abspeisen. Ich glaube, vom Staat angestellte Ärzte mit dem klaren Auftrag, korrekt zu diagnotizieren und Qualität sicherzustellen, wären für die Personen, die sich unser teures Gesundheitssystem eigentlich nicht leisten können, ein echter Mehrwert.

Steuern: Keine Besteuerung des Existenzminimums.

Gr​undkosten: Arme sind heute unter Druck, da sie gezielt beworben und zu Produkten verführt werden, die nicht mehr bieten, aber mehr Kosten und teilweise schädlich sind: Milchschnitte statt Milch, Red-Bull statt Wasser, Ballisto statt Brot und Früchte, Nikes statt Turnschuhe, Mac oder Windows statt Linux, Nespresso statt Kaffee, etc.. Deshalb würde ich eine Lenkungsabgabe auf Werbung erheben und die externen Kosten (z.B. den Gesundheitsschaden von Zucker, die Kosten des Abfalls) gleich noch einpreisen. Mit diesen Einnahmen könnte man z.B. die Kinderzulagen erhöhen.

Auch hier haben wir das Problem der fehlenden Mehrheitsfähigkeit. Wobei ich hier eher Hoffnung habe, dass, wenn der Leidensdruck zu hoch wird, sich die eine oder andere Lösung vielleicht durchsetzen lässt.

Mein Fazit

Es wird immer Leute geben, für die Lebensqualität und Schonung der Ressourcen im Vordergrund steht. Für die sozialer Ausgleich nicht das Ziel, sondern ein Mittel für mehr Lebensqualität ist und die sich deshalb mit gewissen Forderungen der SP schwer tun. Auch diese Personen brauchen eine politische Heimat.

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Comments to: Braucht es die Grünen noch?
  • Februar 10, 2012

    Herr Heeb, Ihre wie immer aussergewöhnlichen Vorschläge in Ehren, aber ich glaube Sie schreiben da am Titelthema vorbei (verlieren sich in Details). Die Kernfrage bei “Braucht es die Grünen noch?” wäre doch: Warum gehört Ihre Partei trotz “Fukushima-Effekt” zu den Verlierern der Wahlen 2011? Doch nicht etwa, weil die SP Ihnen das grüne Wasser abgegraben hat — sondern weil Sie mit Ihrer Migrations- und EU-Politik nicht glaubwürdig grün sind! Auch fehlt es Ihrer Partei in der Abgrenzung zur GLP an Unterscheidungs-Profi​l.

    Nur noch kurz zu Ihren Ideen:

    – 2 Wochen Auszeit: Eine so totale “tote Hose” wäre nicht attraktiv zum Ferienmachen in CH. Damit zwingen Sie praktisch Alle in den Ferien ins Ausland — sogar jene die sonst im Inland Ferien machen! Typisch wirtschaftszerstörend​er Vorschlag…

    – “Zweiklassenmedizin ja, es fährt ja auch nicht jeder im Luxusauto herum.”
    Der Vergleich hinkt völlig, denn der Unterschied ist ja gerade, dass Medizin ALLE _brauchen_, aber das Luxusauto überflüssig / nur nice2have ist. Das Teuerste in der Medizin sind bekanntlich die Intensivkuren bzw. die “letzten Monate” — Ihre Zweiklassenmedizin läuft dann logischerweise darauf hinaus, dass die Nicht-Reichen vorzeitig den Löffel abgeben müssen. Zynisch könnte man sagen, die Umwelt profitiert schon — aber sozial und ethisch ist das nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin mit dem Wahlerfolg der Nationalratswehlen 2011 sehr zufrieden. Eine Grüne Partei bracht keine 30%-Partei zu werden. Im Übrigen wird bei Nationalratswahlen taktisch abgestimmt, auch ich habe Grün-Liberal eingelegt, weil die Kandidatur der Grünen im Thurgau chancenlos war. Ausserdem habe ich Christian Lohr (CVP) unterstützt.
      Wir Grünen sind eben wirtschaftsfeindlich,​ dort wo die Wirtschaft zum Feind des Menschen wird: schneller, gefährlicher, unsteter, kann kein Ziel sein, auch wenn das Bruttosozialprodukt steigt. Diejenigen, die die zwei Wochen ins Ausland gehen, würde ich nicht vermissen, dafür würden andere kommen, wir würden riesen Spass haben, wie damals an den autofreien Sonntagen.
      Vieles in der Medizin ist nicht einmal nice2have, sondern nur teuer. Lebensverlängernde Massnahmen z.B. statt Palliativ-care; Locked-in-Patienten, die bei Bewusstsein sind, aber niemand kümmert sich um sie, dann schon lieber den Stecker ziehen! Screening, z.B. bei Brustkrebs, macht nur die Felschpositiven wahnsinnig; Cholesterin und Blutdrucksenker, ohne klare Risikoindikation; Rückenoperationen (hätten auch ich und Sie nötig, wenn wir das Röntgenbild unseres Rückgrates gesehen hätten). Es gibt auch heute schon die Zweiklassenmedizin: nämlich die Angehörigen der Ärzte und die Ärzte selbst, welche sich vernünftigerweise gegen viele medizinische Massnahmen entscheiden und die andern, die als Renditevieh des Gesundheitswesens herhalten müssen.

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    • Juli 19, 2021

      > Ich bin mit dem Wahlerfolg der Nationalratswehlen
      > 2011 sehr zufrieden. Eine Grüne Partei bracht keine
      > 30%-Partei zu werden.

      Aber zulegen statt verlieren hätte sie schon sollen, nach Fukushima!

      > Im Übrigen wird bei Nationalratswahlen
      > taktisch abgestimmt, auch ich habe Grün-Liberal
      > eingelegt, weil die Kandidatur der Grünen im
      > Thurgau chancenlos war.

      Aber in den grossen Kantonen hätte es auch genug GPS-Kandidaten gegeben, trotzdem haben sie verloren. Sie müssen sich also schon über den Grund Gedanken machen.

      > Wir Grünen sind eben wirtschaftsfeindlich,​
      > dort wo die Wirtschaft zum Feind des Menschen wird:
      > schneller, gefährlicher, unsteter, kann kein Ziel sein

      Warum haben Sie dann zu PFZ, 40-Tönnern, Swissair-Landerechten​ und Schengen JA gesagt??

      > wir würden riesen Spass haben, wie damals
      > an den autofreien Sonntagen.

      Nur kommen wir gar nicht auf den Pass rauf, wenn der öV in den 2 Wochen ruht!

      Zitat: “Vieles in der Medizin ist nicht einmal nice2have, sondern nur teuer. Lebensverlängernde Massnahmen z.B. statt Palliativ-care; Locked-in-Patienten, die bei Bewusstsein sind, aber niemand kümmert sich um sie, dann schon lieber den Stecker ziehen!”

      Aber hallo, das muss bitteschön der Patient selber entscheiden dürfen, wann der Stecker gezogen wird! Nicht seine Brieftasche soll darüber entscheiden!

      Zitat​: “Screening, z.B. bei Brustkrebs, macht nur die Felschpositiven wahnsinnig; Cholesterin und Blutdrucksenker, ohne klare Risikoindikation; Rückenoperationen (hätten auch ich und Sie nötig, wenn wir das Röntgenbild unseres Rückgrates gesehen hätten).”

      Ich bin ja auch für Prävention und gegen unnötige Operationen. Aber solche Änderungen kann man auch (und sogar besser) ohne Zweiklassenmedizin einführen!

      Zitat: “Es gibt auch heute schon die Zweiklassenmedizin: nämlich die Angehörigen der Ärzte und die Ärzte selbst, welche sich vernünftigerweise gegen viele medizinische Massnahmen entscheiden und die andern, die als Renditevieh des Gesundheitswesens herhalten müssen.”

      Sie verwenden den Begriff falsch. Zweiklassenmedizin heisst: gute Versorgung nur für Reiche.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Reuss

      Bin ich die Grüne Partei?

      Aber ich beantworte trotz allem Ihre Fragen:
      Fukushima Effekt: Warum soll ein bürgerlicher Wähler Grün wählen, wenn BDP, GLP und CVP für den Atomausstieg sind?

      PFZ, 40-Tönner, Schengen, Flughafen:
      – Personenfreizügigkeit​ und Schengen finde ich persönlich gut, ich bin halt ein Liberater: «Laisser aller, laisser faire, laisser passer!» finde ich grundsätzlich gut.
      – Für 40-Tönner gibt es auch ökologische Argumente. Ärgerlich ist, dass es politisch nicht möglich ist, dem Verkehr seine externen Kosten zu verrechnen. Angeblich 18 Mia. sind die Subventionen für den Verkehr (Strasse, Schiene, Luft) in der Schweiz jährlich. Was zu billig ist, wird übernutzt.
      – Beim Flughafen kommt zur fehlenden landesinneren Mehrheit für Kostenwahrheit im Verkehr noch der internationale Druck.

      Den öffentlichen Verkehr würde ich auch während den zwei Wochen genereller Auszeit weiterlaufen lassen. Aber bevor Sie zu träumen anfangen, denken Sie an die 4 autofrei Sonntage die das Volk abgelehnt hat.

      Das mit dem Locked-in haben Sie wohl noch nicht gehört: Es geht um Patienten, die zwar bei Bewusstsein sind, aber mit der Aussenwelt nicht kommunizieren können. Sie sind in ihrem Körper gefangen. Den Stecker ziehen wollen sie vielleicht schon, nur können sie das niemandem mitteilen.

      Zweikla​ssenmedizin: Mit Privilegien für Reiche habe ich kein Problem. Gewisse Operationen, die heute erschwinglich sind, gäbe es nicht ohne Reiche, die sich das zuerst leisten konnten. Schlimm finde ich das generell schlechte Preis-/Leistungsverhä​ltnis im Schweizerischen Gesundheitswesen.

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    • Juli 19, 2021

      > Bin ich die Grüne Partei?

      Sie schreiben hier als Kandidat der Grünen Partei, unter dem Titel “Braucht es die Grünen noch?”.

      > Fukushima Effekt: Warum soll ein bürgerlicher
      > Wähler Grün wählen, wenn BDP, GLP und CVP für
      > den Atomausstieg sind?

      Den Fukushima-Effekt hätten Sie nicht nur bei bürgerlichen Wählern nutzen können, sondern v.a. bei bisherigen Nicht- und SP-Wählern.

      Zitat:​ “- Personenfreizügigkeit​ und Schengen finde ich persönlich gut, ich bin halt ein Liberater: «Laisser aller, laisser faire, laisser passer!» finde ich grundsätzlich gut.”

      Finden Sie das nicht etwas zynisch, aufgrund der brutalen Folgen auf dem Arbeitsmarkt, im Verkehr (gerade gegen Velofahrer und Fussgänger), bei den Verbrechen? “Laisser-faire” ist ja das neoliberale Motto — sollte eigentlich das Gegenteil der Grünen sein!

      Zitat: “- Für 40-Tönner gibt es auch ökologische Argumente.”

      Das einzige (in einem 40-Tönner hat mehr Platz) ist aufgrund der Wachstumsraten und Leerfahrten etc. schon widerlegt. Bei allem Greenwashing überwiegen doch die Argumente dagegen (v.a. Alpeninitiative etc.) haushoch!

      > Was zu billig ist, wird übernutzt.

      Nicht unbedingt. Ohne Bilaterale könnten wir den 40Tönner-Transit auf der Strasse auch so unterbinden!

      Zitat​: “- Beim Flughafen kommt zur fehlenden landesinneren Mehrheit für Kostenwahrheit im Verkehr noch der internationale Druck.”

      Immer verstecken Sie sich hinter Anderen. Vertreten Sie doch einmal die Umwelt! Die Anderen denken schon selber an sich, da können Sie unbesorgt sein!

      Zitat: “Den öffentlichen Verkehr würde ich auch während den zwei Wochen genereller Auszeit weiterlaufen lassen.”

      Trotzdem​ wäre mir alles viel zu überlaufen in diesen 2 Wochen. Ich mache schon jetzt ausserhalb der Ferien der Anderen Ferien, weil sonst zuviel Trubel ist.

      Zitat: “Das mit dem Locked-in haben Sie wohl noch nicht gehört: Es geht um Patienten, die zwar bei Bewusstsein sind, aber mit der Aussenwelt nicht kommunizieren können. Sie sind in ihrem Körper gefangen. Den Stecker ziehen wollen sie vielleicht schon, nur können sie das niemandem mitteilen.”

      Dafür​ gibt’s jawohl Patientenverfügungen!​!
      Mit diesem “Argument” können die Ärzte noch lange nicht einfach den Stecker ziehen ohne Einverständnis der Patienten/-Angehörige​n. Als Jurist sollten Sie das schon wissen.

      Zitat: “Zweiklassenmedizin:​ Mit Privilegien für Reiche habe ich kein Problem.”

      Als Reicher haben Sie leicht reden. Aber seit wann privilegiert ausgerechnet Ihre Partei Reiche??

      Zitat: “Gewisse Operationen, die heute erschwinglich sind, gäbe es nicht ohne Reiche, die sich das zuerst leisten konnten.”

      Und ich dachte, die Forschung (auch die angewandte) sei von Steuergeldern finanziert worden……

      Zitat​: “Schlimm finde ich das generell schlechte Preis-/Leistungsverhä​ltnis im Schweizerischen Gesundheitswesen.”

      Auch kein hinreichender Grund, die Zweiklassenmedizin einzuführen.

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    • Juli 19, 2021

      Aber Herr Reuss, wer will denn die Zweiklassenmedizin einführen? Wir haben dieso schon längst!

      Sehen wir das so: Sie sind eher für Verbote, ich bin eher für Steuerung. Beides findet in der Regel keine Mehrheit. Ich nehme an, im Zweifelsfall unterstützen Sie ökologische Steuermassnahmen, so wie ich Verbote unterstütze. Warum also sich aufregen?

      Interessant wäre natürlich die Frage, ob eine Grünkonservative Partei, die in Ihrem Sinn politisiert, Anhänger finden würde. Wie hoch schätzen Sie das Potential einer solchen Partei ein, Herr Reuss?

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    • Juli 19, 2021

      > wer will denn die Zweiklassenmedizin einführen?
      > Wir haben dieso schon längst!

      Offiziell noch nicht. (Und Komfort wie Zweier- statt Vierer-Zimmer entscheidet ja nicht über Leben und Tod.) Sie wollen diese aber institutionalisieren und massiv ausbauen.

      > Sie sind eher für Verbote, ich bin eher für Steuerung.

      Ich bin nicht grundsätzlich gegen Steuerung (nur gegen Privilegien für Reiche), aber in manchen Bereichen genügt das nicht, dort braucht es Verbote. Möchten Sie z.B. Mord zwar legalisieren, aber durch eine Mordsgebühr ^ ^ unattraktiv machen? Dann haben wir bald viele reiche Mörder…

      > Warum also sich aufregen?

      Weil Privilegien für Reiche verfassungswidrig sind, besonders wenn’s um Leben und Tod geht.

      Zitat: “Interessant wäre natürlich die Frage, ob eine Grünkonservative Partei, die in Ihrem Sinn politisiert, Anhänger finden würde. Wie hoch schätzen Sie das Potential einer solchen Partei ein, Herr Reuss?”

      Gute Frage! Deren Potential schätze ich als höher ein als das Ihrer Partei und der GLP, denn meine Partei könnte auf einen grossen Teil der EU-Gegner (>50%) zählen und durch glaubwürdige Politik die neoliberale und konsumentenfeindliche​ Polterer-SVP ausstechen. Leider fehlt mir das Geld für die Parteigründung…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, worin unterscheidet sich das Programm Ihrer möglichen Grünkonservativen Partei denn vom Programm der Schweizer Demokraten?

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    • Juli 19, 2021

      Das grüne Mäntelchen der SD ist nicht glaubwürdig, weil diese Partei regelmässig Listenverbindungen mit den Anti-Umweltparteien FPS (Autopartei) und Lega TI eingeht. Ausserdem hat die SD ein “braunes” und Hilfsarbeiter-Image.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, da habe ich Verständnis. Ein Kollege von mir fragte auch schon nach einer Grün-Konservativen Partei. Vielleicht sollte das wirklich mal jemand versuchen. Die Grünen und die Grün-Liberalen sind ja beides eher liberale Parteien, die einen mehr wirtschaftsliberal, die andern mehr Gesellschaftsliberal.​

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Die Grünen und die Grün-Liberalen sind ja beides eher liberale Parteien, die einen mehr wirtschaftsliberal, die andern mehr Gesellschaftsliberal.​”

      Grün und liberal ist ein Widerspruch in sich. (Die Autopartei ist liberal.) Die EU- und Migrationspolitik der GLP und GPS ist anti-grün, bei der GLP sogar die Wirtschaftspolitik (Privatisierungen)! Das UWG sollte auch in der Politik gelten (Verbot der unlauteren Werbung), dann müssten die Grünmäntelchen-Spinof​fs wieder zurück zu ihren Mutterparteien (GLP –> FDP, GPS –> SP ), und danach gäbe es nur noch DIE Grüne Partei — meine.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, die GLP-Leute wurden in der FDP immer an den Rand gedrängt. Die Grünen haben sich von der SP gelöst, weil die seinerzeit für Atomkraft und Strassen waren. Deshalb auch meine Fragestellung: Braucht es die Grünen noch?

      Aber gründen Sie doch Ihre wahren Grünen. Dann gibt es dann halt Rot-Grüne, Blau-Grüne und Grün-Grüne. Wenn Sie es über 10% Wähleranteil schaffen, würde mich das freuen. Ich denke vom Potential her ist dies nicht unrealistisch.

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    • Juli 19, 2021

      > die GLP-Leute wurden in der FDP immer an den Rand gedrängt.

      Wohl weil die Liberalen selber am besten wissen, dass sich liberal und grün widerspricht. Die “Marginalisierten” können ja zur BDP flüchten, das würde passen…

      > Die Grünen haben sich von der SP gelöst, weil die
      > seinerzeit für Atomkraft und Strassen waren.

      Inzwischen ist ja die SP gegen Atomkraft und Strassen, also können die rot-“grünen” wieder in die SP zurückkehren.

      > Deshalb auch meine Fragestellung: Braucht es die Grünen noch?

      Antwort: Pseudo-Grüne braucht es nicht mehr, Echt-Grüne braucht es dringend.

      > Aber gründen Sie doch Ihre wahren Grünen.

      Es wird wohl keine Sponsoren geben, weil da im Gegensatz zu den blau- und rot-“grünen” keine fetten Geschäftsinteressen dahinter stehen.

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  • Februar 10, 2012

    Aussergewöhnliche Ideen, aussergewöhnliche Menschen Herr Hanspeter Heeb,
    “”mehr Ferienqualität, nicht mehr Quantität mit mehr Konsum und mehr Ressourcenverbrauch”​”

    Ja, mehr Ferien Qualität, im Gegensatz zu Quantität, das aber gleich auf der ganzen Linie,ob das mit dem abschalten von den Ihnen erwähnten Medien, Sachen ginge??? Ich seh den Stress den die Leute bekämen weil einfach tote Hose da ist, sie nicht mehr animiert werden durch die Medien…keine so verdrehten Nachrichten mehr…die Idee beginnt mir Freude zu bereiten…

    ..Qualität generell wieder hochgehalten, nicht auch noch Produkte mit einer “Dead Time” 3 / 5Jahre und das wars dann. So könnte man den Konsum ebenso einschränken, Working Poor wieder mit Qualitativ hochwertigen Dingen versorgen, nicht nur Unverschämt Hohe Preise für jeden Schrott verlangen können….

    Das würde aber auch bedeuten, es braucht ein Qualitätsmanagement, Gesetze welche die Verbraucher wirklich schützen, Juristen mit Qualität, ebenso Richter und Gerichte…auf der “Guten” Seite, nicht Wahrheits und Wortverdreher, zwar heisst es, das seien Bomben-Juristen und Verteidiger, ja aus deren Urteilen kann es einmal ein Bombenerlebnis Wort wörtlich geben.

    Macht, Geldgier, dem Mammon nachrennen, alles verbotene machen aber sich nie erwischenlassen, Lügen und Gegenlügen, wird wie Sie richtig erkannt haben genau mit der Werbung gemacht, da werden die Menschen ja Reihenweise warm über den Tisch gezogen…, diese Direktmarketing Telefon Verkäufer, welche Alten Menschen einen Vertrag per Telefon unterjubeln, eine Inkasso Firma Justitzia welche dann für die Gauner Mahnungen und Betreibungsandrohunge​n verschickt…Gesetztl​ich kann man fast nichts machen dagegen heisst es..

    Ich glaube fest Herr Hanspeter Heeb, wir haben nicht nur, oder nur ein Problem mit den Fahrzeugen welche fossile Brennstoffe verbrauchen, und dieses CO2 ist auch nicht schuld daran dass es solche Gauner gibt, man müsste eine Studie machen ob CO2 die Denkfähigkeit der Menschen so beeinflusst, dass diese zwangsneurotisch Lügen müssen.

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  • Februar 11, 2012

    Herr Heer,
    Auszug aus Ihrem Blog:

    “Gesundheit​skosten: Hier sollten die Kantone für tiefere Einkommen günstige Gesundheitszentren einrichten. Zentren die qualitativ gut diagnostizieren, aber auf fragwürdige Eingriffe verzichten. Zweiklassenmedizin ja, es fährt ja auch nicht jeder im Luxusauto herum. Aber: die Basisklasse sollte eine anständige Qualität haben und nicht einfach die Patienten mit einem Sack Medikamenten (Schmerzmittel, Schlafmittel und Psychopharmaka) abspeisen. Ich glaube, vom Staat angestellte Ärzte mit dem klaren Auftrag, korrekt zu diagnotizieren und Qualität sicherzustellen, wären für die Personen, die sich unser teures Gesundheitssystem eigentlich nicht leisten können, ein echter Mehrwert.”

    Auszug​ aus ihrer Antwort in obiger Diskussion:
    “Das mit dem Locked-in haben Sie wohl noch nicht gehört: Es geht um Patienten, die zwar bei Bewusstsein sind, aber mit der Aussenwelt nicht kommunizieren können. Sie sind in ihrem Körper gefangen. Den Stecker ziehen wollen sie vielleicht schon, nur können sie das niemandem mitteilen.”

    Es gibt in Ihrem Blog noch einiges was mir seltsam vorkommt.
    Speziell bei diesen beiden Aussagen hat sich aber mein Nackenfell gesträubt. Da zeigt sich doch eine Einstellung ihrerseits gegenüber den weniger mit Geld gesegneten und auch alten Menschen in unserer Gesellschaft die mir gar nicht gefällt.

    Haben Sie sich wirklich genau überlegt was Sie da geschrieben haben? Denken Sie in der Richtung, oder sind diese Punkte in Ihren Ausführungen genau so am Thema vorbeigeschrieben wie der Inhalt Ihres Blog zum Titel?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Keller

      Ich halte es für menschenverachtend, Personen, die zeitweise oder dauernd bei Bewusstsein sind, aber nicht mit der Aussenwelt kommunizieren können (sogenannte Locked-in-Patienten) einfach herumliegen zu lassen. Wenn unsere Gesellschaft nicht bereit ist, diese Patienten richtig zu diagnostizieren und zu betreuen, was halt sehr viel kostet, dann finde ich, wäre es ehrlicher, dieses unnötige Leiden abzustellen.

      Ich gehe da gedanklich von mir aus, wie würde ich das empfinden. Für mich fühlt sich das wie eine Folter der grausamten Sorte an. Deshalb ist für mich die medizinische Leistung, Leben erhalten aber weder richtig diagnostizieren noch entsprechend betreuen nicht nice2have.

      Wenn Sie eingesperrt wären in Ihrem Körper und niemand kümmert sich um Sie: Wie lange möchten Sie denn im Falle eines Falles einen solchen Zustand erdauern?

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin Exit-Mitglied und habe das geregelt.

      Wer diagnostiziert denn “richtig” und was bedeutet im Falle von “locked-in-Patienten​”, Koma-Patienten etc. richtige Betreuung, bzw. unnötige Leiden abzustellen?
      Andersrum gefragt: Wer zieht den Stecker, mit welcher gültigen Diagnose? Das ist Glatteis, wissen Sie das?

      Ich kenne Menschen die über 1 Jahr im Koma lagen, man hatte sie aufgegeben und entspechend “behandelt”, die sind aber wieder gekommen und leben mit den Schäden die sie durch die “Behandlung”als quasi sowieso schon Gestorbene erhalten haben, trotzdem als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft weiter.

      Darf man bei begüterten Patienten auch den Stecker ziehen, oder lässt man die weiter im Spital, weil mit ihrem Geld problemlos die anfallenden Kosten, auch für Spezialbehandlungen gedeckt werden können? (Kann die liebe Verwandschaft darum bitten, dass der Stecker gezogen wird, weil man gerne endlich erben möchte?)

      Ihre hier geäusserten Ansichten lesen sich nur auf den ersten Blick als Engagement für die Menschenwürde. Auf den zweiten Blick könnte das in eine sehr grausame Selektion der pflegebedürftigen Menschen, je nach deren finanzieller Lage und der Höhe der Krankenversicherung ausarten.
      Wer spielt Gott, aufgrund von welcher medizinischen Diagnose, oder aufgrund welcher “finanziellen” Diagnose gemäss dem Status des Patienten (Privat oder Allgemein?)?
      Sie sagen, Sie gehen gedanklich von sich aus. Klar, solange sie sich nicht in so einer Situation befinden, also noch keinen Stecker brauchen, sind Ihre Gedankengänge logisch.
      Aber die kühle rationale Betrachtungsweise kann sich schnell ändern, wenn man an der Maschine hängt.
      Auch wie weit jemand wirklich “locked-in” ist hat man noch nicht so genau erforscht.

      PS: Ich kenne noch einen anderen Koma-Patienten, der sich nicht rühren, nicht äussern konnte, aber die ganze Zeit seine Umgebung problemlos wahrnahm. Nach 6 Monaten “wachte er auf”, die Reha war lang – aber erfolgreich. Ab wann zieht man den Stecker? Nach 6 Monaten? Nach 12? Nach Jahren oder Jahrzehnten?

      Herr Heer, bei allem Respekt, aber bei solch sensiblen Themen sollte man entsprechend Vorsicht walten lassen. Für Schnellschüsse sind die nicht geeignet.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Keller

      Einen Locked-in-Zustand kann man heute genau diagnostizieren, nur wird das aus kostengründen nicht gemacht. Das finde ich so ungeheuerlich, dass ich geschrieben habe:«dann lieber den Stecker ziehen!»

      Mittlerwe​ile habe ich das Gefühl, Sie wollten mir unterstellen, ich fordere, dass an bei Allgemeinpatienten im Koma den Stecker ziehe. Ist das so?

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie das wollten, würden Sie es wohl kaum hier sagen nicht wahr?
      Aber man kann Ihre Äusserungen in der Richtung missverstehen.

      All​erdings geht es mir wie schon gesagt, erstens um die Gefahr des selektiven Missbrauchs falls Berechtigungen zu solchen Handlungen erteilt würden und zweitens um die enorme Verantwortung die von einzelnen Entscheidungsträgern seriös übernommen werden müsste.
      Nach welchen Regeln würde entschieden?
      Wer darf das, der davon Betroffene hat und kann nichts dazu sagen, wir wissen aber nicht mit 100% Sicherheit das er nichts von den Vorgängen um ihn herum mitbekommt. Welche Krankheiten sind davon betroffen? Wir leben in einer Zeit in der zb. Alzheimer, Demenz etc. zunehmen, kann man da auch Grenzen setzen und sagen, die Person weiss nichts mehr, vegetiert Beziehungslos jenseits jeder Wahrnehmung der Umgebung in sich selbst versunken vor sich hin, agoniert ihrem Ende entgegen – beschleunigen wir es?
      Wird man in naher Zukunft unter solchen Voraussetzungen nicht doch in Versuchung kommen, die 2.Klassen Medizin in der Art auszulegen wie ich es schon angetippt habe?

      Ihre Erklärung für Ihre Äusserung lieber den Stecker ziehen zu wollen überzeugt nicht ganz.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Keller

      Mein Thema hier in diesem Blog war die Alternative zu Mindestlöhnen von Fr. 4000. Ich würde das auf der Aufgabenseite lösen. Ein riesiges Problom für Ärmere sind die Gesundheitskosten. Und da haben wir ein schrecklich schlechtes Preis-/Leistungsverhä​tlnis in der Schweiz. Dies mit negativen Folgen für die Working Poor.

      Da haben Sie offenbar eine andere Meinung. Das dürfen Sie. Aber ich werde den Eindruck nicht los, sie wollen mit Ihren komischen Andeutungen, wie «man kann Ihre Äusserungen in die Richtung missverstehen.» mich schlecht reden.

      Mittel sind nun mal begrenzt. Das Gute an einer Verbesserung der Qualität des Gesundheitswesens ist, dass alle davon profitieren würden. Während der Nutzen des jetzigen System mit laufender Mengenausweitung für die Ärmeren höchst fraglich ist.

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    • Juli 19, 2021

      Kann ich Sie schlecht reden und will ich das?
      Ich kann Ihnen höchstens aufzeigen, dass man mit Äusserungen zu solch sensiblen Themen vorsichtiger sein muss.
      Das jetzige System ist nicht nur für die Ärmeren höchst fraglich, vor allem deshalb nicht weil es in naher Zukunft viel mehr Ärmere geben wird und mittelfristig gesehen viel mehr ältere Ärmere!
      Das heisst aber auch, dass man seinen jetzigen Besitzstand nicht für Sicher halten soll und unbedingt die Möglichkeit im Auge behalten sollte, dass man auch mal zu den armen Alten gehören könnte. Deshalb sollte man Lösungen für diese Probleme immer unter dem Gesichtspunkt auch seiner eigenen Bedürftigkeit betrachten.
      Das schlechte Preis Leistungsverhältnis exisitiert doch vor allem weil die Profite der Krankenkassen und ihre enormen Verwaltungsapparate viel wichtiger sind als die Interessen der Prämienzahler und weil die KK’s und der Bund extrem unwillig und langsam auf die laufenden Veränderungen reagieren.

      Und ich kriege Ihre Äusserung mit dem Stecker immer noch nicht und genausowenig mit dem Titel Ihres Blogs und dessen Inhalt auf die Reihe! Tut mir leid!

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    • Juli 19, 2021

      Sie verstehen mich nicht. Kann es sein, dass Sie Mühe haben, Frau Keller, mir gedanklich zu folgen, weil sie zu sehr in alten Links-Rechts-Denkmust​ern verhaftet sind? Da die Guten, die gegen Zweiklassenmedizin sind, dort die bösen faschistischen Mörder, die auf dem Rücken der Armen sparen wollen?

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    • Juli 19, 2021

      Ach nein! Kann es sein, dass Sie Mühe damit haben wenn man Ihre Gedankengänge nicht positiv bewertet?
      Die alten Denkmuster haben bei mir noch nie eine Rolle gespielt, weil ich meine Gedanken nicht in vorgegebenen Mustern spielen lasse.
      Ausserdem ist diese Art das Gegenüber in Frage zu stellen dermassen ausgelutscht, dass es nicht mal mehr weh tut. Damit zeigt derjenige der noch damit “arbeitet” bloss das ihm die Argumente ausgehen.
      Sparen wir uns weitere Mühen Herr Heeb. Sie konnten mit Ihrer bisherigen Weise meinen Fragen zu Ihren Ansichten zu begegnen, meine Zweifel an diesen nicht ausräumen.
      Akzeptieren wir das und belassen es dabei.

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  • Februar 11, 2012

    Nein Herr Heeb, die Grünen braucht es nicht mehr. Sie haben kein eigenes Programm das zusätzlich etwas zu den Meinungen der anderen Parteien beitragen würde. Alles was die Grünen bringen kann irgendwo bei einer anderen Partei gefunden werden.

    Auch der Begriff “Grün” ist nicht wirklich gerechtfertigt im Parteinamen. Wenn ich mir die Schweiz betrachte, hat die Farbe Grün in der Schweiz immer mehr abgenommen und wird auch wegen ihrer Partei immer mehr abnehmen.

    Wenn sie wieder glaubhaft sein wollen, müssen sie sich wieder auf die Hauptsache konzentrieren. Sie müssen konsequent dafür kämpfen, dass der Lebensraum Schweiz erhalten bleibt und nicht weiter an Qualität verliert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steiner, welche Programmpunkte würde denn ein konsequenter Kampf für den Lebensraum Schweiz Ihrer Meinung nach beinhalten?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Heeb

      – Ein wichtiger Faktor ist doch, dass ein Bevölkerungswachstum die Umwelt zusätzlich belastet. Mehr Leute brauchen mehr Platz, mehr Energie usw. . Eine klare Meinung zu diesem Thema zu Gunsten der Umwelt wäre von ihrer Partei angebracht.

      -Der Atomausstieg wird von ihrer Seite her zwar befürwortet. Dass dies aber die Problematik nur von nuklearer auf thermische Energie verschiebt, wird von ihrer Seite nicht sachlich diskutiert. Ein Atomausstieg macht nur Sinn, wenn gleichzeitig umweltverträgliche Alternativen zur Verfügung stehen. Diese sollte eine Grüne Partei aufzeigen können.
      Auch aufzuzeigen wo und wie Energie gespart werden kann stünde einer Grünen Partei gut an.

      – Die Zentralisierung der Firmen in Ballungszentren fordert von den Arbeitnehmern immer grössere Mobilität. Was sind die Vorschläge der Grünen diesem Trend entgegenzuwirken.
      Gl​eichzeitig werden Wohnzohnen und Industriezohnen immer mehr separiert. Macht dies Sinn? Ich hätte doch kein Problem damit direkt neben meinem Arbeitsort zu wohnen. Auch in einem Industriegebiet ist es doch an den Wochenenden angenehm ruhig.

      – Jedem Menschen soll doch ein angenehmer Lebensraum zur verfügung stehen. Nicht dass er gezwungen ist, jedes Wochenende in die Berge oder ins Tessin zu fahren. Es sollte doch möglich sein, auch zu Hause Erholung zu finden. Gerade der Begriff verdichtetes Wohnen höre ich von Seite der Grünen immer öfter. Das heisst, der Arbeitersklave soll im Kaninchenstall wohnen und der Chef lebt in seiner schönen Villa im Grünen. Ist dies wirklich was sie wollen??

      – Viele Leute wollen dem Wolf und dem Bär eine Daseinsberechtigung in der Schweiz zugestehen. Auch ich hätte diese Tiere gerne wieder als normaler Bestandteil unserer Umwelt. Leider ist dies aber mit der heutigen Bevölkerung nicht mehr realistisch. Wenn solche wünsche erfüllt werden sollen, muss z.B. eine Grüne Partei auch sachlich aufzeigen, was dies für unsere Gesellschaft bedeuten würde.

      Ich glaube ich habe die wichtigsten Aspekte aufgezeigt. Ich bin überzeugt, dass eine pragmatische Politik die ihre Priorität auf einen gesunden Lebensraum für alle Lebewesen setzt sich mittel bis langfristig positiv für unsere Gesellschaft auswirken würde.

      Realistischerweis​e muss diesbezüglich die Priorität auf die Schweiz gesetzt werden. Erst wenn wir aufzeigen können und den Beweis erbracht haben, dass dies der richtige Weg ist können diese Ideen weiter verbreitet werden.

      Eine konsequente Politik in diese Richtung würde sicher bei allen anderen Parteien anecken. Aber dies wäre doch der Sinn und Zweck einer eigenständigen Partei.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Steiner. Wer den Wolf abknallen will, dem ist die Natur egal. Den schliesslich gefällt es dem Wolf in der Schweiz.

      Grün braucht die Schweiz dringend. Aber für mich heisst das GLP.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meier, ich will doch den Wolf nicht abschiessen. Es ist aber in der jetzigen Schweiz nicht möglich, dass Wolf und Mensch ohne Konflikte nebeneinander leben können. Ich spreche nicht von einem einzelnen Wolf, sondern davon, dass die Schweiz wieder richtig von Wölfen bevölkert wird.

      Ob die GLP wirklich die Lösung ist, will ich jetzt noch nicht beurteilen. Dazu ist sie noch etwas zu jung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steiner

      Ihre Standpunkte gefallen mir.
      Bevölkerung: Sehen Sie dazu meinen Blogbeitrag zu den Chancen einer alternden Bevölkerung (http://www.vimentis.​ch/dialog/readarticle​/alternde-bevoelkerun​g-als-chance-begreife​n/).
      Eine aktive Zuwanderungs- und Entwicklungspolitik wäre meiner Meinung auch wichtig: Rücknahme der Illegalen gegen Entwicklungsgelder und Kontingente legaler Einwanderer wäre besser als die reine Vergraulungsstrategie​, die natürlich auch nötig ist.

      Energie: Für mich ist dieses Problem gelöst. Auch dazu habe ich geschrieben. Da gehen halt die Einschätzungen (noch?) auseinander.

      Arbei​tswege: Ein schwieriges Thema, wie wollen Sie das lösen? Streichung der Steuerabzüge, Kostenwahrheit im Verkehr, ältere Mitmenschen aus den Zentren verdrängen?

      Wohnen​: Jeder will halt in einem sonnigen Park mit Aussicht mitten in der Stadt wohnen. Früher hatten wir kleine Wohnungen und viel Grün, jetzt grosse Wohnungen und verdichtetes Bauen oder ausufernde Aglomerationen. Haben Sie eine zündende Idee, wie sich Ihr Ziel «schöner Wohnen für alle» erreichen lässt?

      Zu Bör und Wolf gibt es konkrete Grüne Forderungen: Grossflächige Nationalparks (die Alpen entleeren sich ja so oder so). Aber das dauert noch, obwohl es meiner Meinung für alle besser wäre, die Parks möglichst bald auszuscheiden, dann könnten sich die Talgemeinschaften entsprechend orientieren.

      Herr Meier

      Wieviel sozialen Ausgleich braucht es? Ich denke, da darf man ruhig verschiedene Meinungen vertreten. Dies ist ja auch eine Frage des richtigen Masses. Ich bin da halt auf der Mani Matter Linie: «Dene wo’s guet geit, giëngs besser, giëngs denne besser wo’s weniger guet geit…»

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    • Juli 19, 2021

      > Rücknahme der Illegalen gegen Entwicklungsgelder


      Clever, dann schicken diese Länder noch mehr Leute her, um mehr Entwicklungsgelder zu bekommen…

      > und Kontingente legaler Einwanderer

      … weil über 25% Ausländer ja noch nicht genug sind.

      > Energie: Für mich ist dieses Problem gelöst.

      Bei Juristen kommt der Strom ja aus der Steckdose.

      > Arbeitswege: Ein schwieriges Thema, wie wollen Sie das lösen?

      Das wollte ja Herr Steiner von Ihnen wissen.

      > Zu Bör und Wolf gibt es konkrete Grüne Forderungen:
      > Grossflächige Nationalparks (die Alpen entleeren
      > sich ja so oder so).

      Wie viele (oder eher: wie wenige) Menschen wollen Sie denn in GR noch leben lassen, um Platz für ein paar Bären zu schaffen? Und wohin wollen Sie die anderen umsiedeln?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, ich habe nachgeschaut. Bei mir kommt der Strom tatsöchlich aus der Steckdose, jetzt Mal abgesehen von ein paar Batterien, die ich im Laden kaufe.

      Wenn Sie die Bündner, die nach Zürich auswandern auch als Ausländer betrachten, wird es natürlich schwierig. Wir können mit der Einrichtung der Nationalparks natürlich noch warten, bis der letzte einheimische Graubünden freiwillig verlassen hat. Die einen, weil sie sich die Wohnungspreise im Engadin nicht leisten können, die andern weil in ihrem Dorf kein wirtschaftliches Auskommen mehr zu erzielen ist.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Herr Reuss, ich habe nachgeschaut. Bei mir kommt der Strom tatsöchlich aus der Steckdose, jetzt Mal abgesehen von ein paar Batterien, die ich im Laden kaufe.”

      Sehen Sie, das unterscheidet den Jurist vom Ingenieur. Bei mir kommt der Strom aus dem Kraftwerk. Oder eben nicht, wenn dieses ohne angemessenen Ersatz stillgelegt wird…

      Zitat: “Wenn Sie die Bündner, die nach Zürich auswandern auch als Ausländer betrachten, wird es natürlich schwierig. Wir können mit der Einrichtung der Nationalparks natürlich noch warten, bis der letzte einheimische Graubünden freiwillig verlassen hat. Die einen, weil sie sich die Wohnungspreise im Engadin nicht leisten können, die andern weil in ihrem Dorf kein wirtschaftliches Auskommen mehr zu erzielen ist.”

      Ja, bitte warten Sie auf das Freiwillige. Es ist nämlich ein riesiger Unterschied, ob man freiwillig bzw. aus tatsächlicher Not emigriert, oder ob man wegen ein paar Bären ausgesiedelt/vertrieb​en wird. (Es erinnert etwas an Ihr “Stecker ziehen” bei der Zweiklassenmedizin — der Gesetzgeber und ich finden hingegen, der Patient muss das selber entscheiden dürfen.) Vielleicht liegt es an Ihrer Arbeit als IV-Vormund, dass Sie die Menschen gerne bevormunden. Aber nicht alle sind unmündig!

      Zitat: “Die einen, weil sie sich die Wohnungspreise im Engadin nicht leisten können, die andern weil in ihrem Dorf kein wirtschaftliches Auskommen mehr zu erzielen ist. “

      Mit Ihrem JA zur PFZ und den diversen Wirtschafts-Sabotage-​Ideen tut Ihre Partei ja alles, damit GR auf diese Weise entvölkert wird. Und Ihre “starke Frau” EWS mit ihrer BDP sorgte sogar noch dafür, dass GR abgeholzt wird für einen EU-Konzern (ohne Steuern zu zahlen, aber über 20 Mio. Steuern in den Rachen geworfen bekam). So werden die “potential-armen Räume” zur selbst-erfüllenden Prophezeiung! 8-(

      Interessant finde ich, dass die Präsidentin von “Wildtierschutz Schweiz”, einer NGO die fanatisch die Bären in GR einführen will (aus einer künstlichen EU-Aufzuchtstation im Trentino, also nix mit “natürliche Rückeroberung durch die Bären”!), und dafür sogar die Berglandwirtschaft abschaffen will, selber als Immobilienmaklerin arbeitet. Das heisst, sie verdient an jedem Bauer, der aufhört und sein Land an die Immobilienhaie verkauft. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, wenn diese Dame dafür der Öffentlichkeit dauernd Bären aufbindet?

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    • Juli 19, 2021

      Mein Lösung zu den Problemen mit dem Wolf: Alle Subventionen für Schafe streichen. Das wäre sparen und gleichzeitig etwas für den Naturschutz unternommen.

      Wir brauchen nicht unbedingt noch mehr Pärke (ausgenommen Pärke mit absolutem Nutzungsverbot wie im Nationalpark). Alle anderen Formen von Pärken sind reine Subventionsverschwend​ung. Denn ich glaube nicht an die Verbesserung für die Natur. Sobald die Subventionen fliessen, sind alle schönen Worte vergessen und die Natur wird wie vorher zerstört.
      Genauso mit der Landwirtschaftspoliti​k. Trotz den Ökosubventionen konnte der Biodiversitätsverlust​ nicht aufgehalten werden. Anstatt sich zu fragen was falsch läuft, ist die Antwort noch mehr Subventionen. Grün-Links wird dabei von A bis Z an der Nase herumgeführt. Die Subventionen werden kassiert, um die Ökologie kümmert sich der Durchschnittsbauer nicht. Das sind nur einige wenige Idealisten. Wer wirklich Naturschutz durchsetzen will, der müsste für massive Subventionskürzungen sein. Dann würde die Landwirtschaft in den Bergen und Voralpen teilweise aufgegeben. Dann würde sich die Natur einstellen. Der Besiedlungsaufgabe würde folgen. Dann müsste noch einmal etwas für den Infrastrukturrückbau ausgegeben werden und fertig. Dann haben wir Wildnis, die zudem nichts mehr kostet. Das würde der Steuerzahler merken. Jetzt folgt als Gegenargument jeweils, dass viele Organismen an die Kulturlandschaft gebunden sind. Das ist so, nur wo sind die Blumenwiesen hingegangen? Die wurden bis weit über die Baumgrenze unter einem Gülleteppich zugedeckt und damit zerstört. Das kann man getrost verganden lassen.

      Mein Problem mit SP + Grüne ist: Jede Lösung führt zu höheren Staatsausgaben. Natur wäre teilweise gratis zu haben. Dafür brauchen wir keine Subventionen. Das gilt eigentlich für alle Bereiche. Grünrote Lösungen führen zu maximalen Kosten, von Effizienz keine Spur. Leider ist man gezwungen für diese maximalen Kosten zu stimmen, da z.Bsp. die Rechten grundsätzlich gegen Kinderbetreuung und Tagesstrukturen sind. Zuletzt eine Anmerkung zur Asylpolitik. Wir können nicht das ganze Elend diese Welt bei uns aufnehmen. Wir können diese Leute nicht einmal beschäftigen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meier, dass Sie die Berggebiete entvölkern und der Verwilderung überlassen wollen, hatten Sie ja schon an anderer Stelle gesagt. Dass und warum das keine Lösung ist (nichtmal für die Unterländer!), habe ich dort schon geschrieben.

      Anges​ichts der weiterhin zunehmenden Überbevölkerung im Unterland wäre es hirnverbrannt, auchnoch Einwohner der am dünnsten besiedelten Gebiete ins Unterland umzusiedeln! Übrigens hat GR eine _tiefere_ Arbeitslosenrate als ZH…

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    • Juli 19, 2021

      Ich empfinde die Verschleuderung von Milliardensubventione​n damit einige dort leben und arbeiten können als Ohrfeige gegenüber den Zahlenden. Wenn einer in ZH seinen Job verliert und deswegen nach Bern umziehen muss für eine neue Stelle. Dann ist das normal und sollte so sein. Aber darum verstehen immer weniger Leute, warum in Randregionen Subventionen fliessen müssen um Jobs künstlich zu erhalten. Der kann doch genauso nach Bern, Basel oder sonst wo in der Schweiz umziehen.

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    • Juli 19, 2021

      Schon klar, Herr Meier — Sie zahlen lieber “Kohäsions”milliard​en nach Brüssel… und erst wenn Ihnen die Felsbrocken aufs Auto fallen, wenn Sie ins Tessin fahren, werden Sie merken, dass die Subventionen doch nicht nur für ein paar Bergler waren…

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    • Juli 19, 2021

      Wäre es nicht besser, sich mal Gedanken für eine Win-win-Lösung zu machen? in den Zielen sind wir uns wahrscheinlich weitgehend einig:
      – Platz für Wildtiere
      – Ursprüngliche Alpwirtschaft erhalten
      – Arbeitsplätze für die Einheimischen
      – eher Abbau von Subventionen, als weitere Subventionen

      Städt​er gegen Gebirgler ausspielen, da habe ich etwas Mühe damit. Aber für den bestehenden Subventionsfranken das Optimum erreichen, das würde mir gefallen.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Heeb
      Das Problem ist, dass dabei ist. Sie subventionieren dabei Leute, die jede Subventionen ins Gegenteil umdrehen. Oder bewusste bestehende Gesetze missachten. Ich habe zu viel gesehen. da hilft nur ein radikaler Subventionsentzug. Eigentlich bin ich auch für eine WIn-WIn Situation. Jedoch nicht bei Leuten die mir links und rechts eine Ohrfeige verpassen und am Schluss noch einen Kinnhaken. Das ist nicht mit Städter gegen Bergler ausspielen. Dasselbe könnte ich über ZH-Randregionen schreioben. Da werden x-tausend Franken pro Kopf solchen Leuten nachgeschoben. Wenn man jedoch einer alleierziehender Mutter helfen will, dann sind dieselben Leute die vom Subventionstopf leben, die ersten die dagegen sind. Die sollte dann Selbstverantwortung übernommen werden, halt nicht so viele Kinder in die Welt setzten, Rabenmutter wen sie arbeiten geht, Sozialhilfeabzockerin​ wen sie nicht arbeitet, etc…

      Stellvertretend an Sie für Links-Grün daher meine Aussage: Ihr lasst euch von Rechten und denen die ihr am Leben erhaltet, von A bis Z als deppen vorführten. Sie müssen nur einmal die Kommentare hier in Vimentis lesen, wie alles Linke (d.h. alles ausser SVP) als das Böse schlechthin angesehen wird.

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    • Juli 19, 2021

      > in den Zielen sind wir uns wahrscheinlich weitgehend einig:
      > – Platz für Wildtiere

      Bären, die künstlich in einer EU-subventionierten Aufzuchtstation vermehrt und aufgezogen wurden, und sich routinemässig aus Abfallcontainern ernähren, sind eigentlich Zootiere, nicht Wildtiere. Es sind aber genau diese, die nach GR kommen (anscheinend wird sogar dabei noch nachgeholfen). Wegen ein paar solchen Zootieren den Kanton entvölkern zu wollen, die Berglandwirtschaft abzuschaffen und das Ganze in einen verwahrlosten Riesenpark umzuwandeln — wie es gewisse Gruppen wollen –, wäre absurd und absolut unverhältnismässig.

      Wnn man dann auch noch sieht, welche Interessen wirklich dahinterstehen — Immobilienhaie, sonst arbeitslose “Bärenexperten”, Produzenten spezieller “bärensicherer Abfallcontainer”, eine ganze Herdenschutzhunde-Ind​ustrie (haben Sie schon mal solche Hunde erlebt? Nutzlos, nur störend gegen Menschen), etc. –, dann wird definitiv klar, dass es nicht um Natur- oder Wildtierschutz geht, sondern ums Geschäft für ein paar Wenige.

      Was die Natur betrifft, sollte man einfach zugeben, dass wegen der riesigen Reviergrösse von Bären und Wölfen (so es denn wirklich Wildtiere sind) die dichtbesiedelte Schweiz viel zu klein für diese ist. Wir sind nicht Kanada oder Russland.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Reuss Die Bären und Wölfe kommen von alleine in die Schweiz. Weil die sich in Italien so gut vermehren können. Und Anscheinend gefällt es Wolf und Bär in der Schweiz. Aber da werden diese Tiere mit einem Kugelhagel empfangen. So weisen wird in ca. 30% der tot gefundenen und untersuchten Luchse Schrotkugel auf. Wann wird mit diese Kriminellen aufgeräumt? Ihre Zootiere sind nichts anderes als Erfundene Gerüchte. Ein Zootier wird niemals ausgewildert!! In vielen Ländern Osteuropas haben sogar die Schäfer keine Probleme mit Wölfen und Bären. Denen wird kein einziges Schaf ersetzt! Und trotzdem wollen die diese Tiere nicht ausrotten. Was der CH-Schaffhalter will ist: Schafe die frei herumrennen und er pro Schaf Subventionen einstecken kann. Keine arbeite und kassieren. Dabei ist dem ach so lieben Schafhalter egal, dass Schafe bei Unwetter, bei Abstürzen oder bei Krankheiten elend verrecken. Nebenbei übertragen die Schafe die Gämsblindheit. So sterben hunderte Gämsen jedes Jahr. Gebietsweise wurde die deswegen fasst ausgerottet. Dabei müsste jeder Schafhalter seien Schafe deswegen kontrollieren. Für jede deswegen verreckte Gämse müssten für mich die Schafe in der Region kotrolliert und die Fehlbaren Schafhalter massiv gebüsst werden. Aber das geschieht nicht wegen dem Filz und der Bauernlobby in unserem Staat. Da haben wir eine Rechtsfreie Zone geschaffen. Da hilft nur noch der Schlag mit dem Vorschlaghammer. Sonst wird da nie aufgeräumt.

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    • Juli 19, 2021

      > Die Bären und Wölfe kommen von alleine in die Schweiz.
      > Weil die sich in Italien so gut vermehren können.

      Nein, es ist offiziell, dass die Bären aus Slowenien importiert wurden, und dann in einer EU-subventionierten (Sie sind doch gegen Subventionen?) Bärenaufzuchtstation im Trentino (Italien) künstlich stark vermehrt wurden. Ursprünglich lebten in der Region in Italien nur 2-3 Bären, nach der Massenzüchterei waren es 18-20!
      http://de.wik​ipedia.org/wiki/JJ1#H​erkunft_und_Name

      > Aber da werden diese Tiere mit einem Kugelhagel empfangen.

      Unsinni​ge Polemik. JJ3 wurde erst nach langem Hin und Her erlegt, weil es zu gefährlich wurde. Möchten Sie im Wald oder in Ihrer Garage von einem Bär angefallen werden?

      > Ihre Zootiere sind nichts anderes als Erfundene Gerüchte.

      Natürlic​h bezeichnen die Geschäftlimacher sie nicht als Zootiere. Aber da sie künstlich importiert und vermehrt wurden, und an Nahrung aus Müllcontainern gewöhnt sind, sind sie es faktisch.

      > In vielen Ländern Osteuropas haben sogar die Schäfer
      > keine Probleme mit Wölfen und Bären.

      In GR wurden sogar die Schafe eines Bauern, der selber “Herdenschutzhunde”​ züchtet, gerissen. Ich habe diese Hunde schon selber erlebt. Sie dösten zu dritt hinter einem Hügel abseits der Schafherde. Der Bär hätte schon die halbe Herde fressen können, bis diese Hunde etwas merken.

      > Was der CH-Schaffhalter will ist: Schafe die frei herumrennen

      Ich sehe hier nur eingezäunte Schafe.

      > und er pro Schaf Subventionen einstecken kann.

      Subventionen​ wollen vor allem die “Herdenschutz”-Hund​ezüchter, -Verkäufer und “Pikettschützer”. Man könnte es auch Schutzgeld nennen.

      > Da hilft nur noch der Schlag mit dem Vorschlaghammer.

      S​ie wollen alles im Berggebiet zerschlagen, soviel wurde von Ihren Kommentaren schon klar. Dafür ist kein Vorwand zu absurd und realitätsfern.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist eben aktiver Naturschutz. Natürlich für Naturhasser unbegreiflich. Ich habe überall frei laufend Schafe gesehen. In Den Glarner-, Urner- Berner-, Freiburger- und Walliseralpen. Eigentlich überall wo ich am wandern war.

      Der Naturschutz ist eigentlich nicht mein hauptvorwand. Das wichtigste ist: Ich für Selbstverantwortung und gegen Subventionen für alle Ewigkeit. Und ich begreife nicht wie wir in einem bürgerlichen Land, so viele Subventionen zum Fenster rauswerfen können.

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    • Juli 19, 2021

      Bö hat einmal geschrieben, ich hoffe ich zitiire aus der Erinnerung richtig:
      «Furt mit denne Subventione
      dönnd alli striiche!
      Grossi, mittleri und chliini
      nu nöd mini.»

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    • Juli 19, 2021

      > Das ist eben aktiver Naturschutz.

      Künst​lich vermehrte importierte Zootiere sind nicht Natur. Aus Mülltonnen fressen auch nicht.

      Falls mal wilde Bären aus Slowenien hier einwandern, dann können wir darüber reden. Vielleicht in 100 Jahren?

      > Natürlich für Naturhasser unbegreiflich.

      Ich​ bin kein Naturhasser und Sie sind kein Naturkenner.

      > Der Naturschutz ist eigentlich nicht mein hauptvorwand.

      Na wenigstens geben Sie zu, dass es ein Vorwand ist. ^ ^

      Zitat: “Ich habe überall frei laufend Schafe gesehen. In Den Glarner-, Urner- Berner-, Freiburger- und Walliseralpen. Eigentlich überall wo ich am wandern war.”

      Dann kommen Sie mal nach GR, hier gibt es eingezäunte Schafe.

      Zitat: “Das wichtigste ist: Ich für Selbstverantwortung und gegen Subventionen für alle Ewigkeit.”

      Nanu, Sie sind plötzlich ein EU-Gegner?? ^ ^

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    • Juli 19, 2021

      Nein, bin EU Befürworter. Aber Sie haben natürlich Rechts. Dass die EU 50% ihres Budgets für die Landwirtschaft ausgibt, ist natürlich viel zu viel.

      PS: Füchse fressen auch aus der Mülltonne. Die Luchs- und Biberansiedlung war ein voller Erfolg. So wie sich die Bären in Italien vermehren, ist das dortige Projekt ebenfalls ein voller Erfolg.

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