Hallo Zu­sam­men,

 

kann mir mal jemand erklären, was da bei Herrn Bruno Zuppiger los ist. Wieso wird jemand nominiert und dann im gleichem Athemzug in die Pfanne gehauen?

 

Hat die SVP ihren Laden noch im Griff?

 

Ich denke, jetzt hat sich das Thema 2. Bundesrat für die SVP erledigt. Anscheinend ist diese Partei nur noch mit sich selber beschäftigt. Vielleicht sollte man die Rollen von Herrn Mörgeli und Co, sich mal überlegen und ein Fazit daraus ziehen, ob sie der Partei noch nützlich sind. Es hat sich viel Staub angesetzt in dieser Partei und rausmisten wäre dringend nötig.

 

Aber anscheinend sind die eher schlechten Wahlen kein Zufall, der Wille an einem Strick zu ziehen, geht verloren. Zu viele Selbstdarsteller schaden der Partei. Herrn Blocher wird älter und kann immer wie weniger die Richtung der Partei vorgeben. Es ist an der Zeit, dass es neue Leute gibt, die in seine Fussstapfen treten.

 

Damit will ich nicht sagen, dass Herrn Blocher nicht auch weiterhin für diese Partei und unser Land sehr wichtig ist. Nur ganz so angriffslustig wie auch schon, ist Herrn Blocher nicht mehr. Auch an ihm gehen die Spuren der Zeit nicht sichtlos vorüber. Ein Nachfolger wäre wichtig, ist aber nicht in Sichtweite. Wenn Herrn Blocher will, dass diese Partei auch ohne ihn einen wichtigen Bestand hat, so muss er dringenst diese Probleme in die Hand nehmen.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Bruno Zuppiger
  • Dezember 8, 2011

    Ich war bass erstaunt über den Artikel Herr Zuppiger betreffend auf der Website der Weltwoche.
    Sind sie sicher, Herr Nünlist, dass diese Attacke von Herrn Blocher oder seinem Umfeld initiiert worden ist?

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Meyer

      da haben sie mich falsch verstanden. Herr Blocher ist nicht so eine verdrehte Person und seine Ehrlichkeit würde auch anderen Politikern gut stehen.

      Aber als Chef zieht er nicht mehr so, wie auch schon. Diese Partei hat viele Häuptlinge, wenn diese von einer starken Person geführt werden, wie Herr Blocher dies früher tat, dann ist es ein Vorteil. Sollte Herr Blocher aber nicht mehr die Macht, oder Glaubwürdigkeit haben, aus den Häuplingen Krieger zu machen, dann verläuft sich diese Partei. Das Problem ist, es ist weit und breit keiner in Sicht, der Herrn Blochers Stellung übernehmen könnte.

      Herr Mörgeli hat sich öfters weit aus dem Fenster gelehnt, zuletzt als er Herrn Freysinger zurechtgewiesen hat. Dann aber sollten seine Resultate auch mindestens gleich gut wie die von Herrn Freysinger sein. Sind sie aber nicht, während die Zürcher SVP als Wahlverlierer vom Platz ging, war die Sektion Valis Wahlsieger. Anscheinend kommt die Politik von Herrn Freysinger besser an, als die von Herrn Mörgeli. Dem sollte Rechnung getragen werden.

      Ich denke diese Schmutzkampagne kommt sicher nicht von Herrn Blocher. Ich könnte mir da schon eher Herr Jakob Stark vorstellen. Mal sehen, was die Zeit bringt. Diese Person die der Weltwoche diesen Artikel zugeschoben hat, hat auch Herrn Brunner ein faules Ei gelegt und gehört ausgeschlossen von der Partei.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für die Klarstellung, sehr geehrter Herr Nünlist. Ich meine, die ist allgemein hilfreich.

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  • Dezember 8, 2011

    Herr Nünlist
    Glauben Sie nicht alles was Sie hören und Lesen.
    Bevor man nicht mit den Betroffenen gesprochen hat, sollte man eh keine Vorurteile äussern.
    Ausserdem lieber direkt Erkundigen lassen, wie bei Luzi Stamm wegen dem Hauspersonal, was er übrigens gar keines hat.
    Tia, wenn man “Dreck” sucht, findet man ihn immer.
    Frag mich nur wieviel “Dreck” man bei den Linken finden würde!!!!
    Herr Nünlist regen Sie sich nicht auf, auch uns, würde man an den Pranger bringen, wenn wir uns zur Kandidatur stellen würden.
    Freundliche Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nünlist, da bin ich ähnlicher Meinung wie Frau
      Jeannette Wulkow- Nyffeler. Die Sache nimmt nun eine Wende, wobei man nicht weiss, ob es in eine bessere, oder eine schlechtere Richtung geht. Es gäbe ganz sicher noch einige, gute Kandidaten der SVP für den Bundesrat. Aber es sind nur Wenige, die die Strategie der Partei bestimmen und damit Kandidaten wählen. Nach den Wahlen wird es ohnehin eine Remedur geben müssen. Strategiekorrektur? Neue Köpfe, Themen bereinigen usw. damit sich die Sache – hoffentlich zum Besseren wendet.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Brauen

      Das Thema Bundesratkandidaten zeigt auf, dass in der SVP ein Problem vorhanden ist. Mögliche Kandidaten gäbe es genügend. Aber anscheinend ist man nicht mehr fähig, sich auf einen, oder zwei, zu einigern.

      Die Zeiten sind vorbei, als etwas beschlossen wurde und jeder hielt sich daran. Die Eigeninteressen werden zu fest in den Vordergrund gestellt und so wird sich die SVP bei einem Wähleranteil von 15 – 20% einpendeln.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin doch etwas optimistischer. Wenn sich die Parteioberen wieder einig werden, welche Themen weiterverfolgt werden sollen – und die Richtigen finden und in etwas gemässigterem Ton kommunizieren, denke ich, kann sich die Partei auf gutem Niveau halten. Die Medien sind leider auch nicht ganz unschuldig am ganzen Desaster.

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    • Juli 19, 2021

      Ich frage mich, ist Frau Rickli die einzige die sieht, was abgeht?

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Nünlist
      Es ist nicht nur Frau Rickli sondern alle anderen auch.
      Sogar einige Bürger wissen Bescheid.
      Es gibt aber auch Bürger die die rosa Brille aufgesetzt haben und alles andere ignorieren.
      Wenn man bedenkt, nur was Griechenland aufrüstet auf den Schultern der Steuerzahler!!!
      Hier​ noch eine Statistik:
      Fast 10 Millionen Arbeitslose in Deutschland:
      Das wahre Ausmaß der Katastrophe

      Bereit​s im Jahr 2004 zeigte die »WirtschaftsWoche« Nr. 29/2004, daß im Gegensatz zu den Schönrechnereien die wahre Arbeitslosigkeit bei 8,6 Millionen Arbeitslosen lag, also doppelt so hoch wie die damalige offizielle Zahl von 4,2 Millionen.

      Das dem so war, geht aus öffentlich zugänglichen Daten und Schätzwerten der Nürnberger Bundesagentur, des Sachverständigenrates​, des Deutschen Städtetages sowie namhafter Wirtschaftsforschungs​institute hervor.

      In diesen Berechnungen der »WirtschaftsWoche« sind auch jene Arbeitslose enthalten, die nicht in die offizielle Arbeitslosenstatistik​ einfließen, wie etwa Arbeitssuchende, die in Bildungsmaßnahmen der Arbeitsämter untergebracht sind oder Arbeitslose über 58 Jahre.

      Dazu stellte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gegenüber der »WirtschaftsWoche« fest:

      »Um zur tatsächlichen Unterbeschäftigung zu gelangen, müssen die aktive Arbeitsmarktpolitik, die Frühverrentung und die stille Reserve zur offiziellen Statistik dazugerechnet werden.« Demnach kamen zu der offiziellen Arbeitslosenstatistik​ 2004 allein 868.000 Menschen hinzu, die sich in Maßnahmen der BA befanden und daher offiziell nicht als arbeitslos gezählt wurden. In den Kommunen befanden sich zusätzlich 390.000 Arbeitssuchende, die ebenfalls nicht in die offizielle Statistik eingeflossen waren. 1.077 Menschen lebten schätzungsweise im Vorruhestand, und in Kurzarbeit wurden 75.000 Menschen (umgerechnet auf Vollzeitstellen) beschäftigt. Rund zwei Millionen Menschen galten im Jahr 2004 als stille Reserve. Das sind jene Menschen, die arbeiten wollen, die Suche nach einem Job jedoch aufgegeben haben oder sich erst gar nicht arbeitslos gemeldet hatten. Daraus ergab sich für Deutschland im Jahr 2004 eine Arbeitslosigkeit von 8.643 Millionen Menschen, was einer Arbeitslosenquote von 18,8 Prozent entsprach.

      Erstmal​s im April 2005 räumte der Chef der Bundesagentur für Arbeit ein, daß die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland weit höher liegt als bekannt. »Ich hatte nicht den Mut, an dem eingeübten Ritual etwas zu ändern und 6,5 Millionen zu nennen«, sagte Weise vor Journalisten in Berlin. »Es sind weitere Arbeitslose in Maßnahmen und weitere, die sich gar nicht mehr bei uns melden«, fügte der BA-Chef hinzu.

      Wie sieht die Lage in Deutschland heute aus?

      Die offizielle Arbeitslosenzahl lag im September 2006 bei 4.237.835. Aber wie bitte erklären uns die Regierenden, daß genau im September 2006 – ebenfalls laut Bundesagentur für Arbeit 5.173.283 Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld II beziehen? Also eine Differenz von ca. einer Million Betroffener. Diese Information sollte Anreiz genug sein, um dieser »Schönrechnerei« einmal näher auf den Grund zu gehen:

      Manipuliert​e Zahlen

      War die Arbeitslosigkeit im September 2006 tatsächlich gesunken, oder waren lediglich einige Rechenkünstler am Werk, um die Arbeitslosigkeit wenigstens statistisch sinken zu lassen? Angeknüpft an der Enthüllung in der »WirtschaftsWoche« im Jahr 2004 haben wir unsere eigenen Berechnungen angestellt. Daraus ergibt sich aktuell:
      Arbeitslose​ im September 2006:
      Arbeitslose in Maßnahmen der BA:
      Stille Reserve 2006:
      Arbeitslose im Vorruhestand:
      Arbeit​slose in Maßnahmen der Kommunen:
      Kurzarbeit​er:

      Arbeitslose gesamt:

      4.237.8​35
      1.456.560
      ca. 2.000.000
      ca. 1.100.000 *
      ca. 400.000 *
      47.935

      ca. 9.242.330 Mio.

      * Hierbei handelt es sich um Schätzungen aufgund der Vorjahreswerte

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  • Dezember 8, 2011

    Hansjörg Walter wurde nachnominiert. Diese Partei zieht sich selber ins lächerlichde. Bei der SVP kann man jedem den Typ geben, sich nicht als Kandidaten auf zustellen, sonst ist man lebendig begraben.

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  • Dezember 9, 2011

    Wenn man Link

    http://www.aa​rgauerzeitung.ch/schw​eiz/bruno-zuppiger-ic​h-habe-mich-nicht-ber​eichern-wollen-117166​025

    liest, was die Stellungsnahme von Herr Zuppiger ist, sieht es anders aus als die Presse das herumreicht.

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