1. Sonstiges

Bund warnt vor veganer Ernährung bei Kindern

Es ist nichts da­ge­gen zu sa­gen, dass der Bund vor falscher Ernährung warnt. Doch wie stark soll er da “eingreifen”?

 h​ttp://www.20min.ch/sc​hweiz/news/story/Bund​-warnt-vor-veganer-Er​naehrung-bei-Kindern-​26309116

Vorab stelle ich mir vor, dass Jeder für sich entscheiden muss, wie er sich ernähren will oder soll. Es liegt in Jedem seiner eigenen Verantwortung. Auch ich bin gegen die Übermässige und falsche Ernährungsweise, und habe etwas dagegen, wenn unser Gesundheitswesen mit Übergewicht, Untergewicht, Mangelerscheinungen belastet wird.

 

Und doch muss oder müssen wir akzeptieren, dass wir nicht das Recht haben Anderen in Ihr Verhalten einzugreifen. Wir können höchstens mit Rat gebend zur Seite stehen. Ändern muss es immer jeder selber.

 

Bei der Ernährung ist es wie bei vielen anderen Bereichen im Leben. Der vernünftige Mix ist gefragt. Was nun der vernünftige Mix ist? Das kann wohl kaum einer tatsächlich sagen. Zu unterschiedlich sind die Bericht über das sollte man nicht, oder das wäre besser. Und sind wir mal ehrlich… wird es langsam auch schwer für den Konsumenten.

 

Die einen Forscher bringen eine solche Studie, die Andern eine Solche. Nicht davon zu reden, dass regelmässig sogar die Ergebnisse je länger man „wartet“ erneut anders lauten.

 

Die heutige Gesellschaft ist doch klar in ein System der Werbung und der Beeinflussung eingebunden. Zudem sind über alle Jahrzehnte immer verschiedene Trends fest zu stellen. Der Extremismus von einem Extrem ins Andere ist immer grösser.

 

Da kann man nur noch sagen. Lernen wir die Vernunft wieder zu spüren und ich bin überzeugt, dass Jeder das tut was für Ihn selber auch richtig ist.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Bund warnt vor veganer Ernährung bei Kindern
  • September 14, 2014

    “Vorab stelle ich mir vor, dass Jeder für sich entscheiden muss, wie er sich ernähren will oder soll. (…)”

    Gerade das können Kinder nicht, Herr Schweizer.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Ist es nicht die Aufgabe von Eltern die Kinder so aufwachsen zu lassen, dass sie selber auch entscheiden lernen? Wir sind nicht hier auf dieser Welt, um Kindern etwas vorzuschreiben, sondern um ihnen zu helfen und durch das Leben zu begleiten.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Sicher, Herr Schweizer. Hoffentlich verhungern sie nicht, bevor sie dann selbst entscheiden können.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Wenn wir diese “Aufgabe” nicht den Eltern überlassen können, wem dann? Es braucht sicherlich eine Kontrolle, wenn es Anlass zur Sorge gibt. Aber Sie können doch nicht schlussendlich noch ges. Regeln, wie Eltern die Kinder begleiten in ihrem Leben.

      Wie weit wollen Sie da gehen? Kommt dann ein Bericht, dass unsere Kinder zu wenig schlafen. Wollen Sie dann ein Gesetz einführen das vorschreibt, dass Eltern die Kinder mit welchem Alter wann ins Bett schicken müssen? Und irgendwann um 22 Uhr läutet der Kontrolleur, der das auch kontrolliert?

      Kommentar melden
  • September 14, 2014

    Da gebe ich dem Bund recht, für Kinder ist das nix. Führt zu Wachstumstörungen und Mangelerscheinungen. Auch Fleisch sollte ein Kind hie und da essen.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubühl

      Genau meine Worte… der gute Mix ist das was der Mensch braucht

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Hackbratä, Härdöpfelstock mit Bratäsossäseeli druffä, Erbsli Rüäbli.

      oder

      Sp​aghetti Bolgneeesä. Hi,hi. Wäisch, wiä fein???

      ist sicher besser als das veganische Portion Pommes jeden Tag und Coca Cola.

      Kommentar melden
  • September 14, 2014

    “Jeder das tut was für Ihn selber auch richtig ist.”

    Einverstande​n Herr Schweizer, das gilt für Erwachsene. Babys, Kleinkinder, Kinder sind aber auch Menschen und sollten nicht wegen ideologischen Gründen ihrer Eltern strikt vegan ernährt werden. Kinder haben keine Lobby und können sich nicht wehren gegen diese “Zwangsernährung”. Erst wenn sie älter werden, können sie sich entscheiden, was für sie richtig ist.

    Wie eine Umfrage der «Schweiz am Sonntag» bei den Kinderspitälern in Zürich, Aarau, Basel und St. Gallen zeigt, muss pro Jahr ein Dutzend falsch vegan ernährter Babys und Kinder wegen Mangelerscheinungen behandelt werden.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter

      Ich gehe natürlich schon davon aus, dass Eltern ihre Verantwortung ausüben und dem Kind die ausgewogene Ernährung “auftischen”. Mit zunehmendem Alter können sie dann selber beginnen mit den Entscheidungen.

      “J​eder das tut was für Ihn selber auch richtig ist.”

      War eigentlich für Erwachsene gedacht.

      Kommentar melden
  • September 14, 2014

    Es gab mal eine Zeit,da gingen die Frauen in die Haushaltungsschule.Da​ haben sie genau solche Dinge,wie Ernährung im Kindesalter,Wertigkei​ten des Essen,Vitamin-Gehalt,​Mineralien usw studiert,und haben so einigermassen ein Wissen in Sachen Ernährung erhalten.Vor allem haben die Frauen auch kochen gelernt…..!!!
    Dann​ waren diese Haushaltungsschulen plötzlich nicht mehr zeitgemäss.Nun müssen sich die Mütter selber schlau machen was für die Kinderchen gut ist und was nicht.
    Dass so in gewissen mütterlichen Kreisen nicht mehr das Wissen vorhanden ist,muss einem eigentlich nicht unbedingt wundern.Wenn ich in Beizen beobachte,wie kleinen Kindern schon Coca-Cola hingestellt wird und dann Pommes dazu und ich mir vorstelle,wie oft das wohl bei denen im Monat gehandhabt wird….?…macht man sich schon seine Gedanken.Auch was die vegane Ernährung angeht,müssen sich die Eltern schon klar darüber sein,dass nicht alles,was Erwachsenen gut kommt,auf für Kids gut ist.Früher gab es doch für alle gewisse Rahmenbedingungen beim Kinder-Aufziehen.Genu​g Gemüse , Müsli aber auch etwas Fleisch gehörte durchaus dazu. z.B.der ungeliebte Spinat…!I
    So gehen heute Strukturen verloren,die mal über Generationen weiter gegeben wurden.Das Ergebnis sind dann halt oft falsch ernährte Kinder.Sie sind Opfer unseres heutigen Zeitgeistes.Kochkurss​e sind zu einem riesigen Geschäft geworden.Nur werden die zumeist von Leuten geführt,die möglichst viele Zutaten verkaufen möchten.Ernährung an sich interessiert die nicht.Das sind halt die Kehrseiten dieser heutigen modernen Gesellschaft.Irgendwa​nn kehrt man vielleicht wieder zurück zu den Wurzeln……!!!….F​rau an den Herd…!…bzw. wieder in die Haushaltschule,….un​d Mann gleich dazu…!!!!

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Richtig Hr Wolfensperger . Die Haushaltungsschule war gut. Da wurde über die Ernährung Wissen gebracht für eine gesunde Ernährung. Es liegt an den Eltern den Kindern das Essen zu geben das für Kinder vorteilhaft ist.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Kremsner da kann ich Ihrem Beitrag beipflichten!Ich gebe mir zumeist pro Woche ein bis zwei Tage “Fleischlos”,oder zumindest kein rotes Fleisch.
      Wenn ich fleischlos esse,fühle ich mich irgendwie wohler.Ich spüre den vollen Magen nicht so.
      Und eben …das Gewicht bleibt eher dort,wo es sein sollte!
      Aber nuuur Vegi??…ab und zu ein feines saftiges Steak braten,macht schon auch Spass.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Tja Herr Wolfensperger

      Nich​t nur Frauen waren in der Handzgi. Ich war ‘s auch. Handarbeit und Kochstunde. Aber mit heutigen Stundenplänen ist das ja nicht mehr möglich. Wir sind mehr in die Schule gegangen Stundenmässig als heutige Schüler. Irgendwo muss gekürzt werden, wenn man nicht mehr bereit ist die Kinder mehr in die Schule zu schicken. Mittwoch NM – Samstag MO usw.

      Kommentar melden
  • September 14, 2014

    Das ist ja eine knallige Warnung des Bundesamtes, wg. ein paar Fällen. Vergessen gehen die x-zehntausende übergewichtige Kinder:
    Jedes fünfte Kind in der Schweiz ist über­gewichtig, fünf Prozent gelten als krankhaft fettsüchtig. Die krankhafte Fettsucht, die sogenannte Adipositas, tritt sogar doppelt so häufig auf. http://www.beobachter​.ch/leben-gesundheit/​wohlfuehlen-praeventi​on/artikel/uebergewic​ht_kein-kind-wird-gru​ndlos-dick/
    Die Kosten für die Krankenkassen sind gigantisch.

    Find ich gut was das Bundesamt macht. Besser wäre aber Aufklärung über gesundes Essen.

    Als Vegetarier kann ich beurteilen was Veganer betrifft: Veganer sollten sich vielfältig ernähren , dazu gehören auch Nüsse – da gibt’s eine Riesenauswahl – dann gibt’s keine Mangelernährung.

    B​ei Kindern sollte man als Eltern schauen was dem Kind guttut. Falls eine reine Vegane Ernährung nicht guttut (eine Ernährung mit vielen Nüssen und Früchten als Ausgleich – dann sollten die Eltern halt dem Kind auch Essen machen das nicht Vegan ist – dem Kind zuliebe.

    Fest steht immer wieder bewiesen dass Vegetarier/Veganer einfach gesünder sind als die übrigen – weniger Gesundheitsprobleme – auch z.B. kommt Übergewicht praktisch nicht vor.

    Kinder jedoch sind im Wachstum und da sollte die Ernährung angepasst sein. Ich kenne eine Vegetarierfamilie da will die Tochter hie und da Fleisch. Das bekommt sie. Gut so. Es soll keine Ideologie sein Vegetarier/Veganer zu sein.

    Im übrigen führt der überhöhte Fleischkonsum (nicht der normale) zu sehr vielen Gesundheitsproblemen – was sich da alles ergeben kann – die Liste ist endlos. Bezahlen tun wir die Folgen mit den Krankenkassen.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Kremser

      Grundsätzl​ich teile ich Ihre Meinung. Einzigst… Mangelerscheinungen und Übergewicht ist nicht grad das was man vergeleichen kann in diesem Fall.

      Die Tendenz stell ich fest, wird immer Differenzierter. Entweder zu Dick und zuviel, oder zuwenig und dann zu Mager. So ist nun halt die heutige Zeit. Die Extremen sind viel ausgeprägter.

      Zum Veganer oder nicht. Ich bins nicht und bin auch nicht Übergewichtig. Bin gesund, selten bis nie beim Arzt, hab die letzten 10 Jahre nicht einmal wegen Krankheit gefehlt. Es gibt somit auch gesunde Fleischesser “grins”

      Kommentar melden
  • September 17, 2014

    Die Interessen der Eltern sind nicht immer die Interessen ihrer Kinder. Deshalb wirkt der Bund hier präventiv.

    Und für die direkte Interessenvertretung der Kindern sind dann die Vormundschaftsbehörde​​​n da. Es braucht sehr viel, bis diese eingreifen. So ist in den häufigen Fällen von Körperverletzung der Kinder durch Rauchen noch nie eine Anzeige und eine Bestrafung von Eltern erfolgt …

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Finanzen & Steuern
Volksinitiative zur Erhaltung von Bargeld: Steuerhinterziehung erleichtern? Die Null-Zins-Politik der SNB hat es an den Tag gebracht: Sobald die Zinsen gegen Null tendieren, steigt die Nachfrage nach Bargeld, vor allem nach grossen Noten. Damit kann man kinderleicht Geld vor dem Fiskus verstecken, ohne Gefahr zu laufen, dass dieses Vermögen, möglicherweise unversteuertes Schwarzgeld, entdeckt werden könnte.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu