1. Sicherheit & Kriminalität

Bundesbern tragt die Verantwortung für weniger Sicherheit

In den ver­gan­ge­nen Tagen wurde viel über das Pro­jekt „Weiterentwicklung der Armee (WEA)” be­rich­tet. Dass die Armee mit einem Rumpf­be­stand von 100‘000 Dienst­pflich­ti­gen und einem Fi­nanz­rah­men von 4,7 Mil­li­ar­den Fran­ken pla­nen muss, ist nicht die Wunsch­vor­stel­lung von De­par­te­ments­chef Ueli Mau­rer, wie ei­nige Kom­men­ta­to­ren mit Häme glau­ben ma­chen wol­len. Viel­mehr wur­den diese Vor­ga­ben von einer Mehr­heit in Bun­des­rat und Par­la­ment fest­ge­legt, in ent­schei­den­den Fra­gen gegen den Wil­len der SVP. Diese po­li­ti­schen Mehr­hei­ten tra­gen in Zu­kunft auch die Ver­ant­wor­tung für we­ni­ger Si­cher­heit als Folge der po­li­ti­schen Entscheide.

„SVP-Verteidigungsm​inister Ueli Maurer ist mit seinen Plänen für eine neue Armee erneut aufgelaufen”; solche und ähnliche Schlagzeilen folgten im Herbst 2010 fast im Wochenrhythmus. Dem für die Sicherheit des Landes zuständigen Verteidigungsminister​ wurde von der Mehrheit seiner Regierungskollegen die sicherheitspolitische​ Agenda diktiert. Das Wort Sicherheit wurde damals kaum verwendet und spielte für die Politiker nur noch eine untergeordnete Rolle. Dafür war viel von Finanzen, internationaler Kooperation und Friedensoperationen im Ausland die Rede. Wer bezüglich der Sicherheit des Landes eine andere Lagebeurteilung vornahm, wurde im freundlichsten Fall als „konservativer Anhänger eines Massenheers” (Tages-Anzeiger vom 9. September 2010) tituliert.

Keine Sicherheit zum Nulltarif
Die Diskussion fand ihre Fortsetzung im Parlament. Anträge der SVP, im Zusammenhang mit dem Armeebericht 2010 den Bestand nicht gleich zu halbieren, sondern zumindest bei 120‘000 Militärdienstpflichti​gen festzulegen und der Armee 5,2 Milliarden Franken zur Verfügung zu stellen, wurden von allen anderen Fraktionen deutlich abgelehnt. Das Parlament legte sich im Gegensatz zum Bundesrat, der 4,7 Milliarden Franken wollte (und an dieser Zahl noch immer festhält), zwar wenigstens auf einen Ausgabenplafond von 5 Milliarden Franken fest. Dies ist nota bene eine Milliarde weniger als noch vor 1990. Im Vergleich dazu haben sich die übrigen Bundesausgaben seit diesem Zeitpunkt verdoppelt. Während etwa in der Entwicklungshilfe seit Jahren die Devise „Klotzen nicht kleckern” gilt, darf die Sicherheit des Landes plötzlich nichts mehr kosten. Nach den aktuellsten Vorstellungen des Bundesrates müsste die Schweiz für die Entwicklungshilfe fast gleich viel ausgeben wie für die Sicherheit (über 4 Milliarden Franken gemäss Stellungnahme des Bundesrates zu den Empfehlungen des UNO-Menschenrechtsrat​es von Ende Februar 2013). Dieser liederliche Umgang mit der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht im krassen Widerspruch zur zunehmenden Betonung des gleichen Arguments, wenn es um die Standortqualität der Schweiz geht. Sicherheit und Stabilität seien ja viel wichtiger als beispielsweise das Bankkundengeheimnis oder andere Standortfaktoren, reden uns verschiedene selbsternannte Experten immer wieder ein. Alles Schall und Rauch, Widersprüche noch und noch. Die gleichen Kreise, welche für einen Abbau der Sicherheit sind, treiben auch sonst den Ausverkauf der Schweizer Standortvorteile voran.

Sorglose Politik kann sich rächen
Wer die Armee auf Schönwetterphasen ausrichtet, muss sich nicht wundern, wenn sie im Krisenfall nicht zur Verfügung steht. Das lehrt nicht zuletzt auch die Geschichte. Die Verantwortung für eine kritische Situation, sei dies im Fall eines Konfliktes, von Terrorismus oder bei Naturkatastrophen, wird auf jeden Fall nicht die SVP zu übernehmen haben. Die Verantwortung ist von jenen Leuten zu tragen, die nun auch nicht jammern dürfen, dass eine Halbierung der Armee die Aufgabe von Waffenplätzen und den Abbau von Arbeitsplätzen mit sich bringt.

An dieser Stelle sei wieder einmal an die Grundsätze der SVP zur Sicherheitspolitik erinnert, die sie 2010 im Zusammenhang mit dem letzten sicherheitspolitische​n Bericht und dem nun durch Bundesrat Ueli Maurer umzusetzenden Armeebericht formuliert hat:

  • Die SVP steht zur Unabhängigkeit und bewaffneten Neutralitätder Schweiz.
  • Nur eine eigene, glaubwürdige Armee garantiert den Status als unabhängiger, neutraler und souveräner Staat.
  • Am Milizprinzip und an der allgemeinen Wehrpflichtist unter allen Umständen festzuhalten. Nur sie garantieren eine breite Verankerung der Armee in der Bevölkerung und ermöglichen eine umfassende Auftragserfüllung. Die untauglichen Konzepte der armeefeindlichen Linken (wie die am 22. September 2013 zur Abstimmung gelangende Volksinitiative zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht) sind klar abzulehnen.
  • Art. 58 der Bundesverfassung (Milizprinzip, Kriegsverhinderung als Kernauftrag der Armee) ist Nachachtung zu verschaffen. Diese Prinzipien sind faktisch durch den Armeebericht ausgehebelt (die in dieser Woche vorgestellte Konkretisierung durch das VBS dokumentiert dies eindrücklich).
  • Der Hauptauftrag der Armee ist die Landesverteidigung.
  • Die Armee muss sich in Zukunft wieder auf den „Worst Case” ausrichten, das heisst auf die Abwehr eines Angriffs auf unser Land. Damit können auch alle anderen Aufträge im Bereich der Unterstützung ziviler Behörden und der Bewältigung ausserordentlicher Lagen erfüllt werden.
  • Grösse und Struktur der Armee haben sich nicht an einer abstrakten Zahl, sondern am definierten Auftrag zu orientieren. Dies unter Berücksichtigung des Umstands, dass vom Gesamtbestand der Armee nur noch gegen ein Drittel der kämpfenden Truppe zuzuordnen sind. Auf dem Auftrag basierend sind personelle, materielle und finanzielle Mittel zu definieren, um diesen Auftrag erfüllen zu können.
  • Auf die bisherige Ausrichtung der Armee in Richtung internationale Kooperation (NATO und insb. EU), wie sie in den letzten 20 Jahren schrittweise erfolgte, ist in Zukunft zu verzichten. Das internationale Engagement der Armee ist entsprechend zurückzufahren.

Fa​zit: Nur eine Sicherheitspolitik nach dem Konzept der SVP garantiert Sicherheit und Stabilität für die Schweiz. Die Sicherheitspolitik der SVP ist deshalb modern und zukunftsfähig.

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Comments to: Bundesbern tragt die Verantwortung für weniger Sicherheit
  • Mai 30, 2013

    Herr Amstutz leiert hier sein Parteiprogramm herunter inklusive darin enthaltener Widersprüche.

    “•D​er Hauptauftrag der Armee ist die Landesverteidigung.”​

    Und dafür reichen gemäss Erhebung des Bundesrats 22 500 Mann.
    Die Armee hat mehr als viermal so viele Leute wie sie für ihren Hauptauftrag benötigt! Es sind also nicht zu wenige, wie Herr Amstutz hier behauptet, sondern zu viele. So viele subsidiäre Aufgaben kann es gar nicht geben, um 77 500 Mann sinnvoll zu beschäftigen.

    Wie war das nochmal mit Pöstli-Jägern und geldverschwendender Staatsindustrie?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      es ist ein offenes Geheimnis, dass Sie sich nachhaltig zugunsten der bereits überzüchteten “Asylindustrie/Sozia​lindustrie” engagieren und “alles gegen die SVP” exessiv propagieren.

      Wenn man die derzeitige Zunahme an “linksextremen Schwarzen Blöcken, Chaoten und Randalieren” beobachtet, wird die Bevölkerung plötzlich froh sein um eine gute Armee, welche Sie offenkundig lieber “bodigen” würden.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger,

      für Sicherheit im Innern ist die Polizei zuständig. Die Armee springt höchstens ein, wenn die Polizei zu wenig Leute für die aktuellen Aufgaben hat. Und 77 5000 Leute einfach mal auf Reserve zu haben, ist schon etwas arg viel, finden Sie nicht? So gravierend ist der Polizistenmangel nicht. Die hocken im WK rum, warten, jassen und langweilen sich. Auf Staatskosten. Manchmal ist weniger mehr. Stichwort Effizienz.

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    • Juli 19, 2021

      Ach so ist das, na dann sollte ich wohl Partei wechseln, nichts tun, studieren auf Staatskosten und dann noch “chlemme” im Militärdienst und obendrauf noch jene ankläffen, welche all diesen Klamauk finanzieren aha, so…tztztztz….

      ​Nö, bleibe bei der SVP, denn da tue ich was für Land und Leut.

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    • Juli 19, 2021

      Die Armee ist froh um jeden, den sie für untauglich erklären kann. Einer weniger, den man beschäftigen und besolden muss. Und ein Nettozahler mehr.

      Zum Thema “Nichts tun”. Eine Seminararbeit in meinem Fach gibt mehr zu tun als eine Doktorarbeit bei Mörgeli. Und nebenbei arbeite ich noch. Aber warum schreib ich das überhaupt? Sie wollen ja Ihre Vorurteile gar nicht korrigieren, weil Sie sie für “Tatsachen” und “Erfahrungen” halten.

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    • Juli 19, 2021

      Nö, aber ihr Studienplatz wir doch auch vom Staat subventioniert, Sie wo doch vorhin die WK-Soldaten kritisiert haben??

      Mit 22.500 Man können Sie gar nichts mehr garantieren. Alle wichtigen Gebäude und Infrastrukturen damit im Notfall Rund um die Uhr zu sichern ist unmöglich mit 22.500 Mann.

      P.S Sie sind 28 Jahre alt und immer noch am studieren. Wie lange noch?? Und so oft sind Sie also auch nicht ausser Haus am arbeiten oder in der Uni, wenn man so ihr Schreibpensum auf vimentis mitverfolgt.

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    • Juli 19, 2021

      Ach so, na dann… ich kenne drum etlich die gerne untauglich erklärt wurden… na ja ist ja egal, als Frau bin ich einfach froh haben wir eine gute Armee, welche zuweilen auch bei Naturkatastrophen etc. sehr gute Dienste leistet, denke da so an Condo vor Jahren…

      Ihr Studium/Latein und Mathematik wie sie angeben, würde mich interesseren, in welche “Berufssparte” mündet dieses Studium (bzw. welche Berufsbezeichnung tragen Sie nach Abschluss der Ausbildung?)

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    • Juli 19, 2021

      Ich verstehe, Herr Stefan Pfister, Sie erklähren sich also ohne direkten Worte als Dienstuntauglich. Akzeptiert ist Ihre eigene Angelegenheit. Aber dann grosse unbrauchbare nachkolportierte dumme Sprüche klopfen über die Armeestärke. Zu Ihrem eigenen Schutz brauchte es wohl nicht einen einzigen Soldat in der Schweiz. Wenns dann brennen würde, wären Sie einer der Ersten der nach Mami, pardon natürlich der Armee zu Ihrem Schutze schreit.

      Wenn ich Sie nicht schon durch Ihre grünroten Aussagen aus der arena seit Jahren kennen würde, hätten mich Ihre unbedachten Angriffe auf Adria Amstutz geärgert. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch an die unmöglichste Musik.

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    • Juli 19, 2021

      man muss nicht ermordet worden sein, um zu wissen, dass Mord etwas Schlechtes ist.
      Genauso muss man nicht im Militär gewesen sein, um zu wissen, was dort abgeht.

      Ich habe Erfahrungsberichte von Freunden. Einer war fürs WEF eingeteilt. Vor Ort erfuhren einige, dass sie überzählig waren. Sie wurden aber nicht nach Hause geschickt, sondern sind im Hotel herumgelegen und haben DVDs geschaut. Auf Staatskosten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      ACHTUNG,​ Fangmail nicht auf wirtder@yahoo.de antworten !!!!

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    • Juli 19, 2021

      @ T. Flury,

      Ich wüsste nicht was St. Pfister hier Strafrechtsrelevantes​ verbrochen haben sollte. Sie müssten ihm schon diesbezüglich konkretes vorwerfen können, was ich nicht sehe. Auch er darf hier seine Meinung sagen, solange diese nicht eine Persönlichkeitsverlet​zung enthält oder gar bewusst gelogen ist.

      @ Bea Habegger,

      Danke für ihre Fürsorge, ich weiss zwar nicht, was ein “Fangmail” ist resp. was es bezwecken soll.

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    • Juli 19, 2021

      “Ich wüsste nicht was St. Pfister hier Strafrechtsrelevantes​ verbrochen haben sollte. “

      Für gewisse Leute ist es halt schon eine Straftat, wenn man eine andere Meinung hat als sie.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Ein anderes Wort für Fangmail “Phishingmail”, ist geläufiger. “Man” versucht an Daten zu kommen.

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  • Mai 30, 2013

    Wenn es Herrn Amstutz wirklich um die Sicherheit gehen würde, dann müsste er für eine ganz andere Armee plädieren:

    – kleiner aber professioneller!
    – international vernetzter!
    – mehr bedrohungsorientiert und weniger Trachtenverein!

    ​Es ist doch völlig klar worum es geht: Viele SVP-Anhänger und -Mitglieder haben ein schönes gemütliches Pöstschen bei der Armee…

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    • Juli 19, 2021

      Wie sagte mein Grossvater so schön: “Seit ich selber lüge, glaube ich nicht mehr alles.”

      Für SVP gilt: “Seit wir selber Pöstlijäger bei der Armee haben, unterstellen wir anderen dass sie das im Asyl, im Sozialen etc auch tun.

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    • Juli 19, 2021

      Stefan Pfister, dann nehmen sich die Worte ihres Grossvaters einmal zu Herzen, bevor Sie uns SVPler solche Weisheiten auftischen.

      In einem scheinen Sie recht zu haben. Es ist etwas schwierig linksgrünen ein Pöstli in der Apmee anzubieten, diese verweigern den Militärdienst ja zu Hauf.

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    • Juli 19, 2021

      Paul Rohner

      nun ja, wenn ich so darüber sinniere, diese Gremien biedern sich lieber bei den Gegnern an, siehe EU. Oder sie kaufen sich mit Steuergeldern Freunde.

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  • Mai 30, 2013
    • Juli 19, 2021

      Wie viele Tage Militärdienst haben Sie geleistet, Frau Habegger?!

      Wohl ein paar hundert weniger als ich! Als Offizier interessiere ich mich eben sehr wohl für die Zukunft der Armee!

      Wir brauchen eine Armee, die den gegenwärtigen und zukünftigen Bedrohungen gewachsen ist mit kompetenten Soldaten.

      Und nicht ein Trachtenverein mit sich langweilenden Soldaten, die beim nächsten WK ohnehin schon wieder alles vergessen haben!

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  • Mai 30, 2013

    Lieber Herr Amstutz
    Würde mir die Sicherheit des Landes anvertraut, so müsste ich alle Anstrengungen unternehmen um im Rahmen meiner Möglichkeiten die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Würden meine Möglichkeiten durch andere Kollegen beschränkt, so verdoppelte ich meine Anstrengungen noch, um ihnen die Schamröte auf das Gesicht zu treiben: Indem ich denen zeige, wie man einen Laden auch unter erschwerten Bedingungen führt. Danach würden mir meine Forderungen anstandslos gewährt, weil alles andere politischer Selbstmord wäre.

    Der SVP wurde unserer Sicherheit 1996 anvertraut. Das sind 17 Jahre.

    Wer nach dieser Zeit die Unverfrorenheit aufbringt zu schreiben: „Die Verantwortung für eine kritische Situation, sei dies im Fall eines Konfliktes, von Terrorismus oder bei Naturkatastrophen, wird auf jeden Fall nicht die SVP zu übernehmen haben“ hat diese 17 Jahre ganz einfach schlecht gearbeitet. Er unterschreibt damit eine Bankrotterklärung.


    Man darf mir durchaus ultimativ Defizite benennen, die aufgrund von Geldmangel gefährlich werden könnten – Aber man muss mir gleichzeitig einen Laden präsentieren, der überall sonst blitzt und blinkt.

    Blitzt und blinkt Ihr Laden? Wohl eher nicht.

    Ich habe dazu ein ganz passendes Zitat gefunden:
    „Von Verantwortung reden alle – zumindest, solange es andere betrifft. Aber selbst Verantwortung übernehmen, dazu sind nicht alle bereit.“

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel

      zitiere Sie:

      Ich habe dazu ein ganz passendes Zitat gefunden:
      „Von Verantwortung reden alle – zumindest, solange es andere betrifft. Aber selbst Verantwortung übernehmen, dazu sind nicht alle bereit.“

      Treffend! Da man in den letzten Jahren bald sämtliche Ressourcen für “Asyl- Krankmacherlobby sowie überdimensionierte behördliche Bürokratien” verwendete, fehlen nun die Ressourcen an allen Ecken und Enden für das Land Schweiz und dessen Bürger/Innen.

      N. B. Was die SVP seit Jahren versucht klarzumachen.

      Vermutlich sehen es die heutzutage dafür Verantwortlichen Regierenden erst, wenn dieses Land mit allen Ressourcen verschenkt haben.

      Es wird “gewurstelt” nach dem Motto: Was soll’s? Die Verantwortlichen werden die Verantwortung ohnehin nicht tragen (müssen).

      Die Rechte NEHMEN sich einige wenige, die Pflichten wird der Allgemeinheit aufgebürdet. Zeigt sich in eindrücklicher Weise mit dem TanzDichFrei-Debakel vom letzten Wochenende in Bern.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Habegger
      Zigtausende​ von nicht kontrollierten Armeewaffen. Ein ungenügender Sicherheitspolitische​r Bericht. Festplatten, die mal eben frische Luft schnappen. Personendaten aus dem Inland die widerrechtlich in der Auslandsabteilung gespeichert werden. Ungenügende Rechnungsstellung für WEF Einsatz.

      So geht die SVP mit unserer Sicherheit um. Keiner kann mir erzählen, dass die genannten haarsträubenden Begebenheiten sich mit einem knappen Budget entschuldigen lassen!

      Wer regieren will und von den Bürgern zurecht Eigenverantwortung fordert, wird sich nicht nach 17 Jahren mit derart lausigen Ausreden aus der Verantwortung stehlen können!

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    • Juli 19, 2021

      Armeewaffen/Unverhält​nismässige Diskussionen und dienen nur zum Schönreden/Ablenken der effektiven Problematik:

      Seit jeher hatten unsere Männer die Armeewaffen zu Hause. Kein Problem. Wieviel geschieht mit Armeewaffen? Erinnere mich an den Fall im Wallis, es ist nicht die Armeewaffe schuld an diesem Fall, sondern ganz eindeutig das Versagen der Behörden.

      Festplat​ten:

      Da versteh ich Ihre Aufregung nicht, wenn ich z. Zt. lese und höre wie EWS und derer Entourgen ohne jeglichen Skrupel offenherzig mit Daten ALLER umgehen wollen. Sie will per Notrecht etwas durchzwängen ohne die Betroffenen (Souverän) einzubinden. Sie untergräbt damit die Demokratie aus purem Eigennutz für einige Wenige. EWS hat den Titel “Volksvertreterin” meines Erachtens vom Tag ihrer ominösen Wahl bis zum heutigen Tag in keinster Art und Weise verdient. Womit auch die Volkswahl dringend notwenid ist am 09.06.2013 anzunehmen.

      WEF:

      Dies, wie auch andere teure “Gipfelitreffen”, kann man aus meiner Sicht abschaffen, kaumNutzen für Land und Leute, nur Kosten für irgendwelche “Partys für sog. Reiche/Einflussreiche​”.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Habegger
      Sind Ihnen 300 Tote pro Jahr nicht genug? Die NZZ gilt nun nicht gerade ein Kampfblatt der Armeeabschaffer: http://www.nzz.ch/akt​uell/startseite/newzz​evrx27zz-12-1.83690

      Ich glaube, Sie haben den Blick für die echten Problematiken effektiv verloren.
      (Was faseln Sie hier jetzt von Eveline Widmer-Schlumpf? Ist ja nicht zum aushalten…).

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    • Juli 19, 2021

      Und als Nächstes “husten” Sie wohl auch noch, wenn die WHO wie dieser Tage die neuste Pandemie ausruft, weil 80 Menschen WELTWEIT angeblich starben und glauben dies, Hauptsache ein Experte, eine Statstik, eine Zeitung (ob NZZ oder welche auch immer)..dies in den Äther posaunt? Realität ist was man sieht, spürt und erfährt, es sei denn man ist bereits dermassen “eingeschüchtert um nur noch wahrzunehmen was einem präsentiert wird” (selber denken unterbunden).

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  • Mai 31, 2013

    Ogi und Schmid waren ja SP Bundesräte. So einfach ist das

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    • Juli 19, 2021

      Einen Blödsinn hinschreiben und dann hoffen, dass es keiner merkt: Das stellen Sie sich etwas gar einfach vor Herr Mahler.

      Wer blöken will, der darf das. Eine Regierungspartei wird sich aber nicht so billig aus der Verantwortung stehlen können.

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    • Juli 19, 2021

      Mein Kommentar war ironisch gemeint !

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    • Juli 19, 2021

      Solche Bemerkungen wurden ja allen Ernstes schon von Parteigrössen der SVP gemacht…

      Mein Fehler, pardon Herr Maler.

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    • Juli 19, 2021

      Von der SVP sind wir es ja gewohnt das die Fakten verdreht werden damit es den SVP-Guru wieder passt um ihren Wähler Scheisse als Schokolade verkaufen zu können.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      wer Fakten verdreht mit und “verlogenen Zückerli”, am Volk vorbeipolitisiert, zeigt sich derzeit in immer kürzeren Abständen.

      Nur das aktuellste:

      – Hinterücks, rückwirkend EU-Recht annehmen wollen

      – Banken-Desaster ” dringenst” an Volk am Parlament vorbei durchzwängen wollen

      SVP? Nicht verdrehen, Herr Mahler, danke.

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  • Mai 31, 2013

    Seit 17 Jahren ist das VBS in SVP-Hand, aber wenn was schief läuft, sind die Linken schuld. Das Übliche.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      seit wann hegen und pflegen Linke im Schlepptau der SP nachhaltig die Asyl- und Gesundheitsindustrie,​ sowie derer uferlosen Bürokratien zu Lasten der Steuerzahler/Innen und jeglicher Ressourcen dieser Nation mit hartnäckiger Nachhaltigkeit?

      Eine gute Armee ist/wäre zumindest ein Dienst am eigenen Volk.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Selk
      Bitte klären Sie uns auf! Gute Nachrichten aus dem VBS wären uns allen mal ein willkomme Abwechslung und mehr wert als sicherheitspolitische​ Konzepte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel

      zur Abwechslung ein wenig denken….? Gerade in diesen Stunden steht mitunter die Armee bereit wegen allfälliger Überschwemmungen.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Habegger
      Besteht die besondere Leistung von Ueli Maurer darin, dass die Truppen trotz seines tatkräftigen Aufräumens noch einsatzfähig sind?

      Kommt da noch mehr? Gibt es noch andere konkrete Meldungen über das erfolgreiche Aufräumen von UM im VBS oder müssen wir uns mit dem kompetenten „wie man hört“ von Herr Selk begnügen?

      Ich fürchte, Frau Habegger, diese Denkarbeit müssen Sie alleine machen. Herr Selk wird Ihnen kaum weiterhelfen können.

      (Ach je, Herr Selk. In Sachen Humor sind Sie ein sehr einfaches Pflänzchen)

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Selk
      Wollte ich mit den Dienstagen, die mir ein Sektionschef aufbrummt prahlen oder sonstwie in Armeenostalgie ausbrechen wollen, ginge ich an einen Armeestammtisch.

      Hier diskutieren Stimmbürger (uns somit die Kunden und zugleich Besitzer der Armee), ob das fesche Konzept eines Parteivertreters etwas taugt.

      Da der Vertreter von derselben „Firma“ ist, welche über anderthalb Jahrzehnte unsere Sicherheit betreut und nun jegliche Verantwortung dafür ablehnt betrachte ich sein Angebot nicht als alternativlos.
      Sich stelle fest: Gute Argumente dafür, dass diese Firma weiterhin unser Vertrauen verdient, fehlen weiterhin!

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    • Juli 19, 2021

      Her Michel

      mir fehlen zuweilen die Worte (Argumente den Bürger/Innen gegenüber) weshalb wir Banken retten müssen, KK-Prämien immer teurer werden und derer Verwaltungsräte strahlen, wie Zuwanderer/Asylanten/​Sanspaiers und Untergetauchte ab Grenzübertritt mitfinaziert werden in allen Bereichen, unsere Infrastukturen kaputt gehen weil sich Manager (z. B. SBB staatsnaher Betrieb neue Chefatagenbüros leistet/ebenso staatsnaher Betrieb Post sich als “Tante Emmaladen oder Kioskähnlich” mit Papeterieartikel und Süssigkeiten immer besser positioniert und die Kunden den Serviepublic gefälligst selber erledigen sollen)…

      Nur so das Pendent zum Verschleudern von Geldern… Man kann gut immer auf der SVP und derer Politiker rumhacken, ist ja mittlerweile bereits salonfähig, aber bitte nicht den Blick über den Tellerrand nicht vergessen …

      Über Aufklärung solcher fragwürdigen “Managerdummheiten”​ bin ich sehr dankbar, denn die Bevölkerung versteht dies nicht mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stefan Pfister,

      Sie wissen genau, eine Armee kostet Geld. Egal wer die Führung im Bundesbern inne hat, fehlt das Geld für Unterhalt und Erneuerung, verlottert alles.

      Es sind sie Herr Pfister, und weitere mitte bis linke welche seit Jahren die Mittel für eine Armee reduzieren. Das wissen sie ganz genau, das ist auch ihr Ziel.

      In einem Land hat man Rechte, aber auch Pflichten. Pflicht, für das Land in dem man lebt, Leistungen zu erbringen. Egal in welchem Land der Welt das ist.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Amrein

      die Schweiz kann sich derzeit andere “Hobbys” noch weniger leisten, die da wären die Asylindustrie- wie die Krankrednerlobby (beides SP) Steckenpferde und diese kolateralen volkswirtschaftlichen​ Schäden scheinen mit der gestrigen Asylabstimmung bald jedem hierzulande klar geworden. Nur müsste BR Simonetta Sommaruga (Tante Theresa für alle nur nicht für die eigene Bevölkerung) diesmal nun mal umsetzen, statt bereits wieder ihre Bürokratien noch mehr aufblähen wollen.

      N.B. Nach wie vor Sie geben sich als SVP-Mitglied aus, was Sie nicht sind gem. Rücksprache mit der Parteileitung. Ihr “Alias Toni Brummer” hat Vimentis ja zwischenzeitlich mal bemerkt ujnd entsprechend gelöscht.

      (P. S. Entspricht einem Tatbestand/Vortäuschu​ng falscher Tatsachen/falsche Angaben über die eigene Person).

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    • Juli 19, 2021

      Herr Alois Amrein,

      Nehmen wir eine aktuelle Geschichte, Hochwasser, in der alle Regierungen plus Umweltschutzverbände plus sogar BürgerInnen versagt haben.

      Erst war der Horror der 2002 Überschwemmungen da, man war nicht vorbereitet, wurde überrumpelt. Vorgängig wurden Warnungen nicht ernst genommen, man hatte eine unterschiedliche Sichtweise was die Bauvorhaben anbelangte.

      In den letzten 10Jahren hat man die Jahrhundert Flut wieder vergessen, Schutzmassnahmen vernachlässigt. Rein Statistisch gesehen kommt ja so ein Ereignis nur eben, alle Jahrhundert mal vor.

      Mit einer Armee Landesschutz verhält es sich ähnlich. Wer garantiert, dass nicht in einem Land ein Irrer, oder Mehrere Irre die Macht an sich reissen wollen? Niemand. Es garantiert auch niemand dass dies nicht geschehen wird.

      Eines ist aber sicher:
      Je weniger Gegenwehr von einem Land, einer EU zu erwarten ist, je grösser Möglichkeit, dass dies jemand in seinen Plan einrechnet, da ja kein Wiederstand zu erwarten ist.
      Will man, kann man einfach einmarschieren, ohne auf nennenswerten Wiederstand zu stossen.
      Übrigens das ist kein Hobby. Wir Nachkriegsgeneration kennen das nicht mehr. Jeder der so denkt, ist einfach nur ein durch diese friedliche Wohlstandsgesellschaf​t verweichlichter Mensch.

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  • Mai 31, 2013

    Interessant zu wissen wäre ob die Dienstpflicht beibehalten werden soll um Einnahmen mit dem Pflichtersatz zu haben, um Schafe zu bewachen oder um Hilfspfleger in Altersheimen zur Verfügung zu haben. Wenn schon müsste man den Ersatzdienst auch für Frauen und Ausländer einführen. Aber das würde vermutlich in einem totalen Politcomic enden sollte das realisiert werden wollen. 100`000 Soldaten Stünden dazu auch in keinem Verhältnis.

    Unsere Politiker machen es ja vor das die Swiss Army nicht funktioniert. Siehe Fis Heer.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      interessant​ wäre in welcher Einheit/Truppe Sie Ihren Dienst am Vaterland leisten? Oder ob Sie wie Herr Pfister nur Sprüche klopfen?

      Danke

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    • Juli 19, 2021

      Wie ist die Frage zu verstehen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      genau so wie sie dasteht.

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    • Juli 19, 2021

      Wo ist Vaterland ?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      wie üblich, wenn Sie eine Frage nicht beantworten wollen, vom Thema ablenken, nicht wahr?

      Wiederhole die Frage, mit neuen Worten: Wie lange und in welcher Einheit haben Sie der Schweizer Armee gedient?

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    • Juli 19, 2021

      Denke das hat nichts mit dem Thema zu tun, auch ist es fragwürdig andere Forengeilnehmer bezichtigen sie würden vom Thema ablenken und nicht antworten, aber selber machst du das. Ich kann aber versichern das ich meine Dienstpflicht erfüllt habe.

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    • Juli 19, 2021

      Dumme Sprüche über die Schweizer Armee, das wars dann wohl mit “eigener Leistung” in diesem Bereich. Na dann. Genau das brauchen wir.

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    • Juli 19, 2021

      Um wieder zu einer sinnvollen Diskussion zurück kehren und Missverständnisse aus dem Weg räumen, möchte ich auf das Zitat zu Anfang von Bea hinweisen.
      “interes​sant wäre in welcher Einheit/Truppe Sie Ihren Dienst am Vaterland leisten? Oder ob Sie wie Herr Pfister nur Sprüche klopfen?”
      Es wäre gut wenn geklärt würde was genau mit “Dienst am Vaterland leisten” bedeutet und weshalb es relevant ist in welcher Einheit gedient wurde!?

      Was ist gemeint mit dumme Sprüche über die Schweizer Armee ?

      Frage an R.S.
      Es ist sicher berechtigt zu fragen was denn Vaterland bedeutet, dazu was ist genau mit Werte und Wurzelverweigerung gemeint ?
      Welche Nagelprobe und wie soll die kommen, wie kann man sich selber Verweigern ?

      Was ist damit genau gemeint!?
      “Menschen​, die zu nichts stehen, neigen zu Irrläufertum und langen Lebensschleifen”

      ​So ich hoffe Pers, Angriffe und Gehässigkeiten werden reduziert um eine wertvollere Debatte bekommen zu können.

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    • Juli 19, 2021

      Da kann man nur noch rätseln, Unterstützung der SVP Propaganda ?

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    • Juli 19, 2021

      Problematisch ist es schon das Sie sich an einem Austausch nicht beteiligen wollen, mit nichts sagendem in etwas hineinsteigern und anscheinend nicht mehr in der Lage sind die Rosarote Brille abzulegen und vom hohen Ross absteigen.
      Aber noch mal die Witze des Tages, Von A.Amstutz,Zitat:
      “F​azit: Nur eine Sicherheitspolitik nach dem Konzept der SVP garantiert Sicherheit und Stabilität für die Schweiz. Die Sicherheitspolitik der SVP ist deshalb modern und zukunftsfähig.”

      D​as von einem Mitglied einer Partei welche einen Erbschleicher aus ihrer Reihe in den BR wählen wollte.

      Ohne weitere Erläuterung was B.H. genau meinte und warum. Zitat Bea Habegger:
      “interess​ant wäre in welcher Einheit/Truppe Sie Ihren Dienst am Vaterland leisten?”

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    • Juli 19, 2021

      Erfreulich das SIe über sich freuen können.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      bewundere Sie, dass Sie hier noch Zeit ver”sch”wenden. Hoffnungsloser Fall.

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    • Juli 19, 2021

      Bea Habegger
      Wohl immer am jammern, dauernd austeilen und nicht einstecken können.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      mit Ihrem “nicht belegbaren Leistungsausweis” kann ich trotz körperlicher Teilbehinderung mehr als Schritt halten, dessen dürfen Sie sicher sein.

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  • Mai 31, 2013

    Sehr lesenswert für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die über die Zukunft der Schweizer Armee faktenbezogen und konstruktiv mitreden wollen: “Mut zur Kursänderung – Schweizerische Sicherheitspolitik am Wendepunkt”. Die Verfasser dieses neuen, bemerkenswerten Buches sind unabhängige Schweizer Fachleute mit ausgewiesener Sachkenntnis. Darunter befinden sich ehemalige Generalstabsoffiziere​, ein Schweizer Botschafter a.D. und ein langjähriges Mitglied des International Institute for Strategic Studies,London. (2013, Eikos Verlag)

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  • Juni 3, 2013

    Üsi schön Heimat Schwyz geit nid kaputt dür Lüt wo sech nid z’schad si dräckigi Häng z’übercho im Autag oder sech ufzlehne gäge Ugrächtigkeite. Nei si droht am i de letschte Jahre nachhautig züchtete “Managergehabe u em ufblasnige Bürokratismus uf aune Äbenine” z’ersticke.

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  • Juni 5, 2013
  • Juni 5, 2013

    Kleines Lustspiel in zwei Akten.
    Es treten auf:
    Souverän (die Stimmbürger)
    Ueli Maurer, Knecht
    Ädu Amstutz, Vertreter

    —- 1. Akt: Januar 2009, Szene: Ein Stall —-

    Ueli: „Das ist ja eine Sauordnung hier!“

    Souverän: „Das wird ja wohl auch Gründe gehabt haben, dass die Stellenvermittlung mir einen Neuen schickt. Also: Frisch ans Werk, hier ist der Besen. Bring den Stall auf Vordermann.“

    Ueli:​ „Ich brauche mehr Geld!“

    Souverän: „Hör mal zu, mein Junge: Zuerst macht Du hier Ordnung! Dann machst Du mir ein ordentliches Betriebskonzept. Und dann sehen wir weiter…“

    —- 2.Akt: 2013, Szene: Derselbe Stall —-

    Souverän (wütend): „Heitere Fahne! Da hat man gemeint Du würdest hier mal richtig anpacken, aber die Sauordnung ist ja noch schlimmer! Draussen steht noch eine ungewaschene Kanne von gestern, die Milchabrechnung stimmt nie genau, gestern Nacht hast Du die Tür weit offen gelassen und überall liegen noch alte Scherben herum: Schau, hier ist grad eine! Mensch Ueli – Dein Vorgänger war vielleicht nicht perfekt aber Du…“

    Ueli (trotzig): „Ich brauche halt mehr Geld! Ohne zusätzliches Geld geht nichts!“

    Souverän:​ „Hör mir bloss auf! Die Stellenvermittlung hat Dich zum aufräumen hergeschickt und nicht zum Geld ausgeben. Ich will zuerst Ordnung im Stall und dann ein brauchbare Betriebskonzept – vorher brauchst Du mir nicht zu kommen!“

    Ein Vertreter tritt auf:
    Vertreter: „Tschou zämä. Hier braucht’s einen neunen Stall!“

    Souverän (giftig zu Ueli hinüber): „Ich brauche vor allem einen neuen Knecht…“
    (zu Ädu): „Hallo. Du kommst gerade ungelegen. Wer bist Du überhaupt?“

    Vert​reter (insistiert): „Ich bin der Ädu und hier braucht es dringend einen neuen Stall! Schau, Dir die Pläne an…“

    Souverän (verärgert): „Ich brauche keinen neuen Stall! Der hier ist zwar nicht topmodern aber ich habe schiesslich einen langjährigen Servicevertrag bei der SVP – obwohl…“(wieder giftig zu Ueli hinüber): „…diese Firma mir nicht immer bestes Personal liefert!“

    Ueli: „Hoi Ädu!“
    Ädu: „Tschou Ueli!“

    Souverän (erstaunt): „Ach, Ihr kennt euch? Na egal, zeig mal her Deinen famosen Plan…“

    Ädu: „Das ist der beste den Du kriegen kannst.“

    Souverän (überfliegt den Plan): „Soso…..Hm… Teure Angelegenheit. Und wer sollte den neuen Stall dann in Schuss halten? Mein Knecht hier…“ (deutet unwirsch auf Ueli und brummelt etwas unverständliches)

    ​Ädu: „Da machen wir einfach einen neuen Servicevetrag! Und mit Ueli hast Du unsern zweitbesten Mann im Stall – Mach Dir da mal keine Sorgen…“

    Souverä​n (verdutzt): „Was meinst du mit: «unsern Mann»? Bist Du etwa von derselben Stellenvermittlung wie dieser Held da?“

    Ädu: „Aber sicher! Und was den neuen Servicevetrag betrifft…“

    Souve​rän (kugelt sich vor lachen): „Sagt mal, Ihr zwei Clowns: Für wie blöd haltet Ihr mich eigentlich!?“

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  • Juni 11, 2013

    @ Nationalrat Adrian Amstutz,

    Bin zu 100 % mit Ihren Ausführungen einverstanden, nur lassen Sie sich doch von dieser SP/Grünen/CVP-Mehrhei​ten-Allianz bitte nicht in dieser Frage so in die Passivität abdrängen.

    Der SP-NR Cédric Wehrmuth – welcher ja weder Militär- noch Zivildienst absolvierte, ist doch auch so ein „Armee-Abschaffer“ und hat mich folglich auf folgende Idee gebracht. Es gibt nicht nur Rechte, sonder eben auch Pflichten, auch wenn dies bei den Jüngeren nicht mehr so geläufig, so „modern“ zu sein scheint.

    Gehen Sie in die Offensive und machen Sie einen Vorstoss im Nationlrat gemäss unserer Bundesverfassung, dem Verfassungsanspruch der Rechtsgleichbehandlun​g, dass, wie die Wehrpflicht bei Männern, jetzt auch ein Pflegedienst für die Frauen endlich eingeführt wird. In der Armee im Sanitätsdienst, im Zivildienst bei der Heim- & Altenpflege ihren Dienst – analog wie die jungen Männer – verbindlich als Pflicht zu leisten haben. Schluss mit dem Egomanentum; „Nur Rechte, keine Pflichten an der Allgemeinheit. Und Herr Amstutz, als bedeutenden Nebeneffekt könnten die immensen Gesundheitskosten auch noch mit Sicherheit massiv gesenkt werden, die jungen Frauen bekommen zudem Pflegewissen mit auf ihren Lebensweg, die sie auch später in der Familie als Mutter wieder gut anwenden können. Bei dieser Sachfrage, Senkung der enormen Alten-Pflegekosten – deren Abschiebung nach Asien ist doch keine menschlich-humane Lösung – müsste die SP mit der SVP doch mitziehen, oder sie macht sich total unglaubwürdig. Gegen die zu erwartende „Emanzenwut“ resp. Entrüstung müssen wir Männer dann halt – wie Winzenried – diesen Kampf mannhaft ausfechten.

    Ja genau, Sie haben es richtig erfasst; “Je weniger Gegenwehr durch eine intakte Armee von z.B. einer EU. zu erwarten ist, da kann man einfach “einmarschieren”. Dies geschieht Heute ja schon mehrheitlich einfach am Verhandlungs- resp. Diktiertisch bei „unserem“ Bundesrat.

    Der Münthefering, damals Präsident der SPD mit s. 72 Jahren, als er den Spruch von Steinbrück i.S. “Kavallerie schicken” noch glaubte etwas topen zu müssen mit; “früher hätten wir Soldaten geschickt”, sollte doch JEDEM zu denken geben, auch JENEN, die zu bequem waren einen Dienst an der CH-Gesellschaft überhaupt zu leisten, sich hier aber noch erlauben, die Armee, den Zivildienst zu kritisieren.
    Das ist eine formelle, direkte Gewaltandrohung einer auch Heute noch sehr grossen deutschen Regierungspartei, eines 80,5 Mio. Volkes, an ein kleines direktdemokratisches 8 Mio. Volk. Von jedem Minister ein Unding, aber von einem d e u t s c h e n SP-Parteipräsidenten,​ angesichts ihrer NS-Vergangenheit, ein absolutes “no go”, noch für die nächsten 1000 Jahre, das ist für mich sicher. Der BR hätte eigentlich sofort eine energische Demarche des Protestes nach Berlin schicken müssen, aber eben, dazu braucht es “Eier in den Hosen”, wie die Bündesräte zwischen 1939-1945.

    Sind wir tatsächlich durch diese Wohlstandsgesellschaf​t,
    von Unten bis Oben dermassen verweichlichte Menschen geworden ?

    Mahatma Ghandi sagte diesbezüglich zutreffend & weise;

    “Weil der Mensch aus der Geschichte nichts lernen will,
    m u s s diese sich immer wiederholen”.

    Den​kt Bitte einmal darüber nach;
    Jedes Land hat immer eine Armee,
    die eigene oder dann eben eine Fremde.

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  • Juni 13, 2013

    Wie sich SVP-Politiker selbst bereichern! Auch auf Kosten der Polizisten und auf Kosten der Sicherheit!

    http:/​/www.vimentis.ch/dial​og/readarticle/svp-po​litiker-geben-sich-me​hr-lohn/

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    • Juli 19, 2021

      Um himmels Willen was hat der obige Blog von Adrian Amstutz mit dem http:// Hinweis in Sachen Grossratabstimmungen von Polizistenlöhnen und mehr Grossratsentschädigun​g zu tun.

      Müsste eigentlich nach den Regeln von Vimentis gelöscht werden, wenn es sich dabei nicht um obgenannten Beitragsgeber handeln würde.

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  • Juni 18, 2013

    Herr Amstutz, Sie gehören auch zu denen, die unseren Staat unterhöhlen. Das Volk hat in der Verfassung klargemacht, was es von weiteren Gotthardröhren hält. Sie votieren und kämpfen voll gegen diesen Volksentscheid an. Wehe, es halten sich andere nicht an die Verfassung!
    Oder wie sieht es bei dem Verfassungsartikel zum Zweitwohnungsbau aus? Setzen Sie sich voll dafür ein, geben alles, damit er auch im Berner Oberland durchgesetzt wird?
    Verfassungstre​ue wird nur von anderen verlangt, man hält sich aber selbst nur dran, wo man keine Nachteile in Kauf nehmen muss.

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  • August 12, 2013

    Mit der Armme ist es wie mit einer Antiquität: die einen höfelen und unterstützen sie, die andern möchten sie los haben. Zu den Ersten: die eigene Armee im Lande ist immer noch besser als eine fremde – oder glaubt jemand, in 20 , 30 oder mehr Jahren gäbe es keine Kriege mehr – der hat den Lauf der Geschichte der Welt vermutlich verschlafen. Zu den Zweiten. mas macht der Politiker mit soviel überschüssigen Militärgeld, das nicht mehr gebraucht wird? Glaubt da wirklich einer, es drücke die Steuern – es werde für Sozialzwecke oder Kultur eingesetzt oder vielleicht für sinnvolle JugendProjekte? Wer dies glaubt, sollte an den nächsten Parlamentswahlen soviele Gesinnungsgenossen mobilisieren, die unsere bestehenden Politiker alle abwaählen – und dann aber bessere wählen, die des Volkes Steuerfränkli nicht für private Macht-und Finanzspiele misssbrauchen!

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