1. Sonstiges

Corona-Virus: Wir testen zurzeit ein Pascal-Zitat!

«Das ganze Un­glück der Men­schen rührt al­lein da­her, dass sie nicht ruhig in einem Zim­mer zu blei­ben ver­mö­gen.» Das sagte kein Ge­rin­ge­rer als der franzö­si­sche Phi­lo­soph und Ma­the­ma­ti­ker Blaise Pas­cal aus dem 17. Jahr­hun­dert in sei­nem Werk «­Ge­dan­ken».

Dank der Bücher und der elektronischen Medien sind wir heute in einer weit besseren Lage, unsere Zeit sinnvoll in unseren eigenen vier Wänden zu verbringen. Es gibt viele Vorteile: Weniger Verkehrsaufkommen, weniger Luxuskonsum, weniger direkte soziale Konflikte mit Fremdpersonen, Einbruchschutz, konzentriertes geistiges Arbeiten und Kommunizieren via soziale Medien wird ermöglicht, mehr Zeit für das Kochen von anspruchsvollen Gerichten, mehr Zeit für vernachlässigte Haus- und Gartenarbeiten, wertvolle Erfahrungen sammeln mit dem E-Learning und dem Online-Vergleichen –Kaufen und -Abstimmen, Wert der Freizeit im Vergleich zum Geldverdienen höher schätzen.

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Comments to: Corona-Virus: Wir testen zurzeit ein Pascal-Zitat!
  • März 30, 2020

    Das Originalzitat von Herrn Pascal weist mit etwas mehr klärendem Zusammenhang u. a. darauf hin, dass die Männer nicht in den Krieg ziehen sollten:

    “Divertis​sement.

    Quand je m’y suis mis quelquefois à considérer les diverses agitations des hommes et les périls et les peines où ils s’exposent dans la Cour, dans la guerre, d’où naissent tant de querelles, de passions, d’entreprises hardies et souvent mauvaises, etc., j’ai dit souvent que tout le malheur des hommes vient d’une seule chose, qui est de ne savoir pas demeurer en repos dans une chambre. Un homme qui a assez de bien pour vivre, s’il savait demeurer chez soi avec plaisir, n’en sortirait pas pour aller sur la mer ou au siège d’une place. On n’achète une charge à l’armée si cher, que parce qu’on trouverait insupportable de ne bouger de la ville. Et on ne recherche les conversations et les divertissements des jeux que parce qu’on ne peut demeurer chez soi avec plaisir. Etc.”

    Fragment Divertissement n° 4 / 7 – Papier original : RO 139, 210, 209, 217-2 et 133
    Copies manuscrites du XVIIe s. : C1 : Divertissement n° 186 p. 53 à 57 v° / C2 : p. 76 à 81
    Éditions de Port-Royal : Chap. XXVI – Misère de l’homme : 1669 et janv. 1670 p. 203-217 / 1678 n° 1 à 3 p. 198-211
    Éditions savantes : Faugère II, 31, II / Havet IV.2 / Michaut 335 / Brunschvicg 139 / Tourneur p. 205-3 / Le Guern 126 / Lafuma 136 / Sellier 168

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    • März 30, 2020

      Danke für Ihre Ergänzung!

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    • März 30, 2020

      Nicht in den Krieg ziehen ist ja schön, nur holt solche Leute der Krieg meist ein.

      1938 zogen die Österreicher gegen die Okkupanten nicht in den Krieg, dafür verbluteten sie im Russlandfeldzug des GRÖFAZ.

      1938 verhinderten Frankreich und England den Krieg mit Zugeständnissen an den GRÖFAZ und mussten dann einen blutigen 5 jährigen Feldzug führen.

      usw.

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    • März 30, 2020

      manchmal hat man keine andere wahl und der krieg kommt trotzdem, sei es in der gestalt von napoleon oder vom gröfaz.

      ohne napoleon keine moderne schweiz.

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    • März 30, 2020

      Gibt es den Text auch in Deutsch? Ich weiss, Französisch ist Landessprache. Ich beherrsche es trotzdem nicht. Wahrscheinlich bin ich da nicht einmal die Ausnahme von der Regel.

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    • März 30, 2020

      “(…) j’ai dit souvent que tout le malheur des hommes vient d’une seule chose, qui est de ne savoir pas demeurer en repos dans une chambre.”

      Ich habe gesagt, das ganze Un­glück der Men­schen komme einzig da­her, dass sie nicht wüssten, wie man sich in der Zurückgezogenheit einer Kammer aufhält.

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  • März 30, 2020

    Szenarien und Studien,
    Sie es Wirtschaft, Umweltschutz / CO2, oder auch Gesundheit, Demografische Entwicklung, niemand hat dieses Ereignis kommen sehen. Gut haben wir die Studien und Szenarien gemacht?
    Jene die auf diesem Gebiet, Pandemien, oder Virologen Studien tätigten, stellten zwar ab 2013 fest, dass wir sehr schlecht aufgestellt sind, mehr geschah nicht. Gut haben wir die Studien und Szenarien gemacht?
    Die Klimajugend, die Alternativen (oder Naiven) Grünen, Roten Gelben, Blauen, (kommen mir wie Smatis vor, mit einem Grinsen auf dem Gesicht Mist erzählen, die wollten ja Alternativen Strom. Eine Merkel: „Wir schaffen das“.
    Nun heisst es aufgepasst. Fehlt der Strom, (mit dem CO2 Austieg wird er das) kommt so ein kleiner gemeiner Virus dazu, dann ist das was wir heute erleben, (was an sich schon eine Katastrophe ist) nichts.
    Ohne Strom, funktioniert dann gar nicht mehr. Ich kann hier nicht einmal mehr meine Dummen Sätze schreiben. Es ist Kalt Ende März, ohne Strom keine Heizung, kein warm Wasser, …Wenn dann ein Notfall Recht da ist, wird die Regierung für das Gesundheitswesen, für Notfall Produktion, der Bevölkerung den Stecker ziehen.
    Wer nun die Zeichen der Zeit erkannt hat, wird alles daran setzen, für eine Zukunft, dass auch unsere Kinder und Enkel eine haben, dass so was nicht geschehen kann. Fanatiker, Ideologen, Weltfremde, gehören nicht in die Politik, sondern eher in Geschütze Häuser.

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    • März 30, 2020

      Nicht zu vergessen die Bankomaten und Kreditkartensysteme, auch wenn diese Notstromversorgung haben.
      Aber irgendwann ist auch dort Schluss.
      Aber Corona sei Dank wird auch das Bargeld noch mehr eingeschränkt mit der Begründung, es könnte Corona Viren enthalten.
      Aber bei allen anderen Gegenständen nicht möglich?

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    • März 31, 2020

      Nein, Herr Emil Huber, wo denken sie hin. Da wird geschrieben, auf Plastik und so hält der Killer Virus das Monster, extrem lang. Dann auch auf Papier, Karton, das Monstervirus verträgt sogar Minus Temperaturen, Hitze ebenso.
      Mit all dieser Scheiss Angstmacherei, hat man das Volk (was etwas ängstlich ist) voll am Arsch. Zum Glück haben die Toilettenpapier gehamstert.

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  • März 30, 2020

    Meine Frau hat schon den Koller bekommen. Früher wenn sie unleidig wurde ging ich ein Bier trinken, leider fällt das heutzutage aus, jetzt gehe ich nur noch ohne Bier aus.

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  • März 30, 2020

    Was diesen Virus definitiv nicht überleben wird ist die EU:
    https://www.20mi​n.ch/ausland/news/sto​ry/-Das–berleben-der​-EU-steht-auf-dem-Spi​el–10535907

    Wobei​ die EU durch den Euro sowieso über kurz oder lang zum scheitern verurteilt wäre, was jetzt einfach ein wenig früher und wesentlich rascher geschieht.
    Der Schaden wird mit den angedachten Corona-Bonds lediglich vergrößert und das Leiden in die Länge gezogen. Zu retten gibt es hier nichts mehr, Italien, Spanien und Frankreich rutschen sowieso in die Insolvenz, ein klarer Schnitt und die Rückkehr zu Nationalen Währungen wäre hilfreich. Do könnte jede Nation Inflation betreiben wie es die Situation gerade erfordert, anstatt darauf zu spekulieren weitere Schulden auf Kosten anderer Staaten, bzw. deren Steuerzahler aufzunehmen.

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    • März 30, 2020

      Was für ein Schwachsinn! Kein Staat kann in die Insolvenz gehen!
      Können Sie nicht begreifen, welchen Sinn Geld verkörpert.
      Was sind Schulden? Richtig Guthaben! Wo ist das Problem, denn die Aufbewahrung gehört nicht zum Sinn, aber solche Einsichten, konnten Sie von den Vorbetern nicht erfahren!
      Die Zentralbanken entschulden die Staaten, keine erfundene Haftung, verbuchen die Summe als “Negative Geldmenge” und bauen mit Negativzinsen die Position laufend ab!
      Die Messe ist gesungen!

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    • April 1, 2020

      Beim Staat nennt man es einfach nicht “Insolvenz” (Zahlungsunfähigkeit)​ sondern Währungsreform oder Hyperinflation, was genau dasselbe ist. Fakt ist der Staat ist nicht mehr Handlungsfähig ohne ein neues “Geld” einzurichten, sprich vorher die breite Masse der Bürger (kommt von Bürgschaft) zu enteignen und seine vorher getätigten Versprechen und Verpflichtungen als dominanter Marktteilnehmer gegenüber diesen in Luft aufzulösen. Anstatt die Erzeugung von Geld dem Markt zu überlassen, damit sich am Markt jene Vielfalt an Geld bildet welche für verschiedene Zwecke und Anwendungen des Wirtschaftskreislaufs​ benötigt wird, soll ein Monopolist entscheiden welches das “richtige” Geld ist?
      Wenn Wirtschaft so funktionieren würde wie Geldpolitik wir befänden uns noch immer in der Steinzeit. Die besten Lösungen für ein Problem finden sich über Versuch und Irrtum, sprich über das Lernen. Nur der Staat ist als Monopolist und Alleinherrscher nicht genötigt etwas zu lernen, er versucht krankhaft den Status quo zu erhalten, wozu unser von Zentralbanken gelenktes Geldsystem ebenso dient wie die Bürokratie an welcher die Bürger zunehmend ersticken. Was sie hier beschreiben ist dieselbe Lösung welche seit Jahrhunderten, mit katastrophalen Konsequenzen für Eigentum, Gesundheit und Freiheit der Bürger, durch Staaten auf dieser Welt versucht wird. Es ist die Loslösung des Geldes von jeder realen Funktionalität, von Leistung, Anspruch, Verpflichtung und Eigentum. Es ist die reine Hybris ohne die Bindung an die Realität. Die Kopfgeburt von Gesellschaftsarchitek​ten welche meinen den Stein der Weisen entdeckt zu haben und in ihrer Selbstüberschätzung der Meinung sind die Bedürfnisse von Millionen von Individuen zu kennen. Es ist letztlich der unbedingte Wille zur bewussten Steuerung von Angebot und Nachfrage, der Wirtschaft an sich und von dem was Menschen tun und lassen sollen, es ist die ultimative Sklaverei.

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    • April 1, 2020

      Herr Phil A.
      Ihre sachliche Begründung basiert auf dem Erlernten. Hinterfragen Sie doch einfach!
      Für mich liberal denkender Zeitgenosse, sind Staatsschulden immer noch besser als Wirtschaftsschulden, denn Staatsschulden sind Teile der Aufbewahrung, also mit roll over, immer noch vorhanden. Wer rettet gerade wen?
      Nach dem Geld ist vor dem Geld, denn Geld ist die Promotion für Leistung, dient der gegenseitigen Bedürfnisabdeckung, welche nun unterbrochen oder gar gestoppt wird.

      Würden die Menschen das Geldsystem begreifen und sich demnach nicht als Zahler wähnen, würde der Spieltrieb der Regierenden eingedämmt!
      Das Geldsystem hat dem Wesen, nicht wie praktiziert, der Geldschöpfung (habe ich mehrfach beschrieben) zu folgen und der Gemeinwohlökonomie zu dienen!

      MMT und heterodox Ökonomen konsultieren und nicht der Neoklassik nacheifern!

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    • April 2, 2020

      Der Begriff “Gemeinwohlökonomie” lässt böses ahnen, müssen doch immer Menschen definieren was es mit dem Wohl der Gemeinen (Landsknechte) auf sich hat und welches “Wohl” besonders erstrebenswert sei. Freilich hat dies meist kaum mehr etwas mit Freiwilligkeit und dem Wohl der Gemeinen etwas gemein.
      Geld ist ein menschliches Produkt, es sollte seine ihm innewohnenden Vorteile beibehalten, ohne zum Spielball von einigen wenigen zu werden. Dies geschieht nur über dessen Erzeugung am Markt und über eine Vielfalt an unterschiedlichen Internationalen, Nationalen, Regionalen und Lokalen Währungen. Wieso sollte der Markt diese nicht anbieten dürfen und Zweckdienliche Währungen entwickeln, welche durch den Nutzer freiwillig gewählt werden können? Sie gehen ja als Staat schließlich auch nicht zu einem Unternehmer und schreiben ihm vor welches Material er für welches Produkt verwenden soll,oder machen dem Konsumenten keine Vorschriften welche Lebensmittel oder Kleider er sich kaufen soll. Wieso sollte der Markt nicht dazu fähig sein das “Produkt” Geld, welches er benötigt wie andere Dinge (Rohstoffe, Infrastruktur, Lieferketten, Konsumenten usw.) ebenso, selber herstellen zu können?

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    • April 2, 2020

      Nein, Geld entspricht dem Wert einer Leistung oder Anspruch und sollte der Bedürfnisabdeckung (Gemein- vor Eigenwohl), dienen.
      Keine Produktion, welche die Umwelt und Klima schädigt!

      Die Messe wird dann schöner gesungen als heute. Alles andere ist Gefasel aus betreuter Bildung!
      Nein, der Kapitalismus ist nun im Überlebensmodus. Aus dem Grund werden westliche Regierungen, jedenfalls für eine gewisse Zeit, versuchen, Teile ihrer Öffentlichkeit zu „retten“ und ihnen einen Teil des kommunalen Vermögens zurückzugeben, das der Allgemeinheit jahrzehntelang entzogen wurde. Diese Regierungen werden versuchen, die Tatsache noch ein wenig länger zu kaschieren, dass der Kapitalismus in der aktuellen praktizierten Form (eingangs beschrieben), vollkommen ausserstande ist, die Krisen zu lösen, die er erzeugt hat. Sie werden versuchen, unsere Unterordnung unter ein System zu sichern, das unseren Planeten und die Zukunft unserer Kinder zerstört hat.
      Das wird nicht ewig funktionieren, was uns allen nur allzu bewusst ist. Das ist der Grund, warum die Regierungen, weltweit koordiniert dabei sind, drakonische Notstandgesetze zu formulieren, mit denen ein längerfristiges Ziel verfolgt wird als das gegenwärtige der Ansteckungsverhütung.​
      Westliche Regierungen werden zu dem Schluss kommen, dass es an der Zeit ist, das Immunsystem des Kapitalismus gegen ihre eigene Öffentlichkeit in Stellung zu bringen. Meiner Meinung nach besteht die Gefahr, dass sie – angesichts der Chancen, die sich hier bieten – anfangen werden, uns und nicht das Virus als die eigentliche Plage zu behandeln.
      Seien wir wachsam, und beenden die Betrügereien, es liegt an uns Menschen

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  • März 30, 2020

    Die Kontakte und Sport aktiv oder passiv, scheinen in Ihren Gedanken nicht vorzukommen.
    Was für ein armselige Kreatur wollen Sie eigentlich.
    Oder muss man es als Provokation deuten?

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    • März 30, 2020

      Selbstverständlich gibt es Nachteile des Lockdown. Diese werden von den Mainstream-Medien auch immer wieder herausgestrichen. Es gibt aber auch Vorteile (siehe oben).

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    • März 30, 2020

      Grundsätzlich finde ich jegliche Freiheitsberaubung wegen Partikularinteressen,​ unter keinem Titel sinnvoll, zudem wird die Demokratie gerade zu Grabe getragen.

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  • März 30, 2020

    Es hat schon auch seine Vorteile, vielleicht wächst die Erkenntnis, wo alles Bull Shit Jobs sind da die Welt sich weiter dreht ohne diese und niemand bisher deswegen unterging.
    Natürlich​ merkt man vielleicht auch, dass die sinnlose Herumfliegerei keinen wirklichen Verzicht bedeutet und Konferenzen auch via Videokonferenz erfolgen können und es dann auch kein WEF mehr brauchen würde.

    Und das Bürolisten, was ja sehr viele sind, ihren Job auch zu Hause erledigen können was weniger verstopfte Strassen und Überlastung beim ÖV bedeutet.

    Allerdin​gs Naturmenschen kämen sich zu Hause eingesperrt bald mal wie der Vogel im goldenen Käfig vor.
    Nicht alle sind zum Stubenhocker geeignet.

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  • April 3, 2020

    Hauptsache, regieren, eingreifen, bestimmen. Mit fadenscheinigen Begründungen, erfundenen Notwendigkeiten, Angst und Verunsicherung gefolgt von pathetisch inszenierten angeblichen Rettungsmassnahmen, willkürlichen Faktenchecks und halbe Wahrheiten, teils unverhohlen ins Gesicht gelogene Weismachungen, garniert mit zynischen Zückerlis und Beschwichtigungen.
    Ihal !

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