1. Sonstiges

Damit Behörden nicht behindern

Ich bin der Mei­nung, wir sind zu sehr re­gle­men­tiert. Während unser Kin­derkrippe 2017 noch of­fi­zi­ell eine Nacht durch­führ­te, während der die Kin­der dort schla­fen durf­ten, konnte sie dies 2018 nicht mehr of­fi­zi­ell ma­chen. Im­mer­hin gab sie den Mit­ar­bei­te­rin­nen​ die Mög­lich­keit, dies auf ei­gene Rech­nung (und ei­ge­nes Ri­si­ko) durch­zu­führen. Warum ist es nicht mög­lich, dies ohne Be­wil­li­gung und rechts­kon­form ei­nige Male pro Jahr durch­zu­führen?

Mit dem revidierten Heilmittelgesetz, das im Januar 2019 in Kraft trat, sollte auch bedacht werden, wie weit gewisse Medikamente in Läden wie Coop und Migros verkauft werden können. Dies wurde weitgehend verhindert. Ich bin Arzt und verstehe nicht, weswegen eine Packung Dafalgan mit 10 Tabletten der Normdosis nicht am Coop-Kiosk, eingereiht neben den Zigaretten (zur Alterskontrolle), verkauft werden können. Warum trauen wir einem erwachsenen Menschen nicht zu, selbständig zu entscheiden, ob er bspw. ein Dafalgan einnehmen darf?

Zwei Beispiele, die ich nicht verstehe und die die mich stören. Sie bedeuten eine Einschränkung der persönlichen Freiheit und damit der persönlichen Lebensqualität.

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Comments to: Damit Behörden nicht behindern
  • Februar 10, 2019

    Also ich habe wenig Mitleid mit Ihnen, Herr Juchli, wenn Sie beklagen dass Sie und Ihre Frau(?) die eigenen Kinder nicht auch noch nachts in die Krippe abschieben können um Ihren persönlichen Vergnügungen jederzeit ungestört nachgehen zu können.

    Sie und Ihre Parteigänger sollten Sie sich fragen, warum wohl sich heutzutage sogar die FDP für eine DDR-mässige sozialistische Staatskinderbetreuung​ ausspricht. Ist das noch purer Links-Opportunismus oder schon totale Verblödung?

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    • Februar 10, 2019

      Guten Tag Herr Knall

      Ich suche kein Mitleid. Aber ich habe erlebt, dass mein Sohn es sehr geniesst. Und ich meine, es dient auch der guten Sozialisierung. Persönliche Freiheit ist, wenn man – soweit möglich und dienlich – nach eigenem Gusto entscheiden kann. Dazu gehört auch die Frage, wie man sich in der Familie organisiert.

      Bei uns übrigens bedeutet das, dass meine Frau ihrem erlernten Beruf auch nachgehen kann und dass unser Sohn zweimal die Woche in der Kita ist, zwei Tage schaut die Schwiegermutter, am Freitag ist er immer mit mir unterwegs und am Wochenende schauen meine Frau und ich gemeinsam. Für uns stimmt’s.

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    • Februar 10, 2019

      Anscheinend, Herr Juchli stimmt es für Sie eben nicht. Sonst würden Sie nicht Reglementierungsforde​rungen stellen, mit denen Sie ihr Kind noch ein Bisschen mehr wegbetreuen könnten, damit ihre persönlich „stimmigen“ Berufs- und Freizeitwünsche nicht beeinträchtigt werden. Die Einzigen, die bei der Frage, „wie man sich in der Familie organisiert“ nicht mitbestimmen können, sind die Kinder. Die werden ungefragt organisiert.

      Aber es geht gar nicht um Ihre persönlichen Bedürfnisse, sondern um politische Forderungen, die Sie im Namen der FDP stellen.

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  • Februar 10, 2019

    @ Andreas Juchli

    Was ein Kleinkind in den ersten vier Jahren
    bei seiner Mutter (ausschliesslich) lernt,
    kann ihm später, keine beste UNI der Welt ,
    mehr ersetzen.
    Konfuzius,​ vor 4’500 Jahren gelehrt

    Und was meint er wohl damit damit?

    Sollten Ihre Kinder unter vier Jahren in einer Kinderkrippe deponiert,
    treffende​r abgeschoben werden von Papa und Mamma,
    so wissen Sie beide sehr wahrscheinlich gar nicht,
    was Sie damit den Kindern antun.

    Dann auch noch über Nacht dort schlafen lassen,
    das geht gar nicht, denn ein Kleinkind hat nirgends anderswo
    diese Sicherheit, Geborgenheit und Wohlergehen wie im elterlichen Bettchen zu Hause,
    dies schrammt auch um Haaresbreite an seelischer Folter eines Kleinkindes,
    das später ein Leben lang darunter zu leiden haben wird, gerade noch vorbei.
    Ich vermute auch, dass man dies auf keiner UNI,
    selbst im Medizinstudium nicht, er lernen kann.
    Dies macht uns aber die Natur, die Schöpfung auf vorbildliche Weise,
    sofern man sich die Zeit, die Ruhe und die Gelassenheit dazu nimmt, vor.

    “Wissenschaft​ ohne Gewissen bedeutet den Untergang der Seele.
    Von Francois Rabelais

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