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Das Problem des freien Personenverkehrs im Tessin

ItalienerInnen im Tes­sin für Tes­si­ne­rIn­nen ein rotes Tuch

Viele TessinerInnen haben eine Wut auf Italiener, die sich hier einnisten oder die als Grenzgänger in den Kanton kommen.

Weshalb ist das so ? Unbegründet ?

Ich lese die Zeitungsartikel, höre Radio, schaue TV, die meisten Medien sind immer bereit das Ganze etwas seichter darzustellen als es ist.

Ich bin jetzt seit 7 Jahren im Tessin und habe eine ähnliche Wut bekommen auf diese aus dem Süden kommenden Menschen. Ich habe es vorher nicht geglaubt, weil ich in meinen Reisen in Italien, vor allem im Süden, anderes erlebt habe.

Selbstverständlich habe ich auch löbliche Ausnahmen getroffen, aber leider nur wenige. Diese Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regeln.

Man kann mir jetzt vorwerfen, ich sei ein Rassist und würde Menschen diskriminieren.

Aber ich verstehen jeden, der sofort bei Schlendrian gegenüber dem Staat auf Italiener kommt. Meine Einsicht oder Ansicht kommt aus meinen Erfahrungen in diesen 7 Jahren. Es ist so, dass ein Grossteil diese Italiener den Schweizer und Tessiner Staat und andere Menschen dauernd hintergehen.

Es scheint so, dass es in deren Blut ist. Im grenznahen Gebiet sind es dieselben Italiener, die auch ihren eigenen Staat und eigene Landsleute hintergehen.

Woher kommt die Wut der Tessiner:

  • Durch das Verhalten vieler ItalienerInnen. Sie nehmen keine Rücksicht, dieses ist an verschiedenen Orten zu sehen. Sie missbrauchen das Abfallsystem indem sie Abfälle in die Schweiz bringen. Sie nehmen weder bei der Vorfahrt, noch bei den Parkplätzen Rücksicht auf andere Teilnehmer am Verkehr. Sie schreiben und den sozialen Netzwerken, dass sie sich über alles im Tessin hinwegsetzen werden.
  • Durch den Verlust oder die Angst des Verlustes der Arbeit. Erstens sind da einmal die „Padroncini“, die unseren Tessiner Kleinbetrieben die Arbeit streitig machen, weil sie Dumpingpreise anbieten (meistens schwarz). Italiener, die ansässig sind, lassen die Arbeit meistens durch solche Padroncini machen. Die Zahlen des SECO bei der Arbeit, stimmt mit den tatsächlichen Gegebenheiten nicht überein. Mindestens haben Kantonspolitiker vom Kanton andere Daten erhalten. Ein Bankdirektor hat mir erzählt, dass Banken im Tessin Italiener als Direktoren anstellen für 4000.- Fr. im Monat. Das ist viel in Italien, ein angestellter Dozent an der UNI verdient ca. 2000 Euro. Die Spitäler sind voll von italienischen Arbeitskräften, vom Arzt bis zum Putzpersonal.
  • Die offenen Grenzen, die aus dem Süden für schnelle Raubzüge im Tessin missbraucht werden. Es vergeht fast keine Woche ohne dass nicht ein Raub vor allem auf Tankstellen oder Wechselstuben erfolgt. Mit Motorrädern sind sie schnell in Italien. Asylanten, die schwarz über die Grenze kommen, verstecken sich in den Wäldern des Tessins und verängstigen die Bevölkerung. Italien lässt diese bewusst passieren, weil sie der EU zeigen wollen, dass sie Hilfe brauchen, die ihnen von der EU versprochen wurde. Leidtragend ist das Tessin. Tagesanzeiger schreibt: „Was Grenzwache und Schweizer Migrationsbehörden schon seit Jahren wissen, hat die grösste Zeitung Italiens, der Corriere della Sera, einschneidend recherchiert und festgehalten. «Ein signifikanter Teil der Flüchtlinge, die in Italien landen, werden weder identifiziert noch registriert», schrieb das Blatt kürzlich.Das Problem: Haben die unre­gistrierten Migranten, von denen die wenigsten in Italien bleiben wollen, die Grenze in Richtung Norden einmal überquert, kann ihnen meistens niemand mehr nachweisen, dass sie erstmals in Italien europäischen Boden betreten haben. Damit macht Italien das Kernelement der Dublin-Verordnung von 31 europäischen Staaten zur Farce.“

Immer wieder hat das Tessiner Volk gezeigt, dass es hier ein ernstes Problem gibt.

  • MEI mit 70%, „Prima i nostri“ angenommen (zuerst die Unsrigen),
  • nicht Bezahlen wollen der Rückvergütung der Steuern an Italien von den Grenzgängern, weil Italien seine Versprechen nicht einhält.

Die Strassenverkehrssteue​​​r wird für TessinerInnen erhöht, weil der Unterhalt der Strassen teurer wird. Dies vor allem auch wegen den 64’000 Grenzgängern, die fast alle per Auto jeden Werktag mit je einer Person darin in die Schweiz kommen. Zudem haben die Italiener viele alte Dieselfahrzeuge die die Grenze passieren. Die Tessiner sind nicht wütend auf die Touristen, aber auf diese Grenzgänger, die die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benützen, wo es möglich wäre. Parkplätze werden oft von Italienern besetzt, die zum Beispiel auf dem Migrosparkplatz in Agno einen Tag lang parkieren und in der Nähe arbeiten gehen. Viel schlimmer noch die vielen parkierten italienischen Autos, auf Plätzen wo parkieren nicht gestattet ist.

Ältere Menschen haben mir erzählt, dass sie an kantonalen Stellen (wie AHV, IV, soziale Unterstützung, Arbeitslosenkasse) durch italienische „Beamte“ bedient werden. Sie glauben auch, dass sie nicht gleicht gut bedient werden, wie ansässige Italiener oder Grenzgänger.

Obwohl von Bern schon etliche Male Bundesräte hier waren, um die Angelegenheit zu bereinigen, ist nichts bereinigt worden. Die Bundesräte glauben den Versprechungen Italiens, obwohl fast nichts eingehalten wurde. Das Nicht Verstehen der unhaltbaren Situation in Bern verstärkt die Tessiner Wut auf Italiener.

Ich möchte einige Beispiele anfügen, wie die Italiener vorgehen:

Zuerst 2 eigene Beispiele, andere Beispiele aus dem Tessin gibt es unzählige in den Medien. Wollte eine kleine Steintreppe im Garten (stark abfallender Hang) neu machen. Die Offerte eines Kleingärtners der Region (mit eidg, Ausbildung) machte mir eine Offerte von ca, 2000.- Fr. Der Lieferant der Bauelemente gab mir noch eine Telefonnummer, die ich anrief. Der Mann hatte keine Zeit, aber ein Kollege könnte das machen. Es kam ein Italiener mit portugiesischer Frau und schaute sich das Ganze an. Offerte 450.- Fr. Er habe im Moment Unfall (bei Schweizer Firma angestellt, Fingerverband sichtbar)könne aber diese Arbeit trotzdem machen, seine Frau würde ihm helfen. Keine Rechnung, keine Garantie !!

Ausländische Kleingewerbler aus können sich im Internet für Arbeiten anmelden und bekommen für eine kurze Zeit eine Arbeitsbewilligung. Für Bauarbeiten werden diese Bewilligungen länger überprüft, für Gärtner nicht, die können fast sofort beginnen. Ein italienischer Niedergelassener in unserer Strasse liess für den Mauerbau vor dem Haus die Arbeiter einfach als Gärtner anmelden. Der gleiche Nachbar liess Videokameras installieren. Es kam ein Luxuswagen aus Italien mit den nötigen Kameras und Utensilien und ein Männer stiegen aus und montierten diese Kameras. Ich fragte sie ab sie eine Arbeitsbewilligung haben. Antwort: Diese müssen wir nicht haben, wir arbeiten nicht wir schauen nur…….nach 10 Minuten war der Luxuswagen verschwunden. Nach ca. 1.5 Std. wurden die beiden gleichen Arbeiter von einem kleinen Auto mit Tessiner Kennzeichen wieder gebracht.

Das Hintergehen ist den Italienern im Blut auch in Italien, das Blut ändert sich nicht beim Passieren der Grenze.

Tagblatt:

“Sie lebten in Saus und Braus im Ausland, kassierten aber als vermeintlich sozialschwache Rentner jahrelang staatliche Zuschüsse aus Italien. Wie die italienische Finanzpolizei am Donnerstag mitteilte, gingen ihr insgesamt 174 ältere mutmassliche Sozialbetrüger ins Netz. Die Rentner hatten ihren offiziellen Wohnsitz allesamt in Kalabrien, lebten in Wirklichkeit aber tausende Kilometer entfernt – zumeist in Brasilien und Argentinien, wo es grosse italienische Auswanderergemeinden gibt. Insgesamt beschlagnahmten die Beamten 173 Anwesen, 56 Grundstücke und 59 Bankkonten. Der Schwindel soll den Staat nach ersten Schätzungen mindestens fünf Millionen Euro gekostet haben.”

Süddeutsche Zeitung:

“Es ist ein Beispiel aus dem schönen Sanremo, 55 000 Einwohner, einem Kurort in Ligurien, nahe der Grenze zu Frankreich. Bisher war der Ort vor allem als “Città dei fiori” bekannt gewesen, als Stadt der Blumen, vor allem Rosen und Nelken, die im milden Klima der Riviera besonders üppig gedeihen. Und natürlich kennt man Sanremo auch für sein Musikfestival, diese pailletten- und oftmals dramenreiche Kirmes für Schnulzensänger und Liedermacher. Nun erfuhren die Italiener also, dass es in der Stadtverwaltung Sanremos recht unblumig und dreist zugeht. Und zwar schon lange. Die Guardia di Finanza, Italiens Finanzpolizei, ermittelte zwei Jahre, filmte die Eingangshallen von vier Amtsgebäuden und zoomte vor allem auf das Geschehen vor der Stechuhr. Auf den veröffentlichten Aufnahmen sieht man, wie sich Beamte am Morgen mit drei, vier, auch schon mal sechs Ausweisen von Kollegen präsentieren, sie durch den Magnetstreifenleser ziehen und weitergehen. Seelenruhig. Dieselbe Szene am Nachmittag, zum Feierabend. Ein Stadtpolizist stempelte in Unterhose und Unterhemd ab, weil er im Haus wohnt, in dem das Einwohnermeldeamt untergebracht ist. Manchmal schickte er seine Frau, manchmal die Tochter. Denkwürdig auch der Fall eines Beamten mit Direktionsstatus, zuständig für Unterhaltsarbeiten an Parkbänken und Kandelabern. Ihn hat die Polizei im vergangenen Jahr allein 81-mal dabei erwischt, wie er während der Arbeitszeit mit seinen Freunden Kanu fuhr. Und dann gab es da noch jene, die abstempelten und zum Friseur gingen, zur Maniküre, an den Strand, zum Einkaufen, zum Zweitjob.”

NZZ:

“Im Gegensatz zu vielen Migranten aus Afrika, die sich illegal in Italien aufhalten und schwarzarbeiten, kommen Inder auf legalem Weg ins Land. Möglich macht dies das umstrittene Gesetz Bossi-Fini, gemäss dem Ausländer eine Aufenthaltsbewilligun​​​g bekommen, wenn sie einen Arbeitsvertrag vorweisen können. Diese Regelung ermögliche Missbrauch im grossen Stil, erklärt Marco Omizzolo. Agenten heuerten Arbeiter unter falschen Versprechungen an und vermittelten diese dann zu Dumpingpreisen weiter, erklärt der Soziologe, der sich seit Jahren mit dem Phänomen beschäftigt. «Viele Taglöhner arbeiten offiziell für den vorgeschriebenen Mindestlohn von 9 Euro pro Stunde. Doch in den Arbeitsverträgen ist meist nur ein Bruchteil der geleisteten Arbeitszeit festgehalten, und die Leute erhalten am Ende viel weniger, als ihnen zustehen würde. Der reale Stundenlohn liegt etwa bei 3 Euro, in extremen Fällen gar nur bei 50 Cent», sagt Omizzolo. Der Missbrauch ist im Fall der Sikhs zwar besser kaschiert als bei Schwarzarbeitern. Dennoch wäre er leicht zu bemerken. Obwohl der Sektor extrem arbeitsintensiv ist, arbeiten in den 9000 Landwirtschaftsbetrie​​​ben der Provinz Latina offiziell nämlich nur 6000 Taglöhner Vollzeit. 30 000 Inder leben hier, und nur wenige von ihnen finden wie Singh einen Job ausserhalb der Landwirtschaft. Der Staat scheint allerdings wenig Interesse daran zu haben, den Betrug aufzudecken.”

Blick:

“In Italien haben fünf Steuerbeamte der Polizei zufolge rund 100 Millionen Euro unterschlagen und damit Privatflugzeuge, Partys und Yachten finanziert. Die Finanzpolizei in Genua nahm am Mittwoch den Chef einer Steuerbehörde und vier seiner Angestellten fest, die im Auftrag von 400 Gemeinden Steuern eintrieben. Der Mann soll ein System aus Schwarzen Kassen aufgebaut haben und mindestens 20 Millionen Euro in die eigene Tasche gesteckt haben. Mit dem Geld seien auch Luxusautos, Ferien sowie Musikkonzerte bezahlt worden, hiess es. Mehrere Korruptionsskandale sorgen derzeit in Italien für Aufregung, wo die Bürger im Zuge des Sparkurses höhere Steuern bezahlen müssen, um die massive Verschuldung des Landes abzubauen.”

Der Bund:

“Italienische Polizei begeht Straftat in der Schweiz Die Polizia di Stato hat einen Mafioso im Wallis abgeführt und dabei gefilmt. Das könnte Konsequenzen haben. Vergangenen Dienstag sind in verschiedenen Teilen der Schweiz 15 mutmassliche Mitglieder der italienischen Mafia-Organisation ‘Ndrangheta festgenommen worden. Nun glauben Experten, dass die italienische Polizia di Stato dabei illegal vorgegangen ist, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Ausschlaggebend für diese Annahme ist ein auf Twitter geteiltes Video der Polizia di Stato. Es zeigt zwei italienische Beamte, die das verurteilte Mafia-Mitglied Antonio N. in Saas-Grund VS in Handschellen aus seiner Wohnung führen. Strafrechtsexpertin Nadine Zurkinden (33) von der Uni Basel vermutet: «Die Polizisten aus Italien haben sich möglicherweise strafbar gemacht.» Keine Bewilligung für Amtshandlung Für eine Amtshandlung wie das Abführen von Verdächtigen auf Schweizer Boden sei eine Bewilligung des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) nötig. «Aber die werden nur sehr restriktiv gewährt», sagt die Spezialistin für internationale Polizeiarbeit im «SonntagsBlick».

Deutsche Mittelstandsnachricht​​​en:

In Italien ist ein neues Problem der Behörderneffizienz aufgetaucht: Offenbar betätigen sich Finanzbeamte im große Stil im Nebenberuf als Steuerberater. Die Beamten verwenden ihre Fachkenntnisse über das italienische Steuerystem nicht, um dem Staat zu mehr Geld zu verhelfen, sondern um den Italienern die besten Tricks zur Steuergestaltung zu zeigen – aus erster Hand und gegen Bares natürlich. Einem Bericht des Corriere della Sera zufolge soll es sich dabei geradezu um eine boomende Branche hanlden. Gemäß dem Polizeibericht, der die Jahre 2009 bis 2011 zusammenfasst, haben Finanzinspektoren bereits 3.300 Fälle aufgedeckt. Ein Problem, das den Staat wieder – neben Steuerhinterziehung – Unmengen an Geldern kostet. Aus dem Bericht geht hervor, dass mit illegalen Tätigkeiten der Finanzbeamten in den drei Jahren mehr als 20 Millionen Euro Gewinne auf Kosten der Staatskasse von fast 55 Millionen Euro gemacht wurden.”

Diese Machenschaften werden ins Tessin gebracht und vergiften die Arbeitsmoral. Der Kanton wird nach Strich und Faden abgezockt.

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Comments to: Das Problem des freien Personenverkehrs im Tessin
  • März 11, 2017

    Herr Jossi,
    Ich habe in den Jahren 1974 -2001 im Tessin gelebt und gearbeitet. Schon damals gab es Grenzgänger zu Hauf. Vor allem im Baugewerbe. Aber auch in der Hotellerie, Touristik. Die Grenzgänger sind für die Schweiz eine der lukrativsten Einrichtungen. Wenn es Arbeit gibt, braucht man viele, wenn die Arbeit zurückgeht nimmt man wenige. So muss niemand entlassen werden. Denn die Bewilligung gilt immer nur für eine Periode.
    Dass es mühsame Leute gibt ist ja nicht gerade neu. Die Tessiner fühlten sich schon immer “bedrängt”, vor allem durch den Tourismus und die “eingewanderten” Deutschschweizer und Deutschen. Und diesen haben Tessiner Besitzer schliesslich Land und Häuser legal verkauft. Es nützt jetzt nichts zu jammern. Und vergessen Sei bitte nicht, dass es im Tessin einige Betriebe gibt, welche von Deutschschweizer Familien gegründet wurden und jetzt durch die Generationenwechsel Tessiner geworden sind. Und es gbt eine ganze Reihe von Tessinerfamilien, welche im 19.jahrhundert als Baumeister, Architekten, Skulpteuren, Steinhauer, Stukkateuren, Schreiner, im Ausland berühmt geworden sind (Beispiel : Die Innenstadt von St. Petersburg wurde von einem Tessiner Architekten im Auftrag des Zaren geplant und gebaut.t.
    Also Einwandern und Auswandern gehört auch zum Tessin. Im 18. und 19.Jahrdt mussten viele Tessiner nach Uebersee auswandern, weil das Land sie nicht mehr ernähren konnte. Damit sie auswanderten gab die Regierung ihnen sogar einen recht hohen Betrag.
    Korrupte Beamte in Italien haben mit dem Tessin ja nichts zu tun. Ich denke die Tessiner Verwaltung hat einen gleich hohen Standard wie die übrige Schweiz. Und die Tessiner Regierung wird sich wohl mit den angereisten “Abzockern” befassen wollen, wie auch mit den eigenen. Es gibt nämlich überall Steuerberater, die einmal früher bei einer Steuerverwaltung arbeiteten und sich später selbständig gemacht haben.
    Letzte Sache, Herr Jossi: Gibt es nur unanständige italienische Frauen – keine Männer?

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr Müller

      Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag.

      Sie schreibe, wie ich vor 10 Jahren geschrieben hätte. Deshalb verstehe ich Ihre Argumentation gut.

      Nur leider ist sie für mich gänzlich falsch. Aber sie sprechen, wie viele die von ferne glaube die Situation zu kennen und an Statischen glauben, die den wahren Sachverhalt verschleiern. Wenn es um die Arbeitslosigkeit im Tessin geht, dann werden die vielen gegründeten GmbH mitgezählt, die gar nicht wirklich existieren. Von Italienern gegründet werden. Ich bin es leid alles aufzuzählen, denn es wird vom hohen Ross herab die Personenfreizügigkeit​ als grosse Errungenschaft dargestellt. Tessiner Firmen können in Italien wegen den bürokratischen Hürden gar nicht arbeiten.

      Wir brauchen diese Leute, vor allem brauchen wir gut Ausgebildete. Die Ausbildungsplätze im Inland fehlen, wieviele IT Firmen bilden eigen Leute aus, diese können sie in der Schweiz an einer Hand abzählen, aber laut schreien, wir brauchen mehr Fachleute aus dem Ausland.
      Haben schon einmal die Ausbildung von Psychiatern in Italien überprüft, diese Ausbildung ist rein theoretisch, aber wir stellen sie an.

      Auch was Sie über Deutschschweizer schreiben ist falsch, diese sind willkommen. Der Landverkauf geht vor allem an Italiener, wenn Tessiner verkaufen müssen und ihr Land Bauland wird und sie den höheren Steuerbetrag nicht bezahlen können. In der Strasse wo ich wohne stehen 13 Häuser, ich bin der einzige Schweizer, 1 Deutscher ,11 Italiener.

      Die Grenzgänger sind das eine Problem , gross ist auch das Problem der Padroncini die KMU leiden. Für sie ist die Personenfreizügigkeit​ nur negativ.
      Ich habe Zeit, um mit den Menschen zu sprechen und sehe das Ganze aus einem anderen Blickwinkel. Die Grenzgängerbewilligun​​g (Bewilligung G) ist für 5 Jahre gültig und kann auch in B umgewandelt werden.

      Noch zu den Italienerinnen, ich schreibe aber ItalienerInnen (mit grossem I) , das bedeutet Männer und Frauen.

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    • Juli 19, 2021

      Alles klar , Herr Jossi. Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling.
      Nur nochmals zurück zur Bautätigkeit. Die Landumzonungen wird von Gemeinde und Kanton beschlossen. ob ein Landbesitzer sein Land an Schweizer oder Ausländer verkauft, ist seine Sache. Im Moment wird ja die LEX Koller wieder diskutiert. Diese hatte zum Ziel, den Landverkauf an Ausländer in Grenzen zu halten. Viellicht wäre eine Renaissance jetzt für die Tessiner eine Gelegenheit, sich zurückzubesinnen. Allerdings ist der Kanton Tessin nicht allein mit diesem Problem. Es gibt ja Staaten wie z.B. China oder Katar, welche auf alle Arten – manchmal erfolgreich – versuchen im Westen Land und Firmen aufzukaufen. (Die letzte war z.B. Agrarchemie Syngenta) Oder der Emil Frey (SVP) möchte mit einem Konglomerat Emi lFrey Abudabi, den” Blick” und den “Abendblick” erwerben, um eine “rechtsbürgerliches Boulevardblatt” daraus zu machen. Vorerst konnte der Verkauf gebremst werden. Aber am Schluss bestimmen ja die Besitzer – die Aktionäre. Und die schauen nur darauf, ob ein guter Preis geboten wird und nicht , was aus dieser Zeitung wird.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihre Antwort Herr Müller

      Sie haben Recht der Bundesrat will wieder verschärfen. Vor ein paar Jahren wollte er sie abschaffen.
      “Der Bundesrat will Ausländerinnen und Ausländern den Kauf von Schweizer Grundstücken erschweren. Nicht-EU-Bürger sollen eine Bewilligung einholen müssen, selbst wenn sie im Haus oder in der Wohnung wohnen. Auch für Firmen sollen strengere Regeln gelten.”

      Es geht also vor allem um nicht EU Bürger bei der Verschärfung.

      Wenn​ Tessiner verkaufen MUESSEN sind es meistens Notverkäufe, zum Beispiel nach einem Todesfall und es muss schnell gehen. Da ist das Warten auf Schweizer nicht immer erfolgreich. Zudem kaufen oft Schweizerische Architekturbüros Land auf, um dann das Land zusammen mit einem Projekt weiter zu verkaufen. Ab diese Schweizerische Firma jedoch Schweizern gehört, ist nicht immer klar.

      Ich habe im Tessiner Handelsblatt eine Autofirma entdeckt, die neu eingeschrieben wurde. Ein Ex Libanesen, jetzt Schweizer ist Direktor mit alleiniger Unterschrift ohne Anteile. Die gesamten Anteile hat ein Portugieser bezahlt, der in Italien seinen Wohnsitz hat. Inzwischen ist die Firma an einen Italiener der in der Schweiz lebt weitergereicht worden. das ist alles gesetzlich möglich.

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  • März 12, 2017

    Jean Pierre Danthine ( Ökonom. Er war von 2010 bis 2015 Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank) sagt

    “La libre mobilité du travail est une belle idée culturelle, mais on n’en a pas besoin pour la performance économique (…) Cela ne veut pas dire qu’il faille zéro circulation, mais celle-ci doit être contrôlée”, a dit Jean-Pierre Danthine dans le Journal du matin (voir vidéo ci-dessus). “Les pays qui ont trop d’immigration en résultat de la libre circulation sont des pays qui souffrent sur le plan politique”.

    “Je suis pour une libre circulation, mais avec un certain contrôle, a-t-il répété. Mais quand elle conduit à des flux de personnes qui sont trop importants, on observe une réaction qui est liée à la congestion, à la construction, au mitage du territoire… La Suisse et la Grande-Bretagne sont les pays qui souffrent le plus de cela. Y mettre un frein est une bonne chose“.

    Freie Übersetzung

    “Freie​ Mobilität der Arbeitskräfte ist eine große kulturelle Idee, aber wir benötigen es nicht für die wirtschaftliche Leistung (…) Dies bedeutet nicht, dass wir Null-Verkehr haben, aber dass dieser kontrolliert werden müsste” sagte Jean-Pierre Danthine im Journal du matin. “Länder, die zu viel Einwanderung als Folge der Freizügigkeit haben, sind Länder, die politisch leiden.”

    “Ich bin für die Freiheit der Bewegung, aber mit einer gewissen Kontrolle, wiederholte er. Aber wenn es um der Zustrom von Menschen zu groß ist führt dies zu Stauungen auf versch. Ebenen, auf dem Bau, auf die Zersiedelung usw…. Schweiz und Großbritannien sind die Länder, die vom Zustrom am meisten leiden. Einhalt gebieten wäre eine gute Sache. “

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  • März 12, 2017

    Die OCST (Organisazione cristiana soziale ticinese) hat einen neuen speziellen Fall Lohndumping im Tessin entdeckt.

    Wie Tio (in der Schweiz unter 20 Min bekannt) berichtet , sucht ein Architekturbüro in Lugano Architekten zu 1’100 Franken brutto pro Monat oder CHF 6 pro Stunde.

    Ein weiteres Beispiel für Unternehmentum importiert aus dem schönen Land im Süden dank der Freizügigkeit.

    Ein​ Italiener hat eine GmbH in Lugano (Architektur) eröffnet und sucht nun Architekten. Die Architekten werden direkt in Italien gesucht mit dem Hinweis lukrative Arbeit in der Schweiz.

    Die GmbH ist gutes Mittel um Aufenthaltsbewilligun​gen zu bekommen. Man eröffnet eine GmbH, wechselt nach einiger Zeit den Inhaber. Der Inhaber gibt sich selbst (durch GmbH) Arbeit und bekommt eine Aufenthaltsbewilligun​g. Auch wenn dieser gar nicht arbeitet, nach ein paar Jahren macht die GmbH Konkurs und eine neue wird eröffnet.

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  • März 12, 2017

    Geschätzter Otto Jossi

    Ein wahrhaft sehr autentischer Bloc, so frisch von der Leber weg. Bravo Herr Jossi.

    Bedenkliche​ ist aber dass unsere Parlamentarier/Innen in der MEHRHEIT selbst nachdem sie doch mit eindrücklichen 70 % die MEI gutheheissen haben. Diese seit langem sehr bedenklichen Bedrängnisse der Tessiner/Innen werden in Bern einfach nicht zur Kenntnis genommen. Ich befürchte selbst dann nicht, wenn in alln Grenzregionen der Schweiz die genau gleichen Probleme im selben traurigen Ausmass herrschen werden.

    Immer noch weiter von den Menschen entfernt politisieren, völlig abgehoben ?

    *******

    Ignor​anz bleibt die gefährlichste Massenvernichtungswaf​fe.

    © Gregor Brand
    (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihren Kommentar Herr Hottinger

      Frisch von der Leber weg …. ja ich bin wütend, dass das Problem nicht wahrgenommen wird oder nicht grundsätzlich überprüft wird. Das scheinbar gute Verhältnis zu Italien ist für die Schweiz scheinbar wichtiger. Für Italien, auch wenn sie anderes sagen (leere Worte) ,ist das nicht so. Mit Reden kann man alles auf die lange Bank schieben und hoffen, dass die Schweiz noch lange nicht reagiert.

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Jossi

      Nicht leere Worte, alleine die Taten zählen. Wenn die Politiker/Innen schon nicht mehr mit den Menschen sprechen, sollten sie mal die aktuellen Leserbriefe wenigstens lesen, da ist man den Puls der Menschen, was sie bewegt, was sie bedrückt, wie sie denken ect.

      Die Schweizer politisch Verantwortlichen liegen generell regelmässig wie die Maus vor der Schlange erstarrt im Staube und werden von Vertragspartnern laufend aber sicher regelrecht über den “Tisch gezogen”.

      Beispiel 1: Missbrauch der Italiener des Dublin-Vertrages z.L. der Schweiz und die Schweiz leistet sofort technisch/finazielle “Entwicklungshilfe” an Italien, so als ob dieser EU-Staat ein 3. Welt Land wäre.

      2. Beispiel: Nichterfüllung durch Italien (+ Deutschland) der vertraglich vereinbarten (NEAT) Bahn-Anschlüsse in Italien/Deutschland und die Schweiz beteiligt sich wieder prompt an deren Kosten. 3., 4., 5., 6., 7., usw. und dann wird die Schweiz von der EU wieder als d e r “Rosinenpicker” öffentlich regelmässig verunglimpft.

      Und wo bleibt eine wenigstens um die gestiegenen Lebenshaltungskosten adäquat angepasste AHV/IV in der anstehenden Revision ? Kein Geld dafür vorhanden wird in den Parlamenten palavert ?. Ehret Vater und Mutter, das sind in der Gesellschaft klar die heutigen pensionierten Menschen. Genau das müssten sich alle sogenannten “Volksvertreter/Innen​” in Bern einmal in ihr Bewusstsein reinsaugen, dann würden sie vor Schamröte derart ins Glühen kommen wie das schönste Morgenrot am Alpenfirmament. “Trittst im Morgenrot daher ….”. Ach Heimat hast noch der aufrechten Söhne ja ….?.

      *********​

      Sorry Berichtigung mein Eingansbeitrag:

      “B​edenklich​ ist aber dass unsere Parlamentarier/Innen in der MEHRHEIT die Besorgnisse der Menschen nicht mehr wahrnehmen (wollen!), selbst nachdem die Tessiner doch klar mit eindrücklichen 70 % der Stimmen die MEI eindrücklich krass gutgeheissen haben.”

      Ewiges Naturgesetz: Der Glockenbammel geht ja (auch) immer nur von einem Extrem ins andere Extrem beim läuten. Also bleibt Buddha Mensch ruhig sitzen und wartet der Dinge die da automatisch kommen werden. Was man sät, das erntet man im Mehrfachen, im Guten wie im Bösen. “Kirchen-Glaube” à la CVP ist obsolet, alleine die Naturgesetze genügen, dann wird der (blinde) Glaube zum Wissen dem Verstande nach.

      *******

      I​gnoranz bleibt die gefährlichste Massenvernichtungswaf​fe.

      © Gregor Brand
      (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger

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  • März 13, 2017

    Ich habe mehrfach bemerkt, dass Bundesbern die Probleme des Tessins, besonders die mit Italien, so Egal sind, so wie das Land und Volk hier den Politikern am A… vorbeigeht.

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  • März 14, 2017

    Benoît Genecand, un libéral genevois «contre la libre circulation des personnes»

    Le conseiller national estime que le modèle de la libre circulation est «partiellement mauvais». Il défend un système où la Suisse «tient le robinet». Une position «encore ultraminoritaire» au sein de son parti

    Benedikt Genecand, ein Genfer FDP’ler ist gegen die Personenfreizügigkeit​ im jetzigen Sinn.

    Der Nationalrat Genecand ist der Auffassung, dass das Modell der freien Bewegung”teilweise schlecht“ ist

    Er verteidigt ein System, in dem die Schweiz “den Einwanderung – Hahn selbst bedient”

    Eine Position die innerhalb seiner Partei noch nicht angekommen ist. Leider !

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  • März 15, 2017

    Unia Tessin erklärte, dass Luxus Good (dies ist der Name der Muttergesellschaft von Gucci) als Prinzip haben, dass die überwiegende Mehrheit der ständigen Mitarbeiter zu einem Beschäftigungsgrad um 70% eingestellt wird.
    Die Löhne in allen drei Einrichtungen Tessin kann zwischen 2.700 und 2.300 brutto für 13 Monate variieren.
    Der Trend jedoch geht eher in Richtung 2300 Franken brutto fügt Unia hinzu.
    “Mit Hungerlöhne dieser Art, ist es nicht verwunderlich, wenn die Grenzgänger 90% (wenn nicht mehr als 95%) der Arbeitskraft ausmachen”, so die Gewerkschaft.
    “Wieder einmal können wir der Bevölkerung nicht ersparen nachzuweisen, wie die Eigentümer der italienischen Unternehmen die Löhne drücken, nach unten gibt es keine Grenze.“

    “Einige mögen sagen, dass es zwar ein Hungerlohn ist aber zumindest kann der Arbeiter mehr Freizeit geniessen so dass er vielleicht am Donnerstag Mittag fertig ist”, sagte Unia. „oder sie beginnen am Dienstagmittag“

    “Z​u gut um wahr zu sein”, so Unia. “In dem Arbeitsvertrag steht dass sich diese 70 % so verteilen, wie das Management es will .

    In der New Luxury Gucci ist nur etwas wichtig:..

    Ein Höchstmass an Flexibilität und Verfügbarkeit der Arbeitnehmer (Nicht vom Management).
    Wir übertreiben ? Nein.
    Das Unternehmen erlaubt sich über SMS zu managen, um 21.00 Uhr, wird der Arbeiter für den nächsten Tag aufgeboten im sms steht die Startzeit und der Sitz der Niederlassung im Tessin (eine von dreien).“

    Das Management behauptet anderes.

    „Die Fotos von Textnachrichten die uns Mitarbeiter gesendet haben, um zu demonstrieren, wie diese Praxis wirklich ist.

    Das wiederholt sich und zeigt System.

    Alle Mitarbeiter mit denen wir gesprochen haben, sagen dasselbe.
    Trotzdem ist ein Eingreifen schwierig, denn sie befürchten Arbeitsplatzverlust.“​

    ( Als Gucci neu bauen durfte, wurde versprochen, dass 60% der Arbeitnehmer im Tessin wohnhaft sein werden. Es sind kaum 10 %)

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    • Juli 19, 2021

      Die 2300 Fr. brutto sind 100% des Lohnes. Die Mitarbeiter erhalten also 70 % davon = 1610.- brutto.

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  • März 19, 2017

    Nutzlose Bilaterale
    Der EU-Binnenmarkt ist ein orwellscher Etikettenschwindel. Seit 2008 hat die EU oder ihre Mitgliedsländer 200 Entscheide gefällt, welche die Schweizer Wirtschaft behindern.
    Sie ist wieder da, die Frage, welchen Nutzen die bilateralen Verträge mit der EU für die Schweiz tatsächlich haben. In den letzten zwei Jahren erschienen zahlreiche Studien, welche den Wert irgendwie beziffern wollten, aber entweder nur einen geringen Nutzen feststellten oder dann wissenschaftlich fragwürdig waren. Selbst die vom Wirtschaftsdachverban​d Economiesuisse im letzten Sommer zur Beendigung der Diskussion erstellte Untersuchung kam zum Schluss, dass der Nutzen pro Kopf irgendwo zwischen null und 4400 Franken pro Jahr liegen. Die Kosten der Verträge, insbesondere der Personenfreizügigkeit​ in Form von Ausgaben für Strassen und Schienen, Schulen und Sozialversicherungen,​ wurden hingegen noch gar nie untersucht. Bei diesen ist allerdings klar, dass sie viel höher sind als null.

    Jetzt liegt eine Studie der Universität St. Gallen vor, die zeigt, wie die EU trotz vollmundigem Bekenntnis zum freien Handel der Schweiz schadet, wie Radio SRF berichtete. Seit 2008 hat die EU oder ihre Mitgliedsländer 200 Entscheide gefällt, welche die Schweizer Wirtschaft behindern. Dabei handelt es sich vor allem um Subventionen an ­marode EU-Unternehmen, welche den Wettbewerb verzerren.

    17 Milliarden Franken pro Jahr verloren

    Die meisten derartigen Handelshemmnisse treffen ausgerechnet die gros­sen Nachbarn der Schweiz: Deutschland, Frankreich und Italien. Die Studie hält fest, dass derartige Entscheide in den letzten Jahren zugenommen haben – und dass uns die bilateralen Verträge nicht davor schützen können. Die Folge: Einer von sieben Schweizer Franken aus dem Export in die EU geht wegen der schädlichen EU-Massnahmen verloren, insgesamt 17 Milliarden Franken pro Jahr.

    Das heisst: Der EU-Binnenmarkt – hochgelobt von Economiesuisse – ist ein orwellscher Etikettenschwindel. Er ist kein freier Markt der unternehmerischen Entfaltung und des Wettbewerbs, sondern ein regulierungspolitisch​es Projekt, mit dem Drittländer wie die Schweiz unter die politische Hohheit der EU halb gelockt, halb gezwungen werden sollen.

    Niemand muss da mitmachen, um in die EU exportieren zu können. Ausserhalb hätten wir die Freiheit, Gegenmassnahmen zu ergreifen. Die Briten haben das begriffen und verabschieden sich. Wann tun wir es ihnen gleich? (Basler Zeitung 07.03.2017)

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SVP: Es gibt für euch wichtigere Wahlkampfthemen als der Genderstern! SVP! Hört doch auf, euch in der heutigen Krisensituation mit solch politisch nebensächlichen Themen zu beschäftigen. Grundsätzlich ist es richtig, die Frauen in Texten auch explizit anzusprechen. Vorschriften soll es keine geben. Oder wollt ihr unnötig zahlreiche Frauen verärgern?
  1. Ausländer- & Migrationspolitik
Verfassungsbruch: Die Masseneinwanderungs-Initiative wurde weitgehend nicht umgesetzt! Nicht nur, dass Parlament und Bundesrat einen schändlichen Verfassungsbruch begangen haben. Es gibt auch noch Rechtswissenschaftler, die dies unterstützen mit allerlei Theorien. (Ch. Blocher in Weltwoche vom 26.1.2023)

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