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Den Traum von Wohneigentum verwirklichen!

Wer kann schon da­ge­gen sein, wenn Men­schen ihren Traum von einer ei­ge­nen Woh­nung oder einem ei­ge­nen Haus ver­wirk­li­chen wol­len?

 

Und trotzdem empfehlen der Mieterverband und linke Parteien den Wählerinnen und Wählern ein NEIN zur Initiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“. Sie behaupten, die Initiative diene nur den Reichen. Das stimmt nicht. Solche Argumente wurden kürzlich von einer neuen Bauspar-Studie klar widerlegt: „Bausparmodell Schweiz“ von RÜTTER & PARTNER und POM+. Gemäss dieser Studie profitiert primär der Mittelstand von der Initiative, da dieser beim erstmaligen Erwerb von Wohneigentum am meisten unterstützt wird.

 

Was sind also die wahren Gründe der Ablehnung? Ist es nicht so, dass der Mieterverband deshalb gegen die Initiative ist, weil nach einer Annahme sich mehr Mieter ein eigenes Haus leisten könnten? Damit würde der Mieterverband einen Mitgliederschwund erleiden. Und weshalb sind linke Parteien dagegen? Hauseigentümer stimmen oft bürgerlicher ab, als Mieter. Diese Tatsache spricht für sich.

 

Deshalb unterstützen wir gemeinsam den Mittelstand und helfen wir mit, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen! Stimmen wir der Volksinitiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“ zu und legen wir am 17. Juni ein JA in die Urne!

 

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Comments to: Den Traum von Wohneigentum verwirklichen!
  • Juni 8, 2012

    Erstens kommt der Artikel sehr spät.

    Zweitens haben Sie (absichtlich oder nicht) vergessen, was ein normaler Schweizer Haushalt verdient, nämlich:

    Der monatliche Bruttolohn betrug 2008 im Mittel 5823 CHF (Median, alle Altersstufen, Branchen und Bildungsniveaus eingeschlossen). Dies bedeutet, dass die Hälfe aller Erwerbstätigen in der Schweiz mehr als 5823 CHF pro Monat verdient. Die 10% am schlechtesten bezahlten Lohnempfängerinnen und -empfänger verdienten weniger als 3848 CHF pro Monat, während die 10% am besten bezahlten einen Lohn von mehr als 10’538 CHF erzielten.

    – der Bruttolohn hat sich für Nicht-Reiche seit 2008 wenig verändert. Für Reiche praktisch verdoppelt
    – wie Sie wissen sollten, können Familien mit einem Einkommen unter 8000.- nichts, aber rein nichts sparen. Weder
    Bauspar noch Sonstspar.
    – das heisst: die Initiative greift vor allem für jene mit Einkommen über 10’000.- . Das heisst: etwas mehr als 10%

    Frau Estermann, ich erwarte von Nationalräten und Nationalrätinnen, dass sie ihre Voten, Initiativen und Blogs vorerst fachlich und sachlich durchrechnen. Ihr obiger Text geht in Richtung “Volk über den Tisch ziehen”. Nehmen Sie dies bitte als massive Kritik. Ob es nutzt ist ja ein anderes Blatt.

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    • Juli 19, 2021

      Habe noch vergessen: 800’000 SchweizerInnen leben in Armut und sind nicht auf einer Lohnstatistik.

      Fra​u Estermann, tun Sie der Schweiz und mir einen Gefallen: Wie definieren Sie den Begriff “Volk”. “Volk” für mich ist kein Gummibegriff, der einmal für eine einzige Person steht, oder für eine Fraktion, oder für sowas wie Mittelstand. Der Begriff “Volk” ist haarscharf definiert. Wie sieht Ihre Interpretation aus?

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Jaun. Kopfschütteln ist gesund. Ich nehme an, Sie
      Erwarten keine sachliche Antwort von mir. Das mit
      Dem späteren Heiraten hätte in den Initiativ Text
      gehört. Warum möchten Sie jene Strafen, die
      Sparen aber nicht Bausparen möchten? Viele Familien müssen
      sparen, für Arztrechnungen, Unvorhergesehenes, ..
      Und all die sind für Sie schlicht Dumm ? An Dummheit
      nicht zu überbietende Dummheit ?

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Herr Jaun, ihre Rechnung stimmt arithmetisch.
      Ich sehe diese Bedenken (Erfahrung):

      – Sie gehen davon aus, in 10 Jahren ein Eigenheim zu haben.
      – Sie rechnen mit einem Hypozins von heute
      Und nicht dem in 10 Jahren. Ich hatte auch
      schon Hypo (1. Rang) mit 8% gehabt. 5-6%
      Waren Jahrelang das Mass.
      – Sie rechnen offenbar mit 10% Anzahlung
      – das ist bald Geschichte und wird sich dann
      Bei bisherigen 20-30% ansiedeln
      – 10 Jahre sind eine sehr lange Zeit
      – Kostet ein Eigentum 500’000.- so kommen
      Fast immer 10% kosten dazu. Umgebungs
      Arbeiten, änderungen, kleine Wünsche …
      – und falls Sie unbedingt mal kurz Geld
      Benötigen sind Sie blockiert.

      Sehen Sie, sparen ist ein Muss und es wäre eine gute Sache ( für
      den Staat, wie den Sparer) schlicht Sparen zu fördern, als
      Bloss aufs Bausparen zu zielen. Millionen von
      Sparern würden gefördert. Ob sie dann bauen, oder
      Ein Boot kaufen, eine GmbH gründen. Alle werden
      Übergangen.
      ​Guten Match

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    • Juli 19, 2021

      Ja, das mit den 15 Jahren habe ich übersehen.
      Kenne die Klauseln auch nicht. 15-Jahre habe ich in meinem
      Ganzen langen Leben nie gehört.
      Ich versuche bestimmt niemandem etwas ein- oder auszureden.
      Ich äussere meine Meinung. Ganz klar dürfen Sie Bausparen. Für mich hat
      es zuviele Unbekannte. Ihre Lösungen, das Haus zu verkaufen für Alters-Kosten
      Ist in der Praxis unlustig, weil Markt und schneller Verkauf
      sich selten gut vertragen. (ich bin freiwilliger Treuhänder – und mit solchen
      Sachen konfrontiert). Am Tag des Ereignisses sieht
      Die Welt ganz anders aus.
      Natürlich ist eine eigene Bleibe mit Garten etc. Das
      Grösste. Ganz ohne Zweifel. Aber wenn Konditionen
      ändern wie Arbeitsort, Bauzone, Boom, Baukosten ändern, dann
      Sind jene die Würgen und Vorfreude gespart hanen,
      schlecht bedient.
      Reiche gibt es mehr und Arme logischerweise
      nochm​ehr. Wenn 300”000 in 10 Jahren bauen, wer
      macht ein glückliches Gesicht ?
      Die Initiative hat nie über ein Risiko informiert.
      Wer natürlich beide Seiten kennt und akzeptiert
      soll zugreifen.

      Bemerku​ng zu Initiativen:
      Für mich muss eine Initiative flgende Pkt beinhalten:

      1. Zweck, Grund
      2. Vorteile für das Volk
      3. Nebenwirkungen
      4. Wer Gewinnt
      5. Wer verliert

      Schönen Sonntag, walter hunziker

      PS: Alles Sparen fördern, würde die Schweiz
      nicht ins trudeln bringen. Bedenken Sie, dass für einen
      Grossteil schon 2-4’000.- die obere Latte ist. Dafür würde
      Deren Selbstwertgefühl verbessert. Immer meine
      Erfahrung und Ansicht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Jaun hat Credit Suisse erwähnt

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  • Juni 8, 2012

    Sehr geehrte Frau Estermann

    Sie sollten eigentlich wissen: jede Studie ist so neutral, wie ihre Auftraggeber und jene, die die Studie in deren Auftrag durchführen. Darüber hinaus gibt es Studien, deren Ergebnis doch noch für jedermann nachvollziehbar ist.
    Dazu gehört auch jene Studie, die besagt, dass die durchschnittliche mittelständische Familie nach Abzug aller Lebenshaltungskosten nicht mehr wirklich die nötigen Reserven hat, um effektiv ein Bausparprojekt durchzuziehen.

    Daz​u kommt: gerade jetzt, wo die zunehmende Zersiedelung und die Verknappung der Baulandreserven wieder einmal schmerzlich klar wird, gerade jetzt, wo dringendst auf zunehmend verdichtetes Bauen gesetzt werden muss, sollen unter anderem Einfamilienhaussiedlu​ngen gefördert werden? Das widerspricht sich ganz gewaltig!

    Ausserde​m bewirkt ein Bausparmodell noch weiter sinkende Steuereinahmen für den Staat – und dies ausgerechnet in Zeiten wie diesen, die von drohenden und bereits existenten Krisen überschattet ist. Und da frage ich mich dann doch, wo der gesunde Menschenverstand vieler Politiker bleibt??

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  • Juni 8, 2012

    Es ist sicher schön, wenn jeder ein Eigenheim hätte. Doch: Das funktioniert nicht. Das zeigen die Lohnstatistikzahlen von Walter Hunziker hier im Blog. Somit entsteht durch das Bausparen eine neue Ungerechtigkeit: Wer genügend verdient, kann für sein zukünftiges Eigenheim Steuern sparen, somit sein Haus “subventionieren” lassen. Die Subventionsgeber sind die anderen, vor allem die Aermeren, die nie ein Eigenheim haben werden – mit oder ohne Bausparen. Denn der Fiskus braucht Geld und wenn der Steuerausfall durch das Bausparen zu hoch wird, wird der Fiskus Steuern und/oder Gebühren erhöhen, was dann besonders die erwähnten Aermeren trifft. Besonders asozial wird das Bausparen bei den Betuchten mit Löhnen im oberen Bereich der Skala, die sich eh ein Eigenheim leisten können, aber noch mit einem Steuernachlass belohnt werden.

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    • Juli 19, 2021

      M. Jaun: Ich wasche manchmal die Haare, wie Sie verm. auch. Das Wasser ist bei mir aber noch nicht bis ins Hirn vorgedrungen. Vielleicht schaffen Sie es eines Tages, sich mit Ihnen nicht passenden Argumenten anständig auseinanderzusetzen. Wenn nicht, haben Sie hier bei vimentis eigentlich nichts verloren und Ihr baldiges Auswandern kann nur gutgeheissen werden.

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  • Juni 8, 2012

    Die Linken zählen logischerweise die Tüchtigen, Fleissigen und Sparsamen
    nicht zu ihresgleichen – womit sie sich selbst natürlich völlig zutreffend
    qualifizi​eren – und denunzieren diese bezeichnenderweise als „die Reichen“,
    die nicht noch mit „Steuergeschenken“ zu unterstützen seien. Die
    Vorsteherin des Mieterverbands ist von der SP als Nationalrätin
    abgeha​lftert worden und bemüht sich offensichtlich, dass diese Partei
    sie wieder portiert, womit sie erneut zu ihrem alten, ungerechtfertigt
    hohen Einkommen gelangen kann. Einige von Herrn Walter Hunzikers
    arithmetischen Darlegungen treffen nur zu bei Leuten, die übermässig
    über die Verhältnisse leben.

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Gassmann, was trinken Sie denn da auf dem Foto.
      Irgendein Verhältnis zum Text? Es gibt parteilose Infos
      Zur Initiative. Könnte hilfreich sein. Viel Glück beim
      Bauen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Frank,

      in meinem Beitrag habe ich der Initiative nicht einmal das Wort
      geredet, sondern nur auf die verkorkste, auf Eifersucht und Neid
      basierende Denkweise der Linken hingewiesen; Ihren Wunsch,
      ich möge einen Schierlingsbecher in der Hand halten, hätten Sie
      sich also ersparen können. Ausserdem lassen Sie unberücksichtigt, dass die Million, die ein Haus kostet, weitgehend von der Bank übernommen wird. Die Sache ist inzwischen längst in Ihrem Sinne abgelaufen; ich beglückwünsche Sie dazu.

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  • Juni 11, 2012

    Was ist wenn Bausparen abgelehnt wird? Ein Verkäufer, ein Taxifahrer, ein Raumpfleger, ein Chaiffeur haben sehr wenig interesse an dieser Bauspariniziative. Warum? Sie geben jeden Monat so viel Geld aus, dass sie mit Sicherheit nichts auf die Seite legen können.

    Die Bauspariniziative baut aber darauf, dass man auf das Bausparkonto Geld einlegt. Ergo wenn man Geld in das Bausparkonto einlegen möchte, muss man als erstes auch Geld besitzen und da liegt der Hacken dieser Bauspariniziative.

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  • Juni 11, 2012

    Soll man so vom Bausparen profitieren können? Ich glaube kaum!

    Von einem Jahreslohn (Monatliches Einkommen zwischen CHF 5’000.- und CHF 6’000.–) können weg gehen (Berechnung auf 1 Personen-Haushalt):

    3 Monatslöhne an Miete

    3 Monatslöhne an Lebenskosten (Kleider, Ferien, Essen, Versicherungen)

    2 Monatslöhne an Steuern

    2 Monatslöhne an Auto

    1 Monatslohn an Krankenkasse

    1 Monatslohn an 3. Säule (glaube kaum noch an die AHV und Pensionskasse, sondern nur noch an dies was ich bei meiner Pensionierung auf meinen Konti habe).

    Bausparen liegt so nicht drin. Es sei denn man spart bei den Lebenskosten, hat kein Auto, sucht sich eine billigere Wohnung oder zahlt weniger in die dritte Säule. Doch ob dies viel hilft, weiss ich nicht…. (Achtung: Der 13. Monatslohn ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und freiwillig http://www.kmu.admin.​ch/themen/00208/00223​/index.html?lang=de. Deshalb nicht miteinbezogen. Frage mich allerdings, ob dieser dann fürs Bausparen wirklich so viel bringt…..)…

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  • Juni 11, 2012

    Die Initative würde nur den Reichen helfen, zeigt, dass A) das den Gegner die Argument ausgehen und B) das sie keine Ahnung haben von Reichen.

    Liebe Linke, Gewerkschafter und Mieterverbände – ein kleiner Geheimtyp:

    Reiche tun nicht Bausparen. Die Kaufen ein Objekt cash und danach wird überlegt ob man bei den Sautiefen Zinsen nicht doch ein Leverage machen sollte. Die Reichen brauchen kein Bausparen – schreibt es euch auf wenn ihr es euch nicht merken könnt.

    So – und jetzt bringt ein paar anständige Argumente.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, auf die Antwort von Herrn Steffen bin auch ich gespannt, Herr Schneider. Ev. werden ja dann noch andere Möglichkeiten aufgezeigt (auch in Bezug auf meinen Beitrag weiter unten) und ich kann ich ja noch was lernen….

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Schneider,
      Liebe Frau Sägesser,

      Es ist klar, nicht jeder kann Bausparen. Auch Sozialbezüger und Asylbewerber können nicht Bausparen.

      Mit einem Durchschnittslohn von Sfr 5823 kann man sich kein Haus leisten – Punkt – Amen. Da muss man auch über Bausparen nicht nachdenken.

      Ich sehe aber nicht, wie Sie auf die Sfr 100’000 kommen. Im Kanton Basel-Land funktioniert das Bausparen. Beim besten Willen konnte ich diese SFr 100 K in den Voraussetzungen zum Bausparen nicht finden:

      http://www​.baselland.ch/wohn_ba​usparen-htm.287295.0.​html

      Klar, die Sfr 20’000 die man jährlich vom Steuerbaren Einkommen abziehen kann sind eine schöne Steuererleichterung. Wohlbemerkt, dass man dann das Haus innert 15 Jahren auch kaufen muss, ansonsten muss man die Steuerersparnisse wieder zurückerstatten !

      Die Frage an Sie: finden Sie es gut, dass mehr Einwohner der Schweiz sich ein Haus leisten können oder sollten sie lieber Mieter bleiben ?

      Diejenigen, welche nicht vom Bausparen profitieren können, profitieren indem sie Sozialleistungen beziehen können, Vergünstigungen haben bis zu einem gewissen Jahreseinkommen, etc, etc. Auch das ist eine Art Subvention, machen Sie sich nicht vor !

      Aber wie bei allem – es profitieren nie 100% der Bevölkerung. Man kann es NIE allen recht machen. Ich bin sicher Sie stimmen mir da zu.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihren Beitrag und den Link Herr Steffen. Werde mir den Link noch ansehen. Ich denke, dass jeder Mieter oder Eigentümer sein darf. Wie er will. Selbstverständlich im Rahmen seiner Möglichkeiten. Einfach dabei nicht vergessen, dass wenn man mal Sozialhilfe beanspruchen muss, das Haus als Vermögen angerechnet wird, welches man zuerst aufbrauchen (sprich zuerst auch verkaufen) muss bevor man Anspruch auf irgendwas hat. Doch wie kann jemand von Sozialleistungen profitieren mit einem Einkommen? Sehe dies so nicht. Beim Durchschnittslohn weder Prämienvergünstigunge​n etc….. also gilt dies auch nicht für jeden, wie Sie richtig festgestellt haben. P.S.: Ich habe das Leben mit anständigem Lohn und rund ums Existenzminimum (CHF 2’000) bei 4 Jobs im Stundenlohn mit unregelmässigen Arbeitszeiten und auch unregelmässigem Einkommen. Davon habe ich das Essen auswärts und die Reise auch berappen/organisieren​ dürfen. Pensionskasse und Ferien zu jener Zeit konnte ich vergessen. Die Frage an Sie deshalb Herr Steffen. Was finden Sie besser. Wenn jene, welche Geld haben Steuern sparen dürfen oder jene, welche wirklich nicht genug haben unterstützt werden. Bitte dabei daran denken, dass der Staat Geld braucht um die Aufgaben, welche gesetzlich vorgeschrieben sind wahrzunehmen. Ansonsten kann privatisiert werden mit den möglichen Auswirkungen von Qualitätsverlust oder es kostet mehr, Ausgaben können rausgekippt werden, es wird einfach liegen gelassen oder der Bürger muss es selber tun. Dabei, wie Sie richtig sehen, man kann es drehen und wenden wie man will. Allen richtig machen, kann man es nicht.

      Die Aussage von Herrn Schneider verstehe ich so mit der Bitte um Korrektur, falls ich falsch liege. Nehmen wir mal an, ein Haus kostet rund CHF 600’000.–. 20 % Eigenkapital (CHF 120’00.–) sollten am besten jeweils dazu vorhanden sein. Folglich muss man rund 8’000.–/Jahr sparen können um innert 15 Jahren ein Haus kaufen zu können. Also muss das Jahreseinkommen CHF 100’000.– sein, damit dies auch klappen kann.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser,

      “Wenn jene, welche Geld haben Steuern sparen dürfen oder jene, welche wirklich nicht genug haben unterstützt werden” – beides braucht es im angemessenen Rahmen. Würde der Staat effizienter arbeiten, wäre das überhaupt kein Problem.

      Sie scheinen mit Ihren 4 Jobs und Lohn um das Existenzminimum zu den erfreulichen Ausnahmen in diesem Land zu gehören. Die meisten wären schon lange am Sozialtropf und hätten es sich auf der Couch gemütlich gemacht.

      Anderseit​s bestätigen Sie uns damit auch, dass man durchaus sparsam leben kann und nicht unbedingt Sfr 100’000 braucht um 700 – 1000 Franken im Monat zu sparen.

      Hier noch ein interessanter Link:

      http://www.s​gfb-schweiz.ch/?site=​bskbl

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Steffen für Ihre Antwort. Doch wie sieht für sie denn der angemessene Rahmen aus? Wie soll denn der Staat noch effizienter arbeiten? Unter Berücksichtigung des Personalstopps und meiner Berufserfahrung in Bundesämtern und Privatfirmen…. Denke, dass einige hier einfach, da mangels Erfahrung der Arbeit in einem solchen Betrieb, auch mal falsch liegen können, weil die eine Seite fehlt und es durchaus bereits Veränderungen gegeben hat.

      Auch darf ich sagen, dass ich mit den mehreren Jobs bei weitem nicht die einzige bin. So habe ich auch von vielen ehemaligen Arbeitskolleginnen und -kollegen erfahren. Schreibe hier also nicht für mich alleine. Doch ja, man kann auch mit wenig auskommen. Doch zu welchem Preis? Immer arbeiten, arbeiten, arbeiten, denn wenn man nicht arbeitet kriegt man kein Geld (sprach ja vom Stundenlohn). Dass dies natürlich auch an die Substanz geht mit den Auswirkungen auf die Arbeit und Atmosphäre zu Hause ist auch klar. Dazu kommt auch der Ausfall der Pensionskasse, was dann später zu Sozialhilfebezügen führen kann. Was also ist arbeitstechnisch zumutbar (reiserei, unregelmässige Arbeitszeiten, verschiedene Arbeitgeber, unregelmässiges Einkommen)? Will die Wirtschaft gesunde, motivierte Arbeitnehmer oder bloss deren Verschleiss, vom Staat kassieren…. Da der finanzielle Aspekt vom Lohn/der Arbeit abhängt und ohne Geld man nicht Bausparen kann, sollte dies auch berücksichtigt werden. Denn sparen kann die Mehrheit und immer mehr Menschen heutzutage immer weniger und weniger und weniger.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser – da gäbe es viel, viel Möglichkeiten. Gerne können wir das Punkt für Punkt durchdiskutieren. Wäre jedoch nicht das Thema, welches Yvette Estermann hier erwähnt.

      Angemesse​ner Rahmen – ich glaube wenn der Staat über 60% für Soziales ausgeben kann, dann darf man auch die Steuern für die Topverdiener entsprechend zu entlasten versuchen.

      Die Probleme, welche Sie hier ansprechen, sind zwar real, haben mit Bausparen jedoch nichts zu tun. Wie gesagt, Bausparen ist nicht für jedermann und das wird auch so bleiben. Ansonsten hätten wir Zustände wie es die USA vor 5-6 Jahre hatte. Jedem sein Haus, ohne Eigenkapital, ohne Einkommen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen. Im Rahmen der Bausparinitiative sollte doch jedem klar sein, wer davon profitieren kann und wie viele es dann auch sein werden. Zudem auch, welche Zielgruppe diese Initiative hat. Deshalb sollte auch die Arbeitssituation inkl. Lohn, Working Poor etc. in der Schweiz entsprechend thematisiert worden sein und thematisiert werden, sofern nicht. Also schliesst sich auch daraus, ob diese Betroffenen dann auch profitieren dürfen. Ich gab Ihnen meine Antwort dazu. Fragte Sie jedoch auch nach Ihrem Rahmen des Profitierens, resp. Unterstützens. Ich meine, wenn die Wirtschaft vermehrt die soziale Verantwortung wahrnehmen würde, müsste weniger Sozialgelder ausbezahlt werden. Zudem bin ich der Meinung, dass wer mehr Geld hat, auch entsprechend mehr Steuern bezahlen kann und so etwas der Bevölkerung des Landes in dem er wohnt was geben kann. Es kann doch nicht sein, dass Armut kreiert wird damit die Reichen noch reicher werden und Menschen sich Grundbedürfnisse (Dach über dem Kopf und Essen nebst gesundheitlicher Versorgung) immer weniger leisten können. Somit ist aus meiner Sicht der Bezug zur Initiative gegeben.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, warum sollte es das ? Die Zielgruppe sind jene, welche etwas sparen können und ein Haus kaufen wollen.

      Die Wirtschaft nimmt ihre sozial Verantwortung nicht wahr ? Wie erleben Sie das konkret ?

      Wenn man mehr Geld hat, zahlt man ja auch mehr Steuern. Die Top-Progression geht von 25-45% des Einkommens, je nach Kanton. Jedoch scheint man das in der Schweiz nicht zu schätzen und es wird auf die Reichen “geschissen” wo und wann immer möglich. Dafür zahlen 10% der Reichsten 70% der Bundessteuern !!

      Wir haben es doch gut in der Schweiz. Die sozial Vorsorge ist gesichert, auch wenn die Finanzierung nicht immer einfach ist.

      Ich habe früher im Handel viel mit ex-Yugoslaven zusammen gearbeitet. Oft haben die mich darauf aufmerksam gemacht, dass die bis sie 50/60 sind ihr Geld gemacht haben müssen um für den hoffentlich langen Rest ihres Leben auszukommen. Die haben nämlich keine AHV oder Sozialleistungen zu erwarten.

      Ich finde, wir sollten mehr schätzen was wir hier in der Schweiz haben und nicht gleich jeden, der weniger als 3500 Franken verdient als POOR zu bezeichnen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen. So wie ich das sehe wurde das Ziel mit dieser Initiative klar verfehlt und die Zielgruppe nicht erreicht. http://www.hev-sg.ch/​home/aktuell/artikel/​?tx_ttnews%5Btt_news%​5D=5666&cHash=8834302​9dc15ecf7e472ff939d12​19a1

      Mögliche Gründe und Antworten. Ich bezeichne jeden als Working Poor, der 100 % arbeitet und davon nicht leben kann (Miete, Krankenkasse, Lebenskosten). So geht es immer mehr, nebst es mir ergangen ist. Arbeitete für CHF 13.–/Std. weil ich arbeiten musste. Rest bezahlte eine andere Kasse bis ich glücklicherweise andere Jobs finden konnte. Ist nicht immer einfach (vertraglich und arbeitszeittechnisch)​. Ich war Beiständin und sah die Problematik bei der Jobsuche und Eingliederung von “Behinderten”. Hier finde ich auch, dass es eigentlich selbstverständlich sein sollte, im Rahmen der Möglichkeiten eines Unternehmens, auch Behinderte einzustellen. Doch trotz “Subventionen” klappt dies auch nicht! Daneben gibt es Firmen, welche ganz klar Gewinnansprüche haben und sollten diese infolge Steuererhöhungen oder sonstigen Verteuerungen weniger sein, so wandern sie ab. Zudem werden durch Mobbing und Bossing so einige Arbeitskräfte kaputt gemacht. Schade eigentlich. Denn all dies bekommt die Jungend mit. Und die sollen dann noch motiviert sein? Dies sind einige Beispiele zur sozialen Verantwortung. Die soziale Vorsorge ist unsicher (AHV, Rentenkürzungen). Deshalb baue ich nicht darauf, dass die Rente dann noch zum Leben reicht.

      Kann man denn andere Länder mit uns vergleichen? Wir haben entsprechende Lohnabzüge, welche die in Ex-Jugoslawien (zumindest zu jener Zeit) wohl eher nicht hatten und da kann sich sicher einiges summieren.

      Betr. Steuerprogression sehen Sie doch den Beitrag von Herrn Pfister mit dem Link “Beobachter” http://www.beobachter​.ch/geld-sicherheit/s​teuern/artikel/steuer​n_wer-hat-dem-wird-ge​geben/. Doch sicher kann es auch noch andere Möglichkeiten geben.. Ob dies fair oder gerecht ist, ist und bleibt Ansichtssache.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser – die Abzüge, welche im Artikel erwähnt sind kann jeder bei seiner Steuererklärung machen. Ob das gut ist oder nicht sei dahingestellt. Solange man bei Staat mit mehr Effizienz sparen kann sind die Abzüge in Ordnung. Ansonsten kann man sie als stille Reserven anschauen, welche man sukzessiv abbauen kann wenn man sie braucht.

      Zielgrupp​e: warum verfehlt die Initative die Zielgruppe ? Der Link sagt ja auch klar, dass der Mittelstand vorallem profitiert.

      Sehen Sie -das “nicht leben können” ist sehr subjektiv. Schauen Sie sich an – Sie schildern Ihren harten Lebensweg mit 4 Jobs und leben am Existenzminimum. Konnten Sie nun mit den Einnahmen leben oder haben Sie Schulden gemacht ? Vielleicht würden Sie es vorziehen anders, besser zu leben ? Aber andere sind damit zufrieden. Sind die nun auch Working Poor ? Einige Reiche haben genug und sind “Socialy Poor”. Vielleicht noch schlimmer ?

      Mindestlohn: dafür müssten Sie sich einsetzen – dann wären Sie schon bei CHF 21/Std.

      Aber sehen Sie – auch Working Poor, welche nicht mit dem eigenen Lohn leben können wird in der Schweiz geholfen. Das sind dann die Subventionen (Sozialhilfen), welche viele nun dem Mittelstand nicht zugestehen wollen (Steuervergünstigunge​n durch Bausparen).

      AHV: das ist ein Problem. Aber auch hier könnte man abhelfen. Man könnte die Lohnabzüge ab einem gewissen Lohnniveau ein wenig erhöhen (0.5-1%). Das hätte riesige Auswirkungen auf die AHV und relativ wenige auf die betroffenen Lohnempfänger. Aber wie ich die SP kenne, würden die die AHV-Abzüge für Reiche auf 30% anheben wollen anstatt moderat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen. Nicht alle können von allen Steuerabzügen, welche richtig einschenken, profizieren.

      Könnten Sie mir mal Mittelstand definieren? Angeblich meint sowohl ein Strassenwischer als auch Herr Blocher dazuzugehören.

      Mindestlohn wird so oft von der Wirtschaft und rechts-bürgerlicher Seite abgemurkst. Deshalb wenig Chancen! Die Hoffnung stirbt allerdings zuletzt und ev. helfen ja auch Sie dabei mit. Wie auch immer, habe ja in meinem vorherigen Beitrag geschrieben: Der Sozialdienst hat weniger zu tun und muss weniger Geld ausgeben, wenn das Geld zum Leben reicht. Da kann ev. schon ein höherer Abzug der AHV das Zünglein an der Waage sein für Arbeitgeber. Erhöhungen der Sozialhilfeabzüge, der MwSt, Verschärfungen z.B. für Sozialhilfebezüger, IV-Bezüger etc. halte ich für “Pflästerlipolitik”​. Vorallem wenn man sieht wie es den Banken und der Wirtschaft geht. Die Warnung vor der Immobilienblase in der Schweiz wurde jedenfalls auch noch gegeben.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser,

      Das ist richtig, nicht alle können von den gleichen Steuerabzügen gleich profitieren.

      Den Mittelstand zu definieren ist gar nicht so einfach. Ist sehr individuell. Ich versuchs mal mit einem “Beobachter” Beitrag:
      http://www.beobacht​er.ch/dossiers/famili​enmonitor/artikel/ser​ie-mittelstand-teil-3​_der-mittelstand-hat-​viele-gesichter/

      M​indestlohn hat natürlich nicht nur positive Auswirkungen. Obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass sich diese längerfristig nicht auswirken.

      Warum soll die Erhöhung von Lohnabzügen für höhere Löhne Pflästerlipolitik sein ? Das ist wie die Erhöhung der MwSt. Man bedenke ein 0.5% das ist ja nichts. Das sind riesige Beträge, welche zusätzlich eingenommen werden.

      PS: wir haben keine Immoblase. Nur weil die Preise an der Goldküste und in Genf hoch sind, haben wir keine Immoblase. Die Banken werden nicht müde das zu erzählen weil sie damit eine Erklärung für ihr restriktivers Vergeben von Hypotheken haben. (ist auch gut so) Zudem gehört zu einer Blase mehr als nur höhere Preise für Immobilien.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen. Herzlichen Dank auch hier für Ihren Kommentar und den Link zum Mittelstand. Was ich gelesen habe ist, dass alle Beobachterbeispiele etwa CHF 6’000.– bis CHF 8’000.–/Monat verdienen. Wie ist das Geld ausgeben ist entsprechend individuell. So jeder nach seinem Geschmack. Auch deshalb werden sowohl bei den Steuerabzügen als auch beim Bausparen nie gleich profizieren können. Solange es für alle die Rechnung unter dem Strich in etwa stimmt, geht dies in Ordnung. Der Mensch sollte ja gelernt haben, dass er nicht immer alles haben kann (etwas kriegt er nicht, dafür etwas anderes, was er braucht und wünscht). Doch was der Staat tun und geben kann hängt von seinen Einnahmen ab.

      Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer spült zwar auf der einen Seite mehr Geld in die Kasse. Doch geht es der IV deswegen dauerhaft besser? Die Erhöhung der MwSt wurde meines Wissens zwecks Einspühlung in diese Kasse erhöht und kann weiterhin erhöht werden (wenn auch für andere Dinge und aus anderen Gründen). Zudem bekommen jene am meisten zu spüren, welche sonst nichts haben. Müssen sie ja noch mehr sparen, denn ihr Geld geht sowieso nebst der Miete, der Krankenkasse auch in die Nahrungsmittel (Lebenskosten). Für diese ist es nicht nichts!

      Was in der Euro-Zone geschieht sollte jedem bekannt sein und was dort alles versucht wird um die Währung und die Banken zu retten…. (die Zeche bezahlt ja bekanntlich der Bürger). Das System ist ja (wie unser auch) auf verschiedene Kassen aufgebaut. Ist die eine in Gefahr, wird diese saniert auf Kosten anderer Kassen. Wenn also ein Unternehmen nicht bereit ist schwächere mitzutragen, entsprechende Löhne zu bezahlen, dass Mitarbeiter vom Lohn leben können, so zahlt der Sozialdienst oder die Arbeitslosenkasse und ev. die IV-Kasse den Ausgleich. Das Unternehmen kann so seine Aktionäre, Geschäftsinhaber etc. zufriedenstellen auf Kosten der Steuerzahler. Sicher, wenn ein Unternehmen finanziell echt knapp ist, so ist dies nicht immer möglich. Doch wenn ein Unternehmen gerettet werden muss, resp. so knapp dran ist, so sollte es doch im Interesse der Geschäftsinhaber sein fair zu handeln. Hängt doch vom Geld auch die Kauflust ab. Leider sehe ich wenige bis keine Chefs, welche den Lohn auch bei Ihnen kürzen.

      Meinen Sie wirklich, dass die Immo-Blase von den Banken bloss dahergeredet wird? Kommt ja auch auf den Hypo-Zins und die momentane wirtschaftliche Situation an…. Deshalb schadet es nichts, wenn die Banken entsprechend genau hinschauen. Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung kann sehr verlockend um nicht zu sagen zu verlockend sein. Doch finanziell müssen Dinge wie möglicher Jobverlust, Rennovationen, Anpassungen Hypozins u.a.m. einbezogen werden. Denn ein Eigenheim kann man nicht immer so schnell verkaufen.

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  • Juni 12, 2012

    Frau Estermann,

    die von Ihnen erwähnte Studie ist irreführend.

    Sie schaut nämlich nur das steuerbare Einkommen an, nicht das Bruto-Einkommen.

    W​er ein Bruto-Einkommen von einer Million hat und die vorhandenen 99 Steuerabzüge geschickt ausnutzt, kann sein steuerbares Einkommen auf Null herunterbringen.

    W​er unter “steuerbares Einkommen 40 000” aufgeführt ist, verdient wahrscheinlich 100 000 oder noch mehr.

    Anstatt den 100. Steuerabzug einzuführen, wäre es mMn besser tabula rasa zu machen. Die wenigen Steuerabzüge, von denen wirklich alle profitieren (z.B Kinder, Arbeitsweg, Weiterbildung, …) drin lassen, und den Rest streichen. Wer beispielsweise ein Haus besitzt, muss ja heute praktisch gar keine Steuern mehr zahlen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister,

      Was für einen Schwachsinn – wer hat Ihnen so etwas erzählt ?

      Sie sehen ihm zwar ein bisschen ähnlich, aber der Steuer Harry Potter sind Sie ja wohl nicht, oder ?

      Ich bin sicher, Sie verdienen weder über 1 Million noch besitzen Sie ein Haus. Ansonsten würden Sie nicht so etwas verbreiten. Ich besitze beides und glauben Sie mir, mir wird jedes Mal von neuem schlecht wenn die Steuerrechnung kommt !

      Also, bitte Herr Pfister, informieren Sie sich besser – allein schon der Steuerrechner auf Homegate.ch hätte Ihnen geholfen, bevor Sie so einen unqualifizierten Müll verbreiten.

      Danke schön !

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  • Juni 13, 2012

    Herr Steffen,

    wegen eines Navigationsproblems kann ich Ihnen leider nur auf diesem Weg antworten.
    Offenbar kennen Sie die Abzüge nicht so gut wie Filippo Leutenegger. Der hat 2001 dank „werterhaltender Renovationen“ gar keine Steuern bezahlt.

    Meine Quelle ist übrigens dieser Artikel:

    http://ww​w.beobachter.ch/geld-​sicherheit/steuern/ar​tikel/steuern_wer-hat​-dem-wird-gegeben/


    knackige Zitate: „Eine Million kann man in der Schweiz auf null kleinrechnen – dank den 99 offiziell möglichen Steuerabzügen. Gerecht ist das nicht: Vor allem die Reichen profitieren.“
    „Viele​ dieser 99 Steuerabzüge können nur Reiche geltend machen, weil sie viel Kapital voraussetzen. Und Reiche profitieren auch überproportional von der Wirkung der Schlupflöcher, weil derselbe Abzug bei einem hohen Einkommen mehr Steuern spart als bei einem tiefen.“

    „Vertraue​n ist gut, Kontrolle nicht möglich […] Von diesen Vollzugsschwierigkeit​en pro¬fitieren Selbständigerwerbende​ speziell. Sie können geschäftliche Investitionen von den Steuern absetzen. Doch was fürs Geschäft und was privat gebraucht wird, ist eine Ermessensfrage, die sich nur schwer nachprüfen lässt.“

    Offiziell haben wir progressive Steuern. De facto, wenn die Abzüge eingerechnet werden, sind die Steuern degressiv.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie wie Filippo Leutenegger auch eine Kinderkrippe finanzieren würden, so sprechen wir dann weiter.

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  • Juni 14, 2012

    Wir haben die Säule 3a zum Bausparen. Viel mehr als 7000 Fr. kann der normale Büezer sowieso nicht sparen. Keine zweite Administration fürs Gleiche.

    Grüsse von einem SVP Wähler.

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  • Juni 14, 2012

    Von NICHTS kommt NICHTS, mann muss sich schon ein bisschen in den Arsch “CHLÜBE” und auf einige Mödeli verzichten, so wie 4x im Jahr in die Ferien oder immer das NEUESTE MODERNSTE KAUFEN! Ein wenig bescheiden geht es auch. Meinen letzten Neuwagen habe ich 1995 gekauft und er läuft und läuft …..

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  • Juli 28, 2012

    Frau Estermann, wie Sie sehen, hat Ihre Unterstützung der Bau- und Immoblienlobby nichts gebracht, die Initiative wurde haushoch verworfen. Dass Sie als SVP-Nationalrätin, nicht die Interessen des Mittelstandes vertreten, haben Sie einmal mehr bewiesen. Ihnen sind der Milliardär Blocher und seine Freunde offensichtlich lieber. Merken Sie noch immer nicht, dass Sie am Volk vorbei politisieren? Besitzförderung von Wohneigentum sieht anders aus als sich das der HEV und die SVP vorstellen.

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  • Oktober 3, 2012

    Die Mehrheit hat nun entschieden! Es ist eigentlich müssig, die Angelegeheit nochmals anzusprechen. Ich persönlich bin bei den Verlieren, werde die von den Gegnern (Alle Parteien ausser der SVP) angeblich in Kürze angestrebte völlige Abschaffung des “Eigenmietwertes” wohl nicht mehr erleben, da bereits 76-jährig.
    Meine schrift. Frage an unsere Bundespräsidentin Frau Eveline Widmer-Schlumpf übrigens 2 Wochen vor der Abstimmung wurde leider nicht beantwortet. Wie dem auch sei – sie lautet: Wir meine Frau und ich bezahlen für eine 3,5 Zi. Whg. und separat für einen Auto-Abstellplatz in der Tiefgarage Eigenmietwert-Steuer.​ Meines Wissens unterliegen selbst genutzte Wirtschaftbauten und Ländereien keiner Eigenmietwert-Besteue​rung, es ist deshalb merkwürdig, dass wir für einen Auto-Abstellplatz zu bezahlen haben.
    Die SVP hatte schon vor einigen Jahren eine Vorlage zur völligen Abschaffung dieser Steuer zur Abstimmung gebracht – leider auch ohne Erfolg – aber damals waren Sie Frau Bundespräsidentin noch Mitglied der SVP – merkwürdig, dass Sie heute so viele negative Bedenken aufzählen, die in keinster Weise den Tatsachen entsprechen. Die Finanzbranche ist selbstredend gegen die Abschaffung, müsste sie doch event. auf einen Teil der Hypozinsen verzichten. Wenn Sie Frau Bundespräsidentin aber schon damals gegen die SVP-Parteiparole waren – wäre es für mich ziemlich enttäuschend.
    Mit Vorzüglicher Hochachtung – A. Sommerhalder

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