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Der doppelte Pukelsheim bedingt Majorzwahl im Parlament

Meine private Mei­nung zu den Wahl­sys­te­men ist: Weil unser Par­la­ment in Bern nicht in der Lage ist grundsätzlich zu den­ken und sich vom Bun­des­ge­richt gängeln lässt, müssen Schwyz und Zug ein un­de­mo­kra­ti­sches​ Wahl­sys­tem einführen, nämlich den Dop­pel­ten Pu­kels­heim. Die­ses Sys­tem ist kom­pli­zier­ter als es der ge­sunde Men­schen­ver­stand er­lau­ben dürfte. Bei der ers­ten Ver­gabe geht es knapp noch, aber die Zweite Ver­gabe ist nur noch mit Com­pu­ter möglich und das ist für mich in­ak­zep­ta­bel! Wie konnte es dazu kom­men? Es ist ganz ein­fach. Na­tio­nal­rat und Ständerat wol­len keine Ver­fas­sungs­ge­rich​ts­bar­keit, aber bei der Prüfung der kan­to­na­len Ver­fas­sun­gen wen­den sie bun­des­ge­richt­li­c​he Recht­spre­chung an, statt po­li­tisch zu den­ken. Dass ist völlig in­kon­se­quent. Der zweite Grund ist, dass die Al­ter­na­ti­ven völlig egois­tisch den­ken und stra­te­gisch völlig das Rich­tige tun, denn der dop­pelte Pu­kels­heim be­nach­tei­ligt neue Grup­pie­run­gen, weil man nur er­folg­reich sein kann, wenn man in allen Ge­mein­den an­tritt. Die Al­ter­na­ti­ven sind eta­bliert und haben damit keine Pro­ble­me. Aber der dop­pelte Pu­kels­heim er­schwert neuen Par­teien den Zu­gang zum Par­la­ment und dass wis­sen die Al­ter­na­ti­ven ge­nau, des­we­gen set­zen sie sich so für die­ses un­de­mo­kra­ti­sche Sys­tem ein. Die Lösung ist ein­fach: Man stärkt die De­mo­kra­tie und führt den Ma­jorz auf allen Ebe­nen ein. Natürlich wird die SVP auch hier da­ge­gen sein, aber wahr­schein­lich nur die Zu­ger, den die Schwy­zer SVP for­dert genau dies und die SVP Schweiz kämpft am 09.06.2013 an der Urne für die Ma­jorz­wahl des Bun­des­ra­tes, aber die kan­to­na­len Exe­ku­ti­ven sol­len wei­ter­hin im Pro­porz be­stimmt wer­den, weil sie im Ma­jorz we­ni­ger Chan­cen hat. Auch das ist kon­se­quent, aber ge­nauso egois­tisch wie das Ver­hal­ten der Al­ter­na­ti­ven!

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