1. Sonstiges

Der Fall Johan Cosar – Ein Held und unsere Willkürjustiz

In Sy­rien kämpfte Johan Cosar gegen den IS, um die christ­li­che Min­der­heit vor Tod, Ty­ran­nei und Versklavung zu beschützen. Dazu gründete Cosar ei­gens eine 500 Mann starke Ver­tei­di­gungs­mi­l​​​​​​​​​iz gegen den IS. Des­we­gen wurde Johan Cosar nun in der Schweiz kurzzeitig verhaftet,​​​​​​​​​ er muss jetzt mit Strafe rech­nen, während Schwei­zer IS-D­schi­ha­dis­ten ge­schont wer­den.

 

So etwas er­achte ich als Schweinerei und skandalös, meine Ge­dan­ken sind nun bei Johan Co­sar, der an­geb­lich un­ter­ge­taucht ist. So­li­da­risch dafür, dass Johan Cosar nicht be­straft wird, was ver­gleich­bare Fälle klar auf­zei­gen und bestätigen können. Jo​​​​​​​​​han Cosar steht schon genug unter Druck, da man in einem Kriegs­ge­biet nie weiss, wie es um seine Nächsten steht, sein Vater laut Me­dien be­reits von Assa­d’s Scher­gen er­mor­det wurde.

 

Dieser Mann und seine Leute nahmen grosse persönliche Risiken auf sich, selbstlos, gegen Schlächter und Massenmörder, in Anbetracht dessen, dass einige Orte im Mesopotamien nach 2000 Jahren erstmals christenfrei sind. Die Christen in Nahost kämpfen um ihr Überleben und brauchen von uns moralische Unterstützung. Dazu zählen wir auch Johan Cosar – tragen wir Sorge zu unseren Helden. Moralisch verbunden, aber ohne den Aufruf zu illegalen Handlungen oder Gewalt, einfach nur solidarisch für ihn, dieser Mann hat definitiv etwas besseres verdient, als dass wo nach unsere Behörden trachten!

 

P-S auch für Johan Cosar gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Der Fall Johan Cosar – Ein Held und unsere Willkürjustiz
  • März 13, 2015

    Was haben eigentlich Schweizer Armeeangehörige in Mali verloren?? Schweizer Soldaten haben im Ausland nichts verloren, schon gar nicht in Afrika. Wir verstehen nicht die dortigen Konflikte und Kulturen. Im Notfall hilft uns eh keiner. Finger weg, für so etwas sind wir viel zu klein und schmächtig. So lange die offizielle Schweiz mit Schweizer Soldaten solche Abenteuer betreibt wie im Bürgerkriegsland Mali – weswegen auch neue Transportflieger angeschafft werden sollen – so lange dürfen auch Schweizer Privatpersonen als Milizionäre im Ausland tätig sein. Alles andere ist eine verlogene Doppelmoral!

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  • März 15, 2015

    Auch wenn der Einsatz dieses Mannes nachvollziehbar ist und sein Engagement mutig und uneigennützig war, hat er gegen Art. 94 des Militärstrafgesetzes verstossen. Das schleckt keine Geiss weg. Und wegen Willkürjustiz, wie Sie schreiben: Er wurde bis jetzt weder angeklagt noch verurteilt.

    Artike​l 94 des Militärstrafgesetzes gilt für jegliche Art eines fremden Dienstes. Aber in Anbetracht der Umstände (gegen die IS) wird das Gericht wohl nicht die Höchststrafe (bis 3 Jahre Haft) aussprechen. Ich vermute, dass er mit einer Geldstrafe davonkommt.

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  • März 18, 2015

    Was für eine Heuchelei, die Linken wollten das Schweizer Spanienfreiwillge rehabilitiert werden, vor allem solche die gegen Franco kämpften, da diese für Freiheit und Demokratie gekämpft hätten ( was nachweislich eine Lüge ist), während Herr Cosar in Syrien gegen den IS kämpfe und dabei auch für Freiheit und Demokratie einstand!

    http://w​ww.humanrights.ch/de/​menschenrechte-schwei​z/inneres/innenpoliti​k/spanienfreiwillige

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