1. Volkswirtschaftslehre

Der Ständerat weiss nicht, was Geld ist

Die grosse Ent­täu­schung der gest­ri­gen Voll­geld-­De­batte im Stän­de­rat war nicht die Ab­leh­nung der In­itia­ti­ve. Das war zu er­war­ten. Der grosse Schock war die flächen­de­ckende Un­kennt­nis über die Ma­te­rie, die ent­schie­den wurde.

«Echte Franken für alle!», «ja zu sicheren Konten» – mit solchen und ähnlichen Slogans wirbt die Vollgeld-Initiative für ihr Kernanliegen. Der schnelle Betrachter denkt: Hier geht es um die Sicherheit unseres Geldes! So dachten auch die Ständeräte, welche die Vollgeld-Initiative ausnahmslos als «Antwort auf die grosse Finanzkrise» verstanden, wie sich Paul Rechsteiner (SP, SG) ausdrückte. Aber selbstverständlich geht es um wesentlich mehr als nur um die Sicherheit unseres Geldes. Es geht um die grosse Gerechtigkeitsfrage, wer Geld, also Kaufkraft, schöpfen kann und zu welchen Bedingungen. Wer Geld herstellen kann, kann kaufen ohne zu leisten, weshalb das Recht der Geldschöpfung historisch immer beim Souverän angesiedelt war. Erst mit der Gründung der Bank of England 1694 wurde privates Geld öffentlich sanktioniert. Seither hat das Geld der privaten Banken förmlich die Welt erobert.

Die Unsicherheit ist einer der Geburtsfehler dieses privaten Systems, der auch durch die Zentralbanken nicht beseitigt werden kann. Die Ursache ist leicht zu verstehen: Die Banken schöpfen bekanntlich Geld, indem sie Kredite verleihen. Sie brauchen dazu nicht das Geld der Sparer, sondern schreiben den gewünschten Betrag einfach ins Konto des Kreditnehmers. Dabei, und das ist die grosse Krux dieses Verfahrens, entsteht ein gleich bleibender Betrag neuen Geldes, der in Zirkulation geht und eine mit dem Zins steigende Forderung auf Rückzahlung. Deshalb ist nie genug Geld im System, um alle Forderungen zu bezahlen. Aktuell steht den globalen Schulden von 217 Billionen Dollar (Institute of International Finance) eine Weltgeldmenge M1 (Bargeld und sofort verfügbare Bankguthaben) von 28,5 Billionen Dollar gegenüber (The World Factbook, CIA). Die Finanzindustrie «löst» das Problem, in dem die Schulden stehen gelassen werden, solange sie bestimmte, immer larger gehandhabte Grenzen nicht übersteigen, indem ständiges Wachstum und kontinuierliche Kreditschöpfung gefördert werden und indem die Zentralbanken private und öffentliche Schuldtitel aufkaufen und damit Geld in Umlauf bringen.

Kein einziges Mal wurde in der Ständeratsdebatte die Rechtmässigkeit der privaten Geldschöpfung thematisiert und schon gar nicht die Frage, ob ein solches System überhaupt durchzuhalten ist. Mit der Sicherheitsfrage im Fokus konnte der Ständerat ohne Probleme den Argumenten der Banken folgen, die das bestehende System als funktionierende Ordnung darstellen mit einem Verbesserungsbedarf, an dem auch gearbeitet würde. Und vor allem konnte er sich auf die offene Flanke der Initiative konzentrieren, die von den Initianten nur ungenügend gesichert wurde, die Tatsache nämlich, dass noch kein Land das Vollgeld eingeführt hat. Denn in Volksabstimmungen gewinnen nie die umwälzenden Ideen, und seien sie noch so gut.

Wenn sie schon nicht zu gewinnen ist, dann müsste man von einer solchen Initiative eine breite aufklärende Wirkung erwarten mit der Erkenntnis, dass die Banken den Unsinn selber herstellen, für den sie dann gerettet werden müssen. Denn «die nächste Finanzkrise ist so sicher wie das Amen in der Kirche», wie Ständerat Thomas Minder in der Debatte meinte. Dann möchten wir doch lieber nicht von Politikern mit groben Verständnislücken zu falschen Lösungen geführt werden, sondern von Menschen, die erkannt haben, dass die Geldschöpfung nicht privaten Interessen überlassen werden darf, sondern unter demokratische Kontrolle gehört. Etwas anderes ist einer direkten Demokratie nicht würdig.

Mehr dazu in «Im Rat der Ahnungslosen»

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Comments to: Der Ständerat weiss nicht, was Geld ist
  • September 29, 2017

    Bedenklich: Die Parlamentarier beraten das Vollgeld, ohne das bestehende System verstehen zu können. Deren Denkvermögen reicht scheinbar dazu nicht aus (Prof. Mitchell) um sich von dem Irrglauben zu verabschieden, dass Geld (Schulden) aus Kapital und Ausgaben aus Einnahmen entstehen. Der Mensch ist ein Wunder, er kann leben ohne geboren zu sein.

    Ich nenne diesen Vorgang schlicht und einfach Betrug an der Öffentlichkeit. Sie gehören bestraft!

    Könnten Sie das Geldsystem verstehen, die Rentenreform (Rückfluss Umlageverfahren) würde über das Endprodukt (End-Verbrauch oder Nutzung) abgewickelt. Es würden Arbeitsplätze, kreiert über das System Erwerbseinkommen, wegfallen.

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    • Juli 19, 2021

      Hier gibt es eine Webseite, wo die neue Geldtheorie erklärt wird und auf die Irrtümer hingewiesen wird:

      http://hir.h​arvard.edu/article/?a​=2853

      Deutsche Übersetzung:

      http:​//webcache.googleuser​content.com/search?q=​cache:LnvbV_Ny48MJ:ww​w.spiegelfechter.com/​wordpress/7145/schuld​en-defizite-und-moder​ne-geldtheorie+&cd=3&​hl=de&ct=clnk&gl=ch

      Ein Auszug:
      Wenn Sie dieser Logik ein wenig weiter folgen, könnten Sie fragen: „Nun, zahlen wir nicht Steuern und kaufen Anleihen, so daß die Regierung Geld ausgeben kann?“ Nun, stellen Sie sich bitte zunächst selbst die Frage: „Woher bekommen Sie das Geld, Steuern zu zahlen und Anleihen zu kaufen?“ Und die Antwort ist die, daß wir erst ab dem Moment die Hand auf die Währung legen können, wenn die nationale Regierung sie ausgibt. Die Ausgabe der Währung ist die erste Handlung in einem Fiat-Geldsystem, die Besteuerung und die Kreditaufnahme sind nachfolgende Handlungen. In der Tat, die Regierung besteuert nur etwas, das sie bereits ausgegeben hat, und sie holt mittels Kreditaufnahme wieder das Geld zurück, das sie bereits ausgegeben hat. Sobald man dieser Logik folgt, wird deutlich, daß die meisten der Sätze, die rund um den Globus die aktuellen Debatten dominieren, auf falschen Prämissen beruhen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Emil Huber

      Noch viel schlimmer: Wir werden belogen und betrogen.

      Die Medien SRF und Presse begleiten den Betrug ohne eine Strafanzeige zu befürchten, weil die Verantwortlichen, das Geldsystem nicht verstehen können, oder eben dürfen.

      Wie Sie richtig feststellen: Der Betrug ist von den Ökonomen (Universitäten), weltweit gesät!

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    • Juli 19, 2021

      Vieles ist richtig was Sie da erklären, Herr Huber. Aber das Schlüsselwort in Ihrem Text heisst „Fiat-Geldsystem“.

      Und das ist falsch. Das Fiat-System!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      Fiat = Regierung! Als Regierungsschuldengel​d zirkuliert es im System. Ergänzt mit dem Regierungsgeld Investitionen des Bankensystems im Geldspielwarenmarkt = Verfassungswidrig = Wettbewerbsverzerrung​.

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    • Juli 19, 2021

      Was, Herr Bender, ist “Regierungsschuldenge​ld”`? Vor allem: Wer schuldet dabei wem was?

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    • Juli 19, 2021

      Hans Knall

      Geld entsteht aus Schulden, noch nicht kappiert? Sie meinen wahrscheinlich, man könne leben ohne vorher geboren zu sein?

      Die Verbriefung (Haftung) ist systemimmanent. Schuld und Beisitz sind die zwei Seiten der gleichen Geldmedaille.

      Wenn​ die Besitzer am Geld kleben, kann der Bankkredit nicht reduziert werden.

      Einfache Mathematik, Herr Knall

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    • Juli 19, 2021

      Schon gut, Herr Bender, aber antworten Sie doch mal auf eine ganz einfache konkrete Frage:
      Es geht um die Schulden, aus denen das Geld entsteht. Wer ist der Schuldner und wer ist der Gläubiger und welchen Wert hat die Schuld?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      Der Bankschuldner ist der Leistungsnachfrager. Der Leistungserbringer hat daraus das vereinbarte Guthaben: Der Tausch entspricht dem mit Geld aufgewogenen Wert der Leistung. Dieser Wert sollte wieder zurückfliessen damit die Schuld getilgt und vernichtet wird.

      Das zirkulierende Geld besteht also aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen (Verfassungswidrig).

      Aus dieser Erklärung heraus wird auch klar ersichtlich, dass die Bank keine Liquidität hat (Kundeneinlagen, wie vom Vollgeld geträumt) um die Verbindlichkeiten nach Hause zu transferieren. Die Zahlen bleiben im Bankensystem registriert. Geld ist Buchhaltung Herr Anlageberater

      Grie​chenland wurde von den Rating Agenturen (Spielverderber im Auftrage der Banken) herabgestuft, dabei kann kein einziges Land, ihre Schulden begleichen. Der Staat müsste ja das von ihnen in Umlauf gebrachte Geldvolumen zurückverlangen.

      D​ieses Geld hat Gewinne und Ersparnisse ermöglicht. Ohne Geldmengenerhöhung keine Gewinne und Ersparnisse.

      Zu Griechenland zurück: Damit war der Schuldengeldspielware​nmarkt (Kapitalmarkt mit Geld aus faulen Krediten), nicht mehr bereit, zusätzliches Geld zurückzugeben. Damit war der Geldvernichtung Tür und Tor geöffnet. Schuldenschnitt heisst das Spiel. Dieses Spiel hat auch die USA (toxische Produkte) versucht. Die feigen Politiker haben nicht mitgespielt.

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    • Juli 19, 2021

      Bis jetzt haben wir mal den Schuldner, Herr Bender. Es ist also der Leistungsnachfrager. Aha.
      Da stellt sich die nächste Frage: Welche Leistung fragt der Schuldner nach, für die er eine Schuld eingeht, welche ihrerseits Geld entstehen lässt?

      Und dann fehlen noch die Angaben zu: Wer ist der Gläubiger der „Schulden, aus denen das Geld entsteht“. Und: Welche Leistung wird erbracht (nicht nur nachgefragt) die der Schuld entgegensteht, die ihrerseits Geld entstehen lässt?

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    • Juli 19, 2021

      Hans Knall
      Machen wir Wirtschaftskunde auf der Stufe Kindergarten?
      Der Gläubiger ist der Leistungserbringer, welcher z.B. die Maschinen, oder Autos, herstellt, damit der Leistungserbringer weiter produzieren und die Lähne weiterleiten kann.

      Fiat Geld ist eigentlich die vom Staat (Schuldner) geschöpften Gelder. In der Schweiz ist die Privatverschuldung im Verhältnis zur Staatsverschuldung viel höher als in anderen Ländern.
      Nun können Sie argumentieren, dass Geld geschöpft aus Schulden des Staates sei schlechter als geschöpft aus dem Privatsektor. Sinnlos!

      Nochmals Geld sind Zahlen in der Bankbuchhaltung. Sie werden ewig verändert.
      Das System ist wasserdicht, wenn das Bankensystem untereinander den Ausgleich spielt.

      Vor 40 Jahren hat man mit Korrespondenzkonten zwischen den Banken den bankübergreifenden Zahlungsverkehr abgewickelt. Mit Zunahme der Informatik wurde das Clearingkonto vermehrt eingesetzt. Dabei wurde das Schneeballsystem mit den Interbankkrediten erweitert.

      Die heutige Abwicklung ist nicht neu, sondern das Volumen (Wohlstand) ist gestiegen.

      Zudem wurde mit den Rating Agenturen, der Spielverderber eingesetzt, welcher die Interessen der jeweiligen Länder, meistens der USA, zu übernehmen hat.

      Brot und Spiele. Jedoch wer die Zahlen in den Bankbuchhaltungen richtig einschätzen kann, der erkennt den Betrug der Ökonomen, Politiker und Medien.

      Die Leidtragenden sind die Menschen am unteren Bereich der Skala. Demütigungen als Rezept, den Menschen zu führen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Ganz korrekt heisst es Fiat-Währungssystem (Hat nichts mit den Fiat Autos zu tun haha)
      “Das wichtigste Mißverständnis ist, daß die Moderne Geldtheorie (MMT) irgendwie ein Ideal oder eine neue Regelung, die eingeführt werden könnte, umreißen würde. Tatsache hingegen ist, daß MMT nur das System beschreibt, in dem die meisten Länder seit 1971 leben, als US-Präsident Richard Nixon die Konvertierbarkeit des Dollar in Gold aussetzte. Hierdurch wurde das System fester Wechselkurse aufgegeben, auf das sich alle Länder geeinigt hatten, d.h. ihre Währungen gegenüber dem Dollar festzusetzen, der wiederum im Preis gegen Gold fix war. Seit jenem Tag leben also die meisten von uns in einem sogenannten Fiat-Währungssystem [zu lat. fiat „es möge entstehen“, ist Konjunktiv des Präsens des Verbs fieri].”

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    • Juli 19, 2021

      Emil Huber

      Die richtige Umschreibung des FIAT. Bavo! Landläufig wird auch die Bezeichnung Regierungsgeld genannt, weil der Staat sich eigentlich nach Bedarf verschulden kann. Diese Möglichkeit wird jedoch mit Spielformen geregelt. Wer hat das SAGEN?

      Die Umsetzung des Geldes aus dem Nichts, welches nur dem Bankensystem vorenthalten ist, wird mit Zahlen in der Bankbuchhaltung registriert. Damit geht die Reduktion der Geldmenge ausschliesslich nur mit einem Schuldenabbau einher!

      Weil die Zahlen (Buchgeld) in der Bankbuchhaltung registriert wird, ist es müssig zu diskutieren, wie sicher es ist. Aktiven und Passiven haben den gleichen Wert. Darum wird nach gängiger Praxis (Idiotie = Spielform) die Umlage von ordentlichem Kundenguthaben (Kehrseite der Medaille) in Aktienkapital (gesetzlich vorgängig dem Risiko zugeordnet (Eigenkapital) verlangt. Dabei muss nur der Übertrag der Zahlen auf eine andere Bank gewährleistet sein. Die Zentralbank kann allenfalls dafür den Ausgleich regeln! Damit ist die Währung sicher. Das Geldsystem ist im Bankensystem eingegliedert. Also kann das System sich selber helfen, oder etwa nicht.

      Reformvorschlag = Verfassung korrekt umsetzen:
      Dem gesamten Bankensystem als Geldschöpfer ist es untersagt, einerseits die Form der Aktiengesellschaft zu tragen und in der Wirtschaft mit Eigengeschäften teilzunehmen.

      Nur Nichtbanken ist die Form der AG und die Teilnahme an der Wirtschaft erlaubt.

      Das System Vollgeld ist eine weitere Spielform, welche kein einziges Problem löst, ausser den Übertrag des Delkredererisikos im Volumenumfang der Geldkonti, auf die Zentralbank. Die negativen folgen sind nicht absehbar. Also eine Verschlechterung und nicht Verbesserung, wie die Initianten vorgeben.

      Wie erwähnt, die Kundeneinlagen sind auch Hirngespinste. Was nicht vorhanden ist kann man nicht einlegen. Ausser Zahlenüberträge, wie heute!

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  • September 29, 2017

    Herr Pfluger

    Ich habe eine andere Sicht auf diese Initiative:

    Frage:​ Gehe ich recht in der Annahme, dass auch die Initianten das bestehende System der zwei Buchgeldarten nicht verstehen können?

    Ihre Behauptung wonach die Bankbilanzen nicht ausgeglichen sind (Ihr Crashbuch), kann ich nicht nachvollziehen. Es ist nur logisch, dass bei der Buchgeldschöpfung (Zahlen in der Bankbuchhaltung) keine liquiden Mittel entstehen (Einlagen), um die Kundenguthaben auszugleichen. Dieser von Ihnen angemahnte Vorgang ist auch nicht notwendig, weil dass Geldsystem im Bankensystem integriert ist. Vergleichen Sie den bankübergreifenden Zahlungsverkehr und Sie werden Ihren Denkfehler erkennen können?

    Als profunder Kenner des Geldsystems, wissen Sie genau, dass es keine Sichteinlagen geben kann, sondern nur Guthaben als Kehrseite der Bank- Kredite und Investitionen (Eigengeschäfte im Geldspielwarenmarkt und Immobilien).

    Das von der ZB mit den GB mittels Geld- und Offenmarktoperationen​ geschöpfte gesetzliche Zahlungsmittel (Schneeballsystem = Multiplikator) dient dem bankübergreifenden Zahlungsverkehr für das von den GB mit ihren Kunden geschöpfte Giralgeld! Die Höhe der Guthaben bestimmt also die ZB alleine! Einlagen sind nicht möglich, weil nicht durchgängig! Dieses Geld verbleibt im Geldhaus SNB!

    Diese verfassungswidrige Geldschöpfung (gesetzliche Zahlungsmittel) durch die Zentralbanken muss wegen Wettbewerbsübervortei​lung verboten werden. Auch die Form der AG! Das Vollgeld stoppt diesen Betrug nicht! Dies wäre eine wirkliche Geldsystemreform!


    Das Geld ist Mittel zum Zweck und steckt in den Produkten resp. Leistungen. Die Existenzkämpfe und Armut sind also Ökonomen und Politiker gemachte Phänomene. Ein glasklarer Betrug (Offizialdelikt)!

    ​Beim Vollgeld würde die ZB die Delkredererisiken der Geldkontoguthaben übernehmen. Die Banken können keine Kredite aus Einlagen gewähren, weil das Umgekehrte ist richtig! Wenn nun ein Kunde sein Geldkonto in ein Anlagekonto umlegt (nicht einlegt) entsteht bei dieser GB ein Guthaben, welche die Bank als Kredit verwendet. Was passiert wenn der Kunde, sein Geld wieder als Geldkonto geführt haben möchte?
    Genau! Die ZB muss dieser Bank ein Kredit gewähren. Geldmengenerhöhung nach Lesart Vollgeld verzögert. Das Delkredererisiko hat die ZB! Ein Kredit kann bekanntlich nur mit einer Neuverschuldung reduziert werden, es sei denn die Geldmenge nehme ab (Vernichtung des Geldes)!

    Ist das Vollgeld nun ein weiterer Betrug an der Öffentlichkeit? Wer sind seine Auftraggeber?

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Bender, mein Buch ist kein «Crashbuch» sondern trägt den Titel «Das nächste Geld». Ich bin auch nicht der Ansicht, dass die Bankbilanzen nicht ausgeglichen sind, aber die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass sie nicht den Bestimmungen des OR entsprechen: https://www.christoph​-pfluger.ch/2017/08/3​0/aus-der-trickkiste-​der-doppelten-buchfue​hrung/#more-982
      Wenn​ nach der Vollgeld-Reform ein Bankkunde sein Anlagekonto wieder ein ein Geldkonto umwandeln will, entspricht dies der Kündigung eines Kredits. Die Bank muss dann den entsprechenden Betrag auf dem Konto des Kunden gutschreiben. Wenn sie das nicht kann, springt selbstverständlich nicht die Zentralbank ein. Herzlich, Christoph Pfluger

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Pfluger

      Das Bankensystem und die Zentralbank im besonderen nehmen eine Sonderstellung ein.
      So kann die Zentralbank nicht in Konkurs gehen!

      Das Geld- und Zahlungsmittelgesetz stammt aus 1998. Vorher hat man einfach nach dem Prinzip gewurstelt: “wo kein Kläger, ist auch kein Richter”

      Siehe Steuer- und Rentensystem über das Erwerbseinkommen = Betrug (Offizialdelikt)

      „​Damit das bilanztechnisch aufgeht, verbuchen sie das neue Geld auf dem Konto des Kreditnehmers auf der Passivseite und die Forderung auf Rückzahlung im gleichen Umfang als Aktivum. Diese Bilanzverlängerung ist allgemeine Praxis.“

      Korrigend​as aus meiner 45jährigen Praxis (nicht Theorie):
      Buchungssa​tz nach Geld bedarf:
      Soll Leistungsnachfrager (Kreditnehmer) an Haben Leistungserbringer
      A​us dieser Buchung entsteht keine Liquidität, was Ökonomen, Politiker und Medien glauben zu wissen (Einlage), um eine bankübergreifende Zahlung vornehmen zu können. Für diesen Vorgang wird die von der ZB mit den GB geschöpfte Geldmenge (gesetzliche Zahlungsmittel) mittels Geld- und Offenmarktoperationen​, eingesetzt (Interbankkredit = Schneeballsystem = Multiplikator).

      Di​e Kreditfähigkeit wird laufend überprüft. Vorgetäuschte Handlung damit entkräftet. Auch der Mittelzufluss ist nicht im Sinne des Geldsystems (wird jedoch angenommen = Schlau).

      Anmerkung​: Eine Geldschöpfung muss m.E. nur bis zu einem gewissen Grad vernichtet (Abzahlung) werden. Und zwar nur bis zum Grad des entstandenen Gegenwertes (gängige Praxis in der Schweiz). Eine Marktpreisbewertung ist nicht nachhaltig und führt zu falschen Ergebnissen. Siehe Obligationen bei Zinsveränderungen, Liegenschaften bei Krisen, etc.)

      Mittelzuflus​s:
      Anmerkung: Auch ein Staat muss eine allfällige Verschuldung (wird aus dem Wirtschaftskreislauf nicht zurückverlangt) für die Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben nicht amortisieren. Widersinnig = Geldvernichtung ist nicht Sinn des Systems, darum muss Geld keine Sicherheit aufweisen = Tauschen = fertig. Das Risiko der Aufbewahrung ist systemimmanent. Daran ändert das Vollgeld auch nichts.
      Frontseite = Schulden, Rückseite = Guthaben. Darum ist die Eigenmittelunterlegun​g = dem Delkredererisiko zugeordnetes Schuldengeldguthaben.​

      Ein Verlust muss möglich bleiben, andernfalls die Hortung nicht „bestraft“ würde. Die Aufbewahrung hat die Ökonomen erfunden und deckt den Sinn des Geldes nicht ab, jedoch werden damit Arbeitsplätze erzeugt.

      Dem Bankensystem muss die Geldschöpfung über Investitionen aller Art und die AG-Form verboten werden. Zusätzlich müssen unverzüglich, sämtliche nicht mehr bediente Kredite zu Lasten der sog. Eigenmittel abgeschrieben werden. Ein nicht gedeckter Abschreibungsbedarf kann der SNB als Negative Geldmenge überbunden werden. Reduktion über Negativzinsen für zu hohe Geldhortung (zirkuliert im Schuldengeldspielware​nmarkt).

      Alles andere ist nach meiner Überzeugung = Mist!

      Wenn die Zentralbank nicht einspringt, wer dann? Die Bank könnte mangels “Geld” die Umlage einfach nicht vornehmen?

      Glauben​ sie doch selbst nicht?

      Erklären Sie mir bitte, wie die SNB die Übernahme des Delkredererisikos abbauen kann?

      Achtung die Geldhorter haben ihre Bedürfnisse längst abgedeckt. Dieses Geld fliesst niemals mehr in die Realwirtschaft!

      He​rzliche Grüsse Georg Bender

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    • Juli 19, 2021

      Eine Bewertung ohne Begründung kann nicht sinnvoll sein?

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  • September 30, 2017

    Fazit: Das Vollgeld gehört in die Universität, nicht vor das Stimmvolk.

    Ein grossel Teil der Wähler wird nur Bahnhof verstehen und folgerichtigt ein Nein in die Urne werfen.

    Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

    Insofern muss so etwas von einer internationalen Organisation/Zentralb​ank(en) kommen, nicht von einem Kleinstaat.

    Ich möchte mal die Initianten sehen, wie sie einem Bauern aus dem Emmental das Vollgeld erklärlich machen wollen.

    Das ist nun wirklich die beste technokratische Abstimmung der letzten Zeit. Ich hoffe doch, man braucht in Zukunft keinen Universitätsabschluss​ um die Vorlagen verstehen zu können.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Jan Eberhart

      99,9% der Bevölkerung versteht das Geldsystem nicht, darum besteht der Irrglaube wir seien Steuer- oder Sozialzahler, oder noch schlimmer, die Jungen finanzieren die Alten.

      Mit dieser Lüge wird Wahlkampf betrieben. Dieser Betrug stellt eine strafbare Handlung dar, wird aber von der Judikative nicht verfolgt, weil sie eben, wie die Universität, das Geldsystem nicht verstehen kann oder noch besser darf!

      Trotzdem geht der Souverän abstimmen. Er will belogen und betrogen werden.

      Lesen Sie meinen neuen Kommentar, vielleicht ergibt er Konsens?

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  • September 30, 2017

    Herr Christoph Pfluger

    Weisheit: „Wir unterordnen unser endliches Leben und Natur dem unendlich schöpfbaren Geld!“

    Die Energien sinnvoll einsetzen?

    Der Betrug der Ökonomen, Politiker und Medien wird mit den Verknappungsspielen begangen.

    Die Initianten (Huber und Weber) habe ich vor Jahren schon darauf hingewiesen, dass es keine Kundeneinlagen gibt, welche sie zur Kreditgewährung verwenden wollen. Aus der Geldentstehung mit einem Buchungssatz, kann keine Liquidität entstehen. Die Begriffsverwendung (habe ich schon an anderer Stelle mehrfach erläutert) wird zur Irreführung (Betrug) verwendet. Richtig ist: Kundenguthaben!

    Ei​genmittel bei den Banken = Schuldengeldbesitz per Gesetz dem Risiko zugeordnet.

    Das Bankgiroguthaben (Manöveriermasse = Schneeballsystem) wird einzig und alleine von der SNB mit den Geschäftsbanken mittels Geld- und Offenmarktgeschäften geschöpft und dient vor allem dem Verknappungsspiel. Dieses Volumen bezeichnet der Gesetzgeber, neben dem Bargeld, als gesetzliches Zahlungsmittel und wird für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr verwendet.

    Daran wird sich in Bezug auf die die Bankbilanz auch mit dem Vollgeld, gar nichts ändern. Im Gegensatz zu heute, wird jedoch die SNB das Delkredererisiko, vollumfänglich in der Höhe der Geldkonti (aus Schulden und SNB-Operationen entstanden) übernehmen müssen. Also eine klare Verschlechterung zu heute, mit einer unvorhersehbaren Auswirkung?

    Empfeh​lung an die Initianten:
    1. Rückzug der Initiative auf Grund falsch verstandenen Grundlagen (wenn die Grundlagen/Geldsystem​ nicht verstanden werden, so kann das Gesagte nicht stimmen, Konfuzius).
    2. Strafverfahren beim Bundesgericht gegen den Gesetzgeber und Ökonomiefakultäten wegen bewusster Irreführung resp. Betrug einleiten.
    Begründung: Einerseits ist der Wettbewerbsvorteil bei der Teilnahme in der Finanzwirtschaft und andererseits die Form der AG (Geld wird von den Banken geschöpft = es braucht keine Renditeparasiten), verfassungswidrig.
    3​. Strafverfahren beim Bundesgericht gegen den Gesetzgeber wegen bewusster Irreführung resp. Betrug einleiten.
    Begründung: Die Abwicklung des Sozialgeldrückflusses​ (Umlageverfahren) über das Erwerbseinkommen steht nicht im Einklang mit dem Geld- und Wirtschaftssystem (Verknappungsspiel beenden). Die Abwicklung des Geldrückflusses (nicht bezahlen) über das Erwerbseinkommen, statt End- Verbrauch und Nutzung, ist ein Paradebeispiel der Unverfrorenheit. Sowohl das Renteneintrittsalter und Demografie, als auch der Generationsvertrag als monetäre Leistung (Junge finanzieren die Alten) sind für die Wirtschaftsleistung nicht massgebend!

    Nebenbei: Dieser Gesetzesverstoss wird in allen westlichen Bank- und Geldsystemen begangen. Eigenmittelstärkung durch Umlage von Schuldengeldbesitz. Dummheit oder Schlauheit PUR!

    Seien Sie gegrüsst Georg Bender

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  • September 30, 2017

    Lieber Herr Eberhart
    Ich gehöre nicht zu den Initianten, habe aber früh bei der Lancierung geholfen. Und ich halte viele Vorträge, in denen ich das Geldsystem erkläre, auch im Emmental. Ich würde sagen: Die sind mindestens so clever, dass sie sich von den Banken nicht jeden Bären aufbinden lassen, wie die ach s smarten Zürcher.
    Aber Sie haben insofern recht, als die Initiative ihr Anliegen suboptimal kommuniziert. Herzlich, C. Pfluger

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    • Juli 19, 2021

      Herr C. Pfluger

      Es ist erstaunlich, dass auch Ihre, wie meine Erklärungungen des Geldsystems nicht zur Einsicht reift, dass wir keine Steuer- oder Sozialzahler sind. Der Rückfluss der Rentenausgaben über das Erwerbseinkommen, zu den Geldknappheitsspielen​ der Ökonomen gehört. Dieser Betrug wiegt sehr schwer, weil es der Gesellschaft schadet.

      Der Betrug der Beteiligung des Bankensystems an der Wirtschaft, erwähnen Sie mit keinem Wort. Sie sehen das Problem bei der Schöpfung (Frontseite), ich jedoch in der einseitigen Verteilung (Rückseite der gleichen Medaille).

      Sie reden auch von Kundengeldern und Einlagen, welche systembedingt gar nicht möglich sind. Wie soll, Ihrer und die Meinung der Initianten nach, das Unmögliche doch möglich sein?

      Ihre Stellungnahme auch zu meinem von mir begründeten Vorschlag zum Rückzug der Initiative und Anklageerhebung würde sicher die Diskussion aktivieren?

      Seien Sie gegrüsst Georg Bender

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  • September 30, 2017

    Herr Christof Pfluger

    Der Link von Emil Huber zu Waren Mosler (Praktiker) und Mitchell (Wirtschaftsprofessor​), könnte Sie wo möglich auch interessieren? Seine Schlussfolgerungen sind dekungsgleich mit meinen Aussagen.

    Der Staat als Währungshoheit, braucht kein Rückfluss als Steuern, zur Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben. Zuerst die Ausgaben und dann die Einnahmen. Der Rückfluss wird vor allem zur Preisstailität eingefordert.

    Dies​es Verstehen ist für die Gesellschaft viel wichtiger, als die Diskussion um die Geldschöpfung, weil damit die Existenzkämpfe und Armut und die Ver wirrspiele der Ökonomen, Politiker und Medien, beendet wären.

    Die Fakultät Ökonomie und 90% der Politiker könnte man folgerichtig einsparen?

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  • September 30, 2017

    Erklären Sie, Herr Pfluger, bei Ihren Vorträgen im Emmental über das Geldsystem auch die Problematik des Fiat-Money?
    Wenn ja, erachten Sie es als Mangel oder als Segen des Geldsystems, dass dabei keine echten Werte vorhanden sind, welche das Geld eigentlich zu repräsentieren vorgibt?

    Ich frage das, weil die Vollgeldinitiative am Grundsatz des „Monopolgeld aus dem Nichts“ keine Änderung bewirken würde.
    Was erweckt bei Ihnen die Überzeugung, dass eine noch stärker monopolisierte und von einer kleinen, niemandem verantwortlichen, internationalistische​n Gruppe gesteuerte Nationalbank nach der Abstimmung eine Echtwert-Unterlegung der Schweizer Währung realisieren würde, anstatt ihr weiterhin durch galoppierende Mengenausweitung laufend zu Ungunsten der Währungsteilnehmer die Kaufkraft zu entziehen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      Herr C. Pfluger redet nur vom Regierungsgeld, weil es kein anderes gibt.

      Seit wann haben Sie Kaufkraftverlust? Meine Ausgaben kommen zurück und können wieder ausgegeben werden. Das mir zur Verfügung stehende Volumen, deckt meine Bedürfnisse ab.

      Nach meinem Rechtsempfinden, dürften sowohl die Zentralbanken als auch die Geschäftsbanken, im Sinne der Verfassung, gar nicht in der Wirtschaft teilnehmen. Damit wäre ihre Kaufkrafthysterie beendet.

      Die Geschäftsbanken schöpfen, wie heute auch, nur noch Geld gegen Leistung (Werte). Leben Sie im Wald oder Höhle mit Internetanschluss? Fabelhaft. Haben Sie noch nicht festgestellt, dass wir im Wohlstand leben dürfen? Die Schweiz ist weltweit an erster Stelle.

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  • September 30, 2017

    Wo bleiben die gescholtenen Bürger mit ihren Erkenntnissen?

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  • Oktober 1, 2017

    Frage an die Bewerter meiner Ansicht:
    Wie viel Geld ist noch im Umlauf, wenn sämtliche Bankschulden zurückbezahlt sind?

    Das Ergebnis sollte zur Einsicht reifen, dass ich mit meinen Ansichten betreffend der Ökonomen, Politiker und Medien nicht so falsch liege. Die Existenzkämpfe und Armut wäre längst überwunden, weil das Geld steckt im Preis des Produkts und Leistung gleichermassen.

    Me​ine These: Die aus betreuter Bildung anerzogene Dummheit trifft eben auf die Regierenden und Bevölkerung gleichermassen zu! Dabei hat jeder Mensch ein individuelles Denkvermögen?

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    • Juli 19, 2021

      Funktioniert dann unsere Wirtschaft noch ?

      Kann dann eine Firma, die auf Kredite angewiesen ist, noch Rohmaterialien einkaufen und die Löhne bezahlen ?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Karlos Gutier

      Die Frage lautete: wie viel Geld dann noch in Zirkulation ist? Die Kredite sind nicht mehr vorhanden.

      Eine Firma erhält nur Kredite für Rohmaterialien und Personalkosten, wenn der Absatz gesichert ist.

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  • Oktober 2, 2017

    Warum wohl war die Lateinische Münzunion, die 1865 bis 1914 existierte und wo die Schweiz Mitglied war, beschränkt auf das Münzgeld und die Banknoten nicht einschloss ?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Karlos Gutier

      Als Knappheitsspiel, wie der Goldstandard! Die Spiele sind moderner gestaltet, darum sollte man wissen, dass ohne Schulden und Ausgaben, kein Geld in der Realwirtschaft in Umlauf wäre.

      Geld zirkuliert nicht aus Kapital und Einnahmen, wie man meint. Dieser Denkfehler führt zu Junge bezahlen für Alte. Betrug!

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    • Juli 19, 2021

      Da plappert einer einfach sein Reimchen runter !

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    • Juli 19, 2021

      Herr Karlos Gutier

      Bewertungen​ von Analphabeten in Sachen Geldsystem,kann man nicht ernst nehmen?

      Wie wird das Gold gekauft? Mit Geld aus dem Nichts. Wer darf Gold mit Dollars kaufen? Länder welche das Privileg haben, ihre Währung in Dollar zu tauschen.

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  • Oktober 2, 2017

    Weil Geld aus dem Nichts geschöpft wird, wäre keines mehr vorhanden, wenn alles wieder ans Nichts zurückbezahlt würde. Genau das ist aber das Problem, das Herr Bender (und Herr Pfluger?) und seine Pseudotheortiker nicht als solches wahrnehmen wollen!

    Es zeigt, dass Fiat-Geld keinen Wert repräsentiert, denn solches „Geld“ ist Nichts das aus dem Nichts kommt und ins Nichts zurückgeht. Wir erhalten also Löhne und Kaufpreise usw. bestehend aus Nichts. Wir tauschen unsere echten Werte wie Arbeit oder Produkte usw. in etwas das keinen Wert darstellt.

    Wenn das Geld, wie meist im zweiten Satz „erklärt“ wird, tatsächlich in den Produkten und Leistungen stecken würde, dann wären diese und auch das Geld eben auch dann noch vorhanden, wenn alles bezahlt würde! Der Punkt ist, dass im einen Fall der Gläubiger „das Nichts“ ist und im anderen Fall entsteht gar kein Schuldverhältnis weil ja der Käufer ein echtes Produkt erhalten hat, das er mit Geld bezahlt hat, welches dem Verkäufer wiederum ein gleichwertiges Produkt garantiert.

    Was auch von den grössten Theorien nicht wiederlegt werden kann und konnte ist, dass Geld nur dann einen Wert hat, wenn es ein entsprechendes reales Gut oder eine erbrachte Leistung repräsentiert. Und dafür muss halt logischerweise dieses reale Gut vorhanden oder die Leistung erbracht worden sein. Geld ist also ein Garantieschein, mit dem man jederzeit ein echtes Gut abholen kann.

    Aber uns wird seit dem Ende von Bretton Woods vorgespiegelt, die Geldscheine und die Zahl auf dem Konto hätten einen eigenen, verborgenen Wert, der sich aus der Weisheit der Welt-Monopol-Zentralb​​ankenchefs erkläre und den die Menschen durch Arbeit oder die Hergabe von echten Produkten haben wollten. Reinste Esoterik.

    Natürlic​h gibt es Viele, die diesen Widersinn durchschauen und die realisieren, dass das ein Betrug ist. Genau dafür ist die weltweite Monopolstellung der (letztendlich allesamt von der US-amerikanischen FED abhängigen) Zentralbanken geschaffen worden. Diese können sich bei der Realisierung des Lügenkonstrukts jeweils auf eine willige Staatsmacht stützen, welche mit gesetzlichen und polizeilichen Mitteln den Zwang zur Akzeptanz dieses Scheingeldes durchsetzt.

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Knall

      Weil ich weiss (kein Theoretiker sondern Praktiker), dass ohne Kredite, wenn überhaupt, nur das Geld aus Bankinvestitionen für bewegliche und unbewegliche Sachwerte (keine Finanzgeschäfte) in Zirkulation wäre und damit der Gütertausch, oder Muschelwährung, oder Tulpenwährung wieder eingeführt werden müsste, muss die Geldschöpfung der Banken nur über Kredite erlaubt sein.

      Das Geld wird mit allem Geschaffenen repräsentiert. Die Immobilien und Gestaltung des Lebensraums (Infrastruktur) stellen für Sie keinen Wert dar. Edelmetalle schon, weil mit dieser Schöpfung unmittelbar, Menschen sterben müssen?

      Die Geldvernichtung, habe ich auch schon mehrmals debattiert. Abschreibung faule Kredite und Investitionen (nicht mehr bedient) mit Verrechnung der Geldhortung (Negativzinsen).
      Sch​uld und Besitz sind die zwei Seiten der gleichen Medaille.

      Die Geldschöpfung über Kredite ist kein Betrug, weil es die Wirtschaft und Leben in Würde bis Wohlstand erst ermöglicht. Der Staat sollte nur Geld aus Bankkrediten in Umlauf bringen (Staatsanleihen verboten). Das Geld ist Mittel zum Zweck. Diese Möglichkeit wird nicht allen Ländern erlaubt, damit die Ausbeutung funktioniert. Kein Hilfpakete, sondern die Schöpfung von Geld erlauben und es als Zahlunsmittel akzeptieren. Scheinbar ist die Entwicklungshilfe für uns die günstigere Variation?

      Kapital​markt negieren und Geld für die Realwirtschaft, nach Bedarf schöpfen, weil Geld ist Mittel zum Zweck. Die Spielsüchtigen sind dann unter sich und können sich gegenseitig, das Geld abjagen. Die Berater entwickeln dazu Strategien.

      Es braucht nur eine Gesetzesänderung. Es wäre so leicht, wenn man den Menschen lieben würde?

      Es steht Ihnen frei, eine andere Währung als Zahlungsmittel zu akzeptieren. WIR, Bitcoin uvam.

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  • Oktober 2, 2017

    Banken- und Geldreform (nicht Flickschusterei wie Vollgeld)
    Eine Überlegung wert, oder?
    Die Reaktion im Kapitalmarkt (Schuldengeldspielwar​enmarkt auch mit Geld aus faulen Krediten bestehend) wird immer hinterfragt. Ist ein Land noch Kapitalmarkt fähig? Völliger Nonsens = basiert auf den selbst auferlegten Regeln.
    Änderung der Regeln:
    Der Kapitalmarkt ist ein separater Markt der hauptsächlich zum Spielen neigt. Lassen wir die Spieler unter sich, sie sollen auch die Regeln aufstellen. Nur Nichtbanken dürfen daran teilnehmen.

    Der real existierende Markt ignoriert dessen Ergebnisse. Voraussetzung dazu muss sein, dass das gesamte Bankensystem, nur noch mit Bankkrediten für den Staat und Realwirtschaft, Geld schöpfen darf. Die Damit einher gehen muss folgerichtig, das Verbot der Form der AG für das gesamte Bankensystem, Staatsanleihen und Privatkredite an den Staat.
    Sollte nun ein Sozialwerk (Gemeinwohl), Verluste erleiden, so wird die Deckungslücke durch den Staat ausgeglichen.
    Die Unternehmenskredite, welche nicht mehr bedient werden können, müssen abgeschrieben werden. Eine allfällige Unterbilanz wird als negative Geldmenge von der ZB übernommen und mit einem Negativzins auf gesetzlich festzulegender Kundenguthaben-Höhe, abgebaut.

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  • Oktober 2, 2017

    Verstehen die Vollgeldinitianten das geltende Geldsystem wirklich?

    Ich zitiere aus dem Buch von Prof. Dr. Joseph Thomas Mayer, Vordenker: Vollgeld das Geldsystem der Zukunft:

    Seite 127, Punkt 2
    „Banken dürfen selbst kein Giralgeld mehr erzeugen, sondern nur noch Geld verleihen, das sie dafür von Sparern, Investoren, und von der Zentralbank zur Verfügung gestellt bekommen haben“

    Meine klare Ansage:
    1. Banken verleihen auch im Vollgeld kein Geld, sondern schöpfen Geld mit der Kreditgewährung.
    1.1​. Dafür stellt die Nationalbank den GB das notwendige Volumen mittels Darlehen zur Verfügung.
    1.1.1. Di​e Nationalbank übernimmt folgerichtig, das vollständige Delkredererisiko.
    2.​ Spargeld und Investorengeld existiert nicht als Liquidität sondern nur als Zahlen in der Bankbuchhaltung. Diese Guthaben sind als Zahlen im Geldkonto registriert.
    2.1. Di​ese Geldkonten funktionieren gleich wie die heutigen Bankgiroguthaben als Manöveriermasse und Schneeballsystem.
    2.​1.1. Ein Übertrag von Geldkonten auf Anlagekonten (bilanzwirksam) wird als Kundeneinlage verstanden, dabei ist das Geld bereits aus einer Schuld entstanden, welche evt. die Nationalbank bereits als Darlehen abgedeckt hat. Dummheit PUR!
    3. Umlage Anlagekontoguthaben (bilanzwirksam) auf Geldkonto:
    3.1. Abwi​cklung fehlende Liquidität:
    3.1.1. K​unde mit Geldkontoguthaben zur Anlage ermuntern (Multiplikator), wie heute
    3.1.2. Nationa​lbank gewährt der GB neues Darlehen

    Einzig das falsche Verständnis der Kundengelder (gibt es nicht) hätte ausgereicht, um die Initiative nicht zu bewilligen. Weil jedoch neben den Ökonomen, auch die Politiker, Judikative und Medien, weder das Geldsystem in seiner Entstehung, noch in der Funktion, verstehen können (Denkvermögen?), haben sie eine Floskel zur Ablehnung verwendet. Die gleiche Eselei, wie die Flickschusterei Rentenreform 2020.

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    • Juli 19, 2021

      @ Georg Bender
      Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wie Sie zu der Behauptung kommen, die Banken würden unter dem Vollgeld-Regime weiterhin per Kredit Geld schöpfen.
      Ob die Nationalbank jedes Kreditbedürfnis der privaten Banken befriedigen wird, steht nicht im vorgeschlagenen Verfassungstext. Es ist schwierig, auf solche Behauptungen einzutreten.
      Als Gesetzgeber würde ich vorschlagen, dass die SNB die Geldschöpfung an die Wertschöpfung bindet und gewisse Abweichungen zulassen, um kein zu rigides System zu haben.
      Herzlich, C. Pfluger

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    • Juli 19, 2021

      Herrn Christoph Pfluger

      Ich behaupte nicht, ich erkläre:
      Geben Sie einfach Auskunft zu Punkt 2. und 3.

      Oder noch besser erklären Sie, wie ein Kreditantrag im Vollgeld abgewickelt wird?

      Achtung: Das Geldkontoguthaben (Kein Kundengeld) hat nun die SNB zuzüglich vielleicht noch vorhandene Anlagekontoguthaben und Eigenmittel (auch Schulden) gesponsert (Delkredererisikoüber​nahme).
      Erkennen Sie den Schneeballeffekt der Umlagemöglichkeit von Anlage- und Geldkontoguthaben? Existiert heute mit dem Bankgirokontoguthaben​ und dem Kundenverhalten (Bankwechsel). Diese Geldmaschine wird als Kundeneinlage verstanden.

      Herzli​ch Georg Bender

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    • Juli 19, 2021

      Herr C. Pfluger

      Kennen Sie die moderne Geldtheorie MMT von Warren Mosler u.a.

      Diese Erkenntnisse habe ich schon 2010 gewonnen. Jedoch kein Buch geschrieben!
      Damit verbunden ist die Erklärung wer für die Geldgenerierung verantwortlich ist.

      Im Endprodukt sind alle Wirtschaftsfaktoren enthalten. Warum wird für den Geldrückfluss (nicht Bezahlung) das Erwerbseinkommen zur Abwicklung berücksichtigt? Für den Betrug von Lebensjahre, Demografie und Generationsvertrag als monetäre Leistung. Auch das Splitting auf Arbeit- Geber und Nemer dient dem Betrug!

      Wir sind keine Steuer- oder Sozialzahler. Diese Erkenntnisse sind viel wichtiger, als das Geldsystem. Ignorieren wir (Realwirtschaft) den Kapitalmarkt einfach, weil Geld für die Realwirtschaft kann immer gedruckt werden?

      Lassen wir doch die Spielsüchtigen unter sich spielen – auf sie hören ist Dummheit PUR!

      Herzlichst G. Bender

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    • Juli 19, 2021

      “Ignorieren wir (Realwirtschaft) den Kapitalmarkt einfach, weil Geld für die Realwirtschaft kann immer gedruckt werden?”

      Nun ignorieren nicht unbedingt, aber die Gelderzeuger dürften nicht mehr am Kapitalmarkt teilnehmen oder daran beteiligt sein.

      Einem Casino würde man auch nicht gestatten, mit den eigenen Chips selbst an den Glücksspielen teilzunehmen. Weshalb brauche ich wohl nicht zu erklären?

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    • Juli 19, 2021

      Emil Huber

      Wir unterordnen die Realwirtschaft dem sog. Kapitalmarkt (Schuldengeldspielwar​enmarkt).

      Dieser Markt bedient sich vor allem mit der Aufbewahrung welche keinen Bezug mehr zur Realwirtschaft haben. Die Spieler sind unter sich! Die Geldversorgung funktioniert in den meisten aller Fälle mit Bankkrediten.

      Für die Krisen ist nicht die Geldschöpfung, sondern der Kapitalmarkt zuständig. Die Protagonisten in diesem Markt streuen Wetten. Würde der Finanzmarkt ignoriert und wäre das Bankensystem seiner Verantwortung bewusst gewesen, es hätte die Krise 2007 nicht gegeben.

      Mit der Idee das Bankensystem im Sinne der Geldversorgung und Verfassung zu reformieren resp. umzusetzen, erhalten wir nur Häme?

      Gruss Georg Bender

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  • Oktober 3, 2017

    Herr Christoph Pfluger

    Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie auf meine Interventionen, vor allem dem Kommentar aus dem Buch Vollgeld, Ihre Meinung kundtun könnten?

    Grüsse Georg Bender

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  • Oktober 3, 2017

    Vielleicht klärt folgendes etwas auf, wie es mit dem Geld heutzutage (wo Geld nicht mehr aus dem seltenen Metall Gold besteht) so läuft:

    Schulden, Defizite und Moderne Geldtheorie

    Ein Interview mit Bill Mitchell, geführt von Winston Gee

    (Bill Mitchell ist Professor für Wirtschaftsforschung und Direktor des Zentrums für „Vollbeschäftigung und Gerechtigkeit“ an der Universität von Newcastle in Australien. Der folgende Dialog ist eine editierte Abschrift des am 15. August 2011 geführten Interviews.)

    Profe​ssor Mitchell, heute möchte ich mit Ihnen über moderne Geldtheorie ([Modern Monetary Theory] MMT) sprechen – deren theoretischen Ansatz Sie im Wesentlichen mit entwickelt haben – und deren Bedeutung für aktuelle Debatten über die öffentlichen Finanzen. Ich weiß, Sie verfolgen den Diskurs des wirtschaftswissenscha​ftlichen Mainstreams recht bissig. Zum Beispiel schrieben Sie kürzlich in Ihrem Blog, daß „die Wirtschafts-Medien von finanziellen Fragen folgender Art dominiert werden – zu viel öffentliche Verschuldung; Schulden-Deckelung; Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen; Länderrisiko, und von dem ganzen Rest der Nicht-Fragen, die in den Mittelpunkt der Debatten gerückt sind.“ Könnten Sie sich einen Moment Zeit nehmen, zu erklären, warum diese Dinge der modernen Geldtheorie keine Probleme bereiten?

    Das wichtigste Mißverständnis ist, daß die Moderne Geldtheorie (MMT) irgendwie ein Ideal oder eine neue Regelung, die eingeführt werden könnte, umreißen würde. Tatsache hingegen ist, daß MMT nur das System beschreibt, in dem die meisten Länder seit 1971 leben, als US-Präsident Richard Nixon die Konvertierbarkeit des Dollar in Gold aussetzte. Hierdurch wurde das System fester Wechselkurse aufgegeben, auf das sich alle Länder geeinigt hatten, d.h. ihre Währungen gegenüber dem Dollar festzusetzen, der wiederum im Preis gegen Gold fix war. Seit jenem Tag leben also die meisten von uns in einem sogenannten Fiat-Währungssystem [zu lat. fiat „es möge entstehen“, ist Konjunktiv des Präsens des Verbs fieri].

    In einem Fiat-Währungssystem hat die Währung Legitimität auf Grund der Gesetzgebung. Die Regierung sagt uns: Dies ist die Währung und dann legalisiert sie sie als solche. Die Währung hat keinen inneren Wert. Was ihr Wert gibt, was uns motiviert, sie zu gebrauchen, ist die Tatsache, daß die Regierung vorschreibt, sie zu verwenden, daß alle steuerlichen Pflichten auf diese Währung lauten und in ihr bedient werden müssen. Wir haben keine Wahl. Wenn Sie zum Beispiel in Amerika leben, haben Sie die amerikanischen Steuern in US-Dollar an den IRS [der Internal Revenue Service ist die Bundessteuerbehörde der USA] zu zahlen. Das heißt die Nachfrage nach der Währung, die ansonsten nur wertlose Fetzen Papier wäre, ist bestimmt durch die Tatsache, daß alle steuerlichen Pflichten mit dieser Währung gelöscht werden müssen. Wenn man dies bedenkt, erkennt man sofort, daß die nationale Regierung das Monopol auf die Ausgabe dieser Währung hat. Das bedeutet, daß in einem solchen System die nationale Regierung nie zu wenig von dieser Währung haben kann, es kann ihr nie das Geld ausgehen. Sie braucht nicht Sie oder mich, um ihr Geld zu leihen oder Sie und mich, um ihr Steuern zu entrichten, damit sie mehr Geld bekommt. Ihr kann niemals das Geld ausgehen. Die erste grundlegende Einsicht von MMT ist also: Regierungen sind in ihren Ausgaben nicht durch die Notwendigkeit eingeschränkt, Einnahmen haben zu müssen.

    Wenn Sie dieser Logik ein wenig weiter folgen, könnten Sie fragen: „Nun, zahlen wir nicht Steuern und kaufen Anleihen, so daß die Regierung Geld ausgeben kann?“ Nun, stellen Sie sich bitte zunächst selbst die Frage: „Woher bekommen Sie das Geld, Steuern zu zahlen und Anleihen zu kaufen?“ Und die Antwort ist die, daß wir erst ab dem Moment die Hand auf die Währung legen können, wenn die nationale Regierung sie ausgibt. Die Ausgabe der Währung ist die erste Handlung in einem Fiat-Geldsystem, die Besteuerung und die Kreditaufnahme sind nachfolgende Handlungen. In der Tat, die Regierung besteuert nur etwas, das sie bereits ausgegeben hat, und sie holt mittels Kreditaufnahme wieder das Geld zurück, das sie bereits ausgegeben hat. Sobald man dieser Logik folgt, wird deutlich, daß die meisten der Sätze, die rund um den Globus die aktuellen Debatten dominieren, auf falschen Prämissen beruhen.

    Eine weitere grundlegende Prämisse der MMT ist die, daß wir heute in einer Welt flexibler Wechselkurse leben, so daß alle Ungleichgewichte auf dem Devisenmarkt über Währungsschwankungen aufgelöst werden. Das heißt, daß die inländischen politischen Instrumente –Zentralbank und Finanzpolitik– frei in ihrer innenpolitischen Zielsetzung sind, wissend, daß der Wechselkurs der Währung Ungleichgewichte aufgrund von Handelsdefiziten, Handelsüberschüssen etc. verrechnen (ausgleichen) wird.

    Ich möchte auf ein paar Sachen abheben. Die erste ist, daß MMT zu der grundlegenden Einsicht führt, daß Regierungen nicht im voraus Steuern erheben oder sich Geld leihen müssen, bevor sie es ausgeben können. Angesichts der jüngsten Aufregung über Rating-Herabstufungen​ könnte man sich fragen: Wenn das stimmt, warum mühen sich dann die Regierungen weiterhin mit der Schuldenfrage und mit der Disziplin der Anleihenmärkte und den Rating-Agenturen ab?

    Ja, das ist eine interessante Frage, denn es handelt sich hierbei um eines der Dinge, die wirklich vereiteln, daß Leute die Moderne Geldtheorie (MMT) verstehen. Unter dem sogenannten Bretton-Woods-System – dem System der festen Wechselkursanbindung,​ das von der Nachkriegszeit bis 1971 galt – hatten die Regierungen beschränkte Einnahmequellen, weil die Zentralbank nur erlauben konnte, so viel Geld in den Wirtschaftskreislauf zu bringen, wie es dem von ihr gehaltenen Gold und somit dem Wert der Währung entsprach. Wenn die Regierung also mehr Geld ausgeben wollte, mußte sie dafür sorgen, daß sie Geld von einem der Wirtschaftssubjekte nahm, so daß die gesamte Geldmenge konstant blieb. In dieser Art von Geldsystem hatte die Regierung erst zu besteuern oder auszuleihen, um [dann] ausgeben zu können. Diese Art der Argumentation hat sich in das moderne Geldsystem eingeschlichen. Sie gilt jedoch nicht mehr, da wir Fiat-Währungen anstatt konvertierbarer Währungen verwenden.

    Aber es steckt wahrscheinlich mehr als nur das dahinter. Ein Erklärungsmuster ist, daß der Berufsstand [der Ökonomen] die Folgerungen eines Fiat-Währungssystems nicht ausgearbeitet habe. Ich glaube das nicht, denn die Menschen sind nicht so albern. Also ich denke, Sie haben tiefer zu graben, um zu verstehen, warum wir am gold-standard-typisch​en Verhalten festhalten, in einem System, das ein solches Verhalten nicht benötigt.

    Wenn Sie zurück in die Geschichte schauen und verschiedene verwaltungstechnische​ Diskussionspapiere prüfen, finden Sie deutliche Anzeichen dafür, daß Verwaltungen administrative Anordnungen kombiniert haben, wie [z.B.] eine bestimmte Buchführung bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen​, so daß es aussieht, als ob die Schulden tatsächlich die Staatsausgaben finanzierten. Diese administrativen Anordnungen wurden in den späten 1970er und den 1980er Jahren verstärkt, weil die Mehrheit der Ökonomen wußte, daß diese bestimmte Kombination administrativer Anordnungen die Freiheit der Regierungen beschränken würde, Mehrausgaben zu tätigen. Die Mehrheitsmeinung [der Ökonomen] manifestiert sich in der Überzeugung, daß die Besteuerung individuelle Anreize verzerre, daß die staatliche Kreditaufnahme die Zinsen nach oben treibe und damit Investitionen des privaten Sektors untergrabe, und daß letztendlich die Gefahr von Staatsausgaben Hyperinflation sei.

    Handelt es sich also um Ideologie, oder ist es auch ein Mangel an Verständnis davon, wie das moderne Geldsystem tatsächlich funktioniert?

    Nun,​ es herrscht sicherlich ein verzerrtes Bild unter Mainstream-Ökonomen vor, wie das moderne Geldsystem funktioniert. In ihren Lehrbüchern finden Sie ein Kapitel über die Rolle der Zentralbank, in dem beschrieben wird, daß die Hauptfunktion der Zentralbank darin bestehe, die Geldmenge durch Offenmarktgeschäfte zu kontrollieren – d.h. durch den Kauf und Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren [ein Vorgang, der zwischen der Zentralbank und den Banken stattfindet] die Nachfrage nach Geld im Verhältnis zum Angebot zu regulieren. Durch diesen Prozeß, so die Theorie, sei die Zentralbank in der Lage, das Zinsziel festzusetzen.

    Dies​e Lehrbucherklärung ist völlig falsch. Die Zentralbanken können nicht die Geldmenge kontrollieren. Und nicht viele Zentralbanken schenkten, über die Mitte der 1980er Jahre hinaus, der Geldmengensteuerung Glaubwürdigkeit. Denn sie erkannten, daß die Zentralbanken nur die Zinsen, nicht aber die Geldmenge steuern können. Nach dieser Erkenntnis wurde die Geldpolitik durch die Einrichtung eines kurzfristigen Zinssatzes und Sicherstellung der Liquidität auf den Kassamärkten zum Ausdruck gebrach. [Auf den Kassamärkten finden immer nur kurzfristige Abwicklungen von Börsengeschäften statt {d.h. Lieferung und Bezahlung innerhalb von 2 Börsentagen, d.h. „overnight“}; im Gegensatz zu Termingeschäften, die auf dem Terminmarkt der Börse {oder weit häufiger außerbörslich, dann auf dem sogenannten und bedenklichen „OTC-Market“} abgewickelt werden, bei denen Lieferung und Bezahlung also zeitlich immer auseinander liegen.].

    Jede der Geschäftsbanken hat ein Konto bei der Zentralbank – ein Reserve-Konto – und die Reserve-Konten werden als tägliche Basis verwendet, um sicherzustellen, daß die Schecks, die wir alle unterschreiben, an jedem Tag einzulösen sind. Typischerweise interessiert sich die Zentralbank nicht für diese Reserven, so daß diese als totes Geld in der Bank stecken, wenn das Volumen der Reserven das von jeder Bank als notwendig erachtete Maß übersteigt. Heute stimmt das für einige Länder nicht mehr, aber selbst in Staaten wie Australien, in denen die Zentralbank immer eine Rendite auf Übernacht-Geldreserve​n gezahlt hat, ist diese geringer als der Leitzins. In den USA und Japan zum Beispiel ist der Null-Rücklauf dieser Reserven historisch. Also werden Banken versuchen, überschüssige Reserven an andere Banken zu verleihen, die einen Mangel daran haben könnten. Die Konkurrenz auf diesem sogenannten Interbankenmarkt bewirkt, daß das [von der Zentralbank] festgesetzte Zinsziel nach unten gefahren wird, weil die Banken jedem verzinsten Geldrückfluß, der über Null liegt, den Vorzug geben. Wenn die Zentralbank diesen Prozeß weiter ermöglicht, verliert sie [schließlich] die Kontrolle über die Geldpolitik.

    Die Art und Weise, wie die Zentralbank die Kontrolle über ihren Ziel-Zinssatz halten kann, besteht darin, daß sie die Liquidität dieser Reserven verwaltet. Das heißt nimmt die Zentralbank wahr, daß die Banken ihre Reserven an einem bestimmten Tag hochhalten, lässt sie sie aus dem System abfließen, indem sie sie als einen zinstragenden Vermögenswert in Form einer Staatsanleihe ausgibt. Die Funktion von Staatsanleihen ist dann, die Zentralbank mit der Kapazität auszustatten, die sicherstellt, daß es keinen Wettbewerbsdruck auf den Ziel-Zins gibt. Hieran können Sie ersehen, daß die Funktion der Staatsanleihen etwas ganz anderes ist, als der Regierung Geld zu leihen.

    Sie hören viele Politiker von „der Rückzahlung der Staatsschulden“ sprechen. Was halten Sie von diesem Spruch?

    Die historische Wahrheit ist die, daß die nationalen Regierungen nur sehr selten von ihrem gesamten Schuldenstand herunterkommen. Eine Schuldverschreibung ist eine Verpflichtung der Regierung zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Kapitalbetrag zu zahlen, und in der Zwischenzeit einen gewissen Ertrag oder Zinsen auf diese Schulden gewähren. Regierungen zahlen Schulden auf für sie charakteristische Weise zurück, aber insgesamt, in einem makroökonomischen Sinne, bringen die Regierungen in der Regel ihren gesamten Schuldenstand nicht herunter. Es gibt einige seltene Fälle, in denen Regierungen ihren gesamten Schuldenstand rückgeführt haben, wie Australien zwischen 1996 und 2007.

    Die konservative Regierung war in dieser Zeit sehr von jener neoliberalen Idee angetan, alle Bestände an ausstehenden Schulden loszuwerden, und so fing sie an sehr große Haushaltsüberschüsse zu bilden und zahlte ihre Schulden zurück. Nach etwa fünf Jahren wurde der öffentliche Anleihenmarkt so dünn – das heißt, es war eine solch geringe Menge an öffentlichen Schulden im System verblieben – daß die großen Investmentbanken zu protestieren begannen, da sie sich auf die Staatsschuld als risikofreie Anlage und Sicherung für alle anderen Risiken verlassen hatten.

    Seltsamerw​eise vereinbarte die australische Bundesregierung, obwohl sie weiterhin Haushaltsüberschüsse erzielen würde, daß auch weiterhin Schuldverschreibungen​ in einer bestimmten Höhe ausgegeben werden sollten, um sicherzustellen, daß der Unternehmenssektor seine risikofreie Anlage habe. Während das Wall Street Journal das Übel der öffentlichen Schulden verurteilt, ist es tatsächlich so, daß der Finanzsektor nicht genug davon bekommen kann. Dies ist ein sehr schönes Beispiel für die Funktion der Verschuldung in der Neuzeit.

    In der Modernen Geldtheorie sehen wir die öffentliche Verschuldung als privaten Reichtum und die Zinszahlungen als privates Einkommen. Die Staatsverschuldung ist wirklich nur ein Ausdruck des angesammelten Haushaltsdefizits, daß in der Vergangenheit ausgeführt wurde. Diese Defizite haben dem privaten Sektor finanzielle Vermögenswerte hinzugefügt, wodurch die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen befriedigt wird, die es uns ermöglicht, Einkommenszuwächse zu haben. Und das Einkommenswachstum hat uns erlaubt, finanzielle Vermögenswerte in einem weit größeren Ausmaß zu speichern und zu akkumulieren als ohne Haushaltsdefizite. Das einzige Problem, das eine fortschrittliche Person mit der öffentlichen Verschuldung haben könnte, ist die Frage, wem die Schuldverschreibungen​ gehören, und ob daraus eine gerechte Verteilung des privaten Reichtums resultiert.

    Darübe​r ist eine Debatte zu führen. Aber es gibt keinen Grund, von der Höhe der Staatsverschuldung besessen zu sein. Die Regierung kann immer den öffentlichen Schuldenstand begleichen. Ein Staat kann niemals Bankrott gehen. Öffentliche Schuldverschreibungen​ werden fraglos immer erfüllt. Es gibt kein Risiko. [Die Situation in einer Währungsunion ist eine andere, wenn es keine gemeinsamen Anleihen gibt. Dann wird nämlich die gemeinsame Währung zu einer Fremdwährung für die einzelnen Mitgliedsländer, auf deren Staatsanleihen zu spekulieren sich lohnen kann {so man ein spekulationsgetrieben​es Bewußtsein hat}, und dies ist in der EWU der Fall. Keinen öffentlichen EWU-Anleihenmarkt eingerichtet zu haben, ist somit einer der Konstruktionsfehler der EWU.] Weit wichtiger ist hingegen der Sachverhalt, daß diese öffentlichen Schulden, Firmen, privaten Haushalten und anderen in der Privatwirtschaft eine Möglichkeit bieten, ihren Reichtum in risikofreier Form zu parken.

    Kurz gesagt, wann sollten Regierungen beginnen, Haushaltsüberschüsse zu erzielen?

    Besonder​e Haushaltsergebnisse sollten nie ein politisches Ziel sein. Die Regierung sollte sich reale Ziele setzen. Damit meine ich Ziele, die zu einem nachhaltigem Wachstum bei Vollbeschäftigung beitragen. Warum wollen wir Regierungen? Wir wollen sie, weil sie unser Wohlbefinden verbessernde Dinge tun können, die uns als einzelne zu verwirklichen nicht möglich sind. In diesem Zusammenhang wird deutlich, daß die Politik ganz darauf achten sollte, daß es genügend Arbeitsplätze gibt, daß die Armut beseitigt wird, daß die Gesundheitsversorgung​ und das öffentliche Bildungssystem erstklassig sind, daß Menschen, die weniger wohlhabend sind, in die Lage versetzt werden, ihre Situation zu verbessern etc.

    Aus gesamtwirtschaftliche​r Sicht, sollten die Ausgaben- und die Steuerpolitik derart sein, daß die Gesamtausgaben in der Wirtschaft ausreichen, um die reale Produktion auf das Niveau zu heben, ab dem die Unternehmen die zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte einstellen. Dies ist das Ziel und diesem Ziel muß die öffentliche Haushaltsführung dienen. Damit ist nicht gesagt, daß Haushaltsdefizite überhaupt egal wären. Der entscheidende Punkt, den die ursprünglichen Entwickler der Modernen Geldtheorie anmerken würden – ich selbst oder Randall Wray oder Warren Mosler – ist aber der, daß das Risiko des Haushaltsdefizits nicht Insolvenz, sondern Inflation ist. In dem wir das sagen, möchten wir jedoch auch betonen, daß Inflation das Risiko jeder Art von Mehrausgaben ist, ob Investitionen, Konsum, Export oder Staatsausgaben.

    Je​de Komponente der gesamtwirtschaftliche​n Nachfrage könnte die Wirtschaft bis zu dem Punkt treiben, ab dem wir Inflation kriegen. Übermäßige Staatsausgaben sind dafür [also] nicht grundsätzlich verantwortlich zu machen. Mit einem Wort können wir deutlich zum Ausdruck bringen, daß wir überzeugt sind, daß Haushaltsdefizite genauso unangemessen hoch wie unzureichend sein können. Defizite können sowohl zu groß als auch zu klein sein, und das Ziel der Regierung hat es zu sein, sicherzustellen, daß sie genau dem Maß entsprechen, das ermöglicht, alle verfügbare Produktionskapazität einzusetzen.

    In wiefern unterscheidet sich dieser Ansatz von dem des dominierenden Neokeynesianismus?


    Nun, das neokeynesianische Paradigma beruht auf einer Reihe falscher Prämissen. Das beeinflußt die politischen Rezepte.

    Falsche Voraussetzung Nummer 1: Die Regierung muß leihen, um die Ausgaben zu finanzieren.
    Falsche​ Voraussetzung Nummer 2: Es gibt jederzeit nur ein bestimmtes Ersparnisbudget.
    Fal​sche Voraussetzung Nummer 3: Die Regierung verhindert durch eigene Kreditaufnahme dieser begrenzten Ersparnisse die Kreditaufnahme durch die privatwirtschaftliche​n Kreditnehmer und der Wettbewerb um diese Mittel treibt die Zinsen.

    Die Moderne Geldtheorie sagt folgendes: Es gibt keine endliche Menge an Ersparnissen in der Wirtschaft. Ersparnisse sind abhängig vom Volkseinkommen. Wenn das Volkseinkommen steigt, steigen die Ersparnisse. Wenn die Staatsausgaben also die wirtschaftliche Aktivität stimulieren und hierdurch das BIP und das Volkseinkommen, werden die Ersparnisse gleichzeitig steigen.

    Das ist der erste Teil der Geschichte. Der zweite Teil ist der, daß die Kreditaufnahme des privaten Sektors nicht von festgesetzten Ersparnissen abhängig ist. Im neokeynesianischen Modell ist die Vorstellung von einer Bank derart, daß die Bank auf die Einlage der Ersparnisse der Sparer wartet, auf diese Weise nur einmal Einlagen ziehen und [entsprechend dieser Einlagen] Kredite vergeben kann. Mit anderen Worten, die neokeynesianische Konzeption ist derartig, daß die Banken in ihrer Tätigkeit durch ihre bestehenden Reserven begrenzt sind. Tatsächlich ist es aber so, daß Banken immer die Fähigkeit haben, Kredite für kreditwürdige Kreditnehmer zu schaffen, weil sie immer über mehr Reserven verfügen können [als sie Kredite ausgeben]. Banken können Rücklagen aus einer Vielzahl von Quellen bekommen. Jedenfalls wissen die Banken am Ende des Tages, daß sie ihre Reserven durch eigene Kreditaufnahme bei der Zentralbank decken können. Das heißt die Vorstellung von der Funktionsweise der Banken in der Modernen Geldtheorie ist sehr verschieden vom stilisierten Schema im Neokeynesianismus.


    Der dritte Teil der Geschichte liegt in der Beantwortung folgender Frage: Was passiert, wenn die Regierung Schulden macht? Was auf dem Geldmarkt passiert ist folgendes: die Regierung kauft etwas vom privaten Sektor. Hierdurch bezahlt sie die Hersteller, diese entlohnen dann die Arbeiter. Eine ganze Reihe von Transaktionen ergibt sich aus diesem ersten von der Regierung getätigten Ankauf. Alle diese Transaktionen, auf ihrem Weg durch das Wirtschaftsystem, führen jeden Tag zu den Reserven der Banken. In der Regel – wenn auch nicht zur Zeit, denn wir sind in einer außergewöhnlichen Situation, in der die Zentralbank Zinsen auf Reserven zahlt – würden diese Reserven nur herumliegen und den Banken keine Zinsen bringen. Und typischerweise, wie ich es weiter oben schon erklärt habe, versuchen die Banken im Verfahren des Interbankenmarktes diese Reserven loszuwerden und senken hierdurch die Zinssätze.

    Was Sie daraus lernen können ist folgendes: Haushaltsdefizite fahren die Zinsen, unabhängig von geldpolitischen Operationen, nach unten und nicht nach oben. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was orthodoxe Ökonomen behaupten, und das wird durch die vorliegende Kombination von extrem niedrigen Zinsen und sehr großen Haushaltsdefiziten bestätigt. [Siehe beispielsweise Japan, USA. Die hohen Zinszahlungen auf Anleihen verschiedener EWU-Länder sind hingegen nur der Beweis dafür, daß die Situation in der EWU deshalb eine andere ist, weil es hier keinen gemeinsamen Anleihenmarkt gibt.]

    Englischer Originaltext findet man hier:

    http://hir.h​arvard.edu/article/?a​=2853

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    • Juli 19, 2021

      Gut gemeint, der Text. Aber an einer Schlüsselstelle transportiert er dasselbe Missverständnis, das viele Politiker und Banker haben: «…erkennt man sofort, daß die nationale Regierung das Monopol auf die Ausgabe dieser Währung hat.»
      Eben gerade nicht. Regierungen müssen sich das Geld bei den privaten Banken holen, bevor sie es ausgeben können. Selber herstellen können sie es nicht.
      Zentralbanken sind nicht umsonst unabhängige Institutionen, und die wichtigste von allen auch noch privat (samt Privatisierung ihrer Gewinne): das Federal Reserve System.

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    • Juli 19, 2021

      Wie bei jeder Sektentheorie basiert das ganze Brimborium auf einigen Wahrheiten, die aber zu völlig seltsamen „Wahrheiten“ führen.

      Nach tausenden von Jahren während denen sich die Funktion von Geld durch natürliche Ordnung und gelebte Akzeptanz der Zusammenhänge entwickelt hat, wollen nun also drei gescheite Mannli die Geldtheorie neu erfunden haben…
      Quasi als Beweis für deren Unfehlbarkeit führen sie „die falschen Prämissen des dominierenden Neokeynesianismus“ auf. Sie prangern also die Fehler einer anderen, ebenso irren Geldtheorie an (deren bekanntester Vertreter Paul Krugman immerhin Nobelpreisträger ist), um zu beweisen, dass die eigenen Behauptungen stimmen.

      Aber das Entscheidende was diese „Oberstudierten“ naturgemäss auf gar keinen Fall zulassen können ist die Erkenntnis, dass es sich beim Geld und dessen Wirkung gar nicht um eine Wissenschaft handelt. Dabei zeigt sich das nicht zuletzt in der Tatsache, dass das natürlich gewachsene Geldsystem über tausende von Jahren hinweg immer dann gut funktioniert hat, wenn keine „Wissenschaftler“ es zu lenken versuchten.

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    • Juli 19, 2021

      “Regierungen müssen sich das Geld bei den privaten Banken holen, bevor sie es ausgeben können.”

      Könnte man nicht daraus ableiten, dass weder Demokratie, das Volk noch Politiker die Geschicke eines Landes leiten?
      Sondern alleine die Banken?
      Dann können wir uns die ganzen Wahlen, Abstimmungen ja schenken, wenn die Banken der Weisheit letzter Schluss sind. Nun der Staat gibt eine Währung als gesetzliches Zahlungsmittel frei.
      Fragt sich, warum ein Staat die Banken überhaupt braucht, er könnte ja ebenso gut die Währung selbst herausgeben?

      Von daher gesehen wäre es schon Zeit, für einen Systemwechsel, aber das Vollgeld dient wohl mehrheitlich der Geldhortung.

      Es werden von Ökonomen, Politikern, Krisenmanagern, Schuldenbremsern vor den falschen Gefahren gewarnt. Diese Leute sind in Wirklichkeit selbst die Krankheit, welche sie zu bekämpfen vorgeben.
      Eine zu geringe Geldmenge ist schlimmer, als Verschuldung. Die Folgen sind verheerend, wenn das Geld fehlt geht der Konsum zurück, Investitionen können nicht getätigt werden, dadurch gehen Arbeitsplätze verloren, die Arbeitslosigkeit steigt, die Sozialausgaben steigen und damit beginnt der Teufelskreis. Diese Gefahren scheinen diese Ökonomen, Krisenmanager und Schuldenbremser – Politiker nicht zu sehen?

      Ist es nicht paradox, man stelle sich einmal eine Stadt vor. Dort gibt es eine Brücke, welche saniert werden müsste. Es hat dort arbeitslose Bauarbeiter, welche dies tun könnten, auch die Baumaterialen würden existieren, aber die Sanierung findet nicht statt, nur weil kein Geld dafür vorhanden ist. Eines Tages stürzt die Brücke ein, Autos und Fussgänger stürzen in die Tiefe, viele Todesopfer sind zu beklagen, ebenso schwerverletzte. Und das alles nur, weil Geld, welches seit seiner Entstehung stets ein “knappes Gut” ist, fehlte… Obwohl man es in Wirklichkeit unbegrenzt drucken oder durch einen Buchungssatz erzeugen kann.
      Das brennende Hochhaus in London gehörte wohl auch in diese Kategorie, wo am falschen Ort gespart wurde.

      Aber natürlich, Staatsverschuldung, Finanzkrisen sind doch wichtiger, als unser Leib und Leben? Ironie pur. Kein Tier auf der Welt würde solchen Blödsinn machen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr C. Pfluger

      MMT hat hauptsächlich die Zustände in den USA und Australien erklärt. Die Abweichungen zur Schweiz (2 Geldbucharten = Idiotie) und EU (1 Buchgeldart) habe ich erkannt. Sie sind jedoch nicht entscheidend, weil die Grundwahrheit die gleiche ist = Geld kann bedarfsgerecht gedruckt werden, die Hemmschuhe regeln die Politiker selber, um die Betrügereien (Rente etc.) zelebrieren zu können. Die Judikative in Agonie – warum wohl?

      Die Ökonomen und Politiker haben ein völlig anderes Missverständnis, nämlich die Meinung, dass Schulden aus Kapital (Vollgeld suggeriert diesen Wahnsinn) und Ausgaben aus Einnahmen entstehen. Das Schneeballsystem Geldkonten erkennen die Initianten auch nicht, weil sie nicht verstehen wollen, dass Geld Bankbuchhaltung ist.

      Autarke Länder mit ihrer eigenen Währung, können den Staat nicht hängen lassen. Die Zentralbanken würden sich ins eigene Fleisch schneiden. Ob die Zentralbanken oder Landesregierung die Währung retten, ist Scheissegal.

      Die FED stellt das Geld für den Staat nach Budgetgenehmigung über das Bankensystem
      (Kunden​ der Zentralbank) zur Verfügung. Damit wird die Spielform Reserve, FIAT System völlig sinnlos.

      Das Vollgeld ist keine Problemlösung sondern eine andere Art der Irreführung.

      Schad​e!

      Herzlichst G. Bender

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    • Juli 19, 2021

      Herr Emil Müller

      Hervorragen​d. Den Nagel voll auf den Kopf getroffen.

      Ich verweise zurück auf die Initiative “Bedingungsloses Grundeinkommen”. Selbst die Initianten haben die Geldmittelgenerierung​ über den Preis des Produktes nicht verstanden. Meine Hinweise haben sie einfach ignoriert, weil sie gar nicht gewinnen wollten, sondern nur ihr Profil schärfen.

      Vollgeld​?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      Typisch Anlageberater, solange den eigenen Denkmist verteidigen bis es nicht mehr geht.

      Die Verschwörungstheorie ist so was von abgedroschen.

      Die letzte entscheidende Änderung im Geldwachstum wurde 1971 getroffen. Her Knall bedient aus der Geschichte bis vor Christus! Das FIAT Geldsystem ist des Teufels, jedoch Gold und die Natur verschandeln findet er toll, damit noch weniger Länder als heute, sich den Wohlstand “erarbeiten können.

      Auf meine Frage, woher die Zentralbanken, das Geld für das Edelmetall schöpfen, habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

      Für Diffamierungen fühlt er sich aber geeignet?

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    • Juli 19, 2021

      In einer freien Marktwirtschaft gibt es nie „zu wenig Geld“, Herr Huber. Denn in einer freien Marktwirtschaft gibt es immer genauso viel Geld wie es Güter und Dienstleistungen gibt. Damit ist sichergestellt, dass auch alles bezahlt werden kann. Die Geldmenge wird nur dann erhöht, wenn die Gütermenge erhöht wird.

      Es kann höchstens sein, dass es manchmal zu wenig Geld-Einheiten gibt um den Markt reibungslos abzuwickeln. Dem kann aber mit einer entsprechenden Stückelung der unveränderten Geldmenge entsprochen werden.

      Sollte die Wirtschaft schneller wachsen als die Geldmenge, dann sinken ganz einfach und automatisch die Preise.

      Im Fall der von Ihnen beschriebenen Brücke ist es sehr gut vorstellbar, dass das Geld für die Reparatur fehlt. Das ist wie wenn Sie sich die Reparaturen für einen Porsche nicht leisten können, weil sie sich bei dessen Anschaffung im Vergleich mit Ihren Einkommensverhältniss​en übernommen haben.
      Völlig falsch wäre es aber anzunehmen, neugedrucktes Geld aus dem Nichts würde Ihnen aus der Patsche helfen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      Die moderne Geldtheorie (MMT) befasst sich mit dem bestehenden FIAT-Geldsystem. Dabei geht sie davon aus, dass der Staat als Währungshüter, das Geld zur Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben bereit stellen kann. Die von den Ökonomen und Politik (verstehen das System nicht?) auferlegten Hemmnisse,. stehen nicht im Einklang mit dem System.
      Auch das Geld für die Brücke kommt der Wirtschaft zugute. Von der Geldgenerierung (Ausgaben) des Staates profitiert die Wirtschaft. Der Staat braucht im Sinne des geltenden Systems keine Einnahmen. Der Rückfluss aus der Wirtschaft (Steuern) hat übergeordnete Ziele! Wir sind eben keine Steuer- und Sozialzahler, weil die Ausgaben sind zuerst. Diese Logik ist eigentlich nicht schwer zu verstehen, oder?

      Wenn Herr Huber mit seiner Firma, die Brücke reparieren kann, so profitiert die Wirtschaft? Sie liegen also wieder einmal auf dem Holzweg.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Herr Huber mit seiner Firma die von ihm beschriebene Brücke reparieren würde, könnte er ja gemäss Beispiel nicht bezahlt werden, weil kein Geld dafür vorhanden ist. Das nützt also weder ihm noch der Wirtschaft etwas, Herr Bender.

      Wenn das Geld einfach so, also ohne Gegenwert gedruckt werden sollte, dann würde Herr Huber mit seiner Firma ganz einfach beschissen, weil dies ja dann Falschgeld wäre, welches ihm für seine echte Arbeit bezahlt würde.

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    • Juli 19, 2021

      Hans Knall

      Das Geld welches für die Leistung (Gegenwert des Geldes) benötigt wird, muss diesem Beispiel folgend, zuerst geschöpft (Kredit) werden.

      Das Geld wird für die Leistung ab Kredit überwiesen. Noch Fragen?

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    • Juli 19, 2021

      Nein, Herr Bender, das Geld, welches für die Reparatur der Brücke bezahlt würde, besteht bereits aufgrund dem Gegenwert eines anderen vorhandenen Echtwertes, auf welchen der Zahler verzichten würde.

      Wird die Brücke privat bezahlt, so wirft eine Firma oder eine Person einen Wert in den Ring, der der nötigen Reparaturarbeit entspricht. Theoretisch könnten das Baumaschinen sein, die der Brückenreparateur an Zahlung nimmt, oder ein Gewebehaus das überschrieben wird usw. Der Einfachheit halber werden aber nur Geldscheine im entsprechenden Gegenwert der Baumaschinen oder der Immobilie überwiesen.

      Wenn der Staat die Brückenreparatur bezahlt, so stammt das Geld aus Steuern, die ihrerseits von Bürgern und Unternehmern bezahlt werden. Die Bürger und Unternehmen können mit diesem Geld also nicht mehr Baumaschinen oder Gewerbehäuser kaufen, denn der Wert wird nach Steuerzahlung vom Staat verwendet (resp. meist verschleudert…).

      S​ie sehen, hinter jeder Zahlung sollte eigentlich ein Wert stehen.

      Ich beschreibe hier eine freie Marktwirtschaft. Im heutigen System ist es aber so, dass der Staat Geld aus dem Nichts druckt und die Bürger zwingt es anzunehmen, obschon kein Wert dahinter steht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall
      In diesem Fall hätten Sie recht. Weil aber der Staat, die Geldschöpfung vorab für die Wirtschaft tätigt (Gewinn können nur mit Neuverschuldung oder Geldbesitzumlage) und vielleicht der Wirtschaft nicht als Rückfluss (Steuern) zuordnet, entsteht ein Gewinn.

      Wissen Sie Erspartes und Gewinn (Leistung enthalten) kann nur mit einer Neuverschuldung oder Besitzumlage (der eine mehr der andere weniger) realisiert werden. Diese Luft hat Marx als Systemrisiko für den Kapitalismus gewertet. Sehe ich auch so, weil die faulen Bank- Kredite und Anlagen müssen zu Lasten der Geldhortung verrechnet werden. Hat Amerika 2007 versucht und ist an der einfältigen Politik gescheitert. Die Lösung hätte völlig anders aussehen müssen.
      Versuch vorerst gescheitert, der nächste haben die ZB vorbereitet (keine Krise)?

      Im Umlageverfahren wird der Geldtausch im ökonomischen Sinne immer für die neue Produktion verwendet. Jedoch entsteht daraus kein Gewinn für Alle.

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    • Juli 19, 2021

      Aus diesen vielen langen Beiträgen konnte ich einiges aufnehmen, was rund ums “Geld” abläuft. Und dass es durchaus verschiedene Theorien geben kann. Ich kann nicht mitreden, weil ich nie in einem “Geldberuf” tätig war.
      Trotzdem interessant.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Alex Müller
      Es geht um die Vollgeld-Initiative. Herr C. Pfluger setzt sich vehement dafür ein. Beachten Sie den neusten Beitrag.
      Warum muss man einen Geldberuf getätigt haben, um das Geldsystem verstehen zu wollen?
      99,9% der Geldmenschen verstehen das System auch nicht. Sie haben Geld, woher und warum, keine Ahnung? Die Fakultät Ökonomie darf sogar immer noch, straffrei die Betrugslehrmeinung vermitteln, wonach Geld aus Einlagen (ist nicht möglich) entsteht.

      Es gibt verschiedene Theorien richtig. Jedoch nur eine ist richtig!
      Zeugung, Geburt, Leben und Sterben = in dieser Reihenfolge!
      Bankens​ystem: Kreditvertrag, Kredit, Guthaben, Vernichtung nicht umgekehrt! Vernichtet wird das Geld erst, wenn es zum Bankschuldner zurückfliesst oder die Bankinvestitionen abgeschrieben sind! So einfach wenn man versucht zu denken!
      Damit versteht man auch, dass Geld im Endproduktpreis enthalten sein muss, damit es im Kreise zirkulieren kann. Arbeitsplätze, Gewinne und Ersparnisse sind nur mit Geldmengenerhöhung (Neuverschuldung) möglich. Ausnahme Besitzumlage, freiwillig oder bei Verlusten!

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  • Oktober 4, 2017

    Wenn man etwas Anonym bezahlen will ist es auf der Seite “Silk Road” mit Bitcoins möglich und hebelt alle Ökonomiesätze von Georg Bender aus.
    Es ist nicht nachverfolgbar und ersetzt den Bankenplatz mit seinen Geheimkonten, nicht mal die Steuerämter haben da Einsicht und es gibt auch keinen automatischen Informationsaustausch​ , das totale Bankgeheimnis.

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    • Juli 19, 2021

      Von der Sicherheits- und Diskretionsseite her gesehen, sehe ich das auch in dieser Richtung, Herr Gutier. Aber es gibt auch gewichtige Fragezeichen.

      • We​lche Krypto- oder Blockchain-Währung wird sich durchsetzen?
      • Währungen wie Bitcoin können per Federstrich verboten werden, dann wäre das Ganze umgehend illegal.

      Und, das Wichtigste:

      • Auch​ Bitcoin und Co. sind virtuelle Währungen ohne echten Gegenwert als Basis!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      Mit jeder Währung wird Leistung abgedeckt. Diese Leistung muss mit dem Geldwert übereinstimmen = WERTE!
      Der Eintausch in Edelmetalle ist Gott sei Dank vom Tisch!

      Alle Kryptowährungen bedienen sich der Relation zu den gesetzlichen Zahlungsmitteln. Also sind sie Anlagen!

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  • Oktober 4, 2017

    Herr C. Pfluger und Angesprochene
    Erklär​en sie den Unterschied des Schneeballsystems Vollgeld zum jetzigen System?

    Beispiel nach Art des Vollgeld: (Multiplikationseffek​t = Geldeinlagen, welch eine Lüge)

    1. Mensch A hat ein Geldkontoguthaben (kein Delkredererisiko) von CHF 500’000. Die Zinsen steigen an. Er will ein Anlagekonto bei Raiffeisen eröffnen. Bei der Zentralbank wird das Geldkonto belastet und das Bankgirokonto gutgeschrieben. Bei RB wird das Bankgirokonto belastet und das Anlagekonto gutgeschrieben. Keine Geldmengenveränderung​.
    2. RB gewährt an Mensch B einen Baukredit von CHF 450’000 für die Leistungserbringung von Mensch C. RB bucht: Mensch B Soll Kreditkonto an Haben Bankgirokonto. ZB bucht Soll Bankgirokonto an Haben Geldkonto Mensch C. Keine Geldmengenveränderung​.
    3. Mensch C überträgt das Geldkontoguthaben auf sein Anlagekonto bei der RB. RB bucht Soll Bankgirokonto an Haben Anlagekonto Mensch C. ZB bucht Soll Geldkonto an Haben Bankgirokonto = keine Geldmengenveränderung​.
    4. RB gewährt einen Baukredit an Mensch D über CHF 450’000 für die Leistungserbringung von Mensch E. Gleiches Verfahren wie 2. Keine Geldmengenveränderung​, weil die SNB musste keinen Kredit gewähren.
    5. Mensch E überträgt das Geldkontoguthaben auf sein Anlagekonto bei der RB. Verfahren wie 3.

    Nach Methode Vollgeld verändert sich die Geldmenge M nicht. Es wurde jedoch CHF 900’000 mehr Geldguthaben (Potenzial) geschaffen. Das Vollgeld berechnen jedoch nur aus der Bankbilanz das Bankgiroguthaben und der Bestand der Geldkonten als Geldmenge M.

    Heute: Weil die Geldtransaktionen im Hause RB stattfinden, erhöht sich die Geldmenge um CHF 900’000 = Erhöhung Kredit- und Guthabenvolumen. Wäre nun bankübergreifende Transaktionen notwendig gewesen (Kundenverbindungen bei verschiedenen Banken) wäre einfach die Manöveriermasse auf den Bankkonten bei der ZB hin und her geschoben worden. Auch hier meinen die Menschen es handle sich um Kundeneinlagen. Bei den Bankgiroguthaben reden die Ökonomen auch von Sichteinlagen anstatt Sichtguthaben, welche einzig aus Geld- und Offenmarktoperationen​ zwischen ZB und GB entstanden sind. Buchgeldeinlagen sind nicht möglich weil sie nicht existieren.

    Ich behaupte, dass Vollgeld-Guru Mayer und seine Mitinitianten den genannten Ablauf, so wenig verstehen wie 99% der Bevölkerung. Kein einziger Journalist versteht das Geldsystem, andernfalls die Kommentare völlig anders ausfallen würden. Nur mit Unwissen sind Manipulationen möglich. Wie Rentenreform!

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  • Oktober 4, 2017

    Ein stinknormaler Geschäftsvorfall im Vollgeld:
    Aufgabe:
    ​Meinung Georg Bender: Ein Übertrag von Geldkonten auf Anlagekonten (bilanzwirksam) wird als Kundeneinlage verstanden, dabei ist das Geld bereits aus einer Schuld entstanden, welche evt. die Nationalbank bereits als Darlehen abgedeckt hat. Dummheit PUR!

    Anfrage:Erklä​ren Sie bitte, wie folgendes bei Bank B bilanziert werden soll:
    Kunde nimmt bei Bank A 50’000 auf, kauft beim Schreiner Arbeit für 50’000 ein. Der Schreiner macht 5’000 Gewinn und zahlt dies bei Bank B ein. Kein Anlagekonto?

    Lösun​g Georg Bender:
    Gehen wir zur Geburt des Geldes zurück. Es lebt als nicht getilgte Bankschuld! Der Gewinn kann nur mit höherer Geldmenge (Schuld) oder Schuldengeldbesitzuml​age (der eine mehr der andere weniger), realisiert werden.
    Buchungsabla​uf beim Vollgeld (aus dem Buch Vollgeld von Prof. Mayer).
    Die Bank B kann nur einen Kredit gewähren, wenn sie über ein Bankgirokontoguthaben​ (bilanzwirksam verfügt)! Dieses Guthaben (Reserve) entsteht geldtechnisch, heute nur mit den Geld- und Offenmarkt Operationen der SNB mit den GB und nicht aus Kundeneinlagen, welche nicht als Liquidität geschöpft werden kann. Beim Vollgeld schöpft die SNB zusätzlich das Geld mittels Darlehen an die GB, damit die GB, Kredite an die Wirtschaft gewähren kann. Damit meint das Vollgeld, die SNB bestimme die Geldmenge?
    Nebenbei:​ die SNB übernimmt das volle Delkredererisiko im Umfang der Geldkontoguthaben (heute nicht).
    Verbuchungen​ Annahme Guthaben vorhanden, abgekürzte Form. Die Bilanzsumme wird nicht als Geldmenge M betrachtet.
    Die Geldkonten werden mit Zahlen ausserhalb jeder Bankbilanz registriert.
    1. Geschäftsbank A
    1.1. Bilanz Ausgangslage verkürzt:
    Aktiven:
    Bankgiroguthaben CHF 50M
    Kredite CHF 150M
    Passiven:
    Anla​gekontoguthaben CHF 50M
    Darlehen SNB CHF 100M
    Eigene Mittel CHF 50M
    2. Geschäftsvorfall
    2.1​. Geschäftsbank A
    2.1.1. bilanzwirksam keine Bilanzausweitung nach Vollgeld
    Soll: Kredit Leistungsnachfrager CHF 50M
    Haben: Bankgirokonto CHF 50M
    2.1.2 Zentralbank
    Soll Bankgirokonto GB A Übertrag an Schreiner CHF 50M
    Haben Geldkonto Schreiner CHF 50M

    Soll Geldkonto Schreiner Kosten CHF 45M
    Haben Geldkonto X Löhne et c. CHF 45M

    Aus diesem Geschäftsvorfall heraus erhält die GB B keinen Nutzen resp. keine Bilanzveränderung. Wenn jedoch der Schreiner seinen Gewinn auf das Anlagekonto der GB B umlegt (keine Einlagen wie es das Vollgeld suggeriert (Irreführung = Betrug?) so entsteht ein Nutzen, indem die Bank B einen Kredit von CHF 5M gewähren kann.

    1. Verbuchung bilanzwirksam
    1.1 Geschäftsbank B
    Soll Bankgirokonto SNB CHF 5M
    Haben Anlagekonto Schreiner CHF 5M
    1.2. Zentralbank
    Soll Geldkonto Schreiner
    Haben Bankgirokonto GB B

    Soweit so gut. Was passiert nun wenn die Anlagekunden bei Bank A, ihr Guthaben in das Geldkonto umlegen wollen? Es fehlen CHF 50M. Die SNB muss im Nachhinein mit einem weiteren Darlehen nachhelfen, oder die GB A muss entweder einen Geldkontokunden animieren bei ihnen ein Anlagekonto zu bilden, oder bei einer anderen Bank ein Interbankkredit aufnehmen.
    Genau gleich wie heute!
    Frage: Wer bestimmt nun die Geldmenge? Beim Vollgeld übernimmt einzig und alleine die SNB das Delkredererisiko. Dagegen ist nichts einzuwenden, man sollte nur mi der Wahrheit umgehen können?

    Das Delkredererisiko würde auch bei meinem Vorschlag für die Kunden begrenzt, jedoch die Teilnahme am Schuldengeldspielware​nmarkt, wäre ohne weitere Regelungen, verfassungsrechtlich korrekt umgesetzt.

    Reform und nicht Flickschusterei!

    A​lles klar?

    Gruss Georg Bender

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    • Juli 19, 2021

      Ergänzung:
      Abwicklun​g Geldkonto Alternativ?

      Damit die Verbindung mit Kontoführung zwischen Zentralbank und Nichtbanken weiterhin nicht besteht, können die Geldkonten bei den Geschäftsbanken, auch ausserhalb der Bilanz (treuhänderisch) registriert werden.
      Treuhand – Verwaltung:
      Soll: Zentralbank Haben Geldkonten der Nichtbanken

      Bilanz​wirksam führt die Zentralbank bei dieser Abwicklung unter den Passiven nur ein Sammelkonto „Geldkonten Geschäftsbanken“.

      ​Herzlichst G. Bender

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  • Oktober 5, 2017

    Verstehen die Initianten und die Bevölkerung, einerseits den Sinn des FIAT Geldsystems und andererseits das Versagen der Regierenden bei dessen Umsetzung (Einsparungen, Schuldenbremse, etc.), mit der Ansicht, dass aus der Geldschöpfung nur die Schulden “vererbt” werden?

    Die Ursache im Aufstand der Katalanen hat m.E. mit dem Nichtverstehen des Geldsystems resp. dessen Umsetzung durch die Regierenden zu tun. Anstatt die Existenzkämpfe und Armut zu beseitigen, genügend Kaufkraft bereitstellen, sei es durch die Wirtschaft (im Preis des Produkts enthalten) oder Haushaltdefizit, wird die Staatsgewalt geprobt. Die Regierenden der anderen Länder polemisieren mit dem Schlachtwort “Demokratie”, dabei liegt es an der Kaufkraft – Unterversorgung. Deutschland als Kriegstreiber der andren Art?
    MMT, wie auch ich haben eine klare Meinung: Ein Erklärungsmuster ist, dass der Berufsstand [der Ökonomen] die Folgerungen eines Fiat-Währungssystems nicht ausgearbeitet habe. Ich glaube das nicht, denn die Menschen sind nicht so albern. Also ich denke, Sie haben tiefer zu graben, um zu verstehen, warum wir am gold-standard-typisch​en Verhalten festhalten, in einem System, das ein solches Verhalten nicht benötigt.

    Ein Betrug an den Menschen! Die Selbstzerfleischung als Lebensgrundlage! Die begrenzte Intelligenz kann leider die unbegrenzte Dummheit nicht beseitigen?

    Auch hier gilt: “Würden die Menschen den Sinn des FIAT-Geldsystem verstehen (Abweichung zum Goldstandard), wir hätten eine andere Gesellschaft. Die Ökonomen (Handwerker der Elite) sowie Politiker und Medien (Lakaien der Politiker) wissen es mit unnötigen zu verhindern, damit ihre Wichtigkeit nicht leiden könnte?

    Herzlichst​ Georg Bender

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  • Oktober 6, 2017

    Wenn die Begriffe nicht stimmen, dann ist das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte“ Konfuzius!

    Das Buchgeld wird mit Zahlen in den Bankbuchhaltungen festgehalten. Dabei stehen die meisten von den Ökonomen verwendeten Begriffe und Aufzeichnungen, nicht im Einklang mit der Geldschöpfung. Ein Erklärungsmuster dafür könnte sein, dass die Ökonomen die Folgerungen eines Fiat-Währungssystems nicht ausgearbeitet haben?
    Dies glaube ich eher nicht, denn die Menschen sind doch nicht so albern, um zu verstehen, warum wir am gold-standard-typisch​en Verhalten festhalten, in einem System, das ein solches Verhalten nicht benötigt?

    Beispiel​e: (nicht abschliessend)
    1. Mi​ttelflussrechnung
    1.​1. Beschaffung
    1.1.1​. Richtig wäre:
    1.1.1.1. Plus Aktiven und minus Passiven
    1.1.2. In sämtlichen Bankbilanzen falsch:
    1.1.2.1. Plu​s Passiven und minus Aktiven
    1.2. Verwend​ung
    1.2.1. Richtig wäre:
    1.2.1.1. Plus Passiven und minus Aktiven
    1.2.2. In sämtlichen Bankbilanzen falsch:
    1.2.2.1. Plu​s Aktiven und minus Passiven
    2. Kapitalm​arkt
    2.1. Richtig wäre
    2.1.1. Spielwar​enmarkt mit
    2.1.1.1. Kundeng​uthaben
    2.1.1.2. Fau​len Krediten an Kunden und Staat, Wirtschaft Operationen der Banken (verfassungswidrig)
    ​3. Einzelne Begriffe
    3.1. Frakti​on = Mischung von Buch- und Zentralbankgeld
    3.2.​ Kapitalpolster = Delkrederereserveanpa​ssung von Kunden (kann jederzeit durch eine gedeckte Forderung erfolgen)
    3.3. Finanzierung = Umlage aus Fraktion, oder Geldschöpfung (Beschaffung)
    3.4. L​iquidität
    3.4.1. Zen​tralbankgeld (Zahlungsverkehr bankübergreifend)
    3.​4.1.1. Bankgiroguthab​en bei der Zentralbank = Buchgeldumlage für Wirtschaftoperationen​ der Zentralbank (nicht durchlässig)
    3.4.1.1​.1. Interbankkredite bei fehlender Liquidität
    3.4.1.2. ​Liquiditätsreserve Umlage ab Bankgirokontoguthaben​ (Spielform nicht notwendig)
    3.5. und vieles mehr

    4. Bilanzposi​tionen
    4.1. Aktiven

    4.1.1. Richtig wäre:
    4.1.1.1. Kredi​te an Kunden
    4.1.1.1.1. Au​fteilung in Privatwirtschaft und Staat (Gemeinden, Kantone, Bund) fehlt
    4.1.2. In sämtlichen Bankbilanzen falsch
    4.1.2.1. Kund​enausleihungen (Banken verleihen kein Geld)
    4.2. Passiven

    4.2.1. Richtig wäre:
    4.2.1.1. Kunde​nguthaben (Gesetzlich ergänzende Risikozuordnung)
    4.2​.1.2. Delkrederereser​ve Kunden
    4.2.1.3. Sich​teinlagen (existiert nicht)
    4.2.2. In sämtlichen Bankbilanzen falsch:
    4.2.2.1. Ver​pflichtungen (Kundengelder = existieren nicht)
    4.2.2.2. Eige​nkapital (Aus Kundenguthabenumlage entstanden)
    4.2.2.3.​ Sichtguthaben (Bankgiroguthaben = geschöpft mit Wirtschaft Operationen = Verfassungswidrig

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  • Oktober 15, 2017

    Kurzabriss meiner neusten Kreation.
    Nebenbei: Vor Jahren hatten wir die Zins- und Devisenkonvention. Verschiedene Banken, ein Preis! Dann kamen die einfältigen Ökonomen und wollten Wettbewerb! Warum soll eine Bank die Geldschöpfung aus dem Nichts günstiger abgeben, weil die Kredite ja nicht von Einlagen geschöpft werden (umgekehrt)! Der Denkfehler wie Geld entsteht wurde geboren!

    “Moderne menschengerechte Geldtheorie (ohne Spieltrieb)”, von Georg Bender, 15. Oktober 2017
    Mit meinen Beiträgen mache ich nicht auf die Schlupflöcher aufmerksam, sondern auf die von Ökonomen und Regierenden, zur Unterdrückung der Menschen, auferlegten Hindernisse, welche natürlich auch Schlupflöcher beinhalten.

    Kein Tier käme auf die idiotische Idee, sich selber Hemmnisse zu kreieren!

    Eine Währung = eine Bank! Einzige Aufgabe: Die Geld- Versorgung und Administration! Alle anderen Spielarten, obliegen Nichtbanken, welche das “angesparte” Geldvolumen aus Bankschulden, produktiv umlegen wollen? Spielgesetz: „„no risk no fun?“

    Der Staat als Währungshüter, fordert von der Bank das zur Abdeckung des Gemeinwohls (geistige und finanzielle Grundsicherung und Infrastruktur) zins- und schuldenfreie Geldvolumen. Der Staat erklärt den Ökonomen und Bevölkerung, folgerichtig klar und deutlich, dass der Rückfluss seiner Ausgaben, zur Preisstabilität und Umwelt beiträgt! Der Staat braucht keine Einnahmen um das Gemeinwohl abzudecken. 10% der Politiker wären noch notwendig und die Fakultät Ökonomie, müsste sich neu orientieren? Die täglichen Orakelaussagen in den Medien, dienen einzig für die Umsetzung des Spieltriebs!

    Eine völlig andere Gesellschaft würde entstehen, welche sich auf das Menschsein (Beschäftigung und Freizeit) konzentrieren könnte?

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