1. Sicherheit & Kriminalität

“DER WESTEN” als Pate einer eurasischen Militärallianz?

„DER WESTEN“ als Pate einer eu­ra­si­schen Militärallianz?

Die weltweiten Aktionen „DES WESTENS“ gründen sich auf das Verwechseln seiner Meinungen und Interessen mit den „höheren Werten“ und den Interessen der „Weltgemeinschaft“. Das führt zu verheerenden Fehleinschätzungen und unverschämten Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder. Bis vor kurzem hatte das keine grossen Konsequenzen, weil „DER WESTEN“, d.h. die USA, die in anführen, so übermächtig stark waren, dass die Fehler keine katastrophalen Folgen hatten. Diese Lage ändert sich nun.

(Zur Vermeidung eines Missverständnis: Die andere Seite verfolgt auch ihre Interessen und handelt nicht im Sinne irgendwelcher „höherer Werte“. Man kann aber seine Interessen überlegt oder weniger überlegt durchsetzen.)

Ich halte es für möglich bis wahrscheinlich, dass die jüngste Entwicklung zu einer russisch-chinesischen​ Militärallianz führen könnte, der sich im Laufe der weiteren Jahre noch anderen Länder anschliessen könnten, die vom Aufdrängen westlicher Vorstellungen und Interessen genug haben.

Ich habe schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass China (und seine Bürger) auf Grund seiner, mit einem starken Russland gemachten Erfahrung die gegenwärtige Erstarkung dieses Landes durchaus auch als Bedrohung empfindet, diese aber dank seiner inzwischen so viel grösseren Militär- und Wirtschaftsmacht und der strategischen Zusammenarbeit der beiden Länder in der voraussehbaren Zukunft als weniger real empfindet, als die Bedrohung durch die USA.

Die Entwicklung in der Ukraine, bzw. deren Aufstandsbewegung, wurde schon bald nach Beginn vom „WESTEN“ an Ort und Stelle über führenden Vertreter (EU, hohe Regierungsvertreter und Politiker aus den USA und Europa) oder durch Reden der Regierungschefs, angefangen bei Präsident Obama, unterstützt. Auch die NATO hat mit ihrer Feststellung, als souveränes Land könne sich die Ukraine entscheiden, sich dem westlichen Militärbündnis anzuschliessen, Öl ins Feuer gegossen. Man erinnert sich auch an das freundschaftliche Treffen in Kiew zwischen US Senator MacCain und dem Führer der faschistischen SVOBODA-Bewegung von Anfang Dezember 2013. Inzwischen ist die Bewegung mit einem Stellvertretenden Ministerpräsidenten (!) und 2 Ministern und höheren Beamten, darunter dem Generalstaatsanwalt, an der Macht beteiligt. Dadurch wurde, wie es die chinesischer Presse formulierte, der „demokratisch gewählte, aber korrupte Präsident“ gestürzt. Man könnte sich vorstellen, dass die seitherigen weiteren Stellungnahmen und Massnahmen „DES WESTENS“ dazu geführt haben, dass Russland an eine militärische Allianz mit China denken könnte.

Vor wenigen Tagen hat ein amerikanische Präsident zum ersten Mal ausdrücklich erklärt, die zwischen Japan und China umstrittenen Diaoyu/Senkaku Inselchen wären im Falle einer gewaltsamen Änderung des Status Quo durch das Verteidigungsbündnis Japan-USA gedeckt. Diese für China sehr schwer verdauliche Solidarisierung der USA mit Japan in diesem konkreten Fall, aber auch das vermehrte Interesse, das die USA an ihren anderen fernöstlichen Verbündeten zeigen, die alle Territorialstreitigke​iten mit China haben, dürften die Chinesische Führung sehr verärgern. Es ist deshalb denkbar, dass auch China eine eigentliche Militärallianz mit Russland in Erwägung ziehen könnte.

Die Entwicklung der vorhersehbaren Zukunft wird die Antwort liefern.

Gotthard Frick,Bottmingen     ​                     ​                     ​                 28. April 2014

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: “DER WESTEN” als Pate einer eurasischen Militärallianz?
  • April 28, 2014

    Dazu passen Nachrichten, wie Nachstehende, die man dieser Tage verbreitet lesen konnte:

    In den vergangenen Tagen wurde viel über die entführten „OSZE-Mitarbeiter“ in der Ost-Ukraine berichtet, die an der aktuellen Beobachtermission teilnehmen.

    Gerüchte tauchten ebenfalls darüber auf, dass sich unter den Gefangenen auch drei deutsche Soldaten befänden.

    Deutschl​and führt den Militärbeobachtereins​atz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie hat nichts mit dem Einsatz der diplomatischen OSZE-Beobachter zu tun, der parallel dazu stattfindet. Von diesen ist in den Massenmedien aber natürlich keine Rede, sie werden als Mitarbeiter der Beobachtermission ausgegeben.

    Der Vizechef des OSZE-Krisenprävention​szentrums, Claus Neukirch, stellt im Interview mit dem österreichischen Fernsehen ORF fest, “dass es sich genau genommen um keine OSZE-Mitarbeiter handelt! Es sind Militärbeobachter, die bilateral unter einem OSZE-Dokument (was auch immer darunter zu verstehen sei) dort tätig sind.”

    Bundeswehr-​Soldaten müssen demnach ohne gültiges Mandat durch den Deutschen Bundestag in die Ost-Ukraine abkommandiert worden sein, um die formell illegale Regierung in Kiew dabei zu unterstützen, gegen das eigene Volk vorzugehen.

    Diesen Hinweis gibt auch ein Bericht von Life News, die mit dem (angeblich) selbst ernannten Bürgermeister der Stadt Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, gesprochen haben. Dort reden die Reporter nicht nur über die Gefangennahme der Soldaten und einige der Mitarbeiter der OSZE-Beobachtermissio​n. In diesem Bericht werden auch Truppenausweise von festgenommenen Soldaten, darunter einem Oberst Axel Schneider von der Bundeswehr, gezeigt.

    Interessa​nt in diesem Zusammenhang ist der Bericht bei IK-News

    “. . .Kürzlich bekam ich von einer – meiner Ansicht nach sehr seriösen – Quelle die Information, dass ehemalige Soldaten angeworben werden. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Berufssoldaten mit ausreichender Erfahrung soll dann in der Ukraine stationiert werden. Wie es hieß, um dort den “Laden” erstmal ans Laufen zu bringen. Zur genauen Anzahl konnte leider keine Angabe gemacht werden diese schwankte sehr stark zwischen 4.000 und 40.000 Mann. . .”

    Was haben deutsche Bundeswehr-Soldaten ohne gültiges Bundestagsmandat in der Ost-Ukraine zu suchen? Wer gab den Marschbefehl und welche Aufgabe haben diese Soldaten dort? Warum täuschen die Massenmedien die deutsche Bevölkerung über diese Tatsachen hinweg, obwohl die OSZE bereits dementierte, dass Soldaten irgendeiner Nation an ihrer Beobachtermission beteiligt sind?
    Die letzte Frage lässt sich eigentlich schon recht einfach beantworten. Wenn man sich die Schlagzeilen der letzten Wochen anschaut, dann riecht alles danach, dass ein Krieg vorbereitet wird. Der Desinformationskampag​ne der Massenmedien kommt eine entscheidende Bedeutung beim Verständnis des Kriegskonzeptes zu. Die Öffentlichkeit wird manipuliert und in die Irre geführt.

    Sofern das alles stimmt, ist der Mythos von der friedliebenden EU definitv ein Ammenmärchen.

    Die bange Frage muss gestetellt werden: mit was für einem nördlichen ‘Freund’ haben wir es da wirklich zu tun. Steinbrücks Indianerbemerkungen und und Münteferings Kavalleriebemerkungen​ haben leider wohl eine viel tiefere Bedeutung, als wir und das hier dachten. Was machen die, wenn sie mit der Ukraine fertigt sind?

    Wenn diese Dinge stimmen, müsste die Schweiz sofort den Vorsitz in der OSZE niederlegen.

    Kommentar melden
  • April 28, 2014

    Weitere Nachrichten zum uminösen Spionageverhalten der deutschen Bundeswehr:

    http​://friedensblick.de/1​1281/ost-ukraine-hatt​en-deutsche-soldaten-​sprengsaetze-dabei/

    OST-UKRAINE: HATTEN DEUTSCHE SOLDATEN SPRENGSÄTZE DABEI?
    APRIL 27, 2014 GEORG LEHLE HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

    Am Freitag, 25. April, wurden deutsche Soldaten in der Ost-Ukraine von “Separatisten” festgenommen.

    Schnell propagierten die Medien, dass sie “Beobachter” waren, Teil der OSZE-Mission.

    Diese Darstellung ist falsch, die Soldaten waren Teil eines Inspektoren-Teams, welches (angeblich) Informationen über ukrainische Streitkräfte und Hauptwaffensysteme sammelte (ard).

    Es wurde von der Bundesregierung und dem Regime in Kiew ausgerechnet in die Unruheprovinzen der Ost-Ukraine geschickt.

    Außerdem wurden laut Aussagen sowohl des ukrainisches Innenministeriums als auch der “Separatisten” “Patronen und Sprengsätze” im Bus der Inspektoren gefunden.

    Das “Bundeswehr Journal” berichtet, dass sich im Bus der Soldaten …
    “… Patronen und Sprengsätze befunden” hätten. (bundeswehr-journal)

    Es beruft sich auf das ukrainische Innenministerium!

    “Wie Daniel Brössler, Brüsseler Korrespondent der Süddeutschen Zeitung mit Arbeitsschwerpunkt „EU und NATO“, am 25. April aus Slowjansk berichtete, soll das ukrainische Innenministerium in Kiew den Vorfall bestätigt haben.

    Die insgesamt acht Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE/Organization for Security and Cooperation in Europe, OSCE) sowie fünf ukrainische Militärs und der Fahrer des Busses seien unter Zwang zum örtlichen Gebäude des Geheimdienstes gebracht worden.

    In dem Bus hätten sich, so gibt Brössler die Informationen des Innenministeriums wieder, Patronen und Sprengsätze befunden.” (ebd)

    Auch die “Separatisten” bestätigen den Fund der “Patronen und Sprengsätze” im Bus.

    Mehr Infos kamen von einem Kommentator:

    “1. Der Sprecher der OSZE Claus Neuenkirch dementiert die Behauptung, dass es sich bei den von allen deutschen Massenmedien immer noch als “OSZE-Beobachter” bezeichneten Millitärs – die in Slawiansk verhaftet wurden – um offizielle OSZE Mitarbeiter handelt. (orf)

    2. In der offiziellen Liste tauchen die Namen der Gefangen genommenen NICHT auf. (osce)

    3. bei einen der sichergestellten “Inspektor Ausweise” war das OSZE Zeichen zu sehen, dieser kann somit nur gefälscht gewesen sein. (youtube)

    4. Am 23. 04. 2014 gab Oberst i.G. Axel Schneider (einer der Verhafteten) ein Interview in dem er selbst zugab, als Millitärberater für die ukrainischen Armee tätig zu sein. (BR)” (alles-schall-und-rau​ch)

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      friedensbl​ick.de + IK-News.

      Sehr gut, Es kommt mir nämlich gerade in den Sinn, ich wollte mich schon lange wieder bezüglich der Ermordung von JFK, der Tode von Marylin Monroe und Lady Di, der Hintergründe zu 9/11 und über die Area 51 ‘updaten’. Und was machen eigentlich die Freimaurer heute?

      Kommentar melden
  • April 28, 2014

    Hochverehrter Herr Vorsteher des EDA, Herr Bundesrat Burckhalter,

    wenn auch nur 50% von diesen Berichten inhaltlich stimmen, und die TV Sender haben gestern davon berichtet, dann muss die Frage gestellt werden, wie Sie das mit Ihrem OSZE Vorsitz in Einklang bringen können.

    Wird hier nicht der Name der vorsitzenden Schweiz regelrecht in den Schmutz gezogen, indem unter OSZE CH Mantel verdeckte Aktionen unter falscher Flagge durch Bundeswehreinheiten betrieben werden???

    Müssten Sie, Herr BR Burckhalter nicht sofort in Berlin vorstellig werden, um diesen Machenschaften im Rahmen des OSZE Vorsitzes ein Ende zu machen oder, wenn nicht, sofort von dieser Funktion zurücktreten?

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Finanzen & Steuern
Das Bankkundengeheimnis ist staatspolitisch verwerflich! Wie sollen denn die Steuerbehörden an die Informationen über die Steuerbetrüger oder –hinterzieher herankommen, wenn nicht über die Banken? Wer Steuern hinterzieht oder dazu anstiftet ist ein „mieser Staatsbürger“ resp. eine „miese Bank“, in welchem Land auch immer.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu