Wer glaubt, sein Vermögen im Eigenheim als Altersvorsorge anlegen zu können, befindet sich auf dem Irrweg, denn wer bei seiner Pensionskasse dafür einen Vorbezug macht, ist gleich vierfach benachteiligt.
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Der Vorbezug wird besteuert, womit bereits ein beachtlicher Teil der angesparten potentiellen RenteDer Begriff Rente bezeichnet allgemein eine wiederkehrende G... verschwindet.
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Der Betrag des Vorbezugs gilt als Vermögen und wird wiederum besteuert, sofern er nicht durch andere Schulden ausgewogen wird.
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Der Anteil das Vorbezugs im Eigenheim wird wiederum als EigenmietwertDer Eigenmietwert muss von Personen, welche ihre eigene Wohn... belastet, womit die Vorsorge wiederum langsam abgeknabbert wird und schwindet.
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Zudem vermehrt sich der Betrag des Gegenwertes nicht durch aufgeschlagene Zinsen, wie das bei der Pensionskasse der Fall wäre.
Die Situation wird mit dem Erreichen des Rentenalters verschärft. Da durch den Wegfall der AltersvorsorgeDie Altersvorsorge soll sicherstellen, dass ältere Personen... aus dem Vorbezug das Einkommen kleiner wird, neigen Banken dazu, die Hypotheken zu kündigen, weil der Deckungsgrad nicht mehr ausreicht. Die Folge ist der Verlust des Eigenheims, das, bedingt durch den finanziellen Druck, oft unter dem Wert verkauft werden oder sogar versteigert werden muss.
Eine mögliche Lösung dafür wäre, die ans Eigenheim gebundene Einlage des Vorbezugs als Form der Altersvorsoge anzuerkennen – als anerkannte Vorsorge-Einrichtung – und wäre somit von der SteuerDie Steuer ist eine öffentliche Abgabe und bildet die wicht... zu befreien.
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Kommentare anzeigen Hide commentsHerr Schöni
Ihnen ist ein Denkfehler unterlaufen…
Das BVG-Geld welches Sie beziehen ist unversteuert und muss somit beim Bezug besteuert werden, so wie das bei der AHV auch der Fall ist. Was jedoch beim Einmalbezug stimmt ist, dass man durch das in eine hohe Steuerprogression gerät und somit im Verhältnis mehr Steuern bezahlt als wenn man es als monatlichen Bezug hat.
Dies ist soweit “unschön” weil man besser die AHV + die BVG zum Einzahlungszeitpunkt versteuern müsste, dies würde verhindern, dass so der Rentner oder Vorbezüger benachteiligt wird. Dies ist aber nicht im Interesse der Steuerpolitik, da im Auszahlungszeitpunkt die Steuer bestimmt höher ist (auch bei Monatsbezug) als beim Einzahlungszeitpunkt. Es ist kaum anzunehmen, dass die Steuerbelastung auf Einkommen sinkt in Prozent, zudem steigt das “Vermögen” automatisch durch die Zinsen erneut an, welches erneut eine Steigerung in der Steuerprogression verursacht.
Wenn man das BVG auflösen möchte für so etwas, dann nur um die ganze Schuld auf dem Wohneigentum zu eliminieren. Dann bezahlt man keine Zinsen mehr und das aufgerechnete Einkommen des Eigenmietwertes, und der daraus resultierenden Steuerlast, ist geringer als die Zinslast bei der Bank.
Es sind lediglich Steueroptimierer und Bänker, welche immer noch behaupten, dass man unbedingt eine 1. Hypothek belassen solle um die Steuerlast nicht zu erhöhen. Wer aber mal rechnet und die Zinsen gegenüber den Abzugsfähigkeit der Zinsen zur Steuerlast betrachtet, wird feststellen, dass man nur den Steuerlastanteil der Zinsen die man bezahlt an den Steuern abziehen kann. So lasse ich mir lieber den Eigenmietwert aufrechnen und bezahle dafür keine Zinsen mehr (welche nur in Steuerprozent reduziert wird). Die beiden Erwähnten haben aber interesse, dass Sie das nicht tun, weil beide profitieren davon, wenn Sie weiterhin schön Zinsen bezahlen an die Bank und eine aufwändigere Steuererklärung beim Steuerberater ausfüllen lassen müssen.
Dany Schweizer
Ich stelle meine Kommentar und Antworten gegen Ihre Sichtweise, weil sie nicht im Einklang mit der Entstehung, Funktion und Auswirkung unseres Schuldengeldsystems stehen!
Sie beschreiben das Spiel der Steueroptimierung, welche zur Lenkung der Geldströme kreiert sind! Ursächlich scheint mir aber, dass die Staatsquotenrückführung (Rückfluss als Steuer genannt) verschiedenen Substraten zugeordnet werden, welche in dem Tauschwert der Arbeit/Leistung einkalkuliert ist (Schuldengeldfluss)!
Im Sinne des Schuldengeldsystems sind wir weder Steuer- noch Beitragszahler, sondern mit dem zugeordneten (Wertschöpfung) der Arbeit/Leistung sind wir Mitspieler am Schuldengeldkreislauf!
Das Verstehen des Schuldengeldkreislauf, bereichert den Geist enorm, weil es die Manipulationen und Lügen erkennen lässt! Leider interessiert es die Menschen sehr wenig, weil es ihnen Spass macht, betrogen und belogen zu werden! Ist ihr gutes Recht, weil es der Wirtschaft (Verteilung des Schuldengeldes an eine dünne Oberschicht, welche ihre Bedürfnisse längst befriedigt haben, nützlich ist! Der Markt steht über unserem Leben = Weisheit der Wirtschaftsprofessoren!
Ich habe keine Lust darauf, mit meiner Pensionskasse die Taschen der PK-Berater und der Versicherungskonzerne zu füllen, Zudem würde ich mir, wenn schon, mein Aktien-Paket selber zusammenstellen: Pharma, Banken, Lebensmittelmultis etc empfinde ich nämlich als zutiefst unmoralisch und mitverantwortlich an den tiefen Problemen unserer Gesellschaft. Da will ich nichts davon besitzen.
Nein, meine Vorsorge steckt in meinem Haus; und wenn es an den Aktienplätzen kracht, schlafe ich ruhig.
PS. In der Schweiz ist die Vermögenssteuer auf weniger als 2 mio CHF extrem gering.
Aus Ihrem Kommentar schimmern gewisse egoistische Tendenzen durch, Herr Schellenberg.
Es würde schlecht stehen, mit unserer Wirtschaft, wenn alle so wirtschaftsfeindlich eingestellt wären wie Sie. Die Wirtschaft braucht Aktionäre, woher sollten die Betriebe andernfalls das Geld her nehmen? Das ist Teil unseres kapitalistischen Systems. Das wissen heutzutage sogar die Gewerkschaften. Das SP-Urgestein NR Susanne Leutenegger Oberholzer schreit sogar nach einem Staatsfond. Ist das nicht erstaunlich? Zumal wenn man sich an die Äusserungen der Sozialdemokraten im 20 Jahrh. Über das Teufelszeug des Aktienhandels erinnert.
Wer Geld hat soll es der Wirtschaft zur Verfügung stellen und alle profitieren davon. Zugegeben, es gibt einige, die unverschämt „verdienen“, wenn wir an einen Namen wie Vasella denken.
Und denken Sie daran, auch die Versicherungen erfüllen eine soziale Aufgabe.
Uebrigens sind Sie, wie Sie wahrscheinlich wissen, durch den AHV Ausgleichfond indirekt auch Aktionär. Der AHV ist mit mindestens 30 Milliarden in Aktien, vor allem ausländische investiert.
Ich möchte den Gutmenschen Hofer nicht daran hindern, sein Geld der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, damit diese mit lustigen Spielen in Bangladesh, im Kongo und auf der ganzen Welt fröhliche Menschen hervorbringt. Der Name des Spiels? – Ausbeutung von Mensch Natur und von Rohstoffen. Das Ziel des Spiels?: Auch die kommenden Generationen glücklich zu machen. Und wenn sie nicht gestorben sind. . . . . .
Herr Schellenberg
Im Umkehrschluss, ihrer Einschätzung von Herrn Hofer sind Sie ein “Schlechtmensch” jedoch im guten Sinne gemeint!
Ansonsten bin ich mit Ihren Ansichten einer Meinung!
Das Aktienkapital sind auch Schulden….! Ohne Schulden kein Geld! Wir gehen tagtäglich mit Schulden in Form von Geld einkaufen, bis dieses zur Tilgung und Vernichtung zum Bankschuldner zurückfliesst!
Die korrekten Antworten auf alle Geldthemen sind im Verstehen des Schuldengeldsystems begründet!
Ich lese nur Argumente welche auf völlig falschem “Wissen”, von Vorbetern aus Familie und Bildung stammend, beruhen!
Nur etwa 2% der Ökonomen (wird an den Unis nicht gelehrt) verstehen den Schuldengeldkreislauf!
Der Manipulation durch Ökonomen, Politiker, ist gewollt Tür und Tor geöffnet, damit die unterschiedlichen Eigeninteressen zum Tragen kommen! Ein weites Spielfeld, welches rege benutzt wird! Siehe Wahlkampf etc.!
Warum die Menschen, die Zusammenhänge nicht verstehen wollen, zeigt mir deutlich, dass sie betrogen werden wollen!
Wir haben uns anders eingerichtet. Das kleine Haus hat zwei Wohnungen. Im Parterre wohnen meine Frau und ich. I Obergeschoss und dem ausgebauten Dachstock ist die Familie unserer tochter mit Kindern. Sie sind Mieter. Die beiden Mieten tragen das Haus schon in der dritten Generation. Es reichte stets für Erneuerungen, Renovationen, Unterhalt. Klar besteht eine Hypothek, welche aber seit Jahren wenig Zins kostet.
In einem Punkt kann ich Ihre Besorgnis verstehen, wenn Sie denken, dass die Bank eines Tages die Hypothek kündigen könnte. Dies kann eintreten, wenn Sie sterben und Ihre Frau mit weniger Pension pro Monat auskommen muss. So dass es den Anschein hat, es reiche nicht, die Hypozinsen zu zahlen. Darum ist es besser, man kann durch Vermietung einnahmen generieren. Notfalls zieht man in eine kleinere Wohnung um und vermietet das Haus.
Eines Tages lernen wir möglicherweise wieder;
1. Banken sind Geschäftsleute, darf man heute schreiben, meine ich, “ohne soziale und emotionale Kompetenzen”.
2. Wenn ich “Besitz” habe, was mit Fremdkapital mitfinanziert ist, gehört es nicht mir “Alleine”, sondern ich habe je nach Fremdkapital, Miteigentümer mit an Bord.
3. Voll bezahltes Eigentum sollte endlich Steuerlich begünstigt werden, nicht die Schulden wirtschaft.
Alle Blogs im Geldthemenbereich ignorieren die Entstehung, Funktion und Auswirkung unseres Schuldengeldsystems völlig, beruhen demnach auf falschen “Fundamenten”!
In den Tauschwerten sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren, so auch Steuern und Abgaben, einkalkuliert!
Das Steuersystem kennt viele Lenkungen zu Gunsten der Finanzindustrie (Geldkanäle)! Der Staat muss seinen zugeordneten (Politiker) Aufgaben nachkommen und ist somit ein wichtiger “Arbeitgeber”! Die Staatsquote wird ausser der Verschuldung (Arbeitsplätze und Gewinne ermöglichen) zum Rückfluss auf verschiedene Substrate zugeordnet! Wir sind keine Steuer- oder Beitragszahler, sondern mit dem Schuldengeldnettogeldgegenwert der Arbeit/Leistung, sind wir Teilnehmer im Wirtschaftsspiel!
Die Ökonomie und Politiker kreieren Lenkungen um das Schuldengeld in verschiedenen Geldkanälen fliessen zu lassen! Die vorgegaukelten Optimierungen sind entweder in den Tarifen eskomptiert (eingerechnet), oder anderswo enthalten! Wer also gewisse Optimierungen nicht nutzt, obwohl er die finanziellen Möglichkeiten dazu hätte, wird bestraft!
Ein Vorbezug kommt einem Kapitalbezug gleich! Steueroptimierung, weil der Rentenbezug je nach Lebensdauer eine höheren Gesamt – Steueranteil beinhaltet!
Ein Eigenheim ist nur dann eine Altersvorsorge, wenn die Bedienung der Grundpfandschulden die Rente angemessen belastet! In der Regel bewerten die Banken die Liegenschaft nicht neu (Marktpreisbewertung, anstatt Nachhaltigkeit = Verteilungsspiel, erfunden von den Ökonomen)!
Eine Investition darf niemals unter dem Aspekt der “Steueroptimierung” getätigt (Verführung durch Orakel) werden!
Geschätzte Leser
Mir geht es kurz gesagt in erster Linie darum, zu erreichen, dass die Anlage der Altersvorsorge im Eigenheim als persönliche Vorsorge-Einrichtung anerkannt wird und der Anleger dieselben Vorzüge und Rechte erhält, die er in einer allgemeinen Vorsorgeeinrichtung hätte.
Danke für die vielen Kommentare und Anregungen.
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Schöni
Meine Vision der Pensionskassenbank die den Versicherten gehört und arbeitet! Sie soll mindestens 4.5% Zinsen im Jahr ausschütten!
Die Altersversicherung besteht aus der
1.Säule, AHV vom Staat garantiert! 1’800.- CHF im Monat!
2.Säule, Pensionskasse selbsttragend! 2’200.- CHF im Monat!
3.Säule, Wohneigentum 100′ 000.- CHF für Land,Fundament mit Werkleitungsanschlüssen, Haus! Das Wohneigentum ist Teil der Rente und muss nicht als Vorbezug versteuert werden!
Keine Schmarotzerbanken, Bund, Versicherungen mehr, die Renten durch abzocken der gesparten Gelder extrem reduzieren!
Herr und Frau Schöni ich bitte Sie in Zukunft, nicht mehr, meinem Gedankengut unter ihren Namen zu veröffentlichen! http://palettenhaus.ch/vision.php , siehe unter Altersversicherung!