1. Aussenpolitik

Die Arbeitslosigkeit steigt: Wer ist schuld daran?

Die Ar­beits­lo­sen­quote​ in der Schweiz ist im De­zem­ber auf er­schre­ckende 3,7 Pro­zent an­ge­stie­gen, wobei sie bei den Schwei­zern 2,5 Pro­zent, bei den Aus­län­dern volle 7,3 Pro­zent be­trägt. Oder an­ders aus­ge­drückt: Annähernd jeder zweite Ar­beits­lose ist Aus­län­der (48,4%) – dies bei einem Aus­län­deran­teil von 24 Pro­zent. Dabei sind die dau­ernd Aus­ge­steu­er­ten noch nicht ein­mal mit­ge­zähl­t.

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Dezember auf erschreckende 3,7 Prozent angestiegen, wobei sie bei den Schweizern 2,5 Prozent, bei den Ausländern volle 7,3 Prozent beträgt. Oder anders ausgedrückt: Annähernd jeder zweite Arbeitslose ist Ausländer (48,4%) – dies bei einem Ausländeranteil von 24 Prozent. Dabei sind die dauernd Ausgesteuerten noch nicht einmal mitgezählt. Was die Zahl der Erwerbslosen betrifft, so schneidet die Schweiz mittlerweile sogar schlechter ab als Deutschland. Solche Arbeitslosigkeitsrate​n kannten wir in der Vergangenheit nur bei scharfen Rezessionen.

Seit Einführung der vollen Personenfreizügigkeit​ wurden im verarbeitenden Sektor (Industrie) 37‘000 Stellen abgebaut. Dabei betont gerade diese Branche, man sei auf Zuwanderung angewiesen. Von den in dieser Zeit geschaffenen neuen Stellen entfallen zwei Drittel auf staatliche beziehungsweise staatsnahe Dienste. Im Vergleich zum Vorjahr waren im Industriesektor 13,1 Prozent mehr Arbeitslose zu verzeichnen, bei den Dienstleistungen waren es 7,4 Prozent. Seit 2013 verzeichnet die Arbeitslosenquote der älteren Arbeitnehmer (ab 50-Jährige) ebenfalls steigende Werte. Immer wieder wird betont, wir seien speziell in den Bereichen Bildung und Gesundheit dringend auf Zuwanderung angewiesen. Dabei sind gegenwärtig im Bereich „Gesundheits- und Sozialwesen“ 11‘277 Personen arbeitslos; im Bereich „Erziehung und Unterricht“ suchen 4‘497 inländische Personen eine Stelle. Und was den vielbeklagten Ingenieurmangel betrifft: 2‘300 in der Schweiz niedergelassene entsprechende Fachkräfte bemühen sich gegenwärtig vergeblich, einen Arbeitsplatz zu finden.

Die Wirklichkeit dieser Zahlen widerspricht drastisch der von Bundesrat und Wirtschaftsverbänden verkündeten Frohbotschaft der Vorteile der Personenfreizügigkeit​. Trotz schwierigerer Wirtschaftslage mit einem negativen Pro-Kopf-Wachstum und trotz der von Volk und Ständen angenommenen Zuwanderungsinitiativ​e haben sich im abgelaufenen Jahr netto wiederum annähernd 75‘000 Personen in unserem Land niedergelassen. Seit Einführung der vollen Personenfreizügigkeit​ mit der EU ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz nie mehr unter 3 Prozent gefallen. Ein sachliches Fazit lautet, dass es im Wesentlichen zwei Gründe für die steigende Arbeitslosigkeit gibt: den schwachen Euro und die Personenfreizügigkeit​.

Doch wie kommentierte das „Echo der Zeit“ von Radio SRF diese Zahlen? Die Schweiz habe sich bei der Zunahme der Arbeitslosigkeit „einiges selber eingebrockt“, wurde dort behauptet. Um wörtlich fortzufahren: „Das schwierige Verhältnis mit der EU, unter anderem wegen der Annahme der Zuwanderungsinitiativ​e, die anstehende Abstimmung über die Durchsetzungsinitiati​ve; all das bekommen Wirtschaft und Arbeitsmarkt negativ zu spüren. Dafür ist die Schweiz verantwortlich.“

Die​se Aussagen sind nicht nur unqualifiziert, sondern geradezu peinlich. So schwierig kann das Verhältnis zur EU nicht sein, wenn sich jährlich Zehntausende von EU-Bürgern in der Schweiz niederlassen. Und es bedarf einer blühenden Fantasie, zwei SVP-Initiativen die Schuld an der Arbeitslosigkeit zuzuschieben, deren Realisierung sich noch nicht einmal in der Ferne abzeichnet. Ganz abgesehen davon, dass die Wirtschaft – nicht zuletzt die Tourismusbranche – von mehr Sicherheit dank konsequenterer Ausschaffung krimineller Ausländer nur profitieren könnte. Kommentator im „Echo der Zeit“ war übrigens Massimo Agostini. Der gelernte Hochbauzeichner war ehemals Journalist bei der gescheiterten SP-Zeitung „Basler AZ“, dann Gründungsmitglied bei der alternativen Basler Stadtzeitung „Dementi“, bevor er als „Wirtschaftsredaktor“​ Unterschlupf bei unserem Staatssender fand.

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Comments to: Die Arbeitslosigkeit steigt: Wer ist schuld daran?
  • Januar 14, 2016

    Eine generelle Schuld kann und darf man nicht zuweisen. Dieses hängt von Wirtschaftslage in Europa und auch wie Sie das schildern von der Einwanderung ab.

    Was in Ihrer Aufzeichnung noch fehlt, ist der Anteil Ü50, welche heute massivst ausgebotet werden, um mit billigeren U50 zu ersetzen. Gründe wie ungleichhohe Pensionkasse usw.

    Generell ist aber auch zu bemerken, dass der Ausverkauf der Schweiz immer mehr zur Cashflow-Gewinnorient​ierung läuft. Welches nur mit einem generellen “Stop” der Anteilverkäufe an ausländische Investoren oder Verkauf/Fusionen mit ausländischen Unternehmen zu stoppen wäre.

    Grundsätzlic​h würde sicher eine Steuerung der Menge von Arbeitnehmern viele Probleme beheben. Unternehmen müssten sich mehr überlegen, ob sie einfach billigere Arbeitnehmer aus dem Ausland rekrutieren können.

    Auch könnte eine bessere Attraktivität bei Unternehmen mit Sitz in der Schweiz viel helfen. Mit Ausverkauf oder heutig einfacher Auslagerung werden viele Arbeitsplätze zerstört, welche teilweise sogar vom Bund gefördert wurden.

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  • Januar 14, 2016

    Den schwarzen Peter kann man wirklich niemandem generell zuschreiben. In dieser Frage stellt sich eine komplett andere Hintergrunddiskussion​. Wie Herr Schweizer bereits treffend formuliert hat, findet in der Schweiz ein genereller Ausverkauf bei den Mitarbeitern über 50 statt. Dies hat einen direkten Zusammenhang mit den hohen Sozialabgaben, welche bei dieser Altersgruppe von beiden Seiten geleistet werden muss.

    Was könnte man tun um den Prozentsatz der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger wieder zu senken? Nun da gibt es meiner Meinung nach viele Ansatzmöglichkeiten welche sofort eingeführt werden könnten.

    UMSETZUNG​ DER NORMEN AUS DER EU:
    Man darf nicht nur immer das Negative des SVP-Feindbildes an die Öffentlichkeit tragen. Man kann auch die geltenden Grundsätze des Feindbildes als positives Argument in die Schweiz tragen und Publik machen. In der EU gelten zum Beispiel folgende Grundsätze:

    ASYLBE​WERBER / SOZIALHILFE: (DEUTSCHLAND)
    Wer als Asylbewerber nach Deutschland kommt, erhält eine Geldleistung, die knapp unterhalb des Hartz-IV-Satzes liegt. Arbeiten dürfen Asylbewerber neun Monate lang gar nicht. Nach Ablauf der Frist kann die Arbeitsagentur unter bestimmten Umständen einer Beschäftigung zustimmen. Allerdings muss dafür klar sein, dass die Stelle nicht adäquat durch EU-Bürger besetzt werden kann. Gerade in strukturschwachen Regionen bedeutet das ein faktisches Arbeitsverbot.

    In der Schweiz ist ein Asylbewerber finanziell bessergestellt als das eigene Volk. Eigene Erfahrungen als Verkaufsleiter in einem renommierten Geschäft an der Bahnhofstr. Zürich in der Vergangenheit zu diesem Thema gemacht.
    Sobald ein Schweizer in eine Notlage kommt und Sozialhilfe benötigt, wird er und seine komplette Familie bis auf das letzte Hemd durchleuchtet und muss sich unter Umständen noch wertende Sprüche reinziehen.

    EU-BÜRGER MIT JOB:
    Wer als Ausländer nach Deutschland kommt, hat in den ersten drei Monaten keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Mit dieser Regelung soll der sogenannte Sozialtourismus in Europa verhindert werden. Nach den drei Monaten wird dann geprüft, wer Anspruch auf Leistungen hat.
    Das gilt vor allem für EU-Bürger, die in der Bundesrepublik einen Job gefunden oder sich selbständig gemacht haben. Sie und ihre Familie können grundsätzlich Leistungen aus den sozialen Sicherungs-systemen beziehen. Wer etwa seinen Job verliert und ausreichend lange in die Arbeitslosenversicher​ung eingezahlt hat, bekommt Arbeitslosengeld I. Nach einem Jahr Beschäftigung besteht so zunächst ein sechsmonatiger Anspruch, der bei längerer Beschäftigungsdauer anwächst.

    In England, Schweden, USA, Finnland, usw. sind EU Bürger als Arbeitskräfte willkommen. Wenn Sie jedoch die Arbeitsstelle verlieren haben diese keinerlei Ansprüche auf Sozialleistungen. Im Gegenteil, bei der Einreise muss ein Betrag hinterlegt werden, welcher die Heimreise absichert.

    In der Schweiz ist jeder Ausländer gleichgestellt wie das eigene Volk und kann vollumgänglich vom Sozialstaat und den gleichen Leistungen profitieren. In diesem Zusammenhang sollte das System von der USA, England, Schweden, usw. eingeführt werden. Arbeitslose Ausländer die nicht mit einem Schweizer Bürger/-in verheiratet sind, sollten des Landes verwiesen werden. Jobsuche aus dem Heimatland möglich. Einmalige Auszahlung der einbezahlten Arbeitslosengelder und nach 3 Monaten ohne Anstellung erfolgt der Entzug der Aufenthaltsbewilligun​g.

    EU BÜRGER OHNE JOB:
    Für EU-Bürger, die ohne Arbeit nach Deutschland kommen, ist die Lage schwieriger. Sie erhalten zwar auch Kindergeld – ob sie auf Hartz-IV-Leistungen Anspruch haben, ist aber umstritten. Laut deutscher Sozialgesetzgebung wird diese staatliche Hilfe nicht an Ausländer gezahlt, die sich allein zur Arbeitssuche in Deutschland aufhalten.

    Bei uns legt man den Leuten den Roten Teppich aus. Kein Wunder haben wir so viele Sozialhilfeempfänger und ausländische Arbeitslose. Es ist immer erstaunlich, dass alle Politiker und Medienschaffende nur von der Arbeitslosigkeit sprechen. Der schlimmere Teil ist die Grauzone Sozialhilfe. Sämtliche Arbeitslose, welche aus der massiv verkürzten Beitragszeit fallen, befinden sich danach in der Dunkelziffer der Sozialhilfe. Diese Zahlen müssten weiterhin den effektiven Arbeitslosen angerechnet werden um eine korrekte Kennzahl zu erhalten. Mit den kommunizierten Zahlen der Behörden und Politik wird leider nur eine massive Kosmetik betrieben.

    NEUBESETZUNGEN VON ARBEITSSTELLEN:
    Da jeder Arbeitslose statistisch erfasst wird und sein Werdegang bekannt ist, müssten die Arbeitsgeber genau gleich wie die Arbeitslosen nachweisen können, dass Sie auf dem Schweizer Arbeitsmarkt keinen geeigneten Arbeitsnehmer (Abgleich der Anforderungsprofile mit Werdegang der Arbeitslosen) finden können, bevor ein Antrag auf eine ausländische Arbeitskraft gestellt werden kann. Dies müsste jedoch in sämtlichen Branchen genau gleich berücksichtigt werden. Wenn ein Arbeitsloser umgeschult oder entsprechend eingeführt werden muss, darf dies nicht als Hinterausgang von den Arbeitsgebern verwendet werden.

    Es muss gelten: ZUERST KOMMEN DIE ARBEITSFÄHIGEN LANDSLEUTE, bevor auf dem internationalen Arbeitsmarkt die «Geiz ist Geil» Mentalität angewendet werden darf. Hierfür ist ein entsprechendes Kontrollsystem einzuführen (1:1 wie bei den Arbeitslosen).

    PS: Dies gilt auch für die Bauern, welch bis Dato billige Arbeitskräfte aus Polen, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, usw. für die Ernte anwerben. Umsetzung der Masseneinwanderung der SVP gelten auch vollumgänglich für die Bauern und das Gastgewerbe. Hierfür müssten unsere Sozialhilfeempfänger,​ welche keine ärztliche Bescheinigung vorweisen können eingesetzt werden (Rückführung in den Arbeitsmarkt). Der erwirtschaftete Lohn müsste demzufolge ausreichen um aus der Sozialhilfeabhängigke​it wegzukommen.

    Die Grundlagen hierfür wurden von der SVP mit der Masseneinwanderungsin​itiative geschaffen.

    MINDES​TLOHN:
    Um den Arbeitsgebern die Lust am internationalen Arbeitskräfteeinkauf zu nehmen, wäre es sinnvoll, für jede Berufsgruppierung einen effektiven Mindestlohn einzuführen. Damit würde das aktive Shopping auf dem internationalen Arbeitsmarkt auch weiter erschwert. Leider war ja auch die SVP massiv gegen einen regulierten Mindestlohn und heizte damit die Shoppinglust der Arbeitsgeber weiter an. Es muss einfach gelten gleiche Arbeit = gleicher Lohn. Damit hätten auch die ü 50 wieder eine reale Chance auf dem Arbeitsmarkt, da diese nicht so einfach durch Billigarbeitskräfte ersetzt werden können.

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  • Januar 14, 2016

    Leider, Herr Matter, sind verschiedene Aussagen Ihres Blogartikels nachweislich falsch oder irreführend:

    Zitat​:

    “Seit Einführung der vollen Personenfreizügigkeit​​ mit der EU ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz nie mehr unter 3 Prozent gefallen. “

    Tatsächlich ist ab der Jahrtausendwende die Arbeitslosigkeit in der Schweiz erst einmal drastisch gestiegen. Die Personenfreizügigkeit​, noch mit Übergangsregelungen, wurde 2002 eingeführt: 2003 hatte es einen Schnitt von 3.7%, 2004 von 3.9% (jeweils mit monatlichen Spitzen bis auf 4.0/4.1%). Nachdem Mitte 2004 die Übergangsregelungen ausgesetzt wurden und die volle Personenfreizügigkeit​ mit der EU umgesetzt wurde sank die Arbeitslosigkeit wieder, 2005 auf 3.8%, 2006 auf 3.3%, 2007 auf 2.8% (!) und 2008 auf 2.6% (!) … also unter 3%. Nach einem neuen Hoch während der Wirtschaftskrise, die diverse Länder fast in den Konkurs getrieben hatte, mit Spitzen bis 3.7% in 2009 sank die Arbeitslosenquote 2011 (2.8%) und 2012 (2.9%) wieder unter 3%.

    Zitat:

    “Die​ Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Dezember auf erschreckende 3,7 Prozent angestiegen, wobei sie bei den Schweizern 2,5 Prozent, bei den Ausländern volle 7,3 Prozent beträgt. “

    3.7% ist noch nicht so hoch wie 2003 und 2004, mit überwiegend noch wirksamen Übergangsregelungen betreffend Einwanderung aus der EU. Wenn Ihr Blogartikel ein Plädoyer gegen die Personenfreizügigkeit​ ist, warum vergleichen Sie nicht die Arbeitslosenquote von den Schweizern 2.5% mit denen der EU-Ausländer, die tatsächlich als einzige von der Personenfreizügigkeit​ profitieren? Diese Arbeitslosenquote liegt weit tiefer als die von Ihnen propagierten 7.3%.

    Zitat:

    “U​nd was den vielbeklagten Ingenieurmangel betrifft: 2‘300 in der Schweiz niedergelassene entsprechende Fachkräfte bemühen sich gegenwärtig vergeblich, einen Arbeitsplatz zu finden.”

    Es gibt nicht DEN Beruf des “Ingenieurs”. Braucht es einen französischsprechende​n Fachmann für Maschinenbau, aber der Schweizer Arbeitsmarkt bietet nur deutschsprachige Elektro-Ingenieure, hilft eine Verhinderung der Zuwanderung der benötigten Fachkräfte niemandem. Ist ein Elektroingenieur in St. Gallen arbeitslos, hat dort Familie und soziales Umfeld, ist unter Umständen ein Job in Basel oder Bern für ihn nicht interessant, wo vielleicht händeringend ein Elektroingenieur gesucht wird.

    Das die einfache Formel “Mehr Ausländer = mehr Arbeitslose” nicht stimmt sieht man an den ersten Jahren der Personenfreizügigkeit​: es sind hunderttausende Ausländer gekommen, es wurden aber auch hunderttausende Stellen geschaffen. Man muss aufpassen das man bei der ja beschlossenen Begrenzung der Zuwanderung nicht über die Stränge schlägt, denn das nützt am Ende niemanden: für den der heute (und das ist nicht selten so) aufgrund nicht mehr zeitgemässer Qualifikationen keine Stelle mehr findet, wird das auch ohne Personenfreizügigkeit​ nicht besser hinbekommen.

    Ganz im Gegenteil, es können schnell Situationen erreicht werden wo man den sowieso teilweise langsam aber sicher heiklen Rahmenbedingungen für das Schaffen neuer Arbeitsplätze dann vielleicht einen weiteren Faktor hinzufügt. Wenn ein Fabrikbesitzer der 1’000 Arbeitsplätze bietet immer wieder in Schwierigkeiten kommt neues Personal anzuwerben, wird er überlegen ob er Kapazitätserweiterung​en nicht gleich im Ausland anlegt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Danke für Ihre Auflistung der Zahlen. Was Sie aber vergessen ist, dass die Arbeitslosenquoten immer verzögert in der Wirtschaft entstehen. Die Wirtschaft reagiert sicherlich schnell, aber kaum in dem Tempo der Arbeitsplatzverlageru​ng, dass man diese Zahlen in einem 3-5 Jahres Zyklus betrachten darf.

      Dies sollte schon ersichtlich werden, dass die Ü50 Zahlen permanent steigen, obwohl sich für diese Altersgruppe grundsätzlich nichts verändert hat. Ausser die Tatsache, dass durch Sparideologien der Firmen heute auch die ungleich hohe Pensionkassenkosten betrachtet werden und dem Wissen übergeordnet wurden. Dies aber auch nur, weil das Angebot von “billigen” Arbeitskräften in gleichem Sektor gestiegen ist.

      Es sollte Ihnen klar sein, dass auch eine solche Veränderung in der Wirtschaft nicht binnen weniger Jahre umsetzbar ist und mehrere Jahre der angeblichen Umstrukturierung unterliegen.

      Was die PFZ für Folgen haben wird auf dem Arbeitsmarkt, werden wir jetzt langsam erst erfahren, obwohl die PFZ schon längere Zeit in Kraft ist. So auch die sog. Globalisierung der Märkte… hier dürfen wir ja erneut aus der Presse lesen, dass einer unser grössten Energieversorger sich “verdünnisiert” aus der Schweiz. Dies dürfte auch erst der Anfang sein.

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    • Juli 19, 2021

      Nein die Aussagen von Herr Matter sind nicht nachweislich falsch oder irreführend. Ihre Aussagen, Herr Wagner, sind leider nachweislich falsch oder irreführend. Da reicht es schon einen Teil zu lesen

      “Das die einfache Formel “Mehr Ausländer = mehr Arbeitslose” nicht stimmt sieht man an den ersten Jahren der Personenfreizügigkeit​​: es sind hunderttausende Ausländer gekommen, es wurden aber auch hunderttausende Stellen geschaffen”

      1. Verschwinden Arbeitsplätze wieder (siehe etwa Alstom) Die Eingewanderten bleiben
      Oder 2. Die Arbeitgeber bedienen sich nach Lust und Laune wieder in der EU (zb. wenn sie in der EU jemanden finden der noch günstiger arbeitet) und “schmeissen” die EU-Bürger einfach in die Arbeitslosigkeit. Das sieht auch Mittelinks-bis ganz Links so. Und kritisierten letztens dass immer noch so viele Leute einwandern.

      “Ganz im Gegenteil, es können schnell Situationen erreicht werden wo man den sowieso teilweise langsam aber sicher heiklen Rahmenbedingungen für das Schaffen neuer Arbeitsplätze dann vielleicht einen weiteren Faktor hinzufügt. Wenn ein Fabrikbesitzer der 1’000 Arbeitsplätze bietet immer wieder in Schwierigkeiten kommt neues Personal anzuwerben, wird er überlegen ob er Kapazitätserweiterung​​en nicht gleich im Ausland anleg”

      Auch das in mehrere Hinsicht nachweislich falsch und irreführend.

      1. So lange die Linken mit ihren Forderungen nicht durchkommen, bietet die Schweiz (zb. Steuertechnisch) gegenüber der EU diverste Vorteile.

      2. MIt einer zb. wieder eigenen Regulierung der Einwanderung (MEI) wird nicht, was Sie suggerieren unmöglich sein sich in der EU nach Fachkräften zu suchen. Es gibt nur Einschränkungen wie zb. den Inländervorrang.

      H​err Matter sagt es genau richtig.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat:

      “Danke für Ihre Auflistung der Zahlen. Was Sie aber vergessen ist, dass die Arbeitslosenquoten immer verzögert in der Wirtschaft entstehen. Die Wirtschaft reagiert sicherlich schnell, aber kaum in dem Tempo der Arbeitsplatzverlageru​​ng, dass man diese Zahlen in einem 3-5 Jahres Zyklus betrachten darf.”

      Diese Gesetzmässigkeit das Arbeitslosenquoten “immer verzögert” in der Wirtschaft entstehen stimmt so nicht. Es gibt unterschiedlichste Faktoren die unterschiedlich schnell wirken.

      Aber nehmen wir mal an Sie haben recht. Das würde dann noch deutlicher als so schon bedeuten das die Personenfreizügigkeit​ die Arbeitslosenquote reduziert hat: Einführung der Personenfreizügigkeit​ 2002, Aufgabe der Übergangsbestimmungen​ 2004 bei 3.8% … 4 Jahre später Arbeitslosenquote nur noch 2.6%. Ausserdem könnte man so den aktuellen Anstieg wiederum nicht auf die Zuwanderung, sondern als Folgen der Wirtschaftskrise 2009 sehen.

      Zitat:

      “Dies sollte schon ersichtlich werden, dass die Ü50 Zahlen permanent steigen, obwohl sich für diese Altersgruppe grundsätzlich nichts verändert hat. Ausser die Tatsache, dass durch Sparideologien der Firmen heute auch die ungleich hohe Pensionkassenkosten betrachtet werden und dem Wissen übergeordnet wurden. Dies aber auch nur, weil das Angebot von “billigen” Arbeitskräften in gleichem Sektor gestiegen ist.”

      Ich sehe die Ü50 immer noch als Altersgruppe mit der geringsten Arbeitslosenquote von allen. Und das obwohl die Ü50 am längsten Arbeitslosengeld beziehen.

      Ob die Ü50 tatsächlich angeblich langzeitarbeitslos werden wegen jüngerer, billiger Konkurrenz kann man natürlich annehmen … ob es den Ü50 allerdings heute besser gehen würde wenn damals eine sicher zum Teil auch durch die bilateralen Verträge und PFZ befeuerte Hochkonjunktur mit hunderttausenden neuer Arbeitsplätze NICHT stattgefunden hätte darf man mit derselben Berechtigung auch bezweifeln.

      Zitat:​

      ” So auch die sog. Globalisierung der Märkte… hier dürfen wir ja erneut aus der Presse lesen, dass einer unser grössten Energieversorger sich “verdünnisiert” aus der Schweiz.”

      Der Globalisierung können wir uns hier in CH mit keiner Initiative entziehen.

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    • Juli 19, 2021

      Leider falsch, Herr Wagner.

      Bist auf Ihren ersten Satz, Herr Schweizer gebe ich Ihnen recht.

      “Ausser die Tatsache, dass durch Sparideologien der Firmen heute auch die ungleich hohe Pensionkassenkosten betrachtet werden und dem Wissen übergeordnet wurden. Dies aber auch nur, weil das Angebot von “billigen” Arbeitskräften in gleichem Sektor gestiegen ist.

      Es sollte Ihnen klar sein, dass auch eine solche Veränderung in der Wirtschaft nicht binnen weniger Jahre umsetzbar ist und mehrere Jahre der angeblichen Umstrukturierung unterliegen.”

      Gena​u richtig. Uebrigens sehen gar linke Parteien die Probleme und wollen u.a. weiter die “flankierenden Massnahmen” erweitern. Welche offensichtlich ausser viel Geld zu kosten nicht viel gebracht hat.

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  • Januar 15, 2016

    Wenn wir die Zuwanderung schon früher beschränkt hätten, hätten wir heute nicht die Probleme mit den nun freigestellten Arbeitskräften.
    Wenn​ die Unternehmen in der Schweiz eine Abgabe leisten müssten, wenn sie Ausländer anstellen – wie das Prof. Rainer Eichenberger vorschlägt – würden sie es sich zweimal überlegen, welche Produktion sie wo betreiben. Diese Abgabe wäre als Entgelt für die entstehenden Infrastruktur- und Sozialkosten zu verstehen. So wie das heute läuft, werden die Gewinne privatisiert und die Kosten für die abgebauten Arbeitsplätze sozialisiert.

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    • Juli 19, 2021

      Ich schliesse mich Herr Schneider an, wir können nicht immer die ganze Zeit die Ausländer in den Schutz nehmen und alles der Wirtschaft abschieben, hallo wir sind doch alle stolze Schweizer hier oder etwa nicht mehr!? Meine Meinung ist und ich stehe dazu, dass seit wir so viele Ausländer in die Schweiz lassen haben wir in allen Bereichen viel mehr Probleme! Die Ausländer kosten weniger und nehmen auch dadurch den Schweizern den Job weg und was ihr vor allem vergisst ist, dass viele Schweizer arbeitslos sind aber sehr gerne arbeiten würden aber die eigene Leute werden nicht unterstützt sondern noch abgeschoben aber die Ausländer können einfach ihre Hände öffnen und das Geld fällt ihnen auf den Schoss… Was ist das für eine Politik!? Ehrlich gesagt ich habe die Schnauze voll von dieser Softipolitik!!! Der einzige Mann der auf den Tisch geklopft hat war Blocher der hat wenigstens seine Sache durch gezogen und nicht immer nur gelabbert aber nein unsere eigene Bevölkerung was macht sie, sie wirft den besten Mann aus dem Nationalrat und das nur weil er sich für unser Land eingesetzt hat wie blöd muss man das sein!!! Jetzt haben wir den ganzen Dreck aus allen Ostländern in der Schweiz wäre er noch hier hätten wir viel weniger hier macht mal euch Gedanken!!! Und was die SVP betrifft Herr Matter verdammt nochmal hauen sie mit ihren Kollegen endlich mal auf den Tisch und schützen sie unsere Schweiz habe kein bock auf Terror hier LG Loquito

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    • Juli 19, 2021

      Marco Kuhn, bin fast 100 %ig mit Ihnen einverstanden. Jedoch, nicht die Bevölkerung ist schuldig, dass CB aus dem Bundesrat geworfen wurde. Das war der National – und Ständerat, vordergründig durch scheinheilige Politiker aus der SP, den Grünen und der Familienpartei CVP. Ihre Freudenstürme sind mir unvergesslich. Die Namen der hinterhältigen Parlamentarier waren bekannt, nur passiert ist Ihnen nichts. Einer hat sogar ein Buch über diese Schweinerei geschrieben und sich zusätzlich noch bereichert. So langsam scheint das Volk jedoch viel zu spät zu erwachen. Die letzten und die nächsten Wahlen werden’s zeigen. Auch scheuen diese Parteien die nächsten Initiativabstimmungen​ zu scheuen, wie der Teufel das Weihwasser.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat:

      “Wenn wir die Zuwanderung schon früher beschränkt hätten, hätten wir heute nicht die Probleme mit den nun freigestellten Arbeitskräften.”

      D​a wäre ich nicht so sicher. In der Schweiz gab es vor der vollständigen Freigabe der Personenfreizügigkeit​ 2004 3.8% Arbeitslose … nach 3 Jahren voller Freizügigkeit sackte sie auf 2.6%. Wie es heute in der Schweiz aussähe wenn nicht in den Jahren nach Einführung der Personenfreizügigkeit​ hunderttausende neue Stellen geschaffen worden wären weiss sicher heute niemand.

      Vor ein paar Monaten lief im Fernsehen ein Bericht über eine Integrationsmassnahme​ eines Berliner Verbandes von KFZ-Betrieben. Eine Chefin eines Unternehmens, die gerade einen Lehrling aus Guinea eingestellt hatte, sagte “wenn Dir ein Ausländer Deinen Arbeitsplatz wegnimmt ,warst Du nicht gut genug” … das ist sicher nicht immer so, aber sehr oft.

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    • Juli 19, 2021

      Was soll das mit der PFZ zu tun haben? Sie tun gerade so als wären vorher keine Arbeitsplätze geschaffen worden oder das früher keine Arbeitskräfte aus dem Ausland geholt werden konnte. Alles Unfug. Im Gegensatz zu früher gilt man Heute schon nach 1 Jahr als ausgesteuert. 2. Damals war es eine wirtschaftliche Blütezeit. Die heutige Arbeitslosigkeit hat hingegen was mit der PFZ zu tun. Hier schneiden wir uns ja wohl kaum. Denn wenn man tatsächlich eine tiefe ARbeitslosigkeit der PFZ zuschreibt, ja wohl auch eine hohe Arbeitslosigkeit….U​nd im Gegensatz zu früher, muss die Schweiz noch einen grossen Familiennachzug stemmen. Auch wenn die Arbeitnehmer dann Arbeitslos werden. Und dann noch mit Prozentzahlen kommen. 2003 hatte die Schweiz etwas mehr als 7 Millionen Einwohner. Auch diese stieg natürlich in den letzten Jahren an. Die 9 Millionen-Grenze wird nach heutigen Stand über 30 Jahre früher sein als zuerst von “Fachleuten” und PFZ-Befürworter berechnet.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Da Sie scheinbar die letzten Antworten auf Ihre hier definierter Aussage nicht gelesen haben, oder ignorieren.

      Es ist etwas einfach zu denken, dass man die Arbeitslosenzahlen mit dem im Jahr herrschenden Zustands vergleichen kann.

      Sie glauben ja nicht wirklich, dass im Jahr der Einführung PFZ sofort die Auswirkungen zu erkennen sind? Und viele nicht vorhandenen Arbeitslosen sind aufgrund folgender Umstände:

      – pausenlose investition von Bundesfinanzen zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
      – viele nicht in der ALV erfasst sind, sondern beim Sozialamt
      – die Auswirkungen Ihres Schönredens immer lauter wird, dass Ü50 immer mehr Probleme haben einen Job zu finden, oder sogar Ü60 Frühpensioniert werden und somit auch nicht im ALV aufgeführt sind.

      Aber Sie haben mir wiedersprochen, als ich Ihnen schon vor rund 1 Jahr erklärt habe, dass die Ü50 immer grössere Probleme hätten einen Job zu finden. Diese meine Aussage wird jedoch heute sogar in der Politik besprochen und so wahr genommen. Immer ein grösseres Thema.

      Aber dies sind auch Auswirkungen aufgrund der Einführung der PFZ, somit dürften auch Sie langsam erkennen müssen, dass eine Auswirkung nicht im Gleichklang der Einführung genommen werden darf.

      Somit ist Ihre Darstellung der ALV-Zahlen nicht korrekt und entbehren der Realität.

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    • Juli 19, 2021

      “Wenn​ die Unternehmen in der Schweiz eine Abgabe leisten müssten, wenn sie Ausländer anstellen…”

      Ich befürchte dann würden die Unternehmen wo sie können die Arbeitsplätze einfach in’s Ausland verlagern, somit nur eine bedingte Lösung.

      Ich finde es würde mehr bringen, wenn man einmal ernsthaft daran geht die Lebenskosten in der Schweiz zu senken.
      Das bedeutet der Immobilien- und Bodenspekulation Einhalt zu gebieten.
      Keine Mietzinserhöhungen bei Handänderungen und Mieterwechsel.
      Oblig​atorische Weitergabe von Hypothekarzinssenkung​en.
      Keine steuerlichen Vorteile bei Luxussanierungen.
      Ba​ubewilligungen nur noch für Gebäude erteilen welche bedarfsgerecht gebaut werden.
      Keine Luxuspaläste mehr welche nachher nur noch von reichen Zuwanderern bezahlt werden können.

      Im Gesundheitswesen einmal ernsthaft Kosten senken indem die Anzahl Ärzte und Spitäler bedarfsgerecht limitiert werden.
      Bewährte langjährige Heilmittel fördern z.B. durch Änderung des Patentrechtes statt immer neue, nicht langzeiterprobte Medikamente einsetzen welche immer ein Risiko darstellen und letztlich nur mehr der Pharmaindustrie dienen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer:

      “Es ist etwas einfach zu denken, dass man die Arbeitslosenzahlen mit dem im Jahr herrschenden Zustands vergleichen kann.

      Sie glauben ja nicht wirklich, dass im Jahr der Einführung PFZ sofort die Auswirkungen zu erkennen sind?”

      Nö, habe ich auch nicht behauptet: Ich schrieb das 3 Jahre nach der vollen Freigabe der PFZ die Arbeitslosenquote unter 3% fiel. Und wir wir sind heute, mehr als 10 Jahre später, immer noch nicht so hoch wie 2003/2004. Selbst eine Wirtschaftskrise die einige europäische Länder an den Rand des Ruins gebracht hat hat die Schweiz abfedern können mit trotzdem niedrigeren Arbeitslosenquoten als 2003/2004.

      Zitat:

      “Aber dies sind auch Auswirkungen aufgrund der Einführung der PFZ, somit dürften auch Sie langsam erkennen müssen, dass eine Auswirkung nicht im Gleichklang der Einführung genommen werden darf. “

      Wie gesagt, habe ich nicht behauptet. Zudem: ja, man beginnt sich für die Probleme der Ü50 zu interessieren, das dies aber im Zusammenhang mit der PFZ steht, bzw. das Problem mit einer Beschränkung der Zuwanderung zu lösen wäre, das ist eine Schlussfolgerung von Ihnen, nicht etwa allgemeiner Konsens. Mir wäre allerdings lieber man würde nicht nur bei den Ü50 ansetzen, sondern auch bei den ganz Jungen, unter denen die Arbeitslosenquote deutlich höher ist.

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    • Juli 19, 2021

      Das sehe ich anders Herr Wagner. Herr Schweizer hat hingegen recht.

      Die Arbeitslosenquote muss man in Relation sehen, dass die Wohnbevölkerung zugenommen hat, dass man nach einem Jahr schon ausgesteuert ist, im Gegensatz zu vor 10 Jahren. Damit ist es schon mal unseriös nur Prozentzahlen zu nennen. Ausserdem hat die damalige tiefe Quote nichts mit der PFZ zu tun. Die heutige hohe Arbeitslosigkeit hingegen schon. Denn früher konnte man natürlich auch ohne PFZ Menschen aus dem Ausland für einen Job in die Schweiz holen. Nur musste diese Person dann eben wieder gehen, wenn er keinen Job mehr hat und man hatte auch nicht diesen Familiennachzug so wie Heute.
      2003 hatte die Schweiz etwas mehr als 7 Millionen Einwohner. Auch diese stieg natürlich in den letzten Jahren an. Die 9 Millionen-Grenze wird nach heutigen Stand über 30 Jahre früher sein als zuerst von “Fachleuten” und PFZ-Befürworter berechnet.

      “Aber Sie haben mir wiedersprochen, als ich Ihnen schon vor rund 1 Jahr erklärt habe, dass die Ü50 immer grössere Probleme hätten einen Job zu finden. Diese meine Aussage wird jedoch heute sogar in der Politik besprochen und so wahr genommen. Immer ein grösseres Thema.

      Aber dies sind auch Auswirkungen aufgrund der Einführung der PFZ, somit dürften auch Sie langsam erkennen müssen, dass eine Auswirkung nicht im Gleichklang der Einführung genommen werden darf.

      Somit ist Ihre Darstellung der ALV-Zahlen nicht korrekt und entbehren der Realität.”

      Ganz genau richtig, Herr Schweizer und auf den Punkt gebracht.

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    • Juli 19, 2021

      Oh Herr Wagner

      Ganz neue Töne aus Ihren Texten. Ich kann mich noch sehr gut an die unendliche Diskussion erinnern, wo Sie behauptet haben, dass die Ü50 nicht der höheren Arbeitslosigkeit unterworfen sind. Wenn ich Zeit uns Lust habe, werde ich mal sehe, ob ich die Tabelle noch finde, in welcher ich Ihnen Ihre Falschaussage widerlegt habe.

      Denken Sie tatsächlich eine Wirtschaftbezogene Firma beziehe sich auf eine Phase von 3 Jahren? Und die Kries hat uns nicht soviel “angetan” weil wir in den Wirtschaftshoch auch nicht in die höhe geschnellt sind. Aber dies sollte Ihnen bekannt sein, dass es einen Zyklus gibt. Es war eher selten der Fall, dass die Schweiz einem Run nach oben nachgegangen ist, und somit auch den Fall besser und einfacher ausgleichen konnte.

      Aha – ist also unlogisch, dass jeder Zugewanderte, der auf den Arbeitsmarkt kommt einen Ü50 konkurrenziert, da der Zugewanderte billiger arbeitet oder im tieferen Segment sich ansiedelt um “Fuss” zu fassen? ähnlich wie wenn Sie in einem Betrieb neu anfangen, ist Ihr Gehalt auch tiefer als die jahrelang Beschätigten (in Bezug zum Wissen).

      Es dürfte doch auch Ihnen einleuchten, dass Jeder neue “Arbeitswillige” auf dem Markt eine Verdängung produziert. Grad in einem Markt, welcher wie Sie es korrekt sagen eine relativ tiefe Arbeitslosigkeit hat. Je weniger Arbeitslose umso höher die Chance, dass eine Verdräungung entsteht. Wo soll da keine Logik sein?

      Verständlich​ oder nachvollziehbar wäre Ihre Aussage, wenn die Arbeitslosigkeit bei 10 oder mehr % liegen würde, dann wäre der Markt leer und es würden sich nicht neue Arbeiter auf einem Markt drängen, der bereits schon “leergesaugt” ist. Anders dürfte es wohl kaum erklärbar sein, dass unsere Arbeitslosigkeit so tief ist.

      Was Sie hier auch verschweigen Herr Wagner ist, dass wir eine andere Berechnung haben von Arbeitslosen. Wenn Sie schon diese aufzeigen wollen, müssten Sie paralell auch die Sozialhilfeempfänger in den Vergleich setzen, welche stetig ansteigen. Dies auch aus dem Grund, dass man in der Schweiz nach rund 2 Jahren nicht mehr als Arbeitslos sondern als Sozialhilfeempfänger gilt. Somit fallen in Ihrer Rechnung alle Langzeitarbeitslosen aus der Rechnung.

      Aber ich finde es gut, wenn Sie denken, dass der Trend, welcher nun langsam effektiv ersichtlich ist, nicht auf die PFZ zurück zu führen ist oder kann. Es muss schliesslich auch Menschen geben, die den guten Glauben nicht verlieren.

      Ich bin jedoch überzeugt, dass die PFZ, sowie der sog. freie Warenverkehr nicht solange existieren wird, wie er nicht existiert hat.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat:

      “Ganz neue Töne aus Ihren Texten. Ich kann mich noch sehr gut an die unendliche Diskussion erinnern, wo Sie behauptet haben, dass die Ü50 nicht der höheren Arbeitslosigkeit unterworfen sind. Wenn ich Zeit uns Lust habe, werde ich mal sehe, ob ich die Tabelle noch finde, in welcher ich Ihnen Ihre Falschaussage widerlegt habe..”

      Ich kann mich nicht entsinnen das Sie mir jemals widerlegt haben das die Arbeitslosenquote der Ü50 niedriger ist als die anderer Altersgruppen.

      Zitat:

      “Und die Kries hat uns nicht soviel “angetan” …”

      Was ist denn eine “Kries”?

      Zitat:


      “Aha – ist also unlogisch, dass jeder Zugewanderte, der auf den Arbeitsmarkt kommt einen Ü50 konkurrenziert, da der Zugewanderte billiger arbeitet oder im tieferen Segment sich ansiedelt um “Fuss” zu fassen?”

      Ja, ist unlogisch. Weil in den meisten Fällen nicht einfach “austauschbare” Arbeitskraft zum Thema steht, sondern auch Ausbildung, Berufserfahrung etc. …

      Zitat:

      “Es dürfte doch auch Ihnen einleuchten, dass Jeder neue “Arbeitswillige” auf dem Markt eine Verdängung produziert”

      Das wäre so wenn es nicht auch neue Stellen gegeben hätte. Doch es hat seit Einführung der Personenfreizügigkeit​ hundertausende neue Stellen gegeben. Es ist also nicht so das sich immer mehr Leute um eine feste Anzahl Arbeitskräfte “balgen” wie Sie sich das vorstellen.

      Zitat:​

      “Wenn Sie schon diese aufzeigen wollen, müssten Sie paralell auch die Sozialhilfeempfänger in den Vergleich setzen, welche stetig ansteigen.”

      Die Sozialhilfequote in der Schweiz lag 2014 bei 3.2% … 2006 war sie bei 3.3%, 2008 ist sie kurz auf 2.9% gesunken, um jetzt ungefähr wieder auf das Niveau von 2006 anzusteigen. Und das trotz hunderttausender zusätzlicher Ausländer in der Schweiz.

      Sie sollten dringend Ihre Gedankengänge recherchieren, bevor Sie falsche Behauptungen veröffentlichen.

      Z​itat:

      “Aber ich finde es gut, wenn Sie denken, dass der Trend, welcher nun langsam effektiv ersichtlich ist, nicht auf die PFZ zurück zu führen ist oder kann. Es muss schliesslich auch Menschen geben, die den guten Glauben nicht verlieren.”

      Es muss vor allen Dingen auch Menschen geben die sich ihre Weisheiten nicht selbst zusammengrübeln, sondern Dinge die sie als Fakten ausgeben vorher recherchieren. Es muss auch Menschen geben die sich nicht komplexe wirtschaftliche Problemstellungen an 5 Fingern einer Hand abzählen und es sich damit sehr einfach machen.

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    • Juli 19, 2021

      “Aha – ist also unlogisch, dass jeder Zugewanderte, der auf den Arbeitsmarkt kommt einen Ü50 konkurrenziert, da der Zugewanderte billiger arbeitet oder im tieferen Segment sich ansiedelt um “Fuss” zu fassen? ähnlich wie wenn Sie in einem Betrieb neu anfangen, ist Ihr Gehalt auch tiefer als die jahrelang Beschätigten (in Bezug zum Wissen).

      Es dürfte doch auch Ihnen einleuchten, dass Jeder neue “Arbeitswillige” auf dem Markt eine Verdängung produziert. Grad in einem Markt, welcher wie Sie es korrekt sagen eine relativ tiefe Arbeitslosigkeit hat. Je weniger Arbeitslose umso höher die Chance, dass eine Verdräungung entsteht. Wo soll da keine Logik sein?

      Verständlich​ oder nachvollziehbar wäre Ihre Aussage, wenn die Arbeitslosigkeit bei 10 oder mehr % liegen würde, dann wäre der Markt leer und es würden sich nicht neue Arbeiter auf einem Markt drängen, der bereits schon “leergesaugt” ist. Anders dürfte es wohl kaum erklärbar sein, dass unsere Arbeitslosigkeit so tief ist.”

      So sieht es doch aus, Herr Schweizer!

      Frank Wagner

      “Es muss vor allen Dingen auch Menschen geben die sich ihre Weisheiten nicht selbst zusammengrübeln, sondern Dinge die sie als Fakten ausgeben vorher recherchieren. Es muss auch Menschen geben die sich nicht komplexe wirtschaftliche Problemstellungen an 5 Fingern einer Hand abzählen und es sich damit sehr einfach machen.”

      Genau darum warte ich immer noch auf die Fakten wegen dem Beispiel des Firmenbesitzers wo gemäss Ihnen ZITAT “Plausibel” wäre. Dann wären noch diese wichtigen Fakten zu klären ob es wirklich plausibel ist

      “Aber Sie haben mir wiedersprochen, als ich Ihnen schon vor rund 1 Jahr erklärt habe, dass die Ü50 immer grössere Probleme hätten einen Job zu finden. Diese meine Aussage wird jedoch heute sogar in der Politik besprochen und so wahr genommen. Immer ein grösseres Thema.

      Aber dies sind auch Auswirkungen aufgrund der Einführung der PFZ, somit dürften auch Sie langsam erkennen müssen, dass eine Auswirkung nicht im Gleichklang der Einführung genommen werden darf

      “Und das trotz hunderttausender zusätzlicher Ausländer in der Schweiz.

      Sie sollten dringend Ihre Gedankengänge recherchieren, bevor Sie falsche Behauptungen veröffentlichen”

      D​as ist aber FAKT., Frank Wagner. Sie sollten dringend Ihre Gedankengänge recherchieren, bevor Sie Fakten als falsch hinstellen.

      Ja, ist unlogisch. Weil in den meisten Fällen nicht einfach “austauschbare” Arbeitskraft zum Thema steht, sondern auch Ausbildung, Berufserfahrung etc.”

      Doch viele sind es eben. 1. Weil nicht jeder Beruf eine hohe Ausbildung braucht. Und 2. Auch im Ausland hohe Bildung angeboten wird. Nicht gewusst?

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  • Januar 16, 2016

    ..kann man das Ganze nicht einfach soo umschreiben,dass eine versagende EU,die nicht fähig ist einen stabilen Euro zu garantieren,die Schweiz in den “Strudel”von Armut und Arbeitslosen reisst,nicht nur weil der Franken zu hoch bewertet ist,sondern weil in den Nachbarländern schlichtweg die Kaufkraft nicht mehr vorhanden ist unsere Produkte zu erstehen.Wenn nun Arbeit ins Ausland verlegt wird,können die dort noch eine Weile ihre Produkte günstiger anbieten,bis auch dort die Armut soo gross ist,dass dann gar nichts mehr geht.Immer kleinere Löhne bedeutet nämlich,dass die Produkte auch immer billiger angeboten werden müssen,bis zum Punkt,wo dann gar nichts mehr geht.Die Schweiz muss sich dringend wieder vermehrt auf sich selbst besinnen,und das Heft wieder selbst in die Hand nehmen.Wenn das der EU nicht genehm ist,kann man davon ausgehen,dass dahinter nichts als Machtansprüche bestehen,bzw der Alptraum eines “Vereinigten Europas” weiter gelebt wird,mit der Bereitschaft eines “Gewalt-Monopols” der Erpressung und Nötigung.Der verzweifelte Versuch,mit Millionen von Zuwanderern die Wirtschaft auf Teufel komm raus anzukurbeln,ohne Rücksicht auf die eigenen Völker spricht eher für zweite Variante.

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  • Januar 16, 2016

    Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, welch eine Überraschung!
    Dabei hiess es am 15. Januar 2015 als der Mindestkurs aufgegeben wurde von Seiten SVP & FDP Exponenten “Macht euch keine Sorgen” (Blocher) und “die Wirtschaft schafft das schon” (Schneider Ammann)
    Ich denke schon, dass der Mindestkurs bei vielen Firmen der berühmte Tropfen war, welcher das Fass zum überlaufen brachte. Oder ihnen als willkommenes Alibi diente, Arbeitsplätze auszulagern.

    “Seit​ Einführung der vollen Personenfreizügigkeit​​ wurden im verarbeitenden Sektor (Industrie) 37‘000 Stellen abgebaut”

    Ja und warum hat man dann nicht schon längst die Ventilklausel eingesetzt?
    Aber solches ist halt beim Neoliberalismus nicht erwünscht.
    Zudem sind ja in der Arbeitslosenstatistik​ längst nicht alle erfasst:

    “Das Seco butterte 2013 über 560 Millionen Franken in Arbeitsmarktliche Massnahmen, davon 212 Millionen in Beschäftigungsprogram​​me, deren Plätze von den Behörden im Voraus kollektiv eingekauft werden. Darin liegt einer der Gründe für Fehlzuweisungen. Die RAV wollen und müssen die Plätze füllen, egal ob sie passen oder nicht. ****Ein Vorteil der Zuweisung für die Behörden liegt auch darin, dass zugewiesene Erwerbslose in der Statistik nicht mehr als «arbeitslos» erscheinen.”***

    Mi​r scheint je länger je mehr die SVP macht viel heisse Luft aber es bessert sich nichts wirklich sondern es kommen immer neue Gesetze z.B bei der IV Revision welche dann Ausländer wie auch Schweizer betreffen das Gleiche bei der Sozialhilfe. So sieht ein SVP Gemeindepräsident das Problem dass es in seiner Gemeinde viele Sozialfälle gibt darin weil es so viele günstige Wohnungen dort hat. Ist es besser wenn die Sozialfälle in Luxuswohnungen leben?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Huber

      In der Ventilklausel sehe ich das auch so. Hätte längst umgesetzt werden können. Daraus ist dann die MEI entstanden. Gegen die man sich nun im BR auch mit allen Mitteln wehrt oder diese verzögert.

      Die Aufhebung des Mindestkurses, darüber kann man sich streiten. Es gibt keinen Sinn, Milliarden in eine Währung zu stecken um eine Stabilisierung zu erreichen auf einem Niveau, auf welches wir nicht gehören. Fakt ist, dass unsere Währung immer noch ein zu hohes Niveau hat. Zu hoch bewertet ist.

      Das löst aber ein Mindestkurs auch nicht.

      Eine stabile Währung kann man sicher mit viel Geld erzielen, wie man das zu Mindestkurs gemacht hat. Aber man kann sich auch eingestehen, dass wir NUR dank dieser hohen Investition ein zu hohes Level erreicht haben, auf das wir nicht gehören.

      In der Frage der Arbeitsplätze gebe ich Ihnen recht, ist genauso wie mit dem Mindestkurs. Es wird Millionen in Arbeitplatzerhalt gebuttert, welches die Wirtschaft nutzt um genau das Gegenteil zu machen. Diese Mittel werden klar und deutlich zur Cashflow-Umsetzung genutzt. Und wenn wir 1 Arbeitsplatz neu schaffen mit viel Geld, wird das auf der nächsten Seite mittel 2 Streichungen umgesetzt.

      Statt die Millionen in Arbeitsplätze zu stecken, könnte man diese auch in die Firmen stecken, welche somit wieder in Schweizer Hand kommen könnten. Dieses Geld wäre dann wohl vom Staat als Aktionär, aber da wir das Volk der Staat sind, wären wir auch indirekt die Aktionäre und die Gewinnoptimierung könnte von uns definert werden, und statt in die Geldbeutel der ausländischen Investfirmen, ginge das in die Arbeitsplätze und deren Entwicklung.

      Es ist nicht ganz richtig, dass man eine Partei als Sündenbock nutzt. Sie ist nicht die Mehrheit in der Schweiz und hat somit nicht die Kraft, welche Sie ihr zusprechen.

      Dass wir es schaffen (wenn wir wollen) steht ausser Frage, denn wir müssen ob wir wollen. Tun wir das nicht sind wir kurz oder lang auch ein Maloche der EU. Und das gilt mal sicher zu verhindern.

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  • Januar 18, 2016

    Die von Th. Matter zitierten Aussagen im Echo der Zeit von Radio SRF sind der reine Unsinn, ohne jeden Sinngehalt, sie sind klar erkenntlich ideologisch gefärbt. Das ist in der Tat peinlich. Man verkauft den Hörer für dumm. Was die steigende Arbeitslosigkeit betrifft, so sehe ich 2 Hauptursachen: Die unbeschränkte PFZ und den härteren CHF seit 1.2015. Zur Aktion der SNB will ich mich nicht äussern, ich bin nicht Ökonom. Wohl aber zur PFZ. Jeder weiss inzwischen, dass die mittlere Nettoeinwanderung pro Jahr um 80’000 Menschen aus dem EU-Raum ist. Dazu kommen ungezählte Asylanten mit Bleiberecht, die früher oder später ebenfalls Stellen suchen. Die beiden Faktoren, harter Franken und PFZ, wirken in dieselbe Richtung: Höhere Arbeitslosigkeit. Gegen die PFZ gäbe es ein Mittel: Den Inländervorrang und die Beschränkung der Zuwanderung, wie man das vor den bilateralen Verträgen mit der EU kannte, also bis etwa 2003. Für eine solche Lösung interessiert sich nur eine Partei, die SVP. Die anderen haben Angst vor Brüssel.

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  • Januar 22, 2016

    Über welche Probleme diskutieren wir hier eigentlich.
    Solange unsere Bundesräte, sogenannte Volksvertreter, uns Bürger für blöder als ein nasses Tuch verkaufen, können wir so viele Abstimmungen annehmen oder ablehnen wie wir wollen (Masseneinwanderung/A​usschaffungsinitiativ​e/Durchsetzungsinitia​tive, usw.). Der BR macht eh was er will. Europäer, die eine Ausbildung haben werden abgewiesen und ungeeignete Leute in den Arbeitsmarkt eingeführt. Nachzulesen in 20Min.
    http://www.20​min.ch/schweiz/news/s​tory/So-will-Sommarug​a-Jobs-fuer-Fluechtli​nge-foerdern-27039179​
    BR welche das Volk verarschen, sollte man in einem Eilverfahren aus dem Job schmeissen können. Ein BR hat keine Kündigungsfrist. Das Volk hat einfach zu erdulden, was diese Leute machen. Flüchtlinge für Arbeitsstellen einsetzen und das eigene Volk in die Sozialhilfe schicken. Ab 50 ist es daher mit diesen Plänen der Volksvertreter nicht mehr möglich eine Arbeitsstelle zu finden respektive zu wechseln.

    Da kann ich nur sagen PFUI – Somaruga!
    So einem BR sollte man sämtliche Bezüge streichen und diesen entlassen können.
    In der Privatwirtschaft würde so ein Verhalten zur fristlosen Kündigung führen!

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  • April 17, 2016

    Es wird höchste Zeit, dass der immer noch grassierende Neoliberalismus überwunden wird, ansonsten gibt es wieder mal einen fürchterlichen Knall, sprich Weltkrieg.

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  • April 18, 2016

    Mit dem System der Offshore-Firmen werden den Entwicklungsländern Milliarden gestohlen, mehr als Entwicklungsgelder in sie zurückfliessen, Geld, das dann da fehlt und die daraus resultierende Armut treibt Menschen auch auf die Flucht. Was tun Sie dagegen? Die Schweiz macht da ja auch im grossen Stiel mit! Was haben Sie bisher dagegen unternommen. Mit zu den Verursachern zu gehören, aber anderen den Untergang zu wünschen und deren Versagen anzukreiden, dass ist unfair, unmenschlich, hinterlistig! Tun Sie was dagegen! Endlich!

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  • Mai 14, 2016

    “Die Ar­beits­lo­sen­quote​​ in der Schweiz ist im De­zem­ber auf er­schre­ckende 3,7 Pro­zent an­ge­stie­gen (…)”

    Sie erschrecken bereits bei 3,7%, Herr Matter? Simbabwe hat 95% Arbeitslose – da muss Sie ja der Schlag treffen.

    (www.inde​xmundi.com/map/?v=74&​l=de)

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    • Juli 19, 2021

      Hier werden, wie so oft, die anderen ca. 3% Arbeitslosen unterschlagen.

      Die​se sind u. a.: Ausgesteuerte (Rahmenfrist bei der RAV abgelaufen), die sich in Arbeitsmarktmassnamen​ befindenden und die von den Sozialämtern in die Frührente gedrängten (ab 62) Arbeitslosen…

      Di​e somit gefakte (offizielle) Arbeitslosenzahl lockt natürlich viele Arbeitnehmer aus dem Ausland an und verschärft die Arbeitsmarktlage in der Schweiz zunehmend.

      Also, die PFZ dringend beenden und die bilateralen, auch bindenden, Verträge kündigen (der Schweiz ist es auch ohne diese Verträge sehr gut gegangen), denn – die Qualität, das Know-How, die Lieferbarkeit/Verfügb​arkeit und der Preis sind immer noch die wichtigsten Fakten in der Wirtschaft….

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    • Juli 19, 2021

      Es wird nichts unterschlagen, Herr von Teufen. Die Schweizer Statistik zählt die Arbeitslosen, also die Bezüger von Leistungen der ALV. Die andern Staaten weisen die Erwerbslosen aus, die recht schwierig zu erfassen sind und meist geschätzt werden.

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  • Oktober 23, 2016

    “Die Arbeitslosigkeit steigt: Wer ist schuld daran?”

    Nochmals, Herr Matter, Sie jammern auf hohem Niveau. Wiie gesagt, die Arbeitslosenzahl wie auch die Erwerbslosenzahl sind in der Schweiz am tiefsten weltweit.

    Drehen wir also Ihre Frage um: Wer ist “schuld”, dass in der Schweiz im Krisenjahr 2015 ein Beschäftigungsgrad von 96,3% gehalten werden konnte?

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