1. Sonstiges

Die FDP verrät die souveräne Schweiz direkter Demokratie

Die FDP ver­kauft die

Schweiz

für ein Butterbrot

Die FDP hat mit der Zustimmung zum EU-Rahmenabkommen ihre eigenen roten Linien überschritten. Sie verkauft damit die zentralen Schweizer Werte Unabhängigkeit, Souveränität, eigene Gerichtsbarkeit und direkte Demokratie für ein Butterbrot. Verlässliche Politik sieht anders aus.

Was der Bundesrat mit der EU ausgehandelt hat, ist für die SVP allein schon wegen der automatischen Übernahme von EU-Recht inakzeptabel. Zwar ist die SVP nicht die einzige Partei, die das institutionelle Abkommen (InstA) ablehnt. Das tun vermeintlich auch FDP, SP und CVP. Oder besser taten, denn die FDP ist bereits gekippt: Seit letzten Samstag stimmen die Freisinnigen dem Abkommen zu. Das ist eine 180-Grad-Kehrtwende: Noch Ende November 2017 forderte FDP-Präsidentin Petra Gössi in der «Zentralschweiz am Sonntag» die Beseitigung der Guillotine-Klausel. Und letzten Juli erklärte sie unter anderem im «Blick»: «Entspricht das Abkommen nicht unseren klar definierten Forderungen und roten Linien, wozu auch die flankierenden Massnahmen gehören, machen nämlich auch wir nicht mit.»

Und rote Linien hatte die FDP zahlreiche. So lehnte die Partei im Positionspapier «Bilateralen Weg sichern und weiterentwickeln – Rote Linien und Forderungen der FDP» beispielsweise die automatische Übernahme von EU-Recht ab. Ebenso die Übernahme der Unionsbürgerrichtlini​​​e oder eine automatische Kündigung der bilateralen Verträge bei fehlender politischer Einigung der Parteien, beziehungsweise bei «einer Nichtumsetzung einer Interpretation des Europäischen Gerichtshofes». Das Abkommen, zu dem die FDP seit letztem Samstag ja sagt, überschreitet alle diese roten Linien.

Woher der Sinneswandel? Die Antwort auf diese Frage ist so simpel wie ernüchternd: Die FDP richtet ihr Fähnlein nach den Interessen einiger weniger Konzerne. Der FDP geht es weder um den Erhalt der direkten Demokratie noch um das Wohl der Schweizer Bevölkerung, oder der kleinen und mittleren Unternehmen, sondern einzig darum, die Bedürfnisse der unter dem Dach von Economiesuisse versammelten Wirtschaftsbosse zu befriedigen. Der Sinneswandel der FDP war in dem Moment absehbar, als die Economiesuisse Ende Januar öffentlich erklärte, das InstA zu unterstützten. Damit ist nicht die Kehrtwende erstaunlich, sondern der Zeitpunkt. Denn nicht nur inhaltlich sondern auch verhandlungstechnisch​​​ ist der Entscheid der FDP grundfalsch. Statt dem Bundesrat für Nachverhandlungen den Rücken zu stärken, nimmt die FDP den Druck für Verbesserungen des inakzeptablen Abkommens weg und verkauft die Schweiz für ein Butterbrot.

Auch CVP und SP werden einknicken


Die Erfahrung zeigt, dass es auch bei den anderen Parteien eine Frage der Zeit ist, bis sie umschwenken und das InstA unterstützen. Die SP, die in ihrem Parteiprogramm noch immer den EU-Beitritt als Ziel nennt, wird sich den innenpolitischen Köder von Elternzeit/Vaterschaf​​​tsurlaub, Kündigungsschutz, Mindestlöhnen oder einer 35-Stunden-Woche wohl nicht entgehen lassen. Und die CVP sagt ja bereits «ja, aber».

Geht es nach Brüssel, dann ist mit dem InstA nicht nur der bilaterale Weg, sondern auch gleich unsere direkte Demokratie, unsere Mitsprache beendet. Wenn der Bundesrat das Abkommen unterzeichnet, muss die Schweiz automatisch künftiges EU-Recht bei vorerst fünf Abkommen der Bilateralen I und sämtlichen neu ausgehandelten Verträgen übernehmen, die Urteile des EU-Gerichts akzeptieren und überdies noch regelmässige Zahlungen an die EU leisten. Zwar ist die Übernahme der Unionsbürgerrichtlini​​​e nicht im Abkommen erwähnt. Es ist jedoch absehbar, dass die EU die Schweiz via Schiedsgericht dazu zwingen wird. Zwar dürften auch nach der Unterzeichnung des InstA noch Volksabstimmungen stattfinden. Diese würden jedoch zur Alibiübung verkommen. Denn falls sich das Volk bei der Rechtsübernahme quer stellt, drohen Strafmassnahmen. Zudem sorgt eine Super-Guillotineklaus​​​el dafür, dass alle Verträge hinfällig werden, wenn die Schweiz nicht spurt.

Die SVP lehnt deshalb dieses Abkommen ab – und dies nicht nur vor, sondern auch nach den Wahlen.

von Albert Rösti,
Präsident SVP Schweiz,
Uetendorf (BE)

Schlussfol​​​gerungen

1. Es ist also davon auszugehen, dass die schon mehrheitlich ausländischen CEO’s der Grosskonzerne i.d. Schweiz, nicht das Wohlergehen der Schweizer Bürger, sondern der Gewinnmaximierung höchste Priorität einräumen, der Gier nach immer mehr Zuwachs, immer mehr Mammon.

2. Dieses Vorgehen ist schon im Buche Moses vor über 2000 Jahren sehr gut beschrieben worden mit: “Der Tanz um das goldene Kalb”.

3. Mit dem jetzt möglichen Untergang einer souveränen Schweiz, gleichzeitig der global einzigartigen direkten Demokratie, wird auch der Untergang ganz Europas einer diktatorischen EU unaufhaltsam eingeleitet. Der Zerfall in Ost, West und Süd-EU ist ja gut sichtbar bereits im Gange. Die zahlreichen Krisen der heutigen EU sind ebenfalls gut sichtbar, jedenfalls für noch nicht Blinde, diese Realitäten einfach Ausblendende. Ob es nun Massenarbeitslosigkei​​​t, Globalisierung, Bevölkerungsschwund, Überalterung, Landflucht, Familienzerfall, Mediendiktatur, Finanzspekulation, Überfremdung, Niedergang des Christentums, Migration, Pazifismus, Umweltverschmutzung, der Aufstieg Asiens, das Verschwinden des Marxismus, Politikfrust ohne Ende ist.

4. Die EU ist, anstatt zu einer die vielfältigen Völker Europas verbindenden, solidarischen Friedens-Projekt EUROPA, ist sie jetzt zu einer zentralistischen, von Brüssel aus ferngesteuerten Industrie-Autobürokra​​​tie geworden. Diese wird nämlich, das was tausend Jahre schon das WESEN des Westen ausmachte, jetzt dem Multikulturismus zum Opfer bringen und den Menschen zum passiven Opfer des immer unverhüllteren Strebens seiner politischen ELITEN nach schierer MACHT werden. Die FDP hat (leider) jetzt schon entschieden, dass auch wir Menschen i.d. (jetzt noch) souveränen Schweiz, mit diesem Rahmenvertrag FREMDBESTIMMT werden sollen, was sehr zu bedauern ist. Die Möglichkeit besteht aber noch, ein kleiner Schimmer Hoffnung, dass die Menschen jetzt erwachen und bei den nächsten Bundes-Wahlen der Parteien dieses Jahr das politische Ruder doch noch einmal rum reissen werden durch die richtige Wahl, um diesen “Anbindungsvertrag” an die EU abzulehnen, sofern wir Bürger überhaupt noch gefragt werden. Dies wäre sicher zum Wohle aller Menschen, um auch in Zukunft noch in einer souveränen freiheitlichen Schweiz mit einer direkten Mitbestimmung der Bürger/Innen, einer direkten Demokratie, weiter gut leben zu dürfen.

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

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Comments to: Die FDP verrät die souveräne Schweiz direkter Demokratie
  • Februar 28, 2019

    Was Hitler mit dem Krieg nicht gelungen ist, werden die EU-Techokraten Tropfen für Tropfen erreichen – ..und wir habens nicht einmal gemerkt ! Auch Übernahmen werden zuküftig Schmerzfrei sein, bis der “EU-Patient Schweiz” aus der Lethargie erwacht – dann aber wird es höllisch wehtun ! Da kann man froh sein , diesen Tiefgang nicht mehr erleben zu müssen….

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    • März 1, 2019

      Herr Michael Meierhofer

      War Hitler ein Einzelkämpfer? Welche höllischen Schmerzen werden Sie noch zu spüren bekommen?
      Die Industrie 4.0 und Digitalisierung wird ohne Vertrag möglicher Weise ungemütlich?

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    • März 1, 2019

      Ich habe noch einen Teil der Auswirkungen des Nazitums zu spüren bekommen – was uns schmerzen wird, ist die Aufgabe unsere eigenen Selbstbestimmung. Den Jungen von heute kann das vielleicht egal sein, sie und ihr Nachwuchs werden das verlernen und nicht mehr wahrnehmen, genau so wie die Völker, die schon Jahrhunderte lang nichts zu Sagen und zu bestimmen hatten !

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    • März 1, 2019

      Herr Michael Meierhofer
      Genau, Teile der noch lebenden Mitmenschen, wenn sie denn nicht in der Schweiz lebten, haben die Auswirkungen des 2. WK tragen müssen.
      Nun muss man analysieren, warum der 2. WK überhaupt möglich gemacht wurde? Es sind die ähnlichen Symptome, wie wir sie heute auch beobachten können, nur nehmen wir sie nicht wahr!
      Was nützt Selbstbestimmung, wenn man überfallen werden kann? Also die Ursachen von Zerwürfnissen erkennen und entsprechend handeln.
      Die Geldknappheitsspiele sind gleich geblieben, obwohl das Schuldengeldumlagevol​umen merklich zugenommen hat. Es fragt sich kein Mensch, wie das überhaupt möglich ist, dass wir immer noch keine Grundsicherung haben?

      Rahmenvertr​ag hin oder her! Würden die Menschen das Geldsystem endlich begreifen wollen, hier bei Vimentis, sieht man den Willen haargenau, wir hätten eine völlig andere Gesellschaft und Verträge!

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    • März 2, 2019

      Aha vor dem 2. Weltkrieg hatten wir keine Armut und Existenzkämpfe, so die Meinung der Daumen nach unten Drücker! Eben auch wegsehen, wie man es im Film mit Bruno Ganz, klar erklärt wurde, aber auch in den Büchern nachzulesen ist!

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  • Februar 28, 2019

    Herr Hottinger

    Es sind nicht nur die Interessen einiger weniger Konzerne, sondern eben auch das Interesse der
    Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie)
    http​s://www.swissmem.ch/d​e/industrie-politik/e​uropapolitik.html

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    • März 1, 2019

      Es sind wie gesagt, Herr Matt, eben die Interessen der Industrie! Es sind eben nicht die Interessen der Schweizer Bürger.

      Auch Unternehmer sind Bürger und haben nicht nur industrielle Interessen. Das sehen sie deutlich an der Haltung des Gewerbeverbandes, der die meisten Unternehmen der Schweiz repräsentiert, die ihrerseits wiederum die überwiegende Anzahl an Arbeitsplätzen in der Schweiz stellen.
      Auch die Einschränkung der Kantonsautonomie in steuerlichen und verwaltungstechnische​n Belangen betrifft die Bürger auch in ihrer Rolle als Unternehmer oder Arbeitnehmer.

      Nur international ausgerichtete, meist sich in internationalem Besitz befindliche Grosskonzerne oder ausschliesslich in die EU exportierende Industrien sehen in den EU-Vasallisierung der Schweiz einen Vorteil. Um ihre partiellen Vorteile nicht zu gefährden, werden sie bereit sein, so einiges an Euro locker zu machen.

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    • März 1, 2019

      @Herr Simon Matt

      Es scheint mir auch klar dass die MEM-Industrie ebenfalls aus rein wirtschaftlichen Gründen für diesen Rahmenvertrag (korrekter Anbindungs-Vertrag) ist. Ihre Begründungen habe ich sachlich objektiv geprüft. Nun kann ich Ihnen mitteilen, dass schon diese für die Öffentlichkeit bestimmte PUBLIKATION ein klare Lüge enthält: “Unsere Wirtschaft ist gewachsen und die persönlichen Freiheiten haben zugenommen.” Ersteres ist für einige Sektoren sicher korrekt, das 2. eben eine glatte Lüge. Allgemein bekannt sein dürfte doch inzwischen – aus der brutalen alltäglichen Praxis heraus – nämlich wie man mit inländischen (Schweizern & Ausländern) ArbeitnehmerInnenn bereits zulange schon umspringt. Schon ab dem 45. Altersjahr entlässt man gut qualifizierte Arbeitnehmer, junge ebenfalls sehr gut ausgebildete Schweizer bekommen gar nicht erst eine 1. Anstellung, es sei denn sie korrigieren ihren berechtigten Lohnanspruch (höhere Lebenshaltungskosten i.d. Schweiz) auf EU-Niveau oder besser noch darunter. Man lagert Betriebe nicht nur schon lange aus, man importiert also auch billige Arbeitnehmer aus Osteuropa und aus Asien in die Schweiz. Dies alles ausschliesslich für eine GEWINNMAXIMIERUNG, der MENSCH bleibt dabei völlig auf der Strecke. Dies ist meine aufrichtige Erkenntnis, bitte respektieren Sie diese Meinung, ich mache dasselbe mit Ihrer Meinung, denn ich bin nicht auf Mission, ich betreibe selbstlose AUFKLÄRUNG, bin von jeder Partei frei, parteilos. Ich stelle jedoch auch fest, manche Parteien sind von der Praxis her glaubwürdiger als andere. Dies kann jeder selber feststellen indem man hinhört was sie versprechen vor den Wahlen, und was NACH WAHLEN dann Sache ist. Unsere FREIHEITEN werden doch heimlich Scheibchen weise zum Verwinden gebracht, um uns in die Zeit der “Leibeigenschaft” der zwangsbewirtschaftete​​n ALLEIN-HERRSCHAFFT der Habsburger vor die Zeitepoche der Eidgenossenschaft zurück geschafft, sind wir jetzt nicht 100-ig AUF DER HUT.

      Die Lügen unserer Bundesräte:

      https​://www.y​outube.com/w​atch?v=fy​579okpzAM

      Wir müssen aufpassen dass wir vor lauter Bäumen (bilaterale Verträge, womit die EU-Bürokraten die Schweiz schon zu lange ständig erpresst) den Wald nicht mehr wahrnehmen können, denn das wäre fatal für die Schweiz. Spätestens seit 2015 müssen einem doch die Augen aufgegangen sein, Einsicht eingekehrt, dass die EU scheinbar unvermeidbar blind auf einen Abgrund zusteuert. Und die Befürworter dieses “Anbindungsvertrages”​​ wollen sich wirklich noch freiwillig in dieses auseinanderfliegendes​​ EU-Gefährt setzen?

      Juncker der Führer der EU-Kommission ist beim EU-Gipfel in Brüssel schon wieder vollkommen besoffen!

      https://www.y​outub​e.com/watch?v=fy​579o​kpzAM

      Selbstmordge​danken, dazu haben wir doch in der jetzigen direkt demokratischen Schweiz, wo noch die BürgerInnen mitzubestimmen haben, absolut keinen wirklichen Grund heute? Für die Selbstbestimmung würden viele sicher sogar – wie z.B. ich – weniger Wirtschaftswachstum, weniger Grünland-Verbauungen,​ weniger MASSEN-Einwanderung, keine sechs-spurigen Autobahnen, sondern mehr Solidarität unter den Menschen, mehr Zugehörigkeit, wieder mehr Zufriedenheit mit dem bereits Erreichten, sicher bevorzugen.

      Ich empfehle ALLEN ganz herzlich das kürzlich erschienene Buch von Thorsten Schulte, langjähriges CDU-Mitglied und CDU-Abgeorneter im deutschen Bundestag: “KONTROLLVERLUST, wer uns bedroht und wie wir uns schützen”, völlig unvoreingenommen einmal zu lesen. Er demonstiert wie Bundeskanzlerin Merkel nach Belieben gegen RECHT und GESETZ verstösst, VERTRÄGE BRICHT. Dabei möchte ich alle daran erinnern, dass die “Selbstbestimmungsini​tiative” vor allem – meiner Meinung nach – nur mit der klaren dreisten Lüge schlussendlich gebotigt wurde, nämlich indem die Gegner ständig in allen Medien genau dies unablässig stur behaupteten, damit würde die Schweiz internationale Verträge brechen und somit völlig unglaubwürdig, was natürlich wirklich NIEMAND möchte. Herr Thorsten Schulte zeigt nun aber auch, wie Brüsseler Technokraten immer MEHR MACHT AN SICH REISSEN und die Bürger ENTMÜNDIGEN. Wenn jedoch die Herrschaft des Rechts enden, brechen keine guten Zeiten an. Es liegt darum an UNS ALLEN, unsere FREIHEIT und damit eine LEBENSWERTE ZUKUNFT ZU VERTEIDIGEN.

      Bests​eller „Kontrollverlust“ wird vom Buchhandel boykottiert – auch in den Medien wird zensiert

      https://w​ww.epochtimes.de/poli​tik/deutschland/bests​eller-kontrollverlust​-vom-buchhandel-boyko​ttiert-auch-in-den-me​dien-wird-zensiert-a2​264008.html

      Vielle​icht sollte man auch einmal darüber berichten, wie in der Schweiz heute zensuriert wird in den Medien, selbst im von ALLEN BürgerInnen zwangsfinanzierten TV-SRS-1 Staatssender? Hat für die Schweiz noch niemand ein Buch darüber publiziert?

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    • März 1, 2019

      Die Schweizer Bevölkerung soll abstimmen, versteht zwar nicht um was es im Kern geht und das Leben endlich ist, aber es soll seinen Willen kundtun. Die Unterlegenen haben die Konsequenzen mitzutragen. Nur soll jeder Bürger wissen, wie sein Mitmensch abgestimmt hat; denn die Konsequenzen müssen getragen werden, bilateral eben.

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  • März 1, 2019

    Jede Partei bestimmt selber ihre Ideologie.

    Wem das nicht passt, der wählt eben eine andere Partei.

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    • März 1, 2019

      Genau deshalb ist es so wichtig, Herr Eberhart, zu wissen, welche Ideologie zum Beispiel die FDP neuerdings vertritt!
      Sonst wählt man sie noch versehentlich, obschon einem „das nicht passt“…

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  • März 1, 2019

    Ich bin der Meinung, wir müssen den Rahmenvertrag haben. Warum? Zwischen der Schweiz und vielen anderen Ländern der Welt bestehen hunderte von Abkommen. Ein Abkommen ist immer gegenseitig. Es geht um Austausch von Normen, Gütern, Wissen, Forschung, Verkehr, Strommarkt, Eisenbahnverkehr durch Europa, Berufsleute, welche in Auslandfilialen arbeiten können, Kulturaustausch, Touristik usw. .
    Sollten wir mit der EU kein Rahmenabkommen wollen, so könnte die EU alle bestehenden Verträgen als nicht mehr gültig erklären. (Was sie wahrscheinlich nicht tun werden). Ich möchte einfach keinen Effekt erleben, wie es mit dem Brexit – ohne Vertrag – aussieht. Beispiel: Wenn der Brexit ohne Vertrag stattfinden würde, so wird z.B. das Lokführerpatent der Britten in Europa nicht mehr anerkannt und umgekehrt. Und ein englischer Lokführer kann seinen Zug nicht nach Calais fahren. Obschon das jeder Logik entbehrt, könnte es beim Brexit so kommen.

    Wenn die SVP und die SP gegen einen Rahmenvertrag ist, so aus verschiedenen – ideologisch geprägten – Gründen.
    Ich bin für einen Rahmenvertrag.

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    • März 1, 2019

      Alle diese Bereiche, welche Sie aufzählen, Herr Müller, sind tatsächlich wichtige Inhalte von Abkommen der Schweiz mit „vielen anderen Ländern der Welt“.
      Es geht dabei jedoch um Abkommen die beispielsweise die Touristik mit Indien regeln. Nicht aber gleichzeitig mit Pakistan oder Bangladesch. Und auch nicht gleichzeitig den Strommarkt und die Forschung mit Indien. Dafür gäbe es jeweils ein eigenes Abkommen.

      Was nun der Rahmenvertrag vorsieht, ist eine komplette Abkehr von diesem „bilateralen“ Prinzip. Nicht nur dass dieser „Vertrag“ nicht mit einem „anderen Land“, sondern mit einer demokratisch fragwürdigen Machtapparats-Institu​tion geschlossen werden soll, führt die „Bilateralität“ ad absurdum. Auch die Verknüpfung von völlig sachfremden Themengebieten mit sogenannten Guillotineklauseln und die Forderung nach unbedingter Übernahme von „dynamischen EU-Rechtsentwicklunge​n“ ohne direktdemokratisches Opting-out, belegen den Unterstellungscharakt​er dieser bürgerfeindlichen Vorgehensweise.

      Auch ein so genannter „hard Brexit“ ist aus dieser Sicht zu sehen. Er wäre eine vollständige Rückkehr zum Prinzip der bilateralen Verträge. So würde der Eisenbahnverkehr zwischen England und Frankreich (gezwungenermassen mit der EU) in einem neuen Abkommen geregelt, welches die Interessen der beiden Partner austariert. Desgleichen beim Strom- Finanz- uswMarkt.
      Ein sogenanntes „Austrittsabkommen“ das quasi als Bedingung für den „Austritt“ Englands aus der EU dermassen hochgelobt wird, ist nichts anderes als das Eingehen auf einen EU-Unterwerfungsvertr​ag (nichts anderes als der Rahmenvertrag mit der Schweiz) bevor auch nur der Austritt vollzogen ist. Es würde künftige bilaterale Abkommen Englands mit „anderen Ländern der Welt“ verhindern und dazu auch noch die Mitsprache Grossbritanniens an der dynamischen EU-Rechtsentwicklung ausschliessen.

      Dass die SVP gegen einen Rahmenvertrag ist, erklärt sich aus den beschriebenen unwiederbringlichen Einschränkungen unserer Souveränität und der direktdemokratischen Volksrechte, die ein solches Unterstellungsabkomme​n beinhaltet.
      Die SP hingegen ist ausdrücklich FÜR einen Rahmenvertrag. Deren Gewerkschaftsflügel verlangt aber noch gewisse Streicheleinheiten und Zustüpfe in den von ihnen vorrangig erklärten Teilbereichen des Arbeitsrechts. Dann werden auch sie in den von den Economiesuisse-Grossk​onzernen orchestrierten und bezahlten Mainstream einmitten.
      Wie schon die FDP. Und die GLP. Und die Grünen. Und natürlich die BDP-Schlümpfe. Und die Libero-Operatoren. Und Herr Müller…

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    • März 1, 2019

      Verträge sind gegenseitige übereinstimmende Willensäusserungen; denn anders würde kein Vertrag entstehen!
      Es steht für mich demnach ausser Frage, wer mit Länder im geeinten Europa mitspielen will, muss die gemeinsam getroffenen Regeln einhalten.

      Die Körnerpickerei ist vorbei Ihr ewig gestrigen Schlümpfe, oder eben Alleingang mit allen Konsequenzen.

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  • März 1, 2019

    Herr Michael Meierhofer.

    War Hitler ein Einzelkämpfer?

    Wel​che Schmerzen erwarten Sie zu erleiden? Weniger Geld, oder weniger Freiraum?

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    • März 2, 2019

      @Herr Bender

      Befolgen Sie bitte die Vorumsregeln und setzen Sie ihren Betrag bei Herrn MEIERHOFER ALS ANTWORT EIN.

      DANKE.

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    • März 2, 2019

      Herr Hottinger

      Wenn Sie den Blog korrekt verfolgen können, so werden Sie unschwer feststellen, dass diese Antwort bereits an das richtige Ort einsehbar ist!

      Es war ein Fehler von mir, aber die Frage ist trotzdem berechtigt!

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  • März 2, 2019

    @Herr Bender

    Zum 2. mal Sie provozieren hier in diesem Bloq Herr Michael Meierhofer mit dieser Frage: “War Hitler ein Einzelkämpfer?”. Lassen Sie dies bitte sein in Zukunft, nehmen Sie sachlich Stellung zum Sachthema hier:

    “Die FDP ver­kauft die Schweiz für ein Butterbrot.”

    Unter​lassen Sie auch bitte ihre monotonen, sich immer zu leierhaft wiederholenden Ausführenden über IHR “Geldsystem”, das ist hier nicht das Thema.

    Was Sie da machen ist “trollen”.

    Was ist ein Troll

    1. Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich.
    2. Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
    3. Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.

    2013 haben die Psychologen Buckels, Trapnell und Paulhus von der University in Winniped (Kanada) die Persönlichkeit von sogenannten of Manitoba Internet-Trollen untersucht. Bei einer Befragung 2013 von 418 Personen, die regelmässig eine Seite ansurften, welche zugleich die Möglichkeit bot, über Kommentare mit anderen zu kommunizieren, konnten 5,6 Prozent von ihnen als Trolle identifiziert werden und durchliefen anschliessend weitere Persönlichkeitstests.​​​​​​ Bei diesen entdeckten die Wissenschaftler dann hauptsächlich Alltagssadismus, aber auch weitere Merkmale der sogenannten Dunklen Tetrade; für Psychologen ein bestimmtes Persönlichkeits-Profi​​​​​​l, das sich aus verschiedenen sozial unerwünschten Eigenschaften zusammensetzt (Erweiterung der Dunklen Tiade zu einer Tetrade aus vier negativen Eigenschaften). Besonders häufig wurde bislang ein derartiges Profil bei Menschen gefunden, die als Jugendliche, aber auch als Erwachsene, andere schikanieren. Dazu gehören ausser dem Sadismus der Nerzissmus, der Marchiallismus und die Psychopathie.

    Aus Fallanalysen ergeben sich verschiedene Motivationen der Trolle:

    a. Langeweile, Suche nach Aufmerksamkeit, Rache
    b. Spass und Unterhaltung
    c. Wunsch, der Community möglichst grossen Schaden zuzufügen.

    Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein diabolisch böses Spiel, in welchem das einzige Ziel, die Provokation von möglichst erbosten, unsachlichen Antworten ist.

    Am besten ignoriert man Trolle einfach ganz. Trolle bitte nicht mit Antworten noch „füttern“. Dann sprechen Trolle bald ausschliesslich nur noch mit sich selber, und verschwinden mit der Zeit dann in ihre Dunkelheit, von ganz alleine von der Bildfläche.

    Danke für Ihre Einsicht.

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    • März 2, 2019

      Man kann kein Land wie die Schweiz verkaufen, bleiben Sie bei der naturwissenschaftlich​en Wahrheit!

      Die Frage ist berechtigt! Haben Sie den Film mit Bruno Ganz gesehen und haben sie die Historie geistig verkraftet?

      Seit wann gibt es zwei funktionierende gesetzliche Geldsysteme? Bleiben Sie bei der Wahrheit, oder korrigieren Sie, sachlich meine Ansichten!

      Völlig einseitige Betrachtung von Trolls? Es gibt zwei Arten von Trolls, auch das gehört zur Allgemeinbildung!

      Ich bin kein Troll! Aber es gehört zu Ihrer Stärke, ohne Wissen vorzuweisen, Mitmenschen zu diffamieren! Ich beteilige mich nur sachlich ohne persönliche Animositäten!

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    • März 3, 2019

      Gut, Sie nennen diese “Menschen” “Trolle”,
      Es gäbe da noch sehr viele andere Bezeichnungen für diese Leute!
      Möchten Sie ein paar Versucherli?
      ” Minderbemittelt, Neider, Geldsystem-Verfechter​, Ablenker, Weisheitverschlucker,​ und so weiter, Sie wissen gewiss noch ein paar bessere Bezeichnungen.

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    • März 3, 2019

      Herr Manfred Eberling

      Wo ordnen Sie sich ein?
      Ich erkläre das Geldsystem welches Sie immer noch nicht verstehen wollen, damit kann Ihr Gesagtes nicht stimmen.
      Haben Sie eigentlich schon realisiert, dass die Geldschöpfung aus dem Nichts für die gegenseitige Leistungserbringung zur Abdeckung der Bedürfnisse, keinen Mangel erzeugen kann! Die Armut und Existenzkämpfe somit organisiert sind. Sie gehören zu den Mitorganisatoren, schon gemerkt?

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  • März 3, 2019

    Herr Hottinger
    Es ist nicht nur die FDP, die unsere Schweiz Verscherbeln will!
    Die CVP ist doch auch sehr fleissig damit beschäftigt.
    Nur ein kleines Beispiel, in Luzern werden die nobelsten Herbergen an Chinesen, die schönsten Berge, Skilifte, Andermatt, Engelberg, Furka, Rigi, Gütsch mit Hotel und so weiter!
    Sage mir doch jemand, dass hier nicht auch die CVP dahintersteckt, das würde doch mit dem Teufel zu gehen!

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    • März 20, 2019

      ©Herr Manfred Eberling

      Ja das ist wirklich traurig, dafür muss auch die Mehrheit Parlamentarier in unseren zwei Bundes-Parlamenten in Bern Verantwortung übernehmen, einmal geradestehen.

      Erba​uend, zumindest in fast allen afrikanischen Staaten, so auch in Marokko, Algerien, Tunesien ist es einem Ausländer nicht erlaubt, selber ein Haus zu erwerben, man muss es schon auf seine Freundin oder Frau überschreiben.

      Bei​ uns in der ach so “fortschrittlichen” Schweiz werden seit langem jedoch sogar die “Filet-Stücke” unserer Wirtschaft ins Ausland zu 100 % verkauft und verschachert, es ist ein Graus. Auch da sind wir durchaus gleicher Meinung.

      Danke Herr Eberling für Ihre immer interessanten & immer sachlichen Beiträge auf Vimentis.

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