1. Wirtschaft

Die Finanzmärkte und die Politik

Die Fi­nanz­märkte sagen uns täg­lich die Wahr­heit über­­ den Wert von Un­ter­neh­men und von Staa­ten. Aber­mil­lio­nen von An­le­gern und In­ves­to­ren ­über­le­gen sich stünd­lich rund um den Glo­bus, wem sie ihr Geld lei­hen sol­len. Ein ­bes­se­res Ur­teil gibt es nicht. Das ver­si­chern uns die Ökonomen.

Stimmt das Bild?

Die Realität ist vermutlich anders. Verhältnismässig wenige Leute bewegen die Finanzmärkte. Es sind in allen entwickelten Länderndie Verwalter fremder Vermögen in öffentlichen Institutionen, in Pensionskassen, Banken, Versicherungen und anderen Unternehmen. Einige von Ihnen können per Knopfdruck am Computer in Sekunden Milliarden in Bewegung setzen. Die grössten Vermögen halten überall die staatlichen und privaten Pensionfunds.

Die Politik hat sich in den letzten Jahren intensiv mit diesen Vorgängen beschäftigt. Auch in der Schweiz. In Pensionskassen-, Banken-,Versicherungs​- und anderen Gesetzen wird vorgeschrieben, das Geld müsse sicher angelegt werden.

Damit kommen die Ratingagenturen ins Spiel. Nach den Gesetzen sagen nämlich sie, was sicher ist. Die Vermögensverwalter wissen: wenn sie sich nicht an die Ratings halten, kommen Sanktionen. Darum rennen alle zum gleichen Zeitpunkt mit Milliarden in die gleiche Richtung. Die weltweite elektronischeVernetzu​ng beschleunigt und verschärft den Dominoeffekt, vor allem wenn die Spirale runter geht. Die Lehman-Pleite und ihre Folgen waren exemplarisch

Früher gab es viele Barrieren für die Finanzflüsse, die nach und nach beseitigt wurden: langsame Nachrichtenübermittlu​ng, Papierverkehr, viele Währungen, Transaktionssteuern, nationale bürokratische Hürden, etc. Ausserdem war das Pensionskassensystem viel weniger ausgebaut. Die Änderungen haben Wohlstand gebracht. Jetzt sind wir aber mit der Kehrseite der Medaille konfrontiert.

Man darf und muss sich in der Politik und in den Nationalbanken wieder über Barrieren für die Finanzflüsse Gedanken machen und handeln. Das Gewicht der Realwirtschaft muss verstärkt, der Einfluss der Finanzmärkte auf die Volkswirtschaften reduziert werden.www.eugendavid​.ch

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Die Finanzmärkte und die Politik
  • August 9, 2011

    Geschätzter Herr David
    Nicht nur Gedanken machen, sondern auch Handeln!!!!
    Barriere​n nicht nur für die Finanzflüsse!!!

    (M​an darf und muss sich in der Politik und in den Nationalbanken wieder über Barrieren für die Finanzflüsse Gedanken machen und handeln. Das Gewicht der Realwirtschaft muss verstärkt, der Einfluss der Finanzmärkte auf die Volkswirtschaften reduziert werden.)
    Freundliche Grüsse

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    • August 9, 2011

      Liebe Frau, und wie wollen Sie den Einfluss der Finanzmärkte einschränken?
      Das schreiben Sie nicht, weil es möglicherweise deckungsgleich mit dem wäre, was die Linke seit Jahren fordert.

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    • August 9, 2011

      Lieber Herr Estermann
      Erstens habe ich einen Namen und zweitens bin ich für die SVP.
      Haben Sie noch Fragen????

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    • August 9, 2011

      Ja, wie ist die Antwort auf meine Frage?

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    • August 9, 2011

      Wie gesagt Herr Estermann
      diese Frage sollten Sie mir beantworten, da ich in einer Mitte Rechts-Politik aufgewachsen bin. 🙂

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    • August 9, 2011

      Ich beantworte Ihnen doch nicht die Frage, die ich Ihnen gestellt hatte.
      Typisch SVP-Wähler. Sich vor der Problemlösung drücken. Aber anderen Vorwürfe machen!

      P.S. Mitte-Rechts ist unsere Regierung noch immer. Wird aber – auch typisch SVP-Wähler – bestritten, da nicht 4 SVP-Bundesräte.

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    • August 9, 2011

      Weshalb wird dann die SVP so von Ihnen verpönt?
      Ich denke, da ist Nachholbedürfnis gefragt.

      Pirmin Estermann sagte Vor 7 Minuten
      Typisch SVP-Wähler. Keine Antwort auf so eine Frage: “wie wollen Sie den Einfluss der Finanzmärkte einschränken?”
      Aber​ anderen Vorwürfe machen!
      P.S. Mitte-Rechts ist unsere Regierung noch immer. Wird aber – auch typisch SVP-Wähler – bestritten, da nicht 4 SVP-Bundesräte.

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    • August 9, 2011

      Warum die SVP bei mir “verpönt” ist? Weil sie Probleme aufbringt, die keine sind. Andererseits keine Antworten auf wirkliche Probleme hat.
      Wie Sie: Sie verlangen, die Finanzmärkte “einzuschränken”. Haben aber keinen Lösungsvorschlag!

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    • August 9, 2011

      Mein Lösungsvorschlag lautet: ganz Bern mal zu erneuern.
      Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort die Lösung aufgezeigt zu haben.

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    • August 9, 2011

      Es ist die typische SVP-Sichtweise: Bern ist nicht die Welt!

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    • August 9, 2011

      Sie kennen doch den Dominoeffekt Oder?
      Ausserdem habe ich den Bericht nicht geschrieben sondern nur darauf geantwortet. Bitte genau lesen.
      Letzter Absatz von Eugen David CVP

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    • August 9, 2011

      Erklären Sie bitte, was Sie hier mit “Dominoeffekt” meinen.

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    • August 9, 2011

      Ist das hier wirklich eine Ernst gemeinte Frage?
      Die können Sie sich selber beantworten!!

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    • August 9, 2011

      Ja. Nun bitte nicht wieder die alte SVP-Nummer: eine Frage aufgreifen und dann keifen! Ich erwarte, dass SIE antworten.

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    • August 9, 2011

      Sie haben kein Recht, von mir etwas zu erwarten

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    • August 9, 2011

      Ich habe ja auch nichts gegen Ihre Politik. Also was solls?
      Schliesslich hat jeder das Recht sich zu àussern Wie und was er will.

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    • August 9, 2011

      Sehr geehrter Herr Selk
      Bravo!100% ige Antwort!
      Vielen herzlichen Dank und einen schönen Abend wünscht Ihnen
      J.Wulkow- Nyffeler

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    • August 9, 2011

      Herr Estermann
      Damit habe ich kein Problem. Die Chemie machts aus!!!
      Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Abend

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  • August 9, 2011

    Ich befürchte, dass beim weltweiten Finanzwesen die Steuerungmöglichkeite​n (=Einschränkung gem. E. David/J. Wulkow) entschwunden sind. Es gibt keine mehr. Die Sache ist so kompliziert geworden, dass niemand mehr einen Ueberblick hat, weder Banker noch Finanzexperten oder Finanzpolitiker und der Mann auf der Strasse sowieso nicht. Und selbst wenn jemand den Ueberblick hätte, so wäre er nicht in der Position, die Sache zu beeinflussen. So schaut jeder nur kurzfristig für sich. D.h., dass sich im Finanzwesen unabänderlich eine Krise nach der anderen ereignen wird, alle 2, 3 oder 4 Jahre, wie gehabt. Prognose: Die nächste Krise kann eine CDS-Krise sein (Credit default swaps). Gem. W. Wittmann (emer. Prof. St. Gallen) hat z.B. die UBS für rund 1320 Mia. US$ solche Papiere. Wenn nur 5% davon ausbezahlt werden müssten, wäre das UBS-Eigenkapital weg, “Swiss finish” hin oder her. Eine tickende Zeitbombe, nach W. Wittmann. Wo ist der “Bankenherakles”, der hier aufräumt ? Es gibt ihn nicht.

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    • August 9, 2011

      Daher ist es auch so wichtig, dass man den Banken Geld gratis zur Verfügung stellt und den Banken die Erlaubnis gibt, beliebig verbriefte Wettscheine auszustellen. (Man erinnere sich, dass Versicherungen hingegen Reserven bilden müssen für die Risiken.)

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    • August 9, 2011

      Sorry habe nur auf den Bericht von Eugen David geantwortet!!!
      🙂

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    • August 9, 2011

      Frau Wulkow, das ist schon ok, kein Problem. Ihre E. David-Anmerkung ist berechtigt. Nur: Vermutlich kann gar nicht gehandelt werden. Die Nachfragewucht von Millionen von Investoren, die sFr. wollen, ist nicht zu bändigen. Wir sind Opfer unseres Erfolgs !

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    • August 9, 2011

      Sehr geehrter Herr Stamm
      das sehe ich auch so. Ich denke aber eher sind wir Opfer der Geldgier geworden.
      Denn der Mensch zählt ja heute nicht mehr.
      Ich wünsche Ihnen trotz allem einen wunderschönen Abend und hoffe auf Zuversicht

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  • August 9, 2011

    Calmy Rey will die ganze Welt retten, Deiss etwas in der Welt bewirken, und
    David will den ausländischen Banken vorschreiben, wie sie in ihren Nichtschweizersichen Bankenplätze handeln sollen. Die wären besser Missionare geworden.

    Zudem vergisst David zu sagen, wer denn neu entscheiden soll, welche Anlagen mündelsicher sind, wenn es nicht Ratingagenturen sind.

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  • August 9, 2011

    Erst verschulden die Politiker die Staaten bis zum Gehtnichtmehr, dann sagen sie uns, was in der Wirtschaft Sache sein soll. Ich glaub’s einfach nicht mehr. Mit dem Wahlzettel werde ich sagen, was Sache sein soll.

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  • August 9, 2011

    SR David ist ein typischer CVP-WW-Politiker der viel redet aber nicht viel bringt!
    Er weiss (oft) alles (siehe Arena, etc.) besser, doch nach seinen Handlungen dürft ihr nie gehen.
    Einer von denen, die in BERN über-flüssig sind, d.h. abgewählt werden müssen.
    Ein Banker sollte nicht über 200′ – 500’000.– verdienen. Das Gleiche gilt für alle Politiker und Staats-Angestellten oder Staats-Konzern-Chefs!​
    Dann wäre all die Gier und Kriminalität der anonymisierten Verantwortungs-losigk​eit schnell geregelt.
    Bewerber und Anwärter auf dies Posten gibt es immer genug. Siehe das Beispiel der NR- und SR-Kandidaten. Es gibt so viel wie noch nie!!!

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    • August 11, 2011

      Ja kaum Verantwortung,viel Geld, viel reden, wenig bewirken und sich körperlich schonen und erst noch ein bisschen Macht haben ist schon attraktiv…….!

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    • August 11, 2011

      Ja, Herr Selk die Hoffnung stirbt zu letzt. Aber ich hab auch so meine Bedenken was da nachkommen soll. Wie sagt man so schön: Der Trog ist immer derselbe nur die Schweinchen daran wechseln sich ab.

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    • August 11, 2011

      Herr Selk hat die «Weltwoche» noch nicht gelesen. Jetzt stellt sich selbst Roger Köppels Blatt hinter die Politik der Nationalbank.
      Jetzt wirds schwierig für Sie, Herr Selk.

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    • August 11, 2011

      Ja, Herr Selk, Sie haben Recht.
      BR Schneider-Ammann (warum schreibt er immer Ammann?, weil er für seine Firma -auch als Bundesrat- täglich Werbung macht (wehe, es wäre einer von der SVP!), ist wie die Banken ein Schön-Wetter-Prophet,​ verteilt gratis “Bank”-Schirme, die er bei Regen sofort einzieht…., der Rest ist bekannt.
      Als “Familien-Erbe-Einge​heirateter-Unternehme​r” hat er den BR für sein Nichtstun kritisiert und jetzt gibt er Kindergarten-Intervie​w, die jeden ärgern und langweilen, aber nicht einen brauchbaren, klaren Satz ist er fähig zu formulieren!
      Das hilft der FDP am Sinkflug ganz gewaltig, nicht wahr?

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    • August 11, 2011

      Meine Herren, die Grünen haben mehr als eine Hand voll Alternativen: Hochuli, Cramer, Genner, Pulver, Morin und (top!) Uster.
      Die WOZ wird nächste Woche aufzeigen, wie Mitte-Links gewinnen kann.

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  • August 10, 2011

    SPIRALE BEI INVESTITIONEN IN FINANZINSTITUTE

    Sehr geehrter Herr Ständerat David

    Die Überlegungen zu den Risiken der Altersguthaben sind wesentlich. Gerade weil die Finanzumgebung eine hohe Komplexität aufweist sollte die Politik die Grobstrukturen in einem kontrollierten Rahmen behalten. Die Ratingagenturen sind dabei ein Teil. Auf der anderen Seite müssen alle grossen Unternehmen auch genügend Geld am Kapitalmarkt erhalten, damit sie Kapitalerhöhungen durchführen können.

    Meiner Einschätzung nach kommt die Spiralenwirkung zum tragen, wenn die Altersguthaben in Finanzinstitute investiert werden. Die Risikostreuung ist dann nicht mehr kontrollierbar, weil die Finanzinstitute wiederum von einzelnen Risiken abhängig sind, ohne dass sie diese bekanntgeben. Deshalb kann ich mir prozentuale Beschränkungen für diesen Investitionsbereich vorstellen.

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  • August 10, 2011

    Der liebe (bald alt) SR David kommt nicht gut weg.
    Seine Pension mag ich ihm gönnen, aber
    Hoffentlich schweigt er nach seinem Abgang!
    Dafür wäre ich ihm sehr dankbar.

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  • August 10, 2011

    Die Politik soll die Finanzmärkte so wenig wie möglich beschränken. Viel mehr würde es bringen, wenn die Politik die Finanzmärkte für ihre Zwecke nutzen würde. Leider ist die Politik zu langsam um effizient auf die schnelllebige Finanzwelt zu reagieren. Das sieht man gerade jetzt mit dem grossen Gejammer um den starken Schweizerfranken. Alle beklagen sich über die Auswirkungen des starken Schweizerfrankens. Dabei hätte dieser auch Vorteile. Man müsste diese nur gezielt nutzen.

    Hier gerade ein Vorschlag: der Schweizerfranken ist stark (gegenüber dem Ausland). Was sollte man tun, wenn man mehr Geld hat. Man sollte einkaufen, investieren. Dies ist was jeder persönlich auch tun würde.
    Also, weshalb druckt die SNB nicht Geld um damit in gewinnbringende (Dividenden zahlende) ausländische Firmen zu investieren? Die Dividendenzahlungen brächten einen jährlichen Gewinn. Das Geld kostet die SNB nichts, da sie sich selber keine Zinsen bezahlen muss. Somit gibt es keine realen Verluste so lange die Investitionen nicht verkauft werden. Das Geld ist inflationsgeschützt investiert, da es auf realen Werten basiert.

    Diese Idee würde auch den Franken etwas schwächen und falls nicht, könnten wir das Spiel so lange treiben, bis uns die ganze Welt gehört. Dies ist natürlich nur ein hypotetischer Satz. Er soll zeigen wo die Grenzen liegen. Falls die SNB dies machen würde, würden auch alle anderen Zentralbanken schauen, dass der Franken an Wert verlieren würde.

    Eine solche Investition ist sicher besser als im Devisenmarkt zu intervenieren da der Wert des Geldes eine Glaubensfrage ist, der Wert einer Firma aber auf Fakten beruht.

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    • August 11, 2011

      Was wird denn jetzt gemacht? Die SNB erhöht die Geldmenge und gibt dieses zu günstigen Konditionen an die Banken. Was werden diese Banken mit dem günstigen Geld wohl machen??? Und falls diese dann drohen mit ihren Investitionen Pleite zu gehen, muss der Steuerzahler wieder einspringen.

      Genau​ die richtige Strategie. Finden sie nicht? Den Banken billiges Geld zur verfügung stellen, damit diese grosse Gewinne machen können. Und falls es nicht klappt, dann wird die Allgemeinheit wieder einspringen müssen.

      Den Gewinn den Banken, das Risiko dem Steuerzahler.

      Dann​ ist es mir dann lieber, wenn die Gewinne auch die bekommen die das Risiko tragen.

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  • August 11, 2011

    Wenn die SNB etwas tun will, dann jetzt!

    Tiefe Börsenkurse, starker Schweizerfranken

    => Die SNB soll Geld drucken und in den Ausländischen Börsen investieren.

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    • August 11, 2011

      Weil ich mit meinem Vorschlag nicht in erster Linie den Schweizerfranken schwächen möchte sondern die Stärke des Schweizerfrankens zu Gunsten der schweizer Bevölkerung nutzen möchte.
      Da es sich um eine langfristige Investition handelt, sollte bei dieser Konstellation das Risiko gering sein.
      Falls nämlich die Börsen komplett abstürzen würden (was das Risiko bei dieser Strategie wäre), dann würde auch unsere Wirtschaft massiv geschädigt.

      Langfr​istig ist aber damit zu rechnen, dass mit dieser Investition ein beachtlicher Gewinn generiert werden kann. Dieser könnte dann zum weiteren Abbau unserer Schulden verwendet werden. Auch könnten die Steuern reduziert werden. Dies würde dann den Bereichen die unter dem starken Franken leiden zusätzlich helfen.

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    • August 11, 2011

      Da kann ich ihnen nur zustimmen. Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit.
      Meines Erachtens sollte die Schweiz schon lange aus dem IWF austreten.

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    • August 15, 2011

      Die Schweizer Nationalbank darf dem Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Rahmenkredit von 12,5 Mrd. Franken zur Verfügung stellen. So hat es der Nationalrat beschlossen. Wer jetzt behauptet, der Kredit werde nicht zurückbezahlt, ist ein Verdreher der Wahrheit. Bei der Rückzahlung können Sie dann noch immer “das NAT Loch glatt stellen” – was immer das auch ist.

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    • August 15, 2011

      Ueber die NEAT bin ich sehr wohl informiert – trotz Ihrer “Schreibfehnler”.
      ​Aber typisch SVP: pauschal jene als uniformiert klassifizieren, die nicht auf SVP-Linie liegen.

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    • August 15, 2011

      Argumente haben Sie keine, aber pöbeln können Sie.

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    • August 15, 2011

      Wer nichts zu sagen hat, soll schweigen!

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    • August 15, 2011

      Sie leider noch nicht. Wer über Stunden ankündigt, eine Kommentierung sei unnötig, aber trotzdem immer weiter absondert, ist unglaubwürdig.
      Genau​so sein ewiges Betonen, er sei parteilos. Hat für mich immer so etwas von Eunuch.

      Herr Selk, Sie hatten heute morgen suggeriert, der Nationalrat hätte dem IWF 13 Mrd nachgeworfen, zum Fenster hinaus. Was man besser für die IV eingesetzt hätte.
      Da hatte ich dagegen gehalten. Begründen Sie mal Ihre unsinnige Aussage – oder nehmen sie zurück. Statt alle zu verunglimpfen, die nicht auf Ihrer Linie sind.

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  • August 11, 2011
    • August 11, 2011

      Richtig: um heil aus diesem Schlamassel heraus zu kommen, muss die Schweiz versuchen, dieses Umfeld zu ihren Gunsten zu nutzen.

      Siehe auch meine 2 Kommentare und die entsprechenden Antworten von vorher.

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    • August 12, 2011

      Sehr geehrte Frau Keller,

      Darf ich Sie höflich fragen, was Sie unter dem Begriff “Spekulanten” oder dem Begriff “spekulieren” verstehen?

      Mit freundlichen Grüssen,
      Willy Burgermeister

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    • August 12, 2011
    • August 12, 2011

      Sehr geehrte Frau Keller,

      Es ist ja schön und gut, wenn Sie mich auf Wikipedia aufmerksam machen, doch mich interessiert, was Sie unter diesen Begriffen verstehen, reden Sie doch davon, dass die “Spekulanten” nicht aufhören werden.

      Mit freundlichen Grüssen,
      Willy Burgermeister

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    • August 12, 2011

      Herr Burgermeister,
      die Spekulanten werden mit dem nicht aufhören, was sie seit einiger Zeit und gerade aktuell tun, sh. dazu auch den zweiten Link.
      Ich gedenke hier keine zusätzlichen Abhandlungen zum Thema zu bringen.
      Nach meiner Meinung ist eindeutig klar zu erkennen was ich damit meine, wenn ich schreibe, dass die Spekulanten nicht damit aufhören werden das gesamte System zugrunde zu richten dh.: Gegen Staaten und Währungen zu spekulieren, bis nach GR, SP, I, etc. ein Land nach dem anderen mitsamt der jeweiligen Währung am Tropf hängt oder am Boden liegt.
      Das Drama spielt sich vor aller Augen ab und wird in der gesamten Presse hinreichend dokumentiert, besprochen und analisiert. Dazu erklärt sich der Vorgang und seine Auswirkungen eigentlich von selbst.

      So – und jetzt geh’ ich darauf spekulieren ob unser Finanzsystem und damit die gesamte Industriegesellschaft​ schon heute oder erst morgen total ausgehöhlt zusammenbricht – haha!

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, Herr Burgermeister

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    • August 12, 2011

      Sehr geehrte Frau Keller,

      Schon erstaunlich – sie tragen Begriffe “Spekulanten” oder “spekulieren” in den Diskussionsraum, sind aber nicht bereit, uns zu erklären, was Sie darunter verstehen.

      Schade!​

      Willy Burgermeister

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    • August 14, 2011

      Frau Keller legt die Regeln in diesem Blog fest.

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  • August 14, 2011

    Geschätzter Herr Reding-Etter

    Inhaltlich geht es in diesem Dialog-Artikel um die Finanzpolitik. Sie haben sich in den untenstehenden Beiträgen mehrmals zur Person von Herrn David und seinen Ständeratssitz geäussert. Darauf möchte ich eingehen.

    Meine Frage: Aus welcher Quelle entnehmen Sie die Information von einem Ende des Ständeratsmandates? Gemäss meinen Informationen tritt Herr Eugen David nochmals als Kandidat für die nächste Amtszeit an.
    http://www.tagblatt​.ch/ostschweiz/stgall​en/kantonstgallen/tb-​sg/art122380,2572573
    http://www.original​-der-mitte.ch/kandida​ten/kandidat-staender​at

    Für die zwei Sitze im Kanton SG treten fünf Kandidaten an.

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    • August 16, 2011

      Grüezi Herr Selk

      Meine Korrekturmeldung macht entsprechend Sinn. Die Meldung im St.Galler Tagblatt ist vom Mai 2011 und im SRF wurde die Meinungsänderung bestimmt auch mitgeteilt.

      Vielleicht werde auch ich einmal eine Information nicht mitbekommen. In einer solchen Situation bin ich ihnen dann dankbar, wenn Sie ebenfalls einfach eine kurze Korrekturmeldung schreiben.

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    • August 16, 2011

      Grüezi Herr Selk

      Die europäische Bewegung NEBS will die Personen weiterhin im Parlament haben. Für manche wird sich der Abschluss des Lebenswerks entscheiden. Dieser Grund erklärt meiner Einschätzung nach weshalb so viele Kandidaten im Pensionsalter nochmals zur Wahl antreten.

      http://www.vimentis​.ch/d/dialog/readarti​cle/bilateralen-weg-f​ortfuehren//?jumpto=1​1325

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    • August 16, 2011

      Grüezi Herr Selk

      Entschieden ist noch nichts. Ob es gelingt oder nicht hängt von den Akteuren ab. Der entscheidende Zeitpunkt ist meiner Beurteilung nach der Übergang von unserer Verfassung auf EU-Recht. Sinn, Nutzen und Landesinteressen steht nicht im Vordergrund beim Vorgehen durch die Parlamentarier, die sich in den Dienst von ideologischen Interessengruppen stellen.

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  • August 14, 2011

    Die SNB soll Geld drucken, aber etwas sinvolles damit machen! Nicht nur den Banken zum “Verspielen” geben, sondern zielgerichtet investieren. Warum soll sich die Schweiz nicht an Firmen wie z.B. GE, IBM, Erdölfirmen, oder anderen Rohstoff-Erzeugern beteiligen? China geht mit guten Beispielen voran.

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  • September 5, 2011

    Lieber Herr David
    Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass nur der Bund Banknoten und Münzen herausgeben darf, in Tat und Wahrheit aber der grösste Teil der Gelder unbar von den privaten Banken geschöpft werden. Der Vorgang ist von der Wirtschaftswissenscha​ft unbestritten und wird auch von der Nationalbank bestätigt. Aber kein Politiker der Schweiz kümmert sich um die Verfassungsmässigkeit​ unseres Geldes. Das macht uns in Krisenzeiten höchst anfällig für undemokratische Notlösungen.
    Konkret​: Helfen Sie mit, unser Geld wieder auf eine stabile Verfassungsgrundlage zu stellen? Ihre Antwort veröffentliche ich gerne auf meinem Blog, wo man täglich nachlesen kann, wie die Kampagne für ein gerechtes Geld vorankommt: http://www.christoph-pfluger​.ch
    Herzlich, Christoph Pfluger, parteifrei.ch

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