1. Sonstiges

Die Schweiz bringt GmbH’s in italienischer Hand um

Sie ken­nen die vie­len Selbständigen, die mit ihrem ei­ge­nen Vermögen nicht haf­ten wol­len, die eine GmbH gründen.

Mit 20’000.- Fr. am Gründungstag (Nachweis des Bankkontos z. B.) und den nötigen schriftlichen Einzelheiten kann jede/r eine Firma gründen. Für Fehler haftet dann die Firma (beschränkte Haftung).

 

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D​ie Kontrollen sind minim, auch weil es arbeitsaufwändig ist. Die kleinen Betriebe machen zum Teil wenig Umsatz, so dass sich eine Kontrolle nicht lohnt.

Viele Italiener haben mit Hilfe eines Treuhandbüro’s im Tessin (meistens auch in italienischer Hand) eine GmbH gegründet. Sie wollten ihre Arbeit ohne Schwierigkeiten in die Schweiz verlegen. Ein Geschäft kann Arbeit vermitteln und so bekommt man sofort die B – Aufenthaltsbewilligun​​​g. Man kann sie sich als Inhaber selbst ausstellen. Bei Schwierigkeiten macht die GmbH Konkurs, Geld wird keines da sein. Die Geprellten sind 1. der Kanton Tessin und 2. jene die der GmbH etwas verkauft haben, aber das Geld noch nicht erhalten haben. Dazu kommen alle jene, die der Firma einen Auftrag gegeben haben. Es sind ja meistens Firmen, die Bauarbeiten oder andere Dienstleistungen anbieten. Die Garantie fällt bei Konkurs dahin.

 

Die italienische Tageszeitung  „il Giorno“  klagt an:

395 GmbH’s von Italienern , die sich ins Tessin abgesetzt haben, sind von den Schweizer Behörden durch Kontrollen regelrecht umgebracht worden. Wer nicht sofort die Regeln einhält oder nicht sofort zahlt, muss schliessen. (395 von zehntausenden, Jossi)

 

Die Zeitung schreibt weiter:

Das Tessin ist für Italiener nur scheinbar ein Paradies, das Glück reichte knapp bis Chiasso, wo die Liste der fehlbaren und konkursiten Unternehmen von Italienern angeführt wird. Sie kommen nach ihrem Ausflug in die Schweiz bankrott nach Italien zurück. Sie waren zum Teil zu leichtgläubig und glaubten ihren Landsleuten oder sie dachten sie seien sehr klug. In beiden Fällen stolperten sie in die strengen Schweizer Kontrollen.

In der Tat ist die Steuerbelastung in der Schweiz geringer, die Kontrollen aber sind systematischer. Die Berechnungen fälschen geht nur in Italien. Auch Ratenzahlung wird in der Schweiz nicht akzeptiert. Steuern müssen alle bezahlt werden. Viele hatten Probleme mit den klaren Verträgen, den Sicherheitsvorkehrung​​​en am Arbeitsplatz. Das Schönreden nützte in der Schweiz nichts.

 

Die Frage bleibt offen, wie viele zehntausend Fehlbare bleiben. Ich kenne einen Ausländer, der hatte einen Auto-Occasionshandel (GmbH) Er ging konkurs. Ich habe in Monneyhouse gelesen, dass er als Direktor wieder einen solchen Handel betreibt. Die 20000 Fr, Anteilscheine hat ein Portugiese gegeben, der in Italien wohnt und keine Unterschriftsberechti​​​gung hat. Naja der erste kann ja kein Geld haben, er hatte einen Konkurs.

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Comments to: Die Schweiz bringt GmbH’s in italienischer Hand um
  • September 3, 2014

    Man sollte für Ausländer die Eröffnung von GmbH’s stärker kontrollieren. Auch ich bin bei 2 solchen Schweizerfirmen (in italiensicher Hand) ohne Garantie geblieben, das Ganze kam nachher viel teurer. Ich vertraute auf die Schweizer Gesetze.

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