Auch laut dem neuesten Klimabericht des Welt-Klimarates vom 28. Februar 2022 werden die Auswirkungen der Klimaerwärmung immer dramatischer. Die Abkehr von fossilen Energieträgern muss heute erfolgen.

Der Bericht zeigt auf, dass die Konsequenzen der Klimaerwärmung schneller und heftiger ausfallen, als in den früheren Berichten vorausgesagt worden ist. Auch die Bedrohung der Arten (Tiere und Pflanzen) geht rasant vorwärts. Bereits heute verlässt weltweit die Hälfte der Arten die Heimatgebiete und wandert in kühlere Regionen. Auch die Art Mensch (Homo sapiens) ist zunehmend betroffen: Bereits die Hälfte der Weltbevölkerung leidet zumindest zeitweise unter schwerwiegender Wasserknappheit. Wetterextreme werden weltweit häufiger und gefährlicher.

Auch in der Schweiz reichen die wenigen zaghaften Klimaschutzmassnahmen bei weitem nicht aus, um die Temperaturerhöhung irgendwann auf 1,5 Grad zu beschränken; sie steigt unentwegt und ungebremst.

Umweltorganisationen fordern den sofortigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und den umfassenden Schutz von Land- und Wasserflächen, so Greenpeace. Greenpeace hat den neuesten Klimabericht analysiert und zusammengefasst. Die Analyse kann hier heruntergeladen werden:
https://act.gp/IPCC_WGII

Noch ist die Natur der stärkste Verbündete bei den Massnahmen gegen die Temperaturerhöhungen: Ab heute bis 2030 muss deshalb in der Schweiz nicht nur der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas erfolgen, sondern auch der Schutz von mindestens 30 Prozent der Land- und Wasserflächen.

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Comments to: DIE SCHWEIZ MUSS GEGEN DIE KLIMAERWÄRMUNG *J*E*T*Z*T* GRIFFIGE MASSNAHMEN ERGREIFEN – WIE OFT MUSS DAS NOCH GEFORDERT WERDEN?
  • März 1, 2022

    Bodenversiegelung und Klimaerwärmung
    Wenn der Weltklimarat von den Gründen der Klimaerwärmung spricht, dann unterschlägt er meistens eine wichtige Tatsache – nämlich das Bevölkerungswachstum, das zu mehr Bodenversiegelung führt. Mehr Menschen brauchen mehr Wohnraum, mehr Gewerbe und Büroflächen und mehr Infrastrukturbauten wie Strassen etc. Das heute geforderte verdichtete Bauen erfordert aber mehr Beton pro Fläche und führt zu „Betonwüsten“ und Hitzeinseln.
    Die Bevölkerung der Schweiz ist seit 1950 um vier Millionen auf jetzt sage und schreibe 8,7 Millionen gewachsen, vor allem wegen ungezügelter Einwanderung. Man gewinnt den Eindruck, dass die Politik dieses massive Bevölkerungswachstum als etwas Positives und Selbstverständliches betrachtet. Fazit: Solange die Politik das Bevölkerungswachstum, besonders in bereits übervölkerten Gebieten, nicht als etwas Unerwünschtes erklärt, finde ich alle anderen Massnahmen gegen die Klimaerwärmung nicht ehrlich.

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  • März 2, 2022

    Nochmals: Wenn die in die Schweiz Eingewanderten von Herrn Schneider in ihre Länder zurückgebracht würden, würden sie dort ebenso viel CO2 erzeugen wie in der Schweiz. Die Klimaerwärmung könnte also mit diesem Nullsummenspiel NICHT gesenkt werden, und Herr Schneider würde wegen des verjagten ausländischen Personals in keinem Restaurant mehr bedient und in keinem Spital mehr gepflegt.

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  • März 2, 2022

    Jeder Zuwanderer von einem armen in ein reiches Land, also von Süden nach Norden, steigert den Ressourcenverbrauch. Das ist der Wohlstandseffekt!
    Jede Zuwanderung von Süden nach Norden, von warmen armen Ländern in kalte reiche Länder erhöht den Energieverbrauch pro Kopf.

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  • April 1, 2022

    Nochmals, an die Flacherdler: Der einzige wirklich erfolgreiche Weg im Umwelt- und Klimaschutz ist die SOFORTIGE Senkung des CO2-Ausstosse durch hohe erstattbare Lenkungsabgaben JETZT. Der technische Fortschritt greift zu spät – wenn überhaupt.

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  • April 7, 2022

    \”Siebzehn Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben am Mittwoch Teile des neusten Berichts des Weltklimarats (IPCC) und weitere klimawissenschaftliche Informationen an die Wände des Bundeshauses geklebt. Sie schlossen sich damit der weltweiten «Rebellion der Wissenschafter» an.

    Weltweit hätten diese Woche über 1200 Wissenschafterinnen und Wissenschafter an der Aktion teilgenommen, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Die Zeit des Berichtschreibens ist vorbei, die Zeit des zivilen Widerstands hat begonnen.»

    Der am Montag veröffentliche IPCC-Bericht zeige, dass noch etwas Zeit bleibe, um die «schädlichsten Auswirkungen des Klimawandels abzumildern». Das Zeitfenster schliesse sich aber schnell.\” (nau.ch)

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  • April 14, 2022

    Auch viele Wissenschafter beharren immer resoluter auf der Dringlichkeit wirksamer Klimamassnahmen jetzt und sind bereit, sich dafür auch mit direkten Aktionen zu exponieren. Eine dieser Exponentinnen ist Julia Steinberger. Die Professorin für Ökologische Wirtschaft an der Universität Lausanne hat als Autorin in leitender Funktion am neuesten IPCC-Bericht mitgearbeitet. Sie sagt, der Bericht zeige nicht nur auf, dass sofortige und radikale Handlungen erforderlich seien, sondern präsentiere auch in jedem Bereich kosteneffektive Lösungen. Nötig sei allerdings massives Handeln, das auch die Gesellschaft verändern werde. (nach WoZ, 14.04.2022)

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  • April 18, 2022

    Um die Klimaerhitzung auf höchstens 1,5 Grad zu beschränken, hat die Welt gemäss dem neusten IPCC-Klimabericht ab 2020 noch 400 Gigatonnen an CO2-Emissionen zur Verfügung. Gemäss Prognosen ist dieses Budget in weniger als acht Jahren aufgebraucht.

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  • April 22, 2022

    Nicht umsetzbar? FDP und Mitte in Luzern glauben immer noch, sie hätten die Wahl, ob sie griffige Massnahmen ergriffen oder nicht: Die vom Luzerner Stadtrat vorgelegte Klima- und Energiestrategie hat den Luzerner Grossstadtrat über zwei Sessionen beschäftigt. Sie hat das Ziel, den motorisierten Individualverkehr bis 2040 gegenüber 2010 um 15 Prozent zu reduzieren. Nach der parlamentarischen Annahme haben die FDP und die Mitte gemeinsam das Referendum dagegen ergriffen und das Komitee «Wirksamer Klimaschutz» gegründet und als Kampf gegen «nicht umsetzbare Forderungen» betitelt. Ziel der Sammlung sind 800 Unterschriften, die bis zum 27. April 2022 gesammelt werden müssen. Kommt das Referendum zustande, werden die Stimmberechtigten voraussichtlich im September 2022 darüber befinden.

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  • April 28, 2022

    In Luzern finden griffige Klima-Massnahmen keine Mehrheit. Deshalb musste ein sehr moderater Kompromiss, welcher die Klimaziele nicht erreicht, mehrheitsfähig gemacht werden. Nun lehnen FDP und Mitte auch diesen ab! Sie haben genügend Unterschriften für das konstruktive Referendum gesammelt.

    FdP und Mitte: Wie erklärt ihr diese Verantwortungslosigkeit euren Kindern?

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  • Juni 1, 2022

    Die Jungen wollen auch in den Kantonen endlich wirksame Massnahmen gegen die Klimakatastrophe. 19 Luzerner Organisationen fordern u. a. deshalb das Stimmrechtsalter 16. Vor dem Regierungsgebäude in Luzern wurde am 31. Mai 2022 die Unterschriftensammlung zur Herabsetzung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre lanciert.

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  • Juni 1, 2022

    Klimapolitik der Schweiz: Realistisch bleiben!

    Bei der Klimadiskussion müssen wir die Ungewissheiten, den Beitrag der Schweiz und die politisch möglichen Reaktionen realistisch einschätzen. Der Zubau erneuerbarer Energien wird nicht ausreichen, um den Klimawandel aufzuhalten. Energie muss mit Suffizienzwirtschaft und Technologieeinsatz gespart und der Bevölkerungszuzug in energieintensive Länder gestoppt werden.
    Die Schweiz kann sich sicher etwas mehr Massnahmen zum Klimaschutz leisten als ärmere Länder und damit Vorbild sein. Aber mit Abstand einzige Musterschülerin zu sein, ist politisch nicht mehrheitsfähig und bringt auch insgesamt nichts.

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  • Juni 2, 2022

    In den letzten Jahren hat es eine Häufung von Hitzesommern gegeben. Zwischen den Jahren 1720 und 2002 war nur jeder 65. Sommer besonders heiss. Seit 2003 war es hingegen fast jeder zweite. In diesem Sommer werden Trockenheit und Wassermangel u. a. wieder die Landwirtschaft bedrohen. Zuletzt war dies 2018 der Fall. Besonders bedrohlich sind wieder die daraus resultierenden Dürren und der Wassermangel.

    Dennoch wird jetzt lautstark eine Senkung der Treibstoffpreise gefordert. Das Klima kann ja warten …

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  • Juni 6, 2022

    Dass die Erfahrung der Coronakrise das Verhalten der Leute ändern werde, stellt sich als Illusion heraus. Die Menschen waren zu einer Pause gezwungen, nun nehmen sie das alte Leben wieder auf. Umweltschutzorganisationen beklagen, dass mit der Zunahme der Flugreisen auch der Ausstoss an Schadstoffen steige. Appelle, man solle doch möglichst zu Hause bleiben, bringen offenbar nichts. Wer die Möglichkeit hat bietet, der reist.

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  • Juni 9, 2022

    Weil NICHTS gegen die Klimaerhitzung unternommen wird, werden die Alpen über der Waldgrenze immer grüner. Der Pflanzenbewuchs in hohen Lagen hat deutlich zugelegt. Das verraten Satellitenbilder. Deshalb beginnen bestimmte Pflanzen- und Tierarten auszusterben.

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  • Juli 1, 2022

    Der Juni 2022 war 2,3 °C wärmer als das Juni-Klimamittel 1991 bis 2020. Noch deutlicher erkennbar sind die aussergewöhnlich hohen Temperaturen im Vergleich mit dem Zeitraum 1961 bis 1990. Gegenüber diesem Mittel war der Juni 2022 um 4,2 °C (!) zu warm …

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