Die SP be­schwert sich laut­stark über das CVP-Plakat gegen die Ein­heits­kas­se. Kann es sein, dass der An­griff mehr mit Ärger über die ei­ge­nen Un­ter­las­sun­gen zu tun hat als mit der ei­gent­li­chen Aus­sage auf dem Plakat?

„Günstige Prämien für Kinder und Jugendliche abschaffen? – Nein zur Einheitskasse“. Unter anderem mit diesem Argument wirbt die CVP gegen die Einführung einer einzigen staatlichen Krankenkasse, die an die Stelle von heute rund 60 Kassen treten soll.

Der Hintergrund dieses Arguments: Im deutschen Initiativtext steht wörtlich klipp und klar: „Für jeden Kanton wird eine einheitliche Prämie festgelegt.“ Die Linke bestreitet nun, dass damit die Prämienrabatte für Jugendliche und Kinder wegfallen würden. Das ist doch einigermassen erstaunlich. Nach gesundem Menschenverstand heisst „einheitlich“, dass es keine Unterschiede mehr geben wird – dass also alle die gleichen Prämien bezahlen. Auch der Duden übersetzt das Wort mit den Begriffen „ausnahmslos“, „identisch“, „unterschiedslos“. Wie soll sich das mit den unterschiedlichen Prämien für Kinder und Erwachsene vereinbaren lassen?

So langsam sieht auch das Initiativkomitee ein, dass sie bei dieser Diskussion auf verlorenem Posten stehen. Der Rechtfertigungsversuc​​h ist indes peinlich. Nun soll die Bundeskanzlei schuld sein, die den (französischen) Initiativtext falsch übersetzt haben soll. Es handle sich beim deutschen Text um ein Versehen. Der französische Text solle gelten.

Das ist aus mehreren Gründen problematisch. Erstens gibt es unter Rechtsspezialisten unterschiedliche Meinungen, welche Sprachversion massgebend sei. Gemäss einem Gutachten von Rechtsprofessor Ueli Kieser z.B. geht bei unterschiedlichen Initiativtexten jene Sprachversion vor, welche spezifischer ist. Das wäre in diesem Fall die deutsche. Zweitens ist der Verluderung der Initiativpraxis endlich einen Riegel zu schieben. Die Verfassung ist nicht ein beliebiger Wisch, wo man folgenlos reinschreiben kann, was man will. Die Verfassung ist die oberste Rechtsgrundlage unseres Landes. Wie die Erfahrung zeigt, ist es wichtig vor einer Abstimmung Umsetzungsfrage und deren Folgen zu diskutieren.

Der SP mag die Schludrigkeit des Verfassungstextes nicht bewusst gewesen sein, weil ihr die unterschiedlichen Franchisen und Prämienmodelle seit Langem ein Dorn im Auge sind. Es ist daher im Grunde nur konsequent, dass sie diese Möglichkeiten abschaffen will und eine Einheitsprämie fordert. Wohl mehr aus abstimmungstaktischen​​ Gründen dementiert sie nun und will den Verfassungstext entgegen dem Wortlaut interpretiert haben.

Für die Familienpartei CVP sind Prämienrabatte für Kinder und Jugendliche essentiell. Mit der Annahme der Initiative entsteht ein Risiko, dass diese wegfallen. Dieses Risiko wollen wir nicht eingehen. Deshalb ist die Formulierung, wonach jeder Kanton eine „einheitliche“ Prämie festlegt einer der Gründe, wieso die CVP die Initiative klar ablehnt.

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Comments to: Die seltsame Logik der SP
  • September 1, 2014

    Herr Stöckli, neuer Wein in alten Argumenationsschläuch​en.

    Die SP ist offenbar nur neidisch, weil sie zu wenig mit der EKK verbandelt ist???

    Und was heisst hier ‘verbandelt’? Könnte man nämlich auch so verstehen, dass deshalb das ganze KK System noch nicht gekippt ist, weil das mit SP Leuten mehr als vermutet werden darf?

    Statt 60 Kassen, bräuchten wird dann mindestens 30 Filialen samt Zentrale in Bern zu teuerest Bundeslöhnen. Wo sind die Berechnungen und Konzepte zur EKK? Es gibt sie nicht, denn man soll die in der Cloud suchen.

    Der SP EKK Einheitskäse wird auch durch Wiederholungen nicht wahrer. Nichts Neues. Bundesrat Berset schafft es ja nicht einmal heute, die Prämienentwicklung im Rahmen der üblichen Teuerung in der Schweiz zu halten. Glaubt doch kein Mensch, dass das mit einer EKK besser wird? Ha, ha, ha.

    Der SP EKK Argumenationseinheits​käse wird auch durch Wiederholungen nicht wahrer. Nichts Neues.
    Ablehnen die EKK, die es in ganz Europa nicht gibt.

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  • September 1, 2014

    Ich hoffe, dass dieser Blog von NRin Humbel nicht zum Schaden des NEIN zur Initiative wird. NR Humbel ist nicht nur für viele SP Wähler ein rotes Tuch. Diese hat erklährte Feinde aus allen Parteien, sogar in der CVP. Ich lege ein NEIN in die Urne und dies weder wegen der CVP und auch nicht der Ausagen hier von NRin Frau Humbel.

    Wenn ich lese oder höre, CVP Familienpartei dann steigt meine Pulsfrequenz. Als es darum ging, dass alle Familien einen Abzug bis 10000 Fr. für Fremdbetreung machen könnten kämpfte die Familienpartei an forderster Front dagegen, weil es nicht aus ihrer Küche kam. Wichtig war Denen nur, dass sie den Abzug für sich selbst schon im Trockenen hatten.

    Jetzt wollen Diese auch noch KK Beiträge für Kinder und Jugentliche uns allen Erwachsenen anhängen. Und wer zahlt dann diesen Ausfall. Damit würden nur die Beiträge für die Erwachsenen auch der Elter steigen. Der Totalaufwand aller Krankenkosten würde in keiner Weise kleiner, eher noch höher.

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  • September 1, 2014

    Guten Morgen Frau Ruth Humbel,

    Seit der Einführung des KK Obligatoriums ging, was Prämien anbelangt so ziemlich alles schief, was nur schief gehen kann. Es kann und darf ja nicht sein, dass wir ein Monster, eine Hydra halten als Krankenkassen, jede mit Verwaltung, jede Neidisch auf Gute Kunden, die Prämien bezahlen, aber nichts kosten. Das Ganze noch subventioniert werden muss, weil eine normale Familie sich das nicht leisten kann!

    Für mich hat jeder Mensch das Recht auf eine Grundversorgung. Und dies egal ob ein Mensch Raucher ist, Alkohol trinkt, zu Fettleibig ist, sich bereits mit Arbeiten oder Sport geschädigt hat, was auch immer ein Mensch für Probleme hat.
    Nach meiner Sichtweise sind Ausschlüsse aus Kassen, Vorbehalte ganz KLARE VERSTÖSSE GEGEN DIE MENSCHENRECHTE!
    Ein Staat, Kranken Kassen hat die Aufgabe, die Pflicht, alle Menschen (können sie selber nachlesen) ohne Vorbehalte gleich zu behandeln.

    Von mir aus kann man auch eine Kostenlose Grundversorgung einführen. Sicher mal eine Einheitskasse, ala SUVA Unfall Versicherung, vom System her.

    Denn ich persönlich habe es Satt, dass der Kranke oder sonst wie Reduzierte Mensch von gierigen Konsortien im Gesundheitswesen, als Gewinnbringende „Ware“ angesehen werden, damit Investoren aus dem Inn und Ausland sich auf deren Kosten ein güldenes Näschen verdienen können.
    Gleiche Kreise die sich so für eine Gesundheit einsetzen, lehnen Armee und Kriege ab. Dem kann man zustimmen.
    Nur kann man sich die Frage stellen, ist es nicht grausam, siehe „Kassenvorbehalte“ Menschen in Friedenszeiten so zu schikanieren und so zu diskriminieren?

    Eine KK muss keine Gewinne machen. Macht sie Verluste, wird das eh durch den Steuerzahler bezahlt, aber dann in eine Staatskasse.

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    • Juli 19, 2021

      Die von Ihnen gewünschte Grundversorgung, Herr Nabulon, gibt es doch bereits! Niemand kann aus der Grundversorgung ausgeschlossen werden und auch Vorbehalte gibt es im obligatorischen Teil nicht.

      Wenn sich einer darüber hinaus sein goldenes Näschen versichern lassen will, soll er doch. Nur bezahlen muss er selber. Da kann ruhig der Markt bei den Prämien spielen.

      Nicht zuletzt finanzieren diese Luxuskranken ja auch freiwillig all die unglaublichen Möglichkeiten die uns die heutige Medizin inzwischen bietet. Und das auch bei obligatorisch versicherten Krankheiten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Theoretisch richtig. Aber Sie sollten mal Langzeit-Krank sein und merken wie schnell man Sie loswerden möchte und was dafür getan wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall,
      In diese “Grundversorgung” wurde so viel reingepackt, dass Ihre Sichtweise teilweise stimmt, ja, ist so, aber wir haben eine Luxus Grundversorgung die sich normal Verdiende eigentlich gar nicht leisten können. Von Anfang an mussten Zahlungen an Familien geleistet werden, wer kann sich schon eine Monatsprämie 5 Personen zusammen 1500.- pro Monat leisten?

      Um Kosten runterzukriegen, Franchise erhöhen. Muss man zum Arzt wegen eines Zeugnisses kommt der Selbstbehalt dazu, usw, alles solcher Unsinn…was sich im Fall von wirklichen Gesundheitsproblemen auch nicht positiv auf die Gesundheit auswirkt.

      Von mir aus können wir wirklich einen NEUEN Weg gehen, schauen was dabei herauskommt.
      Dieser heutige Weg ist für mich Schrott, sorry.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn ich Sie richtig verstehe, Herr Nabulon, möchten Sie zwar eine staatliche Einheitskasse, aber gleichzeitig einen aufs Minimum abgespeckten Grundversorgungs-Kata​log mit möglichst tiefen Versicherungskosten? Zum Beispiel ein Standard auf dem Niveau „lebensrettende Massnahmen“ und alles was darüber hinausgeht, muss selber finanziert oder freiwillig versichert werden?

      Mein erster Gedanke: Warum eigentlich nicht? Leider sind diese Spezifikationen nicht Teil der Abstimmungsvorlage. Da müsste eine bessere her.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall,
      Ja, meine Gedanken zielen in diese Richtung. Wobei das lebensrettende Massnahmen auf Gesundheit Grundversorgung erweitert wird, so auf die Art.
      Der Katalog was ja heute in der Grundversorgung drin ist, wurde ja auch laufend erweitert.
      Da konnte als Beispiel, mein Hausarzt mich nicht mehr betreuen. Wobei, wenn man gesund ist, ja auch nur sporadisch hingegangen ist.
      Such ich mir also einen Neuen Hausarzt.
      Das ist gar nicht so einfach. Bekam ich doch nach einem Gespräch als Antwort, Ihre (persönlichen) Ansichten passen nicht in meine Praxis, also Kunde darf nur werden, wer den Knicks vor dem Herr Doktor macht? Ja hat so einer was an der Waffel?
      Aber mit “Schikki Micki und so Alternativ Sachen” bezahlt durch die heutige KK seine Kohle machen, das dann schon. Wer so Geschäften will, dafür sollen Zusatzversicherungen aufkommen. So einem Mist müssen nicht alle Mittragen. Meine Sichtweise.

      Wird immer von Zweiklassenmedizin gesprochen, die es zu vermeiden gilt. Die gibt es schon lange. Wenn ich nicht auf Alternativ Medizin stehe, meine Laster nicht einfach aufgeben will, weil das meinen Arzt einen Feuchten angeht, werde ich ausgeschlossen. Wobei ich auch nicht das Bedürfnis habe, an so einen Ort hinzugehen.

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    • Juli 19, 2021

      Das Modell fasziniert mich.
      Arzte sollen für die gesunden Menschen bezahlt werden. Und sobald jemand erkrankt, ist die Behandlung kostenlos.

      http://www.srf.ch​/konsum/services-inte​raktiv/interaktiv/kom​mentare/wolfgang-wett​stein/chinesisches-ge​sundheitsmodell-spart​-praemien

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    • Juli 19, 2021

      Etwas speziell dieser Gedanke. Naja warum nicht.

      Ist aber auf eine Art heute schon so. 2-klassen-Medizin oder wie ich das so nennen will.

      Hatte über 20 Jahre meinen Hausarzt. Der wohnt 3 Km neben der Kantonsgrenze. Da ich nun über die Grenze gewechselt habe, kann ich diesen meinen Arzt nicht mehr “brauchen” als Hausarzt. Obwohl ich jetzt 5 Km näher an ihm wohne als vorher……

      Aber das Krankensystem ist “verrückt”

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    • Juli 19, 2021

      Schicki Micki Behandlungen, werden, wenn überhaupt, selten von Zusatzversicherungen bezahlt oder die Prämie ist exorbitant hoch.

      Solche medizinischen Leistungen fallen in der Regeln nicht unter das KVG, das allerdings in den letzten Jahren immer mehr leistunsaugebläht wurde. Von Sparen und Realitätsinn ist in vielen Fällen da keine Rede.

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    • Juli 19, 2021

      Weiss ja nöd, ob die Informationen stimmen,
      man leide Psychisch unter einer kleinen oder grossen Brust, die Nase ist nicht so wie gewollt und mittels Psychiatrischem Gutachten wird solches schlussendlich bezahlt?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Wenn es mit Gutachten tatsächlich belegt werden kann, kann es sein, dass es finanziert wird. Aber wie die Realität zeigt ist das auch richtigerweise mit relativ hohen “Hürden” verbunden. Zum Leidwesen derer die es tatsächlich so fühlen, empfinden oder leben müssen.

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  • September 1, 2014

    Sehr geehrte Frau Hubel

    Wieso klären die GEGNER der Initiative, die Bevölkerung nicht endlich auf!

    Einheitsprämi​en auch für Kider und Jugentliche
    Keine Wahlfreiheit mehr bei der Francise
    Generel keine Wahl mehr, als das zu fressen, was uns die staatliche Einheitskasse diktiert! Egal onb im Bezug auf Prämine, oder Kostengutsprache… Arzt- oder Spitalwahl….. etc.etc.

    und last but not list, massive Präminenerhöhung für den Mittelstand! Oder wer darf all die quersubventionieren, welche die KK-Präminen, jetzt schon nicht mehr bezahlen können? Der Steuerzahler, wer denn auch sonst!

    Und klären Sie die Bevölkerung doch bitte, eldich über die linken Lügen auf! Wir zahlen mit der Grundversiucherung weder für Werbung noch für zu viel Administriven Aufwand.

    Wieso dürfen die KK-hierzu selbst keine Stellung nehmen und die bevorstehenden Präminenerhöhungen erst kurz vor der Abstimmung veröffentlichen?!!!!!​!!

    Wacht endlich auf!
    Die Linken, linken uns hier, auf ganzer Linie! Und die Familien, werden es bitter zu spüren bekommen.

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  • September 1, 2014

    Nicht immer diskutieren Frau Hubel, was wer vielleicht warum gesagt, gemacht hat. Dem Volk zuhören und reagieren, umsetzen… Dafür sind unsere Politiker gewählt worden, nicht um zu lamentieren. Sorry – aber langsam platzt einem der Kragen. Will man erst etwas tun, wenn es zu spät ist????

    AGIEREN nicht REAGIEREN

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  • September 1, 2014

    Wieso nicht eine Staatliche KK neben den Privaten? Dann wird mann sofort sehen was besser (günstiger) funktioniert!

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    • Juli 19, 2021

      Also quasi der Staat als konkurrierender Dienstleistungsanbiet​er auf dem, Herr Frei, freien Markt?

      So im Stil der SRG meinen Sie? Finanzierung per Krankenkasse-Billag und Bundessubventionen sowie Kantonalen Ausgleichszahlungen? Vielleicht garniert mit einem oder zwei Mehrwertsteuerprozent​chen?

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    • Juli 19, 2021

      nein, natürlich Fair! Oder bin ich zugutgläubig??

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    • Juli 19, 2021

      Ich fürchte ja, Herr Frei! Zumdinest ich traue Vater Staat def. nicht mehr und bin auch nicht bereit, für irgenwelche Linken Furzideen das Versuchskaninchen zu spielen und den Kopf hinzuhalten, als Versicherte ohne irgendwelche Vergünstigungen.

      Es reicht mir auch so langsam, mit diesem Sozial-quersubvention​s- Wahnsinn der Linken, auf dem Buckel der arbeitenden Bevölkerung. Den der wirklich unterstützungsbedürft​ige schweizer Bürger, wird ja da auch geprett wo es nur geht. AHV-Ergänzungsleistun​gen ist nur ein Beispiel! Ledige Mütter werden gezwungen voll zu arbeiten, trotz Kleinkind, wenn Vaterstaat Gefahr läuft, der einzige Vater zu sein und anderseits werden geschiedene Männer aus dem Mittelstand, bei der Scheidung finanziel geschröpft, bis zum geht nicht mehr! Und dann fragt man sich, wieso der eine oder andere da irgendwann nicht mehr mitspielt! Oder sogar einen Seich macht, in seiner Verzweiflung. Also wem genau, gilt das Engagament der Linken? Nur der eigenen Politkarriere und dem eigenen Portemonai, rechnen tun sie übrigens alle länsgt nur noch in Euronen! Denn die Schweiz als eigenständige Nation, ist für die ja eh schon Geschichte.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Elsi D. Stutz,
      Der Staat sind immer noch wir, das Volk. Möglicherweise wurden nur im falschen Glauben an Menschen, falsche ungeeignete Politikerinnen und Politiker gewählt?
      So Aussagen; die Kantone erlauben sich was! Frühfranzösisch, und nun muss der Bund die Sache in die Hände nehmen? Volk entmündigen..ein bisschen Chef spielen als PolitikerIn?

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    • Juli 19, 2021

      Eventuell sollte man auch noch einmal erwähnen, Operationen und Gesundheit Überprüfen, dafür sind die Ärzte zuständig.

      Kranken​ Kassen, sind nur, das Rechnung Bezahl Büro. Wichtig ist, dass die Rechnungen bezahlt werden. Von wem? Ist eigentlich nicht so wichtig!

      Ich meine Übrigens nicht, wenn man Verstaatlicht, dass man von X welch selbsternannten “Fachleuten” die eigentlich KV Menschen sind, HSG Absolventen, also rein Geld Spezialisten, sich von diesen Erbesenzählern ins Gesundheitswesen reinschwätzen lässt.

      Mein Auto wird immer noch vom Automechaniker repariert, da ist mein Treuhänder die falsche Adresse.

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    • Juli 19, 2021

      So ist es nicht, Herr Nabulon. Die Krankenkassen sind hochspezialisierte Versicherungsunterneh​men wo Top-Versicherungsmath​ematiker die Prämien und Risiken berechnen. Nur am Telefon sind KV-Menschen. Allerdings auch spezialisiert, auf Kundenberatung.

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    • Juli 19, 2021

      Ja okay, aber auch ein Top-Versicherungsmath​​ematiker macht mich nicht gesund. Der schaut auf den Gewinn, die Risiken…

      Und macht mich er Krank…auch der Name, Kranke Kasse, sagt eigentlich schon alles…ein Krankes Haus ebenso…etwas sarkastisch

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    • Juli 19, 2021

      aber eben, das sind jene welche die Risiken abklären lassen, so nach 5 Jahren ist dem Versicherten ja möglicherweise wie durch ein Wunder ein Bein nachgewachsen oder so…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frei

      Ihre Idee ist eigentlich auch etwas meine.

      Finanzierun​g gleich wie heute oder im Vergleich zur öffentlichen. Dann würde man schnell sehen, wer wirklich ohne Gewinn arbeitet und wer nicht

      Eine Gemeindekasse wäre immer noch die idealste Lösung. Sie ist nahe am Versicherten hat das Einkommen, das Leben und auch die Nöte neben sich und kann viel effizienter Reagieren als ein Mathematiker, der etwas errechnet, oder ein Telefonsupport.

      Kl​ar… warum nicht nebeneinandern. Das hats ja schon mal gegeben beim Übergang zur Privatisierung der KK

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    • Juli 19, 2021

      Dany Swiss,
      Tatsache ist als Beispiel, wurde errechnet, dass das Handling der Billette, mit all der Modernen Technik, Kontrollen, Werbung, usw, mehr kostet, als die Billette einbringen, beim ÖV.
      Ist sogar so, dass wenn man den ÖV in Zürich gratis machen würde, die roten Zahlen kleiner Bereich bis 20%.

      Egal was im Gesetz steht, mir kann niemand weis machen, dass all die Werbung usw, versteckt als Präventivmaßnahme, Kassen geben Empfehlungen, Ihre Kasse XY, nichts bis weniger Kostet. Oder diese Gesundheit Sendungen, gesponsert von, das ist Werbung. Bräuchte es alles nicht mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frei, die Idee neben der staatlichen eine private KK wäre nicht von der Hand zu weisen.

      Aber es braucht sie nicht, weil es die Vergleichsmöglichkeit​ bereits in England gibt. Wahrscheinlich auch anderswo.

      Die englischen Spitäler sind komplett überbelegt und die Leistung entsprechend mangelhaft. Wer es sich nur knapp leisten kann, schliesst zusätzlich eine private Krankenversicherung ab. Er bezahlt also doppelt. Ich weiss, wovon ich spreche, denn ich habe selber eine Woche in Plymouth im Spital verbracht…

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Aussage überzeugt mich noch nicht! Was hat das mit den Spitäler zutun? Die werden ja nicht weniger? Es ändert sich nur der Geldeintereiber , einer statt 61 !

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    • Juli 19, 2021

      Herr Franz Krähenbühl,
      Sie unterstützen somit die Feststellung, dass Ärzte (?viele?) den Job nur der Kohle wegen machen?
      Ebenso werden Spitäler nur der Kohle wegen geführt? Müssen rentieren?
      Denn, offenbar so bald die Kohle fehlt, ist scheinbar bei vielen Ärzten das Interesse weg, im Sinne dieses Hippokrates seinen Job zu tun?
      Menschen nur als Profit und Handelsware?
      Es ist glaube ich an der Zeit, das System wirklich mal umzukrempeln.

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    • Juli 19, 2021

      Ich schreibe, was ich gesehen und erfahren habe, Herr Nabulon.

      Da sind Menschen am Werk. Und diese suchen fast immer den Porfit. Das ist eben naturbedingt und menschlich. Ich selbst bin Kapitalist, wie Sie wahrscheinlich auch.

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    • Juli 19, 2021

      Da bin ich nicht einverstanden. Der kleinere Teil der Menschen ist Geldgeil!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl

      Irgendw​ie kann das nicht stimmen, dass es einen Vergleich gäbe in England. Hat es doch hier mehrmals gelautet, es gäbe nirgends auf der Welt einen Staat, der eine staatlich Kasse hätte?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl / Herr Frei

      1. Geldgail und Kapitalist hat beides nichts mit Profit zu tun.

      2. Profit kann, darf und soll jeder machen, der etwas Leistet. Aber bitte immer im Rahmen und nicht durch Abzokke.

      3. Ja die meisten Menschen denken Profitabel. Profitabel heisst nicht abzokken. Sondern so dass es fair, vernünftig, realistisch und für den Profiteur lebensfähig ist. Aber die wenigen Geldgailen, Kapitalisten sahnen die grössten Profite ab.

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  • September 1, 2014

    Es lohnt sich, einen Blick nach z. B. Deutschland zu werfen, was dort abgeht, in Richtung Zentralerfassung von Krankendaten.

    Genau das erwartet uns in der Schweiz auch in Sachen Kranken E-Card, wenn die EKK kommt.

    ——

    D​ie Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben den Druck im Kessel erhöht:

    Zum 1. Januar 2015 soll nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK oder e-Card) gelten, ohne Wenn und Aber. Gesetzlich Krankenversicherte, die bis dahin keine e-Card besitzen, sollen den Arztbesuch per Privatrechnung selbst bezahlen.

    “Wir sind empört über diese neuerlichen Drohungen”, sagte Dr. Silke Lüder, Sprecherin der Aktion “Stoppt die e-Card”, gestern in Hamburg.

    “Kassen und KBV wollen jetzt mit aller Macht verhindern, dass Kassenpatienten ab Januar mit ihrer noch gültigen Krankenversichertenka​​rte in den Arztpraxen behandelt werden können.”

    Hier werde völlig unzulässiger Druck auf Patienten und Ärzte ausgeübt, um ein längst gescheitertes, milliardenschweres Industrieprojekt auf Biegen und Brechen zum Laufen zu bringen, betonte Lüder.

    Die Allgemeinärztin rechnet mit einem Chaos in den Arztpraxen ab Januar, wenn tatsächlich die bisherigen Krankenversichertenka​​rten nicht mehr zur Abrechnung genutzt und die Menschen nicht problemlos behandelt werden können.

    “Die Verantwortung dafür tragen Krankenkassen und KBV”, so Lüder. Noch immer besitzen Millionen gesetzlich Krankenversicherte keine e-Card. Zudem weigern sich hunderttausende Bürger, dafür ein Foto bei ihrer Krankenkasse einzureichen.

    Bund​esweit klagen Versicherte vor den Sozialgerichten gegen die elektronische Gesundheitskarte.

    ​​Auch die Patientenvertreterin des bundesweiten Bündnisses von 54 Organisationen, Gabi Thiess, ist entsetzt: “Wir zahlen hohe Beiträge an die Krankenkassen für unsere medizinische Versorgung. Es ist eine Unverschämtheit, dass ich ohne e-Card die Arztbehandlung selbst bezahlen soll. Das kann ich mir gar nicht leisten.

    Im Übrigen hängt mein Versicherungsschutz nicht davon ab, ob ich mir so eine Schnüffelkarte ausstellen lasse.”

    Die Sicherheitsbedenken sind groß: “Niemand kann diese geplante weltgrößte IT-Infrastruktur mit dem Ziel von Überwachung und Kontrolle des ganzen Gesundheitswesens sicher schützen”, sagte Kai Uwe Steffens, Informatiker und Sprecher des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicheru​​ng im Bündnis. “Seit den NSA-Enthüllungen und angesichts ständig neuer Datenskandale muss doch jedem klar sein, dass Medizindaten nicht zentral gespeichert werden dürfen.”

    Das e-Card-Projekt ist bisher auf ganzer Linie kläglich gescheitert und wurde auf allen Ärztetagen von der Ärzteschaft abgelehnt. Die Kassen haben nicht geprüft, ob das Foto auf der elektronischen Gesundheitskarte, die Daten und die Person übereinstimmen.

    Al​le angekündigten weiteren Anwendungen sind auf Jahre hinaus verschoben worden. Auch die für 2014 geplanten neuen Tests werden nicht in diesem Jahr beginnen: Trotz aller Bestechungszahlungen haben sich nicht genug Arztpraxen für die Tests gefunden.

    Aber Politik und Kassen träumen weiter von elektronischer Gesundheit und IT- und Gesundheitswirtschaft​​ wollen endlich richtig verdienen.

    “Auch wenn im Januar die e-Card vermeintlich einen Schritt weitergekommen sein sollte, werden wir mit unserer Kritik an dem Mammutprojekt nicht nachlassen”, kündigte Dr. Manfred Lotze für die e-Card-kritische Organisation IPPNW im Bündnis an.”

    Das Geld der Versicherten gehöre in eine gute Medizin investiert und nicht in die Überwachung der Bürger.

    Die Aktion “Stoppt die e-Card” ruft auf zur Teilnahme an der diesjährigen Großdemonstration “Freiheit statt Angst” am 30. August 2014 in Berlin. Sie beginnt um 14 Uhr am Brandenburger Tor.

    Über die Aktion “Stoppt die e-Card”
    “Stoppt die e-Card” ist ein breites Bündnis von 54 Bürgerrechtsorganisat​​ionen, Datenschützern, Patienten- und Ärzteverbänden. Unter anderem gehören dazu: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicheru​​ng, Digitalcourage, Chaos Computer Club, IPPNW, Freie Ärzteschaft e. V., NAV-Virchowbund, Deutsche AIDS-Hilfe. Das Bündnis lehnt die eGK ab und fordert, das milliardenschwere Projekt einzustampfen.
    Quell​​e: Aktion “Stoppt die e-Card” (ots)

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    • Juli 19, 2021

      Karte wird auch ohne EKK kommen, ist schon in Betrieb, einfach in Soft-Version. Aber haben Sie schon mal die Daten kontrolliert, die auf Ihrer gespeichert sind?

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    • Juli 19, 2021

      Nein, aber vielleicht können Sie mir verraten, wie man das machen kann? Ich schätze, nur über den Hausarzt

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    • Juli 19, 2021

      Na da werden Sie vermutlich “anbrennen”

      Gemäss​ offizieller Aussage sind da nur die “nötigsten” Daten vermerkt, wie Name, Versicherungsnummer und solcher Dinge. Glaube es könnte noch sein, dass auch die lebensrettenden Daten drauf sind, z.B. Bluter, Diabetiker usw.

      Soweit ich weiss gibt keine offizielle Variante die ganze Karte auszulesen. Wie das so bei Karten eben ist. Man darf nur Wissen was drauf ist, was man uns sagen möchte.

      Möchte da niemanden zu einer Straftat anregen. Könnte mir aber vorstellen mit einem “Häcker” und Kartenleser würden schon noch einige Dinge zum Vorschein kommen.

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    • Juli 19, 2021

      Öffentliche KK ja, aber EINHEITS-E-CARD NIEMALS ODER NUR ÜBER MEINE LEICHE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!​!!!!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zbinden

      Bin mir nicht sicher, ob dieser Ihr Wunsch so umgesetzt wird.
      International hat sich gezeigt, dass man das einfach so gemacht hat. Man hat das dem Volk so “schmackhaft” gemacht, dass es zur eigenen Sicherheit sei. Einfacher für den Arzt zu erkennen was für eine Behandlung nötig sei usw.

      Denke mir… wenn publik wird, was alles auf der Karte gespeicher ist/wird oder würde, dürfte dies entweder ein grosses Aufschreien geben und nach kurzer Zeit wird man das einfach so hinnehmen. Datenschutz wird nur noch nach Aussen gehalten. In der heutigen Komunikation ist dies aber leider nicht mehr so richtig umgesetzt.

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    • Juli 19, 2021

      Bei einer EKK ist es wesentlich leichter für den Staat, per irgenwelchen Argumenten, die Abwicklung von Kosten und Gesundheitsdaten ausschliesslich unter Einsatz einer solcher Karte, die es auch in der Schweiz bereits gibt, anzuordnen.

      Allerd​ings werde ich bei der nächsten Arztkonsultation den bitten, mit zu sagen, was auf der Karte alles drauf ist. Das interessiert mit nun auch.

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    • Juli 19, 2021

      Machen Sie das Herr Limaa

      Berichten Sie uns dann was er gesagt hat…

      “… nur die wichtigsten Dinge und der Rest ist Datenschutz” hahaha
      Schutz vor sich selbst womöglich…

      Na sehen Sie… die Privaten müssen noch nicht mal anordnen. Sie schliessen einfach den Artz aus der “bevorzugten Liste” wenn er nicht das tut was sie wollen. Oder wird von der Abrechnungsliste gestrichen.

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    • Juli 19, 2021

      Moment, soweit bin ich in einer von Ihnen angenommenen Vermutung noch nicht.

      Würde ich jedes Mal von meinem Hausarzt aufgefordert, meine KK Karte vorzulegen, damit darauf Daten gespeichert werden können, wäre ich aber hellhörig.

      Das ist aber bisher nicht der Fall. Und ich glaube auch zur Zeit nicht, dass der Hausarzt verpflichtet ist, meiner Krankenkasse, elektronisch KK Daten zu übermitteln.

      Warten wir also mal einige Tage ab, mein Hausarzt ist zu einer Fortbildung abwesend. Sobald ich ihn erreichen kann, werde ich ihn fragen. Das könnten Sie selbst auch.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Denke mir, dass das nicht so läuft. Ihr Arzt rechnet mit der Krankenkasse ab. Gibt die Behandlungstarife durch für die Abrechnung und so entstehen dann vermutlich auch die Daten auf der Karte. Sie sind vermutlich zur Zeit auch nicht auf dem Chip, sondern werden eingelesen, sobald die Chipkarte im Terminal druchgezogen wird beim Arzt.

      Aber wie schon gesagt… muss nicht… ist aber naheliegend und ich möchte hier auch nicht definieren, ob ich das auf meiner Karte schon gesichtet habe. Würde mir ja mein eigenes “Grab” damit schaufeln. 😉

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    • Juli 19, 2021

      Meine Karte, wurde, soweit ich erinnere, vor einigen Jahren, nur ein einziges mal eingesehen. Seither nicht mehr.

      Würde der Arzt seine KK Daten an die Krankenkasse (Tarmed) weitergeben, ohne dass das mit mir abgesprochen ist, wäre das ein Vergehen des Datenschutzes.

      Ich​​ denke mir also dazu mal zur Zeit nichts dergleich und warte, was der Arzt mir erklärt.

      Was allerdings bei Einführung einer EKK in dieser Beziehung an Ärzte ‘verfügt’ werden könnte, bleibt mal offen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Ja fragen Sie einfach mal. Vielleicht erhalten sie die Antwort.

      Wegen dem Datenschutz. Ihr Arzt erstellt eine Rechnung, die klare und Eindeutige Tarifpositionen besitzt. Wenn diese von der Versicherung dann erfasst werden, ist das kein Datenmissbrauch, sondern lediglich eine Datensicherung um spätere Beweise/Belege zu haben. Aber aus diesen Tarifpositionen kann die Versicherung alle Ihre Leiden/Krankheiten usw. ablesen.

      Und wie schon gesagt, “vermutlich” sind diese Daten “noch” nicht auf dem Chip gespeichert. Jedoch ein Kassenarzt hat ein Lesegerät, mit dem er die Daten abrufen kann und dies üblich auch tut. Er will sicher mal die Zusicherung der Versicherung, dass Sie die Prämie bezahlt haben und somit auch die Deckung zugesagt ist.

      Wir würden noch “erschrecken” wenn wir wüssten, was wo von uns gespeichert ist. Und das ist erst der Anfang…. das ist jedoch egal ob das eine öffentliche oder private KK ist.

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  • September 1, 2014

    “Für die Familienpartei CVP sind Prämienrabatte für Kinder und Jugendliche essentiell. Mit der Annahme der Initiative entsteht ein Risiko, dass diese wegfallen. Dieses Risiko wollen wir nicht eingehen. Deshalb ist die Formulierung, wonach jeder Kanton eine „einheitliche“ Prämie festlegt einer der Gründe, wieso die CVP die Initiative klar ablehnt.”

    Das Selbe blüht auch Geringverdiennern und AHV-Bezüger! Zahlen die volle Prämie und mit einer höhren Francise ist auch nichts mehr zu machen, den auch die, ist dann nicht mehr frei wählbar, für keinen! Wie sie sein wird wissen wir, genauso wenig beim Selbstbehalt….

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  • September 1, 2014

    Was ich bis jetzt bei der SP und den Grünen feststellen musste ist immer das Gleiche. Sie berücksichtigen nie, wie finanzmathematisch ihre Ideen durchführbar sind ohne neue Veschuldungen. Immer diese Schuldenwirtschaft auf Kosten des Steuerpflichtigen. Das Ziel Geld aus dem privaten Portemonnaie in zusätzlicher astronomischer Höhenform raus zu zerren. Eigentlich sollte so etwas im Leitbild der SP an erster Stelle stehen.

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    • Juli 19, 2021

      Steht doch dort: sie wollen den Kapitalismus abschaffen, aber nicht ihre teils exorbitanten Gehälter, die erst dann ‘gerecht’ sind, wenn sie Millionenhöhen annehmen. Nichts Neues, denn alle INIs der letzten Zeit kommen aus dieser Strategieküche und wir werden noch eine Weile mit solchem Unsinn zugedeckt werden, bis hin zu blanken Lügen, wie bei der Mindestlohn INI sich ja zeigte.

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  • September 2, 2014

    „Günstige Prämien für Kinder und Jugendliche abschaffen? – Nein zur Einheitskasse“.

    Die Initianten haben dieses Giesskannenprinzip der CVP weder unterstützt noch abgelehnt. Offenbar führt Ihre CVP den Abstimmungskampf mit Lügen, Frau Humbel.

    Die Initianten erhoffen jedoch durch die Einheitskasse in einem zweiten Schritt u. a. nach Einkommen abgestufte Prämien. Sie wollten aber den Initiativtext nicht unnötig mit pränatalen Forderungen belasten.

    Durch die soziale Abstufung würden Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien natürlich günstiger fahren, und Kinder aus reichen Familien eben mit Recht nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Wer hat den privaten Kassen einen Maulkorb verpasst, damit sie die linken Lügen ja nicht aufdecken können, bis zur Abstimmung? Die CVP? Wachen Sie auf!

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  • September 2, 2014

    Danke, WvW! Denn das heisst doch nichts anders, als dass ein paar wenige, für den grossen Rest blechen müssen, nur weil sie erfolgreicher sind! Und nicht etwa, weil sie mehr Leistungen beziehen! Öfter krank sind oder wegen jedem Reuspern sofort in die Notaufnahme rennen. Typisch, vereinheitlichen wollen, was keine Einheit ist und die Kosten auf die arbeitende Mitteelschicht abwälzen, bis def. nichts mehr von ihr übrig ist!

    Aber hauptsache ein paar linke bekommen einen überbezahlten Job im staatlichen Verwaltungsmoloch. Dann können sie wieder von der ankurbelung der Wirtschaft, dank massloser Einwanderung und deren Bewirtschaftung, sprechen, die Steuergeld-Vernichtum​gsbrüder.

    Wenn schon, müssten die Prämien Verursacher gerecht berechnet werden, dann überlegt’s sich automatischer jeder zwei mal ob’s den Arzt jetzt wirklich sofort braucht oder gar die Notaufnahme… Aber das, interessiert die Linken ja gar nicht. Wenn das Bedürniss halt da ist, bei den einen, müssen alle andern solidarisch mitblechen, denn wir sind ja frei, 100 mal im Jahr zum Arzt zu rennen. Gopferdammi!

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben den Sinn einer Versicherung nicht verstanden, Frau Stutz – nachdem hier darüber zig-mal informiert wurde …

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    • Juli 19, 2021

      Soso?! Dann frag ich mich wieso ich bei der Kasko wohl auf der tiefsten Prämienstufe bin! Wohl weil ich so viele Schäden baue…

      WvW, sie haben offenbar den Zweck der Initaitive nicht verstanden! Noch mehr Staatsdikatatur und Bevormundung, zu Gusten der “Benachteiligten” “Randgruppen”! (Was hier aber eh nur Stimmenfängerei ist un dein böses Erachen für genau diese Menschen geben wird)

      Die einzige benachteiligte und immer mehr versklavte und disskriminierte Randgruppe, die ich hier noch erkennen kann, ist der arbeitende Schweizer Miitelstand, der ausgespresst wird wie eine Zitrone!

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt genau, Frau Stutz. Was Herr Wild unter Versicherung daherschreibt, ist am Ende keine mehr, weil Alternativen fehlen und Zwangsmitgliedschaft droht. Entweder will er das nicht sehen, oder er weiss genau, warum er hier für diesen Kostenmoloch wirbt. Ablehnen.

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  • September 3, 2014

    Vielleicht müsste man einfach mal selber rechnen und nicht nur auf die im Abstimmungskampf benutzen guten und schlechten Zahlen sehen. Frau Humbel ist da etwas einseitig vorbelastet.
    Ja, 5% (eine gute Zahl) ist ja nichts! 5% beim Einkaufen – lächerlich. Aber: 5% von 65 Mia. sind sage und schreibe 3.25 Mia Verwaltungskosten, die unsere KK-System jährlich kostet! Rechnet man pro KK Mitarbeiter grosszügig einen Kostenbetrag von Fr. 250‘000 (inkl. Sozialabgaben. PK und Arbeitsplatz etc.) so würden heute 13‘000 Leute für die KK arbeiten oder auf die 61 KK verteilt 123 Mitarbeiter pro Kasse in Durchschnitt! Anders ausgedrückt, Jeder (der ca. 7.5 Mio. Versicherten) zahlt pro Jahr ca. Fr. 433.- an Verwaltungskosten. Man kann noch weiterspielen. Ich denke nicht, dass eine Einheitskasse 11‘000 (-2000) Mitarbeiter braucht um zu funktionieren, da eine KK mit mehr Kunden nicht automatisch mehr Aufwand hat.

    Alle die Behauptungen der Gegner, Vergünstigungen aller Art würden abgeschafft sind schlicht aus der Luft gegriffen, da nach gar nichts festgelegt ist. Dieses Phänomen der Behauptungen kennt man allerdings auch aus anderen Abstimmungen.

    Zum Nachlesen: (vor allem der letzte Satz)
    Art. 117 Abs. 3 (neu)
    3. Der Bund richtet eine Einheitskasse für die obligatorische Krankenpflegeversicher​ung ein. Im Verwaltungsrat und im Aufsichtsrat sind die Behörden, die Leistungserbringer und die Interessenvertretung der Versicherten mit jeweils gleich vielen Personen vertreten. Das Gesetz regelt die Finanzierung der Kasse. Es legt die Prämien nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Versicherten fest.

    Jetzt kommt noch die böse Zahl: 2 Mia. würde die Fusion alle Kassen kosten wird vorgerechnet. Interessant, dass dauernd irgendwelche Firmen zwecks Synergien und Gewinn-Optimierung fusionieren und das seit Jahrzehnten. Die Privatindustrie hat bis jetzt noch nie gejammert, dass dies viel kosten würde. Im Gegenteil, viele haben sich dabei eine goldene Nase verdient – ups, ja das wäre halt bei den KK nicht so, vielleicht ist das der Grund, dass genau dieselben Fusionierer bei den KK lieber weiterhin indirekt über andere Kanäle abkassieren können.

    Wie schon an anderer Stelle geschrieben, die Einheitskasse ist nicht der Weisheit letzter Schluss aber ein richtiger Anfang. Von mir aus müsste die EK als Genossenschaft geführt werden und im Umfeld von Pharma, Zulieferer und dem ganzen staatlichen Kontrollwahn massiv aufgeräumt werden. Allerdings beweist mir der Aufwand der Gegner, dass diese die anscheinend einfach verdienten Felle davon schwimmen sehen.
    Die Frage muss bei einem solchen Aufwand immer heissen: Wem nütz es? – Wohl nur den Geldgebern der NEIN-Fraktion.

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    • Juli 19, 2021

      Sacha Bundy,
      Danke für solche Zahlen, die eben die Erbsenzähler als Nebenkriegsschauplatz​ zerpflücken.

      Auf Deutsch; Die heutigen Prämien sind zu hoch, viel zu hoch!
      Ein Erwachsener Mensch darf nicht mehr als CHF. 100.- und ein Kind maximal CHF. 50.- pro Monat kosten, bei den heutigen Löhnen, damit eine Familie sich das noch leisten kann, oder AHV usw Bezüger.

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    • Juli 19, 2021

      Und um das zu erreichen, soll das eine EKK schaffen. DAS glaube ich niemals. Lösungen müssen anders erarbeitet werden.

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    • Juli 19, 2021

      Okay, Wie? Lars von Limaa ?

      Ich glaub das eigentlich auch nicht, aber ich glaube auch nicht, dass heute ernsthaft versucht wird, was zu ändern oder zu sparen.

      Ne, jeder beackert weiter sein Vorgärtli.

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    • Juli 19, 2021

      Die EKK wird dann das staatseigene Grossgut, mit allen Auswirkungen auf die Meierei (Verwaltung). Und staatliche Acker erinner an Kolchosen. Etwas weit gefasst, aber leider wohl absehbar: allen gehört alles, keinem etwas, wobei die Frage ist, wem die Gutsverwaltung ausserhalb vom Grossgut die Kosten und Unbequemen zuverfügt.

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  • September 3, 2014

    Nette neidgetriebene Zahlenspielerei, die so nicht stimmt. Ist alles in den anderen Blogs widerlegt worden. Wird durch Wiederholung nicht korrkter.

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    • Juli 19, 2021

      Auf welchen Fakten? Vorhandene Zahlen sagen mehr als fiktiv berechnete!
      Es geht auch nicht um Neid, sondern um ein sehr krankes System, dass von gewissen Kreisen als Cash-Cow gehalten werden will und wir alle bezahlen dafür!

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    • Juli 19, 2021

      Lesen Sie doch einfach die entsprechenden Darlegungen in den Nachbarblogs. Ihre vermutete angebliche private ‘Cash Cow’ wird dann eine Staats-Cash-Willkür-C​ow. Viel Spass.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lars von Limaa,
      Erste Feststellung, wir haben heute ein gutes System, was aber so viel kostet, dass sich “Normalo” das eigentlich gar nicht leisten kann.
      Das sind Fakten und Tatsachen, sprich exorbitante Prämien …

      Zweite Feststellung, damit die Kassen über die Runden kommen, nicht kollabieren, werden Risiko Gruppen ausgeschlossen. “Daraus ist diese Gesundbeter Liga entstanden” deren Folgen überall zu spüren sind. Gesundes Leben, gesunde Luft, gesundes Essen, mit all den Grün Roten Folgen / Gesetzen die das mit sich bringt.

      Dritte Feststellung, wir wissen nun, wir haben etwas, was wir uns eigentlich nicht leisten können, das uns überall bevormundet.
      Wenn man nicht für eine Einheitskasse ist, MÜSSEN zwingend andere Durchführbare Vorschläge kommen, wie WIR alle, ein System aufbauen, was die Negativen Seiten nicht hat.

      Alleine Kritik, ohne Alternativ Vorschläge bringt absolut nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin mit Ihren Aussagen soweit einverstanden. Nur sehe ich in der EKK, dass man mit dem Teufel den Belzebueb glaubt vertreiben zu können, also eine reine Augenwischerei von Kostenverschiebung, deren Ursachen auch dann nicht vom Tische sind.

      ALLE Sparbemühungen wurden nach meiner Beobachtung von linker Seite gebodigt. Due Kostenursachen sind also auch mit einer EKK nicht vom Tisch, im Gegenteil, nur emotionell mit vollkommen offenen Ausgang, verschoben. Und das ist keine Lösung.

      Ich muss leider passen, denn ich kann auch keine anbieten.

      Das wäre m. E. nur dann möglich, wenn der Katalog des KVG reduziert wird und die Kostentreiber alle nicht nur benannt, sondern auch Schritt für Schritt eingegrenzt und reduziert werden. Oder sehen Sie eine andere Lösung?

      Dass sich Menschen über den mehr als haltlosen Zustand der Sache berechtigt Gedanken machen, ist normal. Aber der Weg via eine EKK ist für mich vollkommener Unsin, weil nicht lösungsorientiert.

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    • Juli 19, 2021

      Lars von Limaa,
      wissen sie was man aber macht, wenn eine EKK kommt?

      Man zerschlägt alte Strukturen, und das ist es mir Wert.

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    • Juli 19, 2021

      Nun gut, das kann man so sehen. Aber am Anfang einer ‘Zerschlagung’ wäre in der Wirtschaft eigentlich ein Re-Engineering, also eine geplante Massnahme, die verhindert, dass nicht das ganze Unternehmen hops geht und genau an diesem Punkt habe ich meine Bedenken, wenn man eine EKK lediglich mit wolkigen Emotionsargumenten glaubt belegen zu dürfen. Ich bleibe bei meiner ‘geplanten’ Ablehnung.

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    • Juli 19, 2021

      Kein Problem, Lars von Limaa, dürfen Sie. Und glauben Sie mir, ich stamme aus der Industrie, als da abgebaut usw wurde, hatte niemand erbarmen, ne, man habe den falschen Beruf gewählt.

      Da ich ja Zahler bin, die KK eigentlich Leistungserbringer, ich nicht zufrieden bin, “kündige” ich so zusagen.
      Egal ob die noch nen Job haben nachher, …

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    • Juli 19, 2021

      Dei Re-Engineerings, die ich mitgemacht habe, waren brutal. Aber die Firmen und Arbeitsplätze gibt es nach wie vor. Eine helsame Prozedur und, wenn auch nicht immer richtig, aber doch geplant. Bei einer EKK sehe das überhaupt nicht, eher den brutalen Versuch ungeplant in eine wolkige sogenannte Neuerung zu stoplern, mit mehr als ungeplantem, auch Kostenausgang.

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  • September 15, 2014

    “Alle die Behauptungen der Gegner, Vergünstigungen aller Art würden abgeschafft sind schlicht aus der Luft gegriffen, da nach gar nichts festgelegt ist…..”

    Ebä! Wir wissen noch nicht mal, worüber wir genau abstimmen sollen! Was ist mit der Behauptung, alles würde besser, der Initianten?! Was, wenn dem dann doch nicht so ist? Können wir dann Regress nehmen?! Oder den Anbieter wechseln…. Nein! Dann sind wir der Diktatur def. auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und die Med. Leistungen werden deshalb, keinen Rappen günstiger! Es sei denn, sie werden nicht mehr erbracht. So kann man z.B. auch die AHV entlasten, man behandelt Alte Menschen einfach nicht mehr und lässt sie sterben. Da kommt der Staat, noch in einen Interessebkonflikt!

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  • September 15, 2014

    Regress bei einer Staats EKK nehmen? Können wir mit Sicherheit nicht.

    In einigen Kantonen wurden über Jahre zu hohe staatlich verordnete KVG Prämien bezahlt.

    Nun hat der Bund entschieden, dass eine Rückzahlung erfolgen soll und zwar gedeckelt auf CHF 800 mio., ab 2016.

    Das sei aber nur 50% der Summe (sei ein Kompromiss, aber gegenüber was eigentlich?).

    Der Zuvielzahler-Prämienz​​ahler wird rundweg betrogen. So läuft das also stattlich verordent schon heute! Sehr lehrreich!

    Und das soll bei einer EKK nie vorkommen? Vielleicht nicht so, aber in der Sache am Schluss eben doch, weil der Staat immer ein Willkürpotenzial ist und hat.

    Ablehnen, diese ulkige linke Kostenexplosionsmogel​packung.

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