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Die Unterstützung der Wirtschaft bringt Arbeitsplätze

Als Un­ter­neh­mer setze ich mich dafür ein, dass wir eine nach­hal­tige Wirt­schaft haben.
​Damit wer­den Ar­beitsplätze ge­si­chert und neue geschaffen.

Mein Ziel ist es, dass es uns im Aar­gau gut geht. Dies er­rei­chen wir nur indem wir für die Men­schen im Aar­gau ge­si­cherte Ein­kom­men schaf­fen. Ein­kom­men wer­den in der Wirt­schaft ge­ne­riert: Ge­werbe und KMU’s sind die gröss­ten Ar­beit­ge­ber im Aargau.

Zu­ge­ge­ben, wir haben auch Gross­un­ter­neh­men im Aar­gau. Aber ver­trauen wir dem aus­län­di­schen Ma­na­ge­ment? Die In­ter­es­sen die­ser Un­ter­neh­men wer­den von der Börse oder von Gross­ak­tionären ge­steu­ert. Die In­ter­es­sen der Men­schen sind hier ganz weit hin­ten auf der Prioritätenliste.

Was wir be­ein­flus­sen kön­nen, ist das Wohl­er­ge­hen der klei­nen Un­ter­neh­men im Aar­gau und genau hier will ich an­set­zen. Die Fran­kenstärke setzt vie­len Un­ter­neh­men immer noch sehr zu: Tou­ris­mus, Kon­sum und Pro­duk­ti­ons­un­ter​​­neh­men.

Es ist Zeit, dass wir konkret werden und Massnahmen ergreifen.

Mehr dazu …​
Tourismus, Konsum und Produktion sind die wichtigsten Arbeitgeber im Aargau. Sie stehen unter hohem Kostendruck und müssen dennoch mit Deutschland konkurrenzieren. Die Materialkosten, Mieten, Versicherungen und Löhne sind in der Schweiz teilweise bis doppelt so hoch wie in Deutschland. Wie können Gewerbe und Unternehmen diesem Druck stand halten? Langfristig werden die Löhne sich dem EU-Raum anpassen müssen, aber die Kosten bleiben hoch. Dies wird die Beiträge für Sozialkosten (AHV und Pensionskassen) massiv verschärfen. Indem wir die Altersgrenze für die Pensionierung hochschrauben, lösen wir das Problem nicht. Wo gibt es nun Potentiale um den Einfluss aus dem EU-Raum aufzufangen?
-> Im Gewerbe sollen die Mindestlöhne nach unten angepasst werden. Gewerbetreibende können ihre Produkte nicht billiger einkaufe, sie können aber Mitarbeitende einstellen, welche für weniger Geld arbeiten und somit die Existenz und den Arbeitsplatz sichern. Es ist immer noch besser ein Gewerbe mit einem Billiglohn zu erhalten als das Gewerbe aufzugeben. Denn die Gewerbe bilden im Aargau die Grundlage für die meisten Arbeitsplätze.
-> Schweizer Hersteller sollen ihre Produkte an den Schweizer Konsum zu denselben Einkaufspreisen abgeben, wie nach Deutschland. Dies sind vorwiegend Kosmetika, Medikamente, Waschmittel und ähnliche Bulk-Waren. Die Schweizer Detailhändler dürfen den Mehrverdienst nicht für Expansionen ausgeben sondern sollen sinnvolle Konsumentenpreise definieren, welche ihr Kunden wieder davon abhalten ins Ausland zu gehen. Dank solcher Massnahmen werden auch die hochwertigen Schweizer Produkte (u.a. Fleisch) wieder mehr gekauft.
-> Wenn ein Schweizer Produktionsunternehme​​n ins Ausland verlagert um danach die Produkte wieder zurück in die Schweiz zu importieren, sollen diese Produkte mit einem entsprechenden Importzoll belastet werden. Jeder Unternehmer soll alle möglichen Varianten zur Arbeitsplatzerhaltung​​ prüfen. Denn er verkauft seine Waren u.a. auch seinen Arbeitnehmern. Allerdings brauchen diese Unternehmen Hilfe von Banken, welche solche Schritte ins Ausland verhindern können, wenn sie es denn wollen. Ihre Risikoschwellen müssen angepasst werden um Arbeitsplätze zu erhalten. Denn diese Unternehmer, sowie ihre Arbeitnehmer, sind Kunden der Banken. Geht die Produktion ins Ausland, verlieren alle: Arbeitnehmer, Unternehmer und die Banken.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Die Unterstützung der Wirtschaft bringt Arbeitsplätze
  • Oktober 8, 2016

    “Die Unterstützung der Wirtschaft bringt Arbeitsplätze”

    Sie​​​ meinen offenbar auch die Steuergeschenke an Firmen, Herr Goetschmann, die vom Steuerzahler erbracht werden müssen, also indirekte Subventionen sind. Bei Firmen, die wenig bis nichts versteuern können, greifen diese Subventionen übrigens nicht; sie führen aber zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber den subventionierten, der auch zu Entlassungen führen kann.

    “Im Gewerbe sollen die Mindestlöhne nach unten angepasst werden. Gewerbetreibende können ihre Produkte nicht billiger einkaufe, sie können aber Mitarbeitende einstellen, welche für weniger Geld arbeiten und somit die Existenz und den Arbeitsplatz sichern. (…)”

    Der MINDESTlohn einer voll arbeitenden Person muss so hoch sein, dass zwei Leute bescheiden davon leben können. Unterschreitungen müssen folglich durch das Sozialamt ausgeglichen werden. Indirekt wird so durch Steuergelder der Arbeitgeber subventioniert. Ihre Firma samt den Arbeitsplätzen, Herr Goetschmann, überlebt also, so lange sie durch Sozialleistungen erhalten wird …

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    • Juli 19, 2021

      “Der MINDESTlohn einer voll arbeitenden Person muss so hoch sein, dass zwei Leute bescheiden davon leben können. “

      Falsch! Der Mindestlohn EINER voll arbeitenden Person, muss so hoch sein, dass diese EINE Person, davon bescheiden leben kann. Wie kommen Sie auf zwei Personen!?

      Der Rest läuft für mich unter EIGENVERANTWORTUNG BEI DER EIGENEN LEBENSPLANUNG! 😉

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  • Oktober 10, 2016

    “-> Im Gewerbe sollen die Mindestlöhne nach unten angepasst werden. Gewerbetreibende können ihre Produkte nicht billiger einkaufe, sie können aber Mitarbeitende einstellen, welche für weniger Geld arbeiten und somit die Existenz und den Arbeitsplatz sichern.”

    Wieso fangen Sie nicht beim Mindestlohn des Chef’s an? Statt beim Büezer der die Miete und KKV jetzt schon, nur noch bezahlen kann weil seine Frau trotz zwei kleiner Kinder, dazu verdient und WIR übrigen Steuerzahler, ihnen die Kindertagesstätte quersubventionieren? Wir Steuerzahler wohlgemerkt und nicht etwa SIE, als ihr Arbeitgeber! Frag mich nur, wem Sie Ihre Konsum-Produkte so noch verkaufen wollen!

    Denn vielen, vielen ausländischen Touristen im Aargau?!
    nicht Ihr Ernst, oder?!

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  • Oktober 13, 2016

    gibt es im Aargau Mindestlöhne?
    Darf ich fragen, wo Sie als Dozent arbeiten? Ist ja gemeingefährlich, mit Ihrem Allgemeinwissen!

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich gelten auch für Arbeitnehmer/innen im Aargau Mindestlöhne, Herr Ogg, sofern diese in den Gesamtarbeitsverträge​n ihrer Branche ausgehandelt worden sind.

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