1. Umwelt, Klima & Energie

Ecocrime /Umweltkriminalität durch Unternehmen

Wenn ich mir an­se­he, was die Wirt­schaft alles tut um Abfälle/Abfallprodukt​e möglichst bil­lig los­zu­wer­den wird mir übel.

So gab es viele Skan­dale und es gibt noch Skan­da­le. SE­VE­SO-S­kan­dal htt­p://­de.wi­ki­pe­​dia.or­g/wi­ki/­Se­ve​­so­ungl%C3%B­C­ck, Tra­fi­gu­ra-Frach­te​r „Probo Koala“ http://www.spiegel.de​/spiegel/print/d-4890​2727.html , Ver­bote dank an­de­rer „Verpackung“ und Um­e­ti­ket­tie­rung um­ge­hen etc. sind nur ei­nige davon.

Weiter geht es mit ver­such­tem, il­le­ga­lem Ver­brin­gen von Abfällen (auch aus der Schweiz) über die Gren­ze. Der Zoll kann diese zwar zu­min­dest teil­weise stop­pen, doch sind auch deren Möglichkeiten be­grenzt. Hilf­reich hier ist die Aus- und Wei­ter­bil­dung von Zöllnern, La­bore etc. Was es dazu be­reits gibt (nebst Schulungsmöglichkeite​n, Broschüren et­c.), kann man auch sel­ber herausfinden.

Nun er­hielt ich fol­gen­den Auf­ruf betr. Atommüll: Über Jahr­zehnte hin­weg haben die Ener­gie­kon­zerne kräftig an Atom­kraft­wer­ken ver­dient. Nun schla­gen sie vor: Für den Ab­riss der Mei­ler und die Ent­sor­gung des Atommülls soll künftig der Staat haf­ten – und damit wir alle. Um der Bun­des­re­gie­rung dies ab­zu­rin­gen, grei­fen die Kon­zerne sogar zur Er­pres­sung: Nur wenn der Staat für die Kos­ten auf­kommt, wol­len sie ihre 15 Mil­li­ar­den Euro schwe­ren Kla­gen gegen die Ab­schal­tung der Atom­kraft­werke und die Brenn­ele­men­te­steu​er zurückziehen. Die Droh­ku­lisse wirkt: Bundeskanzleri​n An­gela Mer­kel hat am Frei­tag wei­tere Gespräche „über das Thema der Kern­kraft­werke und ihrer Altlasten“ zu­ge­sagt, auch wenn sie den For­de­run­gen der Kon­zerne nicht in allen Punk­ten nach­ge­ben will. Peter Ram­sau­er, Chef des Aus­schus­ses für Ener­gie im Bun­des­tag, erklärte gar: „Das ist ein stra­te­gi­scher Vor­schlag, über den man nicht nur reden kann, son­dern muss.“  Und prompt be­rich­tet heute der Spie­gel: Die Re­gie­rung ist zu Ver­hand­lun­gen mit den Kon­zer­nen über die Atom-Alt­las­ten be­reit.Wir for­dern daher die Re­gie­rung mit einem On­li­ne-Ap­pell auf, sich auf kei­nen schmut­zi­gen Deal mit den Kon­zer­nen ein­zu­las­sen. Statt­des­sen soll sie dafür sor­gen, dass deren Rückstellungen für den Ab­riss der Kraft­werke in einem öffentlich-rechtliche​n Fonds ge­si­chert wer­den. So­bald wir 150.000 Un­ter­schrif­ten zu­sam­men­be­kom­men​, wol­len wir den Ap­pell Um­welt­mi­nis­te­rin​ Bar­bara Hen­d­ricks übergeben. Mit ihrem Vor­schlag hof­fen die Kon­zerne auf die Kurz­sich­tig­keit der Po­li­tik. Denn kurz­fris­tig ist er für die Bun­des­re­gie­rung at­trak­tiv. Sie könnte Entschädigungs-Zahlun​gen für die Ab­schal­tung von Atom­kraft­wer­ken und die Brenn­ele­men­te­steu​er ver­mei­den, die bei einer Nie­der­lage vor Ge­richt so­fort fällig wären. Die deut­lich höheren Atommüll-Kosten fie­len hin­ge­gen erst in et­li­chen Jah­ren an. Und lang­fris­tig wäre der Vor­schlag der Kon­zerne für den Staat ein ab­so­lu­tes Minusgeschäft. Es dro­hen un­kal­ku­lier­bare Ri­si­ken. Jetzt wol­len wir für eine öffentliche Welle des Pro­tests sor­gen. Damit die Re­gie­rung sich den Start von Ver­hand­lun­gen zu einem Deal mit den Kon­zer­nen erst gar nicht traut. Und wir wol­len er­rei­chen, dass der Vor­schlag für die Kon­zerne nach hin­ten los­geht: Mit der großen öffentlichen Auf­merk­sam­keit im Rücken for­dern wir, dass die Entsorgungs-Rückstell​ungen für den Atommüll in einem öffentlich-rechtliche​n Fonds ge­si­chert wer­den. Im­mer­hin han­delt es sich um 36 Mil­li­ar­den Euro, die bis­her von den Kon­zer­nen in Neuin­ves­ti­tio­nen ge­steckt wer­den konn­ten. Sie wären bei einer In­sol­venz kaum zu ret­ten. Dank der Pro­teste der An­ti-A­tom-­Be­we­gu​ng muss­ten die Kon­zerne nach Fu­kus­hima acht Atom­kraft­werke ab­schal­ten. Jetzt müssen wir Bürger/innen dafür sor­gen, dass die rest­li­chen Mei­ler fol­gen und die Be­trei­ber sich nicht aus der Ver­ant­wor­tung für das steh­len, mit dem sie über Jahr­zehnte Pro­fit auf unser aller Kos­ten ge­macht ha­ben.

Auch wenn hier An­gela Mer­kel und EU erwähnt wur­de. So geht es auch uns was an. Tran­sit von Müll z.B.. Wir haben auch AKWs die Müll hin­ter­las­sen und die End­la­ge­rungs­frage​ ist noch nicht geklärt inkl. Fi­nan­zie­rungs­fra­​gen nebst an­de­rem mehr. Sol­len auch betr. Atommüll die Kos­ten so­zia­li­siert und die Ge­winne pri­va­ti­siert wer­den? Ich meine „Nein“! Denn Ge­setz­lich haben wir im Um­welt­schutz das Ver­ur­sa­cher­prin­z​ip (nebst an­de­rem). Hier ist die Schwei­zer­re­gie­run​g ge­fragt, die dank der Ver­fas­sung und Ge­set­zen klare Aufträge und Auf­ga­ben hat!

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Comments to: Ecocrime /Umweltkriminalität durch Unternehmen
  • Mai 20, 2014

    Zu diesem Thema gehören auch die alten Deponien, die Zeitbomben in Schweizer Böden.

    In der neuen Ausgabe des Beobachters (Nr. 10/2014)wird eindrücklich auf die Gefahren alter Deponien und deren Sanierungskosten hingewiesen. Zitat: “Rund 3300 mit Altlasten verseuchte Gebiete müssen in der Schweiz saniert werden. Das kostet mindestens fünf Milliarden Franken – und die Probleme sind damit längst nicht ausgeräumt.”

    http:​//www.beobachter.ch/j​ustiz-behoerde/buerge​r-verwaltung/artikel/​altlasten_das-gift-un​ter-uns/

    Für alle, die sich für dieses Thema interessieren, lohnt sich der Kauf dieser Beobachterausgabe. Sich nur online informieren bedeutet: Aus den Augen, aus dem Sinn. Beängstigend, gesundheitsgefährdend​ und äusserst kostspielig betreffend Sanierung sind diese alten Deponien.

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Rotzetter. Ich danke Ihnen für den Hinweis zur Beobachterausgabe. Es gibt sicher noch mehr Informationen und Erfahrungen von Anwohnern, die man tauschen kann. Wichtig ist, dass man sich der Problematik bewusst ist. Wichtig ist jedoch auch, dass man sich bewusst ist, dass die Gesetzgebung und die Technologie sich verändert haben. Was früher erlaubt war, ist heute verboten. Schwierig wird die Sanierung, wenn man nicht genau weiss, was alles deponiert wurde. Überraschungen sind so inklusive. So gab es z.B. Brände in der SMDK Kölliken und es gibt bei der Beseitigung/Verwertun​g des ausgebuddelten Materials sicher auch „kreative Firmen“. Deshalb ist die Kontrolle und Zusammenarbeit der betroffenen Behörde auch wichtig. Entsprechend versuche ich auch zu sensibilisieren.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Frau Sägesser

      Natürlich​ weiss ich auch, dass die Gesetzgebung und die Technologie sich verändert haben und dass heute verboten ist, was früher erlaubt war. Das ist mir schon bewusst. Es geht auch nicht nur um alte Deponien sondern auch um alte Industriegelände von Betrieben. Heute habe ich von einer Quecksilberkontaminie​rung, verursacht durch Altlasten der Firma Lonza, gelesen:

      http://ww​w.bernerzeitung.ch/sc​hweiz/standard/Campin​gplaetze-mit-Quecksil​ber-verschmutzt/story​/21726603

      Da es sich kaum eruieren lässt, ob damals der Abfall gemäss den damaligen Bestimmungen entsorgt oder ob das gefährliche Quecksilber illegal entsorgt wurde, werden die Walliser-Steuerzahler​innen für die Sanierung aufkommen müssen. Es sind auch Landwirtschaftsland und Bauparzellen von dieser Kontaminierungen betroffen.

      Eigentl​ich muss ich mich selber ein wenig schämen: Ich habe die Zeiten von Tschernobyl, Fukushima, Seveso, Asbest usw. erlebt, habe mich empört, aber dabei blieb es. Es wird langsam Zeit, dass ich nicht nur mein persönliches “Umweltschutzgärtli” pflege und zur Beruhigung meines Gewissens einfach etwas spende 😉

      Freundliche Grüsse
      Susanne Rotzetter

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    • Juli 19, 2021

      Und noch etwas. Bei einer Stilllegung und Abmontage eines Atomkraftwerkes und bei der Bewältigung der Probleme eines Endlagers für radioaktive Abfälle werden auch wir, die SteuerzahlerInnen zur Kasse gebeten. Ganz einfach, weil die Betreiber dieser Anlagen zu wenig Rückstellungen gemacht haben (genehmigt von wem?)

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    • Juli 19, 2021

      Danke Ihnen Frau Rotzetter für Ihre Antwort! Bitte um Verzeihung, ich wollte Ihnen nichts unterstellen (Gesetzesänderungen und Technologieänderungen​ hier). Auch hoffe ich, die Politiker und Menschen haben aus solchen Dingen (Lonza inkl.) gelernt, was ich jedoch noch bezweifle.

      Betr. eigenem „Umweltschutzgärtli“,​ so kann man zumindest zurzeit nur in seinem kleinen Rahmen schauen und sich entsprechend verhalten. Spenden finde ich sicher sinnvoll (im Gegensatz zu zum Beispiel CO2-Kompensationen). Aber schämen? Welche Wahl hat man denn in diesem System? Manchmal – je nach eigenem Portemonnaie und Angebot – kann man einfach nur die Faust im Sack machen… und entsprechend Abstimmen und Wählen nebst z.B. Stromsparen.

      Betr. Genehmigung weiss ich von den Abläufen zu wenig. Doch ich denke, dass die AVES-Parlamentarier (die auch von Bürgern gewählt wurden) entsprechend mitsprachen. http://www.aves.ch/pa​rlament.htm. Entsprechend kann man sich auch darüber Gedanken machen. Oder bin ich auf der falschen Spur? Wünsche ein schönes Wochenende!

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank Frau Sägesser. Sie haben mir überhaupt nichts unterstellt! Ich habe mir einfach erlaubt, Ihren interessanten Blog noch mit eigenen Gedanken betreffend alten Deponien, alten Industriegeländen und Problemen bei der Stilllegung von Atomkraftwerken (Demontage und Lagerung von radioaktiven Abfällen) zu ergänzen und zu beachten gegeben, dass nebst Umweltschäden letztlich die SteuerzahlerInnen für diese Demontagen gerade stehen müssen. Gerade bei Sanierungen von alten Industriegeländen und der Demontage von ausgedienten Atomkraftwerken ist es kaum möglich, die auf uns zukommenden Kosten zu berechnen. Der Atomstrom war viel zu billig, es fehlen jetzt angemessene Rückstellungen der Betreiber.

      Ich freue mich sehr, dass Sie sich hier wieder gemeldet haben. Ich schätze nämlich Ihre fundierten, sachlichen und unaufgeregten Beiträge ausserordentlich (was man leider nicht von allen BloggerInnen sagen kann) ;-).

      Freundliche Grüsse
      Susanne Rotzetter

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    • Juli 19, 2021

      Danke Frau Rotzetter! Für Ergänzungen, Korrekturen, andere sachliche Perspektiven Ihrerseits bin ich sehr offen und dankbar. Ihre Beiträge schätze ich sehr! Ich sehe es wie Sie, dass der Steuerzahler mitbezahlen darf (ob er will oder nicht….). Die Berechnung der Kosten ist schwierig, doch ist zumindest eine Annäherung die man entsprechend grosszügig gestalten kann und wo immer möglich nach Verursacherprinzip – auch gesetzlich verankert – verteilen kann. Eine Gefahr sehe ich jedoch weiter noch in der Kreativität der Firmen um Müll möglichst günstig und unproblematisch loszuwerden indem man Gesetze umgeht etc. http://globalmagazin.​com/themen/natur/vers​enkt-und-vergessen-ue​ber-atommuell-vor-eur​opaeischen-kuesten/ Wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!

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  • Mai 30, 2014

    Dieses Thema ist einfach zu wichtig, um in die “Versenkung” zu verschwinden

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  • Juni 1, 2014

    Es gibt noch andere Skandale und Dinge über die man sich in diesem Bereich Gedanken machen müsste. So der Fall Technosan „http://www.br.de/nac​hrichten/oberbayern/t​echnosan-entsorgung-p​rozess-100.html (Angeklagte gestehen illegale Gift-Entsorgung: Im Prozess um das insolvente Kraillinger Recycling-Unternehmen​ TechnoSan hat der ehemalige Geschäftsführer die Vorwürfe weitgehend eingeräumt. Ihm und drei Mitangeklagten wird illegale Giftmüllentsorgung und Betrug vorgeworfen….) und der Konkurs der Firma Citron. Die Frage ist, was nun mit dem Giftmüll geschieht/geschah, der dort noch nicht korrekt verwertet/beseitigt. Welche Firmen wären fähig und bereit dazu und um was genau alles für Abfälle geht es. Korrekte Zuteilung nach Abgeber der Abfällen ist meist nicht mehr gut möglich…..Auch frage ich mich wie die Kontrollen seitens Behörden verschärft/gestaltet werden soll. Aber Sparmassnahmen, in Treu und Glauben handeln (den Vorsatz gibt es), der Wirtschaft ja nicht zu sehr reinreden etc. sind auch Argumente dagegen. Der Umweltschutz, die Nachhaltigkeit etc. ist neben der Bundesverfassung auch in anderen Gesetzen und Verordnungen geregelt. Die Politik ist hier also weltweit gefordert. Denn hat der Umweltschutz doch auch Einfluss auf andere Dinge…

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  • Juni 1, 2014

    http://www.nzz.ch/akt​uell/schweiz/radioakt​ive-altlasten-auf-a5-​baustelle-in-biel-gef​unden-1.18313465 Gemäss diesem Artikel wurde auf einer Deponie während des Baus der Umfahrung radioaktive Altlasten gefunden. Die Bevölkerung wurde weder informiert, noch bestand angeblich für diese Gefahr auch wenn Wohnhäuser dort stehen. Die Deponie war abgedeckt. Doch stimmt das? Wusste man, dass dort eine Deponie war und demzufolge ein mögliches Gefahrengebiet? Wurden denn entsprechende Messungen und Analysen gemacht und die notwendigen Leute und Informationen auch einbezogen? Offenbar waren während einer gewissen Zeit die Arbeiter auf dieser Baustelle in Gefahr und es wäre möglich, dass der Arbeitgeber die Fürsorgepflicht verletzt hat…. Wie auch immer. Ich stelle oft fest, dass hier eher Schutzmassnahmen für Arbeitnehmer, nicht aber für die Anwohner gemacht werden. So auch bei Bauarbeiten betr. Lärmschutz und Emissionen z.B. Ist diesbezüglich zu wenig vorgesehen und müsste hier eine Lücke geschlossen werden? Fragen über Fragen dazu und ich hoffe die Politiker und entsprechenden Stellen sind und werden entsprechend sensibilisiert und handeln auch danach.

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    • Juli 19, 2021

      In der heutigen Tagesschau wurde auch darüber berichtet. Was mich erschreckte war, dass auf der Deponie Schrebergärten waren…. Kann man doch davon ausgehen, leider, dass der Boden auf Deponien nicht mehr wirklich benutzt werden kann, da eine Belastung nicht ausgeschlossen werden kann….

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  • Juni 1, 2014

    Gehört auch zu diesem Thema:

    20’000 Tonnen Sondermüll exportiert die Schweiz jährlich in eine umstrittene Deponie im deutschen Heilbronn.

    In der neuesten Ausgabe des Beobachters (Nr. 11) ist zu lesen, dass in zwei Bergwerksstollen (ein weiterer vor einem Jahr) grossflächig Deckenteile eingestürzt seien. Die Betreiberfirma beschwichtigt, dass keine Gefährdung bestehe. Laut Experten zeigen die Deckenabbrüche jedoch, dass der Untergrund stärker in Bewegung ist als angenommen. Solche Einbruchsstellen könnten Ansatzpunkte für einen Wassereinfluss sein. Die Folgen eines Wassereinbruches wären verheerend, da die eingelagerten Sondermüll-Giftstoffe​​ langfristig ins Grundwasser gelangen könnten.

    Unser Bundesamt für Umwelt BAFU vertraut aber weiterhin auf die Einschätzung ihres eigenen Gutachtens.

    (onlin​​e habe ich diesen Beobachterartikel leider nicht gefunden)

    Sondermü​​ll exportieren? – für die Schweiz kein Problem, aus den Augen aus dem Sinn – es kostet einfach viel, und die Betreiber haben anscheinend bisher daran kräftig verdient.

    Dass sich das BAFU mit der Bekanntgabe von Erkenntnissen und Daten etwas schwer tut, ersehen wir aus dem Bericht von Frau Sägesser betreffend Deponie von radioaktiven Altlasten in Biel.

    Die Bevölkerung erfuhr davon nichts – obwohl auf dem Areal Wohnhäuser und bis vor einigen Jahren Schrebergärten standen. Und obwohl das BAG laut eigenen Angaben «wiederholt aufgefordert» habe, den Fund publik zu machen.

    Man habe die Bewohner «nicht unnötig in Angst versetzen» wolle, sagt Barbara Schwickert, Gemeinderätin von Biel. Sie widerspricht der Darstellung des BAG und meint, dazu habe das Bundesamt damals ausdrücklich geraten.

    Was stimmt jetzt? Hat die Stadt Biel “geklemmt” oder das BAG? Wenn ersteres, hätte das BAG nach angeblich “wiederholten Aufforderungen” reagieren müssen.

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    • Juli 19, 2021

      Danke auch für diesen Hinweis, Frau Rotzetter. Meinen Sie diesen Artikel? http://www.beobachter​.ch/natur/umweltpolit​ik/rubriken/natur-umw​eltschutz/artikel/son​dermuell_aus-den-auge​n-aus-dem-sinn/

      „Aus den Augen aus dem Sinn“… was früher galt, geht heute noch weiter… In der Schweiz und auch an anderen Orten werden unsere Nachfahren noch auf einige „Grüsse“ von uns stossen. Entsprechend gilt, so sauber wie möglich zu notieren und als möglicher Landkäufer/Baufirma sich vorab über die Historie eines Gebietes zu informieren. Denn Informationen sind weiterhin ein Holprinzip. Schwierig einfach, wenn es „wilde“, resp. illegale Deponien sind … Schwierig auch, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Denn die Firmen könnten z.B. Konkurs sein, von anderen übernommen worden sein etc. Wenn ich nur an solche Dinge denke, vergeht mir unter anderem der Badespass in Seen, Flüssen, Meeren.

      Inwieweit die Kontrolle möglich ist und auf das Vertrauen (Treu und Glauben) aufgebaut werden kann, liegt in der Gesetzgebung, den vorhandenen Ressourcen (Sparmassnahmen in der Verwaltung bei zunehmender Arbeit), den Technologien, der Zusammenarbeit, der Zuständigkeiten, nebst auch anderen Dingen.

      Die Kommunikation muss sicher klappen und die Informationen müssen fliessen. Dies erfordert entsprechende gleichgespurte Dinge (Programme, Abläufe etc.). Ganz sicher müssen die Schreiben auch entsprechend verfasst werden, damit keine Missverständnisse vorliegen. Doch könnte nicht eher der Kanton im Falle Biel anstelle des BAFU involviert sein?

      Was wirklich stimmt, wissen nur die Beteiligten. Was die Medien uns aufzeigen wird wahrscheinlich auch nicht der ganze Kuchen sein….

      Hoffen wir, dass man aus Dingen lernt und der Mensch sich entsprechend ändert und besser verhält. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Was wir tun können ist in unserem kleinen Rahmen zu sensibilisieren und bessere Möglichkeiten aufzuzeigen. Ev. gibt es dann eine breitere Verstreuung und Veränderung zum Besseren. Träumen darf man im Wissen, dass es gut sein kann, dass der Mensch sich erst ändert, wenn er am Abgrund steht.

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  • Juni 2, 2014

    Eigenartigerweise schreien heut sehr viele AKW abschalten und bejubeln Solar, was man aber kaum hört:

    – Im Brandfall kann kaum gelöscht werden, Gefahr für Mensch und Tier (Strom/hochgiftige Substanzen welche austreten können)

    – Solarzellen bestehen aus hochgiftigen Materialien, Frage der Entsorgung auch hier ungelöst

    Somit entpuppt sich das Ganze zuweilen (ebenfalls), als “Verkaufsstrategie erneuerbarer Energien ohne Nachhaltigkeit”.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      das überlasse ich gerne Ihnen, da Sie vor Ihrem Unfall in dieser Branche aktiv geworben/lobbyiert haben und somit den geneigten Leser/Innen sicherlich gerne auch Auskunft erteilen werden AUCH über die negativen Auswirkungen und Folgen. Besten Dank im Voraus.

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Habegger. Besten Dank für Ihren Input betr. Solarzellen. Meinen Sie Chlorchemie z.B.? http://www.sfv.de/sob​99334.htm . Betr. Brand habe ich auch mal was darüber gehört, doch bin ich mir nicht 100 % sicher und müsste mich wieder reinlesen. Doch ev. können Sie auch noch weiteres darüber sagen?

      Neue Technologien bringen neue Herausforderungen, was das Recycling oder die Beseitigung anbelangt (Wissen, Maschinen etc.). Mir ist es jedenfalls lieber, wenn Produkte erst auf den Markt kommen, wenn auch die Verwertung/die Beseitigung geklärt ist.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      kenne sehr erfahrene Heiziger, mit welchen ich darüber diskutiere, welche mit allen Energieträgern arbeiten, somit unvoreingenommen für eine Richtung.

      Teile Ihre Auffassung, schlechtes mit nicht besserem zu ersetzen, nur weil es kurzfristig “Geld” bringt erscheint wenig sinnvoll und auch wenig nachhaltig.

      Das selbe Spiel zeichnet sich ab bei Glühbirnen contra LED.

      Wer heute z. B. eine LED-Lampe kauft, kann nicht LED’s auswechseln sondern muss ganze Lampe demontieren, dem Hersteller zurückbringen/zurücks​enden.

      Ökologisch/​Ökonomisch sinnvoll oder gewollt um bestimmte Wirtschaftszweige anzukurbeln/bevorzuge​n?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      statt einmalmehr themenfremd/unsachlic​h um sich zu werfen, was stimmt an meinen Aussagen nicht? Sie gaben sich seinerzeit als Solarexperte aus, nicht ich.

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    • Juli 19, 2021

      Beispiel/Die Schattenseiten der Sonnenkollektoren:


      http://www.faz.net/a​ktuell/wirtschaft/unt​ernehmen/entsorgung-d​ie-schmutzigen-seiten​-der-solarenergie-157​9062.html

      Teilzi​tat:

      Entsorgung
      D​ie schmutzigen Seiten der Solarenergie
      Auf deutschen Dächern finden sich Millionen Solarmodule. Viele seien das reinste Gift, sagen Kritiker. Mancher hat dabei nicht nur die Umwelt im Blick, sondern auch das eigene Geschäft.

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  • Juni 2, 2014

    Es kann noch spannender werden mit dem Transatlantischen Freihandelsabkommen http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Transatlantis​ches_Freihandelsabkom​men … Wenn zum Beispiel die anderen Länder wie z.B. China oder Afrika ihren Umweltschutz verschärfen und die USA auf Europa ausweichen darf. Wie weit würde dann der Umweltschutz verwässert, wenn es stimmt, dass Staaten verklagt werden können wenn durch staatliche Eingriffe der Gewinn geschmälert wird. Würden die Annahmekriterien in den EU Staaten angepasst? Würde die Kontrolle dort „weniger wichtig“? Einfluss auf unseren Markt, Verhalten, Gesetzgebung und unsere Umwelt -> denn Wasser und Luft stehen vor den Grenzen nicht still

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Würden die Annahmekriterien in den EU Staaten angepasst? Würde die Kontrolle dort „weniger wichtig“? Einfluss auf unseren Markt, Verhalten, Gesetzgebung und unsere Umwelt -> denn Wasser und Luft stehen vor den Grenzen nicht still”

      Unseren nördlichen Nachbarn, welche gerne allüberall ihre Vorschriften durchsetzen möchten, haltens vor den eigenen Türen nicht so genau mit der Energiewende:

      stro​mproduktion-seit-jahr​zehnten-problem-fuer-​umweltminister-gabrie​l-31383950.html

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Habegger. Danke Ihnen. Den Link konnte ich nicht öffenen. Ev. senden Sie ihn nochmals?

      Auch wir wollen, dass unser Wille vom Ausland akzeptiert wird und unsere Gesetze etc. respektiert werden. So auch versuchen die anderen Länder auf ihre zu pochen. Hier gilt es die Verschiedenheiten unter einen Hut zu bringen, was nicht immer einfach ist….

      Betr. Energiewende: auch wir haben trotz Lucens, Tschernobil, Fukushima, subventioniertem Atomstrom etc. die Energiewende nicht geschafft und haben diesbezüglich unsere “Spielchen”. Wir sind nicht besser und anders als die nördlichen Nachbarn, möchte ich damit sagen….

      Wichtig ist hier die Lösungsorientierung in der globalisierten Welt trotz den verschiedenen Gesetzgebungen und Interessen. Nicht einfach, bei und mit den verschiedenen Playern…

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  • Juni 9, 2014

    Die Atomkraftwerke haben immer noch keine definitiven Lager für ihre radioaktiven Abfälle gebaut. Unterdessen ist das sog. “Zwischenlager” in Würenlingen bereits zu 85 Prozent gefüllt.

    “In Würenlingen lagern 5000 Fässer und 120 Container Atommüll. Nun braucht das Zwischenlager schon bald mehr Platz.”

    http://www​.derbund.ch/schweiz/s​tandard/Atomlager-ist​-zu-85-Prozent-voll/s​tory/21158181

    Ein sicheres Lager sollte jetzt, wo das AKW Mühleberg vor der Schliessung steht, bereit sein.

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    • Juli 19, 2021

      Das AKW Mühleberg steht nur noch in linken Träumen vor der sofortigen Abschaltung. Volksentscheide, Herr VWV sind in einer Demokratie massgebend, nicht Linke Abzockerträumereien:

      http://www.srf.ch/​news/schweiz/abstimmu​ngen/abstimmungen/abs​timmungen-be/berner-l​ehnen-sofortige-absch​altung-des-akw-muehle​berg-ab

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    • Juli 19, 2021

      Und mit was ersetzen, hochgiftige Solarenergie, welche man auch nicht weiss wie entsorgen, oder über importierte Braunkohle aus dem grossen Kanton und der Bevölkerung mit Ökomärchen weiter das Geld aus der Tasche ziehen um das ertragene zweckentfremdet zu verschenken?

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    • Juli 19, 2021

      WvW

      Die Atomkraftwerke haben immer noch keine definitiven Lager für ihre radioaktiven Abfälle gebaut. Unterdessen ist das sog. “Zwischenlager” in Würenlingen bereits zu 85 Prozent gefüllt.

      Dann macht ihr Linken doch weiterhin gegen Atomendlager Stunk. So wird Würelingen bald zu 120% voll sein ;-))

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    • Juli 19, 2021

      Werner Witschi

      Wenn Sie also irgend etwas ändern wollen, dann fangen Sie mal an Ihr links-rechts Schema zu vergessen.

      Doch doch, rechts-links Schema, Herr Witschi. Die Linken bekommen es immer fertig, die meist politisch nicht interessierte Bevölkerung zu instrumentalisieren. Und in der Politik, das wissen Sie selbst Herr Witschi, braucht es nicht die Mehrheit, sondern die grosse Röhre einer Minderheit um danach die Unentschlossenen (von der Unwahrheit)zu “überzeugen”. Und die Unentschlossenen und politisch Uninteressierten, das wissen Sie auch Herr Witschi, ist die Mehrheit der Bevölkerung. Hat sich mehr als genug bei den Prognosen von Longchamp gezeigt.

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    • Juli 19, 2021

      Ach Herr Witschi,mal wieder Probleme mit dem Demokratieverständnis​​, weil Ihre Linken Freunde mit durchtöipelen derzeit immer wieder anrennen?

      Sie beleidigen das stimmende Voksmehr, welches all Ihre aufgeführten Vorlagen angenommen hat und die Linken den Volkswillen mit jensten faulen Tricks versuchen zu umgehen.

      Im weiteren ist in diesem Blog das Thema Umwelt und nicht Ausländerpolitik. Na ja kennen wir ja von Ihnen, wenn die Argumente fehlen ablenken.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Beantworte​n Sie doch die Fragen, welche man Ihnen stellt, statt nach linker Manie(r), in jensten Blogs themenfremd ablenken zu wollen. Danke.

      Ihr Linken plaggagert seit Jahren von Energiewende, ausser den Bürger/Innen das Geld aus der Tasche zu ziehen um es zweckentfremdet zu verschenken oder versanden zu lassen, bringt ihr nichts aber gar nichts auf die Reihe:

      Meine Frage lautete, weiter oben, welche Sie umgehen wollen/bitte diesmal antworten, statt mit themenfremden Verleumdungen um sich werfen, danke:

      Und mit was AKW’s ersetzen, hochgiftige Solarenergie, welche man auch nicht weiss wie entsorgen, oder über importierte Braunkohle aus dem grossen Kanton und der Bevölkerung mit Ökomärchen weiter das Geld aus der Tasche ziehen, um das ertrogene zweckentfremdet zu verschenken?

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    • Juli 19, 2021

      Passt zu Vimentis, den Linken und Blogger Herr Witschi

      pöchelen wenn etwas theamtisiert wird, dann themenfremde Anfeindungen, aber keine Antworten auf gestellte Fragen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      wo ist Ihre Antwort. Primitive Rundumschläge sind keine Lösungen! Danke!

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  • Juni 10, 2014

    Zitat: “Die Droh­ku­lisse wirkt: Bundeskanzleri​n An­gela Mer­kel hat am Frei­tag wei­tere Gespräche „über das Thema der Kern­kraft­werke und ihrer Altlasten“ zu­ge­sagt, auch wenn sie den For­de­run­gen der Kon­zerne nicht in allen Punk­ten nach­ge­ben will.”

    Und ersetzt wird der fehlende Strom dann mit immer mehr Braunkohleabbau im grossen Kanton, welcher sicherlich nicht umweltfreundlicher ist:

    Strom aus Braunkohle: In Deutschland wird so viel produziert wie noch nie

    http://www.huf​fingtonpost.de/2014/0​1/07/strom-braunkohle​-_n_4552682.html

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    • Juli 19, 2021

      Zitat, Herr Witschi:

      “Woher ist das Zitat?”

      wer die Blogs liest, bevor er in die Tasten haut, ist im Vorteil!

      Die Atomgegner/Links/Grün​ sollen endlich praktikable Lösungen bringen für Atomersatz, statt immer nur Gelder erbetteln und fordern um dann gleichwohl nichts schlaues auf die Reihe zu bringen ausser Gelder zu verschwenden.

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  • Juni 17, 2014

    Ich danke für die weiteren Beiträge. Ich sehe es auch so, dass Braunkohle nicht die Lösung ist und betr. Endlager etc. für Atommüll und Rückbau entsprechend Gas gegeben werden muss. Sonst ist die Zeit um und wir stehen vor dem „Nichts“. Zeit genug wäre sicher vorhanden (gewesen), wenn nicht die Interessenkonflikte, Kurzsichtigkeit, Profitgier etc. dazwischen funken (würden)…. Hoffen wir auf das Beste. Hier im Hinblick auf die Energiewende. Ansonsten sehe ich durchaus die Gefahr, dass wir Menschen uns selber ausrotten können. Denn die Erde braucht uns nicht, doch wir die Erde.

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  • August 24, 2014

    „Altlast“ im Wallis: http://www.vs.ch/Navi​g/navig.asp?MenuID=31​941&Language=de Quecksilberbelastung des Grossgrundkanals und der Böden zwischen Visp und Niedergesteln: Der Grossgrundkanal wurde von der Lonza AG zwischen den 1930iger und Mitte 1970iger Jahren mit industriellen Abwässern belastet. Bei Unterhaltsarbeiten im Zeitraum 1930iger bis Anfangs 1990iger Jahre wurden kontaminierter Schlamm und Sedimente aus dem Grossgrundkanal durch verschiedene Akteure ausgebaggert und in unmittelbarer Nähe sowie auf Drittparzellen abgelagert. Untersuchungen haben gezeigt, dass dadurch der Grossgrundkanal und die Böden in der Talebene zwischen Visp und Niedergesteln teilweise stark mit Quecksilber belastet und einzelne Parzellen sanierungsbedürftig sind. Die Dienststelle für Umweltschutz (DUS) will die betroffene Bevölkerung laufend und transparent über dieses Thema informieren. Auf dieser Webpage finden interessierte Bürger die wichtigsten Informationen rund um das Thema Quecksilberbelastung.​ Diese werden laufend aktualisiert.

    So liest man unter dem Link oben.

    Ich denke an die Bevölkerung, die Umwelt und dass Luft und Wasser nicht vor Grenzen halt machen und es auch in der Schweiz noch sehr viele und noch unbekannte Altlasten hat. Wer also Land kauft, tut gut daran sich möglichst umfassend über die Vorgeschichte und die Umgebung etc. zu informieren. Ich finde, dass das dortige Spielverbot für Kinder nicht übertrieben ist. Auch wenn es auf die Form des Quecksilbers ankommt und die Ärzte dort offenbar keinen „Alarm“ geschlagen haben, dass eine Krankheit häufiger auftritt. Ich bin mir bewusst, dass Lonza noch andere Dinge herstellte/benutzte. Ebenso bin ich mir bewusst, dass die Gesetzgebungen und Technologien sich ändern. Wenn man jedoch ein Produkt herstellt, sollte mind. die Belastung von der Herstellung bis zur Beseitigung/Verwertun​g bekannt sein, denke ich. Zudem sollte die Möglichkeit der Beseitigung/Verwertun​g, die möglichst umweltschonend ist. Schliesslich geht es um den Schutz der Erde für den Erhalt unserer Spezies. Doch wird immer wieder das Geld verdienen (Lonza ist ein grosser Arbeitgeber vor Ort), die Privatisierung des Gewinns und die Sozialisierung der Kosten über den Umwelt- und den sozialen Bereich gestellt. O.K., hier will Lonza wohl den Ball flach halten und bezahlt was daran. Doch was ist mit den anderen Altlasten und wer genau ist verantwortlich für den Boden etc.? Was sagt die Gesetzgebung dazu? Ist diese klar und müsste nur durchgesetzt werden wie in vielen anderen Bereichen auch, oder müssten Lücken gefüllt und Anpassung vorgenommen werden?

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