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Economiesuisse auf Abwegen!

Economiesuisse auf Ab­we­gen!

Ich habe genug!

Was haben uns die Economiesuisse und die Gegner der Abzockerinitiative in den letzten Monaten und Wochen alles erzählt…. Leserbriefe welche von studierenden geschrieben wurden, Websiteadressen welche vorsorglich gekauft wurden und nicht zuletzt die Angstmacherei bei einer Annahme der Abzockerinitiative!

EINE GELDMASCHINERIE SONDERGLEICHEN WURDE AUFGEFAHREN !

Ich habe genug von solchen Ausschweifungen und Verfehlungen. Von wegen Gegenvorschlag. Bei einer Annahme des Gegenvorschlages liegt sicher schon ein Referendumsvorschlag in der Schublade bei der Economiesuisse und dann geschieht gar nichts mehr. 

Die Economiesuisse hat mit Ihren Machenschafften genau das gezeigt was ich nicht mehr will! Weg mit diesen Abzockern und Bonijäger!

Ich habe genug und sage deshalb aus Überzeugung JA zur Abzockerinitiative! 

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Economiesuisse auf Abwegen!
  • Januar 25, 2013

    Ich zitiere:
    Economiesui​sse-Präsident Rudolf Wehrli äussert sich erstmals zur Abzocker-Initiative. Zwar macht auch er sich Sorgen über die Auswirkungen exzessiver Löhne, Minders Initiative schiesse aber übers Ziel hinaus.

    Herr Rudolf Wehrli
    -Einfach toll, wie kann die Economiesuisse Millionengehälter verteidigen und im gleichen Atemzug den Aermsten nicht einmal einen Mindestlohn von Fr. 25.00 die Stunde zugestehen ? Bitte hört endlich auf die Schweiz mit den USA zu vergleichen. Die stehen vor allem für; die Finanzkrise, soziale Ungerechtigkeit, totale Verschuldung und die Fettsucht seiner Einwohner. Wahrlich nicht ein Land dessen Ideen wir nachahmen sollten. Also, nehmt endlich die Anliegen 90 Prozent der Schweizer Bürger ernst, anstatt arrogante und überbezahlte Manager zu verteidigen. Die sind auch bei 2 Mio pro Jahr mehr als gut bezahlt. Wenn nicht, könnten diese Herren zur Therapie mal nur einen Tag die Reinigungskraft, Servicefachfrau/Kelln​er vertreten.
    Nicht die Minder-Initiative hat ein Schädigungspotential,​ sondern die Abzockerlöhne, die zur Initiative geführt haben.

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  • Januar 26, 2013

    Anachronismus der Abzockergilde!
    Stell​t euch vor liebe Abzocker, wir haben bemerkt, dass Einiges bei euren vielen Ausreden einfach nicht zusammen passt!
    Erst versucht ihr mit allen möglichen und fast legalen Mitteln die Abstimmung zu verzögern, oder ganz zu verhindern.
    Die oberste Regierung versuchte sogar Herr Minder zu kaufen! Dabei spielte die Zeit gar keine Rolle, im Gegenteil. Ihr dachtet immer, je länger es dauert, wächst dann schon noch Gras über die ganze Sache.
    Jetzt plötzlich propagiert ihr, dass mit dem Gegenvorschlag viel SCHNELLER erreicht werden könne, was Herr Minder wolle!
    Haltet ihr eigentlich das Stimmvolk wirklich für sooo bescheuert?
    Ihr solltet langsam anfangen, das gemeine Volk auch für Voll zu nehmen!

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  • Januar 27, 2013

    Rentenklau der anderen Art:

    Trotz Erholung in den letzten Monaten hat die Schweizer Börse viel verloren. Der SMI-Index (Börsenkapitalisierun​g) ist in den vergangenen 5 Jahren massiv gefallen – ein Minus von rund 220 Milliarden Franken. Davon:

    UBS -48 Mrd.
    ABB und CS je -25 Mrd.
    Zürich Versicherungen -20 Mrd.
    Novartis -18 Mrd.
    Swiss Re -16 Mrd.
    Roche -12 Mrd.
    Holcim -10 Mrd.
    Swisscom -9 Mrd.
    usw.

    Alusuis​se und Ciba sind untergegangen, wurden zu Schleuderpreisen verkauft, Swissair ging schon früher pleite !!

    Diese Wertvernichtung entstand in erster Linie durch zu teure Firmenzukäufe und Reserve-Auflösungen, teilweise Bilanzakrobatik und Kursmanipulationen zuvor, Falscheinschätzung des Umfelds usw.

    Abzocke und Selbstbedienungsmenta​lität sind somit ein Nährboden für Krisen und Firmenpleiten.

    WIR BRAUCHEN BESSERE MANAGER, WELCHE NICHT WERTE VERNICHTEN, SONDERN GENERIEREN.

    Da viele Grossaktionäre Pensionskassen sind, sind Kursverluste aller Art auch eine Art RENTENKLAU, bringen unser Vorsorgesystem in Schwierigkeiten. Nur eine Annahme der Minder-Initiative gegen Abzockerei mit entsprechender Strafbestimmung kann das Übel stoppen.

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  • Januar 29, 2013

    Ja Hr Hegelbach da sind wir ja mal Parteiübergreifend gleicher Meinung: Minder-Abzocker-Initi​ative JA.
    Und bin sogar mit Hr Selk gleicher Meinung; ja genau der der immer behauptet Parteifrei zu sein aber immer auf der Linie der SVP argumentiert.
    Für mich hat es im Gegenvorschlag zu viele “kann” und “sofern es die Statuten erlauben”.
    Hier das Beispiel eines typischen Abzockers der Firmen ruinierte und x-tausende Arbeitslose (vom Steuerzahler finanziert) aber gleichzeitig sich die Taschen mit x-Millionen füllte auf Kosten des Steuerzahlers :
    http://bazonline.ch​/wirtschaft/unternehm​en-und-konjunktur/Lon​za-und-das-schwere-Er​be-von-Blocher-und-Eb​ner/story/13743613

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  • Februar 1, 2013

    Hr Hegelbach: Sie schreiben: EINE GELDMASCHINERIE SONDERGLEICHEN WURDE AUFGEFAHREN !
    Richtig. Die Economiesuisse verfügt über gewaltige finanzielle Mittel. Und wie Sie schreiben plant Economiesuisse ganz sicher bereits ein Referendum um das ganze in den St Nimmerleinstag zu verschieben.

    Aber Hr Hegelbach: auch Ihre Partei verfügt über EINE GELDMASCHINERIE SONDERGLEICHEN ! Doch Doch. Wurde mir heute zum zweiten mal der Briefkasten gefüllt mit der Zeitung der SVP das Extrablatt. Hab ich nie abonniert. Warum können die verantwortlichen nicht eine frankierte Rückantwortkarte zum abonnieren beilegen ? Soll den Käse lesen wer das freiwillig will.
    hier wie ich das Extrablatt verwende http://bit.ly/14v53K0​

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    • Juli 19, 2021

      Nun ja, ich sehe es auch so, leider. Ich bin nicht ganz einverstanden mit diesen Vorgehen… sehen Sie, nicht eimal ich lese diese Zeitung…. Danke für den Feedback.

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  • Februar 15, 2013

    Das ist Einfach nur obszön!

    Zieht in der Schweizer Demokratie das Argument oder das Geld?

    Acht Millionen Franken investiert der 
Wirtschaftsdachverba​nd Economiesuisse gegen die Abzocker-Initiative. Will die Wirtschaft 
den Beweis antreten, dass sie uns zuletzt doch in der Hand hat?

    Thomas Minders bester Mann ist wieder einmal Daniel Vasella. Der hat beim Pharmariesen Novartis in den letzten zehn Jahren 286’900’000 Franken kassiert – und damit jede halbe Stunde so viel verdient wie ein Durchschnittsschweize​r in einem Monat. Seine Treue zu Novartis liess er sich jetzt per Geheimvertrag mit weiteren Millionen vergolden. Damit ist er Minders bestes Argument im Kampf für seine Abzocker-Initiative geworden.

    Ein Trumpf, der sticht. Denn Minder hat ­seine Initiative genau gegen die entfesselte Gier von Managern wie Vasella gestartet, die den Hals nicht voll genug kriegen. Und diese Managerkaste haut Minder nun acht Millionen um die Ohren, um seine Abzocker-Initiative zu bodigen. Eine unglaubliche Summe, auch wenn man fairerweise anmerken muss: «Super-Dan» Vasella hätte dafür nur dreieindrittel Monate arbeiten müssen. Doch im Vergleich zu den 400’000 Franken, 
die Minder für seine Kampagne zur Verfügung hat, ist derart viel Geld 
ein Skandal. Wenigstens für alle, die glauben, dass in einer Demokratie Argumente zählen und nicht die 
Millionen der Mächtigen.

    Umgekehrt macht genau diese ungleiche Ausgangslage den Reiz dieses Abstimmungskampfs aus: 
hier David, der Mann (fast) ohne ­Mittel, dort Goliath, mit Geld ohne Ende. Und wie schön: Der kleine ­David scheint sich diesmal gegen den übermächtigen Feind durchzusetzen. Eine Traumkonstellation für jede ­Demokratie.

    Volk verunsichern

    Sich aber darauf zu verlassen, dass sich David mit der Kraft seiner Argumente immer durchsetzt, wäre, gelinde gesagt, naiv. Denn viel Geld ist überhaupt die Voraussetzung dafür, dass man eine raffinierte Kampagne planen und durchziehen kann. Genau das tut Economie­suisse jetzt bei der Abzocker-Initiative, um 
das Stimmvolk «in drei Phasen zum Nein» zu bringen, wie das Wirtschaftsmagazin ­«Bilanz» kürzlich aufgezeigt hat.

    Ziel der ersten Phase, «Unfreeze» (Auf­tauen), war es, Verunsicherung zu stiften. Und das mit einem Leitspruch, der nach Konsumentenschutz klang: «Lesen Sie bitte das Kleingedruckte.» Dazu gesellten sich Sprüche wie 
der von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, der in seiner Neujahrsansprache «Lieber mehr als minder» frotzelte. Seither läuft die Phase «Move» (Bewegen), die die Vorzüge des Gegenvorschlags herausstreichen soll. Dazu präsentiert Economiesuisse Studie auf Studie. Begleitet wird das von Testimonials glaubwürdiger Wirtschaftsführer – ein Stilmittel, zu dem sonst meist Hilfsorganisationen greifen.

    Ängste schüren

    Phase 3, «Freeze» (Blockieren), wird jetzt, kurz vor dem Abstimmungstermin vom 3. März, ­gestartet. Sie wird auf Teufel komm raus Ängste schüren. Nun werden Gegengesichter zu ­Thomas Minder präsentiert: etwa Peter Spuhler, der mit Stadler Rail Tausenden Arbeit verschafft hat. (Unerwähnt bleibt bestimmt, dass der ­SVPler jeweils 525’000 Franken dafür absahnte, dass er pro Jahr ein paar Verwaltungsratssitzun​gen der UBS besuchte.) Den Schluss setzen wird der Angst-Spot «Grounding 2026», der suggeriert: Ein Ja zur Initiative endet im Grounding der Schweiz.

    Economiesuisse tut, als stehe ­unsere Zukunft auf dem Spiel. Dabei sind die Unterschiede zwischen ­Ini­tiative und Gegenvorschlag gar nicht so gross: Die Initiative verbietet Antritts- und Abgangsentschädigunge​n generell; gemäss Gegenvorschlag sind sie nur bei einer Zweidrittelmehrheit der Generalversammlung möglich. Die Initiative verlangt, dass Verwaltungsräte – wie bei der UBS – jährlich gewählt werden; der Gegenvorschlag sieht Wahlen alle drei Jahre vor. Die Initiative sieht bei Verstössen Bussen bis zum Sechs­fachen des ­Jahreslohns und Gefängnis bis zu drei Jahren vor; der Gegenvorschlag will das nicht.

    Warum also buttert Economiesuisse so viel in diese Kampagne rein? Weil die Wirtschaft uns im Vorbeigehen noch eine Lektion erteilen will: dass sie auch eine 75-Prozent-Umfragemeh​rheit in ein Nein umbiegen kann. Denn wer das schafft, kann jede Abstimmung gewinnen.

    Vielleic​ht aber wird Minders Initiative für Economiesuisse zu einer Lektion in Selbstbeschränkung werden: Wer schamlos mit Mil­­lionen um sich schmeisst und sich nicht selber einschränken will, dem wird es irgendwann ­ergehen wie den Abzockern. Die wollten ihre Gier auch nicht zügeln. Jetzt werden sie halt zwangsbeschränkt.
    Pi​etro

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