1. Sonstiges

Ein Lob auf die Post Schweiz AG

Wenn mich etwas wütend macht, dann ist es Ohn­macht gegen Institutionen!

Eigent​lich haben wir Schweizer keinen Grund, uns über Beamtenwillkür zu beklagen, wenn man mit dem Ausland vergleicht – oder gar mit x-einem afrikanischen Staat.

Dennoch, hat es die Post fertiggebracht, mich als einfacher Bürger und Postkunde auf die Palme zu schicken. Siehe diesen Link:

https://www.vim​​entis.ch/d/dialog/re​a​darticle/ich-bin-st​oc​ksauer-auf-die-pos​t-s​chweiz-ag/

Ich bin glücklich und froh, dass die Post eingelenkt hat. Und zwar mit ausgesprochener Höflichkeit. Nicht nur wegen der entschädigenden Gutscheine, sondern vor allem wegen der Art und Weise, mit einem handgeschriebenen Entschuldigungsschrei​​ben einer Dame vom Postkundendienst.

E​​in Wort noch zum sog. Service-Public der Schweizerpost:

Es lohnt sich ein Vergleich mit der Post des Sozialstaates Dänemark, Dänemark das ja immer gerne für ihre gerechte und fortschrittliche Politik, besonders im Sozial- und Umweltwesen als Beispiel gelobt wird.

Die dänische Post heisst „PostNord Dänemark“. Sie bildet zusammen mit der schwedischen Post eine Aktiengesellschaft. 60% der Aktien gehören dem schwedischen Staat, 40% dem dänischen.

Dänemark hat im ganzen Land vier (4) Poststellen!

Der Briefträger verteilt 1mal pro Woche die Post!

http://www.taz.​​de/!5393426/

Ich will damit sagen, dass das ewige Gejammer um den Service-Public der Schweizerpost endlich aufhören sollte…

Damit meine ich nicht, dass wir soweit gehen sollten, das dänische System bei uns zu übernehmen.

Die Eisenbahn in Dänemark ist ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Ein Lob auf die Post Schweiz AG
  • Juli 5, 2017

    Herr Hofer
    Herzliche Gratulation zu Ihrem Erfolg.
    Ich weiss nicht, ob das in Deutschland so funktionieren würde.
    Zumal ja offensichtlich die rechtlichen Grundlagen fehlen.
    Umsomehr ist es angebracht, den Kundendienst der Schweizerpost entsprechend zu würdigen und zu loben.
    Das ist es eben, was das Schweizerische ausmacht und das ich so sehr zu schätzen weiss.

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  • August 4, 2017

    Früher war die Schweizerische Post allein . Jetzt fahren mehrere, auch ausländische Postzustelldienste umher.
    Die Diskussionen rund um den Wandel in der Post sehe ich etwa in zwei “Glaubensrichtungen” geteilt.:
    Beispiel Postzustellung:
    – Die Kunden möchten , dass die Post bei jedem Haushalt der Schweiz vorbeikommt und die Post regelmässig zustellt.. Sie möchten auch eine Postamt in erreichbarer Nähe (wegen Paketaufgaben, eingeschriebenen Briefen, Zahlungen tätigen ins Inland und Ausland, Geldbezüge, Massensendungen, Postfachdienst, postlagernde Sendungen etc.)
    – die Postverwaltung möchte ihren Gewinn steigern durch Verringerung des Personals und dem Abbau von Dienstleistungen. Dazu werden laufend Poststellen geschlossen. Rund 600 weniger sollen es bald sein. Bei der Postzustellung will die Post “alleinstehende Häuser” auf dem Land nicht mehr beliefern müssen. Es müssten ” mindestens drei Häuser in einem Weiler vorhanden sein”. ob es so oder anders kommt, ist noch nicht sicher. Die Post kommuniziert wahrscheinlich mit Hilfe eines Beratungsbüros; scheibchenweise oder mit Hilfe von Kundenbriefen. Aber inhaltlich nicht immer so geschickt. Beispiel Postschliessung: Die Post schrieb in allen Haushalten, dass die Poststelle aufgegeben würde. Nicht etwas, weil sie keine Umsätze macht (Kollonne stehen vor dem Schalter) sondern “weil sich Investitionen in die Poststellen nicht mehr lohne”. Das war schon ziemlich verlogen. Denn die Poststelle musst gar nicht saniert werden. In einer Nachbarsgemeinde haben sie nämlich den genau gleichen Brief verschickt. Jetzt ist eine kleine Postablage im Migrolino. Man kann ein Paket selber wägen und aufgeben und Briefe einwerfen. Es gibt noch 20 Postfächer, welche vom fahrenden Pöstler aufgefüllt werden. (Für Firmen sind diese Postfächer aber zu klein). Der Postomat ist verschwunden. Bis zum nächsten sind es 13 Minuten mit dem Bus.

    Ich kann den Unmut verstehen, welche sich bei dem Teil Bevölkerung breit macht. Wie sollen also die tausende von “alleinstehenden” Bauernhöfe die Post bekommen. Und das in einer Zeit wo durch Onlinehandel z.B. der Paketversand grandios zunimmt?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller
      Es geht nicht um allfällige “Gewinne” der Post.
      Es geht um die Tragfähigkeit.
      Es geht auch darum, dass sich Kosten und Nutzen in einem vernüftigen Rahmen bewegen.

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