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Ein Punktesystem für Einwanderer

Gezielte, ge­steu­erte Ein­wan­de­rung mit einem Punk­te­sys­tem, ge­winnt in den hoch­ent­wi­ckel­ten In­dus­trie­staa­ten immer mehr an Be­deu­tung. Warum? Damit können Staa­ten genau die­je­ni­gen Per­so­nen ins Land ho­len, wel­che drin­gend ge­braucht wer­den. Auf einer Man­gel­lis­te, die dau­ernd ak­tua­li­siert wird, sind die ge­such­ten Be­rufe aufgeführt. Es wer­den beim Punk­te­sys­tem aber auch u.a. die be­ruf­li­che Qua­li­fi­ka­tion, Aus­bil­dung und Sprach­kennt­nisse des Ein­wan­de­rers berücksichtigt. Er­reicht er eine be­stimmte Punkt­zahl, darf er ins Land ein­rei­sen.

 

Die USA (GREENCARD), Kanada, Australien und Neuseeland praktizieren seit Jahrzehnten erfolgreich ein Punktesystem für Einwanderer. Die gesteuerte Einwanderung mit einem Punktesystem sei ein grosser Erfolg und ein Grund von Kanadas Wettbewerbsfähigkeit,​ sagte der Einwanderungsminister​ JASON KENNEDY. So ging auch die Finanz und Wirtschaftskrise praktisch unbeschadet an Kanada vorbei. Die Aussagen von EDUARD GNESA in der NLZ-Ausgabe vom 14.Januar sind deshalb falsch. Ebenso die Befürchtung, ein Punktesystem wäre mit der Personenfreizügigkeit​ nicht vereinbar; es ist in erster Linie für Nicht-EU-Bürger gedacht.

 

Das kleine EU-Land Dänemark hat als erster Staat in Europa bereits 2008 ein Punktesystem eingeführt. Der damalige Ministerpräsident und heutige NATO-Generalsekretär ANDERS FOGH RASMUSSEN erklärte zur Einführung: „Manche sollen ganz einfach nicht in unser Land. Das ist keine Frage des Alters, sondern des gesunden Menschenverstandes!“ Dagegen soll es z.B. für eine US-Krankenschwester, die etwas Dänisch spricht leichter sein, einzuwandern. „Sie brauchen wir“. Wer hingegen Dänemark nur zur Last liege sei nicht willkommen, sagte RASMUSSEN.

 

Österr​eich praktiziert mit der ROT-WEISS-ROT-CARD ebenfalls ein Punktesystem und auch Deutschland hat mit der BLUE CARD einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Die Wirtschaft, Verbände, der Gewerkschaftsbund und sogar die Grünen fordern ausdrücklich ein Punktesystem für Einwanderer.

 

Da auch namhafte Ökonomen, wie der Basler UNI-Professor GEORGE SHELTON für die Schweiz ein Punktesystem ähnlich dem Kanadas ausdrücklich empfehlen, reichte ich bereits 2010 im Parlament eine entsprechende Motion ein. 80 Nationalräte unterschrieben mein Anliegen.

 

Warum sich die Schweiz in dieser Sache so schwer tut, ist mir ein Rätsel. Langfristig wird jedoch kaum ein Land darum herumkommen, seine Einwanderung gezielt zu steuern. Das Punktesystem ist ein optimales Instrument, um dieses gesteckte Ziel zu erreichen.

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Comments to: Ein Punktesystem für Einwanderer
  • Januar 19, 2014

    Das Punktesystem hat aber einen grossen Nachteil. Die Politiker geben vor, wie Punkte zu vergeben sind. Ein rigoros gehandhabter Inländervorrang ist die bessere Lösung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Safado, meine Lösung dazu siehe weiter oben. Die Berechnung erfolgt rein mathematisch. Die Politik kann nur noch die Bereiche und die angestrebte Arbeitslosenrate definieren.

      Die angestrebte Arbeitslosenrate muss aber so definiert sein, dass ein Inländervorrang automatisch besteht.

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  • Januar 19, 2014

    @ Y. Estermann,

    Jedem vernünftig denkenden Menschen muss doch “einleuchten”, was sie hier schreiben, BRAVO.

    Wenn aber FDP & SP jetzt – mit sich diametral gegenüberstehenden politischer Meinungen – gemeinsam
    gegen eine sinnvolle Beschränkung/Ausahl der Einwanderer Front machen, dann
    bestätigt doch mindestens eine Partei diese Volksweisheit; “Politik ist eine Hure”.
    Ist das nicht eine Schande ?

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    • Juli 19, 2021

      “…alle Andersdenkenden…”

      Nun, wenn nicht mehr sachlich diskutiert wird, sondern bloss politische Positionen verteidigt werden, dann kann dies zu solchen stilistischen Blüten kommen.

      “Wir haben mit der EU einen Vetrag geschlossen…”
      Die​ INI sieht ja vor, dass ein Vertrag der Bilateralen I innert 3 Jahren neu verhandelt werden soll – also soll eine Einigung für die neue Ausgangslage gefunden werden. Wenn beide Seiten mit der neuen Einigung einverstanden sind, wo ist dann das Problem?

      “Europap​hoben…”
      Da wären wie Ihrerseits beim 1. Abschnitt Ihrer Ausführung.

      “Vert​rag einseitig ändert”
      Sicher kann sich die EU einer Neuverhandlung widersetzen; aber sie wird ebenfalls ihre Interessen abwägen, denn wenn das ganze Vertragswerk gekippt würde, dann hätte die EU auch ein paar Probleme zu lösen:
      – Nord-Süd mit 40-Tönnern, aber nicht durch die Schweiz?
      – Woher kommen dann die Mia. an Forschungsgeldern und Kohäsionszahluneg?
      -​ etc.
      Sie sehen, dass es sich für die EU auch lohnen wird, über Neuverhandlungen eines Dossiers nachzudenken. Es ist nicht anzunehmen, dass die EU da auf Stur schalten wird. Und wenn?
      Die EU wird sich wie die Schweiz Gedanken über Kosten/Nutzen der Verträge machen müssen. Ich denke, wir erhalten unter dem Strich von der EU weniger, als umgekehrt.

      “Unzuv​erlässige Vertragspartner oder stehen wir zu den Verträgen, die wir schliessen und die das Volk beschlossen hat?”
      Das ist doch ein ganz normales Vorgehen, dass man Verträge geänderten Rahmenbedingungen anpasst – alles andere wären unlautere Knebelverträge, welche wiederum angefochten werden können.
      “Ausserdem hat sich die Kontigentierung der Zuwanderung in der Vergangenheit weder gelohnt noch bewährt.”
      Sicher?
      http://www.bfs.admi​n.ch/bfs/portal/de/in​dex/themen/04/02/01/k​ey/bip_einw.html
      -> Excel öffnen, Tabelle auswählen, einfügen, Liniendiagramm…

      ​Was sieht man? Bis 2007 (Einführung der vollen PFZ) hatten wir ein stetiges Wachstum des BIP/Kopf, danach ist der BIP/Kopf stagniert und zwischendurch auch mal eingebrochen.
      Vor 2007 hatten wir keine volle PFZ…

      “Die Zuwanderung ist auch ein grosses Geschäft…”
      Und wie vielen ausländischen Studenten finanzieren wir über unsere Steuern ihr Studium in der Schweiz mit?
      Wie viel Steuergelder müssen wir in die Infrastruktur buttern, damit diese dem masslosen Ansturm standhält?
      Was kostet uns der zusätzliche Energie- und Wasserverbrauch? Was die Abwasser- und Abfallaufbereitung? Was kosten uns die zusätzlichen CO2 Emissionen an indirekten Kosten, welche in der Schweiz anfallen?
      Also: Bitte nicht einzelne Rosinen picken, sondern eine Vollkosten/Vollnutzen​-Rechnung präsentieren – mal sehen, was dann unter dem Strich übrig bleibt.

      “Einricht​ungen Milliarden einzahlen mit den Jahren”
      Wann kommt in der Schweiz die nächste Kriese und haben sie dann genug einbezahlt?
      Und bei der AHV – klar zahlen sie heute noch mehr, als sie kosten; aber morgen wollen sie dafür dann auch kassieren. Wer bezahlt dann? Noch mehr Einwanderer? Wie viele haben denn in der Schweiz platz, bis auf Sie einsehen, dass das Boot irgendwann mal voll ist? Zudem wäre dies dann ja ein verbotenes Schneeballsystem: https://www.bj.admin.​ch//content/bj/de/hom​e/themen/gesellschaft​/lotterien_und_wetten​/schneeballsysteme.ht​ml

      “In Deutschland…”
      Hab​en Sie sich mal die Mühe gemacht, wie hoch der Ausländeranteil in der Schweiz ist und diese Zahl mit einem anderen EU Land verglichen? Und klar glaube ich, dass z.B. Deuschland die Auswanderer irgendwie wieder substituieren muss – vielleicht sollten sie sich mal überlegen, was die Schweiz besser macht, dass sie dieses Problem nicht hat? Vielleicht ist es ja auch gerade die “Europaphobie”, welche uns bisher vor schlimmerem bewahrt hat? Wir sind noch souverän…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schmitt

      Ja, ich kann das Problem nicht sehen. Ich höre nur die Schreckensszenarien, wie sie bereits vor der EWR-Abstimmung verbreitet wurden.

      Nachverhan​dlungen, Neuverhandlungen, Vertragsbruch – irgendwie verwirrt mich ihre Ausführung – Was zu tun ist, das steht ja in der Initiative.

      Ihr grösstes Problem ist also ein alltäglicher Vorgang? Arbeitsverträge, Mietverträge und viele mehr werden tagtäglich einseitig gekündet. Sind das also alles Schwerverbreicher, die sowas tun?

      Was Sie mir mit den letzten beiden Sätzen mitteilen wollen, das ist mir ehrlich gesagt zu wirr, als dass ich das verstehen könnte…
      …versuch​en Sie es noch einmal so zu formulieren, dass man Ihren Ausführungen auch einigermassen folgen kann. Danke!

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    • Juli 19, 2021

      “Was würden Sie sagen, wenn Ihre Bank Ihren Hypothekenvertrag aus heitern Himmel einseitig ändern würde…”
      Das könnte sie ja, wenn sie sich an die ausgemachten Bedingungen oder ans OR haltet – Dann ist alles Ordnungsgemäss…
      ..​.aber solange die Bank an mir verdient, wird sie das wohl kaum tun, oder es wäre töricht.
      Ich habe in einer früheren Stelle von meinem Arbeitgeber auch schon eine (einseitige) Änderungskündigung erhalten (nicht zu meinen Gunsten) – Auch da ist rechtlich alles korrekt abgelaufen.
      Sie sehen also, einseitige Kündigungen, Neuverhandlunegn, etc. sind etwas ganz alltägliches und keine Schreckgespenster. Ich kenne keine Verträge welche nicht einseitig gekündigt wurden – Auch wenn es danach heisst, dass in gegenseitigem Einvernehmen gekündet hat. (Was dann z.B. heisst: Der Büezer hat selbst gekündet, sonst hätte ich ihm gekündet -> Beides wieder einseitige Vertragsauflösungen).​ Auch in der EHE, wo im kleingedruckten vielleicht steht “bis dass der Tod euch scheidet” kommt es zu solchen einseitigen Kündigungen – Da werden dann bloss noch die Konzequenzen ausgehandelt.
      In den Bila ist der von Ihnen beschriebene Fall übrigens auch abgehandelt…

      “E​in gekündigter Vertrag kann dann aber auch nicht mehr nachverhandelt,” (da haben Sie “werden” vergessen 😉 )
      In der IN steht aber: Wenn die Nachverhandlungen innert drei Jahren… dann… Also, sollten die Nachverhandlungen nichts bringen, dann und erst dann hat die Schweiz die PFZ zu künden (stünde dies nicht in der INI, dann wären die in 100 Jahren noch am Nachverhandeln).

      ​”Dass eine Zustimmung durch alle Staaten kaum zustande kommen wird, ist fast sicher, denn wieso sollte ein Staat, wie zum Beispiel Dänemark, der Schweiz, einem Nichtmitglied der EU, bessere Bedingungen zugestehen als er selbst hat…”
      Vielleicht wollen auch Sien icht ihre 40-Tönner über die Alpen tragen? Vielleicht haben noch andere EU Mitglieder ein Interesse daran? Ich nehme auch an, das die Mia. an Forschungsgeldern und Kohäsionszahlungen in der EU nicht unerwünscht sind? Wir haben auch etwas zu bieten und sind nicht auf die gnädigen Allmosen der EU angewiesen. Dies kann und soll bei den Nachverhandlungen auch so einfliessen!

      “Den​ken Sie bitte daran, jeden zweiten Franken verdienen der Schweizer und die Schweizerin in der und mit der EU…”
      Ja klar – Umgekehrt nicht? AFAIK importieren wir noch immer mehr aus der EU, als wir importieren – Also fliesst mehr Geld in die EU, als zurück…

      “Es geht darum, wie wir mit der EU guten und tragfähigen Lösungen kommen, …” (Fehlt da nicht ein Wort?)
      Und eine gute und tragfähige Lösung wird ausgehandelt, so dass die EU von uns etwas erhält und wir im Gegenzug von der EU… (Wie beim Arbeitsvertrag: Ich gebe dem Arbeitgeber meine Arbeitskraft und mein know-how – Er gibt mir im Gegenzug einen Lohn dafür).

      “Blocheri​aner und EUphoben” ???
      Meine Gehirnmasse ist gross genug, als dass ich das Denken outsourcen müsste. Und ob Ihre Kraftausdrücke als überzeugende Argumente verendet gewertet werden, das müssen andere beantworten. Mich überzeugen diese Kraftausdrücke jedenfalls in keiner Weise!

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    • Juli 19, 2021

      Sehen Sie Herr Schmitt
      Ich finde, dass mit der Initiative die PFZ (nach 3 Jahren erfolgloser Verhandlung) zu Gunsten der Schweiz einseitig geändert würde. Ich bin nun mal der Meinung, dass das Boot langsam voll ist und es an der Zeit ist, Gegensteuer zu geben. Die Schweiz ist einfach zu klein, als dass die ungehemmte Zuwanderung noch ungebremst weitergehen kann.

      Ich finde nicht, dass der Schaden für die Schweiz grösser wäre, als jener für die EU – aber wie das in der Politik ist, dürfen Sie gerne anderer Meinung sein.

      Ja, Sie haben Recht: Es geht heute um 8 Mia. bald um 9 Mio, dann um 10 Mio, 11 Mio, 12 Mio – wann gedenken Sie denn, das Gefühl zu haben, dass das Boot voll sei?

      Sicher muss man bei einer Änderungskündigung damit rechnen, dass der Vertragspartner den Vertrag künden wird, wenn ihm die neuen Bedingungen nicht passen – Das ist ja übrigens Sinn und Zweck einer Änderungkündigung; nur muss der Partner dann Kosten/Nutzen abwägen und überlegen, was ihm dabei entgeht (z.B. 40 Tönner auf der Nord-Süd Achse, Mia an Kohsionszahlungen und Forschungsgeldern, etc.)

      So, die Schweiz ist nach dem NEIN zu EWR in grosse Schwierigkeiten geraten? Ich denke, mit dieser Meinung stehen Sie ziemlich alleine da.

      IMHO schliesst man Verträge, wenn solange beide Seiten das Gefühl haben, dass es eine gute Sache ist – ändert sich die Situation, dann ist es ebenso normal, dass Verträge wieder gekündet werden… Doch bevor man den Vertrag kündet, sollte man versuchen sich (während den 3 Jahren) auf eine neue Regelung zu einigen, bei der wieder beide Seiten einverstanden sind – auch das ein ganz normaler Vorgang (oder haben Sie keine Mietzinsreduktion bei Ihrem Vermieter beantragt, weil die Rahmenbedingungen (Leitzins) geändert haben?)

      Ja, ich werde der Abstimmung gelassen entgegensehen und reue mich insgeheim, wenn Sie nach einer allfälligen Annahme stampfen werden; aber ich bin überzeugt, dass sich danach die Erde weiter dreht und nicht untergehen wird.

      Was das Vertragswesen angeht und ich Ihre Arumentation verfolge, dann sehe ich, wie Sie mir doch etwas Recht geben mussten *freu*

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  • Januar 19, 2014

    Frau Estermann, es braucht kein kompliziertes Punktesystem. Die Kontingente können ganz einfach berechnet werden:

    Man nimmt die Arbeitslosenraten der verschiedenen Branchen und berechnet anhand von diesen die Kontingente. Es muss nur definiert werden, welche Arbeitslosenrate langfristig angestrebt werden soll.
    Die langfristig angestrebte Arbeitslosenrate muss einfach so angesetzt sein, dass Grundsätzlich ein Innländervorrang besteht. Falls das Angebot in der Schweiz nicht ausreicht sollte die Wirtschaft bei Bedarf Arbeitskräfte kurzfristig im Ausland rekrutieren können. Dies darf natürlich nicht kostenlos sein und der Preis sollte eigentlich hoch gehalten werden. Damit muss die Wirtschaft wieder Verantwortung übernehmen und langfristig wieder Fachkräfte selber in der Schweiz ausbilden.

    Die Verteilung der Kontingente ist auch einfach. Sie werden innerhalb der unterschiedlichen Branchen öffentlich versteigert. So wird gewährleistet, dass wirklich nur benötigte Fachkräfte in die Schweiz kommen.
    Die Gewinne könnte man z.B. in die AHV einfliessen lassen.

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    • Juli 19, 2021

      Es gibt verschiedene Ansätze…
      …ein Punktesystem ist sicher einer davon (bereits bewährt, z.B. in Öserreich oder vergl. http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Einwanderung

      “…Einwanderungspo​litik
      Einige Migrationsexperten sind der Meinung, dass die momentane Einwanderungspolitik mit den anderen Staaten nicht konkurrenzfähig sei, so dass in der Tendenz überwiegend Geringqualifizierte nach Deutschland einwanderten. Es fehle ein selektives Modell, wie das in Kanada, den USA und dem Vereinigten Königreich üblichen Punktesystem, das zur verstärkten Einwanderung von Fachkräften führt….”)

      Siche​r gibt es auch andere Systeme, welche ebenfalls zum gewünschten Resultat führen können.

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  • Januar 19, 2014

    Justizministerin der Eu Frau reding hat gesagt im falle einer Annahme der PFZ gebe es keine Verhandlungen.(Diktat​ur lässt grüssen)
    Die PFZ sei einMenschenrecht.Die Schweiz übernimmt immer mehr EU-Recht.Wie sieht es aus wenn die EU auch ein Schweizerrecht übernehmen würde wie zum Beispiel die direkte Demokratie? Wäre auch ein grosses Menschenrecht.
    Nur bei diesem Recht würde die EU vermutlich nicht mehr lange bestehen.

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  • Januar 19, 2014

    Wo ist der Unterschied zwischen einem Inserat, wo Fachleute gesucht werden und einer “Punkteliste”? Und was steht denn so auf einer solchen Liste?
    Bildung? Sprachkenntnisse? Dialekt? Bekenntnis zum Christentum oder Einverständnis mit den hiesigen Finanzgepflogenheiten​?
    Allein schon der Listenpunkt “Sprachekennntnisse​” würden wohl Amerikaner und Britten in der Schweiz nicht gross interessieren, denn die Schweizer können ja die Weltprache Englisch. (CS Chef Dougan verkehrt mit seinem Personal in Zürich nur auf englisch). Wenn Dow-Chemical Schweiz oder die IBM-Forschungsstelle Rüschlikon Leute sucht, sprechen diese englisch, wenn sie das Gebäude betreten. Ich glaube kaum, dass die Schweiz solchen “Einwanderern” den Aufenthalt “wegen mangelnder Sprachkenntnisse” nicht erlauben könnte.
    Und wie steht es denn mit all den tausenden Handwerkers, welche ohne eine Schweizerische Landessprache zu beherrschen, unsere Bauwerke erstellen? Dürften die nicht mehr kommen ohne “genügend Punkte”?
    Also – die Sache ist noch unausgegoren.

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    • Juli 19, 2021

      Alex Müller: Der Unterschied zwischen einem Inserat und einer Punkteliste ist einfach zu verstehen. Die Punkteliste ist ein Steuerungsinstrument in den Händen der Behörden, das Inserat ist nach wie vor (mit oder ohne PFZ) ein Instrument in den Händen einer Firma den Richtigen für einen Job zu finden. Betr. Sprachkenntnisse: Die sind nicht immer gleich zwingend. Jemand der Englisch spricht muss nicht unbedingt Züritütsch können, vor allem nicht in einer Kaderposition, jemand der Suaheli spricht, sollte aber schon gewisse Deutschkenntnisse haben. Oder ? Die Listenersteller werden hier mit der Wirtschaft zusammenarbeiten müssen und dann braucht’s noch äs bizeli gesunden Menschenverstand.

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  • Januar 20, 2014

    Richtig, die sollen nicht mehr kommen – das Boot ist übervoll.

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  • Januar 21, 2014

    Die SVP selber wäre wohl auch nicht sehr unglücklich, wenn ihre Initiative abgelehnt würde:

    http://www.​sonntagszeitung.ch/ho​me/artikel-detailseit​e/?newsid=272337

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  • Januar 21, 2014

    Sehr geehrte Frau Estermann
    Das Auswahlkonzept über ein Punktesystem finde ich sehr gut, sofern die Punktewerte geschickt, transparent und im Interesse Aller gestaltet werden. Was aber noch fehlt, ist eine max. Begrenzung der Befölkerung: wir wollen nicht über 8 Mill. Einwohner sein!

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  • Januar 21, 2014

    Das Punktesytem ist sinnvoll.
    Die Zuwanderungs-Initiati​ve ist sinnvoll.
    Doch was ist mit den bereits in der Schweiz lebenden schlecht qualifizierten Ausländern? Die Kosten für das Sozialsystem sind enorm!

    Das Punktesystem sollte auf die bereits in der Schweiz lebenden Ausländer ausgedehnt werden, jedoch abhängig von der Anwesenheitsdauer. Je länger ein Ausländer schon in der Schweiz lebt, umso weniger Punkte muss er haben.

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  • Januar 22, 2014

    Ich sehe das Problem nicht bei den Menschen die qualifiziert sind und echte Fachkräfte sind, sondern und den ganzen Familien Nachzug der kommt. wenn 1 Arbeitet und die restlichen 4 -5 Personen auch Kinder sind zu Hause und Machen nichts! Ich habe ein Beispiel hier bei uns, Eine 4 Zimmerwohnung und es leben 8 Personen Hier wie geht das? Woher Kommt das Geld. Also stopp diese Einwanderung und stimmt JA. Das betrachte ich als eine Unterwanderung unserer Kultur als Eidgenossen .

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    • Juli 19, 2021

      Auf solche “Qualifizierten”, kann die Schweizer Bevölkerung z. B. getrost verzichten:

      http:/​/www.tagesanzeiger.ch​/schweiz/standard/Ber​ner-Gutachter-macht-g​ute-Geschaefte-mit-le​ichtglaeubiger-IV-/st​ory/11886843

      MISSW​IRTSCHAFT, wie sie im Buche steht. Finanziert über alle arbeitnehmenden und arbeitgebenden Beitragszahler/Innen (Sozialabgaben) und Steuerzahler/Innen auf dem Rücken der Schwächsten UNSERER Bevölkerung.

      Geför​dert und geschützt durch unsere linke Soziindustrie (federführend SP mit Amtsvorstehern Berset und Sommaruga).

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    • Juli 19, 2021

      Ja Danke Frau Habegger das ist richtig wie Sie das sehen. Ich kenne mich eben in verschiedenen Details nicht so gut aus.
      Aber das stimmt alles belastet unser Infrastruktur weil wir nicht mehr Platz haben in der kleinen Schweiz. Das Boot ist schon lange voll. Es werden nur Kosten verursacht die aber wir Steuerzahler zu Tragen haben.

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  • Januar 22, 2014

    Frau Estermann, einmal mehr besten Dank für Ihren Steilpass.

    Das amerikanische Einwanderungssystem, dass Sie hier als grosses Vorbild für die Schweiz lobpreisen, hat versagt!

    Das wird hier sehr kompetent aufgezeigt:

    http:/​/schlemihlsblog.wordp​ress.com/2014/01/22/u​s-einwanderungssystem​-hat-versagt/

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  • Januar 23, 2014

    Steuern senken, um Firmen und reiche Ausländer anzulocken. Und dann über die Zuwanderung jammern. Das ist SVP Politik:

    http://ww​w.20min.ch/schweiz/be​rn/story/-Die-SVP-foe​rdert-selber-die-Zuwa​nderung–13924669

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  • Januar 24, 2014

    Sehr geehrte Frau Estermann,
    Ihr Beitrag ist sicher interessant und könnte Teil eine Lösung sein – aber erst, wenn die Initiative der SVP vom vernünftigen Stimmvolk angenommen wurde.
    Ich wünsche mir, dass dem so sein wird. Danach wäre aber geistige Potenz gefragt, um etwas praktikables zu gestalten. Diesbezüglich habe ich einige Zweifel.

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    • Juli 19, 2021

      Absolut richtig, Herr Sommerhalder! Zuerst müssen wir die Souveränität und die Kompetenz über die Einwanderung in die Schweiz wiedererlangen, bevor gross über das weitere Vorgehen entschieden werden kann.

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  • Januar 27, 2014

    Welche Einwanderer brauchen wir?

    Unqualifizierte Arbeitskräfte?
    Nein!​ Davon haben wir bereits mehr als genug!

    Geisteswissenschaft​ler (inklusive Juristen und Oekonomen)?
    Nein! Davon haben wir bereits mehr als genug!

    Gut qualifizierte Naturwissenschaftler,​ Ingenieure, Techniker, Laboranten, Handwerker und andere gut ausgebildete Berufsleute?
    Im Prinzip ja. Aber nicht in jedem Fall!
    Denn Achtung!!
    Wir haben viele arbeitslose Ingenieure, Krankenschwestern, Verkäufer, Servicepersonal, Kaufleute, Bauhandwerker usw.!

    Was ist sinnvoll?

    Das Ampelsystem:
    Es gibt eine rote, eine orange und eine grüne Liste, jeder Beruf kommt auf eine dieser Listen.
    Leute mit einem Beruf auf der roten Liste dürfen grundsätzlich nicht einwandern.
    Die Zuweisung zur roten Liste ist in der Regel definitiv.
    Die Zuweisung zur orangen oder zur grünen Liste hängt von der Lage auf dem Arbeitsmarkt ab. Es ergibt sich also ein regelmässiger Wechsel zwischen oranger und grüner Liste, je nach der Entwicklung der Wirtschaft:
    Leute mit einem Beruf auf der orangen Liste dürfen nicht einwandern, solange in diesem Beruf mehr als x Leute arbeitslos sind.
    Leute mit einem Beruf auf der grünen Liste dürfen einwandern, solange in diesem Beruf weniger als x Leute arbeitslos sind.

    Bei einer Grenze von z.B. x=100 Arbeitslosen gilt:
    Orange Liste: 153 arbeitslose Maurer: Einwanderung nicht erlaubt, weil mehr als 100 Arbeitslose.
    Grüne Liste: 94 arbeitslose Krankenschwestern: Einwanderung erlaubt, weil weniger als 100 Arbeitslose.
    Rote Liste: 78 arbeitslose Historiker: Einwanderung grundsätzlich nicht erlaubt, obwohl weniger als 100 Arbeitslose.
    Wechsel​ von der grünen zur orangen Liste: es sind bereits 84 Kaufleute arbeitslos, 34 weitere Kaufleute verlieren ihre Arbeit, neu sind also 118 Kaufleute arbeitslos. Also grün -> orange.
    Wechsel von der orangen zur grünen Liste: es sind 137 Kellner arbeitslos, 54 Kellner finden Arbeit, neu sind also 83 Kellner arbeitslos. Also orange -> grün.
    (Welcher Wert für x am vernünftigsten ist, wird sicher zu hitzigen Diskussionen führen. 100 wurde gewählt, weil so die Beispiele sehr übersichtlich sind.)

    Das Ampelsystem ist einfach und selbsterklärend.
    Die​ Bürokratie beschränkt sich auf die regelmässige Anpassung der Listen und die Veröffentlichung im Internet.
    Es gewährleistet, dass die Arbeitnehmer eine grössere Chance auf eine Stelle und gleichzeitig die Arbeitgeber die nötige Auswahl haben.
    Ausserdem wird die Zahl der Arbeitslosen langsam sinken.

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  • Januar 30, 2014

    ” Das Volk hat doch bereits gesprochen!” Aufgrund falscher Angaben des Bundesrates und der Linken! 8000 und niemals 80’000! Hiess es…

    Man hätte auch früh genug angemessene Gegenmassnahmen treffen können, siehe Britanien, oder z.B. Volksenscheide endlich umsetzten können (Auschaffungsinitiati​ve) statt sich zu verweigern. Etc. etc.
    Aber zum Glück kann man mache Fehler korrigieren.

    Aber wer zu spät kommt, straft das Leben, oder in diesem Fall halt das eigene Stimmvolk!

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  • Februar 5, 2014

    Herr Schmitt, ich gehe mit ihnen völlig einig. Die Initiative einfach mit einem links-Schema abzutun, ist mehr als nur einfach. Wenn die Wirtschaft immer wachsen will, braucht sie anscheinend immer mehr Arbeitskräfte. Und wer sind denn die diejenigen, die Arbeitnehmer einstellen ? Primär doch Unternehmer, KMU usw.Diese entscheiden ja schliesslich, ob sie einen Schweizer oder Ausländer einstellen. Und wo liegt jetzt die Schuld der Masseneinwanderung ?

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  • März 20, 2014

    Ob die Freizügigkeit mit einem Punktesystem, mit Kontingenten, durch Auslosung oder mit einem neuen Saisonnierstatut aufgehoben wird, ändert nichts an der Tatsache, dass damit die bilateralen Verträge hinfällig sind. Jeder EU-Mitgliedstaat kann sie einzeln für gegenstandslos erklären.

    “Interes​sierte Auswanderer nach Kanada bietet ein Test (“Eintrittstest”) die Möglichkeit zu ermitteln, wie gut ihre Chancen stehen, sich unter der Immigrationsklasse “Skilled worker” oder “professional” in Kanada (dauerhaft) niederlassen zu können. Im Frageboden müssen mindestens 67 Punkte (Stand 2010) erreicht werden. Das Punkteergebnis ist aber letztlich “nur” ein (nicht verbindlicher) Indikator, wie die Behörden wohl entscheiden werden. Die Punktzahl dieses Eintrittstests wird ermittelt aufgrund der Angaben zur Art der Ausbildung, der Sprachkompetenz (Englisch / Französisch: Lesen, schreiben, sprechen, verstehen), der (nachweisbaren) beruflichen Erfahrung, des Alters, dem Vorhandensein eines Angebotes für eine unbefristete und für die Einwanderungsbehörden​ akzeptablen Arbeitsstelle (permanent job offer in Canada), der in Kanada erworbenen Ausbildung / Berufserfahrung und allenfalls Vorhandensein von Familie in Kanada. (…)”

    http://www.de​stinationkanada.ca/au​swandern/

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