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Eine etwas andere Einteilung (1/3): Der Progressive

(Teil 1 von 3:

Der Progressive)

Seit der französischen Revolution gibt es in der politischen Landschaft eigentlich nur drei Grundtendenzen, die sich nicht mit dem üblichen Rechts-Links-Schema decken. Es geht mir dabei nicht darum, eine Unterscheidung nach politischen Programmen oder Inhalten vorzunehmen, sondern nach Einstellungen.

Betra​chtet man die Politiker unter dem Blickwinkel ihrer Grundeinstellung, nicht nur zum politischen Handlungsfeld, sondern zum Leben allgemein, dann kristallisieren sich folgende drei Typen heraus: Der Progressive, der Reaktionäre und der Konservative.

Ich werde nun versuchen, diese drei Typen in ihren Absichten und ihrer Handlungsweise zu beschreiben und zu untersuchen.

Dazu werde ich in allen drei Fällen vom gleichen Bild ausgehen und es an die drei Typen anzupassen versuchen.

Das Bild von dem ich ausgehe ist Folgendes: Ein Mensch steht vor dem Abgrund, was nun?

Wie reagieren unsere drei Typen?

Nehmen wir zuerst den Progressiven.

Der zögert nicht lange. Sein Vorwärtsdrang ist so gross, dass er sich durch nichts aufhalten lässt und resolut den Sprung in den Abgrund wagt. Sein Vertrauen ist grenzenlos. Er ist überzeugt, dass ihn die Flügel des Enthusiasmus und der löblichen Absicht sicher ans andere Ufer tragen werden. Er bedenkt dabei weder die Tiefe noch die Breite der Schlucht. Sein Glaube versetzt zwar keine Berge, stopft aber dafür alle Löcher, seien sie noch so abyssal. Philipp Hildebrand ist so ein Progressiver. Er versucht zurzeit tatsächlich, das Fass ohne Boden der EU-Finanzen durch den Ankauf von fünfzehn Milliarden Euro täglich zu füllen. Dass er dadurch die Schweiz zu ruinieren droht, schert ihn nicht. Er ist ein Progressiver, ein Vorwärts Schreitender, ein Aufstrebender, für den allein die löbliche Absicht zählt.  Abwarten und vorsichtiges Abtasten sind in seinen Genen nicht vorprogrammiert.

Der​ Progressive kann nicht anders als auch am Rande des Abgrunds einen grossen Schritt nach vorn zu tun, denn Bewegung bedeutet für ihn Leben, auch wenn unten der Tod wartet.

Was soll’s, dann eben nur kurz gelebt und im Sturzflug noch einen Geschwindigkeitsrekor​d brechen! Auf diese Weise bleibt wenigstens die Hoffnung, in die Geschichte einzugehen.

Für den Progressiven ist nicht das Ziel wichtig, auch nicht der Weg, und der Weg ist für ihn schon gar nicht das Ziel, nein, für den Progressiven ist die Bewegung an sich der Endzweck, also nichts anderes als Selbstzweck. Das angestrebte Ziel ist nur der Vorwand, um Bewegung ins Leben zu bringen.

Nichts fürchtet der Progressive dabei mehr, als definitiv sein Ziel zu erreichen. Denn dann müssten ja alle Räder still stehen. Und das käme einer Art Katalepsie gleich, der Progressive käme sich vor wie ein lebendig Toter.

Also bewegt er sich immer nur im Kreis, und immer schneller, wie von einer unsichtbaren Hand angepeitscht. Er wird zu einem Taifun, der zerstörerisch um eine gähnende Leere tanzt.

Die Bewegung darf nicht aufhören, koste es, was es wolle. Um aber diese Dynamik aufrecht erhalten zu können wie eine Art Perpetuum mobile, braucht es  einen Treibstoff.

Dieser Treibstoff heisst Unzufriedenheit. Manchmal ist sie gepaart mit Neid und Missgunst. Das bewegt die Massen. Weil jeder, der den Eindruck hat, zu kurz zu kommen, nichts auf die lange Bank schieben will. Die Veränderung muss jetzt sofort und allseits sichtbar vor sich gehen. Allein eine Akzeleration der Geschichte vermittelt dem progressiven Geist den Eindruck, wirklich etwas zu bewegen.

Das ergab in der neueren Weltgeschichte bewegte Kapitel wie den Marsch auf Rom, den langen Marsch oder den Marsch auf die Feldherrnhalle, die alle ziemlich brutale Folgen hatten.

Der Progressive bewegt sich aber auch, weil er den Eindruck hat, dass sich sonst nichts bewegt. Dies rührt daher, dass er die Lebensströme nur oberflächlich betrachtet und keinen Sinn entwickelt für Prozesse, die im Unsichtbaren ablaufen.

Denn der Progressive glaubt nur an die materielle Realität, er bewegt sich nur an der Oberfläche der Welt. Für ihn existiert lediglich das, was er mit seinen fünf Sinnen wahrnehmen kann. Das allein lässt sich konkret bewegen. Alles andere gehört ins Reich der Märchen und Chimären.

Interessan​t ist auch, dass der Progressive mit einem unbezwingbaren Optimismus ausgestattet ist, der sich durch keine Niederlage trüben lässt. Dies ist ja auch folgerichtig, denn die einzige wirkliche Niederlage für einen Progressisten läge, wie schon gesagt, in der Erreichung des Ziels, also in der Einstellung der Bewegung. Darum bleibt der Progressive lieber ein bewegter Verlierer, der sich damit begnügt, immer nur moralisch zu siegen, damit er bis in alle Ewigkeit gegen die Ungerechtigkeit der Welt ankämpfen kann.

 

(Es folgt in Kürze Teil 2)

 

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Comments to: Eine etwas andere Einteilung (1/3): Der Progressive
  • November 10, 2011

    Und dann gibt es da noch den Erzkonservativen. Er zeichnet sich durch folgende Eigenschaften ab:

    1. Er ist ein Isolationist. Alles was von ausserhalb der Landesgrenzen kommt, ist grundsätzlich schlecht. Er ist für die Abschottung seines Landes.

    2. Er ist gläubiger Anhänger seiner Religion. Er hetzt gegen Mitglieder anderer Religionen und grenzt deren religiösen Freiheiten ein, z.B. durch Bauvorschriften bei Gotteshäusern.

    3. Er hält an veralteten Mythen fest, auch wenn diese in einer globalisierten Welt schon lange nicht mehr tragbar sind. So predigt er immer noch den Mythos des erfolgreichen Alleingangs oder den Mythos einer Unabhängigkeit, die es in einer globalisierten Welt nicht mehr gibt. Auch glaubt er an den Mythos der Wehrhaftigkeit seines Landes.

    4. Er ist äusserst faktenresistent. Selbst wenn die Fakten eine klare Sprache sprechen und seine Mythen widerlegen, hält der Erzkonservative an diesen fest.

    5. Gesellschaftlichen Veränderungen steht er äusserst kritisch gegenüber. “Das haben wir schon immer so gemacht”, ist sein Motto. Daran hält er fest, ohne zu überprüfen, ob sich die Rahmenbedingungen geändert haben.

    Sollten die eine oder andere Eigenschaft auf Sie zutreffen, werter Herr Freysinger, dann ist das selbstverständlich reiner Zufall 😉

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    • Juli 19, 2021

      “4. Er ist äusserst faktenresistent. Selbst wenn die Fakten eine klare Sprache sprechen und seine Mythen widerlegen, hält der Erzkonservative an diesen fest”

      Diesen Eindruck habe ich von Ihnen bei EU-Themen auch bekommen 😉

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe meine Aussagen immer anhand von Fakten belegt. Im Gegensatz zu Ihnen.

      Es ist nun mal eine Tatsache, dass die Schweiz nach Italien das tiefste Wirtschaftswachstum in Westeuropa seit Einführung des EU-Binnenmarktes hat!

      Wer diesen Fakt ignoriert, der ist wahrlich faktenresistent!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr schön beschrieben, Herr Lohmann.

      Leider gibt es in unserem Parlament (trotz den massiven Verlusten der SVP und dem Ausscheiden der EDU) immer noch viel zu viele solcher Erzkonservativen…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann

      Ich war immer der Meinung, dass ich meine Meinung sachlich darstelle, gerne dürfen Sie konkrete Fragen an mich stellen, dann liefere ich entsprechende Fakten.

      Wirtschaft​swachstum: Ich glaube, sie verstehen diese Zahl nicht. Stark vereinfacht: Sie erreichen Wirtschaftswachstum, indem Sie mehr Ware und Dienstleistungen als vorher verkaufen. Sind Sie soweit einverstanden?
      Nun, wie erreichen Sie also, dass mehr Personen Ihre Ware/Dienstleistungen​ beziehen?
      a) Sie machen Ihre Ware/Dienstleistung attraktiver
      b) Sie bieten Ihre Ware/Dienstleistung an mehr Personen an (grösserer Markt)
      c) Sie erhöhen die Kaufkraft der potentiellen Konsumenten
      Soweit ebenfalls einverstanden?

      Neh​men wir also Wirtschaftswachstum eines x beliebigen EU Staates, was ist passiert?
      a) Der Euro ist weniger wert als der Franken. Das heisst, mit der Währung Euro kann ich günstiger exportieren. Da der Preis niedriger ist, steigt die Attraktivität der Ware/Dienstleistung durch den sinkenden Preis.
      Einverstanden?

      c) Schauen Sie sich die Verschuldung der EU Staaten an. Es ist keine Kunst, Schulden zu machen und Geld in den Markt hineinzuwerfen. Das Geld wird ausgegeben, primär im Inland. Vergleichen Sie also die Finanzpolitik der Schweiz und den EU Staaten. Was fällt Ihnen auf?

      Nun möchte ich noch ein Beispiel mit der Schweiz machen.
      b) Ich kann die lokale Wirtschaft ankurbeln, indem ich mehr Personen Vor-Ort bedienen kann. Welches Instrument eignet sich dafür? Jawohl, die PFZ. Logische Konsequenz der Zuwanderung ist ein grösserer Markt, denn bekanntlich konsumiert jeder Mensch.
      Fairerweise müsste auch das Wirtschaftswachstum der Schweiz mit dem Bevölkerungswachstum korrigiert werden.

      Zwischen “wissen”, “verstehen” und “anwenden” gibt es einen Unterschied. Zahlen blind wiedergeben, bringt nichts.

      Relevante Zahlen ist beispielsweise das BIP pro Kopf, ein direkter Indikator für den Wohlstand des einzelnen Bürgers. Und dieser ist ab 2007 gesunken. Zeitliche Parallele mit der Einführung der PFZ. Zufall?

      Wirtschaft​szahlen: http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/themen/13/04/01/key​.html
      BIP einfach erklärt: http://www.vimentis.c​h/d/lexikon/4/Bruttoi​nlandprodukt.html

      Ich stehe Ihnen natürlich für weitere Erläuterungen zur Verfügung

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Mayer

      Ich finde ja fast härzig wie Sie mir, einem Ökonomen, erklären wollen, was das BIP ist.

      1. Sie sollten aber wenn schon Quellen zitieren, auch wissen, was diese Quellen darstellen: Bei den von Ihnen zitierten Grafiken des bfs geht es um die RELATIVE Veränderung des BIP/Kopf. Wenn die Kurve sinkt heisst das nicht, dass das BIP/Kopf gesunken ist. Es heisst nur, dass es weniger stark gewachsen ist!!!

      2. Die Einführung der PFZ war 2002. Und wenn Sie die Grafiken betrachten sehen Sie, dass wir ab 2002 einen starken Anstieg des Wachstums haben. Selbstverständlich gab es 2007-2009 einen Einbruch (und zwar weltweit). Dieser Einbruch hat aber nichts mit der PFZ zu tun, sondern mit dem Einbruch der Weltwirtschaft von der wir als Exportnation abhängig sind!

      3. Wenn Sie auch aktuelle Zahlen betrachtet hätten, dann wüssten Sie dass wir 2010 wieder einen starken Anstieg hatten.

      4. Wenn ich von Wirtschaftswachstum spreche, dann meine ich selbstverständlich das kaufkraftbereinigte Wachstum des BIP/Kopf! Und da hatte die Schweiz das zweittiefste Wachstum aller westeuropäischen Staaten! Alle ihre Einwände betreffend EURO etc sind damit hinfällig!

      5. Wenn Sie wüssten wie sich das BIP zusammensetzt, wüssten Sie auch, dass das die Exporte von zunehmender Bedeutung sind. Das Wachstum der EU-Staaten hat vor allem wegen den steigenden Exporten zugelegt!

      Ich erteile Ihnen gerne Nachhilfe in Sachen VWL!

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    • Juli 19, 2021

      Ach ja, Herr Mayer, wenn Sie sich tatsächlich für die Fakten interessieren betreffend Wirtschaftswachstum (kaufkraftbereinigt und pro Kopf!!!) dann sollten Sie sich diese ausgezeichneten Artikel von Herrn Schlemihl zu Gemüte führen:

      http://sch​lemihlsblog.wordpress​.com/2011/10/03/eu-st​aaten-sind-wirtschaft​lich-erfolgreicher-al​s-die-schweiz/

      htt​p://schlemihlsblog.wo​rdpress.com/2011/10/1​9/das-marchen-von-der​-schadlichen-massenei​nwanderung-teil-2/

      oder auf Viments:

      http://ww​w.vimentis.ch/d/dialo​g/readarticle/eu-staa​ten-sind-wirtschaftli​ch-erfolgreicher-als-​die-schweiz/

      http:​//www.vimentis.ch/d/d​ialog/readarticle/das​-maerchen-von-der-sch​aedlichen-masseneinwa​nderung-teil-2/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lauber,

      Wenn sie aufmerksam gelesen hätten, dann hätten sie gemerkt, dass Herr Schlemihl in den von mir zitierten Quellen bei allen Grafiken die Quellen angibt! Und diese sind:

      Weltbank
      In​ternationaler Währungsfonds
      Staats​sekretariat für Wirtschaft seco
      Bundesamt für Statistik

      Die Zahlen und Fakten kommen von diesen Institutionen nicht von Herrn Schlemihl!

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    • Juli 19, 2021

      Und Sie haben das Problem, dass wir in einer Demokratie leben. Falls Sie wi
      ssen, was das ist. Ansonsten lassen Sie es gut sein. Herr Dieter Lohmann.
      Das nennen Sie wirklich “Gotteshäuser”? Meinen Sie das ernst?

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Lohmann,

      mal eine Frage,

      einmal behaupten sie, unser BIP hat ich zur EU schlecht entwickelt.

      das andere mal, unser BIP hat sich seit 2002 rasant entwickelt, wegen der PFZ.

      Nur so am Rande, sehen sie nicht dass die EU zumindest im Augenblick beim Stimmvolk, keine, nicht mal die aller kleinste Chance hat?

      Zudem was und wer sich entwickelt hat, ist augenfällig, dazu braucht es keine Grafik, es genügt, wenn man über die Grenzen fährt.

      Die Türkei steht heute besser da, als Griechenland. Die müssen die Griechen nicht mehr erobern, sie können sie in Kürze kaufen.

      Der Schweiz geht es immer noch am Besten.

      Deutschlan​d seit dem Euro um einiges schlechter als vorher.

      Die Frankenstärke sagt ja auch was aus.

      Nur nochmals zum Nachdenken. Die EU ist früher oder später Geschichte. Und wie in EX-Jugoslavien wird es Probleme geben, wenn sie sich auflösen müssen. Deutschland butterte viel Geld in die EU, mal schauen, ob diese sich einfach so freundlich verabschieden. Grichenland ist ja dabei, sich aufzurüsten. Ich denke Italien wäre auch gut beraten, dies auch zu tun.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Lohmann

      Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie stärker auf meine Fragen eingehen würden, damit ich Ihre Gedankengänge besser nachvollziehen kann. Meine Fragen in meinem Kommentar waren nicht rhetorischer Natur, Ihre Antworten wären wirklich hilfreich.

      Nun, verstehe ich es also richtig, dass Sie als Ökonom die Finanzpolitik der EU Länder als erfolgreich bezeichnen und die Schweiz als weit weniger erfolgreich durch Ihren Alleingang?

      Nun zu Ihren Punkten:
      1. Die Kurve geht in den negativ Bereich, d.h. das BIP/Kopf ist gesunken. Nochmals dei Quelle: http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/themen/13/04/01/key​.html

      2. “Erst seit 2007 besteht für die [[EU-15|485]] Staaten die uneingeschränkte Freizügigkeit.” Quelle: http://www.vimentis.c​h/d/publikation/159/P​ersonenfreiz%FCgigkei​t+-+wo+steht+die+Schw​eiz+heute%3F.html
      Kö​nnen Sie Ihre Aussage “Dieser Einbruch hat aber nichts mit der PFZ zu tun” belegen?

      3. Bitte um Quellenangabe.

      4. Bitte um Quellenangabe. Und nein, das ist logisch. Stichwort: Verschuldung und Wert des Euros. Oder wie sehen Sie als Ökonom die Zusammenhänge?

      5. Korrekt, da bin ich mit Ihnen einig. “b) Sie bieten Ihre Ware/Dienstleistung an mehr Personen an (grösserer Markt)
      ” Wo habe ich etwas anderes behauptet? 🙂

      Tatsächlich habe ich den Artikel von Herr Schlemihl aufmerksam durchgelesen. Leider habe ich auf den verwiesenen Quellen diese Grafiken nicht gefunden. Aber gehen wir davon aus, die Statistik wäre korrekt: Irland 91.9%

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Nünlist,

      1. Falsch, ich sage, dass das kaufkraftbereinigte BIP/Kopf seit Einführung des EU-Binnenmarktes (1993) in der Schweiz im Vergleiche zu den EU-Staaten (Ausnahmen Berlusconi-Italien) kaum gewachsen ist.

      Sieht man sich diesen Zeitraum von rund 18 Jahren etwas genauer an, stellt man fest, dass die Bilanz insbesondere in den 10 Jahren nach dem fatalen EWR-Nein für die Schweiz katastrophal ist!!!

      Seit Inkraft-Treten der Bilateralen (inkl. PFZ) hat sich die Situation verbessert und wir können wieder einigermassen mit den EU-Staaten mithalten. Also im Verhältnis zu den Jahren 1993-2002 stehen wir heute klar besser da. Aber im Verhältnis zu den EU-Staaten stehen wir betreffen Wirtschaftswachstum immer noch relativ schlecht da!

      2. Sie haben recht. Zurzeit hätte ein EU-Beitritt an der Urne keine Chance. Aber es ist leider so, dass es in der Schweiz immer etwas Druck von aussen braucht bis sich etwas bewegt. Und erst wenn dieser Druck gross genug ist, lenken wir Schweizer ein. Ohne Napoleon wäre die Schweiz kein demokratischer Rechtsstaat! Zudem auch die UNO-Mitgliedschaft brauchte seine Zeit. Aber schliesslich hat das Volk doch zugestimmt!

      3. “Die Türkei steht heute besser da, als Griechenland.”

      Da​s ist doch Blödsinn! Sie haben zwar insofern recht, dass die türkische Wirtschaft relativ stark wächst. Aber grosse Teile der Türkei sind immer noch Entwicklungsland. Waren Sie schon mal in den Kurdengebieten in Ostanatolien? Betreffend Lebensqualität und Infrastruktur nicht annähernd mit Griechenland zu vergleichen.

      Den Griechen geht es heute wesentlich besser als zur Zeit als sie der EWG beigetreten sind!!! Es ist noch nicht so lange her, da war Griechenland eine Diktatur mit miserablen Lebensbedingungen für die Bevölkerung. Dank der Europäischen Integration geht es den Griechen heute viel besser!

      4. “Der Schweiz geht es immer noch am Besten.”

      Schön, dass Sie immer noch an diesen Mythos glauben! Fakt ist, dass die Schweiz in den letzten rund 20 Jahren von Staaten wie Luxembourg überflügelt wurden und von Staaten wie Finnland oder Schweden eingeholt wurde!

      5. “Deutschland seit dem Euro um einiges schlechter als vorher.”

      Das ist natürlich völliger Unsinn:
      – Die Arbeitslosigkeit in D ist heute so tief wie noch nie im vereinigten D!
      – Den deutschen KMU geht es gemäss eigener Einschätzung so gut wie noch nie zuvor. Gerade exportorientierte KMU profitieren massiv von der Einheitswährung!
      – D hat die USA in den letzten Jahren betreffend Exporten überflügelt!

      Fazit​: D geht es heute so gut wie nie zuvor!

      6. Seit Jahrzehnten behaupten Schweizer Isolationisten nun, die EWG, die EG und nun die EU gebe es nicht mehr lange. Sie haben immer unrecht behalten. Aus jeder Krise kamen EWG, EG und EU gestärkt hervor. Die EFTA hingegen, die von den Schweizer Isolationisten immer propagiert wurde, steht auf dem Abstellgleis. Die EU wird uns alle überleben, werter Nünlist. Und irgendwann wird die Schweiz ein Teil von ihr sein!

      7. Der Vergleich mit Ex-Jugoslawien (oder der Sowjetunion) ist absurd. Jeder, der etwas von europäischer Geschichte versteht, weiss das.

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    • Juli 19, 2021

      Der Herr Dieter Lohmann ist oder nennt sich zumindest Ökonomen.

      Öko- das kann ich nachvollziehen…nome​n…fehlt da ein g?

      Aber, somit ist klar, wenn diese Berufsgattung Ökonomen, in der Tat über so eine Bildung verfügt, solche Probleme in Europa und der Restwelt in Sachen Wirtschaft haben.

      Und da wird etwas von Bildung und hohes Niveau, Anstandsregeln..bis hin zur Zensur geschrieben…

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Mayer

      Zu ihren Punkten:

      1. Falsch, nur 2009 hatten wir tatsächlich einen Rückgang des BIP/Kopf wegen der Finanzkrise!

      2010 (in der Grafik vom bfs nicht mehr drauf) hatten wir dann wieder ein äusserst starkes Wachstum (vergleiche Grafik Schlemihl)

      2. Die Schweizer Wirtschaft ist extrem international vernetzt und wir sind stark von den Exporten abhängig. Grob kann man sagen wird über 50% des BIP im Ausland erwirtschaftet. Wenn es jetzt der Weltwirtschaft schlecht geht, dann hat das auch negative Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft. So geschehen im Jahr 2009.

      Entscheiden ist der Vergleich zur Weltwirtschaft oder zum EU-Raum. Wenn Sie nochmals die Grafik von Schlemihl betrachten, stellen Sie fest, dass wir von 1993 bis 2003 fast durchgehend schlechter abgeschnitten haben als die Weltwirtschaft oder die EU-Wirtschaft. Ab 2004 können wir relativ gut mit der Welt und der EU mithalten. Hätte die PFZ negative Folgen, müssten wir gegenüber der Weltwirtschaft und der EU an Boden verlieren. Das ist aber seit 2007 nicht der Fall. Im Gegenteil! Wir schneiden besser ab als vorher!

      3. Quelle: Die Zahlen der Weltbank (in der Grafik von Schlemihl dargestellt). Die relative Veränderung zum Vojahr können Sie selbst berechnen. 2009 hatten wir rund -3% BIP/Kopf-Wachstum, 2010 rund +2% BIP/Kopf-Wachstum. Das ergibt eine relative Veränderung für 2010 von rund +5%!

      4.a) Die Abwertung des EUROs geschah ja nur im Vergleich zum CHF, im Vergleich zu USD hingegen oder zum britischen Pfund hingegen wurde der EURO nicht abgewertet. Und diese beiden Währunden sind für den Handel der EU-Staaten wesentlich wichtiger als der CHF. Die Exporte in die Schweiz machen nur einen äusserst kleinen Teil der EU-Exporte aus. Deshalbt hat das kaum einen Einfluss auf das BIP-Wachstum!

      4.b)​ Selbst wenn, eine Abwertung hat zwar Vorteile für die Exportwirtschaft aber Nachteile für die Importe (diese werden teurer). Genau das umgekehrte bei einer Aufwertung einer Währung. Es ist also keineswegs so, dass eine Abwertung einer Währung automatisch das BIP/Kopf erhöht!

      4.c) Entscheidend ist doch die Frage, was hat das erwirtschaftete BIP für einen Wert unter Berücksichtigung der Anzahl Leute auf die es aufgeteilt werden muss und unter Berücksichtigung des Preisniveaus. Und genau das wird im kaufkraftbereinigten BIP/Kopf berücksichtigt. Und das ist in der Schweiz wesentlich weniger stark gewachsen als in der EU! Und das vor allem wegen den Exporten, die durch den Abbau von Handelsschranken innerhalb der EU zugenommen haben.

      5. Sie hatten behauptet, das “Geld” werde vor allem in Inland ausgegeben und das führe zum höheren Wirtschatswachstum der EU-Staaten. Es ist der zwischenstaatliche Handel der innerhalb der EU floriert (dank Abbau der Handelsschranken und teilweise dank Einheitswährung).

      ​Ich denke Herr Schlemihl hat diese Grafiken selbst erstellt, aufgrund der Zahlen der genannten Quellen (Weltbank, IWF, seco, bfs). Und habe die Zahlen stichprobenartig kontrolliert und sie stimmen überrein. Das Wachstum von Irland mag Sie erstaunen, ist aber Tatsache. Irland hatte ein enormes Wirtschaftswachstum in den letzten 20 Jahren!

      Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lauber,

      über die Schweiz und die EU müssen wir nicht mehr sprechen. Herr Blocher hat uns vor dem bewahrt. Bis wir in der EU wären, gibt es diese in dieser Form nicht mehr. Ob es was in Zukunft gibt, was Sinn macht, sehen wir dann ja.

      Napoleon, Natzideutschland, EU, immer vor Russland, geht es zu Bruch. Das ist die Geschichte und das ist die Wahrheit.

      Zudem bringt nicht ein System heil, sondern die Menschen die darin leben.

      Wenn ich am ertrinken bin, dann kann Herr Lohmann eine Studie machen und sagen, ich sei noch nicht am ertrinken, ich könne nur nicht so gut schwimmen. Da ist mir ein “dummer Bürger” lieber, der dafür handelt und mich rettet.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Lohmann

      Danke, das war eine sehr übersichtliche und verständliche Aufstellung. Dies war äussert hilfreich.

      1) Logischerweise reduziert sich zuerst das Wachstum, bevor es das BIP sinkt. Die Intepretation sei jedem selber überlassen. Ich behaupte auch nicht, dass dies die Schuld der PFZ sei, das habe ich ebenfalls mit einer Frage offen gelassen 😉 Meiner Meinung nach hat dies natürlich einen Einfluss, wie auch die Wirtschaftskrise 2008.

      2) Richtig

      3) Ein präziser Quellenverweis ist wünschenswert, ich zumindest habe die Informationen nicht gefunden. Da ich jedoch die Ursache des Wachstums infrage stelle, ist das für meinen Einwand nicht relevant.

      4a) Sie vergleichen die EU als Ganzes, nicht den einzelnen EU Staat. Die Handelsbeziehungen werden mit den Nationen getätigt, nicht mit der Institution. Dieser Vergleich erscheint mir unpassend.

      4b) Theoretisch Ja, praktisch Nein. Die Preise werden nicht 1:1 weitergegeben. Die Profiteure der starken CHF Währung wollen logischerweise profitieren. Dazu kommt, dass die Schweiz, wie sie sagen, exportorientiert ist (Schwerpunkt Export)

      4c) Diese werden durch Freihandelsabkommen geregelt

      5) Absolut nicht: Geld wird nicht vernichtet, es verteilt sich um. Das heisst es gibt Gewinner und Verlierer. Wenn wir also Ihren Ansatz der EU nehmen, also der Handel innerhalb der Union, dann muss es doch logischweise auch Verlierer geben?

      6) Ich stelle keineswegs das Wachstum von Irland in Frage, sondern wie es entstanden ist. Und das ist mein Anliegen. Ich behaupte: Das Wachstum ist aufgrund Schulden entstanden. Der Staat nimmt Geld auf und verteilt es. Ja, woher kommt den das Geld? Wer bezahlt die Rechnungen? Auch Griechendland ist in den Top 5 der Statistik? Beide Länder sind ohne Hilfe zahlungsunfähig. Weitere werden folgen. Ist das Ihre Definition von erfolgreich?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann

      ich verglich es nicht politisch sondern von der Grösse.

      Wenn die EU eine Firma wäre, dann müssten sie sich gesund schrumpfen.

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    • Juli 19, 2021

      Ein Staat ist aber keine Firma.
      Ein Staatenbund auch nicht.

      “gesund schrumpfen” im Sinn von Mitarbeiter entlassen geht hier nicht. Der Staat kann nicht einfach das Volk entlassen.

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    • Juli 19, 2021

      Die EU ist auch kein Staat.

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    • Juli 19, 2021

      Ein Staatenbund kann sehr wohl auch wieder schrumpfen. Z.B. in dem man Griechenland und Italien aus der Eurozone befreit und diese danach sich “freiwillig” verabschieden. Das nachdem sie in die EU-Falle gelaufen sind und ihr Land am Boden ist.

      Die EU ist eine indireckt-indireckt Demokratie, wo die Menschen der verschiedenen Staaten zum grössten Teil nicht gefragt wurden, ob sie zu diesem Verbund gehören wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat Nünlist:

      “Die EU ist auch kein Staat.”

      Zitat Pfister:

      “Ein Staat ist aber keine Firma.
      Ein Staatenbund auch nicht.”

      Und um jedes Missverständnis auszuräumen:

      Die EU ist ein Staatenbund.
      Und ein Staatenbund ist auch keine Firma.

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    • Juli 19, 2021

      @Dieter Lohmann:

      Mit ihrer Beschreibung des “Erzkonservativen” treffen Sie den Nagel wirklich auf den Kopf 😉

      Zudem: Interessante volkswirtschaftliche Erläuterungen! Schade dass auf Vimentis diese Art von Beiträgen immer seltener wird.

      Weiter so, Herr Lohmann!

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    • Juli 19, 2021

      @Urs Lauber

      Wie man in den Wald hineinruft…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Steiner

      Herr Schlemihl betreibt hier einen höchst interessanten Blog

      http://www.vi​mentis.ch/peter_schle​mihl/

      mit zahlreichen höchst interessanten Beiträgen. Was liefert Herr Lauber? Gar nicht! Herr Anderegg? Gar nichts! Herr Selk? Gar nichts!

      Lauber, Anderegg und Selk meckern und pöbeln hier nur rum…

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Lohmann

      Darf ich Sie bitten, mir eine Antwort zu geben auf die gestellte Frage?

      6) Ich stelle keineswegs das Wachstum von Irland in Frage, sondern wie es entstanden ist. Und das ist mein Anliegen. Ich behaupte: Das Wachstum ist aufgrund Schulden entstanden. Der Staat nimmt Geld auf und verteilt es. Ja, woher kommt den das Geld? Wer bezahlt die Rechnungen? Auch Griechenland ist in den Top 5 der Statistik? Beide Länder sind ohne Hilfe zahlungsunfähig. Weitere werden folgen. Ist das Ihre Definition von erfolgreich?

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    • Juli 19, 2021

      Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandprodukt

      Die Starken sechs:
      Luxemburg ​19.5%
      Finnland 49.1%
      Niederland​e 64.2%
      Österreich​ 72.7%
      Deutschlan​d 81,7%
      Frankreich​ 85.,%

      Estlan​d 5.8%
      Bulgarien ​ 17.5%
      Rumänien 34%
      Schweden ​36.3%
      Litauen 37.​7%
      Tschechien 39,​9%
      Slowakei 44,5%​
      Lettland 44.8%
      ​Slowenien 45,5%
      P​olen 56,7%
      Spani​en 69.6%
      Ungarn ​75.9%
      Grossbritannie​n 84%
      Belgien 97.2%
      Portugal ​ 101,6%
      Irland ​108.1%
      Italien 120.5%
      Griechenl​and 162.8%

      Erfo​lgreich ins Prozentzahlen, man kann das auch Arroganz nennen.

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  • November 10, 2011

    Erzkonervative:

    Wi​e muss ich jemanden nennen, welcher aus Religiösen Überlegungen heraus an alten Geschichten und Büchern festhält?

    Wie denjenigen, der Versucht, unsere neu erarbeiten Werte, welche eher neueren Datums sind, zu erhalten?
    Auch wenn die Erkenntnis dabei ist, dass die Schweiz nicht sonderlich schnell mit dem Einführen der Gleichberechtigung ist.

    Wie muss ich jemanden nennen, der nicht einsieht, dass dieses Neue Wirtschaft und Politgebilde um unser Land herum, eher als Rohrkrepierer genannt werden muss, anstelle eines Erfolgsmodelles?
    Wie​ denjenigen, der abstrakt und vernetzt denken und analysieren kann, und dann aus diesen Erkenntnissen heraus, behutsam ans Werk geht?

    Ist derjenige, der seinem Parteibuch der Internationalen folgend, absolut blauäugig hinter einer Idee her rennt der bessere Mensch und Denker, als jenen den er laufend kritisiert ?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rainer Selk,
      Diese Gruppierungen geben ja in einem gewissen Sinn vor, dafür haben Sie diese Bücher, wie sich “Mensch” verhalten sollte.

      Dann gibt es jene, “Menschen” die bereits vor meiner Zeit und auch während dem ich Aufwachse, von sich behaupten, Sie würden gemäss irgend welcher Schriften leben.
      Ob wohl dabei Sonderbares rauskommt.

      Erst ab einer gewissen Reife und Erfahrung (nicht alle) (leider) entwickelt dann Mensch, (ich) die fähigkeit, ganz alleine für mich und mein Gewissen Handlungen der Vergangeheit zu analysieren. Ändert zwar nichts mehr an der Tatsache das dies geschehen ist, aber könnte dazu verwendet werden, den Inhalt Gehalt gewisser Gruppierungen zuzuordnen.

      Wobei das ja eine Empfindung jedes Einzelnen ist. Kommt dazu, die Geschichte wird von den Siegern geschrieben.

      Wie auch immer; Wenn dann eine vorgegebene Zielsetzung im Chaos und Druck machen auf Verbündete endet, man sieht, offensichtlich haben die die Eigenen Gesetze (was in den Büchern steht) nicht beachtet, habe ich das Recht, zu erklären, die sind einen Irrweg gegangen.

      Explodie​ren zu viele Bomben, pflastern Tote den Weg, darf ich wiederum sagen, die sind einen Irrweg gegangen, von, mit (Denen, wer auch immer das ist) will ich ansolut nichts zu tun haben, bin bereit mich sogar mit Gewalt gegen solche Einflüsse zu wehren…

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    • Juli 19, 2021

      Ich kann also sehr Wohl an Hand der Handlungen sagen, Die sind schlecht, aus meiner Sicht.

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  • November 11, 2011

    Wir finden hier gewisse beliebte Kommentatoren, die selbst die besten Beweise für die Darstellung des “Progressiven” in Freysinger’s Blog sind.

    Es geht diesen progressiven Aktivisten nicht um Inhalt und Sinn ihrer Aussagen, vielmehr wird alles benutzt, was irgendwo im Netz aufzutreiben ist, um etwas in Abrede zu stellen, was sich gerade jetzt in der unmittelbaren Realität und vor aller Augen abspielt.

    Die Behauptungen, mitsamt den zitierten Statistiken, haben in diesem Fall keinen anderen Sinn als den, Andersdenkende als unaufgeklärte, rückständige Zeitgenossen darzustellen.
    Dafür werden die Vimentis-Bewertungs-D​äumchen bei allen nicht genehmen Beiträgen durch hyperaktive Einsätze unten gehalten.
    Dafür wird ganz hingebungsvoll, mit viel Einsatz und allen verfügbaren Tricks gearbeitet.

    Das Tolle an dieser Art von “Überzeugungsarbeit​” ist, dass diejenigen welche die Ziele und Argumente der Betreffenden sowieso anzweifeln, durch deren Verhalten doch eher in ihren bestehenden Ansichten bestärkt werden.
    Was angesichts der Tatsache, dass die “Feindbild-Partei” dieser “Daumen-runter-Manip​ulatoren” immer noch die meisten Wähler hat, eigentlich – entgegen ihrer Interessen – eher auf die klassische Selbstsabotage hinausläuft.
    Das Verhalten der Betreffenden ist also nicht nachvollziehbar unklug.

    Es würde sich für die Betreffenden vielleicht lohnen darüber nachzudenken, ob es wirklich Sinn macht, ständig irgenwas zu behaupten, was jeden Tag und immer heftiger “durchs wahre Leben” widerlegt wird.

    Generell:
    Z​ahlen und “Fakten” bezeugen immer nur (falls seriös!) Zustände in der Vergangenheit – das heisst: sie sind immer überholt – nicht mehr Zeitgemäss spätestens in dem Moment wo sie zitiert werden = kalter Kaffe!
    Im “besten” Fall noch Manipulationsmaterial​ für ideologisch geblendete Leichtgläubige.
    Dami​t um sich zu werfen macht keine Sinn – ausser den einen:
    Man kann sich damit in Szene setzen, sinnlos darauf herumreiten, andere Diskussionsteilnehmer​ beleidigen, in Foren sinnlose Debatten um ungültige “Fakten” anzetteln und evtl. fruchtbarere Dialoge damit behindern!

    Ansonst​en erreicht man damit: NICHTS!

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin untröstlich darüber, dass ausgerechnet Sie (!) sich durch meine Kommentar betroffen fühlen, Herr Lohmann
      Den zweiten Absatz in Ihrer Antwort allerdings geht als falsch adressiert wieder an Sie als Absender zurück. Denn das was Sie hier dauernd veröffentlichen kann man ganz genau so beschreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Etwas einfacher ausgedrückt:

      Erwac​hsene Menschen mit Bildung wie sie sich selbstgerecht nennen, benehmen sich wie Kinder, wobei Kinder bei weitem mehr Niveau, Ehrlichkeit, Kreativität erbringen.

      Die benehmen sich halt wie Linke.

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    • Juli 19, 2021

      Die Freysinger-Zensur war offensichtlich am Werk 😉

      Deshalb nochmals: Ich erachte als Kompliment, wenn man mich als Progressiven bezeichnet (Vor allem wenn diese Bezeichnung aus dem erzkonservativen Lager kommt)! Als progressiven Liberalen am liebsten!

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    • Juli 19, 2021

      Ich schrieb:
      “Wir finden hier gewisse beliebte Kommentatoren, die selbst die besten Beweise für die Darstellung des “Progressiven” in Freysinger’s Blog sind.”
      Das bezieht sich klar auf die Beschreibung eines Progressiven Menschen aus der Sicht von Freysinger.
      Ob man darauf stolz sein kann…..?

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    • Juli 19, 2021

      (Herr Lohmann schrieb: – “Ich erachte als Kompliment, wenn man mich als Progressiven bezeichnet”)

      (Her​r Freysinger schrieb: – “Philipp Hildebrand ist so ein Progressiver.”)

      H​err Lohmann, heissen sie im wirklichen Leben etwa Philipp Hildebrand??

      Das würde so einiges erklären 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nünlist,

      bitte richtig lesen! Ich habe hier auf einen Kommentar von Frau Keller geantwortet. Sie schrieb, dass es hier gewisse Kommentatoren gebe (damit meinte sie unter anderem mich), die diese Eigenschaften eines Progressiven erfüllten.

      Lesen Sie doch bitte zuerst worum es geht, werter Nünlist, bevor Sie losschreiben!

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Lauber

      dies war mir schon aufgefallen 😉

      anscheinend getraut sich nicht einer, zu dem zu stehen was er macht und das ist armselig.

      Liebe Grüsse Kurt Nünlist

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    • Juli 19, 2021

      Dieses Hildebrand gebashe kotzt mich so richtig an. Wer hat 5 Mia. Gewinn geschrieben und mit überzeugendem Handeln eine Euro-Untergrenze zementiert? Nicht alle die die sich nur über ihn beschweren. Machen Sie es doch besser, zeigen Sie das ein strammer Parteianhänger/-solda​t der SVP es besser kann, ich lasse mich gerne belehren. Hildebrand ist sympathisch und wird auch international wahrgenommen und respektiert, das hat sich jetzt in der Schuldenkrise mehrfach bewiesen.
      Und diese ewige Faktenresistenz-Finge​rzeigerei geht mir auch sonst wo hin! Klar, die SP war lange untätig und hat Probleme im Asylwesen nicht anerkannt (mittlerweile schon). Ich möcht nur darauf hinweisen das Sommaruga (SP) und Widmer-Schlumpf (BDP) das Asylwesen als Saustall von Herrn Blocher (SVP) übernommen haben, der immer gesagt hat das er ebendiesen Saustall ausmisten will. Zur Faktenresistenz ist noch zu sagen das die SVP auch, und zwar Tag für Tag Faktenresistenz beweist indem sie brauchbare und glaubwürdige Studien zum Atomausstieg als Müll darstellen und die Probleme der Sozialwerke herunterspielen und sie immer nur auf die ach so bösen Ausländer schieben.

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  • November 11, 2011

    Der konservative sieht ein Problem, ärgert sich über das Problem und versucht das Problem mit Ideen zu lösen, die das Problem verursacht haben.

    Damit sind links- und rechtskonservative gemeint.

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    • Juli 19, 2021

      Völlig richtig!

      Das gilt sowohl für die nach wie vor viel zu grosse (trotz massiver Wahlschlappe der SVP) rechtskonservativen Gruppe wie auch die in der Schweiz eher kleine Gruppe der linkskonservativen (Teile der SP/Grünen, Gewerkschaften).

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  • November 11, 2011

    Liest man heute die Zeitung, sieht man folgendes.

    Jeder vierte abgewiesene Asylbewerber kommt zurück in die Schweiz. Publik machte diese Zahlen am Donnerstagabend die Sendung “10vor10” des Schweizer Fernsehens. Demnach gehen in der Schweiz jedes Jahr bis zu 2400 so genannte Mehrfachgesuche ein.

    Und Nein, wir haben ja keine Probleme mit PFZ, dem Asylwesen, usw.

    Nur, seit 2Jahrzehnten weisen diese Erzkonservativen SVPler wie tibetaische Bettelmönche ihre Verse Gebetsmühlenhaft rezitieren, auf diese Probleme hin.

    Da fragt man sich schon, wer da Faktenresistenz ist…

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    • Juli 19, 2021

      Seit 2 Jahrzehnten wird das Asylwesen im Sinne der SVP reformiert. Und trotzdem funktioniert das system nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Die SVP hat in diesem Bereich jeweils eine Volksmehrheit erhalten und hat so ca. alle entsprechenden Abstimmungen gewonnen.

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    • Juli 19, 2021

      Es gibt in der Asylpolitik 2 Probleme:

      1. Die SVP betriebt Angstmacherei und stilisiert die Problemchen hoch. Wir haben in Wirklichkeit viel wichtigere Probleme zu lösen (Beziehung zur EU, Energiefrage)!

      2. Probleme im Asylbereich lassen sich nur auf internationaler Ebene lösen. Das zeigt dieses Beispiel ja exemplarisch! Die Scheinlösungen der SVP taugen nichts.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Lauber Wen Sie die PFZ mit dem Asylwesen vermischen, erübrigt sich eine Diskussion.

      Scheng​en funktioniert unzuverlässig. Aber die SVP will ja kein Schengen und damit 0 Asylanten zurückschicken. Den wer gegen Schengen ist, der will das jeder Asylant hier ein Zweitgesuch stellen kann.

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    • Juli 19, 2021

      @Lauber:

      Sie vermischen/verwechsel​n Schengen, Dublin und die PFZ! Das sind verschiedene Dinge!

      Informieren​ Sie sich zuerst, bevor Sie schreiben!

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    • Juli 19, 2021

      @Lauber Die SVP hat jede Verschärfung des CH-Asylrechts durchgebracht. Da wurde jedes linke Referendum vom Volk mit einem klaren Nein beantwortet. Zudem hat ja gerade Schengen eine zusätzliche Verschärfung gebracht.

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    • Juli 19, 2021

      Ich kann nicht ernsthaft glauben, dass hier Erwachsene am schreiben sind, die zudem das glauben was sie Schreiben.
      Wenn man diese kleinen Satzmeldungen schreiben nennen darf.

      Das sind “Unsere Stimmbürger”?

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    • Juli 19, 2021

      @Nabulon Mir geht es gleich 🙂

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    • Juli 19, 2021

      http://www.admin.ch/c​h/d/sr/142_31/index.h​tml

      Darum geht es. Durchgesetzt von der SVP und ihren Partnern, inklusive Annahme durch das Volk. Genauso wie die Asylrevisionen vorher.

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    • Juli 19, 2021

      @ Lauber Wir könnten das ganze Asylgesetz ersatzlos streichen. Jede Aufenthaltsbewilligun​g verbieten etc.. Diese Leute würden trotzdem ist die Schweiz kommen. Das ist das Problem¨. Wo ist da die SVP-Lösung? Die SVP hat keinerlei Lösung dafür.

      Ich will einmal eine Lösung sehen. Einfach ganz Konkret.- Kein SVP Wischiwaschi. Da die SVP ja immer alles besser kann.

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    • Juli 19, 2021

      Einmal ganz Konkret: Die Schweiz will jemand ausschaffen. Aber das Heimatland nimmt ihn nicht auf. Was ist da die SVP-Lösung?

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Lauber die PFZ ist hier nicht das Thema.

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    • Juli 19, 2021

      @Lauber Für wie blöd halten sie mich. Die SVP ist gegen mehr Grenzwächter. Also wie will die SVP mehr Grenzkontrollen durchführen? Tischen sie doch nicht immer diese SVP-Propaganda auf.

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    • Juli 19, 2021

      Sie lenken nur immer ab: Hier die Faktenhttp://www.aarg​auerzeitung.ch/schwei​z/svp-fehr-schiesst-g​egen-seine-parteikoll​egen-105037674

      Sei​ne eignen Parteikollegen sind Herrn Fehr in den Rücken gefallen. Das waren nicht die Linken. Berichten sie einmal was die SVP will, und nicht was sie meinen die SVP will.

      Und zum Ablenkungsthema: Warum respektiert die SVP die z.Bsp. Rothenturminitiative nicht?

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    • Juli 19, 2021

      “die SVP hat eine Lösung”

      Ach ja?

      Nach den Wahlen diskutieren zwei SVPler miteinander.

      der eine: “vielleicht sollten wir nicht nur nein sagen, sondern auch unsere Lösungen aufzeigen.”

      die andere: “aber wir haben doch keine Lösungen!”

      …und​ das von einer überzeugten SVPlerin.

      Quelle: sf-dokfilm (gegen Ende)

      http://www.v​ideoportal.sf.tv/vide​o?id=c914c765-9ea1-4a​54-83cc-880c6a61415d

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Meier,
      Warum wurde eigentlich über das Asylgesetz abgestimmt?
      Am 1. Januar 2008 trat die siebte Revision des Asylgesetzes in Kraft.
      Es hat so oft geheissen, von den Asylbetreuerinnen und Betreuer, dass UNSERE Gesetzgebung schärfere Massnahmen nicht zulasse.
      Das sind so Standard-ausreden, wenn Behörden und Verantwortliche nicht handeln wollen. Siehe Strafvollzug und weiteres. Es fehle an genauen Gestezgebungen, alles müsse genaustens neu definiert werden.

      Fakten und Tatsachen; Jene welche in diesem Gebieten arbeiten, wollen gar keine Änderungen, geltende Gesetze welche genügen würden werden einfach mal als ungenügend angesehen.
      Man weiss, bis mittels Unterschriften eine neue Initiative zu Stande kommt, und dann eine Abstîmmung, vergehen Jahre.
      Danach kann man zusammen mit den Sozi vom Internationalen Gerichtshof wieder sagen, nun sind die Gesetze zu hart, und deshalb nicht umsetzbar.

      Ja, was soll man machen als Nicht EU Land, wenn man beispielsweise Romas hat, die zurücksollten. Siehe Romas Frankreich, man protestiert ein wenig, aber man lässt es gelten, was die Franz. Behörden tun. Und den Franz Behörden ist es egal, wenns Proteste gibt.

      Anders in der Schweiz, da hört man auf alle Stimmen, auch wenn es nur unbedeutende Menschenrcehtler sind, welche selber laufend gegen diese Menschenrechte verstossen.
      Noch befinden sich auf diesem Markt, Asylinduistrie zu viele Schweizerinnen und Schweizer, welche sich damit ihr Geld verdienen. Mit überteuerten Unterkünften, …und einem Rattenschwanz an Kosten, bis hin zu all den AnwältenInnen und Gerichte, welche damit Geld verdienen…und zwar massig..

      Das sind die Probleme und die lassen sich nicht mit neuen Gesetzen Regeln, sondern die ganze Betreuerschar muss ausgewechselt werden..

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  • November 11, 2011

    Guten Tag Herr Freysinger

    Auch Hunde werden eingeteilt in Wesensmerkmale.

    Zu​m Unterschied zum Menschen, sind das anscheinend viel mehr Merkmale.

    Aber wichtig ist eigentlich eines:

    Es gibt keinen Progressiven, Reaktionären oder Konservativen. Es gibt dies nur auf die Situation bezogen. Also Herrn … verhält sich in dieser Situation Progressiv. In dieser Situation Konservativ, in der anderen ….

    Gesammthaft ist er tendenziell, eher Progressiv, oder …

    Eine Beurteilung nach, der ist Proressiv, der Konservativ… wird dem Individuum nicht gerecht. Denn reinen Progressiven …., wird es nicht geben.

    Will man aber einen positiven Nutzen, so muss man es differnenziert betrachten. Beim Hund ist es für die Zucht von Vorteil.

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  • November 11, 2011

    Hier werden leider immer wieder Unwahrheiten verbreitet, die es zu korrigieren gilt!

    So die Behauptung, die Bevölkerung der EU-Staaten hätte nicht über den EU-Beitritt abstimmen können. Das ist natürlich Blödsinn.

    Die grosse Mehrheit der EU-Staaten hat eine Volksabstimmung über den EU/EG-Beitritt durchgeführt, resp. über die Annahme der Maastrichter Verträge.

    EG-Beitr​itt: Irland, Dänemark, Grossbritannien
    Maas​tricht: Frankreich, Irland, Dänemark
    EU-Beitritt​: Schweden, Finnnland, Österreich, Malta, Slowenien, Ungarn, Litauen, Slowakei, Polen, Tschechien, Estland, Lettland, Rumänien

    Werte Damen und Herren, informieren Sie sich doch bitte zuerst, bevor Sie aufs Geratewohl Unwahrheiten verbreiten!

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    • Juli 19, 2021

      Was die Leser von Laubers Kommentaren halten, zeigen die miserablen Bewertungen seiner Beiträge…

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    • Juli 19, 2021

      Und schon wieder hat die Freysinger-Zensur zugeschlagen!

      Offe​nsichtlich versucht Herr Freysinger zu verheimlichen, dass bei der klaren Mehrheit der EU-Staaten die Mitgliedschaft bei diesem erfolgreichen Verein durch eine Volksabstimmung erfolgte!

      Herr Freysinger als EU-Hasser versucht natürlich diesen Fakt zu verheimlichen, da er lieber das Märchen von der undemokratischen EU verbreitet…

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    • Juli 19, 2021

      Gute Übersicht, Herr Lohmann! Danke!

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    • Juli 19, 2021

      ie Wahrheit ist, dass in der EU Frankreich und Deutschland eine Diktatur leben ohne, dass das Volk was zu sagen hat..keine Demokratie möglich somit. die Lissaboner Verträge konnte fast von keinem Volk mitbestummen werden, ebenso wie sämtliche Beschlüsse in den Parlamenten hat das Volk nichts zu sagen. Und Lohmann informieren sie sich doch zuerst die EU setzt sich aus vielen Staaten zusammen. und dann schmeisst der Lohmann jede Abstimmung in einen Topf..aber bei der Schweiz will er dann erwähnt haben wie damals der EWR-Beitritt nichts mit dem EU-Beitritt zu tun hatte!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Lohmann
      Ja, deshalb möchte ja jeder wieder aus der EU aussteigen.
      Und jeder den Ich frage, höre ich nur eins:
      Macht ja nicht den gleichen Blödsinn wie wir!!!
      Freundliche Grüsse

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  • November 12, 2011

    Herr Selk:

    Die damaligen Abstimmungen in Frankreich und Holland waren klare Warnzeichen für Brüssel, dass ein massives Unbehagen schon damals vorhanden war. Zunächst Zerknirschung in Brüssel, mit guten Ratschlägen von allen Seiten. Ja, man wolle transparenter werden, man wolle mehr Bürgernähe. Dann verebbte das und anschliessend kam blumig und vollmundig die deutsche Seite daher und kündigte an, man habe aus den Abstimmuingen gelernt und alle relevanten Beanstandungen aus den Abstimmungen in F und NL in die Lissabonverträge einfliessen lassen. Als dann nach einiger Zeit mal nachgeschaut wurde, kam die Ernüchterung: nicht davon war wahr. Lissabon war noch schlechter als Maastricht.

    Gem. einer Umfrage der BBC von damals stellte sich zudem heraus, dass 98% aller EU Parlamentarier, die über diese Verträge in ihren Parlamenten zu befinden hatten, das Lissabonmachwerk überhaupt nicht gelesen hatten!!!

    Durch die Zustimmung Deutschlands zum EURO erhielt das Land die Teilwiedrvereinigung mit der ex DDR. Was die Partner Deutschlands aber nicht einkalkuliert hatten, war die kraftvolle Stärke der deutschen Wirtschaft, die sich durch Fleiss erhebliche Marktvorteile e r a r b e i t e t hat!!

    Weder der Eu Präsident Van Rumpoy, noch die Aussenministerin Ashton sind in der EU bekannt. Sie wurden auch nie durch EU weiter Wahlen demokratisch legitimiert. Das gilt auch für alle EU Kommissare, wie für den Kommunisten Barroso.

    Die Führungsrolle von Deutschland und Frankreich ist aufgrund des Fehlkonstrukts EU entstanden. Sie haben vollkommen recht, die EU droht in eine EUdSSR zu mutieren.

    Es ist vollkommen klar, dass die EU nicht so bleiben wir, wie sie heute ist. Die Betonpolitiker haben ein Schlachtmal angerichtet, dass so richtig ‘friedlich’ enden wird. Leider!”

    sehr sehr gut geschrieben

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    • Juli 19, 2021

      Falsch, die Kommissare werden Regierungen nominiert in vom EU-Parlament bestätigt. Wenn Sie das nicht als demokratisch empfinden. So müssten für Sie unsere Bundesräte undemodokratisch zu ihrem Amt kommen.

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    • Juli 19, 2021

      Falsch Meier, die Schweiz kennt noch die dirkete Demokratie. Und in Deutschland wird über andere Staaten hinwegentschieden

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Scherrer Wo können F und D über andere entscheiden? Das muss alles einstimmig entschieden werden.

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    • Juli 19, 2021

      Nein dies ist nicht korrekt. Im europäischen Parlament hat Deutschland und Frankreich zusammen die diktatorische Mehrheit. Bitte nicht mit Unwahrheiten kommen.

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    • Juli 19, 2021

      Ich hätte gerne den Beweis… den ich kann nichts davon finden.

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    • Juli 19, 2021

      Wir wählen natürlich unsere Bundesräte und von einer Ministerwahl in irgendeinem Land habe ich noch nichts gelesen.

      Klar haben Merkel und Sarkosy das Grosse Wort. Die Sind schliesslich die grössten Gläubiger. Ich hoffe das dies in eiener Marktwirtschaft so bleibt.

      Das Steuerrecht zwischen Staaten (CH-D oder CH-G20 etc) Faustkampf und eben nicht Demokratie. Aber die Entscheidung zum Faustkampf wurde demokratisch beschlossen. Im Übrigen ist das doch SVP-Vorstellung von internationaler Politik. Der Stärkere setzte sich durch.
      PS: Gäbe es eine direkte Demokratie in D oder F, dann wäre der Druck auf unser Bankgeheimnis viel früher gekommen. Den die Verfolgug dieser Kriminellen hat in diesen Ländern eine grosse Mehrheit.

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    • Juli 19, 2021

      Mit direkter Demokratie wäre F seit langem Bankrott. Viele Franzosen haben Ansichten, dagegen ist die SP bei uns rechts. Und so wie ich die D kenne, wären die seit langem gegen unser Bankgeheimnis vorgegangen, bei einer direkten Demokratie. Aber das sind natürlich nur Spekulationen.

      D​er stärker setzt sich durch ist SVP-Philosophie. Nicht meine. Die SVP ist jegliche internationale Abkommen, gegen die UNO, gegen den Europarat, gegen internationales Recht etc… Wer das nicht will, der ist für das Faustrecht.

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    • Juli 19, 2021

      Kleine Anmerkung: In Kalifornien hat die direkte Demokratie zum Bankrott geführt. Das Volk hat Steuern gesenkt und gelichzeitig die Ausgaben erhöht.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin sogar ein Anhänger der direkten Demokratie. Nur halte ich unser System nicht geeignet für alle Länder. Ich denke das könnte in D funktionieren. In F habe ich hingegen sehr grosse Zweifel. Die direkte Demokratie bedingt auch die Fähigkeit zum Kompromiss und die fehlt in vielen Ländern. Zudem wird oft vergessen, dass zur einer Demokratie ein Rechtstaat mit Grundwerten. Demokratie alleine genügt nicht.
      Das andere ist der Glaube von vielen hier in der Schweiz, dass im Ausland mit direkter Demokratie anders entschieden würde. Kann sein, kann aber auch nicht sein, und vielleicht würde uns eine alternative Volksentscheidung noch mehr missfallen. So habe ich bis jetzt noch keinen einzigen Franzosen oder Deutschen getroffen der eine Steure-CD kauf als kriminell bezeichnet. Und für einen US-Amerikaner noch weniger, für die ist jedes Mittel recht um Kriminelle zu überführen. (Das sind für mich ebenso Kriminelle)
      Internat​ionales Organisationen oder Vereinbarungen funktionieren nicht einwandfrei und teils mit schwerwiegenden Mängeln. Nur ist das nicht der Punkt. Die SVP will alles auf den Mond schiessen und das Faustrecht einführen.

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    • Juli 19, 2021

      Der Kauf der Steuer-CD findet in de Bevölkerung (D , F) grossen Zuspruch. In D wurde das sogar per Gericht erlaubt. In den USA ist Hehlerei eine ganz normale Methode (wie manch andere bei uns verbotene) um Kriminelle zu überföhren. Den Stammtisch haben die damit überzeugt.

      Die SVP hat bis jetzt immer jegliche internationale Organisation oder Abkommen bekämpft. Das ist irgendwelchen unnützes Gutmenschenzeugs…..​ Ohne das haben wir Faustrecht.

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    • Juli 19, 2021

      Vergessen: Für einen Franzosen ist ein Bankgeheimis absurd!

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    • Juli 19, 2021

      Steuersünder-CD = Diebesgut. Handelt mit Diebesgut = Hehlerei

      Nun, wir Schweizer/innen müssen jetzt nicht auf Moralapostel machen. Für den UBS-USA Streit hatte die Schweiz ebenfalls das Recht gedehnt/gebrochen.


      Moral und Ethik im Ausverkauf, traurig aber wahr…

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  • November 12, 2011

    Hier die Fakten! In folgenden EU-Staaten hat die Bevölkerung über den EU/EG-Beitritt entschieden und JA gesagt, teilweise mit massiven JA-Mehrheiten:

    Irl​and (EG und Maastricht)
    Dänemark​ (EG und Maastricht)
    Grossbri​tannien (EG)
    Frankreich (Maastricht)
    Schwede​n
    Finnland
    Österrei​ch
    Malta
    Slowenien

    Ungarn
    Litauen
    Slo​wakei
    Polen
    Tschech​ien
    Estland
    Lettlan​d
    Rumänien

    In allen anderen EU-Staaten haben die Wählerinnen und Wähler den EU-Beitritt durch die Wahl von Parteien, die den EU-Beitritt befürworten, abgesegnet.

    Es ist also ein Märchen zu behaupten die EU sei nicht demokratisch legitimiert! Auch wenn dieser Mythos in der Schweiz weit verbreitet ist und von gewissen Gruppieren gezielt verbreitet wird.

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    • Juli 19, 2021

      darf ich dich noch fragen, du wo jetzt so sehr damit wirbst, dass in der EU die Demokratie, gar direkte Demokratie gilt, wie findest du es dass kein Volk abstimmen konnte ob das eigene Land und somit der Bürger als Steuerzahler sich am Hilfspaket beteiligen will, obschon gemäss Lissaboner Abkommen eigentlich kein Staat für Schulden eines anderen Staates aufzukommen habe.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Selk,
      ich denke es sollte nicht zu übersehen sein, durch welche Leute die abtretenden Staatchefs von G. Und I. ersetzt werden:

      http://de.​wikipedia.org/wiki/Lu​cas_Papademos
      http:/​/de.wikipedia.org/wik​i/Mario_Monti

      Die Strategie hinter dem Drama wird immer erkennbarer.

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    • Juli 19, 2021

      Slowenien
      Ungarn
      Li​tauen
      Slowakei
      Pole​n
      Tschechien
      Estlan​d
      Lettland
      Rumänien​

      Bei diesen Ländern war wohl 2003 klar, dass diese sich mehrheitlich für die EU entscheiden würden, weil diese von der EU viel mehr bekommen, als dass diese der EU was geben! Auch ein Grund weshalb die EU heute so schlecht dasteht! Manche dieser Länder stehen dann schon fast selber am Bankrott!

      Dann wurden gerade wie im Falle von Österreich falsche Versprechungen abgegeben und gelogen was das Zeugs hält! Die Finazierungskuh Deutschland ( alleine fast schon so stark wie die oben genannten Länder) konnte dann nie über die EU abstimmen! Frankreich wiederum konnte auch nie direkt über die EU abstimmen! Die 1. Maastricht Abstimmungen gingen in Frankreich und Holland für die EU auch verloren! Erst nach Änderungen am Vertrag und massiven Drohungen wurden diese Verträge dort abgesegnet!

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    • Juli 19, 2021

      ach ja, was nützt es dann, wenn man sich in der EU Gesetze gibt, sich Maastricht/Euro Kriterien setzt, aber diese dann selber in fast keinem Euro-Land einhält, sich damit selber nur “bescheisst”? Daran sind dann die jeweiligen Politiker und Regierungen schuld, aber nicht die Völker die zu Maastricht ja sagten, wenn dann die Eliten diese Gesetze nur mit gezinkten Zahlen und Statistiken einhalten!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Selk
      dieser Satz: wir die D haben zu nichts abstimmen können. Ihr könnt uns mal. Das könnte geschehen, wenn die ‘gefühlte’ Szene dreht!!
      Hört man jetzt schon..
      Habe selber Bekannte in D
      Freundliche Grüsse

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  • November 13, 2011

    Lieber Herr Freysinger. Insbesondere mit ; Der Progressive bewegt sich aber auch, weil er den Eindruck hat, dass sich sonst nichts bewegt. Dies rührt daher, dass er die Lebensströme nur oberflächlich betrachtet und keinen Sinn entwickelt für Prozesse, die im Unsichtbaren ablaufen.

    Denn der Progressive glaubt nur an die materielle Realität, er bewegt sich nur an der Oberfläche der Welt. Für ihn existiert lediglich das, was er mit seinen fünf Sinnen wahrnehmen kann. Das allein lässt sich konkret bewegen. Alles andere gehört ins Reich der Märchen und Chimären.

    Interess​ant ist auch, dass der Progressive mit einem unbezwingbaren Optimismus ausgestattet ist, der sich durch keine Niederlage trüben lässt. Dies ist ja auch folgerichtig, denn die einzige wirkliche Niederlage für einen Progressisten läge, wie schon gesagt, in der Erreichung des Ziels, also in der Einstellung der Bewegung. Darum bleibt der Progressive lieber ein bewegter Verlierer, der sich damit begnügt, immer nur moralisch zu siegen, damit er bis in alle Ewigkeit gegen die Ungerechtigkeit der Welt ankämpfen kann: Haben sie es auf den Punkt getroffen!

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  • November 13, 2011

    Mittlerweile brauchen die “Progressiven Ignoranten” aber schon immer grössere Scheuklappen, die es ihnen ermöglichen die Realität nicht zu sehen. Hier nur ein paar Links von den vielen zur wieder galoppierenden Europa-Krise. Wie lange wollen die “Volksvertreter” und andere Verblendete noch am Rande des Abgrunds pokern und behaupten, der wäre gar nicht da?

    http://www.spi​egel.de/wirtschaft/so​ziales/0,1518,797451,​00.html
    http://www.d​eutsche-mittelstands-​nachrichten.de/2011/1​1/31812/
    http://www.​rp-online.de/wirtscha​ft/fitch-senkt-ausbli​ck-fuer-ungarn-1.2586​066
    http://www.deuts​che-mittelstands-nach​richten.de/2011/11/31​792/
    (zu jedem Bericht/Kommentar findet man noch weitere Links zum Thema)

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    • Juli 19, 2021

      Wer darüber reden will erhält von den konservativen ein Maulkorb. Da wird jede Diskussion niedergeschrien.

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    • Juli 19, 2021

      Das hätte ich gerne konkreter formuliert, lieber Herr Meier:
      Wer WORÜBER reden will kriegt von WEM einen Maulkorb und WARUM?

      Nach meiner Wahrnehmnung ist tatsächlich keine der Gruppierungen frei von Schuld(en) – egal welches Lager. Nur haben die einen von Anfang an gewarnt und rächen sich jetzt dafür, dass man sie jahrzehntelang nicht ernst genommen und für ihre ablehnende Haltung beschimpft hat und die Befürworter haben selbst jetzt noch die grösste Mühe ihre Irrtümer zuzugeben. Peinlich aber auch!
      Der Showdown wird sich nicht mehr aufhalten lassen. Egal welchen Weg man einschlägt, es wird Riesenverluste geben (ich rede nicht von den Banken), dies zählt wirklich!
      Die Pläne für die “Umverteilungen” nach dem Crash sind vermutlich schon gemacht. Solche Dinge werden “überparteilich” geregelt. Dazu haben Politiker nichts zu sagen, die kriegen nachher ihre vorgedruckten “Reden an die Nation” und sie werden sie halten, was denn sonst?
      Und die Menschen? Hoffentlich werden dann endlich mal die meisten diese inszenierten Links-Grün-Mitte-Rech​ts- Rechtsaussen-Spiele als trennende Ablenkungsmanöver für’s Volk erkennen. Es ist doch so einfach: Solange sich die verschiedenen Parteien/Politiker und ihre Mitglieder/Anhänger wegen der Art wie man die Welt am “besten”organisiere​n soll dauernd in der Wolle liegen, hat niemand den Kopf frei, um zu erkennen, dass hinter dem Theatervorhang der politischen Hahnen/Hennenkämpfe ganz andere “verhandeln”.
      Amtierende Politiker bestimmen nicht wirklich, sie müssen nur verpackt in ihre Ideologien, dass was andere vereinbaren dem Volk irgendwie auf’s Brot schmieren.
      Das klappt aber immer weniger, wie’s scheint.
      Wie man jetzt sieht, kann dieser Job zumindest zeitweise sehr unangenehm werden. Bisher war er gut bezahlt, die Rente und VR-Mandate waren gesichert und alles lief recht verantwortungsfrei. Bis jetzt.
      Es geht nicht um linksgrünrechtodermit​terechtsoderrechtsaus​sen!
      Es geht um die überdreht-kranke irreal-abgehobene Hochfinanz/Börse/Wirt​schaft und deren graue Strippenzieher versus eines ganz normalen, realen Handels unter Menschen und Ländern zugunsten anständiger Lebensbedingungen für alle.
      Diese Lebensbedingungen sind machbar – allerdings nicht, wenn man die Gierhälse weiter wursteln lässt und sich darauf beschränkt mit dem Finger auf andere zu zeigen, auch wenn man selber schuld ist.
      Ich gebe noch am Rande zu bedenken: Über 95% der Bevölkerung unseres Landes zb., gehört keiner Partei an. Ist höchtens mal hier mal da Symphatisant, mehr nicht. Ein sicher grosser Anteil dieser “Freidenker” kümmert sich einen feuchten Staub um Politik. Was aber nicht heissen soll, dass die nicht wütend werden können! Wir sehen, die politische Führung unseres Landes bewegt sich eigentlich auf recht dünnem Eis. Wir haben alle keine Ahnung wie die Verteilung in der Schweiz aussähe, wenn alles sich äussern/wählen würden! Und das ist nicht nur in der Schweiz so.

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Hochfinanz/Börse/Wirt​schaft wird von den Rechtskonservativen beschütz. Jede Kritik wird gleich als Linksextrem bezeichnet. Und wer Lösungen sucht, die nun einmal international sind der ist gleich ein Landesverräter… Rechtskonservativ haben diese auf Gier – System aufgebaut und nun wird die Verantwortung auf alle andern abgeschoben. Denn jetzt Wäre die Selbstverantwortung an der Reihe, aber die wird von den Selbstverantwortungsa​nhänger nicht wahrgenommen. Diese Gier nach kurzfristiger Rendite (Rendite ist nicht per se schlecht, sondern ein Grundprinzip unserer Marktwirtschaft) gekoppelt mit untauglichem konservativen Sozialismus in einigen Ländern hat dieses Schlamassel verursacht.

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    • Juli 19, 2021

      Anklagen, schuldzuweisen – die eine Seite ist blütenrein – die andere an allem Schuld.
      So kann es gar nicht sein, Herr Meier.
      Jeder der gute Geschäfte in den oberen Etagen tätigt, verhandelt mit Politikern und diese – egal von welcher politischen Glaubensrichtung – müssen, wenn sie irgendwie massgebend Einfluss ausüben wollen, dabei die “Bedürfnisse” und “Interessen” der Wirtschaft/Hochfinanz​ etc. “berücksichtigen”.

      Also sind am gegenwärtigen Chaos auch alle mitbeteiligt und haben “Schuld” – auch die Linken, diese werden übrigens in der laufenden Entwicklung noch einige Male Gelegenheit dafür haben, schamrote Ohren zu bekommen! Und wehe, sie bekommen sie nicht! Das wäre ein weiterer klarer Beweis für verantwortungs- und schamlose Politikerseelen.

      R​echtskonservative beschützen nach Ihrer Aussage die Hochfinanz. Na ja, es gibt mittlerweile doch einige Beispiele dafür, dass anscheinend auch linke Politiker im Laufe ihrer Karrieren sehr gute und lukrative Beziehungen zur Finanzwelt aufgebaut haben, nicht wahr? Es war normal, dass DSK als Linker mächtigster Mann beim IWF war. Strenggenommen, dürfte das nie gewesen sein.
      Es gibt noch andere Beispiele von “kleineren Nummern”, unnötig die hier aufzuführen.

      Verst​ehen Sie, es kommt nicht darauf an, welche Gesinnung jemand vertritt, es kommt nur darauf an welches Amt er/sie bekleidet. Das heisst: Je Höher geklettert – desto verwickelter und abhängiger geworden. Politische Ausrichtung = Nebensache!

      Also sind Ihre Schuldzuweisungen an die Adresse der Rechten quasi nur ein altes Ritual aus früheren Zeiten (schön wär’s!). Die Linken – so auch “unsere” – sind nicht besser als die Anderen und haben genauso gute Gründe etwas zu “beschützen”, dass eigentlich nichts mehr wert ist, dafür aber ein ungeheures Gefahrenpotential für ganz Europa in sich birgt.
      Zu beachten ist, dass das Eine, nämlich das abstürzende Finanz- und Wirtschaftssystem, “beschützt von der Rechten (wie Sie sagen), dass Andere – nämlich das politische Konstrukt, die Vision EU, gefährlich gehätschelt von unseren Linken, in die Luft jagt. Ein klasse Beispiel dafür wie Anbhängig jede Regierung von der Wirtschaft ist.
      A. Merkel hielt unlängst fest, der Untergang des Euro bedeute den Untergang der EU (= sinngemäss zitiert).
      Dieter Hildebrand äusserte vor Jahren: “Die Politik hat den Spielraum den die Wirtschaft ihr lässt”.

      Ich glaube nicht, dass die alten Links/Rechts-Schuld-S​chablonen noch irgendwie Sinn machen ….

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    • Juli 19, 2021

      Für die Gier geprägte Finanzwelt sind durchaus schuldige zu finden bei den Rechtskonservativen Die haben schliesslich dieses System erfunden. Die Linken sind ihm den Sinne glaubwürdig, da sie das immer Kritisiert haben. Das traurige ist, dass die Linken mit Lösungen aus der linken Mottenkiste kommen, die erwiesenermassen nicht funktionieren.

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    • Juli 19, 2021

      Sie lassen kein Fettnäpfen aus Meier. Selbst für die Gier der Menschen sind Rechtskonservative schuld. Dann sollten sie die Gier ihrer Linken mal erklären…..sind dort auch die ach so bösen Rechten schuld, welche aus ihrer Sicht wirklich für ALLLLLESSS schuld. Die Gier liegt im Urinstinkt des Menschen. Ausserdem schaffen sie es wieder mal nicht auf Antworten einzugehen..wie von Frau Keller: Verstehen Sie, es kommt nicht darauf an, welche Gesinnung jemand vertritt, es kommt nur darauf an welches Amt er/sie bekleidet. Das heisst: Je Höher geklettert – desto verwickelter und abhängiger geworden. Politische Ausrichtung = Nebensache!

      Also sind Ihre Schuldzuweisungen an die Adresse der Rechten quasi nur ein altes Ritual aus früheren Zeiten (schön wär’s!). Die Linken – so auch “unsere” – sind nicht besser als die Anderen und haben genauso gute Gründe etwas zu “beschützen”, dass eigentlich nichts mehr wert ist, dafür aber ein ungeheures Gefahrenpotential für ganz Europa in sich birgt.
      Zu beachten ist, dass das Eine, nämlich das abstürzende Finanz- und Wirtschaftssystem, “beschützt von der Rechten (wie Sie sagen), dass Andere – nämlich das politische Konstrukt, die Vision EU, gefährlich gehätschelt von unseren Linken, in die Luft jagt. Ein klasse Beispiel dafür wie Anbhängig jede Regierung von der Wirtschaft ist.
      A. Merkel hielt unlängst fest, der Untergang des Euro bedeute den Untergang der EU (= sinngemäss zitiert).
      Dieter Hildebrand äusserte vor Jahren: “Die Politik hat den Spielraum den die Wirtschaft ihr lässt”.

      Ich glaube nicht, dass die alten Links/Rechts-Schuld-S​chablonen noch irgendwie Sinn machen ….

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    • Juli 19, 2021

      Wie ich schon zu umschreiben versuchte, Herr Meier, gibt es im gesamten massgeblichen Politzirkus nur Schuldige.

      Jeder der in diesem Spiel etwas zu beeinflussen versucht verwickelt sich zwangsläufig mit der Wirtschaft und hängt mittels (Würge-)Halsband an der Leine des grossen Geldes.
      Und diese Leine wird je nach Lage der Wirtschaft, des Wachstums derselben und des damit verbundenen Profits für die Einen, die das Halsband und Leine in Händen halten, entweder locker gehalten oder dann wird sie immer straffer angezogen.
      Jedes politische System nach dem in der Welt bis jetzt gelebt wurde agierte letztlich nach den gleichen Prinzipien.
      D.h.: Es gab Mächtige welche die Wirtschaft kontrollierten und die anderen die gehorchen mussten.
      Egal ob das jeweilige System nun kapitalistisch, kommunistisch, sozialistisch war.
      Letztlich dominierte immer GELD, BESITZ UND MACHT. Es spielt doch keine Rolle ob die offiziellen Machtinhaber die Parteibonzen in sozialistisch, bzw. kommunistisch regierten Ländern (Russland, DDR, Kuba, China etc.) oder Präsidenten von kapitalistisch, demokratisch regierten Ländern, (USA, D, I, F, etc.) sind oder waren.
      Das Kapital macht immer das Spiel – nicht die Ideologie.

      Die Realität lässt uns nicht im Zweifel darüber. Egal ob nun ein Land (zb. F oder I) einmal links wählt und wenn’s die Lage der Nation nicht verbessert halt das nächste mal wieder rechts – es hilft nix – der Stress für diejenigen die auf Arbeit und Lohn angewiesen sind verringert sich in schlechten Zeiten nicht.
      Sie bleiben die Deppen, egal wem sie nachlaufen.
      Hinter der Abhilfe versprechenden jeweiligen Regierung ziehen immer dieselben an der Strippe und die haben immer noch dieselben Ziele und um die zu erreichen tun sie immer dasselbe. Sie manipulieren die Massen, geben ihnen Panem et Circenses und leicht zu identifizierende Feindbilder. Das funktioniert immer noch perfekt, weil es die Massen beschäftigt und davon ablenkt das Puppenspiel zu durchschauen und endlich mal konkret den Zeigefinger “richtig zu stellen”: Occupy Paradeplatz, Wallstreet etc. ist der richtige Anfang, da sind wir den Inhabern von Leine und Halsband schon mal etwas näher. Die Occupisten werden allerdings wohl baldigst auf die Kappe kriegen, weil sie unser aller Problem ein bisschen sehr direkt angesprochen haben.

      Zum Schluss zeige ich Ihnen noch “Ihr rotes Tuch”! Ich gehöre bewusst keiner Partei an, das mal vorab.
      Achtung jetzt kommt’s:
      Für mich ist Blocher in unserem ganzen Politzirkus der “lieben und rechtschaffenen, konsensfähigen und keineswegs an persönlichem Profit interessierten Artisten” bisher einer der ehrlichsten, er spricht die Schwächen im System direkt an und macht niemandem was vor. Der Mann sieht die Welt so wie sie ist – und referiert nicht von der bei Linken so beliebten, unnützen Visionären Warte des “was sein sollte” aus.
      Was sein sollte hilft keinem – aus dem einfachen Grund weil wir da nicht sind. Auf dem Weg von hier nach dort werden die Visionen der Linken jedesmal korrumpiert. Beispiele dafür gab’s und gibt’s immer wieder.
      Blocher ist für mich kein Guru – aber in jedem Fall REALITÄTSTAUGLICHER und letzlich auch unbestechlicher (weil er “finanziell unabhängig ist”, sich nichts mehr beweisen muss und eh’ im Rampenlicht steht sobald er Luft holt!), als linke Visionäre die schon lange nichts anderes mehr tun, als das praktische Versagen ihrer Ideologien so gut es geht zu verschleiern, damit sie weiterhin von ihren Rats-Gehältern auf Kosten des Volkes gut leben können. Das Feindbild SVP/Blocher eignete sich übrigens seit 40 Jahren perfekt für die Linke, um von ihren eigenen Fehlleistungen abzulenken. Insofern hat die Linke allen Grund sich diese Partei und ihren sogenannten
      “Überva​ter” möglichst lange zu erhalten!

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    • Juli 19, 2021

      Was wird da niedergeschrienen, Herr Hans Meier?

      Diese Finanzkrise in der EU ist da! Punkt.
      Man könnte jetzt die Frage stellen, wie lange denn diese Krise schon dauert?
      Begann die Krise bereits mit der Aufnahme dieser Länder? Oder als man SEINE EIGENEN GESETZE, nicht so genau nahm, und Länder trotz “trötzelnd” aufgenommen hatte die man besser nicht aufgenommen hätte?
      Man könnte weiter die Frage stellen, wer hat so lange und warum versucht, mit allen Mitteln, das zu vertuschen?

      Es heisst dann, vom Herr Hans Meier, konservative seien Schuld!
      Was mich dazu bringt den Begriff Konservativer genauer anzusehen. Der Herr Hans Meier meint ja nicht, oder doch?

      Ein Kommunist oder Sozialist kann konservativ denken, wenn er Beispielsweise den Versailler Verträgen oder der Weimarer Republik nachhängt. Er kann es noch toppen, wenn er “denkend” in die Zeit der Begründung des Sozialismus zurückgeht, als man sich von den Monarchie Frankreichs gelöst hat.
      Alles Glanzleistungen der Sozialisten Linken, wo ein Teil der Idee eines Vereinigten Europas liegt.
      Versailler Verträge, Gründung Völkerbund, die Sozialisten zu dieser Zeit voll am Werk, und so manches was damals begründet wurde, macht Politisch noch heute Kopfschmerzen.

      Ein​fach, die konservativen sind schuld. Punkt. Der Herr Hans Meier hat die Lösung, Punkt.
      Dass aber Sozial Kassen Gelder, die Schweiz ist ja nicht einmalig mit dem BVG, diese Pensionskassen Gelder aus Profitgier bis hin zu kriminellen Handlungen falsch angelegt wurden, vom WEM? Ja logisch, den Konservativen.
      Wer auch immer genau diese Konservativen sind?
      Man zieht über „Banken“ her dabei gibt es Banken, die in einem Sozialistisch geführten Land sozialistische Bänker haben.
      Möglicherweise müssten hier einmal ein paar über die Bücher, erkennen das es eben Monarchien gab, bis vor knapp 100Jahren, und es dann diese Revolutionen gab, aus denen Volksherrschaften der Souverän ist das oberste Staatsorgan entstanden sind, so auch die Schweiz 1848 dann definitiv entstand.
      Warum auch immer ist es „schlecht“ wenn WIR daran festhalten, diesen Souveränen Bund Schweiz weiter zu führen,…

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Frau Keller

      Es ist ein sehr guter Beitrag den sie geschrieben haben.

      Trotzdem frage ich mich, was ist die Lösung. Wo hört der Profit auf und Ausbeutung an. Wie kann man es steuern, damit es gerechter wird.

      Ich schrieb ja auch einen Beitrag dazu.
      http://www.vim​entis.ch/dialog/reada​rticle/verbrechen-an-​der-bevoelkerung-samb​ia/

      Ich denke, wir brauchten Medien, die das offener aufzeigen. Da ist aber nur ein Kampf gegen rechts ersichtlich.
      Zudem mehr Demokratie, denn die Masse kann weniger gut gebunden und abhängig gemacht werden, wie ein paar Politiker.

      Im Augenblick sehe ich aber, dass da riesige Konflikte entstehen, unter der Hochfinanz selbst und das könnte im Krieg enden.

      Liebe Grüsse Kurt Nünlist

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Nünlist,
      Sie stellen elementar wichtige Fragen die über das eingefahrene und sinnlose gegenseitige schuldzuweisen hinweggehen und die Verantwortung eines jeden von uns ansprechen, danke dafür.

      Ich denke in der kommenden Zeit werden uns die einen (von links, mitte oder rechts!) immer härter zu ihrem Vorteil zu steuern versuchen und wir, die anderen, werden sich je länger je weniger steuern lassen!

      Das bedeutet in der Tat Krieg. Dieser neue Krieg wird sich wohl mitten in Europa abspielen, im Gegensatz zu den anderen munter hochkochenden Krisenherden die wir alle schon kennen und die immer “weit weg” waren und sind.

      Wenn Sie Medien suchen die eher aus eigener Sicht berichten und das nicht nur “gegen rechts” versuchen Sie’s mal mit:

      http://informe.com/​go/?domain=net-news-e​xpress.de&url=http://​net-news-express.de&k​eyword=

      dort findet man Mainstream und Selberdenker aller Farben.

      Was die “Masse” angeht, so hoffe ich dringend, dass das gegenseitige Gehetze gegeneinander zugunsten von mehr Selbstsicherheit und Selberdenken aufhört, man sich endlich aus der links-rechts-mitte-od​erwasauchimmer-Mühle befreit und sich auf das konzentriert was tatsächlich wichtig ist.
      Dazu gehört eben auch, dass es für niemanden ok sein kann wenn 3/4 der Weltbevölkerung verhungern, obwohl sie nicht müssten!
      Krisenherde​, Armut, Elend ist auf diesem Planeten nicht nötig, sondern organisiert und daran tragen wir alle mit.
      Auch wenn wir nicht zu den Organisatoren dieser Unmenschlichkeiten gehören, sondern unsererseits unter Ungerechtigkeiten leiden, sind wir trotzdem zumindest Schlafkappen oder Waschlappen, weil wir uns die Zeit damit vertreiben nach links oder rechts zu geifern, anstatt endlich mal vernünftig Position zu beziehen!

      Weder die Linke noch die Rechte, auch nicht die Mitte, können nach meiner Meinung das jetzt immer schneller crashende System retten. Anstatt uns vorzumachen sie könnten dies noch, sollten alle Seiten endlich zugeben, dass keiner mehr ein Rezept hat und die Gefahr einer militanten Diktatur in Europa immer mehr zunimmt – und unsere ideologisierten Gartenzwerge sollten sich dringend über ihre Machtintrigen hinwegsetzen und endlich mal anfangen konstruktiv zusammenzuarbeiten.
      Wir brauchen alle guten Kräfte in der Politik und sie sollten alle in die Zusammenarbeit eingebunden werden – und das Volk soll endlich grundsätzlich den Stellenwert erhalten den es tatsächlich hat.
      Ich habe es schon öfters erwähnt: Ohne Volk – kein Staat – keine Regierung – keine Wirtschaft – kein Handel- keine Börse – keine Banken!
      Das heisst: Ohne uns geht’s nicht – daran sollten wir uns dringend erinnern, statt uns in diesem unwürdigen Parteienkriegen zu verausgaben.
      Aber vielleicht sind wir noch nicht soweit und es muss erst noch viel mehr den Bach ‘runter gehen, bevor wir wissen was wir wert sind.
      Aber ich bin Optimistin!

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    • Juli 19, 2021

      Die Rechtskonservativen aus dem SVP-Dunstkreis haben die Abzockermentalität in der Schwiez eingeführt. Die haben das Abzockertum angebetet und als Fortschritt angepriesen. Anscheinend ist das bereist vergessen…

      Ich vertraue ganz sicher nicht Leuten die diese Ideologie propagiert haben.

      Leider rennen unsere Linken immer noch Ideen nach, die in Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal zum Desaster geführt haben.

      Im Prinzip erleben wir das Scheitern Links- und Rechtskonservativer Lösungen. Aber dies Richtunge erleben überall einen Aufschwung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meier, weder die Rechte noch die Linke hat das abzocken erfunden oder eingeführt, abgezockt wurde schon lange bevor es rechte und linke Ideologien gegeben hat.
      Es hat keiner hier von Ihnen verlangt, dass sie irgendwem aus welcher Ecke auch immer vertrauen sollen.
      Sich selber vertrauen – selber denken – selber beschliessen – und dass selber verantworten ist besser.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Frau Keller

      danke für den Link.

      Ich sah mal eine Frau deren Kind verhungert war und die in die Filmkamara sagte, dass uns unsere Hunde wichtiger sind, als unsere Mitmenschen, die verhungern. Das sei eine Schande. Bei mir hat dies gesessen und ich muss ihr zustimmen. Zudem die, die selber schon fast nichts haben, spenden mehr als die, die haben. Wir sind nicht fähig das Ganze zu sehen und die Gier spielt eben schon bei uns. Ein neues Handy, ein schönneres Auto, ein grösserer Fernseher, ist uns wichtiger als der Mitmensch. Diese Gier wird ausgenutzt und wir werden manipuliert und ich denke, dass gerade die Medien einen wichtigen Teil dabei spielen, uns klar zu machen, dass unwichtige Dinge wichtig sind.

      Vom Tellerwäscher zum Millionär wird heute auch keiner mehr. Firmen mit 200 Miliarden Franken Umsatz, haben mehr Mittel zur Verfügung als ganze Länder.

      Die Fehler aufzeigen und direckte Demokratie, ist sicherlich ein guter Weg.

      Zudem ist die Frage, ob es eine Obergrenze an Grösse und Umsatz geben sollte. Liberal und freier Mark funktioniert ab einer gewissen Grösse gar nicht mehr. Es ist dann eher eine Diktatur, weil zuviel Macht.

      Was ich mich frage ist, wenn die Bevölkerung nichts macht, könnte es sein, dass wieder einmal einer kommt, die Fehler benennt und das Volk auf seine Seite zieht. Würde Adolf Hitler heute leben, könnte er wieder an die Macht gelangen?

      @ Herr Meier,

      die Migro ist eine Genossenschaft und hat 25 Milliarden Umsatz, 1.2 Milliarden Reingewinn und 62000 Angestellte. Geht es den Angestellten in der Genossenschaft besser?
      Wenn ein Betrieb miese Arbeitsbedingungen bietet, so werden anscheinend seine Produkte trotzdem gekauft. Das müsste nicht sein. Wieviele grüne Labels gibt es, aber für faire Arbeitsbedingungen in der Scweiz, nicht einer.

      Arbeit soll sich auszahlen und wenn jemand sein Geld riskiert und investiert, dann auch, wenn er Glück hat. Aber eben, wo wird es zum volkswirtschaftlichen​ Schaden? Ab wann geht Gewinn auf Kosten der Bürger?

      Zudem Herr Meier, ihre grünen Regulierungen sind oft Selbstbefriedigung, damit sie nicht darüber nachdenken müssen, wie verschissen es ihnen geht. So dürft ihr doch immer und immer wieder die Erde retten und ihr seit beschäftigt und glücklich und bemerkt gar nicht mehr, wie ihr fremdbestimmt werdet.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Selk Betreffend Entwicklungshilfe teile ich ihre Ansichten.

      Ich habe nichts dagegen für Notfälle etwas zu spenden. Wenn jedoch in diesen Ländern gleichzeitig das Geld für Waffen vorhanden ist, dann sind nicht wir verantwortlich um die Bevölkerung durchzufüttern. Zudem gehören Dürreperioden in diesen Ländern zu den natürlichen klimatischen Schwankungen. da wäre Vorsorge angebracht und eine Regulierung der Viehbestände um die Trockenheit nicht noch zu verschlimmern. Wer das nicht machen will, der muss halt die Konsequenzen in kauf nehmen.

      Zum Thema Reformen:
      Wir haben 20 Kantone die auf Subventionen (Finanzausgleich, Landwirtschaft) angewiesen sind. Sprich wir haben 20 Griechenländer! Leider haben diese Subventionsbezüger die Mehrheit und können so die wenigen anderen ausnehmen. Sobald in einer Demokratie die Subventionsbezüger die Mehrheit habe, beginnt das Desaster. Wir gehen denselben Weg wie unsere südlichen Nachbarn, nur langsamer. Wir haben zu wenige Progressive die diesen Landen ausmisten wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meier

      Bitte wir haben nicht ein Griechenland. Haben wir jemand aus dem Franken entlassen? Hat jemand seine gewählte Regierung ausser Kraft setzen müssen und eine Expertengruppe hat seine Stellung eingenommen??

      Sowa​s wie in Griechernland geht nun mal überhaupt nicht. Wer hat diese Expertengruppe bestimmt, wieso soll sie legitim sein? Können sie mir von dieser Regierung mal genau den Unterschied erklären zur Diktatur von Adolf Hitler. Grichenland ist dem dritten Reich näher, als einer Demokratie. Was denken Sie, wieso in Griechenland überall Hackenkreuze zu sehen sind.

      Wir haben in unseren Kantonen ein System. Das Verhältnis von den Kantonen zum Bund ist anderst geregelt als von den Ländern zur EU. Hätten sie unser System, so hätten sie wahrscheinlich nicht diese Probleme.

      Das ach so böse und dumme Volk wurde übergangen und Ihre liebe Elite hat die EU an die Wand gefahren. Solche Dummschwätzer wie Roger de Weck. Wir die Bürger, wir fühlen zuerst wo der Schuh drückt. Schaltet man uns aus, endet es im Chaos.

      So wenig wie Deutschland militärisch ganz Europa unter Kontrolle haben kann, so wenig können sie für ganz Europa der Wirtschaftsmotor sein. Deutschland ist dazu einfach zu klein, zu wenig mächtig, es reicht nicht.

      Zudem wäre Griechenland nie in der EU gewesen, so kämen sie wieder alleine aus dem Schlamasel heraus.

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    • Juli 19, 2021

      Wie öfters ich ihren Bericht durchlese, desto mehr frage ich mich. Wollen sie eigentlich eine Diktatur, Herr Meier????

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    • Juli 19, 2021

      @Nünlist Die Verhältnisse sind sicher Rundlegen anders. Aber das Prinzip ist das gleiche. Subventionitis bis zum Kollaps. Sobald die 6 geschröpften Kantone selbst pleite wird es wirklich lustig in der Schweiz.
      Das mit den Hakenkreuzen in GR ist reine Schlechtmachung der Deutschen, weil die als Gläubiger für ihr Geld etwas verlangen (zu recht).

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    • Juli 19, 2021

      Aber es beisst sich. Wer sind die Gläubiger? Ist es demokratisch? Was in Grichenland passiert ist typisch für die EU. Eine nicht demokratische EU schafft in Griechenland diktatorisch Recht ab, dass die Griechen sich demokratisch erarbeitet haben. Das sind durchaus linke Anliegen, die da jetzt weg geputzt werden. Ich verstehe, wenn die Griechen mit dem Probleme haben. Dass man nicht mal eine Volkabstimmung machen wollte und dermassen Angst vor dem Volk hat wie der Teufel das Weihwasser, zeigt einfach auch auf wie die EU funktioniert. Das darf nicht sein. Ich werde diesem Verein nie zustimmen, solang nur eine pseudo-demokratie herrscht.

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    • Juli 19, 2021

      Stellen wir uns vor, die Subventionsbezüger kriegten kein Geld mehr. Was passiert dann? Ich meine, wo liegen Vor-und Nachteile wenn man den “bedürftigen Kantonen” diese Unterstützung streicht?
      Sterben würde daran keiner aber wo liegen die “Nebenwirkungen”?

      Stellen wir uns weiter vor was geschieht, wenn die verhungernden Menschen zb. in Afrika überhaupt keine Nahrungsmittel, Trinkwasser, medizinische Versorgung mehr bekommen, weil keiner mehr spendet und auch noch die letzten Gelder in private Taschen fliessen.
      (Wobei komischerweise immer genug Kohle für Waffen locker gemacht werden kann. Warum eigentlich?)
      Wo liegen da die Vor- und Nachteile für wen und warum?

      Die Begründungen dafür, warum man nicht mehr spendet sind klar nachvollziehbar.
      Abe​r gibt es nicht andere Wege wie man den Menschen die jetzt gerade in Afrika am verrecken sind, erstmal kurzfristig helfen kann und nachher langfristig etwas tragfähiges aufbauen hilft? Kann man wirklich nur noch die Hände in den Schoss legen und sagen, die Spendengelder kommen eh’ nicht an, werden unterschlagen oder in den Banken blockiert und die Menschen sterben einfach weiter?
      Ich finde das ist eine riesige Baustelle und eine sadistisch organisierte Schweinerei! Und zeigt ausserdem auf, wie hilflos wir angesichts der humanen Katastrophen um uns herum geworden sind. Spenden dürfen wir, aber was danach mit dem hart verdienten Geld geschieht – keine Ahnung – keine Mitsprache – keine Kompetenz – keine Kontrolle.
      Wir wissen, dass Afrika mittlerweile mehr oder weniger China gehört, dass Land, die Leute von Chinesen ausgebeutet werden, wie bis anhin von Europäern. Und die Menschen verhungern! Und die Hilfsorganisationen zocken die Spender ab und sehen zu wie die Menschen verhungern und dagegen kann man nichts tun!?!
      He, wo sind wir eigentlich?

      Wen sich das Weltwirtschafts-Finan​zsystem wirklich erlaubt total zu crashen (davon gehe ich aus!)wird eh’ keiner mehr Geld übrig haben, um anderen zu helfen – ausser diejenigen die sich an diesem ebenfalls organisierten Kollaps Platinnasen verdienen und die kennen das Wort “helfen” nicht.
      Die Armut wird in Europa und Amerika rasant zunehmen und auch auf die Klassen zugreifen die sich jetzt noch für abgesichert halten.
      Also einerseits lassen wir seit Ewigkeiten in den von Krieg und Dürre heimgesuchten Länder die Menschen verhungern und verdursten – wir reden da von, über die Jahre gerechnet, millionen von Menschen. Andererseits werden vielleicht bald die Europäer (inkl. CH) und Amerikaner sich zu der Masse von Menschen gesellen, die ebenfalls hungern, frieren und kein Geld mehr für medizinische Versorgung und trinkbares Wasser haben!

      Wenn wir soweit sind, wird sich die Frage nach den lächerlichen Subventionen für die bedürftigen Kantone sowieso nicht mehr stellen, weil keiner mehr Geld übrig haben will oder hat, um andere zu unterstützen die noch weniger haben.
      Aber in Europa und Amerika werden die Menschen sich in Massen anfangen gegen die Zustände zu wehren, weil wir noch nicht so schwach und gebrochen sind wie die Sterbenden in Afrika.
      Und das bedeutet?

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Nünlist Das zeigt nicht wie die EU funktioniert, das zeigt wie Wirtschaft funktioniert.

      @Frau Keller Wenn die genannten Subventionen eingestellt würden, dann könnten produktivere Sachen in Angriff genommen werden oder noch besser die Steuern gesenkt. Die Leute würdenneue Jobs suchen und damit das allgemeine Steueraufkommen vergrössern. Was wiederum zu Senkungen benutzt werden könnte. Gleichzeit wäre das eine Entvölkerung vieler Orte, was ja kein Weltuntergang ist. Die Aufgabe der Landwirtschaft in einigen Gebiten, würde einen grossen Fortschritt im Naturschutz bedeuten.

      Betreffend Hilfsorganisationen: Ich glauben, dass die grossen und bekannten eine sehr gut und Zielgerichtet arbeiten. Das sie Hilfe nicht ankommt ist sicher nicht das Problem, Das Problem ist, dass nach der Katastrophe keine Lehren in diesen Ländern gezogen werden. Schliesslich springen im Notfall immer wir ein.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meier, warum trennen Sie die EU von der Wirtschaft? Die Staatengebilde sind doch vollkommen von der Wirtschaft abhängig und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die jetzige Zeit zeigt das doch klar auf. Wer bringt die EU und letzlich dann ganz Europa zum platzen?

      Zu der Arbeit der Hilfsorganisationen: Ich denke das gibt es Leute die sich enorm einsetzen, aber wenn das Geld irgendwo versickert, Menschen trotz Hilfseinsätzen nie aus dem Elend herauskommen, dann funktioniert das Ganze eben doch nicht. Und das ist nicht die Schuld der Opfer.
      Könnte es nicht sein, dass ein starkes Afrika, mit einer blühenden Wirtschaft und selbstbewussten gut genährten, gebildeten Menschen die ihre enormen Bodenschätze zu ihren eigenen Preisen verkaufen wollen gar nicht im Interesse der anderen Staaten liegt?

      Ja Herr Selk, das ist doch geschickt eingefädelt nicht? Man darf gespannt sein, wer die nächsten sind die ersetzt werden und durch wen dies geschieht.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo zusammen

      ich denke auch, dass die Kräfte die ein schwaches Afrika wollen, stärker sind, als die, die ein gesundes Afrika wollen. Da sind riesige Firmen dahinter, die kein Intresse daran haben, dass Afrika sich politisch organisiert und ihre Bodenschätze selbst verwalten.

      Dasselb​e bei der EU. Es gibt Leute die profitieren davon, wenn die EU in den Ruin geht. Deutschland stellt sich in eine Position, die mir gar nicht gefällt.

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  • November 14, 2011

    Und hier noch interessante Neuigkeiten zur “freundlichen” Übernahme von bankrotten EU – Ländern:

    http://​www.theintelligence.d​e/index.php/politik/i​nternational-int/3555​-vormarsch-der-trilat​eralen-.html

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  • November 16, 2011

    EZB-SNB-EU-Euro-Progr​essiv & Pro-Aktiv immer schneller Richtung Abgrund.
    Aber das sind keine Naturgewalten, dass ist gewollt inszeniert!
    Das Geld ist mir egal – aber was hat das für Konsequenzen für die Menschen und wie werden sie damit umgehen und wie wird man mit ihnen umgehen?
    Beängstigend ist das!

    http://www.ha​ndelsblatt.com/finanz​en/boerse-maerkte/anl​eihen/die-krise-friss​t-sich-durch-europa/5​837734.html
    http://l​ostineurope.posterous​.com/die-damme-breche​n
    http://www.ftd.de/​finanzen/maerkte/anle​ihen-devisen/:staaten​-in-finanznot-kerneur​opa-droht-der-finanz-​gau/60129715.html?pag​e=3
    http://www.welt.​de/finanzen/article13​718889/Nur-Deutschlan​d-ist-sicher-alles-an​dere-geht-unter.html

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    • Juli 19, 2021

      Das sieht mann das Ergebnis konservativer Politik jeglicher Schattierung, die glauben ökonomische Grundsätze seien für Sie nicht gültig. Jetzt wird die Rechnung präsentiert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meier entschuldigen Sie, aber was da im Graubereich gewachsen ist und jetzt offiziell geschieht, ist doch längst jenseits von konservativ u. dergl.! Das ist schon seit längerer Zeit das reinste Haifischbecken, sprich Chaos.
      Nach meiner Meinung gibt es in der Art nichts mehr “einzuteilen”.
      Es gibt nur noch Abzocker und Abgezockte, dabei spielt es keine Rolle mehr wer unter welchem Fähnchen was gegen die anderen verbricht.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Frau Keller,

      das Problem ist, dass es daraus keine friedliche Lösung mehr geben wird. Ich sehe beim besten Willen nicht, wie man das lösen soll. Europa steht vor dem Abgrund, einmal mehr. Jetzt müssten Leute ran, wie Herrn Blocher, aber die gleichen, die den Mist eingebrockt haben, versuchen ihn nun auszubaden. Dabei sehen sie nicht, dass das ganze System falsch ist und mit der Pflästerilipolitik nichts mehr zu retten ist.

      Die Schweiz hat mit Herrn hildebrand ein enormes Risiko, mit zu versaufen. Es kann nicht sein, dass einer das was alle aufgebaut haben, über Generationen, in den Sand fährt. Die SVP und Herrn Blocher haben öfters darauf hiengewiesen.

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    • Juli 19, 2021

      Mit konservativer Politik meine ich die Politik, dass jeglichen Änderung abgeblockt wird. Nehmen wir diese Kriese als Beispiel. Jetzt fragt sich jeder, wie das hat kommen können. Dabei sah jeder das Einnahmen und Ausgaben in einem Gleichgewicht sein müssen. Oder das in den USA Hypotheken an jedermann gegeben, nur im Vertrauen auf steigende Häuserpreise, zu Desaster führen wird. Nur war vorher jeder gegen Änderungen, sei das noch so Sinnvoll gewesen. Der Mensch ist von Grund auf konservativ, er sieht nicht wenn er gegen eine Wand läuft. Denn die Zeichen der Krise oft lange im Verborgenen, da keiner das Modell hinterfragt solange es noch gut geht. Übertragen auf die Wirtschaft: Der aktuelle Gewinn sagt nicht über das Potential einer Firma in der Zukunft aus! So liegt das in der Natur der Sache, dass nur in Krisen Reformen angepackt werden.
      Die Rechtskonservative in der Schweiz haben diese Krise im Finanzbereich zusätzlich angeheizt durch Huldigung der Gier. Das ganze Rechtskonservative Banken-Wirtschaft-Mod​ell wird gerade beerdigt. Da werden gerade die ehemaligen Götter gefeuert.
      Ich muss gestehen, dass mich das Mass an Verantwortungslosigke​it überrascht.

      Ich erwarte ein wirtschaftlich holpriges Jahrzehnt bis die Schulden abgebaut oder weginflationiert sind. Wie schnell das geht, haben die Wähler in den südlichen Ländern in der Hand. Falls die Strukturreformen nicht durchgesetzte werde, so wird das per EU oder IWF durchgesetzt. Daran geht die Welt nicht unter, das haben diverse Beispiel Weltweit gezeigt.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Meier,

      es ist relativ einfach zu sagen, die Banken sind schuld, wenn man mehr ausgibt als einnahmen hat. Zudem wenn das Rating sinkt, könnte es ja wirklich sein, dass diese Länder nicht mehr ganz so kreditwürdig sind. Hier wird einfach der schwarze Peter den Banken zugeschoben, um zu vertuschen, dass man jahrelang eine falsche Politik hatte. Nicht die Banken haben ein Interesse daran, das es Crascht. Die Politiker, die die Zusammenhänge nicht sehen und nicht wissen wo die Bremsen sind, sind an diesem Schlamassel selber schuld.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr Selk

      ich stimme ihnen zu. Für mich gibt es nur noch eine richtige Politik, für die Schweiz. Alle Notvorräte auffüllen, die Eigenversorgung steigern, die Ausgaben reduzieren und die Arme aufrüsten.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo zusammen

      ich habe eine sehr interessante Partei gefunden, in Deutschland. Die PdV. Schaut Euch mal den Link an, vielleicht besteht für die Deutschen ja noch Hoffnung. Aber diese Partei müsste in Rekordzeit wachsen.

      http://ww​w.parteidervernunft.d​e/europa

      Liebe Grüsse Kurt Nünlist

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Selk,

      Das mit Russland und China habe ich gar noch nich in Betracht gezogen, ich hoffe einmal nicht, dass es soweit kommt. Aber vorbereitet sind wir nicht.

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  • November 17, 2011

    Leider kursieren in der Schweiz zahlreiche Mythen und Märchen über die EU. Ein Grossteil der Schweizer Bürger kennt die Institutionen der EU erschreckend schlecht!

    Auch hier wurden mehrere zum besten gegeben. So wurde immer wieder behauptet D und F würden in der EU alleine bestimmen, die EU sei ein D-F-Diktatur. Dies entspricht natürlich in keinster Weise!

    1. Im Europäischen Rat (EU-Gipfel) braucht es Einstimmigkeit. Also auch die kleinsten EU-Staaten können eine Vorlage blockieren. F und D alleine können rein gar nichts ausrichten!

    2. Im Rat der Europäischen Union (Ministerrat) braucht es mindestens die Mehrheit der Mitglieder damit ein Rechtsakt verabschiedet werden kann. Dazu müssen noch weitere Bedingungen erfüllt werden. Ab 2017 braucht es sogar 55% der Mitgliedstaaten. Auch hier können F und D mit 2 von 27 Stimmen rein gar nichts ausrichten.

    3. Im Europäischen Parlament haben D und F gerade mal 173 von 754 Sitzen und können auch hier alleine gar nichts ausrichten. Die kleinen Länder sind überproportional stark vertreten!

    4. In der Europäischen Kommission braucht es ebenfalls eine Mehrheit der 27 Mitgliedstaaten. Auch hier haben die Vertreter von D und F nur 2 von 27 Sitzen! Zudem gilt hier wie im Schweizer Bundesrat das Kollegialitätsprinzip​!

    Fazit:

    – F und D alleine können gar nichts bestimmen!
    – Die kleinen Staaten haben überproportional viel zu sagen!
    – Das politische System der EU beruht wie dasjenige der Schweiz auf Kompromissen!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Schlehmil
      Wie ich in Ihrem Kommentar entnehmen muss reden Sie sehr viel über die EU.
      Da gibt es ein einfaches Mittel: Koffer packen und nur über die Grenze spazieren.
      Dann haben Sie und viele andere Ihre EU, und diejenigen die nichts von der EU halten Ihren Frieden.
      Freundliche​ Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Frau Wulkow-Nyffeler

      La​ndesgrenzen werden in einer globalisierten Welt immer mehr an Bedeutung verlieren, ob Ihnen das passt oder nicht! Ob man diesseits oder jenseits der “Grenze” lebt wird immer unwichtiger!

      Es ist allerdings sehr naiv von Ihnen zu glauben Sie hätten jemals Ruhe von der EU:

      – Wir sind wirtschaftlich von der EU abhängig!
      – Wir übernehmen immer mehr EU-Recht ohne mitbestimmen zu können. Faktisch sind wir schon heute Passiv-Mitglied der EU!

      Hochachtungsvo​lle Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Sehr richtig Herr Schlemihl
      Faktisch sind wir bereits drin und wem haben wir das zu verdanken??? All den Blindgängern die damals dafür waren.
      Nur keine Angst Herr Schlemihl, nicht nur ich muss dafür Büssen, sondern auch sie werden unter allem Leiden müssen.
      Vielleicht sehen wir uns dann spätestens mal bei einem Glas Wein.
      Wie Sie ja bekanntlich selber wissen, wer zuletzt Lacht, der Lacht am Besten.

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  • November 18, 2011
  • November 18, 2011

    Citi-Chefvolkswirt: “Pleite von Spanien oder Italien innerhalb von Tagen möglich”
    Staatssekr​etär Jörg Asmussen: “Es gibt keine Eurokrise”

    Und weitere Widersprüche auf einer Seite, ebenfalls sehr interessant:

    http:​//www.deutsche-mittel​stands-nachrichten.de​/2011/11/32429/

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  • November 18, 2011

    Unser hochgeschätzter Herr Lauber behauptet hier D und F hätten eine absolute Mehrheit im EU-Parlament. Diese falsche Behauptung kann mit Leichtigkeit widerlegt werden! So sieht die Verteilung aus:

    Deutschland 99
    Frankreich 74
    Vereinigtes Königreich 73
    Italien 73
    Spanien 54
    Polen 51
    Rumänien 33
    Niederlande 26
    Tschechien 22
    Ungarn 22
    Portugal 22
    Griechenland 22
    Belgien 22
    Schweden 20
    Österreich 19
    Bulgarien 18
    Slowakei 13
    Finnland 13
    Dänemark 13
    Litauen 12
    Irland 12
    Lettland 09
    Slowenien 08
    Malta 06
    Estland 06
    Luxemburg 06
    Zypern 06

    T o t a l 754

    Quelle: http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Europ%C3%A4is​ches_Parlament

    G​emäss dem hochgeschätzten Herrn Lauber haben also D und F mit 173 von 754 Stimmen eine absolute Mehrheit im Parlament, mit der sie alle anderen überstimmen können.

    Jeder Leser kann sich selbst ein Bild über die “Rechenkünste” des Herrn Lauber und über den Wahrheitsgehalt von seinen Aussagen machen!

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    • Juli 19, 2021

      Was haben diese Zahlen aus Wiki noch zu bedeuten, angesichts der sich immer deutlicher zeigenden Entwicklungen im Eu-Raum? Der Begriff “Mehrheit” kann ziemlich schnell anders ausgelegt werden, eher in die Richtung das die “Mehrheiten” sich länderübergreifend auf den Strassen befinden, nicht mehr in den Brüsseler Regierungspalästen.
      ​Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Belgien, Irland, Grossbritannien und auch Deutschland soll ziemlich arg in den roten Zahlen stecken. (Overthere ist die USA bereits wieder an der Schuldenobergrenze angekommen, wie man hört.)

      Der Stress wird immer unerträglicher, die Agressionen nehmen zu, die Armut ebenfalls. Es ist Luxus, sich um einst Festgeschriebenes zu streiten. Die Realitäten haben diese “Stimmenanteile” längst überholt.

      Italien 73 Stimmen? Der neue Chef Mario Monti ist ein Mitglied der Trilateralen Kommission und war EU-Kommissar für den Binnenmarkt.

      Griec​henland 22 Stimmen, Papademos, Griechenland Neuer ist Mitglied der Trilateralen Kommission und war Vizepräsident der EZB.
      Beide wurden nicht gewählt sondern eingesetzt (von wem?). Wem gehören denn nun diese 73 bzw. 22 Stimmen?

      Kann oder muss man nicht davon ausgehen, dass diese Art von “Personalwechsel” in der Präsidentenetagen der Pleiteländer so weitergeführt wird?

      Antworten auf diese Fragen werden wohl nicht allzu lange auf sich warte lassen.

      Diese Links nur so zur Info.:

      http://www.welt.de/​politik/deutschland/a​rticle13724284/Die-An​gela-trifft-den-David​-Nur-der-Volker-fehlt​.html

      http://losti​neurope.posterous.com​/die-ruckkehr-der-vor​urteile

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    • Juli 19, 2021

      D und F haben nicht die Mehrheit im EU-Parlament. Sie haben aber faktsich das sagen, weil das Parlament zu wichtigen Fragen nichts abzustimmen hat. Das ist so wie in Nordkorea. Auch dort gibt es ein Parlament, das nichts wichtiges zu sagen hat.

      Man soll das Eu-Parlament eher als Pründenempfangsgremiu​m ansehen. Fürs Stillsein bekommt man viel, viel Geld.

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    • Juli 19, 2021

      Schlemihl scheint hier nur beleidigen zu können…Deutschland und Frankreich haben so wie Herr Anton Keller sagt nicht Zahlenmässig die Mehrheit im Parlament, aber als Entscheidungsgremium in den wichtigen Fragen. Somit Schlemihl scheint bei ihnen die Rechenkünste vielleicht gegeben, aber alle anderen Punkte, insbesondere die wahrheitsgetreue Aussage da weisen sie Lücken auf. Daher empfehle ich ihnen zuerst mal vor der eigenen Türe zu wischen, bevor sie andere User schlecht machen wollen, anstatt einfach nur simple sachlich zu bleiben.

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  • November 19, 2011

    Die EU-Komission in Brüssel will mehr Geld, weil sie angblich sonst ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen kann?
    Rechnungen wofür?
    Für die totale Kontrolle über die EU-Pleite-Länder? Werden so die einstmals Progressiven zu kontrollierenden Reaktionären, denen aber auch schon das nötige Geld fehlt, um künftig noch mehr hörige Technokraten an der Spitze von weiteren kollabierenden Ländern zu installieren? Kann mehr Geld denn die fehlende Vernunft ersetzen?
    Langsam habe ich nur noch Fragen????
    http://ww​w.deutsche-mittelstan​ds-nachrichten.de/201​1/11/32790/

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    • Juli 19, 2021

      Erstmal verschlägt’s mir die Sprache, Herr Selk!
      Ich hab’ es natürlich vermutet, dass die Jobs in Brüssel teuer bezahlt sind, es muss ja gute Gründe haben warum gewisse Leute auch hierzulande da unbedingt hin wollen. Aber das es so einschenkt habe ich mir nicht vorgestellt.
      Alles klar!

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  • November 20, 2011

    Dieser Artikel zeigt wiederum klar auf was hinter den Kulissen passiert.
    Wer hinter der Bühne an den Fäden zieht, an welchen die Püppchen hängen, die vorne auf der Bühne nach der Regie der Strippenzieher hinter der Bühne, zum Schein ein bisschen debattieren dürfen.

    http://www​.theintelligence.de/i​ndex.php/politik/eu-e​uropaeische-union/358​2-eurozone-staatsstre​ich-der-banker.html

    EU und Demokratie? Das bisschen das sie hatten wird mittlerweile höchst offiziell demontiert. Wohl weil in ihrem auseinanderbrechenden​ Theater für die üblichen Zaubereien mit Trockeneis und bunten Lichtern keine Zeit mehr bleibt.

    CH und Demokratie? Wie sieht das bei uns aus, wenn wir genauer hinsehen?
    Die BR-Wahlen durch das Parlament werden dazu ganz deutliche Hinweise liefern.

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