1. Sonstiges

Eine Frage ans Parlament und den Bundesrat zum Thema Mehrwer

Wie aus den Me­dien zu ver­neh­men war, sol­len neu nur noch zwei Mehrwertsteuersätze gel­ten. Um Steuerausfälle ab­zu­fe­dern, soll der tiefere (Me­di­ka­men­te, Nah­rungs­mit­tel/­Di​nge des täglichen Be­darfs…..) erhöht wer­den. Wie soll das gehen für Men­schen aus tie­fem Lohn­seg­ment? Sind doch die Le­bens­kos­ten nebst den Krankenkassenprämien (denke dank höherer Mehr­wert­steuer stei­gen dann auch die Prämien und alar­mie­rend viele be­zah­len ja heute be­reits die Krankenkassenprämien nicht mehr) be­las­tende Pos­ten. Hier wäre ich als Bürger doch dank­bar, wenn ich darüber auch Zah­len und Fak­ten lesen könnte. Mehr­kos­ten in­folge Prämienverbilligung? Mehr­kos­ten in­folge ev. Änderung des SKOS-Richt­li­nie? Mehr­kos­ten, da das Ein­kau­fen der Le­bens­mit­tel für Ta­ke-A­ways, Re­stau­rants, Läden auf Kun­den umgewälzt wer­den inkl. möglichen “­ver­steck­ten” Erhöhungen? Mehr­kos­ten in­folge Kon­su­m­aus­fall inkl. möglicherweise Abbau von Arbeitsplätzen? Soll wegen dem Tou­ris­mus, Steu­er­ge­rech­tig­k​eit oder was auch alles immer ein Kas­sen­spiel be­trie­ben wer­den? Rein mit Mehr­wert­steuer und raus im So­zi­al­we­sen? Bitte be­den­ken Sie, dass nicht alle CHF 7’000.–/­Mo­nat aus­ge­ben können und eine Ak­tion auch eine Re­ak­tion auslösen kann. Hier gilt es also das Kon­sum­ver­hal­ten ent­spre­chend an­zu­schauen und ob es sich rech­net. Denn spe­zi­ell die­je­ni­gen mit tie­fem Ein­kom­men wer­den davon be­trof­fen sein samt Aus- und Ne­ben­wir­kun­gen. Des­halb bringt es mei­ner Mei­nung nach nichts mit Sta­tis­ti­ken (Durch­schnitt ver­dienst so viel etc. rum­zu­spie­len. Son­dern wie viele wären dann neu unter dem So­zi­al­dienst, Ar­beits­los, kau­fen an­derswo ein et­c.). Diese Ge­dan­ken und Be­den­ken gel­ten dann auch für den ein­heit­li­chen Mehr­wert­steu­er­sat​z. Ge­spannt bin ich nun auf Erklärungen, Zah­len, Fak­ten sei­tens Par­la­men­ta­rier und danke im Vor­aus für die Antworten.

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Comments to: Eine Frage ans Parlament und den Bundesrat zum Thema Mehrwer
  • Februar 18, 2013

    Bezüglich Mehrwertsteuer gibt es nur eine Lösung: sie sollte endlich abgeschafft werden da vollkommen unsozial. Leider geschieht dies nicht, da man bei einem allfälligen EU Beitritt, diese wieder einführen müsste.

    Natürlich müssen die Steuerverluste kompensiert werden. Ich schlage vor, bei der direkten Bundessteuer die Progressionskurve etwas steiler anzusetzen. Wohlgemerkt, steiler, nicht höher für alle.

    Mit dieser Lösung würde eine Steuer, und damit der komplette administrative Aufwand, gänzlich wegfallen.

    Die Preise in der Hochpreisinsel Schweiz könnten reduziert werden und somit die Schweiz wieder etwas attraktiver für den Tourissmus machen.

    Da die direkte Bundessteuer sozialer ist, würden mit dieser Lösung die unteren Einkommen entlastet, für die mitleren bliebe es etwa gleich und die oberen müssten etwas mehr bezahlen.

    Keine so schlechte Idee!!!???

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Steiner für Ihren Beitrag. Auch ich finde, dass die Mehrwertsteuer unsozial ist. Doch finde ich auch, wie mehrmals geschrieben, dass der Staat Geld braucht um seine Aufgaben wahrzunehmen. Ich bin kein Freund der Privatisierung und des Outsourcing. Ob die Mehrwertsteuer bei einem EU-Beitritt sowieso Standard sein muss, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Gibt es doch zumindest unterschiedliche Ansätze in den Staaten http://www.linker.ch/​eigenlink/mehrwertste​uer_deutschland.htm . Denke dies wäre auch Verhandlungssache und einfacher durchzuboxen (vorausgesetzt man will die Mehrwertsteuer nicht), wenn die Einnahmequellen genügend liefern. Ob da die progressivere/steiler​e direkte Bundessteuerkurve sein soll? Denke die Idee ist nicht schlecht. Doch aus meiner Sicht, würde dies nicht wirklich reichen. Oder wie genau sehen Sie diese Kurve (nebst den oberen, die mehr bezahlen müssen inkl. stopfen der Schlupflöcher) im Vergleich zu den Einnahmen über die Mehrwertsteuer?

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