1. Gesundheitswesen

Einheitskasse nein – keine neue Staatsabzockerei

Einheitskasse

Die neuen Gesetzesartikel

Ar​t.​ 117 Abs 3 (neu) und 4 (neu)

3 Die soziale Krankenversicherung wird von einer einheitlichen, nationalen öffentlich-rechtliche​​n Einrichtung durchgeführt. Deren Organe werden namentlich aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, der Kantone, der Versicherten und der Leistungserbringer gebildet.

4 Die nationale Einrichtung verfügt über kantonale oder interkantonale Agenturen. Diese legen namentlich die Prämien fest, ziehen sie ein und vergüten die Leistungen. Für jeden Kanton wird eine einheitliche Prämie festgelegt; diese wird aufgrund der Kosten der sozialen Krankenversicherung berechnet.

Zitat: “Die soziale Krankenversicherung wird von einer einheitlichen, nationalen öffentlich-rechtliche​​n Einrichtung durchgeführt.”

Was nichts anderes heisst als eine weitere schrittweise Verstaat​​lichung,  totale Bevormundung unseres höchsten Gutes (Gesundheit)

Zitat: “Die nationale Einrichtung verfügt über kantonale oder interkantonale Agenturen. Diese legen namentlich die Prämien fest, ziehen sie ein und vergüten die Leistungen. Für jeden Kanton wird eine einheitliche Prämie festgelegt; diese wird aufgrund der Kosten der sozialen Krankenversicherung berechnet.”

Und wer vertritt die LeistungsZAHLER/INNEN​​?

Niemand, denn sog. obgenannte Vertreter erweisen sich wie bereits die heutige IV zeigt, letztlich nichts anderes als reine Staatsdienervertretun​​g und Pharmalobbyvertreter.​​

Im weiteren wird die zu umsetzende SP Berset-Entourage, es nicht anders verunstalten, wie seine Amtskollegin Sommaruga derzeit bei der Umsetzung der MEI sehr eindrücklich aufzeigt, dass bewusst jene nicht bei der Umsetzung der Initiative involviert werden, welche es am meisten betrifft.

Die Patienten und Zahler/Innen dieses neuen Staatsabzocker-Konstr​​uktversuches.

Ber​eit​s heute erweist sich BR Berset und seine linkischen Weggefährten, mehrheitlich als reine verlängerte Arme des Staaatsapparates, der Schulmedizin und der boomenden Pharmalobby, statt als Vertreter/Innen unseres höchsten Gutes.

Man erinnere sich an die  Impfzwangsversuc​​he mittels Obligatorium, initiert durch Pharmalobby-Präventio​​nsfantasten. Oder die derzeitige Debatte über Organtransplantatione​​n. Auch hier wird versucht ein riesiges Geschäft zu basteln. Kurze Anmerkung: Bin nicht gegen Organspende, jedoch nicht staatlich verordnet. Denn eine Spende ist und soll es bleiben: Ein freiwilliges Schenken.

Unsere Gesundheit ist weder Eigentum des Staates, noch irgendwelcher Behörden oder Aerzten und schon gar nicht jenes von Forschern zu Versuchszwecken und/oder der boomenden Pharmamafia.

Erinnere dahingehend an die Worte von Herr Vasella, anfangs der Finanzkrise, grinsend im Schweizer Fernsehen:

Die Pharma hat nichts zu befürchten, wir haben genug Grippe- und Krebsmittel in der Pipeline.

Wem ob  solch “geld- und machtgierigen” Worte nicht die Alarmglocken läuten, wohin der Weg gehen soll im riesigen Gesundheitsgeschäft, dem ist wohl mit keinem Mitteli mehr zu helfen.

 

Desha​lb empfehle ich ein klares NEIN zur Einheitskasse

 

 

 

 

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Comments to: Einheitskasse nein – keine neue Staatsabzockerei
  • März 14, 2014

    Für mich scheint es augenfällig zu sein, dass hier versucht wird, die ganzen Krankenkassen zu verstaatlichen, was als Folge mit absoluter Sicherheit zu starker Erhöhung der Gesundheitskosten führen wird. Es gibt dann keine Konkurrenz mehr. Es kann mir dabei keiner klar machen, dass der Staat bei einer Einheitskasse dafür Sorge tragen wird, dass die Beiträge nicht noch mehr steigen, als bislang, oder aber, dass die Leistungen bei gleich hohen Prämien strak gekürzt werden (müssen).

    Ich gehe sogar so weit, dass ich befürchte, dass die Kosten nicht transparent vorgelegt werden, so dass es wie bei den Strassenverkehrseinna​hmen (Treibstoffzölle, Vignette oder bei der Tabaksteuer etc.) zur Verteilung der Gelder in andere als für die Gesundheitskosten vorgesehene Kasse fliessen werden, was eine erneute versteckte Steuer bedeuten würde. Also mit Sicherheit muss ein NEIN in die Urne gelegt werden, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, noch höhere Beiträge leisten zu müssen.

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  • März 14, 2014

    Es ist eher augenfällig, dass 1 Kasse kostengünstiger verwaltet werden kann als 69 Kassen. So fallen 68 CEO-Apanagen weg.

    Das ändert aber nichts daran , dass Krankheit zu versichern für den Versicherer so oder so ein sehr hohes Risiko bleibt; die Prämien werden also bei jedem Modell (zu) hoch bleiben.

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  • März 14, 2014

    Angenommen, es stimmte, dass 61 KK en heute u. a. Leistungen für das KVG erbringen.

    So gut wie alle KKs erbringen aber auch Leistungen für das VVG Geschäft, also die privaten Zusatzversicherungen.​

    Klarer Fall: man muss also die Zahl der Leistungserbringer bei den zitierten CEO’s halbiert einsetzen: 50% VVG, 50% KVG.

    Wir haben 26 Kantone in der Schweiz. Ich gehe davon aus, das pro Kanton mindestens eine EKK Stelle benötigt wird, in grösseren Kantonen gar 2. Das wären also ca. 40 EKK Zweigstellen.

    30 CEOs verdienen durchschnittl.Fr.4000​’000.-, ergibt CHF Fr. 12 mio. im Jahr

    40 EKK Stellenleiter verdienen ca. > Fr. 200’000, ergibt CHF 8 mio im Jahr, aber:
    die Superzentrale in Bern ist da nicht mitgerechnet.

    Dara​us könnte man herleiten, dass die Lohnkosten bei einer EKK auf der Führungsebene tiefer sein könnten. Da Zahlen für das einzustellende Personal und vor allem für die Zentrale Bern nicht vorhanden sind, kann eine solche Annahme kaum realistisch sein.

    Bei den heutigen privaten KVG Kassen ist/sind vorhanden:

    – Liegenschaften samt Infrastruktur
    – IT Abwicklung, die funktioniert
    – Fachpersonal, dass eingearbeitet ist
    – Eine allg. Lohnstruktur, die den Marktverhältnissen entspricht

    Das alles fehlt bei der EKK, deren Gründung und Aufbau mittels einer 3 jährigen Übergangsfrist erreicht werden soll!

    Sollte die EKK INI vom Souverän angenommen werden, wird klar absehbar, eine chaotische Situation entstehen:

    Bei den heutigen privaten KVG Kassen:

    – Heutige Kassen werden Umstrukturierungsmass​nahmen einleiten müssen
    – Laufende KVG Verträge werden gekündigt
    – KVG Personalfluktuationen​ werden nicht ersetzt (Serviceabfall) und dann abgebaut.

    Die neue EKK:

    – muss erst gegründet, Personal gesucht, die Organisation erststellt, die IT eingerichtet werden.

    – Übernahme von bisherigen KVG Verträgen bleibt unklar und im Dunkeln.

    – Absehbar wird ein Arztrechnungsvergütun​gs- und eine personelles Chaos entstehen

    – Es werden Kosten für die neue EKK auflaufen bei gleichzeitig vorderhand schwacher bis keiner Leistung

    – Das wird zu rigiden Massnahmen führen müssen, wie allenfalls neuen Lohnabzügen und/oder neuen Zusatzsteuern.

    D​ie Initianten bieten uns hier eine GAU Mogelpackung an, die ich ablehne.

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  • März 14, 2014

    Die Volksinitiative „für eine öffentliche Krankenkasse“ wurde am 23. Mai 2012 von links-grünen Kreisen mit Unterstützung der Konsumentenorganisati​onen der Schweiz eingereicht. Und hier fängt das Problem schon an. Links grüne Rasselbanden reichen eine Initiative ein, welche:

    – zu keinen Kosteneinsparungen führt. Hauptsächliche Kostentreiber wie medizinischer Fortschritt, Demographie und Anspruchshaltung der Kunden bleiben bestehen.

    – ein Staatsmonopol ist, das aufgrund des fehlenden Wettbewerbs weniger effizient, weniger kundenorientiert und weniger innovativ arbeitet (wie Erfahrungen aus dem In- und Ausland zeigen)

    – die Wahlfreiheit abschafft. Die Versicherten können nicht mehr zwischen verschiedenen Angeboten wählen und bei Unzufriedenheit den Versicherer nicht mehr wechseln.

    – Milliardenkosten und viele Unsicherheiten zur Folge hat – aufgrund der System-Umstellung.

    – Voraussetzungen schafft für staatliche Willkür und Missbrauch

    – zu aufwändiger Administration führt, auch für die Kunden, da Grund- und Zusatzversicherung von verschiedenen Anbietern bereitgestellt werden müssten.

    – zu Leistungsabbau führt, wie Länder mit staatlichen Monopolkassen zeigen. Darunter leidet, wer sich keine Zusatzversicherung leisten kann oder chronisch krank ist.

    – zu massiv höheren Krankenkassenprämien führt

    Ich setze mich seit langem für eigenverantwortlich handelnde Bürger mit grossen Mitbestimmungsrechten​ ein, statt zentralistischer linksideologischer Staatsallmacht mit zunehmender Bevormundung der Bürger durch den Staat. Nein zur Einheitskasse, nein zum revidierten Epidemiengesetz. Es kann nicht angehen, dass der Staat über das höchste Gut der Menschen verfügen will.

    Allerdings braucht man kein Hellseher zu sein, diese Einheitskrankenkasse wird verworfen an der Urne. Das Schweizer Volk ist intelligent genug, solche linken Tricks zu durchschauen. Übrigens Frau Habegger, nicht am 18. Mai stimmen wir darüber ab, sondern später. Aber das spielt keine Rolle im Endeffekt.

    Wir haben zwar ein erfolgreiches, aber intransparentes Gesundheitswesen, wo zu viele Akteure an zu vielen Stellen mitspielen, und jeder möchte sich ein möglichst grosses Stück vom Kuchen ergattern.

    Meine Gesundheitsdaten auf der Cloud?

    http://www.20min.​ch/schweiz/basel/stor​y/Basel-sammelt-Patie​nten-Daten-online-252​78524

    Der Datenschutz sei gewährleistet, heisst es? So? Ist das so? Glauben die noch an den Storch. Nein zum elektronischen Patientendossier, meine Daten gehören mir und nicht dem Staat oder der Pharmaindustrie.

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  • März 14, 2014

    Weiss man denn, was 61 kleinere und grössere Teppichetagen gesamthaft kosten?
    Dazu die horrenden Werbe- und PR-Kosten?
    Die vielen Marmorgebäude?
    Warum​ arbeitet die SUVA so gut?

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  • März 14, 2014

    ich besitze nur eine grundversicherung.abe​r bei meiner k k swica weiss ich,dass ich optimal versichert bin.die angestellten nehmen sich noch mühe und sind freundlich und anständig im Gespräch und Beratung.würde mich wundern,wenn der service bei einer kk des Bundes mit eigenen angestellten so funktionieren würde. es müsste sich ja niemand mehr mühe geben,und die kk kann ich nicht mehr wechsel.

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  • März 16, 2014

    Weiss doch genau, dass jeder immer für sich selber schaut. (wäre ja auch abnormal.)
    Es ist richtig schön, Frau Schlatter, und Frau Wolf, dass sie sich mit diesem komlexen Tema auseinandersetzen. (Hut ab!)
    Um so schnell wie möglich auf den Schluss zu kommen, (Denn ich verdiene hier keinen Rappen, und schon gar keine Überstunden.
    Schaut doch bitte mal in einen solchen (mittleren) Versicherungsbau hinein!
    Am besten auf Arbeitnehmerstufe.
    N​ach einer Stunde wisst ihr, (aber nur, wenn sie so lange schnüffeln gelassen werden,) wo der Hase im Pfeffer liegt.
    Ausserdem bin ich immer am bessten gefahren, wenn ich genau das gegenteil gestimmt habe, was von “UNSERER” Regierung vorgeschlagen wurde!!
    Haltet euch an das, Ihr werdet es nicht bereuen.
    Der Typ von einem alten Mann.

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  • März 18, 2014

    Leider habe ich immer noch nicht vernommen, wo die zuviel bezahlten KK-Prämien liegen geblieben sind.
    Wäre doch sehr interessant mal aus kompetenter Quelle zu erfahren, wo diese Dinger Zinsen geben.
    Dabei wäre es doch so schön gewesen, wenn das Ganze unter dem Deckel geblieben wäre, so, wie sich ein paar Halunken dies auch vorgestellt haben.

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  • März 27, 2014

    … gerade weil sich die privaten Kassen so vehement gegen eine EKK stemmen macht deutlich, dass es offenbar viel zu verlieren gibt! Dabei könnte für die EKK eine grosse Zahl der professionellen Infrastrukturen harmonisiert übernommen werden. Es spricht nichts dagegen dass auch eine staatliche Organisation über ein demokratisches, suveränes Controlling gestäuert wird. Der Wettbewerb bei privaten jedoch obligatorischen Dienstleistern ist sowieso eine Pharse, und nervt die Versicherten Jahr für Jahr gewaltig.

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    • Juli 19, 2021

      Wie das staatliche Controlling funktioniert zeigt sich sehr deutlich in der katastrophalen, maroden IV derzeit. Bürokratische behördliche Misswirtschaft ohne Ende, Missbrauch an Behinderten, auf dem Rücken Betroffener zu Lasten der Allgemeinheit. Diese mehr als bekannte Misswirtschaft übertragen in die Krankenkassen, nein.

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  • März 27, 2014

    Herr Ledermann, es ist doch sinnlos, darüber zu verweissen, ob das KVG für die heutige privaten KK ein Geschäft sei oder nicht. Natürlich muss es eines sein, denn die werden ja nicht gezwungen, solche Dinge anzubieten.

    Dann aber kommt Ihre Annahme, dass Infrastrukturen harmonisiert übernommen werden könnten?

    Verstehe ich Sie richtig, glauben Sie demnach, dass die heutigen KK das gratis abgeben?

    Wenn per Volksentscheid eine EKK kommt, dann ist doch die Frage zu stellen, ob der Bund nicht möglicherweise schadenersatzpflichti​g wird gegenüber den heutigen privaten Anbietern?

    Und die sollen ihre Infrastrukturen dann gratis abgeben? Welch ein netter Traum.

    Weiter entsteht, voraussehbar, bis zur Realisierung der neuen EKK eine Durchhängephase der allergröbsten Art. Was das für die Regulierung der Arztrechnungen bedeuten kann, kann man sich derzeit nur ausmalen, vermutlich eine mittlere Katastrophe.

    Das betroffenen Personal bei den heutigen privaten KK wird nicht per Knopfdruck für die Bundes EKK zur Verfügung stehen. Bei einer Annahme der EKK werden die privaten, im Gegenteil, Personal Zug um Zug abbauen, aber dann eine neue EKK Stelle für jene noch nicht zur Verfügung stehen.

    Die Folge wird sein, dass es zu sozialen Verwerfungen in dieser Angestelltengruppe kommen wird. Diese wird sich andere Job suchen und ein grosser Know-How Verlust wird die Folge sein.

    Allein der Aufbau eine zentralen IT für eine EKK kann man sich nicht mehr im Traum vorstellen. Dies auch u. a. mit dem Problemen, die der Bund mit IT Projekten überall schon heute hat. Wir können es täglich in der Presse lesen.

    Und ob eine Einheits EKK dann nicht auch offziell submissionieren muss, ist völlig offen. Welche heroische Aussichten!

    Wie man es auch dreht und wendet, die neue EKK wird zum massiven Nachteil der Krankenkassenversiche​rten führen und zu einem unausweichlichen Chaos dieser schön gedachten sozialistischen EKK Extraklasse.

    Zu vermuten ist deshalb, dass das ganze per Notrecht via den Bundesrat in einer Nacht und Nebelübung angegangen werden muss, mit unabsehbaren Folgen für die Versicherten.

    Das ist für mich ein Spiel mit dem Feuer. Wir sollten die Finger von solchen Experimenten lassen, auch wenn die heutige Situation nicht in allen Teilen erfreulich ist. Aber die könnte durch verschiedene Massnahmen erheblich verbessert werden, wenn man denn nur wollte.

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