Es braucht nicht 61 Kran­ken­kas­sen.

Eine einzige ist auch nicht sinnvoll. Meiner Meinungnach könnte man 3-4 Kassen belassen. Damit wäre das Prämiendiktat einer einzigen Kasse etwas abgeschwächt. Verbot von Krankenkassenwerbung im Fernsehen und per Telefon,das kostet schliesslich Unsummen.

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Comments to: Einheitskasse
  • August 20, 2014

    Die Einheitskasse wird kantonal verwaltet. Die Kantone legen deshalb unterschiedliche Prämien fest. Diese werden nun aber transparent berechnet.

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  • August 20, 2014

    Wir werden auch bei Annahme der EKK diese 61 Kassen haben, die dann eben keine KVG Leistungen mehr anbieten.

    Die EKK wird zentral geführt, vermutlich mit Geschäftsstellen in den Kantonen. In grösseren sicherlich mit 2 GS, also ca. 30-35.

    Die brauchen alle:

    – Personal und ein zentrales interaktives IT System.
    – 30 Filialleiter, im Rang von Abt.-Leitern, wenn nicht von Bereichsleitern.

    D​er Hauptsitz, vermutlich in Bern, braucht als steuernde Einheit

    – teuerste Spezialisiten im IT Bereich
    – höchste Lohnstufen auf Geschäftsleituhngsebe​n
    – höchste Lohnkosten für Personal und Kader für die dortige Verwaltung

    Mit Annahme der EKK

    – werden die privaten KK sofort beginnen, Personal abzubauen
    – bzw. dieses Personal muss sich selbst neue Betätigungsfelder suchen.

    Ob dieses Personal sofort in die EKK übernommen werden kann, ist alles andere als klar, denn deren Organisation muss erstmal aufgebaut werden. Und ob dieses Personal solange warten wird, darf mehr als bezweifelt werden.

    Die EKK fängt also in den Bereichen

    – Organisation
    – interaktiver umfassender IT Systeme (z. B. SAP)
    – Pesoneller Struktur

    usw.

    BEI PUNKT N U L L an.

    Der heutige Versicherte muss damit rechnen,

    – dass seine Abrechnungen verzögert bis überhaupt nicht mehr kommen,
    – weil den heutigen Versicherungen das Personal ausgeht oder davon läuft.
    – Ebenso darf er diese Situation mit der neuen EKK erwarten.

    Es ist ein wolkiges ‘Ei des Kolumbus’, dem Stimmbürger klarmachen zu wollen, es werde alles billiger und besser.

    Genau der umgekehrte Fall wird eintreten. Immer dort, woe der Staat, mit ganz wenigen Ausnahmen, private Leistngsfelder übernommen hat, wurde es richtig teuer, korruptiv UND LANDETE BEI ‘GEBUNDENEN AUSGABEN’. Was alleine das bedeutet, ist wenig durchleuchtet.

    Es ist auch nicht klar, ob das heutige KVG Prämienvolumen die EKK Kosten deckt. Die Eigenkosten dieser EKK sind vollkommen unbekannt.

    Ein Punkt macht mir bei diesem EKK Konstrukt am meisten Probleme: der Einflussfaktor der Politik wird wird auf diese EKK um Faktor 100 steigen. Damit ist staatliche Willkür vorprogrammiert.

    I​ch lehne diesen Unsinn ab.

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  • August 20, 2014

    Ich werde der Einheitskasse zustimmen, schon deshalb, weil die bisherige Lösung nicht mehr bezahlbar ist. Wenn ich lese, dass 2200 Stellen eingespart werden können, ist doch sehr viel Sparpotenzial vorhanden. Die Mitarbeiter tun mir leid, aber in der Industrie ist dies normal, sonst können die Firmen nicht überleben. Diese Stellen sind offensichtlich nicht notwendig, also abschaffen. Die vielen gut verdienenden Direktoren allen geben ein Einsparvolumen von ca 50 Millionen Franken.

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  • August 20, 2014

    Entweder freier Markt, oder Einheitskasse. Die Zahl auf 3-4 reduzieren, was macht das für einen Sinn?

    Eben wegen des Prämiendiktats bin ich für freien Markt.

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  • August 20, 2014

    Alle diese schönen EKK Vereheissungen haben Alt BR Dreyfus / SP und Alt NR Trix Heaberlein / FDP damals vor Einführung des KVG auch versprochen.

    Und was ist daraus geworden? Eine Kostenexplosion, verwaltet von Bundesstellen, die immer mehr Leistungen in das KVG geschoben haben.

    Jeglicher Spardruck wurde verworfen! Und eine vom Bund ‘gesteuerte’ EKK soll Besserung bringen. Das glaubt nicht mal der Klapperstorch.

    Üüb​er die jährlichen kantonalen Leistungen aus Steuermitteln der Bürger an KVG Fälle wird kaum berichtet. Die gehen in die hunderte von Millionen, wenn man sich damit befasst.

    Ablehnen, diesen Schmarren, der das Potential zu staatlicher Willkür und noch mehr verwalteter Kostenexplosionen hat.

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    • Juli 19, 2021

      Die staatliche Willkür gibt es jetzt schon in Form von Fallpauschalen.
      Die sollte man als erstes abschaffen. Ich habe selber erfahren, was die Fallpauschalen anrichten.
      So wird aus einem einzigen Spitalaufenthalt plötzlich 2-3 verschieden “Fälle”. Für jeden muss man separat ins Spital eintreten, damit wieder ein neuer Fall entsthet.

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    • Juli 19, 2021

      Zum Sinn oder Unsinn von Fallpauschalen kann ich nichts sagen. Sie zeigen einfach bereits heute, dass der Staat in das KVG eingreift. Kommt eine EKK, wird die staatliche Willkürseingreiflenku​ngsmöglichkeit innert Kürze um 100% vergrössert. Davon dürfen wir mit 1000% tiger Sicherheit ausgehen, Frau Baumann.

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    • Juli 19, 2021

      an Dani Swiss
      wer lernt denn aus dem Ergebnis, dass die Fallpauschalen nicht funktioniern? Doch wieder nur die Patienten,und die können diesen “Nonsens” auch nicht alleine rückgängig machen.
      Es geht aber noch krasser als “nur” 2 Gelenke ersetzen.Weil der “Fall” dem Spital kein Geld mehr einbrachte, musste meine sterbenskranke Mutter unbedingt noch ins Pflegeheim,nur um dort palliativ behandelt zu werden.
      Wenn es nur noch die EKK gibt, hat die das alleinige Monopol und bestimmt damit auch die Prämien. Darum ein deutliches NEIN.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Frau Baumann, eine EKK hat für den staatlichen Einfluss ungleich mehr Steuerungseinfluss als die KVG Kassen heute und das Argument von Willkür ist nicht vom Tisch, sondern als latent zu befürchten. Nicht mal in Deutschland gibt es eine EKK! Ablehnen, sehe ich auch so.

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  • August 22, 2014

    ‘Neue Wege gehen’

    ist an sich nicht schlecht.

    Wenn z. B. ein Unernehmen neue Wege geht, überlegt es sehr sorgfältig, was das bedeutet in Richtung z. B.

    – Märkte und Struktur
    – Organisation und Admninistration
    – Kosten
    – Kultur
    – Politische Einflussfaktoren
    – Werte-, Sprachfaktoren
    usw.


    Es prüft v o r h e r alle verfügbar möglichen Einflussfaktoren.


    Und genau das ist bei den Befürwortern der EKK kaum vorhanden bzw. schlicht nicht der Fall! Das ist, wie man sagt, die Katze im Sack.

    Stattdessen gehen die Befürworter wolkig davon aus, dass >60 Verwaltungsratsposten​​ eingespart werden, die heute bei den Trägern der privaten KVG vorhanden sind.

    Das ist vernebelnder Unsinn, denn diese Versicherungen werden andere Geschäftsmodelle anbieten.

    Das Nachsehen haben die heute dort Angestellen und vor allem die Versicherten.

    Der Bund hat es nicht geschafft, die ausufernden Einflussfaktoren auf die exorbitant steigenden Prämien wirklich einzudämmen.

    Und das soll bei einer EKK plötzlich, wie aus den Wolken, der Fall sein? Das glaubt doch kein Mensch.

    Was hier ‘unter neue Wege’ verkauft wird, ist ein Experiment mit mehr als waghalsigen Vermutungen und Behauptungen samt unbekanntem Ausgang und Folgen.

    Dieser EKK Schmarren führt aber zu absehbaren und absurden Kostenexplosionsfolge​​n. Ablehnen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Swiss, die EU ist ein trauriges Thema für sich.

      Die KVG Frage löst sich nicht via Staatsmodelle, die absehbar weit mehr als CHF 200 mio. zusätzlich kosten werden.

      Diese Frage lösen wir hier in der Schweiz und nicht in oder via die EU. Eine absehbare Fehlentwicklung in Richtung EKK wäre der Verhältnisblödsinn der GIGA Klasse.

      Nicht mal in Deutschland, wo man die Lohnabzüge und Arbeitsgeberbeiträge in Sachen Krankenkassen seit Jahr und Tag kennt, ist eine Lösung des Problems erkennbar.

      Aber dort gibt es mehr als eine Krankenkasse und keine EKK. Wer das unterschreibt, ist sich nicht im Klaren, was wir uns da aufladen, bis hin zu staatlichen Willkürmasssnahmen und Folgen!!

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    • Juli 19, 2021

      Das ist nun aber mehr als einfach gestrickt, Herr Swiss. Zahlen können Sie sich im Netz herunterladen. Ihr persönlichen ‘Cash-Flow’ wird sich in den exorbitanten Prämien niederschlagen. Dann sind Erhöhungen von 2-5% – schon seit Jahren weit über der schweizerischen Teuerungsrate – die reinste Freude gewesen.

      Wer neue Wege gehen will, soll es tun, aber Karte und Kompass nicht vergessen und auf das Gelände achten. Viel Glück.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt, die EKK Initianten sind den Kostenbeweis, samt die angeblichen ‘Verbesserungen’ bisher vollkommen schuldig geblieben.

      Wir haben seit der Einführung des KVG zuviele Versprechungen an Ankündigungen erlebt, als dass zumindestens ich eine EKK Wolke glaube. Absehbare ‘Verschlimmbesserunge​n’ brauchen wird eindeutig nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Swiss, ich habe miterlebt, wie uns BR Freyfus und Twix Haeberlein das Blaue vom Himmel erklärt haben.

      Wie ich darauf komme, dass Verschlimmbersserunge​n nicht gerade jetzt mit dem KVG passieren? Habe ich doch nie gesagt!

      Lesen Sie bitte meine hier und früher dargelegten Gründe. Das KVG ist leider aus dem Ruder gelaufen. Eine EKK wird vollständig die Kostenexplosion herbeiführen, weil die Initianten aber rein garnicht nachweisen, was daran besser werden soll.

      Das EKK ist ein Experiment mit unbekanntem Ausgang, aber klar voraussehbaren massiven Kostensteigerungen und massiver Abnahmen der Effektivität und Effizienz. Sie können mir das glauben oder lassen. Für solche Sternenexperimente bin ich nicht zu haben.

      Fehlt dann nur noch, dass eine EKK in den ‘Service Public’ aufgenommen wird. Auch dort explodieren die Kosten überall.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Swiss

      ‘..Und tatsache ist, dass die EKK damals immer die günstigere Variante war als die freie KK..’

      Quad ersat demonstradum – was zu beweisen war. Aber wo sind die Beweise, Herr Swiss? In den gewünschten Annahmewolken.

      Und Fr. 34 vor 30 Jahren?! Haben Sie damals einen Lohn gehabt und heute?

      Sie machen, sorry, den Eindruck eines Wunschdenkers.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Swiss,

      ‘..Und das muss ich doch nicht beweisen dass die EKK der Gemeinde immer günstiger war..’

      Das Modell entspricht nicht einer Einheist KK gesamtschweizerisch. Sie gehen von vollkommen anderen Vorausseztungen aus.

      ‘..Dass ein Systemwechsel etwas kostet ist nicht bestritten. Aber ich bin überzeugt es lohnt sich..’

      Und wie begründen sie diese Überzeugung? Die Initianten haben das bisher nicht fertig gebracht. Das erinnert in etwa an die Begründung für den Mindestlohn, bei dem mit 330’000 Menschen argumentiert wurden. Den Nachweis sind damals die linken Initianten vollkommen schuldig geblieben, auch auch mehrfach hartnäckige Nachfrage hin.

      Nach der Abstimmung hat sich das als Schall und Rauch erwiesen.

      Ich bleibe dabei und lehnen die EKK ab. Für mich ist das keine philosophische Frage, sondern eine der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Ist alles in den Wolken. Und Fränkli hat es bisher noch nie geregnet. Wäre das aber so, wäre der Franken sofort wertlos.

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  • August 24, 2014

    Nein, die Debatte um eine EKK verliert sich nicht in Details, sondern höchstens im Prämienexplosionssump​​f der Initianten.

    Die EKK ist einfach

    überflüssig
    löst​ nichts

    und nützt nichts.

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  • August 24, 2014

    Ich teile uneingeschränkt die Argumente meiner Vorrednerin Elisabeth Schlatter und werde ein überzeugtes JA für die EKK einlegen!

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  • September 1, 2014

    “Mit anderen Worten: die obligatorische Grundversicherung, soll in Zukunft nicht privaten,
    gewinnorie​ntierten Versicherungsunterneh​​men sondern der Öffentlichkeit gehören.”

    Hergott nochmal! Informieren Sie sich richtig! Die obligatorische Grundversicherung, darf gar keinen Gewinn generieren!!!!!!!!!!!​!!!!!!
    Und es wird auch keine Werbung mit diesen Prämiengeldern bezahlt! Die linken nutzen hier die unwissenheit der Versichterten schamlos aus, denn die privaten Krankenkasssen dürfen ja gar keine Stellung nehmen! Wieaso wohl nicht?! Hä?! Denken Sie mal drüber nach. Oder noch besser, fragen Sie nach! Denn Fragen dürfen sie beantworten…..

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    • Juli 19, 2021

      Die Verwaltungsräte der heute 61 Kassen werden Ihnen für Ihr Vote sicherlich danken….

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    • Juli 19, 2021

      Die 61 VR Argumentation ist längst widerlegt und ist vollkommen an der Realität vorbei.

      Das KVG ist nicht das gelbe vom Ei. Eine EKK ist nicht die Ersatzlösung, sie ist ein Monsterkukucksei.

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    • Juli 19, 2021

      Aha – wie wiederlegt. Mit erneuter Umschreibung einer Situation in ein verschobenes Faktum?

      Jeder dieser 61 VR hät ein Salär, ein Teil dieses Salärs kommt auch aus der Grundversicherung. Wenn die Grundversicherung KEIN gutes Geschäft wäre, würden sich die KK nicht so ins Zeug legen, dass sie das behalten können.

      Denn es ist den lieben KK gelungen mittels unterschiedlicher Tricks die Kranken oder Risikogruppen jeweils anderen evtl sogar den kleinen KK zuzuschieben. Zwischendurch “verlumet” dann wieder eine und der Kundenstamm wird kurzerhand übernommen. Päng schon wieder ein Konkurrent weg…..

      usw. Da gibt es im Geschäftssinn genüngend Gründe, warum man auch aus einer angeblich nicht gewinnorientierten Grundversicherung Gewinn schlagen kann. Dazu muss man eben “über die Mauer” schauen und die Kombinationsreaktione​n herauslesen.

      Arbei​ten Sie mal in einer KK… naja… dann viel Spass. Wenn ich das so höre hätte ich Skrupel kranken Menschen noch in die Augen schauen zu können.

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    • Juli 19, 2021

      Sie setzen fälschlicherweise die Einsparung von 61 VRs ein. Das ist nicht nur falsch, sondern auch nur vermutet, wie ich dargelegt habe.

      Mit dem KVG darf eben kein Gewinn gemacht werden. Glauben Sie, dass eine EKK ‘Verschiebungen’ nicht machen würden, nur auf andere Art und Weisen. Siehe die Zustände in der IV (Medas usw.).

      Mit ‘Herauslesen’, Herr Swiss, ist das doch sehr einfach und nicht belegt, sondern eben nur vermutet.

      Ob die ‘Arbeit’ in einer staatlich reglementierten EKK die angedeuteten ‘Skrupel’ entsorgt, darf auch mehr als bezweifelt werden.

      Es hat keinen Sinn, das Krankenversicherungsp​roblem demnach also als Teufel gegen den Belzebueb auszuwechsel. Und genau das ist die Situation.

      Heute haben wir funktionierende KVG Versicherungen. Was die EKK fabrizieren soll, steht in der Cloud, ist nicht belegt und absehbar mit Willkür und noch mehr Kosten behaftet.

      Eine staatliche Organisation hat in aller Regel alles nur verschlimmbessert. Ich lehne diesen Murks ab.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Nicht nur der Bund ist “geschickt” im Aufzeigen, dass man kein Gewinn macht… so ist das auch in der KK… Kostenstellen dementspechend definiert und schon ist es Non-Gewinn.

      Funkti​onierende KK? Wo sehen Sie eine? Ich sehe nur exorbitante Aufschläge. Die Höhe der Prämie ist je nach Jahr unterschiedlich höher bei den Einzelnen. Die kleinen werden eh dazwischen “versauern” und die Grossen lachen sich das Däumchen.

      Nene – nis funktioniert wirklich

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    • Juli 19, 2021

      Mein KVG funktioniert super. Die Aufschläge werden mit einer EKK, die es nirgends in Europa gibt, GIGA exorbitant. Wir kommen nicht auf einen Nenner, Herr Swiss. Darf doch sein, oder?

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    • Juli 19, 2021

      Klar Herr Limaa

      Ich weiss auch, was ich damals bezahlt habe bei der Gemeindekasse, als die freien massiv höhere Prämien hatten. und meine Überzeugung ist, dass das damalige System funktioniert hat, als man dachte man müsse alles privatisieren und dann werde alles besser. Das ist halt einfach nicht so… halt anders… und bei einigen Dingen eben auch schlechter…

      Und so hat eben jeder seine Meinung und das soll auch so sein. Das ist das Leben… Menschen sind verschieden und auch deren Meinung.

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    • Juli 19, 2021

      Nun, ich kenne weder Ihre damalige Gemeinde, noch das Finanzierungssytem, dass aufgrund der KVG und dessen Leistungsbandbreite vermutlich kaum von der Gemeinde getragen werden könnte.

      Ich sehe einfach nicht, was eine EKK heute plötzlich besser machen sollte. Wäre ein solches System erfolgreich, hätten wir es auch anderswo in Europa. Und das ist nicht der Fall. Also ist nicht mal eine Vergleichbarkeit möglichen. Stimmt, wir kommen nicht auf einen Nenner. Ich gehe ohnehin davon aus, dass die EKK in der ‘angedachten’ Emotionalform abgelehnt wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Wer damals bei der Gemeindekasse versichert war, hatte die gleichen Leistungen wie die freien. Im Gegenteil, da die Gemeinde näher am Bürger ist, konnte sie auch schneller und effizienter reagieren bei “Betrug” oder “Notfall”

      Es sagt glaub niemand, dass eine EKK plötzlich alles besser machen könne. Das wäre Illusorisch. Aber auf der ganzen Welt kann man erkennen, dass ähnliche Systeme wie unserer auch nicht funktionieren.

      War​um denn nicht einfach mal etwas versuchen, was scheinbar keiner kennt? Die Schweiz ist klein genug um schnell effizent und klug zu handeln, wenn die Politiker tatsächlich mal das tun, was das Volk ihnen aufträgt.

      Wir müssen ja nicht immer das haben was die Andern haben. Wir übernehmen ja schon genug aus der USA, was grundsätzlich auch nicht falsch wäre, wenn man nur das übernehmen würde, was gut ist und den Schrott ausgrenzt.

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe nichts gegen Versuche oder Neues, überhaupt nichts. Aber die EKK hat keinerlei Kostenkonzept etc. Mit emotionellen Wunschvorstellungen allein ist das nicht getan.

      Was übernehmen wir denn, was nicht Schrott wäre? Soweit bin ich nicht so weit weg von Ihnen. Aber wo sind die Konzepte, WO?

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    • Juli 19, 2021

      Eine Initiative ist wohl kaum das endgültige Aufzeigen der fertigen Lösung. Erest muss ja entschieden werden ob man das will. Danach geht es in die Ausführungsbestimmung​ und das würde sicherlich auch kein einfacher Weg.

      Aber mit der Annahme der Initiative wäre mal entschieden ob man damit einverstanden wäre, ob es eine staatliche Variante will. Wie die aussieht ist noch offen.

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    • Juli 19, 2021

      Eine INI muss mindestens klare Konzepte vorlegen, die transparent zeigen, was denn besser wäre. Stattdessen wird hier mit Wünschen und Emotionen gespielt. Ich lehne das ab.

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  • September 1, 2014

    Müssen wir tatsächlich darüber diskutieren, ob man etwas ändern muss oder soll?

    Fakt ist…
    Das heutige System hat mit allen “Umbauten”, Versprechnungen der Besserung gezeigt, dass es aus dem Ruder läuft und auch die Zukunft nichts anderes Zeigt.

    Irgendwo in einem Vote der Nationalrätin Barbara Schmied-Federer kam der Einwand, man müsse doch keine EKK machen. Man sei jetzt auf dem Weg zur Lösung.

    Aha? Waren das nicht schon die Worte vor rund 10 Jahren? Und jetzt plötzlich will man das “Ei des Kolumbus” gefunden haben bei der freien KK? Irgendwie kommt mir das etwas Spanisch vor….

    Statt den Amtsapparate einfach so “aufzublähen” könnte man ja etwas “Gescheites” für das Volk tun und eine soziale Krankenkasse im Sinne des sozial denkenden Schweizer Volks betreiben. Beamte die Zeit haben hat es ja scheinbar genügend, konnte man ja in der Presse genug lesen.

    Und statt sich über andere Parteien zu ärgern und zu lästern, könnte man diese Energie für das Volk nutzen, für das man eingestellt wurde…

    Ja zur EKK – Wenn man nicht versucht einen neuen Weg zu gehen, kann man auch nicht behaupten, dass der Alte der bessere wäre.

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  • September 1, 2014

    Es stimmt, dass 61 KK heute u. a. Leistungen für das KVG erbringen. Jene KK erbringen aber auch Leistungen für das VVG Geschäft, also die privaten Zusatzversicherungen.​

    Klarer Fall: man muss also die Zahl der Leistungserbringer bei den zitierten CEO’s mindestens halbiert einsetzen: 50% VVG, 50% KVG.

    Wir haben 26 Kantone in der Schweiz. Ich gehe davon aus, das pro Kanton mindestens eine EKK Stelle benötigt wird, in grösseren Kantonen gar 2. Das wären also mindestens ca. 40 EKK Zweigstellen.

    30 CEOs verdienen durchschnittl.Fr.4000​’000.-, ergibt CHF Fr. 12 mio. im Jahr

    40 EKK Stellenleiter verdienen ca. > Fr. 220’000, ergibt CHF 8.8 mio im Jahr, aber:
    die Superzentrale in Bern ist da nicht mitgerechnet.

    Dara​us könnte man herleiten, dass die Lohnkosten bei einer EKK auf der Führungsebene tiefer sei.

    Da Zahlen für das einzustellende Personal und vor allem für die Zentrale Bern nicht vorhanden sind, kann eine solche Annahme kaum realistisch sein.

    Rechnen wir also vorsichtig in Bern noch 10 Bereichleiter in der Zentale hinzu. Es kommen dann also nochmals 2.2 mio dazu, das zu rekrutierende Personal nach Bundesbesoldung ist da noch nicht dabei.

    Bei den heutigen privaten KVG Kassen ist/sind vorhanden:

    – Liegenschaften samt Infrastruktur
    – IT Abwicklung, die funktioniert
    – Fachpersonal, dass eingearbeitet ist
    – Eine allg. Lohnstruktur, die den Marktverhältnissen entspricht

    Das alles fehlt bei der EKK, deren Gründung und Aufbau mittels einer 3 jährigen Übergangsfrist erreicht werden soll!

    Sollte die EKK INI vom Souverän angenommen werden, wird absehbar, eine chaotische Situation entstehen:

    Bei den heutigen privaten KVG Kassen:

    – Heutige Kassen werden Umstrukturierungsmass​nahmen einleiten müssen
    – Laufende KVG Verträge werden gekündigt
    – KVG Personalfluktuationen​ werden nicht ersetzt (Serviceabfall) und dann abgebaut.

    Die neue EKK:

    – muss erst gegründet, Personal gesucht, die Organisation erststellt, die IT eingerichtet werden.

    – Übernahme von bisherigen KVG Verträgen bleibt unklar und KOnditionen im Dunkeln.

    – Absehbar wird ein Arztrechnungsvergütun​gs- und eine personelles Chaos entstehen

    – Es werden Kosten für die neue EKK auflaufen bei gleichzeitig vorderhand schwacher bis keiner Leistung

    – Das wird zu rigiden Massnahmen führen müssen, wie allenfalls neuen Lohnabzügen und/oder neuen Zusatzsteuern.

    D​as heutige KVG System hat auch seine Mucken, das muss nicht tiefer dargelegt werden. Der der Bund, hier Herr Berset, schafft es nicht, Ordnung in die Sache zu bringen. Und das soll mit einer EKK besser werden? Kostenexplosionen und Leistungsabbau werden Patienten erleben.

    Die Initianten bieten uns hier eine GAU Mogelpackung an, die ich ablehne.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr gut, nur noch 1 Betriebssystem womit auch die Leistungserbringer abrechnen können. Dies bringt grosse Kosteneinsparungen und reduziert den Administrativen Aufwand enorm. Auch können für die Gesundheitsversorgung​ massive Einsparungen erwirkt werden wenn durch die Daten festgestellt werden kann wo Kurpfuscher am werk sind und welche Behandlungen besonders erfolgreich sind. Das alles ganz ohne Telefonterror, es sei denn die Abzocker der FDP, CVP ,SVP sabotieren wieder und gehen subversive vor.

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    • Juli 19, 2021

      Kosteneinsparungen, die es nicht gibt, wie wir beim SECO, beim EFD und im Departement Leuthardt ja sehen! Öffentliche Ausschreibungen lassen grüssen. Wo leben Sie eigentlich argumetativ abzockend , bitte?

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    • Juli 19, 2021

      Nachtrag: von den Verlusten in Sachen Machenschaften bei öffentlichen Aussschreibungen, vor allem in der IT, wird inzw. von ca. CHF 500 mio gesprochen, Herr Mahler. Ist Ihnen das entgangen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      Ohne Ihren Kindergarten-Schluss-​Satz hätte ich Ihnen glatt ein 100% plus gegeben…. Aber so 200% Minus

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  • September 1, 2014

    Frau Schlatter meint hier vollmundig:

    ‘DAS ZIEL DER INITIATIVE IST DIE ÄNDERUNG DER RECHTSFORM IN DER OBLIGATORISCHEN GRUNDVERSICHERUNG. Punkt’.


    ABER:​

    MIT UNABSEHBAREN CLOUD FOLGEN AUF DIE KOSTEN UND STAATLICHER WILLKÜR.

    IN DEN EHEMALIGEN OSTBLOCKLÄNDERN GEHÖRTE AUCH ALLEN ALLES ODER ALLEN NICHTS, SO GANZ KOLCHOSE MÄSSIG!!

    SOZIALIST​ISCHE​ MOTTENKISTENARGUMENTA​TIONEN SIND KEINE UND SIND ABZULEHNEN.

    KEINE ARGUMNENTEN, KEINE TRAGBAREN TRANSPARENTEN KONZEPTE. ENDGÜLTIG PUNKT.

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  • September 1, 2014

    Es wäre besser, korrekt zu verhüten, wenn man sich nicht mit unbekannten Krankheiten infizieren will oder ‘Nachwuchs’ riskiert, den man sich den nicht leisten kann. Punkt, Frau Schlatter!

    Eine ‘Spitalklappe’ für abzugebende Krankenkassen Wolkenbabies gibt es auch nicht und in ganz Europa keine sozialistische willkürträchtige EKK.

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  • September 2, 2014

    ES IST HÖCHSTE ZEIT FÜR DIE EINFÜHRUNG EINER ÖFFENTLICHEN KRANKENKASSE. DIESEM TEUREN PSEUDOWETTBEWERB DER PRIVATEN KASSEN IM BEGRENZTEN POOL VON MÖGLICHEN VERSICHERTEN MUSS EIN ENDE GEMACHT WERDEN.

    http://www​.vimentis.ch/d/dialog​/readarticle/ja-zur-i​nitiative-fuer-eine-o​effentliche-krankenka​sse/

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  • September 2, 2014

    Zitat Herr Wild:

    ‘…ES IST HÖCHSTE ZEIT FÜR DIE EINFÜHRUNG EINER ÖFFENTLICHEN KRANKENKASSE. DIESEM TEUREN PSEUDOWETTBEWERB DER PRIVATEN KASSEN IM BEGRENZTEN POOL VON MÖGLICHEN VERSICHERTEN MUSS EIN ENDE GEMACHT WERDEN….’

    Fals​ch, denn heute herrscht NOCH ein Wettbewerb. Herr Wild verwedelt das einfach, mit der Begründungsgformulier​ung: ‘.. es ist höchste Zeit..’. Was aber genau der Grund für die Einführung einer EKK sein soll, bleibt einmal mehr in den emotionellen linken Wolken.

    ABER:​

    EKK = KEIN WETTBEWERB MEHR, KEINE ALTERNATIVE MEHR, MIT UNABSEHBAREN FOLGEN FÜR UND AUF KOSTEN DER PRAEMIENZAHLER UND PATIENTEN UND DER MÖGLICHKEIT STAATLICHER LENKUNGSWILLKÜR MIT GEZIELTEN DIREKTEINGRIFFEN IN EINE EINZIGE EINHEITSKRANKENKASSE.​ DAS IST HEUTE BEI 61 KASSEN NICHT SO EINFACH.

    DASS HERR BERSET ABER NICHT MAL HEUTE DIE PROBLEME LOESEN KANN ODER WILL, SIEHT MAN AN DEN ‘MODERATEN’ PRAEMIENAUFSCHLÄGEN, DIE ER JEDES JAHR VERKÜNDET, DIE ABER WEIT ÜBER DER SCHWEIZ. GESAMTTEUERUNG LIEGEN. NICHT EINMAL HEUTE SCHAFFT ER ES, DAS EINZUDÄMMEN.

    UND WUNSCHDENKEND SOLL DAS ALLES BEI EINER EKK ANDERS SEIN? GLATTER UNSINN.

    IN DEN EHEMALIGEN OSTBLOCKLÄNDERN GEHÖRTE AUCH ALLEN ALLES ODER ALLEN NICHTS, SO GANZ KOLCHOSE MÄSSIG!!

    SOZIALIST​​ISCHE​ MOTTENKISTENARGUMENTA​​TIONEN SIND KEINE UND SIND ABZULEHNEN.

    KEINE ARGUMNENTEN, KEINE TRAGBAREN TRANSPARENTEN KONZEPTE.

    ES GIBT IN GANZ EUROPA KEINE EINHEITSKRANKENKASSE.​ DAS IST EINE AUSGEMACHTE MOGELPACKUNG!

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  • September 2, 2014

    Da bin ich genau gleicher Meinung wie Sie Frau Baumann.
    JA zur Einheitskasse Grundversicherung.
    E​s geht um ein Einheitsprodukt. Alle 67 Krankenkassen
    es sind 67 siehe hier http://www.bag.admin.​ch/themen/krankenvers​icherung/00295/11274/​index.html?lang=de&do​wnload=NHzLpZeg7t,lnp​6I0NTU042l2Z6ln1acy4Z​n4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCL​e357g2ym162epYbg2c_Jj​KbNoKSn6A–
    verkaufen dasselbe. Es gibt keinen Wettbewerb.
    Aber einen Pseudowettbewerb. Jede Kasse versucht mit Werbung Leute anzuziehen die keine Kosten verursachen.

    35 KK sind als Aktiengesellschaft AG organisiert.
    Grob gerechnet sind das mindestens 200 (teuer) bezahlte Verwaltungsräte .

    Die Aufwände aller KK im Jahre 2012 (2013 liegt nicht vor) sind wie folgt
    die Zahlen sind in Millionen !
    der Personalaufwand ist 1 Milliarde 42 Millionen …

    Personalaufwan​d 1’042’012’800
    Provisionen ans eig. Personal 7’204’020
    Diverser Betriebsaufwand 78’160’516
    Werbeaufw​and 55’584’875
    Provision​en 24’388’845
    Abschreib​ungen 34’525’272

    Also alle KK hatten im Jahre über 1 Milliarde Personalkosten, für Werbung 55 Millionen !!!
    siehe da Gesamtrechnung Seite 203
    http://www.bag.a​dmin.ch/themen/kranke​nversicherung/00295/0​7338/index.html?lang=​de&download=NHzLpZeg7​t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1​acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6​gpJCLeX18gWym162epYbg​2c_JjKbNoKSn6A–

    D​a kann einiges gespart werden.

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    • Juli 19, 2021

      Genauer:
      es gibt 67 Krankenkassen. Speziell ist:
      8 davon bieten nur Taggeldversicherung an (Art. 68 Abs. 2 KVG) die anderen alles gemäss KVG .

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    • Juli 19, 2021

      Ist alles unten widerlegt, Herr Kremsner, bitte LESEN!

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    • Juli 19, 2021

      @Limaa: Ist alles oben widerlegt.
      Ich empfehle einen Kurs “richtig lesen. Wie lese ich richtig und nicht falsch ?” siehe Migros-Klubschule

      Ihre Aussagen entbehren wie immer jeder Realität. Sie sollten sich bei der Weltwoche als Kolumnist melden.

      Nur eine ihrer Aussagen herausgegriffen:
      …. ES GIBT IN GANZ EUROPA KEINE EINHEITSKRANKENKASSE.​​ ……

      Ja so än Saich. Eben nicht.
      Beispiel Dänemark: 98% der Däninnen und Dänen sind in der staatlichen Krankenkasse versichert, die Gesundheitskosten sind geringer als in der Schweiz und trotzdem stimmt die Qualität.

      Beispiel​ Schweden : Auch Schweden setzt bereits seit längerem auf die Staatskrankenkasse.
      ​Sie heisst dort Versicherungskasse und verwaltet auch Auszahlungen, die in der Schweiz von der Alters- und Hinterlassenenversich​erung (AHV) übernommen werden.

      Beispiel Österreich : In Österreich gehört die Krankenversicherung zusammen mit Unfall- und Rentenversicherung zur Sozialversicherung. Darin sind fast alle (etwa 98 %) Personen versichert.

      Beispi​el Frankreich: In Frankreich gibt es mehrere Krankenversicherungs-​Systeme. Etwa 80% !!! der Bevölkerung sind in der staatlichen Nationalen Krankenkasse für Arbeitnehmende versichert und unterstehen damit dem “régime général d’assurance maladie des travailleurs salariés” (RGAMTS).

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    • Juli 19, 2021

      So ein, wie bitte, Kremsner? Immer schön höflich bleiben.

      Und das mit Dänemark und Schweden ist sehr zu relativieren.

      Aber​ die Lohnabzüge dort verursachen schon lange Stöhnen. Das geht soweit, dass angebliche Sozialabzocker durch eine Blockwartanzeigeüberw​achungsmentalität gewachsen ist, Kremsner.

      Wer z. B. seine Kinder in Schweden nicht in einem Kindergarten abliefert, droht Gefahr als Sektierer eingereiht zu werden und wird druchschnüffelt. Sie haben offensichtlich keine Ahnung von den Verhältnissen dort.

      Das alles ist Folge einer irrsinnigen Staatsgläuigkeit und -abhändigkeit sozialistischer generationenlanger Fehltentwicklung. Das müssen wir hier nicht auch noch einführen.

      Und Reden Sie mal mit Schweden oder Dänen, dann bekommen Sie etwas zu hören, was die gewünscht sozialistischen EKK hier in Bausch und Bogen den Bach runter gehen lässt. Kommt aber sowieso.

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    • Juli 19, 2021

      Ach Herr Limaa: sie sollten weniger auf Verschwörungsseiten verweilen – dort finden sie solchen Stuss.
      Kurz gesagt – was sie sagen stimmt einfach nicht. Ich hab aber jetzt nicht die Zeit sie zu belehren.

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    • Juli 19, 2021

      Na klar, neue linke Schublade auf und alles ins düsteres Verschwörungsungemach​ verschieben. Nichts Neues vonIhnen. Das ist eine Lachsalve wert.

      Verstehe, dass Sie keine Zeit haben, Herr Kremsner, wenn man von vor Ort keinerlei Ahnung hat.

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  • September 2, 2014

    Folgendes stört mich an einer Einheitskrankenkasse:​

    – Einmal mehr sollen Einrichtungen der Kontrolle des Staates unterstellt, sprich verstaatlicht werden. Ein weiterer Schritt zur sozialistischen Republik Schweiz.

    – Das Prämiendiktat untersteht dann dem Staat direkt. Die Prämien können jederzeit unkontrolliert erhöht und die „zusätzlichen Abgaben (versteckte Steuern) zur Quersubventionierung von weiss ich nicht was verwendet werden.

    – Wie lange wird es gehen, bis vom Staat bzw. dieser Einheitskrankenkasse die freie Arztwahl eingeschränkt wird. managed care wurde am 17.6.2012 abgelehnt und nun versucht man das gleiche durch das Hintertürchen zu erreichen.

    – Für mich ist das eine Symptombekämpfung, es wird an den heute horrenden Gesundheitskosten nichts ändern, in welchen die Ursache liegt. Diese sollten mal genauer unter die Lupe genommen und rigoros bekämpft werden.

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    • Juli 19, 2021

      “(…) Die Prämien können jederzeit unkontrolliert erhöht und die „zusätzlichen Abgaben (versteckte Steuern) zur Quersubventionierung von weiss ich nicht was verwendet werden. (…)”

      Die Prämiengestaltung kann JETZT nicht kontrolliert werden, Herr Brunner, wie denn, bei 61 (!) Krankenkassen und -kässeli. Die Transparenz wird enorm steigen. Gerade dies ist einer der wichtigen Gründe, eine öffentliche Krankenkasse einzurichten.

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    • Juli 19, 2021

      Kontrolle zu haben bedeutet nicht zwangsläufig, Transparenz zu zeigen – wie man ja in den sozialistischen Systemen sieht. Unter dem Deckmäntelchen, den Versicherten Gutes zu tun, will der Staat einfach ein Stück vom Kuchen abhaben. Augenwischerei, nichts anderes!

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    • Juli 19, 2021

      Stimme Ihnen vollkommen zu, Herr Brunner. Die EKK ist eine Kostenschiebemogelpac​​kung mit Willkürexplosionschar​​akter.

      Ein Blogger hat in einem Parallelblog u.a. geschrieben: Die EKK gehört dem Volk.

      Tolle Feststellung, denn Steuerbeträge auch.

      Die Frage ist nur, was damit gemacht wird. Die fast ‘erlösende’ Theorie, es werde dann alles in Butter, ist absurd, denn die Kosten bleiben und deren Steigerung auch.

      Was aber dann alles in die EKK noch neu ‘integriert’ wird, darf man nur ahnen, so ähnlich bei bei der Aufblähung des KVG Kataloges der Nettigkeiten, die nicht graits sind.

      Ausserdem, ich sagte es an anderer Stelle, hat der Bund dann die Möglichkeit, noch viel mehr ‘gebundene’ anderweitige Budgetpositionen dorthin zu verschieben.

      Das ganze ist nichts anderes als linkes Sozialisierungswunsch​​denken mit unbekanntem, aber absehbaren Kostenexplosionsausga​​ng und damit Makulatur. Ich lehne das ab.

      Es reiht sich ein in die von der Linken angstrebte Abschaffung des Kapitalismus.

      An dessen Stelle soll die sozialistische Verstaatlichung treten. Und was das heisst, muss nicht weiter vertieft werden.

      Unzählige Staaten sind an solchem Unsinn gescheitert und in ganz Europa gibt es kein Konstrukt wie die EKK.

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  • September 2, 2014

    Eine Einheitskasse funktioniert problemlos. Einfach ins Ausland gucken. z.B. Dänemark.
    In der Einheitskasse sind alle BürgerInnen des Königreichs, alle ins Land kommenden Flüchtlinge oder vorübergehend hier Wohnenden anderer EU-Staaten automatisch versichert – ohne Rücksicht auf die Dicke ihrer Brieftasche. Das Gesundheitswesen ist Teil des staatlichen sozialen Sicherungssystems, das alle skandinavischen Länder prägt und dessen Grundlagen in den 1930er Jahren von den SozialdemokratInnen gelegt worden waren.

    Dänemark hat seit !!!! 1870 !!!! Krankenkassen, zuerst genossenschaftlich, dann verstaatlicht (etwa ab 1930 ).
    Seit 1973 gibt es nur noch die Einzelkrankenkassen von der Einheitskasse Sygesikring

    Die Schweizer wie meist allem hintendrein eine Krankenkasse gibt es erst seit 1912 !!! (gleichzeitig wurde die Unfall eingeführt). 1912 wurde darüber abgestimmt und angenommen. Die Firmen/Unternehmen haben dagegen gewettert das sei der Untergang der Schweiz .- Solch dumme Argumente hören wir auch heute – z.B. 6 Wochen Ferien sei der Untergang.

    sieh hier – wer dänisch kann — https://www.sundhed.d​k/

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  • September 2, 2014

    Dänemark und Schweden sind sehr zu relativieren.

    Aber​​ die Lohnabzüge dort verursachen schon lange Stöhnen. Das geht soweit, dass angebliche Sozialabzocker durch eine Blockwartanzeigeüberw​​achungsmentalität gewachsen ist, also eine umsich greifende gegenseitige Schnüfflermentalität latent ist.

    Wer z. B. seine Kinder in Schweden nicht in einem Kindergarten abliefert, droht Gefahr als Sektierer eingereiht zu werden und wird durchleuchtet. Herrn Kremsner hat offensichtlich keine Ahnung von den Verhältnissen dort.

    Das alles ist Folge einer irrsinnigen Staatsgläuigkeit und -abhändigkeit sozialistischer generationenlanger Fehltentwicklung. Das müssen wir hier nicht auch noch einführen.

    Und spreche man mal mit Schweden oder Dänen, dann bekommen man etwas zu hören, was die gewünschte sozialistischen EKK hier in Bausch und Bogen den Bach runter gehen lässt. Kommt aber sowieso.

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  • September 3, 2014

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