1. Umwelt, Klima & Energie

Endlager für schwach und mittelradioaktive Abfälle

Ich kann der Po­le­mi­k,wel­che rund um die End­la­ge­rung un­se­res Atom­ab­falls nicht fol­gen.

Wir haben nun mal diese Abfälle. Mir wäre am liebsten,wenn diese Abfälle nicht da wären, aber wir geniessen dadurch in Medizin und Energie sehr hohen Wohlstand.Dies gilt es mal zu bedenken.

Alle wollen immer bessere Medizinische Versorgung, alle wollen Strom,überall, jederzeit.Dann gilt es auch ja zu sagen, dass wir das Zeugs endlagern.

Wir machen ein Geschrei wegen der Sicherheit eines solchen Endlagers.Unsere Regierung und die zuständigen Stellen geben sich seit Jahren alle erdenkliche Mühe , uns Möglichkeiten aufzuzeigen, wo wir endlagern könnten.Sie sind sich der Brisanz sehr bewusst und denken sicher auch für unsere Zukunft.

Wir haben bei uns diese geologischen Möglichkeiten ein solches SMA Endlager zu erstellen. Also Leute, tun wirs. 

Aus diesem Grund schlage ich unseren Behörden von Suhr und Gränichen vor, sich zusammen zu tun.

Ein Tiefenendlager mit Oberflächenanlage entlang der Grenze Suhr /Gränichen südlich der Autobahn.Dies im Gebiet zwischen Hübel und Fisimatte.Das Tiefenlager käme dann unter Eihalde /Rohererberg/ Manzeberg zu liegen.

Die Oberflächenanlage wird über eine Bahnanlage vo Bhf Suhr durch die Wynematte unter der A1 (Ehemalige Unterführung für WSB). Dann direkt entlang der A1 zur Oberflächenanlage.

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Comments to: Endlager für schwach und mittelradioaktive Abfälle
  • September 29, 2012

    Sehr geehrter Herr Signer,

    die Schweiz braucht noch für viele Jahre kein Tiefenendlager. Das Geld kann man besser anlegen: In die Entwicklung (oder den Kauf siehe unten) von Reaktoren der 4.Generation, die die jetzt als Abfall bezeichneten Brennstäbe aus den Leichtwasserreaktoren​ für Jahrzehnte als Brennstoff verwenden können. Dabei reduziert sich das Volumen des “Abfalls” um Grössenordnungen von 200 oder mehr. Warum? Weil die heutigen Reaktoren aus technischen Gründen weniger als 1 Prozent der Energie, die in den frischen Brennstäben steckt ausnützen können. Danach müssen sie ersetzt werden. Die neuen Reaktoren, wahrscheinlich Flüssigsalzreaktoren (Englisch MSR, Molten Salt Reactor), dagegen können fast hundert Prozent (realistisch 95 + Prozent)verbrennen. Gleichzeitig liesse sich vorallem das Volumen der Transurane wie das problematische, weil langlebige Plutonium stark reduzieren. Erst nach dieser nuklearen “Abfallverbrennung”​, verbliebe ein sehr kleiner Rest an “Abfall”, der dann vielleicht definitiv gelagert werden müsste. Bis dahin wären aber Jahrzehnte Zeit und es gäbe neue Entwicklungen um diese “Abfälle” zu verarbeiten.
    Die wirckliche Zukunft der Atomenergie liegt aber in der Verwendung von Thorium als Ausgangsmaterial. Auch dies würde mittels Flüssigsalzreaktoren realisiert werden. Das wäre dann eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle, die überdies mit Sicherheit lange vor der Fusionsenergie zur Verfügung stehen wird.
    Wer das nicht glaubt sehe nach China. Dort werden gezielte und gut finanzierte Projekte zur Entwicklung von Thorium-Flüssigsalzre​aktoren angeschoben, in Indien übrigens auch.Von China können wir dann solche Reaktoren in vielleicht zwanzig Jahren kaufen (siehe oben). Besser wäre es aber wohl sie in Kooperation mit Ländern wie Frankreich, Tschechien, Kanada oder Australien selbst zu entwickeln. Geld dafür wäre ja da, die Rückstellungen der Kernkraftbetreiber für das Endlager. Flüssigsalzreaktoren sind übrigens inhärent sicher, sie können nicht schmelzen, da sie ja schon den Brennstoff als Flüssigkeit beinhalten.
    “Also Leute,tun wirs!”

    Axel Ziegler, Staad

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